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Nachbericht Deutsche Meisterschaft U16 – 5. Platz!

Nachbericht Deutsche Meisterschaft U16 26./27.09.2026

Ganz nah am Halbfinale und am Ende Fünfter in Deutschland: Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben bei der Deutschen Meisterschaft in Gnutz über weite Strecken gezeigt, was in ihnen steckt. Nur wenige Bälle trennten die Heidschnucken im Viertelfinale vom Sprung unter die besten Vier, ehe das lange offene Duell gegen den späteren Bronzemedaillengewinner VfL Kellinghusen in der Schlussphase kippte. Die Enttäuschung war groß – mit zwei Siegen zum Abschluss kämpften sich die Jahnlerinnen aber noch auf Rang fünf und beendeten ihre Feldsaison versöhnlich.

Schon am Samstag erspielten sich die Rot-Weißen eine gute Ausgangsposition. Zum Auftakt gegen den ESV Schwerin führten Jette Meyer, Ronja Röhrs, Hanne Röhrs, Lotta Schröder, Greta Baden und Viktoria Paukstys in beiden Sätzen komfortabel, brachten ihre Vorteile jedoch nicht konsequent ins Ziel. Nach dem 11:13 retteten sie mit einem 12:10 zumindest noch das 1:1-Unentschieden. Deutlich souveräner präsentierte sich der Jahn-Nachwuchs danach gegen den TSV Gärtringen (11:8, 11:7) und den TV Hallerstein (11:4, 11:9) und blieb in beiden Begegnungen ohne Satzverlust. So fehlte bei 5:1 Punkten am Ende lediglich das bessere Ballverhältnis zum Gruppensieg, den sich Schwerin knapp vor den Heideblütenstädterinnen sicherte. Als Gruppenzweiter führte der Weg damit ins Achtelfinale gegen den TV Stammheim, wo die jungen Heidschnucken mit 11:5 und 11:2 nichts anbrennen ließen und souverän das Ticket für die Runde der besten Acht lösten. Dort wartete am Sonntagmorgen mit dem VfL Kellinghusen einer der großen Favoriten. Davon zunächst unbeeindruckt, holten sich die Jahnlerinnen mit einer starken Ronja Röhrs im Angriff und einer aufmerksamen Mannschaft dahinter den ersten Satz mit 12:10. Der VfL antwortete allerdings deutlich und erzwang mit einem 6:11 den Entscheidungssatz. Auch hier erwischten die Rot-Weißen zunächst den besseren Start und erspielten sich eine 7:5-Führung, ehe ihnen in der entscheidenden Phase die letzte Konsequenz fehlte. Kellinghusen nutzte die wenigen Nachlässigkeiten, drehte den Durchgang zum 9:11 und beendete damit den Traum von einer erneuten DM-Medaille. „Das war natürlich bitter, weil wir die Chance auf das Halbfinale wirklich in der eigenen Hand hatten. Auf diesem Niveau entscheiden wenige Bälle – und die haben wir in dieser Phase leider nicht gemacht“, bilanzierte Trainer Olaf Neuenfeld. Lange ließen die Heideblütenstädterinnen die Köpfe allerdings nicht hängen. Gegen den bis dahin ungeschlagenen MTV Diepenau, ebenfalls als Titelkandidat nach Gnutz gereist, meldeten sie sich eindrucksvoll zurück und zogen mit einem überraschend deutlichen 2:0 (11:7, 11:5) ins Spiel um Platz fünf ein. Dort schloss sich gegen Schwerin der Kreis zum Auftakt des Wochenendes. Nach dem 11:8 im ersten Satz deutete bei einer 8:2-Führung im zweiten bereits vieles auf einen schnellen Erfolg hin, doch erneut kämpfte sich der ESV zurück und erzwang mit 10:12 den Entscheidungssatz. Diesmal brachten die Heidschnucken die Partie zu Ende und machten in einer engen Schlussphase mit 12:10 den fünften Platz perfekt. Die erhoffte Medaille blieb damit zwar aus, die Bilanz konnte sich dennoch sehen lassen: Von sieben Begegnungen verlor der TV Jahn lediglich das Viertelfinale gegen Kellinghusen. „Bis auf einige Phasen war das von allen eine sehr gute Leistung. Wenn wir jetzt noch lernen, in Stresssituationen und bei Rückständen ruhiger zu bleiben, sind wir auf einem sehr guten Weg“, zog Neuenfeld ein positives Fazit. Für die Überraschung des Finaltages sorgte derweil die SG ESV Dresden/FV 1925 Glauchau-Rothenbach. Am Samstag als Gruppenzweiter noch eher unauffällig durch die Vorrunde gekommen, steigerten sich die Sächsinnen am Sonntag von Runde zu Runde und spielten sich überraschend bis zum Deutschen Meistertitel. Im Finale ließen sie dem MTV Wangersen beim deutlichen 2:0 keine Chance. Bronze sicherte sich der VfL Kellinghusen vor dem TSV Karlsdorf.

Zum Einsatz kamen: Jette Meyer, Ronja Röhrs, Hanne Röhrs, Lotta Schröder, Greta Baden und Viktoria Paukstys

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