Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga

In Schneverdingen erahnten die ersten Zuschauer des dritten Spieltages schon die erste Saisonniederlage des TV Jahn Schneverdingen. Erst im Entscheidungssatz gegen den TV Brettorf kehrten die Jahnlerinnen zurück zu ihrer spielerischen Dominanz und gewannen das Spiel mit 3:2. Im Anschluss folgte der Zweite, deutlich souveräner, gegen den Ohligser TV.

Die Personallage des TV Jahn war an diesem dritten Spieltag nicht ganz so üppig, wie gewohnt. Zuspielerin Hinrike Seitz stand dem Kader nicht zur Verfügung und konnte auch nicht durch die ebenfalls fehlende Alina Karahmetovic ersetzt werden. Nach vorne auf die Zuspielposition rückte die eigentliche Abwehrspielerin Laura Kauk, die neben den Angreiferinnen Aniko Müller und Helle Großmann, agierte. Die Jahn-Defensive bildeten Annika Kriger und Kimberly Groß sowie später auch Lena Meyer. In den ersten beiden Sätzen gegen das Team aus Brettorf mit der Ex-Schneverdingerin Laura Marofke, wirkte die neue Spielformation auf einen weiteren Erfolg hin (11:7 und 15:14). Doch es riss der Faden, vor allem die Abwehr wollte auf Seiten der Schneverdingerinnen nicht gelingen. Gleich zweimal zogen die Heideblütenstädterinnen den Kürzeren und wurden von den Gästen in den Entscheidungssatz gezwungen (8:11 und 7:11). Auch der Wechsel von Meyer für Groß brachte nicht den gewünschten Erfolg, so rotierte Seitz ein weiteres Mal in ihrer Formation. Die Lösung: Kauk zurück in der Abwehrreihe und Groß wieder im Spiel auf der Mitteposition. Nach einer ausgeglichenen Startphase bis zum 3:3, drehte der TV Jahn auf und ließ keine Fehler mehr zu. Über den letzten Seitenwechsel beim 6:3, punktete der Jahn-Angriff neun Mal in Folge und brachte den erhofften Sieg (11:3). „So ganz ohne etatmäßige Zuspielerin, haben wir uns schon ziemlich schwergetan. Vor allem die Absprache hat nicht wirklich gut funktioniert, da haben wir auf allen Positionen noch Luft nach oben gelassen“, erklärte Groß, die das erste Mal in dieser Feldsaison nach krankheitsbedingten Absagen zum Einsatz kam. Nicht wesentlich schöner, aber erfolgreicher verlief das Spiel der Schneverdingerinnen gegen den weitangereisten Ohligser TV. Wieder mit der Starting-Five vom Tagesanfang auf dem Spielfeld, bezwangen die Rot-Weißen ihre Konkurrentinnen dieses Mal in drei Sätzen. Mit 11:8, 11:5 und 11:5 profierte die Heimmannschaft neben den cleveren Schlägen der eigenen Angreiferinnen, auch von Fehlern der Gäste. „Ich freue mich, wenn Hini am nächsten Spieltag wieder dabei ist. Die fehlende Routine auf der Zuspielposition hat sich auf uns alle ausgewirkt und wir waren ungewohnt unruhig in Situationen, die wir sonst besser lösen.“, merkt Kapitänin und Interimszuspielerin Kauk selbstkritisch an. Am Ende des Tages sind dennoch die nötigen Punkte auf das Konto der Heidschnucken gegangen, die damit weiterhin die Tabellenführung behaupten. Am kommenden Wochenende legt die Frauen Bundesliga eine Spieltagspause ein. Für den TV Jahn geht es erst am darauffolgenden Samstag weiter mit dem letzten Heimspieltag, ehe es gleich am nächsten Tag erneut, dann in Essel, gegen die beiden Mannschaften aus Essel und Wardenburg geht.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Lena Meyer, Kimberly Groß und Annika Kriger

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Nachbericht 3. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Die Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen platzierten sich mit ihrem dritten Spieltag in Bardowick in der oberen Tabellenhälfte der Frauen Niedersachsenliga. Am vergangenen Sonntag gewannen sie drei von ihren vier Spielen und arbeiten damit weiter fleißig an ihrer faustballerischen Entwicklung.

Im ersten Spiel starteten die Schneverdingerinnen noch recht verschlafen in den beginnenden Spieltag. Etwas wacklig ging aber dennoch der erste Satz gegen die TuS Empelde an die Mannschaft aus Schneverdingen (12:10). Und auch im zweiten Spielabschnitt, sind es die Jahnlerinnen, die vermehrt punkteten. Mit 11:6 war das Ergebnis gleich etwas deutlicher, was sich auch in den Aktionen des Spieles widerspiegelte. Anfängliche Schwierigkeiten sind es leider auch im zweiten Spiel gegen den Wardenburger TV 2, die den TV Jahn in den Satzrückstand brachten (9:11). Mit zunehmender Konzentration und einer sichereren Spielweise gelang das Zusammenspiel in Satz 2 und 3 dann wieder besser. Durch die Leistungssteigerung auf allen Positionen schafften es die Heidschnucken erst auszugleichen (11:9) und in der Folge das Spiel für sich zu entscheiden (11:7). Nichts zu holen war für die Rot-Weißen gegen den Ahlhorner SV 2 (2:11, 7:11). Viele Spielerinnen hatten sich bereits einen Tag zuvor in dem Finale der Landesmeisterschaft der U18 gegenübergestanden – auch hier war es der ASV, der als Sieger vom Platz ging. Richtig eng wurde es dann nochmal in der letzten Partie des Tages. Gegen den TV Huntlosen konnten sich die Jahn-Spielerinnen aus den Altersklassen U14, U16 und U18 in der Frauenliga nicht recht absetzen, schlussendlich aber die Punkte einsammeln. Mit 12:10 und 13:11 gingen beide Sätze dank der kämpferischen Leistung aller Spielerinnen, zwar nur sehr knapp, aber immerhin auf das Punktekonto des TV Jahn. Und dies lässt sich wirklich sehen. Der TV Jahn 2 ist mit diesem Spieltag nun einen Rang weiter nach oben geklettert und steht nun auf Tabellenplatz 4. Spielerin Natascha Winter lobt das Durchhaltevermögen und den Ehrgeizig ihres Teams „Mit unserem dünn aufgestellten Kader, hatten wir heute nicht allzu viele Spielmöglichkeiten. Dem geschuldet kam es dann hin und wieder zu Kommunikationsschwierigkeiten und folglich zu Fehlern. Spielerisch war es sicherlich keine perfekte Leistung, wir haben uns aber nicht entmutigen lassen und zu keinem Zeitpunkt aufgegeben.“ Für sie und ihre Mannschaft geht die Punktejagd, wie bei ihren Bundesligakolleginnen, in zwei Wochen weiter. Als Gastgeberinnen treffen sich am vierten Spieltag auf den TSV Essel 2, den TSV Bardowick, den MTV Wangersen 3 und die TuS Oldendorf.

Zum Einsatz kamen: Lisa Krüger, Merle Mund, Nele Rogosch, Emilia Schwarz und Natascha Winter

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Nachbericht 2. Spieltag Herren Bezirksliga

Auch an ihrem zweiten Spieltag der Bezirksliga blieb die Männermannschaft des TV Jahn Schneverdingen erfolgreich und bewährte seine weiße Weste. Auf heimischer Anlage gewannen die Jahnler ihre Spiele gegen den MTV Oldendorf 3 und den TSV Wietze mit je 2:0 Sätzen.

Kurz nach Abpfiff der Frauen Bundesliga ging es auf dem Sportplatz am Osterwald in Schneverdingen weiter mit dem zweiten Spieltag der Bezirksliga der Herren. Mit Eric Heil, Olaf Neuenfeld, Steffen Schröder, Claus Wodtke sowie Sonja Heyer und Kathryn Röbber konnten sich die Jahn-Herren im ersten Spiel gegen Oldendorf, nicht wie gewohnt sofort absetzen. Erst im weiteren Verlauf der beiden Sätze sicherten sich die Schneverdinger ihre Punkte und verbuchten darüber ihre ersten Pluspunkte des Tages in der Ligatabelle (12:10, 11:9). Der TSV Wietze machte dem eingespielten Team aus der Heide in ihrem zweiten und gleichzeitig letzten Spiel keine größeren Probleme. Der Erfolg fiel in dieser Partie auch wieder deutlicher zu Gunsten des TV Jahn aus (11:4, 11:8). Die Hinrunde ist somit in der Bezirksliga abschlossen – mit dem TV Jahn ungeschlagen auf Platz 1. Es folgen am 9.6.2024 sowie am 16.6.2024 zwei weitere Spieltage, in denen die Jahnler ihre Tabellenführung in der Rückrunde verteidigen wollen.

Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Olaf Neuenfeld, Steffen Schröder, Claus Wodtke, Sonja Heyer und Kathryn Röbber

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Nachbericht 1. Spieltag U10

Auch der jüngste Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen ist am vergangenen Samstag nach den älteren Jahrgängen mit ihrem ersten Spieltag in die Feldsaison gestartet. Die beiden angetretenen Jahn-Teams sammelten hier bereits ihre ersten Saisonsiege, zogen nur jeweils den Kürzeren gegen den Erstvertreter vom Ausrichter TSV Bardowick.

Der Saisonauftakt begann mit dem Vereinsduell zwischen der ersten und zweiten Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen. Die Trainerin und Bundesligaspielerin Helle Großmann bekam bereits in den ersten Spielzügen gute Leistungen ihrer Schützlinge zu sehen. „Es war von außen ganz schön zu sehen, was die Mädchen ohne große Unterstützung meinerseits aufs Spielfeld bringen. Ein paar Stellschrauben sind sicherlich noch zu verbessern, aber das große Ganze hat definitiv gestimmt.“ Am Ende hat sich die erste Mannschaft mit 44:26 Punkten souverän gegen ihre eigene Zweite durchgesetzt. Auch im folgenden Spiel gegen den MTSV Selsingen konnte der TV Jahn 1 seinen Erfolgskurs aufrechterhalten. Mit einem starken Zusammenspiel aller Mannschaftsteile und einer hochkonzentrierten Spielweise gelang auch hier der Spielsieg (30:26). Leidglich in der letzten Partie des Tages, gegen die Gastgeberinnen, blieb der Erfolg aus (21:35). „Leider haben wir den Start in der Anfangsphase etwas verpasst und sind in Rückstand geraten. Zum Schluss hin wurde es erfreulicherweise wieder besser, konnten sogar ein paar Bälle aufholen, mussten den Sieg Bardowicks dann aber anerkennen.“ berichtete die zufrieden Trainerin Großmann. Ein ähnlicher Spielverlauf war auch in der zweiten Jahn-Mannschaft zuerkennen. Nachdem die erste Partie an ihre Vereinskonkurrentinnen ging, war es dieses Mal der TSV Bardowick 1, der seiner Favoritenrolle gegen die Schneverdingerinnen gerecht wurde (17:50). Richtig belohnen konnten sich die Heidschnucken dann schlussendlich aber in ihrer letzten Aufgabe des Tages. Gegen den SV Ruschwedel lieferte die Mannschaft schließlich ihre beste Leistung an diesem Samstag ab und konnte den ersten Spieltag mit einem Sieg beenden (55:24). Das Lob der Trainerin ging auch an die zweite Mannschaft „Die Mädchen in der zweiten Mannschaft haben ihre Sache trotz der zwei Niederlagen super gemacht. Sie konnten viel Spielpraxis sammeln und nehmen viel Erfahrung aus diesem Spieltag mit. Man hat allen angesehen, dass sie ihr Bestes gegeben haben und viel Spaß am Faustballspielen hatten.“ Das Ergebnis des Spieltages lässt sich sehen – der TV Jahn 1 beendete den ersten Spieltag als direkten Verfolger des TSV Bardowick auf Platz 2 und der TV Jahn 2 rangiert derzeit auf Platz 5. Gleich in der nächsten Woche geht es für die beiden Mannschaften in die nächste Runde der Liga. Als Gastgeberinnen trifft der TV Jahn 1, neben der Neuauflage des Vereinsduells, auf den TSV Bardowick 2, den SV Ruschwedel und den MTSV Selsingen. Der TV Jahn 2 trifft in den weiteren Partien auf den MTSV Selsingen sowie auf die beiden Mannschaften des TSV Bardowick.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Carlotta Bergstedt, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Sophie Willenbokel

TV Jahn 2: Shania Brauß, Hanna Hausenberg, Latisha Kerti und Emily Paukstys

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Nachbericht Landesmeisterschaft U18

Bei der Landesmeisterschaft in Ahlhorn können nur die Gastgeberinnen die Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen aufhalten. Nach einer souveränen Vorrunde und einem dominierenden Halbfinale gewannen die Jahnlerinnen in einem spannenden Finale die Silbermedaille auf Niedersachsenebene.

Der TV Jahn Schneverdingen ist in ihr erstes Vorrundenspiel der Gruppe A mit ihrem gesamten Kader in die Landesmeisterschaft gestartet. Trainerin Christine Seitz und Betreuer Eric Heil konnten im Tagesauftakt gegen den TSV Borgfeld alle mitgereisten neun Spielerinnen einsetzen, die in zwei Sätzen die Meisterschaft siegreich begannen (11:6, 11:7). Auch gegen den TV Huntlosen konnte das Trainerduo verschiedene Spielvarianten mit unterschiedlichen Besetzungen auf den Spielpositionen ausprobieren, was den starken Faustballleistungen, der mit U16 und U18-Spielerinnen bestückten Mannschaft, keinen Abbruch tat (11:4, 11:6). Weiterhin erfolgreich starteten die motivierten Schneverdingerinnen in ihr letztes Spiel der Vorrundengruppe A gegen den MTV Diepenau. „Der erste Satz war wirklich sehr beeindruckend. Die Mädels haben auf allen Positionen mit viel Sicherheit und einer hohen Ballbeherrschung geglänzt.“, zeigte sich die Trainerin stolz „wir haben dann nochmal viel rumprobiert und konnten unsere Leistung dadurch nicht überall aufrechterhalten.“ Das Ergebnis war nach dem 11:2 im ersten Satz und dem 9:11 in Satz 2 die 1:1-Punktteilung. Der Gruppensieg blieb von dem Unentschieden jedoch ungefährdet. Mit 5:1 Punkten marschierten die Heidschnucken in das Halbfinalspiel gegen den Zweiten der Gruppe B, den MTV Wangersen. Auch hier gelang es Seitz und Heil alle Spielerinnen ihres Jahn-Kaders einzusetzen. Während besonders die Abwehrspielerinnen aus Schneverdingen gegen den MTV gefordert wurde, zeichnete sich der Angriff des TV Jahn durch eine fehlerfreie Spielweise ab. Mit einer herausragenden Parade der Defensive nach der anderen, gelangen auch die Angriffsschläge zu direkten Punkten auf das Jahn-Konto. Die Heidschnucken zogen davon und sicherten sich nach dem ersten Satz mit 11:6 auch den zweiten Spielabschnitt in der Satzverlängerung mit 12:10. Über das erfolgreiche Halbfinale gelang der ersehnte Finaleinzug und die ebenso erfreuliche Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft. Einen ebenso überzeugenden Weg legte parallel der Ahlhorner SV zurück. Dieser kristallisierte sich als zweiter Finalist ohne einen einzigen Satzverlust heraus. Zum Tagesabschluss war es dann so weit. Der TV Jahn im Finale der Landesmeisterschaft gegen den ewigen Konkurrenten und Ausrichter Ahlhorn. Den mitgereisten Zuschauern bot sich ein Duell auf Augenhöhe, beide Mannschaften zeichneten sich durch sehenswerte Angriffsschläge und Abwehraktionen in letzter Sekunde aus. Der erste Satz ging nach Schneverdingen (11:9), ehe die Blau-Weißen im zweiten Satz zum Unentschieden gleichzogen (8:11). Im entscheidenden letzten Satz wollte sich kein Gewinner eindeutig rausstellen lassen. Erst in der Satzverlängerung fiel die Entscheidung. Das berühmte Quäntchen Glück auf Seiten des ASV. Die Ahlhornerinnen sicherten sich mit 12:14 den Entscheidungssatz und beließen die Silbermedaille bei den Heidschnucken. Glücklich auf dem zweiten Podestplatz resümiert Trainerin Seitz „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit gezeigten Leistungen meiner Spielerinnen. Es haben sich ausnahmslos alle von ihrer besten Seite gezeigt, lediglich an der Absprache zwischen Zuspielerin und Abwehr müssen wir noch etwas feilen.“ Bis zur genannten Norddeutschen Meisterschaft ist ausreichend Zeit für die nötigen Feinschliffe. Für die Mannschaft geht es erst am Wochenende in der Mitte des Augusts in Lübberstedt weiter. Hier wollen die Jahnlerinnen an ihrem Faustballkönnen von der Landesmeisterschaft anknüpfen und am liebsten erneut mit einer Medaille um den Hals zurückkehren.

Zum Einsatz kamen: Emily Gotzmann, Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Leni Seyer und Natascha Winter

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Nominierung U18-Weltmeisterschaft in Chile

Die weibliche U18-Bundestrainerin Heike Hafer hat das vergangene Pfingstwochenende genutzt, um gemeinsam mit ihrem Co-Trainer Lauritz Schubert in Hamm die besten Nachwuchstalente Deutschlands ein letztes Mal vor der Nominierungsbekanntgabe für die kommende Weltmeisterschaft in Chile (Llanquihue) zu sichten. Den Weg in den Heimatort der Bundestrainerin traten insgesamt 15 Jugendspielerinnen an, darunter gleich drei hochmotivierte Schneverdingerinnen – Emilia Schwarz (Angriff), Nina Karahmetovic (Angriff) und Maja Rogosch (Abwehr). Nach 8 Trainingseinheiten mit den Schwerpunkten Fitness, Technik, Taktik und Teamgefüge hatte das Bundestrainergespann die Qual der Wahl und gab im Anschluss an die letzte Einheit am Montagmittag die Nominierung bekannt. Freuen konnten sich die Schneverdingerinnen Schwarz und Rogosch – beide konnten die Bundestrainer von ihren Leistungen überzeugen und wurden in das diesjährige WM-Aufgebot berufen. Bereits kurze Zeit später standen die beiden einem Interview zur Verfügung:

Frage: „Ihr habt auf dem Wege zur Nominierung ja schon einige Trainingsmaßnahmen bestritten und das offensichtlich mit Bestleistungen. Wie beurteilt ihr selbst eure Leistungen? Konntet ihr auch euren eigenen Ansprüchen gerecht werden?“
Maja: „Auch ich selbst war sehr zufrieden mit meinen gezeigten Leistungen. Es gab immer Situationen, die ich hätte besser lösen können, aber so ist es im Sport, niemand ist perfekt. Gerade an diesem Nominierungslehrgang konnte ich glücklicherweise nochmal meine Qualität unter Beweis stellen.“
Emilia: „Ich war beim ersten Lehrgang schon ganz schön nervös, doch das ganze hat sich dann von Mal zu Mal etwas gelegt. Ich habe selbst gemerkt, dass ich zunehmend befreiter aufspielen konnte und so über mich herauswachsen bin.“

Frage: „Sich für einen Nationalkader zu beweisen ist eine große Aufgabe und nicht mal eben gemacht. Was war für euch persönlich die größte Herausforderung auf den Lehrgängen in Richtung Weltmeisterschaft?“
Emilia: „Auch wenn wir uns innerhalb des Kaders sehr gut verstehen, herrscht aufgrund der starken Konkurrenz schon ein enorm hoher Druck auf einem. Dabei die Nerven zu behalten und mental bei seinen eigenen Leistungen zu bleiben, war nicht immer einfach.“
Maja: „Letztlich ist man sich selbst doch immer der größte Gegner. Im Verlauf der letzten Lehrgänge konnte ich maßgeblich an meinen Schwächen arbeiten und die Kritikpunkte verbessern. Ich bin froh, dass es sich am Ende bezahlt gemacht hat. Gerade sich gegen die starken Mitstreiterinnen auf der Abwehrposition durchzusetzen, war besonders schwer.“

Frage: „Das eure Trainer eure Stärken kennen ist anhand eurer Nominierung offensichtlich. Wo seht ihr denn eure großen Pluspunkte? Womit könnt speziell ihr eurem Team bei der Mission Titelverteidigung weiterhelfen?
Maja: „Ich konnte mich besonders durch mein gutes Stellungsspiel, meine saubere Abwehrtechnik und meiner intensiven Laufarbeit absetzen. Mit diesen Voraussetzungen kann ich den Angriffen der anderen Nationen Parole bieten.“
Emilia: „Durch die Europameisterschaft in den letzten zwei Jahren bringe ich auf jeden Fall internationale Erfahrung mit in die Mannschaft. Ich bin eine sehr ehrgeizige Sportlerin und arbeite permanent an meinen Defiziten. So kann ich mich sportlich perfekt auf die WM im Oktober vorbereiten.“

Frage: „Emilia, du bist bereits bei den vergangenen Meisterschaften fester Bestandteil des U18-Nationalkaders gewesen und das Nationaltrikot gehört schon länger in deinen Kleiderschank. Maja, für dich ist es die erste Nominierung für eine Meisterschaft auf Nationalebene. Habt ihr mit eurer Berufung in das Deutschlandteam bereits gerechnet oder kam es für euch überraschend?“
Emilia: „Ich habe natürlich schon sehr darauf gehofft und kämpferisch alles reingesteckt. Wenn man dann bei der Bekanntgabe seinen Namen hört, fällt einem dann doch ein riesiger Stein vom Herzen. In dem Moment war ich einfach super glücklich und stolz auf mich.“
Maja: „So selbstkritisch wie ich bin, habe ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Ich habe das hohe Niveau aller Spielerinnen gesehen und war am Ende umso glücklicher, dass es tatsächlich geklappt hat.“

Frage: „Was sind eure persönlichen Ziele auf der Reise nach Chile? Was möchtet ihr bei der Weltmeisterschaft mit eurer Mannschaft erreichen?
Maja: „An oberster Stelle steht für mich, dass ich eine gute WM spielen möchte, mit meinen persönlichen Bestleistungen. Die Zeit als Nationalspielerin möchte ich gemeinsam mit meinem Team genießen – das gelingt natürlich am Besten mit der WM-Titelverteidigung.“
Emilia: „Mein Ziel ist es, eine bestmögliche Leistung zu zeigen, ich möchte Spaß am Faustballspielen haben und vor allem möchte ich das Turnier ganz oben auf dem Siegerpodest mit dem Weltmeistertitel in der Hand beenden.“

Frage: „Eine Weltmeisterschaft ist zweifellos ein absolutes Karrierehighlight. Was macht diese bevorstehende WM in Chile für euch so besonders?
Emilia: „Ich durfte zwar schon zweimal eine Europameisterschaft spielen, doch eine WM-Nominierung ist nochmal etwas ganz anderes. Für mich lässt es sich aktuell noch nicht in Worte fassen, ich reise um die halbe Welt und darf mit diesem tollen Team einen Traum wahr werden lassen.“
Maja: „Für mich ist die Reise mit der Nationalmannschaft natürlich schon etwas ganz Besonderes. Das erste Mal mit dem Bundesadler auf der Brust im internationalen Vergleich zu spielen und für sein eigenes Land auflaufen zu dürfen, ist absolut überwältigend.“

Für die beiden jungen Nachwuchstalente aus der Jahn-Schmiede geht es am 27.10.2024 nach Frankfurt und von dort aus in den Flieger nach Puerto Montt. Die Weltmeisterschaft startet dann am 30.10.2024 und endet mit dem alles entscheidenden Finaltag am 2.11.2024. Zur finalen Abstimmung und Findung des Teamgefüges plant das deutsche Team noch zwei weitere dreitägige Lehrgangsmaßnahmen. Mit den Maßnahmen Ende Juli/Anfang August in Hannover und Mitte Oktober in Vaihingen an der Enz sowie den Heimtrainingsprogrammen wollen die Nationaltrainer ihre Mannschaft optimal auf das große Top-Event vorbereiten und in Chile großes erreichen.

Vorbericht 3. Spieltag Bundesliga

Nach der Pfingstpause startet die Frauen Bundesligamannschaft des TV Jahn Schneverdingen in ihren dritten Spieltag. In Schneverdingen trifft das Team von Trainerin Christine Seitz im Auftakt auf den TV Brettorf und im Anschluss auf den Ohligser TV.

Den Feiertag um die Pfingsttage nutzen die Nationalmannschaften Deutschlands im Vorfeld für ein internes Trainingswochenende. Hierfür wurden mit den Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller sowie Abwehrspielerin Laura Kauk gleich drei Schneverdinger Spielerinnen von den Bundestrainern Eva Krämer und Ruben Schwarzelmüller eingeladen. Alle drei zeigten über das Pfingstwochenende hinweg spitzen Leistungen und bewiesen sich in dem 18er-Kader vor den Augen ihrer Auswahltrainer. Am Dienstag kam dann die erfreuliche Nachricht – alle drei wurden in die Top-12 berufen und gehen somit weiter den Weg in Richtung Weltmeisterschaft. Nach einer weiteren Trainingsmaßnahme und Turnierteilnahme der Nationalmannschaft Anfang August wird dann der endgültige Kader bekannt gegeben. Für die WM im November in Argentinien werden 10 Spielerinnen in den Kader berufen, hierunter wollen auch die drei Jahnlerinnen Großmann, Müller und Kauk gehören.

Die Ausgangslage für den nächsten Heimspieltag könnte kaum besser sein. Mit ihren 8:0 Punkten stehen die Bundesliga Frauen des TV Jahn unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz. Umso wichtiger ist dieser Spieltag gegen die Konkurrenten der oberen Tabellenhälfte. Der TVB sorgte gleich am ersten Spieltag für eine Überraschung und war mit zweimal 3:0 die erfolgreichste Mannschaft in der ersten Runde. Es folgte allerdings der Patzer aber am zweiten Spieltag gegen den jungen MTV Wangersen. Mit ihrem derzeitigen dritten Platz wollen die Oldenburgerinnen weiterhin auf den DM-Plätzen verharren und werden in Schneverdingen alles daran setzen auch weiterhin erfolgreich zu bleiben.
Kein geringerer Gegner wartet auf die Heidschnucken in der zweiten Partie. Der Ohligser TV hat sich in den letzten Jahren vom Liganeuling zum DM-Kandidaten entwickelt und hat auch in dieser Saison die Ziele hoch angesetzt. Mit 4:4 Punkten mussten die ehrgeizigen Rheinländerinnen allerdings schon Niederlagen gegen die gehandelten DM-Favoriten Ahlhorn und Kellinghusen hinnehmen und rangieren aktuell auf Tabellenplatz 5. Wie der TV Jahn stellte auch der OTV am vergangenen Wochenende zwei Spielerinnen für das Training der Nationalmannschaft ab und verfügt somit ebenfalls über spielerische Qualität.
Alle drei Spiele lassen auf Spannung und Duelle auf Augenhöhe mit faustballerischem Top-Niveau hoffen. „Wir haben sehr gut trainiert und kommen allmählich in unsere Form. Für den Spieltag sind unsere Sinne geschärft, es warten zwei wirklich starke Mannschaften auf uns – wir wollen uns dort auf keinen Fall einen Patzer erlauben.“ blickt Nationalspielerin und Jahn-Hauptangreiferin Großmann auf den kommenden Spieltag auf heimischer Anlage.

Nachbericht 2. Spieltag Bundesliga

Der Heimspieltag war ein voller Erfolg – an seinem zweiten Spieltag in der Bundesliga gewann der TV Jahn Schneverdingen vergangenen Sonntag beide seiner Partien mit 3:0. Die perfekten Ergebnisse gegen die Oldenburger Mannschaften vom SV Moslesfehn und dem Ahlhorn SV sorgten für die ungeschlagene Tabellenführung in der Nordliga.

Leicht verspätet zum Saisonbeginn erreichte die Bundesligamannschaft eine besonders erfreuliche Nachricht. Die ehemalig aktive und erfolgreiche Abwehrspezialistin Annika Kriger symbolisierte Trainerin Christine Seitz, nach mehreren bereits erfolgreich absolvierten Trainingseinheiten, ihre Einsatzbereitschaft in der Bundesliga. Somit kehrte die ehemalige Europa- und Weltmeisterin nach ihrer familienbedingten Pause zurück zum Heidschnucken-Team und wird ab Spieltag 2 wieder in der Bundesliga für den TV Jahn auflaufen. Dies kompensierte kurzerhand auch die erneut ausfallende Kimberly Groß, die unerwartet wiederholt krankheitsbedingt kein grünes Licht für ihren Einsatz geben konnte.
Im ersten Spiel des Tages trafen die Schneverdingerinnen auf den SV Moslesfehn. Mit Alina Karahmetovic und Laura Kauk in der Abwehr, Hinrike Seitz im Zuspiel und dem Angriffsduo um Helle Großmann und Aniko Müller gelang nach einer anfänglich ausgeglichenen Startphase beider Mannschaften der erste Satzgewinn der Heidschnucken (11:7). Auch in Satz 2 erwischten die Jahnlerinnen den besseren Start und zogen davon. In der Satzmitte wechselte Seitz die zurückgewonnene Kriger für Kauk in die Deckungsreihe, die sich nahtlos in die souveräne Mannschaftsleistung der Rot-Weißen einfügte und so zum zweiten Satzsieg mitwirkte (11:6). Weiterhin auf Erfolgkurs zeigten sich die Gastgeberinnen auch im dritten Spielabschnitt. Mit Lena Meyer für Karahmetovic auf der Defensivposition gelang auch der dritte Satzgewinn ohne größere Schwierigkeiten (11:7). „Man merkt Moslesfehn schon die fehlende verletzte Angreiferin an. Nichts destotrotz haben wir ein solides Spiel abgeliefert und das Spiel dominiert, das war unser Ziel“ so Hauptangreiferin Großmann. Im zweiten Spiel gegen den Ahlhorner SV schickte Seitz ihre Starting-Five aus der ersten Partie ins Rennen. Die Windverhältnisse wurden immer stürmiger, sodass sowohl Zuspielerin Seitz unter erschwerten Bedingungen agieren musste als auch die beiden Angreiferinnen Großmann und Müller. Extrem lange Ballwechsel mit mehreren Leinenüberquerungen des Balles ohne einen Punkt dominierten die Anfangsphase des Duells. Das bessere Durchhaltevermögen hatten die Heidschnucken. Besonders Abwehrspielerin Karahmetovic überzeugte in diesem Spielabschnitt und kratzte einen Ball nach dem anderen kurz vor den Linien des Feldes. Ihre Rettungsaktionen in letzter Sekunde sorgten maßgeblich dafür, dass kaum Bälle auf der Schneverdingerhälfte verloren gingen und die Jahnlerinnen den ersten Satz für sich verbuchen konnten (11:9). Im zweiten Satz andere Bedingungen, der Ahlhorner SV punktete vor allem gegen den Wind spielend mit halblangen Bällen in den Schnittstellen zwischen den Angriff- und Defensivspielerinnen, doch auch die Rot-Weißen finden die Lücken in Ahlhorns Defensive. Das begonnene Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften zog sich bis in die Satzverlängerung und endete erneut mit dem besseren Ende für den TV Jahn (13:11). Seitz wechselte erneut Kriger von der Bank in die Partie, nun auf die rechte Defensivposition neben Kapitänin Kauk. Die Jahn-Mannschaft stellte im dritten Satz die Gäste vor ihre größte Herausforderung. Fast alle Bälle wurden von der Schneverdingerinnen entschärft und zum Gegenangriff umgewandelt. Mit herausragend perfekt platzierten Schlägen punktete vor allem Großmann Ball für Ball und zog mit ihrem Team davon. Ihr letzter Ball lang auf die Grundlinie genau zwischen den beiden Verteidigerinnen Ahlhorns, sorgte für das 11:7 und den 3:0-Spielerfolg. „Die Steigerung meiner Mannschaft im Vergleich zum letzten Spieltag ist unübersehbar. Auch Annika hat sich perfekt eingefügt und viel Sicherheit ausgestrahlt, unsere spielerische Routine kann ein wichtiger Erfolgsfaktor in dieser Saison werden.“ berichtete Trainerin Seitz sichtlich zufrieden über die Ergebnisse des Spieltages. Auch Kriger selbst ist glücklich „Es ist schön wieder auf dem Feld stehen zu können und dass mich das Team mit so offenen Armen empfangen hat. Auch wenn ich familiär bedingt nicht immer dabei sein kann, möchte ich meine wieder neugewonnene Mannschaft bestmöglich auf der Mission „DM-Qualifikation“ unterstützen. Das Resultat dieses erfolgreichen Spieltages ist die gewonnene Tabellenführung in der Bundesliga. Die Verfolger auf den TV Jahn mit 8:0 Punkten sind die punktgleichen Teams aus Kellinghusen, Brettorf und Ahlhorn mit je 6:2 Punkten.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Lena Meyer, Alina Karahmetovic und Annika Kriger

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Nachbericht 2. Spieltag Niedersachsenliga

Am vergangenen Sonntag trat die zweite Damenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen zu ihrem zweiten Spieltag in der Niedersachsenliga in Ahlhorn an. Hier konnten sie über zwei Siege und eine knappe Niederlage einen Podestplatz nach oben klettern und rangieren nun auf dem 5. Platz der Liga.

Gespickt mit Jugendspielerinnen bestand der Jahn-Kader verjüngt aus den U16- und U18-Spielerinnen Nina Karahmetovic, Natascha Winter, Leni Seyer, Lisa Krüger, Nele Rogosch, Maja Rogosch und Emilia Schwarz. Wie ihre Vereinskolleginnen in der Bundesliga standen an diesem Tag Partien gegen Moslesfehn und Ahlhorn auf dem Programm sowie das Spiel gegen den TV Huntlosen. In dem ersten Spiel gegen den SV Moslesfehn 2 sind die Jahnlerinnen gut in den Tag gestartet und konnten souverän in ihr Zusammenspiel finden. Nachdem die Jahnlerinnen den ersten Satz für sich entscheiden konnten (11:9), profitierten sie im zweiten Satz zunehmend von den Eigenfehlern der Moslesfehnerinnen. Diese nutzen die jungen Schneverdingerinnen für sich, erarbeiteten sich eine Führung und hielten diese auch bis zum Ende des Satzes (11:8). „Gleich das erste Spiel am Tag zu gewinnen und dabei sehr gute spielerische Leistungen abzurufen, gibt einem viel Selbstvertrauen. Da gelang dann gleich die ein oder andere Situation besonders gut.“ berichtete Angreiferin Emilia Schwarz, die mit ihren Teamkolleginnen viel Spielpraxis für die kommenden Jugendmeisterschaften sammeln möchte. Das zweite Spiel gegen die Mannschaft aus Huntlosen entwickelte sich zu einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams hatten sich nichts zu schenken und ließen die Sätze bis in die Verlängerung gehen. Der TVH ging mit 10:12 knapp in die Satzführung, doch der TV Jahn gleicht im zweiten Satz zum 1:1-Satzverhältnis aus (14:12). Der Entscheidungssatz ebenfalls keineswegs eindeutig und von starken Aktionen auf beiden Spielfeldhälften geprägt. Das bessere Ende erwischen allerdings die Huntlosenerinnen. Mit 9:11 gelingen den Schneverdingerinnen die letzten Punkte nicht, sodass das junge Team dann doch die Niederlage nach ihrer Aufholjagd hinnehmen musste. Auch gegen den Ahlhorner SV 2 gelingt es den Heidschnucken zu Beginn des Spiels nicht das Spiel zu dominieren. Mit auffällig vielen Fehlern in der eigenen Spielweise sind des die Rot-Weißen selbst, die für die Punkte Ahlhorns sorgten. Die Folge der erneute Satzverlust (3:11). Doch die Heideblütenstädterinnen kommen erneut zurück (11:8) und zwingen die Gastgeberinnen in den dritten entscheidenden Satz. Der letzte Satz erneut hart umkämpft, doch wieder sind es die Schneverdingerinnen, die die Gegnerinnen vermehrt mit Eigenfehlern im Spiel hielten. Doch die Endphase in der Satzverlängerung gelingt und der TV Jahn gewinnt den Satz und damit das Duell gegen den ASV 2 mit 14:12. Abwehrspielerin Lisa Krüger lobt vor allem den mannschaftlichen Zusammenhalt an diesem Spieltag „Besonders positiv bleibt mir in Erinnerung, dass wir zwar vor Herausforderungen gestellt wurden und teilweise große Probleme hatten, wir für diese aber als Mannschaft gemeinsam eine Lösung gefunden haben und dennoch das Spiel für uns entscheiden konnten.“ In der Niedersachsenliga geht es in zwei Wochen mit dem dritten Spieltag weiter. Zu Gast beim TSV Bardowick treffen die Jahn-Vertreterinnen dann auf den TuS Empelde, den Wardenburger TV 2 sowie erneut auf den Ahlhorner SV 2 und den TV Huntlosen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Natascha Winter, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Leni Seyer, Emilia Schwarz und Lisa Krüger

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Nachbericht Bezirksmeisterschaft U14

Auf der Bezirksmeisterschaft in Selsingen erreichte der TV Jahn Schneverdingen nach dem Gruppensieg über das Halbfinalspiel die Finalqualifikation. In einem eng umkämpften Endspiel gegen den MTV Wangersen sicherte sich der Jahn-Nachwuchs den Bezirksmeistertitel.

Zu Beginn des Tages gelang der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz in der Vorrundengruppe B gegen die Zweitvertreter der Gastgeberinnen MTSV Selsingen ein glatter Durchmarsch. In zwei Sätzen ließen die Jahnlerinnen ihre Konkurrentinnen schnell hinter sich und belohnten sich mit dem ersten Tagessieg (11:2, 11:0). Das zweite Spiel in der dreier Vorrundenkonstellation bestritt der TV Jahn gegen den ebenfalls späteren Finalisten MTV Wangersen. „Hier haben wir leider etwas zu fehleranfällig gespielt und hatten in allen Mannschaftsteilen ungewohnte Schwierigkeiten“ resümierte die Trainerin Seitz an Ende der Partie. Erkämpfen konnten sich die Schneverdingerinnen trotz der wackeligen Spielweise ein Unentschieden (8:11, 11:5). Dank des besseren Ballverhältnisses aus den beiden Vorrundenspielen gegenüber des MTV standen die Heidschnucken als Gruppensieger im zweiten Halbfinalspiel fest. Hier drehten die Rot-Weißen noch einmal richtig auf. Gegen den TSV Bardowick lief das Zusammenspiel auf allen Positionen wieder besser zusammen. „Aus einer sicheren Deckungsarbeit und einem ruhigen Zuspiel, konnten wir unseren Angriff optimal in Szene setzen.“, lobt Seitz ihre immer besser werdende Mannschaft. Die Finalqualifikation gelang auch hier souverän in zwei Sätzen (11:2, 11:5). Zeitgleich gewann auch der MTV Wangersen gegen die Gastgeberinnen und zog neben dem TV Jahn Schneverdingen in das ersehnte Finale ein. Das sehr ausgeglichene Vorrundenspiel der beiden Teams versprach auch in der Endrunde Spannung – und so kam es auch. Im ersten Satz setzen die Wangersenerinnen die Abwehrreihe Schneverdingens unter Druck. Es gelang ihnen allerdings nicht sich erfolgreich abzusetzen. In der Satzverlängerung beim Stand von 10:10 misslungen den Jahnlerinnen dann zwei Bälle, endeten in Fehlern und brachten den Satzgewinn für den MTV. Satz 2 verlief für die Heideblütenstädterinnen nach Maß, mit den entsprechenden Tagesbestleistungen aller Jahn-Spielerinnen. Mit perfekt platzierten Bällen gelang ein Punkt nach dem anderen und die Schneverdingerinnen marschierten davon. Mit 11:2 gelang der Satzausgleich, der zum entscheidenden dritten Satz führte. Hier ging es wieder ausgeglichener zu, doch der TV Jahn hatte die Nase immer leicht vorn. Diesen Vorsprung konnte der Jahn-Nachwuchs auch bis zum Schluss halten und mit 11:8 den Entscheidungssatz gewinnen. Der neue Bezirksmeister ist somit der TV Jahn, vor dem MTV Wangersen und dem Drittplatzierten MTSV Selsingen. Die Qualifikation zur Landesmeisterschaft in somit geglückt. Seitz freut sich schon jetzt auf die bevorstehende LM Mitte Juni in Ahlhorn „Unser letztes Spiel heute, war definitiv unser bestes. Zu meiner Freude haben sich alle Spielerinnen von Spiel zu Spiel gesteigert – so sind wir absolut konkurrenzfähig.“ Bis zur Landesmeisterschaft wollen die engagierten Nachwuchsspielerinnen weiter fleißig trainieren und noch bessere Leistungen aus sich herauskitzeln.

Zum Einsatz kamen: Ronja Röhrs, Hanne Röhrs, Greta Baden, Lotta Schröder, Jette Meyer und Viktoria Paukstys

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Nachbericht Bezirksmeisterschaft U18

Auf der Bezirksmeisterschaft der U18 am vergangenen Wochenende standen nach den Partien im Spieltagsmodus die Sieger bereits am frühen Samstagnachmittag fest. Zuhause auf eigener Sportanlage sicherte sich der TV Jahn Schneverdingen 1 ungeschlagen den Bezirksmeistertitel. Der TV Jahn 2 gewann in einem nur gering bestückten Teilnehmerfeld die Bronzemedaille.

Das Meldeergebnis der diesjährigen Feldsaison zeigte sich ernüchternd. Lediglich der MTV Wangersen, der TSV Borgfeld und der TV Jahn Schneverdingen mit zwei Mannschaften konnten spielfähige Vereinsvertreter stellen. Die bekannten Vorrundenduelle mit einer anschließenden Endrunde wurden gestrichen und die Bezirksmeisterschaft ganz im „Jeder gegen Jeden“-Modus ausgetragen. Der TV Jahn 1, gebildet aus einem reinen U18-Spielerinnen-Team mit Emily Gotzmann, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz sowie Leni Seyer, legte einen glatten Durchmarsch hin. Im Tagesauftakt bezwangen sie erst ihre eigene zweite Mannschaft (11:7, 11:9) und im Anschluss die Gäste aus Borgfeld (11:1, 11:3). Zeitgleich legte auch der MTV Wangersen einen Satzsieg nach dem nächsten aufs Spielfeld, sodass es dann doch am Tagesende zu kleinem Finale kam. Im letzten Spiel standen sich die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams gegenüber – Schneverdingen 1 und Wangersen. Der Ehrgeiz beider Vereine war geweckt, beide hatten die Goldmedaille der Bezirksmeisterschaft schon zum Greifen nahe und wollten sich auch auf der Zielgeraden nicht mehr aufhalten lassen. Der Spielverlauf auf sehr hohem Niveau, indem vor allem die beiden Abwehrreihen besonders positiv herausstachen. „Das war schon wirklich sehenswerter Faustball, was die Mädels dort gezeigt haben. Die herausragenden Defensivaktionen mündeten in grandiosen Angriffen von den Schlägerinnen, ich war sehr beeindruckt“, zeigte sich Jahn-Trainer Eric Heil sichtlich begeistert von den jungen Nachwuchsspielerinnen. Das bessere Ende mit den nötigen Punkten hatte Heils Team Schneverdingen. In zwei Sätzen bezwangen die Jahnlerinnen den MTV (11:9, 11:8) und gewannen so die Goldmedaille der Bezirksmeisterschaft und gleichzeitig die Qualifikation zur Landesmeisterschaft.
Im Ergebnis zwar nicht ganz so erfolgreich wie die Vereinskolleginnen, aber mindestens genau so zufriedenstellend waren die spielerischen Leistungen der zweiten Jahn-Mannschaft. Mit lediglich der einzigen U18-Spielerin Natascha Winter sowie vier U16-Nachwuchsspielerinnen mit Nina Karahmetovic, Marie Küsel, Merle Mund und Lisa Krüger, gingen zwar die ersten beiden Partien an die Favoritinnen vom TV Jahn 1 (7:11, 9:11) und dem MTV (9:11, 5:11) – doch das letzte Spiel war dann eine klare Angelegenheit der Heidschnucken. Mit einem deutlichen 11:2 und dem 11:8 in Satz 2 gewann der junge Nachwuchs aus Schneverdingen seine letzte Partie souverän. Heil ist auch mit Team 2 mehr als zufrieden „Die Mädels haben sich heute sehr stark in der Ballabwehr gezeigt und auch das nachfolgende Zuspiel hat unseren Angriff immer wieder in Szene gesetzt. Besonders gefallen hat mir heute Natascha, die mit ihren druckvollen Angaben viele Punkte auf unserem Konto verbuchen konnte.“
Heils Aufgabe ist es nun in den nächsten zwei Wochen eine schlagfertige Mannschaft für die kommende Landesmeisterschaft in Ahlhorn zu formen. Auf der LM am 25.05.2024 wird das Teilnehmerfeld nicht nur quantitativ, sondern vor allem auch qualitativ besser aufgestellt sein. Ziel ist es, sich auch hier zu behaupten und über die Landesmeisterschaft die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft perfekt zu machen.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Emily Gotzmann, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz und Leni Seyer

TV Jahn 2: Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Marie Küsel, Merle Mund und Natascha Winter

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Vorbericht 2. Spieltag Bundesliga

Die Frauen des TV Jahn Schneverdingen starten kommenden Sonntag mit ihrem dritten Tabellenplatz in den zweiten Spieltag der Bundesliga Nord. Auf heimischer Anlage treffen die Jahnlerinnen ab 11 Uhr auf die Mannschaften aus Moslesfehn und Ahlhorn.

Alle Vorbereitungen sind getroffen, die Plätze vorbereitet, der TV Jahn ist bereit seine ersten Gäste in der Bundesliga in Empfang zunehmen. Das Team von Trainerin Christine Seitz konnte bereits in der letzten Woche die ersten Punkte einsammeln und möchte diese auch beim Heimspieltag ergattern. In der ersten Partie treffen die Schneverdingerinnen auf den SV Moslesfehn, der vor allem für sein Kampf- und Teamgeist bekannt ist. Der Saisonauftakt ist den Moslesfehnerinnen allerdings wenig geglückt. Das sonst so eingespielte und starke Team patze und verlor beide Spiele, steht somit auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Ausschlaggebend wird sicherlich die verletzte Hauptangreiferin Anna Carstens sein, die seit einiger Zeit fester Bestandteil der Mannschaft war und schon bei dem ein oder anderen Sieg entscheiden mitwirken konnte. Die „Mossis“ sind für die Heidschnucken auf keinen Fall zu unterschätzen, schon in der Vergangenheit begegneten sich beide Bundesligisten häufig in ihren Duellen auf Augenhöhe. Und auch das zweite Spiel der Jahnlerinnen, direkt im Anschluss, verspricht Spannung. Hier kommt es zum ewigen Bundesligadino-Duell gegen den Ahlhorner SV. Dieser steht aktuell auf der Tabelle eine Position über den Heideblütenstädterinnen und hat am vergangenen Spieltag die Partien gegen den Ohligser TV und den Aufsteiger TSV Essel souverän gewonnen. Die Spielerinnen kennen sich untereinander gut und wissen um die Stärke des jeweils anderen. Mit Neuzugang Melissa Leopold hat sich der ASV weitere Verstärkung im Angriff geholt und hat nun noch mehr Optionen als in der Saison zuvor. Aber auch die Rot-Weißen sind gut aufgestellt. Auch Abwehrspielerin Kimberly Groß, die am letzten Wochenende krankheitsbedingt passen musste, steht dem Jahn-Aufgebot wieder zur Verfügung. In voller Besetzung wollen die Gastgeberinnen die Punktejagd fortsetzen und den SVM und ASV hinter sich lassen „Sonntag warten keine einfachen Aufgaben auf uns, gerade Ahlhorn war uns immer dicht auf den Versen und ebenfalls national sowie international auf Erfolgskurs. Wir fokussieren uns ganz auf uns selbst. Mit unserem Heimvorteil wollen wir unsere bestmögliche Leistung abrufen und uns immer weiter steigern – der Rest kommt dann von ganz allein“, so die hochmotivierte Jahn-Angreiferin Aniko Müller.

Nachbericht 1. Spieltag Bundesliga

Die Frauen Bundesliga des TV Jahn Schneverdingen ist in die neue Saison gestartet. Am vergangenen Sonntag trafen die Jahnlerinnen das erste Mal in der Feldsaison beim VfL Kellinghusen auf die Teams aus Wangersen und Kellinghusen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – mit zwei Siegen ist der TV Jahn einer der drei Gewinner des ersten Ligaspieltages.

Das Spieltagswochenende begann für die Schneverdingerinnen mit einem personellen Ausfall. Abwehrtalent Kimberly Groß musste aus einem Fragezeichen ihrer Teilnahme krankheitsbedingt eine Absage machen. Folglich reiste die Mannschaft mit einer Spielerin weniger an Bord nach Schleswig-Holstein. Im ersten Spiel des Tages griff der TV Jahn noch nicht ins Spielgeschehen ein – die Gastgeberinnen trafen auf den MTV Wangersen. Die noch geringe Trainingsroutine aller Mannschaften und die windigen, nassen Platzverhältnisse sorgten auf beiden Spielfeldhälften für enorme Abwehrschwierigkeiten, die sich erst im weiteren Spielverlauf allmählich besserten. Nach dem 3:0 für den VfL kamen auch die Heidschnucken zum Zuge, zuerst gegen den MTV Wangersen. Dieser hatte sich durch das erste Spiel schon wesentlich besser an die Bedingungen gewöhnt und zog im ersten Satz davon. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Hinrike Seitz auf der Zuspielposition sowie Alina Karahmetovic und Laura Kauk in der Defensive der Jahn-Seite war es einmal mehr der MTV, der die Bälle in der Schneverdinger Spielfeldhälfte unterbrachte (9:11). Nach dem verlorenen ersten Satz kamen aber auch die Heidschnucken besser ins Spiel, zeigten sich mit den Bedingungen vertrauter. Im besser werdend gelangen immer mehr Aktionen. Besonders Zuspielerin Seitz drückte dem Spiel ihren Stempel auf, indem sie ihre Angreifer aus nahezu jeder Zuspielposition heraus in beste Angriffsmöglichkeiten brachte. Die Mannschaftsleistung steigerte sich von Satz zu Satz, indem jede Spielerin nach unsicheren Bällen auch diverse Bälle in letzter Sekunde vor dem Boden wegkratzte. Mit 11:9, 11:9 und 11:5 gingen alle drei folgenden Sätze an das Team aus der Heide. „Das war wirklich nicht leicht zu spielen heute. Auf der einen Seite hat der Wind den Ball nach dem Aufspringen weit außerhalb des Feldes gedrückt und wir mussten sehr weit draußen stehen und auf der anderen Seite das komplette Gegenteil, wo alle Bälle im Halbfeld stecken geblieben sind“ merkte Kapitänin Laura Kauk an, die in der Abwehr vor große Herausforderungen gestellt wurde. Im Spiel gegen die Heimmannschaft bot sich den Zuschauern ein ähnliches Szenario wie in der Partie zuvor, nun mit Lena Meyer statt Karahmetovic in der Jahn-Abwehrreihe. Der VfL ist besser in der Partie, spielt auf der Seite mit dem enormen Rückenwind und bringt ein Ball nach dem anderen in der Schneverdinger Hälfte unter. Erneut geht der TV Jahn in den Satzrückstand (8:11). Und wieder gelingt den Schneverdingerinnen die Aufholjagd. In den Sätzen 2-4 kommen die Jahnlerinnen wieder mehr in die Partie, lassen kaum Fehler zu und zeigen auch defensiv herausragende Abwehraktionen. Auch der Hauptangreiferin Großmann machten die Wetterbedingungen zu schaffen „Wir haben viele Angriffe gebraucht, um die nötigen Punkte zu erzielen. Die langen Ballwechsel mit vollen Angriffsschlägen gegen den Wind haben einem ganz schön die Kräfte geraubt, aber schlussendlich hatten wir den längeren Atem.“ Mit einem knappen 12:10 in Satz 2 gleichen die Heideblütenstädterinnen erst die Sätze aus und zogen in Satz 3 und 4 dann deutlicher davon (11:6, 11:8). Die maximale Punkteausbeute ist durch die Mühen und den Kampfgeist der Rot-Weißen gelungen. Zuspielerin Seitz war sichtlich erleichtert nach den kräftereibenden Partien „4:0 Punkte ist für den Spieltag doch ganz ordentlich. Schön ist es zum Anfang der Saison nie, aber da fragt hinterher zum Glück auch keiner mehr nach.“, sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht. Zwei Siege haben an diesem Spieltag auch zwei weitere Mannschaften in der Liga erzielen können. Der TV Brettorf ist mit keinem einzigen verlorenen Satz aktueller Tabellenführer, gefolgt von dem Ahlhorner SV mit einem verlorenem Satz und dem TV Jahn mit seinen 6:2 Sätzen auf Platz 3.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Lena Meyer und Alina Karahmetovic

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Nachbericht 1. Spieltag Niedersachsenliga

An ihrem ersten Spieltag der Feldsaison in der Niedersachsenliga ordnete sich die zweite Damenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen in das Tabellenmittelfeld ein. Aus Wangersen kehren die Schneverdingerinnen mit je zwei gewonnen und verlorenen Spielen mit 4:4 Punkten.

Mit den Jahnlerinnen Sonja Heyer sowie den Nachwuchsspielerinnen Merle Mund, Nele und Maja Rogosch und Emilia Schwarz standen dem Kader nicht allzu viele Optionen und keinerlei Auswechselspielerinnen zu Verfügung. Umso vielversprechender dann dennoch der Saisonauftakt. Die junge Mannschaft findet im ersten Spiel gegen die TuS Oldendorf gut in die Partie, kommt schnell mit den Platzbedingungen zurecht. Mit 11:6 und 11:7 gehen gleich beide Sätze an den TV Jahn, der damit die Saison mit einem Sieg beginnt. Auch im zweiten Spiel, hier gegen die Ausrichterinnen vom MTV Wangersen, haben die Heidschnucken die Nase vorne. Mit einem deutlichen 11:6 und einem knappen 15:14 verbuchten sich auch die folgenden Punkte auf ihrem Konto. „Im letzten Satz haben wir es uns selbst schwerer gemacht als nötig, mit Eigenfehlern unsererseits haben wir für die Punkte des MTV gesorgt.“ zeigte sich Spielerin Schwarz nach dem Spiel kritisch. Gegen den TSV Bardowick riss dann die Siegesserie vom Tagesanfang. Mit Schwierigkeiten im Spielaufbau der Rot-Weißen, waren es die Bardowickerinnen, die Punkt für Punkt davonzogen. Schlussendlich war der Punkteabstand zu groß und nicht mehr aufzuholen. Beide Sätze sicherte sich das Team aus der Nähe Lüneburgs (7:11, 5:11). Im letzten Spiel des Tages traf der TV Jahn auf den aktuell ungeschlagenen TSV Essel. Nach einem knappen ersten Satz, indem die Esselerinnen das letzte Quäntchen mehr Glück hatten (14:15), kam das junge Jahn-Team auch in Satz 2 nicht an einer Niederlage vorbei (7:11). Die U18-Spielerin Schwarz hätte gerne noch ein paar Punkte mehr und ein paar Fehler weniger gemacht „Der Saisonauftakt ist immer nicht ganz so einfach, dafür hat heute schon ziemlich viel gut funktioniert. Letztlich muss man aber auch sagen, dass heute mehr hätte drin sein können.“ Die Ausgangssituation für den kommenden Spieltag am nächsten Wochenende in Ahlhorn ist der 6. Tabellenplatz. Hier treffen die Heideblütenstädterinnen auf die Vertreter aus Moslesfehn, Huntlosen und Ahlhorn.

Zum Einsatz kamen: Sonja Heyer, Merle Mund, Maja Rogosch, Nele Rogosch und Emilia Schwarz

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Nachbericht 1. Spieltag Herren Bezirksliga

An die erfolgreiche Hallensaison knüpften die Herren des TV Jahn Schneverdingen an ihrem ersten Spieltag der Feldrunde sofort an. Mit vier gewonnenen Spielen und somit 8:0 Punkten kletterten die Jahnler gleich zum Saisonstart in Oldendorf auf Tabellenplatz 1.

Das Saisonauftaktspiel bestritt der TV Jahn gegen den TSV Bösel. Mit wenig Problemen zogen Jahn-Herren davon und verbuchten die ersten Punkte auf ihrem Gut-Konto (11:4, 11:8). Gleiches Spiel gegen die zweite Mannschaft des TuS Hermannsburg. Mit 11:7 und 11:6 gehen die Sätze an das Team aus der Heideblütenstadt. Direkt im Anschluss gegen Hermannsburg 1 wurde es dann das erste Mal kniffliger. Beim Punktestand von 9:4 Punkten waren die Schneverdinger schon in Gedanken bei dem nächsten Satzgewinn, doch der blieb aus (11:13). „Auf jeder Position haben sich auf einmal Fehler eingeschlichen, da hat dann gar nichts mehr klappen wollen.“ berichtete Spieler Eric Heil, der neben den Jugendspieltagen als Trainer auch selbst wieder ran durfte. Schnell glichen die Heidschnucken wieder aus und macht den vorherigen Satz wieder gut (11:4). Doch im Entscheidungssatz riss der Faden ein weiteres Mal. Der Punkterückstand von 0:7 schien kaum noch aufholbar zu sein, doch die Jahnler hatte der Ehrgeiz gepackt. Nach einem Timeout kämpften sie sich zurück in die Partie und belohnten ihre Aufholjagd mit dem Satzsieg (11:9). Im letzten Spiel gegen die TUS Eicklingen hatte der Wettergott wenig Nachsehen mit den Faustballern. Mit Regen wurden die geschlagenen Bälle nach dem Bodenkontakt immer schneller, schwieriger zu verteidigen, so Heil „Es war nicht unbedingt einfach den Angriff noch in optimale Schlagpositionen zu bringen. Aus der Angabe heraus sind uns dann deutlich eher die Punkte gelungen.“ Mit 11:6 und 11:9 gewann sein Team auch diese beiden Sätze und die Jahnler beendeten ihren ersten Spieltag als Tabellenführer. In drei Wochen geht es für die Herren weiter mit dem nächsten Spieltag auf heimischer Anlage. In Schneverdingen treffen die Jahn-Herren im Anschluss an den Bundesligaspieltag der Damen auf den MTV Oldendorf und den TSV Wietze.

Zum Einsatz kamen: Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Kathryn Röbber, Steffen Schröder, Claus Wodtke und Eric Heil

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Nachbericht 2. Spieltag U12

Gleich eine Woche später untermauert der TV Jahn Schneverdingen bei seinem zweiten Spieltag in Düdenbüttel des Bezirks Lüneburg Südost seinen zweiten Tabellenplatz. Mit vier gewonnen Spielen ließen sie hierbei keine Punkte liegen und sicherten sich damit die Qualifikation für die kommende Bezirksmeisterschaft.

Der Spieltag begann für die Jahnlerinnen mit den wohl stärksten Gegnerinnen. Gegen die Gastgeberinnen vom SV Düdenbüttel gab es eine Woche zuvor in der Hinrunde noch eine Niederlage, doch heute war das Glück auf der Seite Schneverdingens. In knappen Sätzen mit beeindruckenden Angriffsschlägen beider Mannschaften gewann der TV Jahn mit 2:1 und beschwerte den bis dato ungeschlagenen Düdenbüttlerinnen die erste Saisonniederlage (10:12, 11:8, 15:13). Die große Hürde war genommen und die Schneverdingerinnen zeigten sich von ihrer besten Seite. Auch im weiteren Tagesverlauf präsentierten sich die Heidschnucken in bester Manier. Trainerin Christine Seitz gab allen Spielerinnen viel Einsatzzeit auf dem Spielfeld und konnte dabei mehrere Spielkonstellationen ausprobieren. „Das haben die Mädchen heute wirklich gut gemeistert, wir sind von Spiel zu Spiel gegangen und jede hat sich auf die immer wieder neuen Aufgaben prima eingestellt.“ lobt Seitz ihre Schützlinge. Dies zeigen auch die weiteren Spielergebnisse. Gegen die erste Mannschaft des MTV Wangersen gewannen die Heideblütenstädterinnen ihre Sätze mit 11:5 und 12:10. Im Anschluss gegen den Zweitvertreter des MTV ebenso souverän mit 11:4 und 11:7. Und auch im letzten Spiel des Tages gegen den TSV Bardowick spielten die Rot-Weißen ein Mal mehr befreit auf und sicherten sich auch hier die Punkte (11:4, 11:8). Die Tabelle zeigt am Ende der Spieltage zwei punktegleiche Mannschaften an der Tabellenspitze. Mit je einer Niederlage, jeweils gegeneinander, stehen mit 14:2 Punkten der SV Düdenbüttel und der TV Jahn Schneverdingen auf den Plätzen 1 und 2. Mit einem gewonnenen Satz mehr auf der Gut-Seite hat der SVD die Nase leicht vorn. Der TV Jahn geht somit mit dem zweiten Platz in die kommende Bezirksmeisterschaft Anfang Juni. Hier möchte das junge Jahn-Team an die kompakte Mannschaftsleistung der vergangenen Spieltage anknüpfen. Ihr Ziel ist es noch mehr Fehler abzustellen und gewohnt sicher aufzuspielen – so wollen sie für die stärkeren Gegner auf den Meisterschaften gewappnet sein.

Zum Einsatz kamen: Lorena Winter, Emma Meyer, Kirijassa Kerti, Viktoria Paukstys und Julia Steinberg

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Nachbericht Bezirksmeisterschaft U16

Nach dem erfolgreichen Spieltag vor einer Woche überzeugen die U16-Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen erneut. Auf der Bezirksmeisterschaft in Wangersen sicherten sie sich erst den Gruppensieg und zogen im Anschluss souverän ins Finale ein. Mit Platz 2 auf der BZM gelingt die direkte Qualifikation für Landesmeisterschaft.

Gleich das erste Spiel der Schneverdingerinnen hatte es in sich. In der Gruppe B der Bezirksmeisterschaft begann der Auftakt zwischen den wohl stärksten Mannschaften der Gruppe, dem MTV Wangersen und dem TV Jahn. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und konnten keinen eindeutigen Sieger ermitteln. Mit je einem gewonnenen Satz teilten sich die Teams die Punkte und trennten sich unentschieden (11:9, 11:13). Die folgenden Partien der Vorrunde ein glatter Durchmarsch der Schneverdingerinnen mit auffällig wenig Eigenfehlern. Erst gewannen die Heidschnucken souverän gegen den TSV Borgfeld (je 11:3), dann gegen die TuS Oldendorf (11:4, 11:6) und zum Schluss gegen den MTV Oldendorf (11:1, 11:2). Ähnlich erfolgreich war auch das Ausrichter-Team in der Gruppe B. Nach einigen Rechnungen stand jedoch fest – der TV Jahn hat das bessere Ballverhältnis. Mit drei Fehlern weniger beenden die Jahnlerinnen die Vorrunde als Gruppensieger.
Im Halbfinale gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A, den MTSV Selsingen, zeigte sich den Zuschauern erneut das starke Auftreten des TV Jahns. In beiden Sätzen gewannen die Heideblütenstädterinnen ein weiteres Mal und beeindruckten mit ihren spielerischen Leistungen (je 11:6).
Der lange Tag neigte sich dem Ende entgegen, nur das Finalspiel stand noch auf dem Programm. Der TV Jahn traf hier auf den ebenfalls bisher ungeschlagenen TSV Essel. In der Anfangsphase war das Duell noch sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich recht absetzen. Zunehmend schlichen sich jedoch zum ersten Mal des Tages auch Fehler auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte ein. Die Leistungen in der Folge weniger konstant als zuvor, leicht schwankend. Der TSV zieht mit dem ersten Satz davon (7:11), doch die Rot-Weißen gleichen aus (11:7). Der Entscheidungssatz musste her und brachte den neuen Bezirksmeister. Mit 11:7 geht dieser zu Gunsten der Esselerinnen, die sich mit dem Meistertitel belohnten. Die Jahnlerinnen gewinnen die Silbermedaille und sichern sich zugleich die ersehnte Qualifikation für die Landesmeisterschaft Anfang Juni in Oldendorf. Trainer Olaf Neuenfeld nimmt sehr viel positives aus diesem Tag mit „Wir haben viel gewechselt, aber nie den Faden verloren. Alle 6 Mädchen haben es sehr gut gemacht.“ Mit dem Blick auf die Landesmeisterschaft ist der sonstige Bundestrainer der Männer ebenfalls zuversichtlich „In den nächsten vier Wochen müssen wir noch am Zuspiel und der gegenseitigen Unterstützung auf dem Feld arbeiten. Wir sind aber auf einem sehr guten Weg.“

Zum Einsatz kamen: Jette Meyer, Ronja Röhrs, Lisa Krüger, Hanne Röhrs, Nina Karahmetovic und Merle Mund.

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Vorbericht Bundesligasaison + 1. Spieltag 05.05.2024

Gewohntes Bild in der Frauen-Bundesliga: Wieder sind es neun Teams, die um die wichtigen Punkte in der anstehenden Feldsaison kämpfen. Hinter den Top-Teams Ahlhorn und Schneverdingen dürfte es dabei spannend werden, wer sich das dritte DM-Ticket sichert – und auch der Abstiegskampf wird sicherlich die eine oder andere Überraschung bereithalten. Die Teams kurz im Überblick:

Ahlhorner SV

Dass sie zu den absoluten Top-Teams im nationalen Faustball zählen, unterstrichen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV im März einmal mehr. Nicht nur in der vergangenen Feldsaison begeisterten die Ahlhornerinnen bei der Deutschen Meisterschaft in Unterhaugstett mit der Silbermedaille, unter dem Hallendach wiederholte das Team von Spielertrainerin Janna Köhrmann diesen Erfolg und zog ins DM-Finale ein. Das erfolgreiche Team der vergangenen Spielzeiten bleibt dabei zusammen, dazu sollen die Nachwuchstalente weiter ins Team eingebaut werden. Mit Melissa Leopold (SV Düdenbüttel/TSV Essel) stößt zudem eine weitere Angreiferin zum Team, die mit dem U18-Nationalteam 2021 den WM-Titel gewann.

Prognose: Der Ahlhorner SV überzeugt wie so oft in der Saison, lediglich Dauerkonkurrent Schneverdingen kann dem ASV die Punkte abluchsen. Mit dem 2. Platz qualifizieren sie sich für die Deutsche Meisterschaft.

MTV Wangersen

Diese Rückkehr ins Oberhaus darf durchaus als Erfolg gewertet werden. 35 Jahre hatte man beim MTV Wangersen darauf warten müssen, um in der vergangenen Spielzeit wieder einmal in der Feld-Bundesliga aufzuschlagen – und prompt gelang dem Team der souveräne Klassenerhalt. Nicht nur die beiden Duelle gegen den TV Brettorf entschied die Mannschaft aus dem Kreis Stade für sich, auch gegen Ahlhorn und Moslesfehn gelang jeweils ein 3:0-Erfolg. Nach dem Aufstieg in der Halle kehren mit Celine Bilitza (ehemals Brey) und Elisa Pott zwei bekannte Gesichter ins Team zurück, dazu erhält Nachwuchstalent Nina Lindemann die Chance, sich zu beweisen.

Prognose: Der MTV darf ein weiteres Jahr im Faustball-Oberhaus planen – Platz 5.

Wardenburger TV

Mit kleinem Kader startet der Wardenburger TV wieder einmal in die anstehende Feldsaison. In der Offensive wird es einmal mehr auf Sarah Lücken und Sabrina Rohling ankommen, die Defensivreihe wird von Mareike Glunde, Alissia Oetjen und Jolina den Dulk gebildet. Dazu werden sicherlich auch gezielt Spielerinnen aus der zweiten Reihe (Niedersachsenliga) das Team unterstützen. Nicht mehr dabei sein wird dagegen Trainer Jörn Büsselmann. Er verabschiedet sich nach vielen Jahren an der Seitenlinie nach dem direkten Abstieg des WTV in der Hallensaison. Auf dem Feld hat sich Wardenburg hingegen im Oberhaus etabliert, geht bereits in die fünfte Saison in Folge. Das ausgegebene Ziel für den Siebtplatzierten der vergangenen beiden Jahre ist dabei einmal mehr der Klassenerhalt.

Prognose: Der Kader ist dünn besetzt, Ausfälle darf sich der WTV insbesondere in der Offensive kaum erlauben. Das wird nicht reichen, um erneut die Klasse zu halten – Platz 8.

VfL Kellinghusen

Feldsaison 2015: Eine junge Mannschaft aus Schleswig-Holstein steht vor ihrer ersten Spielzeit im Faustball-Oberhaus unter freiem Himmel. In der Halle sind die Störstädterinnen bereits seit 2013/14 in der Beletage aktiv, doch mit diesem Erfolg rechnet nun wirklich niemand. Die Shootingstars der Liga beenden die Saison auf Platz drei, qualifizieren sich in ihrem ersten Jahr für die Deutsche Meisterschaft in Hirschfelde. Ein großer Erfolg! Viele Spielerinnen aus dem damaligen Kader gehören auch in der anstehenden Spielzeit wieder zum Aufgebot des VfL, der mittlerweile fester Bestandteil in der Bundesliga ist und 2024 in die mittlerweile zehnte Saison in Folge geht. Coach Bernd Schneider kann dabei auf einen breiten Kader zurückgreifen, der wieder eine Platzierung im oberen Tabellendrittel anpeilt.

Prognose: Zwei vierte Plätze standen in der vergangenen beiden Feldsaisons zu Buche. 2024 gelingt Kellinghusen mit mehr Konstanz – wie schon vor neun Jahren – mit Platz 3 die DM-Quali.

Ohligser TV

Sie haben sich mittlerweile zur festen dritten Kraft in der Nord-Bundesliga gemausert: Der Ohligser TV hat in der vergangenen Hallensaison erneut die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Mit 24:8 Punkten sicherte sich der OTV das Ticket für die nationalen Titelkämpfe, präsentierte sich hier stark, musste aber das „DM-Aus“ nach der Vorrunde hinnehmen. Nun möchte das Team aus dem Bergischen die nächste DM-Quali perfekt machen. Personell wird sich dazu zur Hallensaison wenig ändern, Ziel wird es sicherlich sein, die talentierten Nachwuchsspielerinnen mehr und mehr ins Team zu integrieren.

Prognose: Im Kampf um die DM-Tickets mischt Ohligs auch in dieser Spielzeit wieder mit – muss sich letztlich aber knapp geschlagen geben: Platz 4.

SV Moslesfehn

Mit Sabine Grüning hat zum Saisonende ein echtes Urgestein des Moslesfehner Frauenfaustballs ihren Abschied verkündet. Für Coach Till Oldenbostel geht es nun darum, die Allrounderin, die auch durch ihre immense Erfahrung eine extrem wichtige Stütze im Team war, zu ersetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hauptangreiferin Anna Carstens verletzungsbedingt die ersten Spieltage womöglich verpassen wird, die Mossis sind somit zu einigen personellen Änderungen gefordert. Entscheidend für den Saisonverlauf wird womöglich sein, wie das Team den Saisonstart meistert, der am 1. Spieltag die Landkreis-Duelle gegen Brettorf und Wardenburg sowie am 2. Spieltag gegen die Top-Teams vom TV Jahn Schneverdingen und Ahlhorner SV bereithält.

Prognose: Gegen die Top-Teams für eine Überraschung sorgen, aber gegen vermeintlich schwächere Teams ausrutschen – dafür war Moslesfehn in der Vergangenheit bekannt. Und daran wird sich auch in dieser Saison nichts ändern. Das bedeutet mit Rang 6 einen Platz im Mittelfeld.

TSV Essel

In einem packenden Schlagabtausch gegen den Lemwerder TV schaffte der TSV Essel im vergangenen Sommer den Aufstieg ins Faustball-Oberhaus – auf dem Feld zum ersten Mal seit 2015. Doch lief im vergangenen Jahr noch Melissa Leopold im Angriff für den TSV auf, muss das Team von Trainer Michael Heuckeroth nun auf die neue Ahlhornerin verzichten. Stattdessen liegt die Verantwortung bei Mieke Heuckeroth, der erfahrenen Hanna Steffens und Beke Wohlers. Ansonsten dürfte es für das junge Team vornehmlich darum gehen – anders als 2015 – den direkten Wiederabstieg zu vermeiden.

Prognose: Es fehlt ein wenig die Erfahrung, um in der Liga zu bestehen. Der TSV Essel muss auf dem 9. Platz den Gang in Liga zwei antreten.

TV Brettorf

Mit vielen Fragezeichen starten die Faustballerinnen des TV Brettorf in die anstehende Feldsaison. In der vergangenen Runde auf dem Feld stand das Team am Ende auf einem Abstiegsplatz, hatte aber die Chance, sich bei den Relegationsspielen den verspäteten Ligaverbleib zu sichern. Das gelang den Schwarz-Weißen dann recht souverän. Unter dem Hallendach konnte man sich im Brettorfer Lager dann über eine Saison im Mittelmaß freuen und in Sachen Klassenerhalt frühzeitig zurücklehnen. Nun also geht es unter freiem Himmel wieder zur Sache. Karen Kläner wird dem Team von Tom Hartung genauso wenig zur Verfügung stehen wie Neele Meves (TK Hannover). Und auch Laura Marofke hat angekündigt, kürzer treten zu wollen. Somit ist der TVB-Coach gefordert, neue Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren.

Prognose: Es wird sicherlich darauf ankommen, wie schnell sich der TVB in neuer Formation zurechtfinden wird. Wenn das gelingt, steht Brettorf am Ende knapp über dem Strich – Platz 7. 

TV Jahn Schneverdingen

Platz eins in der Bundesliga, Deutscher Meister, Sieger beim World Tour Finale, erneut Deutscher Meister – der TV Jahn Schneverdingen eilt seit mehreren Saisons von Titel zu Titel. Diesen Siegeszug will das ehrgeizige Team aus der Lüneburger Heide auch in der anstehenden Spielzeit fortführen. Personelle Veränderungen gibt es dabei kaum. Einzig Nationalspielerin Luca von Loh steht dem TV Jahn nicht zur Verfügung, dafür kehrt im Zuspiel mit Hinrike Seitz aber jede Menge Erfahrung ins Team zurück.

Prognose: Auf dem Weg zum Nord-Titel kann sich Schneverdingen eigentlich nur selbst im Weg stehen. Mit Platz 1 ziehen die Heidschnucken direkt ins DM-Halbfinale ein.

Das ausgegebene Ziel der Schneverdingerinnen für dieses Jahr ist klar. Trotz kleiner personeller Umstrukturierungen wollen die Jahnlerinnen wieder nach ganz oben und bei der Vergabe der DM-Plätze ein Wörtchen mitreden. Weitere Saisonhighlights, für die der TV Jahn sich schon in der vergangenen Feldsaison qualifiziert hat, stehen ebenfalls im Kalender. Anfang Juli geht es für das Team von Trainerin Christine Seitz und Co-Trainer Olaf Neuenfeld zum Champions Cup nach Österreich, ehe sie Mitte Juli in Mannheim die Teilnahme am World-Tour-Finale als Titelvertediger auf dem Programm haben. Wenig Zeit für Erholung bleibt da nicht – Helle Großmann, Aniko Müller und Laura Kauk fahren auch dieses Jahr zweigleisig und wollen sich für das Nationalteam der kommenden Weltmeisterschaft im November in Argentinien beweisen. Darüber hinaus hat U21-Nationaltrainerin Anna-Lisa Aldinger die Jahnlerin Lena Meyer in ihr Aufgebot berufen, sie wird in dieser Saison ihr Nationaldebüt geben und ihre ersten Länderspiele im Nationaltrikot absolvieren.

Ihren ersten Spieltag dieser langen Saison bestreiten die Heidschnucken in Kellinghusen. Am kommenden Sonntag treffen sie zuerst auf den MTV Wangersen und im Anschluss auf die Gastgeber vom VfL. Mannschaftskapitänin Kauk freut sich die Tasche wieder für die Spieltage packen zu dürfen „Die Pause war doch recht lang, gezwungen durch das Wetter und die gesperrten Plätze sind wir aktuell sicherlich nicht in unserer besten Form, aber ich freue mich, dass es wieder los geht.“ Trainerin Seitz stimmt ihrer Spielführerin zu „Auch für die anderen Mannschaften ist die Saison noch in den Startlöchern. Wir können nicht davon ausgehen, dass sofort alles gelingt, aber wir haben genug spielerische Qualität, um den Saisonauftakt anzugehen.“