Nachbericht Zwischenrunde U16

Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben am vergangenen Samstag bei der Zwischenrunde – ehemals die Landesmeisterschaft – zu Gast beim MTV Diepenau die Silbermedaille gewonnen und sich damit für die Regionalmeisterschaft qualifiziert.

Im westfälischen Rahden überzeugte der Jahn-Nachwuchs in der Besetzung Ronja Röhrs, Jette Meyer, Hanne Röhrs, Greta Baden, Marie Küsel und Kirijasse Kerti bereits in der Vorrunde mit zwei Siegen gegen den MTSV Selsingen (12:10, 11:5) und den TV Brettorf (11:1, 11:2). Im Halbfinale trafen die Schneverdingerinnen auf ihren Dauerrivalen in dieser Altersklasse, den MTV Wangersen. Mit einer konzentrierten Vorstellung setzte sich das Team souverän mit 11:8 und 11:3 durch und zog ins Finale gegen den MTV Diepenau ein. Dort erwischten die Jahnlerinnen keinen guten Start. Im ersten Durchgang fanden sie nur schwer ins Spiel, sodass Diepenau mit einem 11:4 die 1:0-Führung übernahm. Der zweite Satz entwickelte sich zum spannendsten Durchgang des gesamten Turniers. Beim Stand von 14:14 entschied ein knapp ins Seitenaus geschlagener Ball der Diepenauer Angreiferin den Satz zugunsten der Schneverdingerinnen, die sich mit 15:14 den Ausgleich sicherten. Doch damit waren die Kräfte des Jahn-Teams weitgehend aufgebraucht. Im entscheidenden dritten Satz übernahmen die Gastgeberinnen sofort die Initiative und machten mit einem 11:4 den inoffiziellen Titel des Zwischenrundensiegers perfekt. Trotz der Finalniederlage überwiegt aus Schneverdinger Sicht das Positive: Gemeinsam mit dem MTV Diepenau und dem MTV Wangersen als Drittplatziertem tritt der TV Jahn am letzten Januarwochenende bei der Regionalmeisterschaft in Leipzig an. „Wir haben unser Ziel mit dem Erreichen der nächsten Runde geschafft. Heute hat vieles gut gepasst, und in den wichtigen Momenten haben wir geliefert“, zeigte sich Trainer Olaf Neuenfeld nach einem langen Turniertag zufrieden.

Zum Einsatz kamen: Ronja Röhrs, Jette Meyer, Hanne Röhrs, Greta Baden, Marie Küsel und Kirijasa Kerti.

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Nachbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga

Nicht makellos, aber in den Zählern erfolgreich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verbuchten am sechsten Spieltag in Brettorf trotz durchwachsener Leistungen zwei 3:0-Siege.

Die Ausgangslage bleibt weiterhin unklar: Ob die durch die Staffelleitung aufgrund fehlender Spielberechtigungen abgezogenen Punkte nach einem Einspruch der Schneverdingerinnen zurückgeholt werden können, ist offen. Gelingt dies nicht, wäre die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft lediglich noch rechnerisch möglich. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber TV Brettorf startete Trainerin Christine Seitz am vergangenen Sonntag mit ihrer gewohnten Starting Five: Helle Großmann mit Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic auf der Zuspielposition sowie Lena Meyer und die weiterhin angeschlagene Mannschaftskapitänin Laura Kauk in der Abwehr. Im ersten Satz schlichen sich bei den ambitionierten Jahnlerinnen für sie ungewohnte Fehler in allen Mannschaftsteilen ein. Gepaart mit einem überzeugenden Auftritt der Gastgeberinnen und deren platzierten Angriffsschlägen gerieten die Heidschnucken zunächst ins Wanken. Mehrere Satzbälle wehrten die Schneverdingerinnen ab, ehe sie den ersten Durchgang mit 14:12 für sich entschieden. In den beiden darauffolgenden Sätzen traten die Rot-Weißen wieder mit routinierter Sicherheit auf und dominierten das Geschehen deutlich (11:5 und 11:3). Trainerin Seitz nutzte erneut die Gelegenheit, allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, und wechselte Maja Rogosch in die Defensive sowie Nele Rogosch ins Zuspiel. Mit Maja Rogosch für Meyer gingen die Schneverdingerinnen auch in ihre zweite Partie des Tages gegen den MTV Wangersen sehr unkonzentriert. Vor allem eigene Abstimmungsprobleme bereiteten den Heideblütenstädterinnen Schwierigkeiten, berichtete Hauptangreiferin Großmann: „Wir haben zwischendurch immer wieder den Zugriff auf das Spiel verloren und uns vom Gegner überraschen lassen.“ Einige Wachrüttler durch die Trainerin schienen notwendig gewesen zu sein. „Das war keine Glanzleistung von uns, aber in den entscheidenden Phasen haben wir unsere Punkte gemacht“, so Großmann weiter. Die Höhen und Tiefen des TV Jahn reichten am Ende dennoch aus: Die Schneverdingerinnen setzten sich mit 11:8, 12:10 und 11:9 durch. Trotz sichtlich nachlassender Kräfte zeigte sich das Jahn-Team zwar nicht restlos zufrieden, freute sich aber über die eingefahrenen Punkte – und vor allem über den Spieltag ohne Satzverlust. Die gewonnenen Sätze könnten noch entscheidend werden, sollten die Heidschnucken die letzten beiden Spieltage ohne Niederlage überstehen und Kellinghusen sich einen weiteren Patzer erlauben.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Nele Rogosch, Lena Meyer, Laura Kauk und Maja Rogosch

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Nachbericht 5. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Am vorletzten Spieltag der Niedersachsenliga sicherten sich die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen zuhause einen wichtigen Sieg gegen den TV Huntlosen. Beide Teams gingen punktgleich auf einem Abstiegsrang in die Partie, den die Schneverdingerinnen mit einem 2:0-Erfolg verlassen konnten.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Jahnlerinnen daran hatte ihre Angreiferin Nina Karahmetovic, die mit einer hohen Punktausbeute und einem nahezu fehlerfreien Spiel überzeugte. In der Defensive präsentierte sich der TV Jahn äußerst stabil: Die Deckungsreihe um Merle Mund, Hanne Röhrs, Lotta Schröder und Marie Küsel stand sicher, und auch die Zweitangreiferin unterstützte die Ballannahme konsequent bei den ins Halbfeld gespielten Bällen. Gegen den Tabellendritten TuS Döhlen lief im ersten Satz überraschend gut für die Gastgeberinnen. Die Schneverdingerinnen dominierten den Durchgang deutlich und entschieden ihn souverän mit 11:4 für sich. Auch im Anschluss hielt der TV Jahn das Spiel offen und führte bis zum Stand von 9:8. In der entscheidenden Phase spielte Döhlen jedoch seine Routine aus, drehte die Partie und setzte sich mit 11:9 und 11:6 durch. Bereits am kommenden Wochenende steht für das Team von Trainer Olaf Neuenfeld der letzte Spieltag an. In Wardenburg treffen die Schneverdingerinnen auf den gastgebenden WTV (2. Platz) sowie Tabellenführer SV Moslesfehn II. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz kann dabei jeder gewonnene Satz von entscheidender Bedeutung sein.

Zum Einsatz kamen: Ronja Röhrs, Nina Karahmetovic, Merle Mund, Lotta Schröder, Hanne Röhrs und Marie Küsel

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Nachbericht 3. Spieltag Männer Bezirksliga

Trotz zwei Siegen kostete eine vermeidbare Niederlage den Faustballern des TV Jahn Schneverdingen am dritten Spieltag in Bardowick die Tabellenführung der Bezirksliga.

Am vorletzten Spieltag der Bezirksligasaison mussten die Schneverdinger auf Eric Heil und Olaf Neuenfeld verzichten. Dafür sprang Leni Seyer auf der Zuspielposition ein und überzeugte bei ihrem ersten Einsatz auf ungewohnter Position und in höherer Spielklasse mit einer sehr guten Leistung. Im ersten Spiel des Tages zeigte der TV Jahn eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzte sich verdient mit 2:0 gegen Schlusslicht Bösel durch (11:9, 11:3). In der zweiten Partie war gegen den TSV Groß Häuslingen hingegen nichts zu holen. Mit 7:11 und 5:11 hatten die Schneverdinger zu keinem Zeitpunkt realistische Chancen auf einen Punktgewinn. Deutlich spannender gestaltete sich das dritte und zugleich letzte Spiel des Tages. Nach einem verpatzten ersten Satz (4:11) kämpfte sich der TV Jahn gegen den TUS Eicklingen 2 zurück in die Partie und stellte mit einem 11:7 den Satzausgleich her. Im Entscheidungssatz entwickelte sich eine enge Begegnung, in der schließlich Seyer beim Stand von 10:9 den Matchball verwandelte und den Sieg perfekt machte. Mit nun 16:4 Punkten wurde der TV Jahn Schneverdingen als Spitzenreiter durch den an diesem Spieltag sehr erfolgreichen TSV Bardowick abgelöst. Vor dem letzten Spieltag ist es nun lediglich das schlechtere Satzverhältnis, was die Jahnler auf den zweiten Tabellenplatz hält. Bei ihrer letzten Saisonaufgabe in Rethem beim TSV Groß Häuslingen haben die Rot-Weißen weiterhin gute Chancen auf den Staffelsieg.

Zum Einsatz kamen: Steffen Schröder, Volker Meyer-Weichelt, Leni Seyer, Sonja Heyer, Claus Wodtke und Kathryn Röbber

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga

Abwarten, hoffen und weiter Punkte sammeln – mehr bleibt den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im Hinblick auf ihren sechsten Spieltag der Bundesliga Nord nicht übrig. Nach dem bitteren Punktabzug aufgrund fehlender Spielberechtigungen am vergangenen Wochenende kann die Mannschaft nur optimistisch bleiben und versuchen, am kommenden Sonntag in Brettorf die nächsten Punkte einzufahren.

Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz hatte am vergangenen Bundesligaspieltag leider einen für ihre Schneverdingerinnen schwerwiegenden Fehler einräumen müssen. Fehlende Spielberechtigungen aller Spielerinnen sorgten für eine nachträgliche Korrektur der Ergebnisse zu Ungunsten des TV Jahn durch die Staffelleitung. Die Mannschaft legte gegen dieses harte Vorgehen Einspruch ein. In einer offiziellen Mitteilung des Vorsitzenden des Sportgerichts von Faustball Deutschland an den TV Jahn Schneverdingen heißt es inzwischen: „Der Einspruch ist damit nach vorläufiger Prüfung form- und fristgerecht eingelegt worden und zulässig.“ Faustball Deutschland eröffnet nun das Schiedsgerichtsverfahren des Sportgerichts und wird die Sachlage prüfen. Eine Entscheidung soll laut Vorsitzendem des Sportgerichts spätestens vor dem letzten Spieltagswochenende (31.01./01.02.2026) fallen. Trainerin Seitz muss also weiter bangen, wie weitreichend die Konsequenzen für ihre Mannschaft sein werden: „Es bringt jetzt nichts zu spekulieren. Wir müssen weiter davon ausgehen, dass uns die Punkte aberkannt bleiben, und hoffen das Beste.“ Der kommende Spieltag in Brettorf wird für die DM-Dauerkandidatinnen daher äußerst unbequem, wenn man bedenkt, dass das gesteckte Saisonziel eigentlich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt war. „Wir haben es nicht mehr in eigener Hand, ob wir es am Ende unter die ersten zwei der Liga schaffen. Was haben wir jetzt also zu verlieren?“, fragt sich Mannschaftskapitänin Laura Kauk – wahrscheinlich zu Recht. „Es liegt nicht im Gemüt eines Sportlers, in vermeintlich aussichtslosen Situationen hinzuschmeißen und sich zu verstecken. Entweder machen wir jetzt das Unmögliche möglich und schaffen es doch noch irgendwie, oben mitzuspielen, oder wir gucken die DM aus dem Livestream von zuhause. Dann haben wir aber wenigstens alles versucht“, so Kauk. Nachdem die 25-Jährige bereits am vergangenen Wochenende krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand, ist ihr Einsatz auch für den kommenden Spieltag weiterhin fraglich. Doch selbst, wenn sie nicht rechtzeitig fit wird, wird ihre Mannschaft ihren Ausfall gegen Brettorf und Wangersen kompensieren. Sowohl der TV Brettorf als auch der MTV Wangersen gehören sicherlich zu den Verlierern der zweiten Reihe, was die Punktkorrektur angeht. Der TSV Hagen ist dadurch nicht nur an Wangersen, sondern auch an Brettorf vorbeigezogen, und der TSV Wiemersdorf holt auf. Auch wenn die Tabellensituation aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Spielen nur schwer zu vergleichen ist, müssen Brettorf und Wangersen folgerichtig dringend weitere Punkte sammeln, wenn sie nicht am Ende doch noch auf dem Abstiegsrang landen wollen.

Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga

Ein böses Erwachen gab es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen in der Bundesliga nach ihrem Auswärtsspieltag in Wiemersdorf. Nach zwei überzeugenden 3:0-Erfolgen gegen den TSV Hagen und den TSV Wiemersdorf wurden dem TV Jahn nachträglich die Punkte wieder aberkannt.

Grund für den Punktverlust sind fehlende Spielberechtigungen, die am Spieltag nicht vorlagen. Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz äußert sich wie folgt zu der Situation: „Das ist ein Versäumnis, das einfach auf einem menschlichen Fehler meinerseits basiert. Das tut mir für die Mannschaft unendlich leid und ist nicht zu entschuldigen.“ Ein möglicher Einspruch wird aktuell geprüft, auch wenn die Aussicht auf Erfolg gering erscheint. „Das ist das Mindeste, was ich derzeit für die Mannschaft tun kann. Das Regelwerk ist an der ein oder anderen Stelle nach unserer Auffassung nicht hundertprozentig klar und vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit“, ist Seitz vorsichtig optimistisch. Beim sportlichen Teil des Spieltags stehen zwei ungefährdete Siege gegen Aufsteiger Hagen und den Tabellenletzten aus Wiemersdorf auf dem Spielprotokoll. Auch ohne die erkrankte Mannschaftsführerin Laura Kauk gab es wenige Probleme mit den Gegnerinnen, die jeweils mit 3:0 bezwungen wurden. In der zu Ungunsten der Jahnlerinnen korrigierten Tabelle beträgt der Rückstand auf den Zweitplatzierten VfL Kellinghusen nun acht Punkte bei zwei Spielen weniger. Rechnerisch ist die DM-Teilnahme für den TV Jahn zwar noch möglich, dazu müssten jedoch die restlichen sechs Spiele allesamt gewonnen werden und man müsste auf einen Ausrutscher von Kellinghusen hoffen. Am kommenden Wochenende geht es zunächst auswärts in Brettorf weiter. Dann heißen die Gegner MTV Wangersen und TV Brettorf, die sich beide durch den Punktegewinn von Wiemersdorf und Hagen zunehmend mit dem Abstiegskampf konfrontiert sehen müssen.

Zum Einsatz kamen: Nele Rogosch, Alina Karahmetovic, Maja Rogosch, Lena Meyer, Aniko Müller, Helle Großmann

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Die Zweitvertretung des TV Jahn Schneverdingen konnte beim Heimspieltag die rote Laterne des Tabellenletzten abgeben und hat den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand.

Bei der vermeidbaren Auftaktniederlage gegen den TSV Bardowick startete Betreuer Olaf Neuenfeld mit Nina Karahmetovic und Ronja Röhrs im Angriff, im Zuspiel agierte Merle Mund und die Abwehr bildeten Lisa Krüger und Hanne Röhrs. Beim 11:13 und 8:11 konnte das junge Jahn-Team größtenteils überzeugen, aber in den entscheidenden Phasen hatten die Bardowicker die größere Erfahrung und sicherten sich die Punkte. Beim nächsten Spiel gegen den punktgleichen TuS Empelde tauschte Neuenfeld mit Lotta Schröder, Greta Baden und Marie Küsel die komplette Abwehrreihe aus. Mit 11:7 und 11:6 sicherten sich die Schneverdingerinnen zwei wichtige Punkte um den Klassenerhalt. In der abschließenden Partie gegen den MTV Diepenau hielt die Heidschnucken lange mit, mussten sich aber am Ende mit 9:11 und 9:11 geschlagen geben. „Wir haben heute mutig gespielt und viel riskiert. Das war auch die Marschroute, die leider nicht zu jeder Zeit zum Erfolg geführt hat. Trotzdem haben wir bis zum Ende gekämpft und nehmen diesen Schwung mit in die letzten beiden Spieltage“, zeigte sich Neuenfeld nicht unzufrieden mit seinen Schützlingen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Marie Küsel, Lisa Krüger, Greta Baden, Lotta Schröder, Ronja Röhrs, Merle Mund

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 10.01.2026

Spannende Rückrunde: Mit vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Spieltagen geht es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im neuen Jahr Schlag auf Schlag. Im vergangenen Jahr konnten sich die Ligafavoritinnen keinen Punktepuffer erspielen – soll die DM-Qualifikation gelingen, darf nun nichts mehr schiefgehen. Der Auftakt beginnt am kommenden Samstag beim TSV Wiemersdorf mit dem ersten Spieltag der Rückrunde.

Die Ergebnisse der Spieltage aus 2025 sprechen nicht unbedingt für die Schneverdingerinnen. Die ersten beiden Tabellenplätze belegen der Ahlhorner SV (22:2 Punkte) und der VfL Kellinghusen mit 16:4 Punkten. Mit 12:4 Punkten steht der TV Jahn derzeit auf Rang drei und wäre damit die erste Mannschaft aus der Nordstaffel, die es nicht zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt schafft. Damit wäre das Saisonziel verfehlt und die Jahnlerinnen würden die sechste Hallen-DM-Teilnahme in Folge verpassen. An Aufgeben ist im Kader der Heideblütenstädterinnen jedoch keineswegs zu denken, berichtet Mannschaftskapitänin Laura Kauk: „Die vier Punkte, die wir in der Hinrunde liegen gelassen haben, tun durch die enge Tabellensituation richtig weh. Wir haben jetzt noch einmal acht Partien und sehen es als unsere Chance an, es in der Rückrunde besser zu machen.“ „Besser machen“ heißt für die 25-Jährige ganz konkret: „Eigenfehler reduzieren, ein sauberer Spielaufbau und konsequente Angriffe. Das hat uns in den letzten Jahren ausgezeichnet, und genau das wollen wir wieder erreichen – der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da.“ Der Einstieg in die Rückrunde nach den Feiertagen scheint für die Rot-Weißen recht dankbar zu sein. Gegen die Wiemersdorferinnen sowie den TSV Hagen 1860 gewann die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz in der Hinrunde sehr deutlich mit jeweils 3:0-Sätzen. Auch wenn die beiden abstiegsbedrohten Teams bislang noch nicht für die großen Überraschungen sorgen konnten, hat Hagen zumindest am letzten Spieltag dem Spitzenreiter Ahlhorn gleich zwei Sätze abnehmen können. „Solche Kleinigkeiten können am Ende den Unterschied machen. Die vermeintlich schwächeren Mannschaften drehen schnell auf, wenn sie spüren, dass etwas zu holen ist. Bei dem derzeitigen Punktestand würde es mich nicht wundern, wenn am Ende die verlorenen Sätze über die DM-Teilnahme oder den Zuschauerplatz entscheiden“, ordnet Trainerin Seitz die Situation mit all ihrer Bundesligaerfahrung ein. Sie ist vor allem froh, wieder aus den Vollen schöpfen zu können: Ihre Spielerinnen sind alle fit und freuen sich auf die Punktejagd nach der Festtagspause. „Hausaufgaben machen und Selbstvertrauen tanken: Die Anforderungen an uns werden von Spieltag zu Spieltag höher. Wir möchten uns die DM-Tickets selbst erspielen, anstatt auf Fehler der anderen zu hoffen“, so Seitz.

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga

Geteilte Punkte beim letzten Spieltag des Jahres in Schneverdingen: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen beendeten die Hinrundenserie mit einem Sieg sowie einer schmerzlichen, am Ende des Tages jedoch vorerst konsequenzlosen Niederlage.

Der VfL Kellinghusen besiegte die Schneverdingerinnen, Schneverdingen gewann gegen den Ohligser TV – und dieser wiederum gegen Kellinghusen. Mit jeweils 2:2 Punkten war es für alle drei Mannschaften ein verlustreicher letzter Spieltag der Hinrunde, umso spannender dürfte die Rückrunde und das Rennen um die DM-Tickets werden. Von Beginn an fand das Team von Trainerin Christine Seitz am vergangenen Sonntag nicht zu seiner gewohnten Leistung und nicht so recht in den Spieltag. Die Schneverdingerinnen hatten große Mühe, ihre angeschlagene Hauptangreiferin Helle Großmann zu entlasten: „Helle deckt als Angreiferin in der Defensivarbeit und vor allem bei den kurzen Bällen eine große Fläche ab. Gesundheitlich war sie heute leider nicht topfit und konnte nicht wie gewohnt die extrem weiten Wege gehen und zusätzlich jeden Ball druckvoll schlagen“, erklärte Trainerin Seitz. Die 24-Jährige hing sich für das DM-Ziel ihrer Mannschaft dennoch voll rein, doch ihr Ehrgeiz zahlte sich gegen die Schleswig-Holsteinerinnen nur bedingt aus. Vor allem die vielen Eigenfehler sorgten in den entscheidenden Momenten für die Führung des VfL. Besonders Spielerin Aniko Müller haderte mit ihren eigenen Angaben: „Es waren schlichtweg einfach zu viele Fehler. Das Ziel, diese nach dem ersten verlorenen Satz zu minimieren, ist nur vorübergehend gelungen.“ Der erste Satz ging mit 8:11 an die Kellinghusenerinnen, während die Jahnlerinnen mit dem 11:6 in Durchgang zwei schnell wieder ausgleichen konnten. Es folgten der erneute Satzrückstand (7:11) und schließlich die Spielniederlage (8:11). Nach mehreren langen und druckvollen Schlägen von VfL-Angreiferin Jacqueline Böhmker sorgten schließlich zwei kurze, clevere Bälle für den Punktverlust der Gastgeberinnen. „Kellinghusen hat immer mehrere Anläufe gebraucht, um in unserer sicheren Abwehr zu punkten. Letztlich hatten sie heute die nötige Geduld und haben es mit ihrer Fehlerfreiheit gut heruntergespielt“, zog Müller ihr Fazit. Doch lange Zeit zum Verkriechen hatten die Heidschnucken nicht, denn es wartete die mindestens ebenso unbequeme zweite Partie des Tages gegen den Ohligser TV. Erneut liefen die Heideblütenstädterinnen nicht mit ihrer gewohnten Souveränität auf. Vermeidbare Fehler auf allen Positionen und unklare Absprachen prägten das Spiel, doch dieses Mal sollte es reichen. Mit 11:8, 11:8 und 13:11 behielten die Jahnlerinnen trotz der schmerzhaften Niederlage zuvor die Nerven und ließen sich nicht auch noch die letzten Punkte des Jahres entreißen. Die Konsequenzen für die Schneverdingerinnen hielten sich dank einer Überraschung im dritten Durchgang in Grenzen: Die Frauen des VfL standen gegen die Rheinländerinnen völlig unerwartet auf verlorenem Posten. Die Angreiferinnen aus Ohligs liefen zu Höchstleistungen auf, servierten einen unerreichbaren Ball nach dem nächsten und ließen sich selbst kaum Punkte einschenken. Die Kellinghusenerinnen konnten nur noch zusehen, wie es reihenweise auf ihrer Spielfeldhälfte einschlug – prompt stand die 0:3-Niederlage fest. Die Weihnachts- und Neujahrspause wird für die Heideblütenstädterinnen, Kellinghusen und Ohligs also wenig entspannt. Ohligs muss am kommenden Wochenende noch einmal zu Hause gegen Wangersen und Moslesfehn ran und darf keine Federn lassen, wenn sie weiter auf Kurs bleiben wollen. Anfang Januar geht es zwischen den drei Mannschaften zunächst im Fernduell weiter, ehe sie am 24.01.2026 in Kellinghusen erneut direkt aufeinandertreffen. Jede Niederlage könnte das DM-Aus bedeuten – der Druck bleibt also hoch.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Lena Meyer, Maja Rogosch und Nele Rogosch

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Nachbericht 3. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Wieder vollzählig, aber dennoch deutlich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen kassierten an ihrem dritten Spieltag der Niedersachsenliga in Diepenau erneut hohe Niederlagen und sind damit das neue Schlusslicht der Tabelle.

Bei ihrem Spieltag in der vergangenen Woche konnten die Schneverdingerinnen krankheitsbedingt lediglich mit vier Spielerinnen antreten. Dieses Mal waren Greta Baden, Lisa Krüger, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder zwar personell besser besetzt, hatten gegen die Spitzenreiterinnen der Liga jedoch wenig auszurichten. Sowohl gegen den Wardenburger TV als auch gegen den SV Moslesfehn 2 unterlagen die Jahnlerinnen jeweils mit 0:2 Sätzen. Gegen Wardenburg fand das Team nur schwer in die Partie. Im zweiten Satz gelang es den Schneverdingerinnen zwar deutlich besser, ins Spiel zu kommen und eigene Akzente zu setzen, doch ab der Satzmitte häuften sich große Probleme mit den kurzen Bällen (4:11, 6:11). Auch im anschließenden Spiel gegen den SV Moslesfehn 2 hielten die Jahnlerinnen den ersten Satz lange offen. Doch erneut zeigte sich im weiteren Verlauf die fehlende Konsequenz im Umgang mit den kurzen Angriffsbällen. Trotz verschiedener Umstellungen fanden die Schneverdingerinnen kein dauerhaftes Mittel gegen das variable Spiel der Moslesfehnerinnen, die sich mit 5:11 und 3:11 durchsetzten. „Es war wenig überraschend, dass wir gegen die erfahrenen Teams aus Wardenburg und Moslesfehn mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen kaum mithalten können. Wir wissen aber auf jeden Fall um unsere Baustellen und werden insbesondere an der Abstimmung weiterarbeiten“, so Abwehrspielerin Lisa Krüger. Mit 2:12 Punkten und dem vorzeitigen Verbleib auf dem letzten Tabellenplatz ist die Mannschaft zunehmend mit dem Abstiegskampf konfrontiert. Im Januar haben die Jugendspielerinnen an drei weiteren Spieltagen noch einmal die Möglichkeit, Punkte zu sammeln. Zumindest der TuS Empelde (ebenfalls 2:12 Punkte) sowie der TV Huntlosen mit 4:10 Punkten sind noch in greifbarer Nähe.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Lisa Krüger, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

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Vorbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 14.12.2025

Nervenstärke – genau das brauchen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen an ihrem vierten Spieltag der Bundesliga-Nordstaffel. Ein letztes Mal zuhause: Beim Spitzenspieltag treffen die Schneverdingerinnen am kommenden Sonntag ab 11 Uhr in der KGS-Halle auf den VfL Kellinghusen sowie auf den Ohligser TV.

„Gerade der dritte Platz war in den vergangenen Jahren immer heiß umkämpft und sorgte für Spannung“, bedauerte die Mannschaftsführerin des VfL Kellinghusen, Jacqueline Böhmker, noch vor Saisonstart die Regelungen zu den DM-Qualifikationen mit nur zwei Startplätzen. Wenn schon nicht die DM-Plätze in Reichweite seien, sollte es nach den Wünschen der Schleswig-Holsteinerinnen zumindest „die obere Tabellenhälfte“ werden. Doch nach der Hälfte der absolvierten Spiele und unter anderem einem deutlichen Sieg gegen die Liga-Favoritinnen aus Ahlhorn dürften die Ambitionen im Kader des VfL wieder gestiegen sein. In der Nordtabelle stehen die Kellinghusenerinnen mit zwei Spielen mehr und 14:2 Punkten auf dem Konto vor dem TV Jahn Schneverdingen (10:2 Punkte) – doch das möchte Abwehrspielerin Lena Meyer nun ändern: „Mental ist es die ungünstigere Situation, mit den Spielen hinterherzuhängen und jede Woche erneut nachziehen zu müssen. Von diesem Druck können wir uns am kommenden Wochenende mit zwei Siegen befreien.“ Doch den Schneverdingerinnen stehen zwei harte Brocken bevor. Sowohl der VfL Kellinghusen als auch der Ohligser TV mit seinen 6:2 Punkten haben in dieser Saison jeweils nur eine Partie abgegeben. Dieser letzte Spieltag vor dem Jahreswechsel ist für alle drei Mannschaften der wichtigste, wenn sie weiterhin auf die DM-Qualifikation aus eigener Hand hoffen wollen. Beide Teams sind für die Jahnlerinnen „altbekannte“, scheinen aber gerade in dieser Saison zu einer sehr sicheren und erfolgreichen Spielweise gefunden zu haben. Doch auch die Heimmannschaft geht mit viel gewonnenem Selbstvertrauen ins Rennen, erklärt Angreiferin Aniko Müller: „Die Partien zwischen Ahlhorn und Kellinghusen haben uns zusätzlich gewarnt, aber wir sind auf Kurs. Wir haben die letzten vier Spiele allesamt deutlich gewonnen und schon oft bewiesen, dass wir auch in schwierigen Begegnungen die Nerven bewahren.“ Trainerin Christine Seitz kann wieder auf ihren gesamten Kader zurückgreifen und hat dadurch wie gewohnt mehrere Wechseloptionen, falls es einmal nicht laufen sollte. Die Heideblütenstädterinnen gehen die letzte große Aufgabe im Jahr 2025 somit mit breiter Brust an.

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Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga

Der Spielplan geriet durcheinander – die Schneverdingerinnen nicht. Nach den Anreiseproblemen einer Gastmannschaft lösten die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen bei ihrem Heimspieltag ihre Aufgaben im Kollektiv und gewannen beide Duelle klar mit jeweils 3:0 Sätzen.

Der TSV Wiemersdorf wäre eigentlich im Auftaktspiel des dritten Spieltages gegen die Gastgeberinnen gefordert gewesen, doch rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff meldeten sich die Schleswig-Holsteinerinnen mit einer Autopanne von der Autobahn. Ihre Anreise würde sich um unbestimmte Zeit verzögern – wann sie es nach Schneverdingen schaffen würden, war zunächst offen. Währenddessen organisierten die beiden anwesenden Mannschaften – Schneverdingen und Hagen – Schiedsrichter und einigten sich darauf, ihr direktes Duell vorzuziehen. Mit zeitlicher Verzögerung pfiff Annika Kriger schließlich die erste Partie des Tages zwischen den Heidschnucken und dem TSV Hagen 1860 an. Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic und Lena Meyer begannen hochkonzentriert und ließen den mehr als 300 Kilometer weit angereisten Hagenerinnen kaum Chancen. Entsprechend deutlich fielen die Satzergebnisse aus: 11:5, 11:2, 12:10. Die mit Meyer im Wechsel auf der rechten Abwehrseite spielende Maja Rogosch zeigte sich zufrieden: „Wir haben unsere Gegnerinnen sehr ernst genommen und waren von Anfang an da. Im letzten Satz waren es kleine Nachlässigkeiten unsererseits, gemischt mit guten Angriffen von Hagen. Das hätten wir besser lösen können, doch am Ende zählen die Punkte.“ Neben ihr auf dem Feld steht immer häufiger auch ihre Zwillingsschwester Nele Rogosch. Sie wurde in beiden Spielen von der Bank ins Zuspiel gebracht und fügte sich nahtlos in die überzeugende Leistung ihrer Positionskollegin Karahmetovic ein. Der TSV Wiemersdorf erreichte währenddessen die Halle und konnte nach kurzer Einspielzeit ebenfalls ins Spielgeschehen eingreifen – doch für die gestresste Mannschaft schien gegen das Heimteam kaum etwas möglich zu sein. „Meine Mannschaft war trotz des Trubels bei jedem Spielstand sehr fokussiert, das ist nicht selbstverständlich. Wir haben auf allen Positionen, egal in welcher Aufstellung, mit vollem Einsatz sehr gute Spielzüge in verschiedenen Varianten gezeigt“, freute sich Trainerin Christine Seitz über das Auftreten der Jahnlerinnen. Nach einer weiteren halben Stunde Spielzeit und mit erneut deutlichen Satzergebnissen (11:1, 11:1, 11:4) setzten sich die Rot-Weißen gegen beide Mannschaften aus dem Tabellenkeller ab und rückten an die Spitze hinter Ahlhorn und Kellinghusen vor. Beim Parallelspieltag in Brettorf revanchierte sich der Ahlhorner SV im Duell mit dem VfL Kellinghusen für die Hinspielniederlage und fügte den Kellinghusenerinnen mit einem 3:2-Erfolg ihre erste Saisonniederlage zu. Ahlhorn führt mit zehn Spielen und 18:2 Punkten die Tabelle an, der VfL folgt mit 14:2 Punkten aus acht Spielen und die Schneverdingerinnen liegen nach sechs Partien mit 10:2 Punkten derzeit auf Rang drei.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Nele Rogosch, Maja Rogosch und Lena Meyer

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Nachbericht 2. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Die zweite Frauen Mannschaft geriet in Unterzahl ins Hintertreffen: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verlief der Spieltag in Huntlosen ohne Erfolgserlebnis. Die Jahnlerinnen mussten krankheitsbedingt zu viert antreten und verloren beide Partien deutlich. Mit nun 2:8 Punkten rangiert das Team auf Tabellenplatz acht.

Im ersten Spiel trafen die Schneverdingerinnen auf den TV Huntlosen. Durch die Unterzahl hatten die Heidschnucken große Schwierigkeiten, insbesondere mit den kurz gespielten Bällen der Gastgeberinnen. „Mit einer Spielerin weniger ist es uns nicht gelungen das Spielfeld abzudecken. Gerade die Wege nach vorne und in den Schnittstellen zwischen uns, waren einfach zu weit.“, berichtete Angreiferin Leni Seyer. Im ersten Satz konnte die Mannschaft noch phasenweise dagegenhalten, doch der zweite Durchgang gehörte klar der Heimmannschaft (5:11, 1:11). Auch im zweiten Spiel gegen den TuS Döhlen war unter diesen Bedingungen wenig auszurichten. Die Unterzahl führte auch in dieser Partie zu großen Lücken – Döhlen nutzte diese konsequent. „Gegen Döhlen waren wir ebenfalls unterlegen. Auch aus der Angabe heraus konnten wir nicht punkten“, so Seyer. Mit 2:11 und 3:11 ging auch diese Partie deutlich an den Gegnerinnen. Durch die beiden Niederlagen rutscht der TV Jahn Schneverdingen 2 mit nun 2:8 Punkten auf Tabellenplatz acht ab. Für die kommende Woche beim dritten Spieltag in Diepenau bleibt zu hoffen, dass der Kader wieder vollständig zur Verfügung steht und die Mannschaft unter faireren Bedingungen wieder angreifen kann.

Zum Einsatz kamen: Lisa Krüger, Marie Küsel, Merle Mund und Leni Seyer

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Nachbericht 2. Spieltag Herren Bezirksliga

Die Faustballer des TV Jahn Schneverdingen bleiben trotz personeller Engpässe Tabellenführer. Die Mannschaft reiste mit lediglich fünf Spielern zu ihrem zweiten Spieltag nach Hermannsburg und konnte dort drei von vier Partien für sich entscheiden.

Den Auftakt machten die beiden Favoriten der Bezirksliga Lüneburg Südost – Schneverdingen gegen den TuS Hermannsburg. Mit Eric Heil, Sonja Heyer, Kathryn Röbber, Steffen Schröder und Claus Wodtke agierten die Jahnler ersatzgeschwächt, da insbesondere Hauptangreifer Schröder noch immer angeschlagen auflief. Dies wollten die Gastgeber für sich nutzen, doch Schneverdingen reagierte taktisch mit einer vorgezogenen Mitte: „Claus vorne rechts und ich in der Mitte – wir mussten viel laufen, um die kurzen zu holen“, erklärt Spieler Eric Heil. Aber der Einsatz machte sich bezahlt – die Heidschnucken gewannen mit ihrer kämpferischen Leistung die Partie in 2:1 Sätzen (11:9, 8:11, 11:9). Auch gegen den MTV Oldendorf 3 gab es im zweiten Spiel der Heideblütenstädter ein hartes Stück Arbeit. Oldendorf spielte nahezu ausschließlich kurz, doch Schneverdingen löste die Aufgabe erneut gut und sicherte sich den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Satz verspielte der TV Jahn eine 8:3-Führung, setzte sich aber am Ende mit 12:10 durch. „Da haben wir kurz den Schlendrian gemacht, aber wir haben’s noch gedreht“, so Heil. Die einzige klare Niederlage gab es gegen den TSV Bardowick 3. „Da sind wir überhaupt nicht in Gang gekommen. Bardowick hat alles getroffen“, sagte Heil über das deutliche 2:11 und 6:11. Im letzten Spiel gegen den TuS Eicklingen zeigte der TV Jahn wieder ein geschlossenes Auftreten und gewann deutlich mit 2:0 (11:8, 11:8). Mit nun 12:2 Punkten führen die Schneverdinger weiterhin die Tabelle an – einzig das Spiel gegen Bardowick trübte den ansonsten starken Auftritt der Jahn-Mannschaft. Nach den fast endlos langen Spieltagen mit 14 Durchgängen an zwei Wochenenden hintereinander ist in der Bezirksliga nun bereits die Weihnachts- und Neujahrspause erreicht. Am 18. Januar geht es weiter mit dem ersten Spieltag der Rückrunde zu Gast beim TSV Bardowick.

Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Sonja Heyer, Kathryn Röbber, Steffen Schröder und Claus Wodtke

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Vorbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga 07.12.2025

Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen empfangen die beiden unbekanntesten Teams der Nordliga: Am kommenden Sonntag treffen die Jahnlerinnen ab 11 Uhr in der KGS-Halle Schneverdingen auf den TSV Wiemersdorf und anschließend auf den TSV Hagen 1860.

„Diese Spiele müssen wir gewinnen“, erklärt Zuspielerin Alina Karahmetovic und meint damit nicht nur die wichtigen Punkte im Kampf um die DM-Qualifikation, sondern auch die Ausgangslage der drei Mannschaften vor dem dritten Spieltag: „Wir hängen in der Anzahl an Spielen noch etwas hinterher und unsere Konkurrenten haben gut vorgelegt. Gegen Wiemersdorf und Hagen müssen definitiv zwei Pflichtsiege her.“ Der TSV Wiemersdorf hatte in seiner Debütsaison in der 1. Bundesliga im vergangenen Jahr durchaus überrascht und mit einer ausgeglichenen Bilanz von 16:16 Punkten abgeschlossen – in dieser Saison stehen die Schleswig-Holsteinerinnen jedoch bislang erfolglos da. In den sechs Partien konnten sie keinen einzigen Satz für sich entscheiden und bilden derzeit das Schlusslicht der Tabelle. Personell verfügen sie über den mit Abstand größten Kader der Liga und scheinen nach drei Spieltagen noch keine feste Formation gefunden zu haben. Lediglich geringfügig besser lief der Saisonstart für den zweiten Gegner der Schneverdingerinnen am kommenden Sonntag. Der TSV Hagen 1860 hat als Aufsteiger deutliche Schwierigkeiten, im Oberhaus mitzuhalten, konnte jedoch am vergangenen Spieltag den ersten Saisonsieg gegen den SV Moslesfehn verbuchen. Auf die Hagenerinnen sind die Heidschnucken bislang noch nie getroffen. Einen Eindruck wird sich die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz daher erst im direkten Vergleich verschaffen können – doch das spielt der erfahrenen Trainerin ohnehin in die Karten: „Jede Woche müssen wir komplett neu auf uns schauen. Auch wenn Wiemersdorf und Hagen nicht so erfolgreich in die Saison gestartet sind, darf man beide keinesfalls unterschätzen.“ Gerade diese „Überraschungskomponente“ hatte den Wiemersdorferinnen in der Vergangenheit oft zu entscheidenden Punkten verholfen. Mit ihrem vollbesetzten Kader wollen die Rot-Weißen ihre Favoritenrolle schnell unterstreichen und im Fernduell mit Kellinghusen und Ahlhorn weiter in Richtung Tabellenspitze klettern. Besonders spannend könnte dabei der Spieltag rund 100 Kilometer entfernt beim TV Brettorf werden: Dort trifft der Erste auf den Zweiten, also erneut der Ahlhorner SV auf den VfL Kellinghusen. Eine der beiden Mannschaften wird definitiv Punkte liegen lassen müssen – die erste Chance für die Schneverdingerinnen, sich den DM-Tickets weiter zu nähern.

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Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bundesliga 30.11.2025

Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen rollen das Feld von hinten auf. Zwei Siege an ihrem zweiten Spieltag der Bundesliga Nord in Wangersen sorgen für vier weitere Punkte und den Sprung von Tabellenplatz sieben auf Rang drei.

Der Auftakt ihres ersten Auswärtsspieltags lief für die Schneverdingerinnen nach Maß. Mit einem deutlichen 11:3 zeigten Aniko Müller, Helle Großmann, Lena Meyer, Alina Karahmetovic und Laura Kauk dem MTV Wangersen klar die Grenzen auf. Im zweiten Abschnitt wurde es mit dem Ball der Gastgeberinnen zunächst etwas holpriger auf Seiten der Jahnlerinnen, doch nach kurzer Eingewöhnungszeit ging auch dieser Satz mit 11:8 an die Heideblütenstädterinnen. Abspracheprobleme und platzierte, kurz gespielte Bälle führten im dritten Abschnitt zum ersten Satzverlust der Heidschnucken (9:11) – zum Glück aus ihrer Sicht der einzige an diesem Tag. Zwar erspielte sich der MTV im vierten Satz zwei Satzbälle, doch die routinierten Jahnlerinnen wehrten diese nicht nur ab, sondern entschieden auch diesen umkämpften Abschnitt mit 14:12 für sich. Trainerin Seitz wechselte während der gesamten Partie Meyer und Maja Rogosch satzweise auf der hinten-rechts-Position durch – ohne nennenswerte Unterschiede festzustellen: „Wir haben aus einer sicheren Deckung heraus agiert. Ja, uns fiel es vor allem im Zuspiel und Angriff schwer, mit dem Ball von Wangersen zurechtzukommen, aber manchmal reicht es aus, auf den Fehler der anderen zu warten.“ Kurz darauf lieferte sich die Heimmannschaft mit dem TV Brettorf einen Nervenkrimi und zog auch hierbei den Kürzeren. Schließlich stand die letzte Partie des Spieltags auf dem Programm: der TV Jahn gegen die Brettorferinnen. Seitz begann mit Rogosch in der Abwehr und brachte Meyer erst im weiteren Verlauf des Spiels. Konzentriert und abgeklärt spielte die Jahn-Fünf ihr Können aus und überzeugte vor allem auf den beiden Angriffspositionen fehlerfrei mit druckvollen Bällen auf die Grundlinie der Oldenburgerinnen. Nach dem 11:4 im ersten Satz rotierte Seitz während des zweiten Durchgangs auch auf der Zuspielposition und brachte Nele Rogosch für Karahmetovic. Die ehrgeizige 18-Jährige legte ihre Nervosität in der höchsten deutschen Faustballklasse schnell ab, fügte sich nahtlos in die geschlossene Mannschaftsleistung ein und glänzte mit ihren präzisen Zuspielen. Für Seitz war früh klar, dass weitere Wechsel nicht nötig sein würden. Ihre Mannschaft gewann die Sätze zwei und drei jeweils mit 11:6 und kletterte mit den Punkten im Gepäck in die obere Tabellenhälfte. Die Schneverdingerinnen erledigten somit ihre Hausaufgaben, dürfen sich aber keinen Patzer mehr erlauben. Denn der Ahlhorner SV führt die Tabelle mit acht gespielten Duellen und 14:2 Punkten an. Es folgt der VfL Kellinghusen als einzige Mannschaft ohne Niederlage mit 12:0 Punkten und schließlich die Jahnlerinnen mit vier Spielen und 6:2 Punkten. Der dritte Platz wird in diesem Jahr nicht für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft reichen, weiß auch Angreiferin Müller: „Die Spiele heute haben uns noch einmal bewusst gemacht, dass wir weiter an unserer Abstimmung arbeiten müssen. Dennoch konnten wir eine Schippe Selbstvertrauen drauflegen, denn die Luft könnte oben mit jedem Spieltag enger werden.“

Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Helle Großmann, Lena Meyer, Maja Rogosch, Alina Karahmetovic, Nele Rogosch und Laura Kauk

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Nachbericht 1. Spieltag Frauen Niedersachsenliga 30.11.2025

Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen ordnen sich in der Niedersachsenliga auf Rang fünf ein. An ihrem ersten Spieltag der neuen Hallensaison in Empelde absolvierten die Jahnlerinnen ausschließlich Drei-Satz-Spiele und gewannen eine von drei Partien.

Nina Karahmetovic, Lotta Schröder, Hanne Röhrs, Marie Küsel, Merle Mund und Ronja Röhrs sind allesamt U16-/U18-Spielerinnen und erproben sich erneut im Damenwettbewerb. Am ersten Spieltag lief zwar noch nicht alles wie gewünscht, doch dass mit ihnen zu rechnen ist, stellten sie sofort unter Beweis. Gegen den TSV Bardowick reichte es im ersten Satz lediglich zu einem 8:11, umso erfreulicher gelang dann der Satzausgleich mit 11:8. Im Entscheidungssatz sorgten jedoch die vielen Auf und Abs der Schneverdingerinnen an diesem Tag für zu wenig Konstanz und Sicherheit im eigenen Spielaufbau (6:11). Direkt im Anschluss starteten die Rot-Weißen gegen den MTV Diepenau deutlich besser, gewannen den ersten Satz mit 11:6, verloren jedoch den zweiten mit 5:11. Auch hier war es der entscheidende dritte Durchgang, der die Heidschnucken die Punkte kostete – mit 7:11 ging dieser erneut an die Gegnerinnen. In ihre dritte Partie des Tages gegen den TuS Empelde gingen die jungen Jahnlerinnen mit einer Punkteführung, vergaben diese allerdings zum 0:1-Satzrückstand (10:12). Doch auch in diesem Spiel kämpften sich die Schneverdingerinnen zurück und erzwangen den dritten Satz (11:8). Um einen erneuten „Spielfluch“ zu verhindern, setzten die Heidschnucken alles daran, nicht auch diesen Entscheidungssatz abgeben zu müssen. Mit Erfolg: Die Heideblütenstädterinnen fuhren im letzten Spiel die ersten Saisonpunkte ein und bezwangen Empelde mit 11:9. Die Mannschaftsälteste Karahmetovic zeigt sich mit einem Sieg aus drei Spielen zufrieden: „Wir haben phasenweise sehr gut gespielt und uns dann doch immer wieder hängen lassen. Es immer wieder in den dritten Satz zu schaffen und dann zu verlieren, ist enttäuschend. Ich bin sehr froh, dass wir es im letzten Spiel geschafft haben.“ Weitere Siege sollen in der kommenden Woche gegen die bislang sieglosen Mannschaften aus Huntlosen und Döhlen (Plätze 7 und 8) folgen. „Wir wechseln viel durch und wollen jeder Spielerin viel Einsatzzeit geben, um uns vor allem auf unsere Meisterschaften in der Jugend vorzubereiten. Als Sportlerin hat man aber eben auch immer den Ehrgeiz zu gewinnen“, fügt Mund an, die den Anschluss nach oben nicht frühzeitig verlieren möchte.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Lotta Schröder, Hanne Röhrs, Marie Küsel, Merle Mund und Ronja Röhrs

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Nachbericht 1. Spieltag Männer 30.11.2025

Die Faustballer des TV Jahn Schneverdingen setzen an ihrem ersten Spieltag in eigener Halle ein Ausrufezeichen: Drei Siege bedeuten 6:0 Punkte. Nur der ebenfalls erfolgreiche TuS Hermannsburg mit dem besseren Satzverhältnis hält die Herren noch von der Tabellenspitze der Bezirksliga fern.

Sonja Heyer, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Steffen Schröder, Eric Heil, Kathryn Röbber und Claus Wodtke starteten die neue Hallenrunde mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg gegen den TSV Bösel (11:7, 11:2). Nach vier Durchgängen Pause gingen die Jahnler in die Partie gegen den TuS Eicklingen 2 jedoch zu zögerlich. In allen Mannschaftsteilen schlichen sich zahlreiche Fehler ein und führten zum vermeidbaren Satzrückstand (4:11). Wieder auf die eigenen Stärken fokussiert, agierte die Heimmannschaft anschließend deutlich sicherer und souveräner. Über den 11:6-Satzausgleich gelangen den Schneverdingern auch im dritten Abschnitt die entscheidenden Punkte und damit der 11:4-Satz- und Spielgewinn. Nach einem langen Tag in der Sporthalle mussten die Rot-Weißen ein letztes Mal in Durchgang 14 gegen den TSV Gr. Häuslingen ran und ließen nach dem 11:7 im ersten Satz die Konzentration deutlich schleifen. Mit 6:11 ging – erneut vermeidbar – der Satz an die Gäste. Auch im dritten Satz fanden die Heidschnucken zunächst nicht zurück ins Spiel. Beim Seitenwechsel und dem Spielstand von 2:6 besannen sich die Schneverdinger jedoch und legten nochmals nach. Kampf und Ehrgeiz machten sich bezahlt – der TV Jahn gewann mit 11:9. „Der lange Tag und die vielen Pausen haben uns zu schaffen gemacht, aber daran müssen wir uns jetzt gewöhnen. Mit drei Siegen sind wir definitiv zufrieden, wollen aber auf jeden Fall noch etwas drauflegen“, meint Allrounder Heil, der vor allem die kommenden intensiven Spieltage im Blick hat. Eine Verschnaufpause gibt es für die Jahnler nicht: Sie treten nächste Woche in Hermannsburg an und bestreiten zum Tagesauftakt das direkte Duell mit den Gastgebern um die Tabellenspitze. Anschließend folgen die Partien gegen den MTV Oldendorf 3, den TSV Bardowick 3 und den TuS Eicklingen.

Zum Einsatz kamen: Sonja Heyer, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Steffen Schröder, Eric Heil, Kathryn Röbber und Claus Wodtke

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