Nachbericht Deutsche Meisterschaft 18./19.07.2026

Bronzemedaille nach einer Saison mit Höhen und Tiefen: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben die Deutsche Meisterschaft in Bardowick auf dem dritten Platz beendet. Nach einem dramatischen Viertelfinalsieg gegen den TSV Pfungstadt, der Halbfinalniederlage gegen den TSV Dennach und einem überzeugenden Erfolg im Spiel um Bronze gegen den TV Brettorf kehren die Heidschnucken mit einer weiteren DM-Medaille nach Hause. Es ist der verdiente Abschluss einer Saison, in der die Mannschaft immer wieder Rückschläge wegstecken musste – und sich dennoch erneut auf nationaler Bühne behauptete.

Schon vor dem ersten Ballwechsel schien das Turnier unter keinem guten Stern zu stehen. Beim Aufwärmen verletzte sich Mannschaftsführerin Laura Kauk am Knöchel. Mit einem kurzfristig getapten Fuß biss sie zwar auf die Zähne und stand dennoch in der Startformation, die Verletzung war ihr jedoch während des gesamten Spiels deutlich anzumerken. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich der Mannschaft nicht so helfen konnte, wie ich es eigentlich wollte. Das war unglaublich frustrierend. Umso glücklicher bin ich, dass wir als Team Lösungen gefunden haben“, berichtete Kauk später. Diese Lösungen waren zunächst allerdings nicht in Sicht. Gegen den TSV Pfungstadt fand der TV Jahn überhaupt nicht in die Partie. Vor allem die gebürtige österreichische Angreiferin Teresa Thomas stellte die Schneverdingerinnen mit ihren druckvollen und präzisen Angaben immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Mit zahlreichen Assen Pfungstadts und einer selbst ungewohnt hohen Eigenfehlerquote geriet der TV Jahn schnell mit 7:11 und 8:11 in Rückstand. Auch spielerisch blieb die gesamte Mannschaft zunächst weit unter ihren Möglichkeiten. Doch erst Mitte des dritten Satzes – als die Rot-Weißen bereits kurz vor dem vorzeitigen DM-Aus standen – gelang Trainerin Christine Seitz der entscheidende taktische Kniff. Die Jahnlerinnen lösten ihre klassische X-Formation auf und stellten auf eine W-Formation um. Alina Karahmetovic rückte dabei im Spielaufbau einige Meter weiter nach hinten, während Kauk und Luca von Loh die Spielfeldecken konsequent schlossen. Die Umstellung zeigte sofort Wirkung. Pfungstadt verlor seine größte Stärke, Schneverdingen gewann Sicherheit und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Mit 11:8, 11:9 und 11:6 drehten die Heidschnucken den Nervenkrimi tatsächlich noch zu ihren Gunsten. Es war sinnbildlich für die gesamte Saison: Rückschlag, Umstellung, Comeback. Nicht immer schön, oft wackelig – aber am Ende erfolgreich. Die Euphorie über das Comeback hielt allerdings nicht lange an. Nur wenige Stunden später wartete im Halbfinale der ungeschlagene Südmeister TSV Dennach. Trotz ihrer Verletzung stellte sich Kauk erneut in den Dienst der Mannschaft. Nach einem umkämpften ersten Satz (8:11) riss der Spielfaden der Schneverdingerinnen im zweiten Durchgang (5:11) ab. Zu viele Angabenfehler, Unsicherheiten in der Abstimmung und fehlende Konsequenz ermöglichten den Pink Ladies die Kontrolle über die Partie. Im dritten Satz kämpfte sich der TV Jahn mit einem 11:8 noch einmal eindrucksvoll zurück. Vor allem Annika Kriger zeigte nach nur drei Trainingseinheiten eine bemerkenswert starke Leistung und knüpfte phasenweise an ihr früheres Niveau an. Im vierten Satz (7:11) spielten die Favoritinnen ihre Klasse aus und zogen verdient ins Finale ein. Helle Großmann wurde nach der Partie als wertvollste Spielerin (MVP) ausgezeichnet. Die Enttäuschung über das verpasste Finale hielt sich nach diesem Saisonverlauf aber in Grenzen. Am Sonntag bot sich den Schneverdingerinnen im Spiel um Platz drei jedoch noch einmal die Chance auf einen versöhnlichen Abschluss – und diese nutzten sie eindrucksvoll. Kauk musste aufgrund ihrer Verletzung passen und unterstützte ihre Mannschaft stattdessen von der Seitenlinie. Von Loh bildete gemeinsam mit Annika Kriger ein kaum zu überwindendes Defensivduo. Kriger kämpfte sich im Verlauf der Meisterschaft immer besser hinein und überzeugte mit großem Einsatz und sehenswerten Rettungsaktionen. Alina Karahmetovic war einmal mehr der ruhende Pol im Spielaufbau, während Helle Großmann konsequent im Angriff punktete. Vor allem Aniko Müller zeigte jedoch ihre vielleicht beste Leistung der gesamten Saison. Mit einer Vielzahl druckvoller Angaben erzielte sie zahlreiche direkte Punkte und führte den TV Jahn zu einem ungefährdeten 11:6, 11:9 und 11:4 gegen den TV Brettorf. Dafür wurde sie ebenso wie Großmann am Vortag als MVP ausgezeichnet. Entsprechend erleichtert fiel das Fazit der Schneverdingerinnen aus. „Diese Medaille fühlt sich in diesem Jahr besonders wertvoll an“, sagte die Mannschaftsälteste Müller nach dem Turnier. „Wir hatten eine Saison mit unglaublich vielen Veränderungen, mussten ständig improvisieren und haben trotzdem nie aufgehört, an uns zu glauben. Dass wir uns am Ende mit Bronze belohnen konnten, macht uns unglaublich stolz.“ Auch Trainerin Seitz zog ein positives Fazit: „Natürlich fragt man sich nach dem Halbfinale, ob vielleicht noch mehr möglich gewesen wäre. Umso schöner war aber die Reaktion der Mannschaft am Sonntag. Genau diesen Charakter hat unser Team die gesamte Saison ausgezeichnet.“ Damit spiegelte die Deutsche Meisterschaft den gesamten Saisonverlauf wider. Es gab Verletzungen, Rückschläge und schwierige Phasen, aber ebenso große Moral, taktische Lösungen und einen beeindruckenden Zusammenhalt. Die Nachwuchsspielerinnen Greta Baden, Merle Mund und Nina Karahmetovic sammelten erstmals Endrunden-Erfahrung und unterstützten ihre Mannschaft unermüdlich von der Bank. Am Ende steht für den TV Jahn Schneverdingen erneut eine Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft – vielleicht nicht die insgeheim immer erhoffte goldene, aber eine, die nach dieser außergewöhnlichen Saison einen ganz besonderen Wert besitzt.

Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Helle Großmann, Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Annika Kriger und Laura Kauk

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft Frauen 18./19.07.2026

Jetzt geht’s um die nationalen Medaillen: Wenn am kommenden Wochenende in Bardowick die Deutsche Meisterschaft im Faustball ausgetragen wird, gehört der TV Jahn Schneverdingen einmal mehr zum Teilnehmerfeld. Für die Heidschnucken ist die Endrunde längst zur Tradition geworden – doch selten war der Weg dorthin so steinig wie in diesem Jahr. Trotz zahlreicher personeller Veränderungen und immer neuer Formationen sicherten sich die Schneverdingerinnen als Vizemeister der Bundesliga Nord erneut das Ticket für den Saisonhöhepunkt.

Die vergangenen Monate verlangten der Mannschaft einiges ab. Nach personellen Veränderungen in der laufenden Spielsaison und der Fingerfraktur von Abwehrspielerin Luca von Loh mussten Positionen neu verteilt werden, Nachwuchsspielerinnen rückten früher als geplant in den Bundesligakader und immer wieder waren zusätzliche Spielerinnen gefragt, um personelle Lücken zu schließen. Auch Lena Meyer unterstützte die Mannschaft während der Saison mehrfach, ist für die Deutsche Meisterschaft jedoch privat verhindert und steht nicht zur Verfügung. Trainerin Christine Seitz war dadurch Woche für Woche zum Umdenken gezwungen – und führte ihre Mannschaft dennoch sicher auf den zweiten Tabellenplatz. „Wir mussten uns praktisch jede Woche neu sortieren und konnten kaum einmal in derselben Formation spielen“, blickt Mannschaftsführerin Laura Kauk zurück. „Umso mehr bedeutet uns diese Deutsche Meisterschaft. Wir haben als Mannschaft unglaublich viel dazugelernt und wollen jetzt zeigen, dass wir uns diesen Platz verdient haben.“ Im Qualifikationsspiel am Samstagmittag wartet mit dem TSV Pfungstadt der Drittplatzierte der Südstaffel. Mit Stephanie Thomas, einer ehemaligen Nationalspielerin mit unzähligen internationalen Meistertiteln, und der österreichischen Nationalangreiferin Teresa Thomas verfügen die Hessinnen über eines der erfahrensten Angriffsduos der Endrunde. Für die Heideblütenstädterinnen ist der Gegner weitgehend unbekannt. „Wir kennen Pfungstadt nur aus wenigen Spielen. Deshalb wird es wichtig sein, schnell Lösungen zu finden und unser eigenes Spiel durchzuziehen“, sagt Nationalangreiferin Helle Großmann. „Bei einer Deutschen Meisterschaft entscheidet oft die Tagesform. Wenn wir unser Potenzial abrufen, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken.“ Mit einem Sieg würde der TV Jahn ins Halbfinale gegen Südmeister TSV Dennach einziehen. Als größter Titelfavorit reist jedoch erneut der Ahlhorner SV nach Bardowick. Die Oldenburgerinnen dominierten die Bundesliga Nord ohne Niederlage und gehen gemeinsam mit Dennach als die Mannschaften ins Rennen, die es zu schlagen gilt. Dabei gehörte genau diese Favoritenrolle in den vergangenen Jahren meist den Jahnlerinnen. Zwischen 2021 und 2024 gewann der TV Jahn viermal in Folge die Deutsche Meisterschaft – 2021 und 2022 jeweils im Finale gegen Dennach, 2023 und 2024 gegen den Ahlhorner SV. Erst im vergangenen Jahr riss die beeindruckende Serie mit der Finalniederlage gegen Ahlhorn. Diesmal reisen die Heidschnucken mit einer anderen Ausgangslage nach Bardowick – eine Rolle, mit der sich die Mannschaft aber inzwischen durchaus wohlfühlt. „Ahlhorn und Dennach haben in dieser Saison die größte Konstanz gezeigt und gehen verdient als Favoriten in die Meisterschaft“, ordnet Trainerin Christine Seitz die Ausgangslage ein. „Wir haben in dieser Saison gelernt, auf jede Situation zu reagieren. Diese Erfahrung kann auf einer Deutschen Meisterschaft viel wert sein.“ Mit Helle Großmann und Aniko Müller stehen dem TV Jahn weiterhin zwei Nationalangreiferinnen zur Verfügung, die jeder Partie ihren Stempel aufdrücken können. Komplettiert wird der Kader von Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Luca von Loh und Annika Kriger. Außerdem gehören die Nachwuchsspielerinnen Nina Karahmetovic, Merle Mund und Greta Baden zum Aufgebot, die erstmals Deutsche-Meisterschaft-Luft schnuppern und wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln sollen. Für die Heidschnucken dürfte sich die Endrunde dabei fast wie ein Heimturnier anfühlen. Bardowick liegt nur rund 45 Autominuten von Schneverdingen entfernt, zahlreiche Fans werden den TV Jahn vor Ort unterstützen. Tagestickets für Samstag und Sonntag sind weiterhin erhältlich. Eines hat diese Saison bereits gezeigt: Dieses TV Jahn Team lässt sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Aus personellen Engpässen ist ein echter Zusammenhalt entstanden, aus Improvisation neue Stärke. Genau mit diesem Selbstverständnis reisen die Heidschnucken nun nach Bardowick. Nicht als Topfavorit – sondern als Mannschaft, die gerade dann besonders gefährlich ist, wenn sie niemand ganz oben auf der Rechnung hat. Beste Voraussetzungen also für ein stimmungsvolles Faustball-Wochenende – und vielleicht für das nächste Kapitel einer außergewöhnlichen Schneverdinger Erfolgsgeschichte.

Nachbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga 05.07.2026

Mit Rückenwind zur Deutschen Meisterschaft: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben den letzten Spieltag der Bundesliga Nord erfolgreich abgeschlossen und sich mit zwei Siegen den zweiten Tabellenplatz gesichert. Durch die Erfolge zuhause gegen den VfL Kellinghusen und den Ohligser TV reisen die Heidschnucken damit als Nordvizemeister zur Deutschen Meisterschaft nach Bardowick.

Bereits das Auftaktspiel gegen den direkten Verfolger aus Kellinghusen hatte Endspielcharakter. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Laura Kauk und der nach ihrer Fingerfraktur zurückgekehrten Luca von Loh in der Abwehr setzte Trainerin Christine Seitz auf ihre erfahrenste Formation. Die Jahnlerinnen nutzten ihre langjährige Kenntnis des Gegners konsequent aus, spielten taktisch variabel und setzten Kellinghusen immer wieder unter Druck. So fanden die Gäste nie richtig in die Partie und mussten sich mit 6:11, 5:11 und 9:11 deutlich geschlagen geben. Mit dem 3:0-Erfolg war dem TV Jahn der zweite Tabellenplatz der Nordliga nicht mehr zu nehmen – während Kellinghusen gleichzeitig die letzte Chance auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft verlor. Über das Ausscheiden des direkten Konkurrenten durfte aus der Ferne auch der TV Brettorf jubeln, der sich damit das letzte DM-Ticket sicherte. Im zweiten Spiel gegen den Ohligser TV nutzte Seitz die Gelegenheit, ihrer Mannschaft weitere Variationsmöglichkeiten zu geben. Für Luca von Loh rückte die ehemalige Bundesligaspielerin Annika Kriger nach ihrer Babypause und eigentlich schon vollzogenem Faustball-Ruhestand in die Startformation. Im Angriff erhielt Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic ihren nächsten Bundesligaeinsatz an der Seite von Helle Großmann, die erneut die Doppelrolle aus Angabe und Rückschlag übernahm. Gegen die druckvolle Hauptangreiferin der Ohligserinnen präsentierte sich die Schneverdinger Defensive aufmerksam und entschärfte zahlreiche gefährliche Angaben. In vielen langen Ballwechseln behielten die Gastgeberinnen zudem häufig die Oberhand. Nach zwei gewonnenen Sätzen durfte schließlich auch U16-Spielerin Greta Baden erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die Debütantin fügte sich in der Abwehr nahtlos ein und setzte mit mehreren sehenswerten Aktionen sofort Akzente. Trotz der vielen Umstellungen und einer Mannschaft, in der mit Nina Karahmetovic, Greta Baden und Annika Kriger gleich drei Spielerinnen nur wenig gemeinsame Spielpraxis mit der Stammformation besaßen, setzte sich der TV Jahn mit 3:1 (11:8, 11:7, 8:11, 11:9) verdient durch. „Mit dem zweiten Tabellenplatz haben wir das Maximum aus dieser Bundesligasaison herausgeholt“, bilanzierte Mannschaftsführerin Laura Kauk. „Wenn man sieht, wie viele personelle Veränderungen wir verkraften mussten, können wir auf diese Leistung wirklich stolz sein. Die vielen jungen Spielerinnen haben ihre Chancen genutzt und uns in schwierigen Phasen enorm geholfen.“ Der Blick richtet sich nun auf die Deutsche Meisterschaft in Bardowick. Nach einer Saison, die von Verletzungen, zahlreichen personellen Veränderungen und gleich mehreren Bundesligadebüts geprägt war, fällt das Fazit der Schneverdingerinnen besonders positiv aus. Selten zuvor musste Trainerin Christine Seitz so häufig improvisieren und Spielerinnen integrieren, die eigentlich eine Pause vom Leistungssport eingelegt hatten. Statt erneut um die Nordmeisterschaft zu kämpfen, mussten die Saisonziele früh angepasst werden. Umso bemerkenswerter ist der Gewinn der Vizemeisterschaft in der Bundesliga Nord. „Wir werden bei der Deutschen Meisterschaft nicht als Favoritinnen an den Start gehen“, ordnet Seitz die Ausgangslage ein. „Aber die Mannschaft hat in dieser Saison immer wieder bewiesen, dass sie Rückschläge wegstecken und sich weiterentwickeln kann. In Bardowick wollen wir erneut das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen.“

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Annika Kriger, Nina Karahmetovic und Greta Baden

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Vorbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga 05.07.2026

Generalprobe mit Bedeutung: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen steht am kommenden Sonntag der letzte Spieltag der Bundesliga Nord auf heimischer Anlage an. Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist zwar bereits geschafft, dennoch geht es gegen den VfL Kellinghusen und den Ohligser TV noch um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Endrunde in Bardowick.

Mit 18:6 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter Nordmeister Ahlhorner SV. Um diesen Rang zu verteidigen, genügt den Schneverdingerinnen bereits ein Sieg aus den beiden verbleibenden Begegnungen. Besonders das Auftaktspiel gegen den direkten Verfolger VfL Kellinghusen besitzt dabei richtungsweisenden Charakter. Gewinnt der TV Jahn, ist Platz zwei endgültig gesichert und die zweite Partie gegen den Ohligser TV kann ohne zusätzlichen Druck angegangen werden. Die Platzierung aus der Ligarunde könnte sich bei der Deutschen Meisterschaft als entscheidender Vorteil erweisen. Als Zweiter der Nordstaffel würden die Jahnlerinnen im Qualifikationsspiel aller Voraussicht nach auf den TSV Pfungstadt treffen. Sollte Kellinghusen den TV Jahn hingegen noch von Rang zwei verdrängen, würde vermutlich der TSV Calw warten. Die Calwer Löwinnen gelten seit Jahren als äußerst unangenehmer Gegner und mussten in dieser Saison bislang erst zwei Niederlagen hinnehmen, während Pfungstadt bereits viermal als Verlierer vom Platz ging. „Natürlich wollen wir den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Wenn wir gleich gegen Kellinghusen gewinnen, fällt eine Menge Anspannung von uns ab“, sagt Zuspielerin Alina Karahmetovic. „Wir wollen unseren Heimspieltag genießen, gleichzeitig aber auch mit einem guten Gefühl und einer möglichst starken Ausgangslage zur Deutschen Meisterschaft fahren.“ Personell bleibt die Situation bei den Rot-Weißen spannend. Mit Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Laura Kauk steht das bewährte Stammgerüst der Mannschaft zur Verfügung. Nach ihrer Fingerfraktur könnte zudem Abwehrspielerin Luca von Loh erstmals wieder in den Kader zurückkehren. Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic gehört nach ihren gelungenen ersten Bundesligaeinsätzen erneut zum Aufgebot, während U18-Zuspielerin Merle Mund privat verhindert ist. Dafür könnte mit Greta Baden bereits die dritte Jugendspielerin innerhalb von drei Wochen ihr Bundesligadebüt feiern. Unterstützung erhält Trainerin Christine Seitz außerdem von einer alten Bekannten: Die ehemalige Schneverdinger Bundesligaspielerin Annika Kriger wird den personell angeschlagenen Kader aushilfsweise verstärken. „Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen immer wieder neu gefunden und viele Ausfälle aufgefangen. Jetzt wollen wir uns für diesen Aufwand belohnen und den zweiten Tabellenplatz aus eigener Kraft sichern.“ sagt Jahn-Trainerin Seitz. Mit der Endrunde bereits in der Tasche können die Heidschnucken zwar befreit aufspielen – verschenken möchten sie vor heimischem Publikum dennoch nichts. Schließlich könnte der letzte Bundesligaspieltag bereits die Weichen für einen erfolgreichen Weg bei der Deutschen Meisterschaft stellen.

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Nachbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga 28.06.2026

DM-Ticket gelöst: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim sechsten Bundesligaspieltag in Wangersen vorzeitig die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Der souveräne 3:0-Erfolg gegen Gastgeber MTV Wangersen reichte trotz der anschließenden 2:3-Niederlage gegen den TV Brettorf aus, um das große Saisonziel bereits einen Spieltag vor Schluss zu erreichen.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen war der Spielbeginn auf 9:30 Uhr vorverlegt worden – eine Entscheidung, die sich im weiteren Tagesverlauf auszahlen sollte. Gleich zwei der drei Begegnungen gingen über die volle Distaanz und verlangten den Spielerinnen bei steigender Hitze alles ab. Im ersten Spiel des Tages rückte gegen die Gastgeberinnen die U18-Spielerin Merle Mund bei ihrem Bundesligadebüt direkt in die Startformation. Die Nachwuchszuspielerin übernahm zwischen den beiden Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller Verantwortung im Spielaufbau, während Alina Karahmetovic und Laura Kauk die Abwehr bildeten. Die Gastgeberinnen nahmen die Debütantin von Beginn an gezielt ins Visier. Mund stellte sich dieser Herausforderung jedoch mutig, fand gemeinsam mit ihren erfahrenen Mitspielerinnen immer besser in die Partie und gewann mit zunehmender Spielzeit an Sicherheit. Die Schneverdingerinnen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, kontrollierten die Begegnung über weite Strecken und feierten mit 11:9, 11:7 und 11:7 einen verdienten 3:0-Erfolg. Im anschließenden Spitzenspiel gegen den TV Brettorf setzte Trainerin Christine Seitz auf eine veränderte Formation: Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic erhielt nach ihrem gelungenen Debüt in der Vorwoche ihren zweiten Bundesligaeinsatz und bildete gemeinsam mit Aniko Müller den Angriff. Alina Karahmetovic rückte zunächst ins Zuspiel, während Laura Kauk und Helle Großmann die Defensive übernahmen. Der TV Jahn erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7, wobei Nina Karahmetovic sich besonders auszeichnete und den entscheidenden Satzball verwandelte. Anschließend schlichen sich jedoch vor allem im Angriff zu viele vermeidbare Fehler ein, wodurch Brettorf den zweiten Durchgang deutlich für sich entschied (3:11). Seitz reagierte darauf, stellte Großmann wieder in den Angriff und Alina Karahmetovic zurück in die Abwehr. Mit der bewährten Formation gelang den Heidschnucken prompt die erneute Satzführung (11:8). Doch auch im vierten Satz verhinderten zu viele Eigenfehler den vorzeitigen Sieg und Brettorf glich mit 7:11 erneut aus. Im Entscheidungssatz stabilisierte sich das Angriffsspiel zwar wieder, dafür fand Brettorf nun immer häufiger die Lücken in der Schneverdinger Defensive. Die Heidschnucken gerieten früh in Rückstand und liefen diesem bis zum 7:11 vergeblich hinterher. „Mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft haben wir unser großes Zwischenziel erreicht. Darauf können wir nach den vielen personellen Umbrüchen in dieser Saison wirklich stolz sein“, freute sich Mannschaftsführerin Laura Kauk. „Jetzt können wir befreit in den letzten Spieltag gehen und anschließend den Fokus voll auf die Deutsche Meisterschaft richten.“ Mit nun 18:6 Punkten behauptet der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga Nord. Während sich der Ahlhorner SV bereits die Nordmeisterschaft sicherte, steht für die Schneverdingerinnen die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft bereits vorzeitig fest. Zwar könnte der VfL Kellinghusen die Heidschnucken am letzten Spieltag rechnerisch noch auf Rang drei verdrängen, Brettorf und der Ohligser TV können die Jahnlerinnen jedoch nicht mehr einholen.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Nina Karahmetovic und Merle Mund

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga 28.06.2026

Richtung Deutsche Meisterschaft: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen steht am kommenden Sonntag in Wangersen ein richtungsweisender Spieltag auf dem Programm. Gegen Gastgeber MTV Wangersen und den direkten Verfolger TV Brettorf wollen die Heidschnucken wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sammeln.

Zwei Spieltage vor Saisonende befindet sich der TV Jahn in einer vielversprechenden Ausgangsposition. Mit aktuell 16:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Ahlhorner SV. Da sich die ersten drei Mannschaften der Bundesliga Nord für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, könnten die Schneverdingerinnen bereits in Wangersen einen weiteren großen Schritt in Richtung Endrunde machen. Gleichzeitig lauern mit dem VfL Kellinghusen und dem TV Brettorf zwei Verfolger, die den Rot-Weißen weiterhin dicht auf den Fersen sind. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Aufeinandertreffen mit Brettorf zu. Die Brettorferinnen rangieren aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und benötigen dringend Punkte, um ihre Chancen auf die DM-Qualifikation zu wahren. Bereits in der Hinrunde entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften eine umkämpfte Begegnung, die die Heidschnucken letztlich für sich entscheiden konnten. Entsprechend erwartet das Team von Trainerin Christine Seitz auch diesmal eine enge Partie. Zuvor wartet allerdings mit Gastgeber MTV Wangersen eine Mannschaft, die tabellarisch zwar im unteren Drittel steht, auf heimischer Anlage jedoch traditionell schwer zu bespielen ist. Auch diese Hinrundenpartie konnten die Heidschnucken für sich entscheiden, mussten dabei aber phasenweise hart arbeiten, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet, aber entschieden ist noch gar nichts“, betont Angreiferin Aniko Müller. „Gerade gegen Brettorf erwarten wir ein enges Spiel. Der Fokus muss auf uns und unseren eigenen Leistungen liegen – wenn die passen, dann gehören die Punkte uns.“ Personell bleibt die Situation bei den Heidschnucken weiterhin angespannt. Nach der Fingerfraktur von Abwehrspielerin Luca von Loh steht Trainerin Christine Seitz nach wie vor nur ein eingeschränkter Kader zur Verfügung. Vor allem in der Defensive fehlt damit eine wichtige Stütze. Mit Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Laura Kauk bildet jedoch das Stammgerüst der Mannschaft die Basis für einen erfolgreichen Spieltag. Nach ihrem gelungenen Bundesligadebüt in Hagen gehört zudem erneut Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic zum Aufgebot. Erstmals nominiert wurde außerdem U18-Zuspielerin Merle Mund, die vor ihrem Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse steht. Nach dem Spieltag in Wangersen wartet auf die Jahnlerinnen nur noch der abschließende Heimspieltag eine Woche später. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Begegnungen am kommenden Sonntag.

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Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Debüt geglückt, Deutsche Meisterschaft fest im Blick: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim fünften Spieltag der Bundesliga Nord in Hagen ihre Pflichtaufgaben erfüllt und mit zwei Siegen einen weiteren großen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft gemacht.

Überschattet wurde die Vorbereitung auf den Spieltag zunächst von einer unglücklichen Nachricht. Abwehrspielerin Luca von Loh zog sich unter der Woche abseits des Faustballplatzes eine Fingerfraktur zu – ausgerechnet in ihrer Comebacksaison nach ihrer Faustballpause. Damit wird die 25-Jährige in den verbleibenden Bundesligaspielen fehlen und auch ein Einsatz bei einer möglichen Deutschen Meisterschaft ist derzeit ungewiss. Gleichzeitig stand allerdings für Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic ein besonderer Tag bevor. Die Jugendspielerin gehörte erstmals zum Bundesligakader der Schneverdingerinnen und sollte in Hagen wenig später ihre Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. Im ersten Spiel des Tages trafen die Heidschnucken auf den Gastgeber TSV Hagen 1860. Die Rheinländerinnen hatten zuvor das wichtige Duell im Tabellenkeller gegen den TuS Wakendorf deutlich für sich entschieden und gingen entsprechend mit Rückenwind in die Partie. Die Bedingungen in der Hagener Faustball-Arena waren dabei alles andere als einfach. Nächtlicher Regen hatte den Platz aufgeweicht und insbesondere die Ballannahme auf dem matschigen Untergrund erschwert. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Lena Meyer und Laura Kauk in der Abwehr übernahm der TV Jahn dennoch früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem Müller überzeugte mit druckvollen Angaben und großem Einsatz in der Defensivarbeit. Die Schneverdingerinnen ließen sich von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen und sicherten sich mit 11:6, 11:9 und 11:4 einen souveränen 3:0-Erfolg. Die erstmalig mitgereiste Nina Karahmetovic unterstützte ihre Mannschaft dabei zunächst noch lautstark von der Auswechselbank. Im anschließenden Duell mit dem TuS Wakendorf folgte dann ihr großer Moment. Trainerin Christine Seitz schenkte der Jugendspielerin ihr Bundesligadebüt und stellte sie direkt im Angriff auf. Großmann rückte dafür ungewohnt in die Defensive, während Müller die Hauptverantwortung in Angabe und Rückschlag übernahm. Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Mannschaftsführerin Laura Kauk in der Abwehr komplettierten die Formation. Die Nervosität war Nina Karahmetovic zu Beginn noch anzumerken, doch mit jedem Ballwechsel gewann sie mehr Sicherheit. Die linkshändige Angreiferin fand immer besser in die Partie und stellte die Wakendorfer Defensive mit ihrer ungewohnten Schlaghand vor Probleme. Als ihr schließlich die ersten Bundesligapunkte gelangen, wich die anfängliche Nervosität endgültig der Freude. Die Schneverdingerinnen kontrollierten die Partie weitgehend, mussten jedoch den zweiten Satz aufgrund einiger Nachlässigkeiten und Fehlangaben abgeben. Anschließend fanden die Heidschnucken wieder zu ihrer Linie zurück und entschieden die Begegnung mit 11:5, 10:12, 11:7 und 11:4 verdient für sich. „Nina hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht“, lobte Zuspielerin Alina Karahmetovic ihre jüngere Schwester nach dem Spiel. „Natürlich war sie vor ihrem ersten Bundesligaeinsatz aufgeregt, aber sie hat sich schnell reingekämpft und ihre Chancen mutig genutzt. Gerade ihre ersten eigenen Punkte haben gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann.“ Mit den beiden Erfolgen festigt der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord und kommt seinem großen Saisonziel – der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – einen weiteren entscheidenden Schritt näher. Vor den beiden verbleibenden Spieltagen haben die Rot-Weißen die Qualifikation zur Endrunde weiterhin komplett in eigener Hand.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Lena Meyer und Nina Karahmetovic

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Pflichtaufgaben im Tabellenkeller: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Sonntag zum fünften Spieltag der Bundesliga Nord nach Hagen. Gegen den TSV Hagen 1860 und den TuS Wakendorf zählen für die Heidschnucken dabei nur Siege.

Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV vor zwei Wochen hat sich die Ausgangslage für die Schneverdingerinnen kaum verändert. Während die Nordmeisterschaft inzwischen außer Reichweite geraten ist, befindet sich der TV Jahn weiterhin in aussichtsreicher Position für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Mit aktuell 12:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den dritten Tabellenplatz und haben die Teilnahme an der Endrunde weiterhin in eigener Hand. Damit dies auch so bleibt, dürfen sich die Jahnlerinnen gegen die beiden Schlusslichter der Liga keine Blöße geben. Sowohl Aufsteiger TSV Hagen 1860 als auch der TuS Wakendorf konnten bislang erst einen Saisonsieg feiern und stehen mit jeweils 2:18 Punkten am Tabellenende. Entsprechend klar verteilt sind die Rollen vor dem Spieltag. „Unser Anspruch muss es sein, beide Spiele deutlich zu gewinnen“, sagt TV-Jahn-Angreiferin und Nationalspielerin Helle Großmann. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich unser Spiel durchbringen können. Jetzt gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und keine Zweifel aufkommen zu lassen.“ Bereits in den Hinspielen setzten sich die Heideblütenstädterinnen gegen beide Mannschaften souverän mit 3:0 durch. An diese Leistungen wollen die Rot-Weißen nun anknüpfen. Besonders erfreulich: Mit Lena Meyer steht dem Team wieder eine zusätzliche Wechseloption zur Verfügung, sodass Trainerin Christine Seitz personell etwas flexibler agieren kann. Zudem wird mit Nina Karahmetovic ein Nachwuchstalent erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die Jugendspielerin reist als weitere Angriffsoption mit nach Hagen und könnte dort ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. „Für unsere jungen Spielerinnen sind solche Erfahrungen enorm wichtig. Nina arbeitet engagiert mit und bekommt nun die Möglichkeit, sich auf Bundesliganiveau zu zeigen und weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Trainerin Christine Seitz. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage warnt Großmann davor, die Gegnerinnen zu unterschätzen: „Gerade solche Spiele können unangenehm werden, wenn man nicht die nötige Spannung auf den Platz bringt. Unser Ziel sind zwei Siege und mit möglichst überzeugenden spielerischen Leistungen.“

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Kälte, Regen, Niederlage – die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verloren am vergangenen Wochenende unter schwierigen Wetterbedingungen auch die Rückrundenpartie gegen den Ahlhorner SV. Der anschließende Pflichtsieg gegen den TSV Hagen 1860 glättete jedoch das Tagesergebnis.

Für die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz war es gegen die Ahlhornerinnen erneut keine einfache Aufgabe. Nicht nur spielerisch, sondern auch aufgrund der äußeren Bedingungen. Von Beginn an zeigte sich, wie gut der amtierende Deutsche Meister auf die Schneverdinger Offensive vorbereitet war. Sowohl die Angaben von Aniko Müller als auch die Angriffe von Helle Großmann wurden von den Gästen immer wieder erfolgreich entschärft. Dadurch gelang es den Jahnlerinnen nur selten, ihr gewohntes Angriffsspiel aufzuziehen. Der erste Satz ging mit 7:11 an die Gäste. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den dick in Regenjacken eingepackten Zuschauern ein ähnliches Bild. Während Ahlhorn in der Defensive immer sicherer wurde, einige sehenswerte Bälle auch aus den Angriffsreihen parierte und selbst sehr fehlerfrei aufspielte, hatten die Schneverdingerinnen vor allem mit dem nassen Boden und dem konsequenten Spiel der Gäste zu kämpfen. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 6:11 verloren. Erstmals Hoffnung auf eine Wende machte dann der dritte Satz. Beim Stand von 6:3 schienen die Gastgeberinnen im Spiel angekommen zu sein und die Aufholjagd einzuleiten. Ahlhorn reagierte jedoch mit einer taktischen Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit fünf Punkten in Folge war die Führung der Jahnlerinnen dahin. Ein letztes Aufbäumen gelang den Rot-Weißen, auch begünstigt durch einige Eigenfehler der Oldenburgerinnen, zwar noch einmal. Der Satzball beim Stand von 10:9 blieb nach einem Ass Ahlhorns jedoch ungenutzt. Mit 10:12 ging schließlich auch der dritte Satz verloren. Dabei war insbesondere der letzte Ballwechsel noch einmal lange umkämpft, ehe Nationalangreiferin Jordan Nadermann mit einem platzierten Ball den Schlusspunkt setzte. „Wir haben uns in der Angabe heute schwergetan. Ahlhorn hat unsere Paradebälle erfolgreich zugestellt und selbst das Spiel gut aufgebaut“, erklärte Mannschaftskapitänin Laura Kauk. „Wenn es nass ist, wird es in der Defensive noch einmal schwieriger. Trotzdem haben wir einige Bälle herausgeholt, konnten insgesamt aber einfach zu wenig Kompaktheit bieten.“ Mit diesem Erfolg macht der amtierende Deutsche Meister einen weiteren großen Schritt in Richtung Nordmeisterschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich angedeutet, dass es gegen Ahlhorn eine Leistung deutlich über hundert Prozent braucht, um die Oldenburgerinnen zu schlagen. „Und die hatten wir heute nicht“, brachte es Kauk auf den Punkt. Das Spiel gegen die weit angereisten Hagenerinnen glich anschließend wie erwartet einer Formsache. Noch zu unerfahren und unsicher präsentierten sich die Aufsteigerinnen trotz ihrer Ambitionen. Mit 11:5, 11:7 und 11:4 verbuchten die Heidschnucken zumindest die Punkte aus dieser Partie auf ihrem Konto und behaupteten damit weiterhin Rang zwei der Bundesligatabelle. Sonderlich schwerwiegend ist die zweite Saisonniederlage glücklicherweise nicht. Die Heideblütenstädterinnen haben weiterhin einen Vier-Punkte-Puffer auf den Tabellenvierten und bleiben damit klar auf DM-Kurs.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh und Laura Kauk

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Nachbericht letzter Spieltag Herren 07.06.2026

Meisterschaft perfekt gemacht: Die Herren des TV Jahn Schneverdingen haben sich am letzten Spieltag der Bezirksliga Südost den Titel gesichert. Trotz eines durchwachsenen Auftritts auf heimischer Anlage reichten zwei Siege aus vier Spielen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und die Saison auf dem ersten Tabellenplatz abzuschließen.

Pünktlich zum Auftakt gegen den TSV Bardowick 3 setzte starker Regen ein und erschwerte beiden Mannschaften das Spiel erheblich. Besonders die Abwehrreihen standen vor großen Herausforderungen, da die Ballkontrolle auf dem durchnässten Rasen häufig zur Glückssache wurde. Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (10:12) kämpften sich die Schneverdinger zurück, gewannen den zweiten Durchgang mit 11:7 und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort hatte der TV Jahn bei nochmals stärker werdendem Regen jedoch nicht das nötige Spielglück auf seiner Seite und musste sich mit 9:11 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 waren die Bedingungen zwar weiterhin nass, allerdings ohne Regen. Die Jahnler fanden deutlich besser in die Partie und sicherten sich den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Durchgang lief dann nahezu alles zusammen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Schneverdingen dem Gegner beim 11:4 keine Chance und sicherte sich den wichtigen Sieg. Da Verfolger Eicklingen zuvor Punkte liegen gelassen hatte, stand mit diesem Erfolg bereits fest: Die Meisterschaft geht an den TV Jahn Schneverdingen. Entsprechend fehlte im anschließenden Duell mit dem TuS Eicklingen die letzte Spannung. Viele Fehler in Abwehr und Angriff machten es dem Gegner leicht, sodass die Heidschnucken mit 7:11 und 7:11 ihre zweite Niederlage des Tages hinnehmen mussten. Zum Abschluss wartete mit dem TSV Gr. Häuslingen noch einmal ein starker Gegner. Während Schneverdingen im ersten Satz deutlich das Nachsehen hatte (6:11), kämpfte sich die Mannschaft im zweiten Durchgang zurück und glich mit 11:8 aus. Im Entscheidungssatz bewiesen die Jahnler erneut Moral. Einen zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand holten sie noch auf, mussten sich am Ende aber denkbar knapp mit 10:12 geschlagen geben. „Die heutigen Leistungen waren nicht das, was wir von uns gewohnt sind“, bilanzierte Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil nach dem Spieltag. „Trotzdem hat es zum Titel in der Liga gereicht.“ Mit 16:8 Punkten und einem Satzverhältnis von 18:11 beendet der TV Jahn Schneverdingen die Saison auf dem ersten Tabellenplatz und krönt sich damit zum Meister der Bezirksliga Südost.

Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Olaf Neuenfeld

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 07.06.2026

Mit der Vizemeisterschaft im Gepäck endet für die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen eine starke Saison in der Bezirksoberliga. Obwohl die jungen Heidschnucken am letzten Spieltag in Oldendorf auf eine etatmäßige Angreiferin verzichten mussten und die äußeren Bedingungen alles andere als einfach waren, verteidigten sie ihren zweiten Tabellenplatz und belohnten sich damit für eine konstant starke Spielzeit.

Mit Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder trat erneut eine sehr junge Schneverdinger Mannschaft die Reise in die Südheide an. Zum Auftakt gegen den MTV Lübberstedt fanden die Jahnlerinnen gut in die Partie und sicherten sich mit 11:7 und 14:12 den ersten Sieg des Tages. Vor allem im zweiten Satz schlichen sich zwar einige Eigenfehler ein, dennoch brachten die Heidschnucken den Erfolg souverän über die Ziellinie. Anschließend wartete mit dem MTV Hammah 2 die erste echte Herausforderung des Tages. Regen und ein dadurch stark rutschender Ball erschwerten vor allem die Annahme. Gleichzeitig machte sich das Fehlen einer geübten Angreiferin bemerkbar, wodurch es den Heideblütenstädterinnen zunehmend schwerfiel, eigene Punkte zu erzielen. Die Folge war eine 0:2-Niederlage (7:11, 6:11). Auch gegen Tabellenführer SV Düdenbüttel fanden die Schneverdingerinnen nur schwer zu ihrem Spiel. Die schwierigen Wetterbedingungen und die eigene Fehlerquote verhinderten immer wieder einen geordneten Spielaufbau. Gegen die erfahrenen Spitzenreiterinnen konnten die Spielerinnen des TV Jahn dies nicht kompensieren und mussten sich mit 5:11 und 7:11 geschlagen geben. Im abschließenden Spiel gegen den TSV Borgfeld zeigte die Mannschaft dann noch einmal Moral. Die Abwehr arbeitete deutlich stabiler und auch die Zahl der Eigenfehler konnte reduziert werden. Dadurch entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, in der die Rot-Weißen lange mithielten. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz, sodass auch dieses Spiel mit 7:11 und 4:11 verloren ging. „Uns haben heute vor allem die Bedingungen und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff zu schaffen gemacht. Gerade bei dem Wetter wurde es schwer, die Bälle sauber aufzubauen und die Punkte zu machen“, fasste Greta Baden den Spieltag zusammen. „Trotzdem können wir sehr stolz auf unsere Saison sein. Wir haben als junge Mannschaft gezeigt, dass wir in der Bezirksoberliga ganz vorne mitspielen können.“ Trotz des durchwachsenen Saisonabschlusses fällt das Fazit äußerst positiv aus. Mit 20:8 Punkten schließen der TV Jahn Schneverdingen die Spielzeit in der Erwachsenenklasse auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Damit belohnt sich die junge Mannschaft für eine starke Saison und bestätigt eindrucksvoll ihre Entwicklung in den vergangenen Monaten.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder
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Vorbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Wahren die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen ihre Chance auf die Nordmeisterschaft? Bei ihrem ersten Heimspieltag der Saison kommt es zum richtungsweisenden Rückrundenduell mit dem Ahlhorner SV sowie zum ersten Aufeinandertreffen mit dem TSV Hagen 1860.

Während die Schneverdingerinnen am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, erledigte Dauerrivale Ahlhorn seine Pflichtaufgaben und führt die Tabelle der Nordliga weiterhin ohne Punktverlust an. Die Jahnlerinnen folgen jedoch dicht dahinter und haben die Meisterschaft weiterhin in eigener Reichweite. „Beim ersten Spieltag in Ahlhorn waren wir noch nicht voll da und hatten mit uns selbst sowie den schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen“, erinnert sich Abwehrspielerin Luca von Loh. Für den Heimspieltag am Sonntag erwartet sie jedoch eine andere Ausgangslage: „Wir haben unsere Abstimmung verbessert, insgesamt mehr Sicherheit gewonnen und wissen, was uns auf unserer eigenen Anlage erwartet. Das 0:3 aus dem Hinspiel war unnötig und soll sich nicht wiederholen.“ Dabei geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Deutsche Meisterschaft. Der Nordmeister qualifiziert sich direkt für das Halbfinale, während die Teams auf den Plätzen zwei und drei zunächst ein Viertelfinale gegen die besten Südvertreter bestreiten müssen. Mit einem Sieg gegen Ahlhorn würden die Heidschnucken das Titelrennen wieder völlig offen gestalten. Bei einer Niederlage hätten die Oldenburgerinnen dagegen beste Chancen, sich frühzeitig entscheidend abzusetzen. Trotz des Topspiels gegen Ahlhorn darf auch die zweite Aufgabe des Tages nicht unterschätzt werden. Mit dem TSV Hagen 1860 wartet eine Mannschaft, die bislang zwar erst einen Saisonsieg feiern konnte, deren Kader aber über viel Potenzial verfügt. Die Rheinländerinnen gelten als ehrgeizig und unangenehm zu bespielen, auch wenn die bisherigen Ergebnisse hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Trainerin Christine Seitz blickt dem Heimspieltag dennoch optimistisch entgegen: „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und viele Abläufe weiter festigen können. Außerdem konnten wir erneut Lena Meyer für den Kader gewinnen, sodass wir uns zusätzliche Wechselmöglichkeiten offenhalten können.“ Spielbeginn auf der Sportanlage Im Osterwald ist wie gewohnt am Sonntag um 11 Uhr.

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