Text Block
Spezielle Überschrift
Symbol Box
Hier kommt die Spielseite
Schicke
Symbol
Liste
Raster-Titel 1
Raster-Titel 2
Raster-Titel 3
1. Damen
1. Herren
Komm ich heut nicht komm ich morgen
2016
Meilenstein 1
2017
Meilenstein 2
2017
2018
Meilenstein 3

Natalie Scharapowa
TV Jahn SchneverdingenToggle 1
Toggle 2
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/08/ON.jpg
1365
2048
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-08-16 21:01:002026-08-16 21:01:00Nachbericht Männer EM – Silbermedaille für Olaf Neuenfeld!!!
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/08/NDM-U18.jpeg
1600
1200
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-08-16 20:59:342026-08-16 20:59:34Nachbericht U18-NDM – Bronzemedaille!
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/08/ONEM-e1786363520104.webp
742
720
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-08-10 14:03:472026-08-10 14:05:56Vorbericht Männer EM 12.-15.08.2026 Dänemark
Nachbericht Jürgen-Wegner-Pokal – Silbermedaille für Greta Baden und Ronja Röhrs

Nachbericht Frauen EM – Goldmedaille für Helle Großmann und Aniko Müller!!!
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/07/7676429c-e2c3-4e6a-af27-e9cda342713c.jpeg
2048
1536
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-07-22 16:35:582026-07-22 16:35:58Vorbericht Frauen EM 24./25.07.2026
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/07/SiegerehrungDM-scaled.jpg
1707
2560
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-07-20 15:15:182026-07-20 15:15:30Nachbericht DM 18./19.07.2026 – Bronzemedaille!
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/07/VB_DM_Dresden25.jpg
1365
2048
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-07-13 17:59:342026-07-13 17:59:34Vorbericht DM BL 18./19.07.2026
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2026/07/Team202603.jpeg
1512
2016
Laura Kauk
https://www.tvjahn.de/wp-content/uploads/2020/11/tvjahnwappen.png
Laura Kauk2026-07-06 20:36:522026-07-06 20:36:52Nachbericht letzter Spieltag Frauen BL – Vizemeisterschaft!- Ball€ 100,-
- Racket€ 200,-
- Jacke€ 300,-
0Wochen0Tage0Stunden0Minuten0Sekunden
100
Liegestütz/ Tag

Vorbericht DM Stammheim 26.+27.07.2024
Vorbericht Deutsche Meisterschaft Stammheim
In die Reihe des veranstaltungsreichen Julis der Bundesligadamen des TV Jahn Schneverdingen reiht sich zum krönenden Abschluss die Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer in Stammheim ein. Nach den kürzlich erfolgreichen internationalen Meisterschaften mit je einer Gold- und einer Silbermedaille möchte der TV Jahn am kommenden Wochenende erneut das Podest erklimmen.
Ganz Faustball Deutschland blickt mit Spannung auf die kommende Deutsche Meisterschaft. Seit Tagen laufen die Vorbereitung auf das nationale Top-Event. Die Zuschauer erwartet einiges, von Catering und Getränke über spezielle VIP-Plätze, Live-Bands und Partys, gibt es fast alles. Auch für die Kids ist mit Kleinfeldturnieren, einem Jugendzeltlager und vielen Spielangeboten gesorgt. Der Ausrichter TV Stammheim wirbt mit den Worten „die beste DM aller Zeiten auszurichten“ und sorgt für das perfekte drumherum, doch im Mittelpunkt stehen die je 6 besten Mannschaften Deutschlands. Der Turnierbaum verspricht einiges und in der Frauenrunde herrscht einer der wohl größten Konkurrenzkämpfe:
Die Frauen starten mit einem spannenden Prolog in die deutsche Faustball-Meisterschaft in Stuttgart. Denn der TV Stammheim, Sechster der Bundesliga-Südstaffel, bekommt am Freitag ab 18.30 Uhr als gastgebender Verein die Chance auf den Sprung in die Endrunde. Dafür muss ein Sieg gegen den Süd-Dritten TSV Pfungstadt her. Klar verteilte Rollen? Von wegen: Die Schwäbinnen feierten vor wenigen Tagen im letzten Saisonspiel und mit dem letzten Ballgewinn (15:14) zum 3:2-Triumph den Klassenerhalt – beim TSV Pfungstadt, wohlgemerkt! Diese Punktlandung dürfte dem Underdog Rückenwind verleihen. „Wir werden Stammheim sicher nicht unterschätzen“, sagt Pfungstadts Nationalspielerin Kim Trautmann. „Sie haben uns besiegt und auch den anderen Spitzenteams immer wieder Sätze abgenommen. Das wird ein spannendes Duell. Wir freuen uns darauf und wollen in die nächste Runde.“
Bei den Viertelfinal-Begegnungen am Samstagvormittag tritt zunächst der Sieger des Vorabends an. „Falls wir es sind, die dann dem Ahlhorner SV gegenüberstehen, sind wir sicher nicht der Favorit“, so Kim Trautmann. „Aber wir haben in dieser Saison schon Dennach, Calw und Segnitz geschlagen und rechnen uns was aus.“ Die Blau-Weißen wiederum sind ein Meisterschafts-Dauerbrenner und echtes Turnier-Team. Zwar mussten sie sich auch in diesem Jahr im Norden mit Platz 2 hinter TV Jahn Schneverdingen zufriedengeben, allerdings nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses.
Im zweiten Viertelfinale trifft mit dem TSV Dennach ein Titelfavorit und der frischgebackene World-Tour-Finalsieger auf Außenseiter MTV Wangersen. Das junge Team aus dem Kreis Stade schaffte am letzten Spieltag noch den Sprung von Platz 5 auf 3 „und das war so unreal, aber umso schöner“, berichtet Schlagfrau Vivien Werner. „Wir haben nichts zu verlieren und werden unser Bestes gegen Dennach geben.“ Eine wichtige Rolle wird Abwehrspielerin Janina von der Lieth zukommen, die als Routinier und einzige in der Mannschaft mit DM-Erfahrung auf die jüngeren, unerfahrenen Spielerinnen einwirken wird.
Nachmittags steigen die Halbfinals und die Süd- (TSV Calw) und Nord-Meister (Schneverdingen) sind gefordert. Die „Löwinnen“ aus Calw, die in den letzten vier Hallen-Meisterschaften Gold, Silber und zweimal Bronze gewannen, wollen nun auch auf dem Feld nach dem Titel greifen. Die Chancen sind mit der erfahrenen Abwehr und der starken Offensive, mit Fenja Stallecker an der Seite der Wiedergenesenen Henriette Schell sicher gestiegen. Gegner wird der Ahlhorner SV, TSV Pfungstadt oder TV Stammheim sein. Für Sandra Janot, die seit 2009 mit den Löwinnen Bundesliga spielt, seit 2013 als Kapitänin, wäre der Einzug ins Endspiel ihrer 25. Deutschen Meisterschaft der glänzende Abschluss einer großartigen Karriere.
Am Samstagabend könnte es zum vorläufigen Höhepunkt kommen: Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen – gegen Dennach? Ja, wenn es nach Laura Kauk geht. „Wangersen hat eine richtig gute Runde gespielt und ich lasse mich gern überraschen. Aber ich gehe davon aus, dass wir wie am letzten Samstag in Mannheim dem TSV Dennach gegenüberstehen werden. Da ist Spannung garantiert. Man kann sagen, dass bei 50 Duellen jedes Team 25-Mal gewinnt. Nun müssten wir wieder dran sein“, sagt die Kapitänin der Heidschnucken augenzwinkernd mit Blick auf das hochklassige World-Tour-Finalspiels, das mit 4:2 an den Schwarzwälder Verein ging. Dennachs Sonja Pfrommer sieht das natürlich anders. „Wir haben ein frisches tolles Team mit einem krassen Kader, das sich nach Schwierigkeiten zum Saisonanfang stetig gesteigert hat.“ Mit dem vorläufigen Höhepunkt beim World Tour Finale. Die Abwehr war fast nicht zu überwinden und vorne wechselte Spielertrainerin Anna-Lisa Aldinger fleißig durch: Sonja Pfrommer, Pia Neuefeind und Maya Mehle zeigten nahtlos Faustball auf höchstem Niveau. „Das haben wir uns in dieser Feldrunde erarbeitet. Wir sind alle bodenständig, da ist kein King Käs‘ dabei“, so Sonja Pfrommer. So oder so: entweder Dennach oder Schneverdingen muss vor dem Endspiel zusammenpacken.
Die Herzen der Jahnlerinnen schlagen bereits doppelt so schnell, wenn sie den Aufbau der Stammheimer auf den Sozialmediakanälen verfolgen. Pure Freude, auf das was kommt auch bei dem Schäfchen, dass am längsten im Schnuckenstall wohnt, Hinrike Seitz, „Die Anspannung auf das kommende Duell kann ich auch jetzt, einige Tage vor der DM spüren. Unser Blick geht natürlich auf das Halbfinale gegen wahrscheinlich Dennach. Wir müssen alles reinlegen, um bei denen zu punkten – die müssen alles reinlegen, um bei uns zu punkten. Ich bin heiß auf das Spiel und weiß, dass es vor dieser Kulisse etwas Großes werden wird.“
Im Jahn-Kader hat sich im Vergleich zum letzten Wochenende ein bisschen was verändert. Alina Karahmetovic ist verletzt, ihre Saison ist leider frühzeitig durch ihren Handbruch beendet. Auch die im Finale für Karahmetovic eingewechselte Luca von Loh kann studiumbedingt nicht noch einmal spontan dabei sein. Den Verlust zweier Top-Abwehrspielerin versucht die Europapokalsiegerin Annika Kriger auszugleichen. Nach dem gewonnenen Titel in Österreich und ihrer Abwesenheit in Mannheim, wird sie wieder im Jahn-Trikot auflaufen und ihre Abwehrreihe mit Kapitänin Kauk und U21-Nationalspielerin Lena Meyer unterstützen. Auch die Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller erhalten eine weitere Kraft in ihren Reihen. Die mannschaftsjüngste Emilia Schwarz wird zum DM-Team dazustoßen und eine weitere Option für den Jahn-Angriff bilden. Sie wurde vor wenigen Wochenende von U18-Bundestrainerin Heike Hafer in das Jugendnationalteam berufen und sieht die Deutsche Meisterschaft als einen der größten Höhepunkte vor der kommenden WM in Chile.
Die beiden wohl größten Favoriten auf den Deutschen Meistertitel sind nach dem so kämpferischen World Tour Finale der TV Jahn und die Pink Ladies. Doch diese beiden Mannschaften treffen beim Viertelfinalsieg Dennachs bereits in Halbfinale aufeinander. Auf der anderen Seite des Turnierbaums besetzen die DM-Dauerkandidaten Ahlhorner SV und TSV Calw die Favoritenplätze. Ob sich nach drei gewonnenen DMs in Folge wieder Schneverdingen durchsetzen wird, oder ob es einer der Mitkonkurrentin werden wird, bleibt wohl bis zum letzten gespielten Ball offen.
https://fistballnet.com/
Nachbericht U16-Pokal mit Lisa Krüger – Goldmedaille!
Nachbericht Jürgen-Wegner-Pokal U16 20.-21.07.2024
Am vergangenen Wochenende wechselte die Schneverdingerin Lisa Krüger ihre Trikotfarbe. Vom TV Jahn Rot schlüpfte sie ins Niedersachsen Blau und gewann im Vergleich der Bundesländer mit der NTB-Landesauswahl in Schwabach (Bayern) die Goldmedaille.
In der Vorrunde, am ersten Wettkampftag ganz nach dem Turniermodus „Jeder gegen Jeden“, legte die Auswahl der besten Spielerinnen der Altersklasse U16 in Niedersachsen einen sehenswerten Start hin. Mittendrin bei Temperaturen über 30° die Abwehrspielerin Lisa Krüger, die als einzige Jahnlerin einen überzeugenden Lehrgang im Vorfeld spielte und die Auswahl-Trainerinnen von sich überzeugen konnte. Zwar blieb das erste Spiel des Tages gegen die Schwaben Unentschieden (15:14, 4:11), doch stellte sich im weiteren Tagesverlauf ein erfolgreicher Sieg gefolgt vom nächsten ein. Gegen Schleswig-Holstein gewann die NTB-Mannschaft mit 11:6 und 15:13, gegen Bayern knapp mit 13:11 und 11:9, gegen Baden deutlicher mit 11:5 und 11:7 sowie gegen Schlusslicht Thüringen sehr dominant mit 11:0 und 11:2. Da die Niedersachsinnen eigens ihre Partie gegen ihre unmittelbaren Verfolgerinnen aus Schleswig-Holstein gewinnen konnten, reichte es problemlos mit 9:1 Punkten für den ersten Tabellenplatz. Dieser brachte die wohl komfortabelste Startposition für den anschließenden Finaltag.
Halbfinale am Sonntag. Der blau-weiße NTB traf auf den Viertplatzierten der Vorrundenduelle, die Mannschaft aus Bayern. Ehe es gegen sie einen Tag zuvor noch knapp im Spielstand zuging, gelang im erneuten Aufeinandertreffen der volle Erfolg. Die Niedersachsinnen gingen schnell in Führung und punkteten Ball für Ball. Gleich beide Sätze gingen mit 11:7 und 11:6 ungefährdet an die Siegerinnen vom Vortag.
Im zweiten Halbfinale setzte sich zeitgleich die Mannschaft aus Schwaben durch. Beide Teams hatten sich in der Vorrunde mit einem Unentschieden getrennt und hatten nun noch eine Rechnung miteinander offen. In der ersten Spielfeldhälfte profitierte die Mannschaft Krügers vor allem von den Fehlern auf der Gegenseite, aber auch von den Schlägen ihrer eigenen Angreiferinnen (11:7). Im zweiten Satz wurde es dann etwas enger. Bei allen Spielerinnen zeigte allmählich die Erschöpfung aus den anstrengenden Leistungen aus den vergangenen Partien mit den extremen Temperaturen. Den längeren Atem, den stärken Willen und das bekannte letzte Quäntchen Glück bei der NTB-Mannschaft (11:8). Der Jubel fand keine Grenzen, die Niedersachsinnen kristallisierten sich ganz klar als beste Landesmannschaft heraus und feierten ihren Titel als Deutsche Meisterinnen im Ländervergleich. Krüger trat mit einem breiten Strahlen den Weg in ihre Heimat Schneverdingen an „Was ein Wochenende! Die Temperaturen haben es uns wirklich nicht leicht gemacht. Doch zum richtigen Zeitpunkt konnten wir all unsere Kräfte nochmal zusammenkratzen. Ich bin stolz, dass es am Ende gereicht hat und ich mit einer Goldmedaille zurück zu meinen Vereinsmädels kehren kann.“
https://www.faustball.com/#/contest/6957/competition
Nachbericht Weltpokal – Silbermedaille!!!
Nachbericht World Tour Finals 18.-20.07.2024
Nach einem kurzen Augenblick der Enttäuschung, kehrte dann doch das Strahlen in die Gesichter der Frauen des TV Jahn Schneverdingen. In einem packenden Endspiel, dass ausnahmslos alles über spektakuläre Abwehraktionen, beeindruckende Angriffsschläge und unerwartete Wendungen zu bieten hatte, gewannen die Schneverdingerinnen bei den World Tour Finals in Mannheim die Silbermedaille.
In der Vorrundengruppe B wurden die Jahnlerinnen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Mit ihrer eingespielten Qualitätsmannschaft bestehend aus Helle Großmann, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Luca von Loh, Alina Karahmetovic, Lena Meyer und Laura Kauk marschierten sie als einzige Mannschaft mit gleich dreimal 3:0 durch die Vorrunde und erzielten hochverdient den Gruppensieg. Den Gegnerinnen am Donnerstag von der FBC Linz-Urfahr (AUT) mit 11:9, 11:7 und 11:3, dem SVD Diepoldsau-Schmitter mit 11:2, 14:12 und 11:7 sowie der FG Elgg-Ettenhausen mit 11:9, 11:5 und 11:5 (beide SUI) am Freitagvormittag haben die Heidschnucken allesamt keine Chance auf einen Satzgewinn gelassen. „Der Vorrundenauftakt ist wirklich absolut nach Maß verlaufen. Wir sind hochkonzentriert in die Spiele gegangen und konnten viel Selbstvertrauen für die Endrunde tanken“, berichtete die Hauptangreiferin Helle Großmann nach ihrem starken Auftritt in den ersten drei Duellen. Und das war wichtig. In der anderen Vorrundengruppe bot sich kurz zuvor eine Zitterpartie zwischen dem brasilianischen Team SOGIPA und den Pink Ladies vom TSV Dennach (GER) um den Vorrundensieg. Die beiden Medaillenfavoritinnen waren zu diesem Zeitpunkt durch ihre zwei Pflichtsiege aus den vorherigen Spielen schon qualifiziert für das Halbfinale, wollten aber zwingend dem Gruppensieger vom TV Jahn im kommenden K.o.-Spiel aus dem Wege gehen. Den Kürzeren zog hierbei die Mannschaft aus Südamerika und stand ab diesem Moment vor seiner wohl größten Herausforderung.
Pünktlich um 19:30 Uhr war es dann so weit. Der TV Jahn in Rot und SOGIPA in schwarz betraten das Spielfeld und boten ein Duell der Extraklasse im Rhein-Neckar-Stadion. Doch die Schneverdingerinnen verpassten den Start und gerierten durch die herausragenden Angriffe der Allrounderin Isabella Lucchin in den Satzrückstand (4:11). Doch wie so oft hatten die Jahnlerinnen eine Antwort parat und kamen gleich in Satz zwei zurück in die Partie. Die Angaben wurden von der Jahn-Abwehr Karahmetovic und Kapitänin zunehmend entschärft und der Gegenangriff eingeleitet – es folgte mit 11:8 der Satzgleichstand zum 1:1. Von da an die deutsche Mannschaft wesentlich besser am Zuge. Konsequenter als zuvor verwandelten Großmann und Müller ihre Chancen und brachten den Jahn-Express in Richtung Finaleinzug. Und so kam es auch. Nach dem Satzgewinn in Satz 3 (11:9), waren es auch im letzten Satz die Heideblütenstädterinnen, die die optimalen Zuspiele ihrer so starken Mittelspielerin Seitz verwandelten. Die letzte Angabe der flexibelsten Angreiferin des Turniers Lucchin entschied das Spiel. Sie erwischte Müller mit einem kurzen Ball im 3-Meter-Raum, blickte auf den Boden und sah ihren Fuß auf der Angabenlinie. Der Abpfiff folgte und löste das Jubeln der erfolgreichen Jahn-Mannschaft aus. Das so ersehnte, so erhoffte Spiel war erreicht – der TV Jahn ist nach dem Vorjahreserfolg erneuter Finalist des World Tour Finals.
Nur ein Spiel zuvor wurde der erste Finalteilnehmer in einem spielerisch weniger knappen Halbfinale ermittelt. Hier setzte sich, wie erwartet, der Titelfavorit Dennach gegen die Schweizerinnen Diepoldsau durch und sorgte nach der anführenden Vorrunde ein zweites großes Ausrufezeichen.
Keine 24 Stunden später ging es dann um das ganz Große – in 4-Gewinnsätzen. Die Ansage der Cheftrainerin Christine Seitz an ihre Mannschaft war klar „Wir wollen hier das größtmögliche möglich machen, wir glauben an das, was wir können und gehen volles Risiko. Jeden Angriff spielen wir bis in die letzte Konsequenz und schießen denen die Bälle um die Ohren, auch wenn wir dabei Fehler riskieren!“ Pünktlich schaltete der SWR ein und starte die Übertragung des rein deutschen Finales bei den IFA World Tour Finals. Angabenschlägerin Pia Neuefeind in Pink eröffnete die Partie und war mit ihrer Mannschaft sofort erfolgreich. Die ersten vier Bällen gingen allesamt an die Nordschwalzwälderinnen, ehe auch die Schneverdingerinnen ihren ersten Punkt erzielten. Die versprochene Spannung, wenn der TV Jahn und der TSV aufeinandertreffen, zeigte sich sofort und brachte den ersten Satz in die absolute Satzverlängerung. Vor allem der letzte Ballwechsel beim Stand von 14:14 hatte es in sich. Großmann und Müller wie gewohnt auf ihren Angreiferpositionen, Seitz im Zuspiel und Kauk mit Karahmetovic in der Abwehr. Letztere wollte den Ball in jedem Fall im Spielfeld halten und dem TSV den letzten Punkt nicht überlassen, sie parierte überragend und so auch bei ihrem allerletzten Ball. In der Vorwärtsbewegung kratzte sie den Spielball vor seinem zweiten Aufspringen von der Grassnarbe und sorgte für den erneuten Spielaufbau. Doch ihr war sofort klar, es stimmt etwas nicht – sie hielt sich die Hand. Und auch der Folgeangriff der Ex-Nationalspielerin Sonja Pfrommer ging auf den gleichen Punkt wie zuvor, dieses Mal unerreichbar für die Verletzte. Nach kurzen Worten mit ihrem Trainer auf der Grundlinie kam dann das Zeichen zum Wechsel. Für Karahmetovic konnte es nicht weitergehen, für sie kam neu in die Partie die unter der Woche rekrutierte Luca von Loh. „Ich habe von außen die Daumen gedrückt und war natürlich traurig, dass ich nicht mehr einwirken konnte. Auch wenn ich die Hoffnung hatte, dass es doch nicht so schlimm sein wird, kam dann abends im Krankenhaus die Diagnose.“, so die Verletzte Karahmetovic, die sich in diesem hochklassigen Finale einen Handbruch zuzog. Für ihre Mannschaft ging es weiter in Satz 2 und das gleich in Gedanken bei ihrer Teamkameradin umso stärker. Bis zum 10:10 schenkten sich die Mannschaften wie im Satz zuvor nichts. Die letzten zwei Punkte dann von den Schneverdingerinnen in Schwarz und der TV Jahn zog im Satz gleich (12:10). Im Satz 3 waren es dann wieder die Pink Ladies, die die Nase immer leicht vorne hatten und im vierten Satz sogar kurzzeitig das Spiel dominant anführten. Mit dem 9:11 und dem deutlichen 4:11 ging wieder der TSV in Satzführung und baute diese sofort aus. Den Heidschnucken fehlten nach wie vor ganze 3 Sätze zu einem Sieg, den Dennacherinnen von nun an nur noch ein einziger. Erneuter Schlagabtausch zu Beginn des fünften Satzes bis zum 5:5, dann drei Punkte in Folge für Dennach. Die Schneverdingerinnen verkürzten noch, konnten es aber nicht verhindern, dass sich die Mannschaft in Pink die ersten Matchbälle erspielten. Der TSV nahm die Auszeit, wollte sein Team auf den allerletzten Punkt schärfen. Doch auch die Jahnlerinnen nutzen diese, trafen letzte taktische Absprachen und machten das unmöglich scheinende möglich. Nach drei abgewehrten Matchbällen waren die Zuschauer außer sich und glaubten ihren Augen nicht. Schneverdingen war wieder im Rennen und setzte mit zwei weiteren Punkten noch einen obendrauf. Mit 12:10 begann die noch so lange Aufholjagd des Jahn-Kaders. In Satz 6 das Szenario erneut, der TV Jahn wieder im Rückstand und läuft bis zum 3:8 hinterher. Der ersehnte Weg mit der Rettung in den Entscheidungssatz begann mit drei Punkten der Nordligistinnen. Beim 6:9 nahm wieder das Trainerteam des TSV Dennach das Timeout, was wiederholt die Jahn-Mannschaft für sich zu nutzen wusste. Vier Punkte durch Großmann und Müller brachten die Wendung. Nach dem Ausgleich zum 9:9, folgte der erste Satzball der Heidschnucken. Es ging einige Mal hin und her und die Abwehrreihen sorgten für den Nervenkitzel der Zuschauer mit den spektakulärsten Aktionen, die es je im Frauenfaustball zusehen gab. Beim Stand von 11:12 für Dennach dann der allerletzte Ballwechsel. Für ihren fünften satzübergreifenden Matchball läuft Pfrommer an, täuscht den langen Ball vor und platziert einen unerreichbaren Kurzen. Der Ball springt zum zweiten Mal auf und die Dennacherinnen fallen sich in die Arme. Das Trainergespann des TV Jahn holte seine Spielerinnen zusammen und die Köpfe gingen schnell wieder hoch. Bei Seitz und ihrer Mannschaft Einigkeit über das Erreichte „In diesem Duell haben wir definitiv die Silbermedaille gewonnen und absolut gar nichts verloren. Das Spiel war von beiden Mannschaften überragend, am Ende entschieden Nuancen und dieses Mal waren es eben die glücklicheren Momente für Dennach.“ Die Komplimente an die Teams kamen auch im Nachhinein von allen Seiten. So auch IFA-Faustballfachmann und Stadionsprecher Sönke Spille, der das Spiel als eines der besten Faustballspiele der vergangenen Jahre betitelte. Auch der Jahn-Co-Trainer und sonstige Männerbundestrainer Neuenfeld zeigte sich überwältigt „Die Frauen auf dem Platz haben den Damenfaustball in eine ganze neue Spielklasse gebracht. So facettenreich und herausragend auf allen Positionen, auf beiden Seiten, war es wirklich sehr lange nicht mehr. So stolz wie heute war ich noch nie auf eine Silbermedaille.“
Zum Einsatz kamen: Lena Meyer, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Aniko Müller, Hinrike Seitz und Helle Großmann
https://finals24.fistball-worldtour.com/results-women/