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Natalie Scharapowa
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-08-16 21:01:002026-08-16 21:01:00Nachbericht Männer EM – Silbermedaille für Olaf Neuenfeld!!!
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Laura Kauk2026-08-16 20:59:342026-08-16 20:59:34Nachbericht U18-NDM – Bronzemedaille!
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-08-10 14:03:472026-08-10 14:05:56Vorbericht Männer EM 12.-15.08.2026 Dänemark
Nachbericht Jürgen-Wegner-Pokal – Silbermedaille für Greta Baden und Ronja Röhrs

Nachbericht Frauen EM – Goldmedaille für Helle Großmann und Aniko Müller!!!
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Laura Kauk2026-07-22 16:35:582026-07-22 16:35:58Vorbericht Frauen EM 24./25.07.2026
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Laura Kauk2026-07-20 15:15:182026-07-20 15:15:30Nachbericht DM 18./19.07.2026 – Bronzemedaille!
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Laura Kauk2026-07-13 17:59:342026-07-13 17:59:34Vorbericht DM BL 18./19.07.2026
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Laura Kauk
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Laura Kauk2026-07-06 20:36:522026-07-06 20:36:52Nachbericht letzter Spieltag Frauen BL – Vizemeisterschaft!- Ball€ 100,-
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Nachbericht EFA Champions Cup – 4. Platz
Nachbericht Champions Cup 04./05.01.2025
Die ersten schmerzlichen Niederlagen der Hallensaison 2024/25 für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen. Nach jeweils fünf gespielten Sätzen gingen die Jahnlerinnen beim EFA Champions Cup in Calw erst im Halbfinale und am Folgetag im Bronzespiel als Verliererinnen vom Platz und beenden damit das erste Mal seit über 5 Jahren ein internationales Turnier ohne Medaille.
In Calw sollte großes Gelingen, doch am Ende blieben die Hände der Schneverdingerinnen leer – das hatte sich die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz anders vorgestellt. Im ersten Halbfinale des Tages gegen die Union Compact Freistadt (AUT) wollten sich die Heidschnucken von ihrer besten Seite zeigen, doch am Samstagmorgen gelang nur selten etwas davon. In der Starting-Five des TV Jahn neben den Abwehrspielerinnen Lena Meyer und Alina Karahmetovic sowie Hauptangreiferin Helle Großmann, gleich zwei angeschlagene Spielerinnen in der Partie. Angreiferin Aniko Müller hatte seit Tagen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und Kapitänin Laura Kauk zog sich ausgerechnet während des Trainings kurz vor dem Jahreswechsel eine Fußverletzung zu. Doch davon wollten sich die Rot-Weißen nicht unterkriegen lassen und das neue Jahr mit einem Erfolg beginnen. Was dann kam, war allerdings das genaue Gegenteil. Die Heideblütenstädterinnen hatten vor allem mit sich selbst zu kämpfen und fanden in keinem Teil der Mannschaft zu ihrer gewohnt guten Leistung. Die Punktestände mit stetigem Führungswechsel im ersten Satz ließen allerdings noch Hoffnungen offen. Beim Stand von 9:10 hatten gar erst die Österreicherinnen den ersten Satzball, doch die Jahnlerinnen wehrten diesen erfolgreich ab und punkteten eigens mit dem 12:10 zur 1:0-Satzführung. Ein ähnliches Szenario bot sich den rund 500 angereisten Zuschauern in der Walter-Lindner-Halle in Satz 2. In der Satzverlängerung konnten beide Teams gleich mehrere Satzbälle verteidigen. Die Entscheidung musste der allerletzte Ball bringen: Müller servierte nur wenige Centimeter seitlich ins Aus – 14:15 und damit Satzgleichstand. Ein Versuch zur Besserung sollte der Wechsel in der Jahn-Abwehrreihe bringen. Für Meyer kam Champions Cup Debütantin Maja Rogosch in die Partie, die gleich mit ihren ersten Ballberührungen überzeugte. Im dritten Satz konnten sich die Nordbundesligistinnen die erste größere Führung erspielen und zogen zum 7:3 erstmalig davon. Statt Konstanz folgten Fehler und der Vorsprung floss dahin. Auch im Timeout beim 7:7 fand Trainerin Seitz keine durchdringenden Worte, um ihre Mannschaft aus dem Formtief zu bekommen. Ihre Jahnlerinnen punkteten lediglich noch ein einziges Mal, ehe die brasilianische Top-Angreiferin Cecilia Jaques über die Jahn-Kapitänin Kauk erfolgreich zum Satzgewinn für Freistadt traft (8:11). Absolute Nervenstärke dann im vierten, fast letzten Satz, des spannenden Halbfinals. Der Satz durchweg ausgeglichen und so auch bis zum 9:9, doch die Freistädterinnen erarbeiteten sich den ersten Matchball. Inzwischen Großmann für Müller an der Angabe, und die läuft zu absoluten Höchstleistungen auf. Gleich vier Mal stand die 23-Jährige an der Servicelinie mit Matchbällen gegen sich und schlug unmittelbare Asse. Ihr letztes erzielte sie aus dem Rückschlag und erwischte die vorgezogene Zuspielerin aus Freistadt, die nur noch unerreichbar für ihre Mitspielerinnen parieren konnte (15:13). Im Entscheidungssatz schafften es die amtierenden Deutschen Meisterinnen erneut nicht die Führung ihrer Gegnerinnen zu verhindern. Die Österreicherinnen auf der anderen Seite packte währenddessen immer mehr der Kampfgeist bei ihrer ersten Champions Cup Teilnahme überhaupt. Beim Stand von 6:10 im fünften Satz für die Union, setzten die Schneverdingerinnen erneut zur Aufholjagd an und bewiesen einmal mehr, dass mit ihnen immer zu rechnen ist. Dieses Mal klappte die Traineransprache in der Auszeit und die Anweisungen konnten sofort umgesetzt werden – mit dem 10:10 schien alles wieder offen. Doch die nächste Angabe von Jaques rutschte der starken Karahmetovic über ihren linken Arm und Kauk konnte nicht mehr retten. Erneut stand Großmann an der Angabe, aber dieser allerletzte Angriff wollte um eine Haaresbreite nicht gelingen. Der Ball ging knapp ins Aus und der TV Jahn Schneverdingen ging als Verlierer vom Platz. Fassungslos beschrieb Kauk im Interview was die letzten eineinhalb Stunden passiert war auf die Frage, ob das letzte Quäntchen Glück gefehlt habe: „Von Glück können wir hier heute nicht reden. Wir haben es einfach zu schlecht gemacht. Vermeidbare Abwehrfehler, schlechte Zuspiele, der ein oder andere Absprachefehler und Eigenfehler in den falschen Momenten. Ja, wir können hier über die letzten zwei Bälle sprechen, aber wir hätten es vorher entscheiden müssen. Mit der Leistung können wir den Sieg von Freistadt nur anerkennen und ihnen gratulieren, sie waren heute die bessere Mannschaft.“
Auch am nächsten Tag, 20,5 Stunden später zeigte sich wenige Verbesserung bei den Schneverdingerinnen. Kauk und Müller weiterhin angeschlagen und körperlich nicht in bester Fassung. Dazu gesellte sich Abwehrtalent Meyer, die ihren Stammplatz nur wenige Minuten vor dem Bronzespiel gegen SVD Diepoldsau-Schmitter (SUI) aus gesundheitlichen Gründen an Youngster Rogosch übergeben musste. Der erste Satz schien nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunächst mehr Erfolg als am Vortag zu versprechen und die Jahnlerinnen zogen mit dem 11:7 davon. Im zweiten Satz folgte allerdings der erneute Leistungseinbruch beim 6:7. Eine 4-Punkte-Serie der Schweizerinnen beendete die Erfolgsspur auf der sich die Schneverdingerinnen gerade erst einfinden wollten. Auf diese fanden sie auch im anschließenden dritten Satz nicht zurück. Taktisches Timeout beim Stand von 3:7 für die Schweizer Meisterinnen. Müller verließen ihre Kräfte immer mehr und ihr Körper signalisierte die Aussichtlosigkeit. Und so kam es zum zweiten Debüt im Heidschnucken-Kader. U18-Vizeweltmeisterin Emilia Schwarz kam für Müller, Großmann übernahm von nun an die volle Verantwortung im Angriff. Doch auch mit dem Wechsel war in diesem Satz nichts mehr zu holen und der TV Jahn geriet, wie so oft an diesem Wochenende, in Rückstand. Der absolute Trumpf dann im vierten Satz. Die Niedersächsinnen zogen zum deutlich 8:2 mehr als deutlich davon, sodass sich die Nationalspielerin und eine der besten Angreiferinnen weltweit Tanja Bognar kurzerhand selbst auswechselte und Diepoldsau den Satz förmlich dem TV Jahn abschenkte. Erneut kämpften sich die Schneverdingerinnen mit ihren durchwachsenen Leistungen in den Entscheidungssatz – belohnt haben sie sich allerdings erneut nicht. Gerade mal fünf Zähler brachten die Rot-Weißen auf ihr Punktekonto, ehe das Worst Case Szenario eintraf. Ein Versuch war es noch Karahmetovic für Kauk, die kaum noch vernünftig laufen konnte, ins Zuspiel zu bringen, doch es war zu spät. Nach knapp einer Stunde Spielzeit nutze Bognar das perfekte Zuspiel ihrer Mitspielerin und erwischte Kauk auf ihrem schwächeren Arm, Rogosch versuchte noch zu retten, aber keine Chance für Schwarz den Ball über die Leine zu befördern. Großmann versuchte nach Abpfiff vor dem Publikum Worte zu finden: „Wir sind hierhergefahren und wollten sicherlich alles, aber nicht Vierter werden. Es war nicht unser Wochenende, es sollte nicht sein. Wir mussten Spielerinnen kompensieren und haben bis auf an Erfahrung gar nichts gewonnen. Besonders loben möchte ich allerdings Maja und Emilia, an den beiden hat es am allerwenigsten gelegen.“ Der Rekordsieger Dennach konnte wenige Stunden später seinen 10. Champions Cup Titel in Folge gewinnen und bleibt damit unschlagbarer Europapokalsieger. Auch im Männerwettkampf schaffte es eine deutsche Erfolgsmannschaft auf den 1. Platz. Der TSV Pfungstadt setzte sich in einem beeindruckenden Finale gegen den Ausrichter TSV Calw durch. Dritter wurde die Union Tigers Vöcklabruck (AUT) vor dem SVD Diepoldsau-Schmitter (SUI).
Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Helle Großmann, Emilia Schwarz, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Lena Meyer und Maja Rogosch
https://www.faustball.com/#/contest/7175/competition
Vorbericht Champions Cup 04./05.01.2025
Vorbericht Champions Cup 04./05.01.2025
Gipfeltreffen um die europäische Hallenfaustballkrone in Calw: die Frauen des TV Jahn Schneverdingen kämpfen am kommenden Wochenende zum Jahresauftakt mit einigen Unbekannten, in der erfolgsbekannten Calwer Walter-Lindner-Sporthalle um den EFA Champions Cup 2025.
Etwas mehr als 44 Wochen ist es her – der Sieg der Schneverdingerinnen bei den Deutschen Meisterschaften in der Saison 2023/24 in genau dieser Halle, dem Austragungsort des umgangssprachlich genannten Europapokals 2025. Über genau diesen Sieg haben sich die Jahnlerinnen für die Titelkämpfe zum Jahresanfang in Calw qualifiziert – am bekannten Ort wollen die Heidschnucken erneut angreifen. Den letzten Champions Cup beendeten die Rot-Weißen mit dem 2. Platz und unterlagen Anfang 2024 in Tschechien in einem spannenden Finalspiel ihren Dauerkonkurrentinnen des TSV Dennach. Die „Pink Ladies“ aus dem Nordschwarzwald sind fast schon die ewigen Halterinnen dieses Champions-Cup-Titels. Eine beeindruckende Erfolgsserie von insgesamt neun Titeln in Folge zeigt das unglaubliche Durchhaltevermögen der Schwaben, die am kommenden Wochenende am liebsten die runde 10 vollmachen würden. Angreiferin Aniko Müller hat da etwas gegen: „Gegen keine Mannschaft spielen wir international häufiger als gegen Dennach. Auf nationaler Ebene konnten wir unseren Lieblingsgegnerinnen schon Titel abnehmen, aber diesen Indoor Champions Cup wollen sie einfach nicht hergeben. Wir sind in Lauerstellung, sind hellwach und wollen das fast schon unmöglich zu sein scheinende möglich machen.“ Doch bevor die Nordbundesligistinnen ihren Blick auf den TSV Dennach richten können, steht im Halbfinale erst einmal eine andere Aufgabe im Halbfinale bevor. Das Los hat entschieden, dass der TV Jahn am Samstagmittag um 12 Uhr die Meisterschaft mit dem ersten Halbfinale gegen die Union Compact Freistadt aus Österreich eröffnen wird. Gegen diese Mannschaft haben die Schneverdingerinnen keinerlei Erfahrungen aus vergangenen Begegnungen, auf denen sie zurückgreifen können. Und auch personell haben die Österreicherinnen einige Top-Faustballerinnen im Aufgebot. Allen voran die im November in Argentinien gewordene brasilianische Weltmeisterin Cecilia Jaques, die im WM-Finale den Deutschen ihre Schwächen in der Abwehrarbeit aufzeigte. Gleich vier weitere österreichische A-Kader-Nationalspielerin sowie eine der U18-Weltmeisterinnen aus Chile komplettieren den stark besetzten Freistadt-Kader. Für die in Vollbesetzung auflaufenden Schneverdingerinnen kein Selbstläufer. Zumal sich auch die Wettkampfbedingungen im Vergleich zum Vorjahr ein wenig geändert haben. Erstmalig bestreiten die Frauen und parallel auch die Männer ihre Europapokaltitelkämpfe am gleichen Ort, in der gleichen Sporthalle. Aufgrund der sich dadurch verdoppelten Anzahl an Duellen werden die Spiele nicht auf vier, sondern lediglich auf drei Gewinnsätze ausgetragen. Viel Zeit, um sich auf den unbekannten Gegner einzustellen, bleibt den Heideblütenstädterinnen also nicht, meint auch Abwehrspielerin Lena Meyer: „Wir brauchen meist in den ersten Minuten selbst einen kleinen Moment, um in unser Spiel zu finden. Dass wir die Gegnerinnen auf der anderen Seite so gar nicht einschätzen können, macht die Angelegenheit natürlich nicht einfacher. Aus der Hinrunde der Bundesliga nehmen wir aber viel Selbstvertrauen mit und brauchen uns im besten Fall auch gar nicht auf unsere Konkurrentinnen zu konzentrieren.“ Die Calwer haben bei der Hallen-DM im Februar 2024 für eine nahezu perfekte Organisation und eine unglaubliche Stimmung in der Halle gesorgt. Kleines Heimspiel unter optimalen Bedingungen, zumindest für das Halbfinale der Schneverdingerinnen. Wenn es der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz gelingt, das Team aus Österreich zu bezwingen, dann steht am Sonntag gegen ca. 13 Uhr das Finale an. Hier wird mit aller Wahrscheinlichkeit der Titelverteidiger Dennach warten – vorausgesetzt sie lassen im zweiten Halbfinale die schweizerinnen vom SVD Dipoldsau-Schmitter hinter sich. Alle Spiele der besten europäischen Frauen- und Männermannschaften werden im Livestream unter www.fistball.tv übertragen.
Nachbericht 2. Schnucken-Cup 29.12.2024
Nachbericht 2. Schnucken-Cup 2024
Nach dem Vorjahreserfolg des erstmalig ausgetragenen Schneverdinger Schnucken-Cups 2023, verbuchen die Organisatoren auch den 2. Schnucken-Cup als vollen Erfolg. Über 300 Zuschauer fanden den Weg in die KGS-Halle in Schneverdingen und bewunderten erst die Kleinsten in ihren jungen Faustballzügen und fieberten im Anschluss bei den Showkämpfen der Erwachsenen mit.
Hauptorganisator Olaf Neuenfeld eröffnete um 12 Uhr den Schnucken-Cup mit einer herzlichen Begrüßung aller teilnehmenden Mannschaften des Jugendkleinfeldturniers. Rund 65 Kinder und Jugendliche der Altersklassen U10, U12 und U14 hatten sich vor Neuenfeld eingefunden und konnten es kaum erwarten die ersten Bälle zu spielen. Die gleiche Szene bot sich zur gleichen Zeit nur wenige Hundertmeter entfernt in der zweiten Austragungsstätte. In der Sporthalle „Harburger Straße“ fanden sich die Jugendlichen der Jahrgänge U16 und U18 ein, um dort ihre Schnucken-Cup-Sieger zu ermitteln. 2 Stunden ununterbrochener Faustball, in 2 Turnhallen, dabei 7 Vereine, mit über 100 teilnehmenden Faustballerinnen und Faustballern und unendlicher Freude – so lässt sich der Turnierverlauf am Sonntagmittag wohl am besten beschreiben. Nach einer würdigen Siegerehrung mit Medaillen für alle Kinder zog Neuenfeld seine erste Resonanz, während sich in der Sporthalle nebenbei die Erwachsenen auf ihren Showkampf vorbereiteten: „Das ist genau das, was wir mit unserem Schnucken-Cup erreichen wollten – fröhliche Gesichter bei den Kindern, zufriedene Eltern, die ihre Kinder anfeuern und eine Menge Spaß. Hier in den ersten beiden Stunden sehen wir, dass Faustball eben nicht nur Sport, sondern auch Familie sein kann.“
Währenddessen füllten sich die Zuschauerränge immer weiter. Heimische Zuschauer aus Schneverdingen, aber auch Zuschauer aus anderen Faustballvereinen fanden sich zum Highlight des letzten Faustballevents des Jahres ein. Unter tobendem Applaus holte Neuenfeld die Mannschaften des ersten Showkampfs in die Halle. Die Kinder, die zuvor noch das Kleinfeldturnier gespielt hatten, durften gleich eine zweite Rolle einnehmen und begleiteten die „Großen“ als Einlaufkinder. Zuerst das Team in schwarz – der amtierende Weltmeister der männlichen U18 mit ihrem Bundestrainer Tim Lemke. Danach die Herausforderinnen – die Bundesligafrauen des TV Jahn Schneverdingen. Sogleich standen insgesamt insgesamt sieben U18-Weltmeister, zwei U18-Vize-Weltmeisterinnen und zwei Vize-Weltmeisterinnen bei den Frauen auf dem Spielfeld. Die Faustballsparte des TV Jahn Schneverdingen nutzte diese Gelegenheit für eine kleine Ehrung der besonderen Leistungen dieser außergewöhnlichen Sportlerinnen und Sportler und überreichte jeder und jedem ein kleines Präsent. Besonders erfreut war man in Schneverdingen natürlich über die Erfolge der Heidschnucken (Maja Rogosch und Emilia Schwarz in der U18, Laura Kauk und Helle Großmann bei den Frauen). Danach übergab Neuenfeld an Schiedsrichter Kai Schnur aus Lübberstedt, der daraufhin den ersten Showkampf eröffnete. Die Männer spielen gewöhnlich über eine 2 Meter hohe Leine, die Frauen über 1,90 m – der Kompromiss beim Schnucken-Cup: die Leine auf 1,95m. Dafür mussten die Männer allerdings mit dem Damenball zurechtkommen, der wesentlich leichter ist als der in der Männerriege. Damit es auch zu einem sportlichen Wettkampf, möglichst ohne Verletzungen kommt wurde der sogenannte „Block“ für beide Mannschaften verboten. „Das vor allem bei den Männern gespielte über die Leinegreifen, während der gegnerische Angreifer am Schlag ist, birgt für die Frauen gegen die Männer ein zu hohes Risiko. Dass sich im schlimmsten Fall hier noch jemand verletzt nehmen wir nicht in Kauf – wir wollen unseren Faustballsport zeigen, das geht auch ohne Block.“, erklärte Neuenfeld den angereisten Zuschauern während die Mannschaften sich bereit machten. Der erste Satz des doch recht ungleichen Aufeinandertreffens war sehr ausgeglichen. Beim Stand von 8:10 hatte das U18-WM-Team die ersten Satzbälle. Doch die Jahnlerinnen beeindruckten mit gleich vier Zählern in Folge und wehrten damit nicht nur die ersten Satzbälle ab, sondern zogen an ihren Konkurrenten vorbei und gewannen den ersten Abschnitt mit 12:10. Ab dem zweiten Satz spielten die Männer dann ihre ganze Klasse aus und punkteten bei den chancenlosen Frauen. Die weiteren Satzergebnisse wurden im deutlicher zu Gunsten der U18-Weltmeister. Mit dem 7:11 zum Satzausgleich, folgten mit 6:11 die Satzführung und schließlich mit dem 4:11 im vierten Satz der deutliche Sieg der im Vorfeld gehandelten Favoriten. Die Mannschaftsführerin der Schneverdingerinnen Laura Kauk hatte mit schlimmerem gerechnet: „Dass wir gegen die Jungs auf verlorenem Post landen würden, hatten wir uns natürlich schon gedacht. Umso mehr Spaß hat es gemacht, sich selbst mal herauszufordern und zu schauen, was wir gegen so starke Gegner ausrichten können. Helle Großmann hat im Angriff einige sehenswerte Punkte gemacht und auch in der Abwehr konnten wir mehr Bälle rausholen als erwartet – damit kann es nächstes Wochenende zum Champions Cup gehen.“ lächelnd fügt die 24-Jährige noch an: „und da dann ja zum Glück wieder gegen Frauen.“
Im Anschluss folgte der letzte große Programmpunkt: der Bundesligist TV Brettorf forderte erneut ein Allstar-Team heraus. In der letzten Schnucken-Cup-Auflage vor einem Jahr gewann der TVB mit 4:3 nur äußerst knapp und wollte einen zweiten Sieg folgen lassen. Doch die Allstars um ehemalige Nationalspieler machten den Bundesligisten aus dem Norden einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Satz nutze Allstar Tobias Kläner (ebenfalls vom TVB) den ersten Satzball und platzierte seinen Angriff unerreichbar für den extrem schnellen Tom Hartung. Hartung selbst war mit seinem Teamkollegen Hauke Spille im vergangenen Sommer, während in Schneverdingen das Heideblütenfest im vollen Gange war, mit Neuenfeld als Bundestrainer an der Seite als Nationalspieler Europameister. Aber im zweiten Satz kamen die Brettorfer zurück, gaben sich nicht so leicht geschlagen. Mit 11:6 gelang kurzerhand der Satzausgleich. Wenngleich auch die Allstars erneut eine Antwort parat hatten. Hier boten sich den Schneverdingern dann die Blockduelle, die sie sonst aus dem Frauenwettkampf wenig gewohnt sind, gleich ein ums andere Mal. Mit 6:11 behielten die Allstars in schwarz die Oberhand und zogen dem TVB allmählich davon. Das Team in weiß, der TV Brettorf, beeindruckte zum Start in den vierten Satz mit einem Punktefolge von 5:0-Zählern, ließ diese aber einreißen. Beim Stand von 7:7 das erste Mal in diesem Satz ein Ausgleich, der TVB machte noch zwei Punkte und dann war es geschehen. Mit vier Punkten in Folge marschierte das Allstar-Team davon. Allen voran Hauptangreifer Tobias Kläner – er entschied das Spiel mit einem kompromisslosen Ass in der Brettorfer Spielfeldhälfte. Die Endabrechnung aus den vergangenen beiden Jahren fordert also ein erneutes Wiederholen des Schnucken-Cups. Beide Mannschaften gewannen je ein Duell und somit steht es in der TVB vs. Allstars Schnucken-Cup-Rechnung 1:1.
Das spielt dem hoch zufriedenen Neuenfeld in die Karten „Faustball zwischen den Jahren scheint absolut gewollt zu sein. Das zeigt mir nicht nur die hohe Zahl an Teilnehmenden und die vielen Zuschauer auf der Tribüne, sondern auch die durchweg positiven Rückmeldungen. Wir haben im Vergleich zum letzten Jahr an ein paar Stellschrauben gedreht und wollen im nächsten Jahr nochmal optimieren. Ich hoffe erneut auf so erfreute Faustballerinnen und Faustballer zu treffen, damit dem 3. Schneverdinger Schnucken-Cup nichts mehr im Wege steht.“
Mit einem besonderen Highlight lockte der Bundestrainer aus Schneverdingen während des sportlichen Geschehens wieder alle Faustballbegeisterten in die Sporthalle. Die einzigartige Trikottombola sorgte auch in diesem Jahr wieder für Aufsehen. Unter den 30 Tombolapreisen befanden sich zahlreiche Kleidungsstücke des TV Jahn Schneverdingen, aber auch von der Top-Faustballnation Deutschland in allen verschiedenen Größen. Die Hauptpreise in diesem Jahr originalsignierte Weltmeistertrikots, die im Sommer 2023 in Mannheim getragen wurden, ein einmaliges Must-have für jeden Faustballfan.