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19.11.2017 --- 4:18

Schulter und Nacken

Die Schulter und Nackenpartie ist einer der kompliziertesten Gelenksbereiche unseres Körpers. In der Regel sind wir mit unseren Schultern zu weit vorn und müssen Schulterrückseite und zwischen den Schulterblättern trainieren um eine gerade aufrechte Schulterlinie zu bekommen. Wichtig ist hier dass das Training der Rückseite immer ein "sich öffnen", bzw. eine Entspannung der Vorderseite (Brust- und Bauchmuskulatur erfordert). Die aufgeführten Übungen sind lediglich eine Auswahl, lasst Euch von uns beraten, lasst Euch die Übungen zeigen. Schulterarbeit ist Feinarbeit und kein Brachialtraining. Um die Schultern etwas mehr nach hinten zu stellen müsst Ihr Euch im Alltag ständig aufrichten, mehr Kilos beim Bankdrücken lohnen da nicht. Weitere Übungen folgen.

Atlas

Der die Welt auf den Schultern trägt. Schrittposition einnehmen, mit geradem Rücken leicht aus dem Becken vorbeugen. Hantel seitlich anheben bis auf Schulterhöhe. Durch den Winkel der Vorbeugung kann man bestimmen, welche Fasern der Schultermuskulatur man erreichen will.

Aussenrotation!

Die meisten Menschen haben einen einwärts verdrehten Arm. Kleiner Test: Stellt Euch gerade hin lasst die Arme locker hängen, wenn die Handrücken nach vorne zeigen sind Eure Arme von der Brustmuskulatur nach innen gezogen, zeigt der Daumen nach vorne, ist (fast) alles okay. Um die Auswärtsdrehung zu trainieren gibts folgende Übung am Zugturm.

Hanteldrücken

Wichtige Basisübung. Die Lendenwirbelsäule, die Schulterblätter und der Kopf müssen hinten am Sitz gehalten werden. Beine locker lassen und nicht abdrücken, Vorderseite des Rumpfes entspannen und die Hantel von der W- Ausgangsposition in die O- Endpostion hochdrücken. Die Kraftanforderung liegt hier nicht im Hantelgewicht, sondern in der Schulterarbeit nach hinten. Extrem wichtige Übung für alle, die viel am LAtzug trainieren.

Schulterstütz

Übungen die sich hervorragend für Schulterinstabilität eignet. Seitlich an der Wand auf dem Pezziball aufstützen. Dann entweder im Ellenbogen leicht eintauchen, oder aber den Ball leicht hoch und runterschieben. Je weiter ich vom Ball entfernt stehe, umso schwerer wird es.