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Liste
Raster-Titel 1
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1. Damen
1. Herren
Komm ich heut nicht komm ich morgen
2016
Meilenstein 1
2017
Meilenstein 2
2017
2018
Meilenstein 3

Natalie Scharapowa
TV Jahn SchneverdingenToggle 1
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-08-16 21:01:002026-08-16 21:01:00Nachbericht Männer EM – Silbermedaille für Olaf Neuenfeld!!!
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-08-16 20:59:342026-08-16 20:59:34Nachbericht U18-NDM – Bronzemedaille!
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-08-10 14:03:472026-08-10 14:05:56Vorbericht Männer EM 12.-15.08.2026 Dänemark
Nachbericht Jürgen-Wegner-Pokal – Silbermedaille für Greta Baden und Ronja Röhrs

Nachbericht Frauen EM – Goldmedaille für Helle Großmann und Aniko Müller!!!
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-07-22 16:35:582026-07-22 16:35:58Vorbericht Frauen EM 24./25.07.2026
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-07-20 15:15:182026-07-20 15:15:30Nachbericht DM 18./19.07.2026 – Bronzemedaille!
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-07-13 17:59:342026-07-13 17:59:34Vorbericht DM BL 18./19.07.2026
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-07-06 20:36:522026-07-06 20:36:52Nachbericht letzter Spieltag Frauen BL – Vizemeisterschaft!- Ball€ 100,-
- Racket€ 200,-
- Jacke€ 300,-
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Liegestütz/ Tag

Nachbericht NDM U18 – Bronzemedaille!
Nachbericht Norddeutsche Meisterschaft U18
Im ungewohnt kleinen Teilnehmerfeld bei der Norddeutschen Meisterschaft der weiblichen U18 in Lübberstedt erzielte der Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen eine ausgeglichene Bilanz. Als Gewinnerinnen der Bronzemedaille gelang die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Nach nur insgesamt fünf Meldung der Vereinsmannschaften zur Norddeutschen Meisterschaft wurde der Spielplan nochmal umgelegt. Aus den ursprünglichen zwei Meisterschaftstagen, blieb ein einziger Wettkampftag für die Mannschaften in Lübberstedt übrig. Auch die Gruppenphasen mit den Finalrunden wurden gestrichten und zu einem Jeder-gegen-Jeden-Modus umdisponiert. Dies bedeutete für das Jahn-Team von Trainerin Helle Großmann vollste Konzentration ab Spiel 1. Angreiferin Leni Seyer kann derzeit krankheitsbedingt nicht aufs Spielfeld, doch mit Lisa Krüger, Laura Oestreich, Emilia Schwarz, Nele Rogosch, Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Maja Rogosch hatte Großmann diverse Spielformationen im Petto. Diese machte sich die erfahrene Bundesligaspielerin Großmann auch gleich im ersten Spiel zu Nutze. Gegen die wohl stärksten Konkurrentinnen vom Ahlhorner SV sollte die U18-Nationalspielerin Schwarz echte Allrounderqualitäten beweisen – und das tat sie. Sie deckte aus der Zuspielposition die halblang geschlagenen Bälle des ASV ab und servierte von dort aus auch die Angabenschläge. Die Defensive um das Zwillingsgespann Rogosch stand sicher und die Starting-Five wurde im Angriff komplettiert durch Winter und Karahmetovic. Die Ahlhornerinnen gingen in einem eng umkämpften Satz mit 8:11 in Führung, in Satz 2 kam der TV Jahn zurück und glich in der absoluten Satzverlängerung mit dem 15:14 zum Satzgleichstand aus. Im Entscheidungssatz fehlten dann die Punkte der Schneverdingerinnen, um an den Favoritinnen dranzubleiben – mit 5:11 ging der dritte Satz an die Oldenburgerinnen. In der folgenden Partie gegen den MTV Wangersen wechselte Großmann Oestreich und Krüger in die Abwehrreihe, Nele Rogosch ins Zuspiel und Schwarz für Karahmetovic zurück auf ihre gewohnte Angreiferposition. Sie starteten fehleranfällig ins Spiel und kamen selbst nicht wirklich zum Zuge. „Es war ein wenig der Faden gerissen und wir kamen nicht in unseren sicheren Spielaufbau.“, berichtete die Trainerin von außen „Aber ab dem zweiten Satz lief es besser. Mit unserer zweiten U18-Nationalspielerin Maja Rogosch für Oestreich und Schwarz sowohl aus der Angabe als auch aus dem Rückschlag, verbesserte sich unser Zusammenspiel und auch das Ergebnis.“ Mit 13:15, 11:8 sowie dem deutlichen 11:5 in Satz 3 entschied die Jahn-Mannschaft das Duell gegen die Bezirkskonkurrentinnen für sich. Das Spiel gegen den Ohligser TV glich einem vorzeitigen Kampf um die Silbermedaille. Beide Mannschaften hatten zuvor gegen den Ahlhorner SV verloren und je ein weiteres Spiel für sich entschieden, beim Erledigen der Hausaufgaben im letzten Spiel, bliebe also die Silbermedaille für den Gewinner der Partie und für den Verlierer die Bronzemedaille. Die Tagesbestformation um Schwarz und Karahmetovic im Angriff, Winter im Zuspiel und den Zwillingsmädels in der Abwehr, musste einiges reinlegen, um die starken Angriffe der Ohligser Angreiferin zu parieren. Dies gelang auch ein ums andere Mal, währenddessen eher die vermeintlich leichteren Bälle die Schwierigkeiten brachten und die Konzentration fehlte – mit 11:13 ging der OTV in Führung. Im zweiten Satz mangelte es dann vor allem an zu wenig Druck aus den Angriffen auf die gegnerische Defensive „Wir kamen aus dem Reagieren nicht mehr wirklich heraus. Mit unserem Schlag hat Ohligs kontrolliert aufgebaut und die Angreiferin hat sich die perfekt erspielten Chancen nicht nehmen lassen.“, so Großmann. Mit dem 8:11 in Satz 2 war es dann die zweite Niederlage des Tages, die die Jahn-Mannschaft hinnehmen musste. Im letzten Spiel stand dann ein Pflichtsieg gegen den bis lang erfolgslosen TV Huntlosen auf dem Programm. Großmann brachte Krüger und Oestreich in die Abwehr, Maja Rogosch auf die Mittelposition und Schwarz und Karahmetovic in den Angriff, die gleich erfolgreich agierten (11:6). Ein letzter Wechsel von Nele Rogosch für Oestreich in die Abwehr sollte den Sieg der Schneverdingerinnen bringen. Doch in allen Mannschaftsteilen kamen es zu vermeidbaren Fehlern. Beim Rückstand von 7:10 und somit den ersten Satzbällen des TVH tauschte die Trainerin nochmal die Rogoschs, Maja in der Abwehr und Nele im Zuspiel. Der Erfolg zeigte sich sofort, mit einem ruhigen Spielaufbau und präzisen Angriffen gelang die Aufholjagd und der Satz drehte sich doch noch zu Gunsten der Heidschnucken (12:10). Der lange Tag war geschafft und Kapitänin Rogosch zeigte sich überglücklich über den Gewinn der Bronzemedaille, aber vor allem über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft „Wir haben phasenweise heute nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber insgesamt doch ein gutes. In den entscheidenden Momenten müssen wir konsequenter werden, daran arbeiten wir und fahren mit einem sehr guten Gewissen zur DM nach Thiersheim.“ Ungeschlagener Nordmeister wurde wie im vergangenen Jahr der Ahlhorner SV, gefolgt von dem alten und neuen Vizemeister Ohligs. Die ersten drei Mannschaften Ahlhorn, Ohligs und Schneverdingen werden in drei Wochen den Norden bei der Deutschen Meisterschaft im bayrischen Thiersheim vertreten.
Zum Einsatz kamen: Lisa Krüger, Laura Oestreich, Emilia Schwarz, Maja Rogosch, Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Nele Rogosch
https://www.faustball.com/#/contest/6534/competition
Aniko Müller, Helle Großmann und Laura Kauk für WM nominiert!
Nominierung Weltmeisterschaft Argentinien
Nach 2x Gold und 1x Silber aus den nationalen und internationalen Veranstaltungen des vergangenen Monats bewiesen Aniko Müller, Helle Großmann und Laura Kauk einmal mehr ihre spielerischen Top-Qualitäten. Nach fünf Lehrgangstagen mit dem erweiterten Kader der Frauennationalmannschaft erreichte die Spielerinnen am Sonntagabend die große Nachricht. Eva Krämer und Ruben Schwarzelmüller beriefen Müller, Großmann und Kauk ins WM-Aufgebot – in ihr Team für Argentinien.
Der DM-Erfolg war bei den dreien noch gar nicht ausreichend gefeiert, ehe es nach den anstrengenden Wochenenden im Juli zur letzten Sichtungsmaßnahme bei den Bundestrainern ging. Knapp 50km weiter als am Wochenende zuvor reisten die drei Jahnlerinnen ins Schwabenland zum TSV Gärtringen. Auf dem Programm standen insgesamt vier Trainingseinheiten mit Freundschaftsspielen gegen eine brasilianische Auswahlmannschaft, Training der eigenen Defensiv- und Offensivleistungen sowie Maßnahmen zur Perfektionierung der Absprachen und des Teamgefüges. „Wir sind Donnerstagfrüh schon mit einem richtigen Kracher gestartet. Mit zwei deutschen Mannschaften haben wir Trainingsmatches gegen Brasilien gespielt, das hat die Spannung ab der ersten Minute nach ganz oben gebracht – und erfolgreich waren wir auch noch.“, berichtete die sonstige Kapitänin der Schneverdinger Schnuckenmannschaft Kauk. Der TSV sorgte mit seiner perfekten Organisation und seinem hervorragenden Sportplatz für besten Bedingungen, sodass das neu formatierte Trainerduo Krämer und Schwarzelmüller all ihre 12 Schützlinge genaustens unter die Lupe nehmen konnten. Am Freitagabend ging es dann eine Station weiter. Das deutsche Aufgebot reiste südlicher, ins schweizerische Jona. Vor Ort traten am Samstag bei den Obersee Masters gleich zwei Deutschlandmannschaft an, betreut von Krämer bei Team „schwarz“ und Schwarzelmüller bei Team „weiß“. Großmann im schwarzen Trikot blickt sehr positiv auf den Turniertag zurück „Morgens waren die Beine noch recht müde von den Belastungen vom Vortag, doch zu Spielbeginn überwog der Spaß am Spielen und der Stolz den Bundesadler auf der Brust tragen zu dürfen“. Sie verlor im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Spiel und belegte mit Kauk und ihren Teamkolleginnen den 3. Platz in der Gesamtwertung. Zeitgleich gelang auch Deutschland „weiß“, um Heidschnucke Müller, ein Sieg nach dem Anderen. Mit ihr erkämpfte sich die Mannschaft den Finaleinzug und hatte hier nur das Nachsehen gegen über den Brasilianerinnen aus SOGIPA haben müssen. Die beiden Bundestrainer schienen insgesamt sehr zufrieden und schickten ihre Spielerinnen ohne die Bekanntgabe der Nominierungsentscheidung nach Hause. „Alle 12 Spielerinnen befinden sich auf einem extrem hohen Niveau und die Leistungen liegen sehr nahe beieinander, dort eine Entscheidung zu treffen ist wirklich nicht leicht.“, so die Bundestrainerin „Für die Nichtnominierten ist es sicherlich kein Trost, aber alle können sehr stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein.“ Umso glücklicher die drei Schneverdingerinnen als am späten Abend die Mail der Bundestrainerin im Postfach lag und sie alle ins WM-Aufgebot berufen wurden. Ihre internationale Spielerfahrung kam den dreien sicherlich zu Gunsten. Müller weißt neben ihren 20 Länderspielen im A-Kader auch drei gewonnene EM-Titel und zwei Weltmeistertitel auf. Großmann lief insgesamt 14-mal für Team Deutschland auf und feierte nach dem U18-WM-Titel, 2022 den World Games Erfolg und 2023 die Goldmedaille bei der Europameisterschaft. Und auch die dritte im Bunde, Kauk, ist mit ihren 25 Länderspielen im Jugend- und A-Kader stolze Trägerin von 1x U18-EM-Gold, 2xU18-WM-Gold sowie amtierende Europameisterin bei den Frauen. „Für uns stehen nun drei weitere Termine im Kalender. Zwei Lehrgänge mit dem WM-Kader und dann geht es Anfang November nach Monte Carlo, wo wir dann vom 07.-10.11.2024 die WM-Titelverteidigung angehen.“, freut sich Angreiferin Müller, die froh ist nicht bis zur Hallensaison auf ihren nächsten Einsatz warten zu müssen.
Parallel reiste eine weitere Spielerin aus dem Jahn-Lager in die Schweiz. U21-Nationalspielerin Lena Meyer überzeugte die B-Kader-Bundestrainerin Anna-Lisa Aldinger von ihren Leistungen, sie berief ebenfalls die besten Spielerinnen Deutschlands aus der Altersklasse 19-21 Jahre zusammen. Sie trainierten auf dem Gelände des TSV Jona und nahmen ebenfalls erfolgreich an den Obersee Masters teil. Für Meyer war es das erste Mal im Deutschlandtrikot, das Gefühl war überwältigend „Die Aufregung steigt natürlich, wenn auf einmal „Deutschland“ auf dem Rücken steht. In der U21 gibt es ja derzeit, anders als bei den U21-Männern keine Titelkämpfe, das finde ich schon schade. Umso schöner, dass ich mit den anderen 7 Spielerinnen schon einmal Nationalteamluft schnuppern durfte“.
Nachbericht DM – Goldmedaille!!!
Nachbericht Deutsche Meisterschaft 26.+28.07.2024
Die Revanche gegen Weltpokalsieger TSV Dennach ist mehr als geglückt. Im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft bezwang der TV Jahn Schneverdingen in Stammheim ihre Dauerkonkurrentinnen aus Dennach mit 3:1 und belohnten sich in einem dominanten Finale gegen den Ahlhorner SV mit 3:0 mit der Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft.
Nach einem langen Samstag im Volkbank Stadion des TSV Stammheim war es um 17:30 Uhr für die Mannschaft von Head-Coach Christine Seitz und Co-Trainer Olaf Neuenfeld so weit. Ein weiterer Finalist musste gefunden werden, der am Sonntag auf den Gewinner Ahlhorn aus dem ersten Halbfinale treffen wird. Für das Halbfinale war den Nordmeisterinnen Schneverdingen schon schnell klar, auf den sie treffen werden. Die Dennacherinnen konnten sich einige Stunden zuvor wenig überraschend gegen DM-Neuling Wangersen mit einem deutlichen 3:0 im Qualifikationsspiel durchsetzen und die unglaubliche DM-Atmosphäre schon einmal hautnah erleben. Der Jahn-Kader in den Startlöchern mit ihrer Stammformation um die Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller, die mannschaftsroutinierteste Hinrike Seitz im Zuspiel sowie die Abwehrspezialistinnen Annika Kriger und Laura Kauk. Auf der Jahn-Bank die Jüngsten, die U21-Nationalspielerin Lena Meyer für die Abwehr und U18-Nationalangreiferin Emilia Schwarz sowie die durch ihren Handbruch nicht spielfähige Alina Karahmetovic. Die Tribüne mit weit über 1.000 Zuschauern gefüllt und mit einer überragenden Stimmung im Stadion angestimmt von den zwei Stadionsprechern Christian Gillmann und Fabian Israel sowie unzähligen Fans im Livestream. Die Schneverdingerinnen legten in ihrem Halbfinalspiel schnell vor und gingen in Satz 1 bis zum Stand von 7:4 in Führung. Doch Dennach reagierte schnell und nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Die Nordschwarzwälderinnen zogen gleich, aber die Jahnlerinnen hatten wieder ein Wörtchen mitzureden. Mit gleich drei Punkten in Folge sicherten sie sich die ersten Satzbälle und verwandelten gleich ihren zweiten zum 11:8. In Satz 2 ging es erneut lange hin und her und keine der beiden Abwehrreihen wollte dem anderen leichtes Spiel lassen. Wieder gelangen den Heidschnucken beim 10:7 die Satzbälle und verwandelten, wie im ersten Satz, zum 11:8. Im eng umkämpften Satz 3 dann der Schlagabtausch, wie eine Woche zuvor bei den World Tour Finals. Beim 9:10 war es dieses Mal der TSV, der sich die ersten Satzbälle erspielt hatte. Diesen verteidigte der TV Jahn, ging selbst mit dem ersten Matchball in Führung. Doch wieder gleichen die Weltpokalsiegerinnen aus und ziehen zum zweiten Satzball für sie weiter. Nach dem erneuten Ausgleich beim 12:12 nahmen das Jahn-Trainergespann das Timeout. Doch die letzten zwei Punkte gingen in der Folge an Dennach, die damit die Aufholjagd einleiteten (12:14). Beim Seitenwechsel besannen sich die Heideblütenstädterinnen dann ein letztes Mal auf ihre Stärken und setzten die Marschroute fest. Währenddessen passte bei den Pink Ladies nichts mehr zusammen und trotz mehrerer Wechsel auf nahezu allen Spielpositionen fanden sie nicht zu ihrer Formation. Diese Situation wussten die Jahnlerinnen auszunutzen und drehten noch einmal auf. „Dass der letzte Satz am Ende so deutlich wird, haben wir selbst nicht geglaubt.“, berichtete Playerin of the Match Müller. „Ich habe ehrlich gesagt selbst darauf gewartet, dass der Satz erneut zu kippen droht und Dennach wieder rankommen wird.“ Doch der TV Jahn marschierte Punkt für Punkt davon und verwandelte seinen inzwischen zweiten Matchball sofort (11:4). Die allererste große Hürde war genommen und die Bilanz der Partien zwischen den beiden Mannschaften sieht für die Schneverdingerinnen positiv aus. Innerhalb eines Monats standen sich Beide gleich dreimal gegenüber, dabei einmal im Finale des Champions Cups (Gewinner TVJ), einmal im Finale des World Tour Finals (Gewinner TSV) und zuletzt am DM-Wochenende im Halbfinale (Gewinner TVJ).
Der finale Sonntag hatte ein mindestens ebenso historisches Duell zu bieten. Die beiden Nordliga-Dinos TV Jahn Schneverdingen und der Ahlhorner SV standen sich einmal mehr gegenüber und klärten die Deutsche Meisterschaft unter sich. Aus den Feld-DM-Begegnungen seit 2004 herrschte insgesamt Gleichstand zwischen den Teams – vier Mal gewann der ASV und vier Mal der TV Jahn. Die Finalbegegnungen der letzten Jahre sprachen dabei aber eher für die Titelverteidigerinnen, dort gingen dreimal die Jahnlerinnen als Sieger vom Feld (2016, 2017 und 2023) und nur ein einziges Mal die Mannschaft aus Ahlhorn (2019). So auch dieses Mal bei der Mission des TV Jahn den vierten Deutschen Feldmeistertitel in Folge einzufahren. Seitz und Neuenfeld schickten erneut ihre bewährte Formation ins Rennen – getreu dem Motto „Never change a running system“. Und von Satz 1 an dominierten die Favoritinnen aus Schneverdingen, die auch in der Ligarunde beide Spiele gegen den ASV mit je 3:0 gewannen. Beim 8:3 für die Rot-Weißen waren eigene Nachlässigkeiten, die die Ahlhornerinnen um die Nationalspielerinnen Michaela Grzywatz und Jordan Nadermann im Spiel hielten. Doch mit dem 11:8 ging der TV Jahn in die 1:0-Satzführung. Es folgte der wohl spannendste Satz des Finaltages. Zu keinem Zeitpunkt des zweiten Satzes gelang es einer Mannschaft einen Punktevorsprung zu erzielen. Ab dem 3:3 ging es hin und her, eine Mannschaft legte vor, die andere zog gleich. Nach dem Jahn-Timeout (7:8) gelang das 8:8 und danach immer die kurzzeitige Führung der Schneverdingerinnen. Doch erst beim 12:11 waren es erneut die Heidschnucken, den die Zwei-Punkte-Führung in der Satzverlängerung gelang und damit den Satz für sich entschieden. Kurzer Prozess dann im letzten, dem TV Jahn fehlenden, Satz. Mit 8:1 legten die Rot-Weißen ordentlich vor und erarbeiteten sich eine äußerst komfortable Spielsituation. Vier Punkte gelang dem Team in Blau noch, bis es passierte. Großmann schlug einen Ball in die Schnittstelle zwischen Abwehr und Zuspielerin, Grzywatz kam gerade noch so heran, parierte allerdings zu weit. Ihre Ahlhorner Kolleginnen konnten ein fehlerhaftes Aufspringen des Balls nicht mehr verhindern und der neue Deutsche Meister stand fest. Der TV Jahn gewann das neunte Feld-DM-Duell zwischen den beiden Teams und damit den Titel des neuen Deutschen Feldmeisters. Zuspielerin Seitz, die nicht nur Playerin of the Match wurde, sondern auch zur besten Spielerin der Meisterschaft gekürt wurde, konnte ihre Freude har nicht zum Ausdruck bringen „Es hat uns richtig Spaß gemacht dieses Finale zu spielen. Egal, welches Turnier, jede Medaille ist schön, aber die goldene Funkelkette mag ich natürlich am liebsten!“ Die herausragenden Leistungen dieser Mannschaft dürften wohl jedem ein bisschen Gänsehaut verspüren lassen. Die Vereinsgewinnhistorie wird dank dieser herausragenden Mannschaft immer länger. Seit 2021 haben die Damen mit diesem Titel ganze 11 Meistertitel gewonnen (3x DM-Halle, 4x DM-Feld, 3x Europapokal und 1x Weltpokal) – Christine Seitz und Olaf Neuenfeld kann man wohl echte „Erfolgstrainer“ nennen.
Zum Einsatz kamen: Hinrike Seitz, Aniko Müller, Annika Kriger, Helle Großmann und Laura Kauk sowie Lena Meyer, Emilia Schwarz und Alina Karahmetovic
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