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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Nachbericht 1. Spieltag U10

Auch der jüngste Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen ist am vergangenen Samstag nach den älteren Jahrgängen mit ihrem ersten Spieltag in die Feldsaison gestartet. Die beiden angetretenen Jahn-Teams sammelten hier bereits ihre ersten Saisonsiege, zogen nur jeweils den Kürzeren gegen den Erstvertreter vom Ausrichter TSV Bardowick.

Der Saisonauftakt begann mit dem Vereinsduell zwischen der ersten und zweiten Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen. Die Trainerin und Bundesligaspielerin Helle Großmann bekam bereits in den ersten Spielzügen gute Leistungen ihrer Schützlinge zu sehen. „Es war von außen ganz schön zu sehen, was die Mädchen ohne große Unterstützung meinerseits aufs Spielfeld bringen. Ein paar Stellschrauben sind sicherlich noch zu verbessern, aber das große Ganze hat definitiv gestimmt.“ Am Ende hat sich die erste Mannschaft mit 44:26 Punkten souverän gegen ihre eigene Zweite durchgesetzt. Auch im folgenden Spiel gegen den MTSV Selsingen konnte der TV Jahn 1 seinen Erfolgskurs aufrechterhalten. Mit einem starken Zusammenspiel aller Mannschaftsteile und einer hochkonzentrierten Spielweise gelang auch hier der Spielsieg (30:26). Leidglich in der letzten Partie des Tages, gegen die Gastgeberinnen, blieb der Erfolg aus (21:35). „Leider haben wir den Start in der Anfangsphase etwas verpasst und sind in Rückstand geraten. Zum Schluss hin wurde es erfreulicherweise wieder besser, konnten sogar ein paar Bälle aufholen, mussten den Sieg Bardowicks dann aber anerkennen.“ berichtete die zufrieden Trainerin Großmann. Ein ähnlicher Spielverlauf war auch in der zweiten Jahn-Mannschaft zuerkennen. Nachdem die erste Partie an ihre Vereinskonkurrentinnen ging, war es dieses Mal der TSV Bardowick 1, der seiner Favoritenrolle gegen die Schneverdingerinnen gerecht wurde (17:50). Richtig belohnen konnten sich die Heidschnucken dann schlussendlich aber in ihrer letzten Aufgabe des Tages. Gegen den SV Ruschwedel lieferte die Mannschaft schließlich ihre beste Leistung an diesem Samstag ab und konnte den ersten Spieltag mit einem Sieg beenden (55:24). Das Lob der Trainerin ging auch an die zweite Mannschaft „Die Mädchen in der zweiten Mannschaft haben ihre Sache trotz der zwei Niederlagen super gemacht. Sie konnten viel Spielpraxis sammeln und nehmen viel Erfahrung aus diesem Spieltag mit. Man hat allen angesehen, dass sie ihr Bestes gegeben haben und viel Spaß am Faustballspielen hatten.“ Das Ergebnis des Spieltages lässt sich sehen – der TV Jahn 1 beendete den ersten Spieltag als direkten Verfolger des TSV Bardowick auf Platz 2 und der TV Jahn 2 rangiert derzeit auf Platz 5. Gleich in der nächsten Woche geht es für die beiden Mannschaften in die nächste Runde der Liga. Als Gastgeberinnen trifft der TV Jahn 1, neben der Neuauflage des Vereinsduells, auf den TSV Bardowick 2, den SV Ruschwedel und den MTSV Selsingen. Der TV Jahn 2 trifft in den weiteren Partien auf den MTSV Selsingen sowie auf die beiden Mannschaften des TSV Bardowick.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Carlotta Bergstedt, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Sophie Willenbokel

TV Jahn 2: Shania Brauß, Hanna Hausenberg, Latisha Kerti und Emily Paukstys

https://www.faustball.com/#/contest/6608/competition

Nachbericht Landesmeisterschaft U18

Bei der Landesmeisterschaft in Ahlhorn können nur die Gastgeberinnen die Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen aufhalten. Nach einer souveränen Vorrunde und einem dominierenden Halbfinale gewannen die Jahnlerinnen in einem spannenden Finale die Silbermedaille auf Niedersachsenebene.

Der TV Jahn Schneverdingen ist in ihr erstes Vorrundenspiel der Gruppe A mit ihrem gesamten Kader in die Landesmeisterschaft gestartet. Trainerin Christine Seitz und Betreuer Eric Heil konnten im Tagesauftakt gegen den TSV Borgfeld alle mitgereisten neun Spielerinnen einsetzen, die in zwei Sätzen die Meisterschaft siegreich begannen (11:6, 11:7). Auch gegen den TV Huntlosen konnte das Trainerduo verschiedene Spielvarianten mit unterschiedlichen Besetzungen auf den Spielpositionen ausprobieren, was den starken Faustballleistungen, der mit U16 und U18-Spielerinnen bestückten Mannschaft, keinen Abbruch tat (11:4, 11:6). Weiterhin erfolgreich starteten die motivierten Schneverdingerinnen in ihr letztes Spiel der Vorrundengruppe A gegen den MTV Diepenau. „Der erste Satz war wirklich sehr beeindruckend. Die Mädels haben auf allen Positionen mit viel Sicherheit und einer hohen Ballbeherrschung geglänzt.“, zeigte sich die Trainerin stolz „wir haben dann nochmal viel rumprobiert und konnten unsere Leistung dadurch nicht überall aufrechterhalten.“ Das Ergebnis war nach dem 11:2 im ersten Satz und dem 9:11 in Satz 2 die 1:1-Punktteilung. Der Gruppensieg blieb von dem Unentschieden jedoch ungefährdet. Mit 5:1 Punkten marschierten die Heidschnucken in das Halbfinalspiel gegen den Zweiten der Gruppe B, den MTV Wangersen. Auch hier gelang es Seitz und Heil alle Spielerinnen ihres Jahn-Kaders einzusetzen. Während besonders die Abwehrspielerinnen aus Schneverdingen gegen den MTV gefordert wurde, zeichnete sich der Angriff des TV Jahn durch eine fehlerfreie Spielweise ab. Mit einer herausragenden Parade der Defensive nach der anderen, gelangen auch die Angriffsschläge zu direkten Punkten auf das Jahn-Konto. Die Heidschnucken zogen davon und sicherten sich nach dem ersten Satz mit 11:6 auch den zweiten Spielabschnitt in der Satzverlängerung mit 12:10. Über das erfolgreiche Halbfinale gelang der ersehnte Finaleinzug und die ebenso erfreuliche Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Einen ebenso überzeugenden Weg legte parallel der Ahlhorner SV zurück. Dieser kristallisierte sich als zweiter Finalist ohne einen einzigen Satzverlust heraus. Zum Tagesabschluss war es dann so weit. Der TV Jahn im Finale der Landesmeisterschaft gegen den ewigen Konkurrenten und Ausrichter Ahlhorn. Den mitgereisten Zuschauern bot sich ein Duell auf Augenhöhe, beide Mannschaften zeichneten sich durch sehenswerte Angriffsschläge und Abwehraktionen in letzter Sekunde aus. Der erste Satz ging nach Schneverdingen (11:9), ehe die Blau-Weißen im zweiten Satz zum Unentschieden gleichzogen (8:11). Im entscheidenden letzten Satz wollte sich kein Gewinner eindeutig rausstellen lassen. Erst in der Satzverlängerung fiel die Entscheidung. Das berühmte Quäntchen Glück auf Seiten des ASV. Die Ahlhornerinnen sicherten sich mit 12:14 den Entscheidungssatz und beließen die Silbermedaille bei den Heidschnucken. Glücklich auf dem zweiten Podestplatz resümiert Trainerin Seitz „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit gezeigten Leistungen meiner Spielerinnen. Es haben sich ausnahmslos alle von ihrer besten Seite gezeigt, lediglich an der Absprache zwischen Zuspielerin und Abwehr müssen wir noch etwas feilen.“ Bis zur genannten Norddeutschen Meisterschaft ist ausreichend Zeit für die nötigen Feinschliffe. Für die Mannschaft geht es erst am Wochenende in der Mitte des Augusts in Lübberstedt weiter. Hier wollen die Jahnlerinnen an ihrem Faustballkönnen von der Landesmeisterschaft anknüpfen und am liebsten erneut mit einer Medaille um den Hals zurückkehren.

Zum Einsatz kamen: Emily Gotzmann, Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Leni Seyer und Natascha Winter

https://www.faustball.com/#/contest/6544/competition

Die 2. Herren um Trainer Lukas Lamping hat es der 1.Herren im Fußball nachgemacht und ist ebenfalls Meister geworden und steigt nun in die Bezirksliga auf. Glückwunsch vom Vorstand Spart Fußball

Nominierung U18-Weltmeisterschaft in Chile

Die weibliche U18-Bundestrainerin Heike Hafer hat das vergangene Pfingstwochenende genutzt, um gemeinsam mit ihrem Co-Trainer Lauritz Schubert in Hamm die besten Nachwuchstalente Deutschlands ein letztes Mal vor der Nominierungsbekanntgabe für die kommende Weltmeisterschaft in Chile (Llanquihue) zu sichten. Den Weg in den Heimatort der Bundestrainerin traten insgesamt 15 Jugendspielerinnen an, darunter gleich drei hochmotivierte Schneverdingerinnen – Emilia Schwarz (Angriff), Nina Karahmetovic (Angriff) und Maja Rogosch (Abwehr). Nach 8 Trainingseinheiten mit den Schwerpunkten Fitness, Technik, Taktik und Teamgefüge hatte das Bundestrainergespann die Qual der Wahl und gab im Anschluss an die letzte Einheit am Montagmittag die Nominierung bekannt. Freuen konnten sich die Schneverdingerinnen Schwarz und Rogosch – beide konnten die Bundestrainer von ihren Leistungen überzeugen und wurden in das diesjährige WM-Aufgebot berufen. Bereits kurze Zeit später standen die beiden einem Interview zur Verfügung:

Frage: „Ihr habt auf dem Wege zur Nominierung ja schon einige Trainingsmaßnahmen bestritten und das offensichtlich mit Bestleistungen. Wie beurteilt ihr selbst eure Leistungen? Konntet ihr auch euren eigenen Ansprüchen gerecht werden?“
Maja: „Auch ich selbst war sehr zufrieden mit meinen gezeigten Leistungen. Es gab immer Situationen, die ich hätte besser lösen können, aber so ist es im Sport, niemand ist perfekt. Gerade an diesem Nominierungslehrgang konnte ich glücklicherweise nochmal meine Qualität unter Beweis stellen.“
Emilia: „Ich war beim ersten Lehrgang schon ganz schön nervös, doch das ganze hat sich dann von Mal zu Mal etwas gelegt. Ich habe selbst gemerkt, dass ich zunehmend befreiter aufspielen konnte und so über mich herauswachsen bin.“

Frage: „Sich für einen Nationalkader zu beweisen ist eine große Aufgabe und nicht mal eben gemacht. Was war für euch persönlich die größte Herausforderung auf den Lehrgängen in Richtung Weltmeisterschaft?“
Emilia: „Auch wenn wir uns innerhalb des Kaders sehr gut verstehen, herrscht aufgrund der starken Konkurrenz schon ein enorm hoher Druck auf einem. Dabei die Nerven zu behalten und mental bei seinen eigenen Leistungen zu bleiben, war nicht immer einfach.“
Maja: „Letztlich ist man sich selbst doch immer der größte Gegner. Im Verlauf der letzten Lehrgänge konnte ich maßgeblich an meinen Schwächen arbeiten und die Kritikpunkte verbessern. Ich bin froh, dass es sich am Ende bezahlt gemacht hat. Gerade sich gegen die starken Mitstreiterinnen auf der Abwehrposition durchzusetzen, war besonders schwer.“

Frage: „Das eure Trainer eure Stärken kennen ist anhand eurer Nominierung offensichtlich. Wo seht ihr denn eure großen Pluspunkte? Womit könnt speziell ihr eurem Team bei der Mission Titelverteidigung weiterhelfen?
Maja: „Ich konnte mich besonders durch mein gutes Stellungsspiel, meine saubere Abwehrtechnik und meiner intensiven Laufarbeit absetzen. Mit diesen Voraussetzungen kann ich den Angriffen der anderen Nationen Parole bieten.“
Emilia: „Durch die Europameisterschaft in den letzten zwei Jahren bringe ich auf jeden Fall internationale Erfahrung mit in die Mannschaft. Ich bin eine sehr ehrgeizige Sportlerin und arbeite permanent an meinen Defiziten. So kann ich mich sportlich perfekt auf die WM im Oktober vorbereiten.“

Frage: „Emilia, du bist bereits bei den vergangenen Meisterschaften fester Bestandteil des U18-Nationalkaders gewesen und das Nationaltrikot gehört schon länger in deinen Kleiderschank. Maja, für dich ist es die erste Nominierung für eine Meisterschaft auf Nationalebene. Habt ihr mit eurer Berufung in das Deutschlandteam bereits gerechnet oder kam es für euch überraschend?“
Emilia: „Ich habe natürlich schon sehr darauf gehofft und kämpferisch alles reingesteckt. Wenn man dann bei der Bekanntgabe seinen Namen hört, fällt einem dann doch ein riesiger Stein vom Herzen. In dem Moment war ich einfach super glücklich und stolz auf mich.“
Maja: „So selbstkritisch wie ich bin, habe ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Ich habe das hohe Niveau aller Spielerinnen gesehen und war am Ende umso glücklicher, dass es tatsächlich geklappt hat.“

Frage: „Was sind eure persönlichen Ziele auf der Reise nach Chile? Was möchtet ihr bei der Weltmeisterschaft mit eurer Mannschaft erreichen?
Maja: „An oberster Stelle steht für mich, dass ich eine gute WM spielen möchte, mit meinen persönlichen Bestleistungen. Die Zeit als Nationalspielerin möchte ich gemeinsam mit meinem Team genießen – das gelingt natürlich am Besten mit der WM-Titelverteidigung.“
Emilia: „Mein Ziel ist es, eine bestmögliche Leistung zu zeigen, ich möchte Spaß am Faustballspielen haben und vor allem möchte ich das Turnier ganz oben auf dem Siegerpodest mit dem Weltmeistertitel in der Hand beenden.“

Frage: „Eine Weltmeisterschaft ist zweifellos ein absolutes Karrierehighlight. Was macht diese bevorstehende WM in Chile für euch so besonders?
Emilia: „Ich durfte zwar schon zweimal eine Europameisterschaft spielen, doch eine WM-Nominierung ist nochmal etwas ganz anderes. Für mich lässt es sich aktuell noch nicht in Worte fassen, ich reise um die halbe Welt und darf mit diesem tollen Team einen Traum wahr werden lassen.“
Maja: „Für mich ist die Reise mit der Nationalmannschaft natürlich schon etwas ganz Besonderes. Das erste Mal mit dem Bundesadler auf der Brust im internationalen Vergleich zu spielen und für sein eigenes Land auflaufen zu dürfen, ist absolut überwältigend.“

Für die beiden jungen Nachwuchstalente aus der Jahn-Schmiede geht es am 27.10.2024 nach Frankfurt und von dort aus in den Flieger nach Puerto Montt. Die Weltmeisterschaft startet dann am 30.10.2024 und endet mit dem alles entscheidenden Finaltag am 2.11.2024. Zur finalen Abstimmung und Findung des Teamgefüges plant das deutsche Team noch zwei weitere dreitägige Lehrgangsmaßnahmen. Mit den Maßnahmen Ende Juli/Anfang August in Hannover und Mitte Oktober in Vaihingen an der Enz sowie den Heimtrainingsprogrammen wollen die Nationaltrainer ihre Mannschaft optimal auf das große Top-Event vorbereiten und in Chile großes erreichen.

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