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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Vorbericht 4. Spieltag Bundesliga

Für die Bundesliga Frauen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Samstag zu ihrem letzten Spieltag des Jahres. Dieser vierte Spieltag ist der Nachholspieltag, der aufgrund der Frauen-WM, vom 23.11.2024 nach hinten verlegt wurde. Gegnerinnen werden hier die Gastgeberinnen vom Ohligser TV sowie der bislang sieglose TK Hannover sein.

Diese Auswärtsfahrt ist für die Schneverdingerinnen dabei mit den rund 370 zurückzulegenden Kilometern die weiteste Strecke der Saison, und ausgerechnet diese müssen sie mit einem knapp bestückten Mannschaftskader antreten. Schon bei Saisonbeginn war klar, dass Abwehrchefin Annika Kriger familienbedingt nicht bei allen Spieltagen dabei sein kann und auch Hauptangreiferin Helle Großmann hat einen privaten Engpass in ihrem Kalender. Beide Stammspielerinnen werden die Reise nach Solingen nicht antreten und stehen Trainerin Christine Seitz nicht zur Verfügung: „Anni und Helle sind enorm wichtige Spielerinnen für unsere Mannschaft und sorgen für die hohe spielerische Qualität, die wir bisher jede Woche abrufen konnten. Für Anni kann Youngster Maja Rogosch definitiv eine gute Alternative sein, das haben wir letzte Woche im Ernstfall gegen Ahlhorn getestet.“ Zuspielerin und Mannschaftsführerin Laura Kauk sieht vor allem im Angriff ein durch Großmanns Fehlen aufgerissenes Loch: „Wir haben noch nie ohne Helle spielen müssen. Aniko Müller wird in den Hauptangriff wechseln – das hat immer funktioniert, wenn es hart auf hart kam. Mit Emilia Schwarz stellen wir ihr eine sehr talentierte Nachwuchsspielerin an die Seite, die aber keinesfalls die bedeutungsvolle Erfahrung von Helle kompensieren kann.“ Das letzte große Fragezeichen für den kommenden Spieltag wird der Einsatz von U21-Nationalspielerin Lena Meyer sein. Ihre Sprunggelenksverletzung scheint zwar nicht allzu gravierend zu sein, darf aber auch auf keinen Fall unterschätzt werden. So wird wahrscheinlich erst am frühen Samstagmorgen die Entscheidung fallen können, ob Meyer einsatzbereit ist oder erneut pausieren muss. Die Punkte im Jahresendspurt wollen die Heidschnucken auf jeden Fall ins Visier nehmen. Gleich im ersten Spiel treffen die Heideblütenstädterinnen auf die Ausrichterinnen. Der Ohligser TV hat nach dem  Hinrundenstart eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. Die Gutzähler fuhren die Rheinländerinnen am Auftaktspieltag gegen Wangersen und Brettorf ein und weitere folgten gegen den TSV Wiemersdorf. Zeitgleich misslangen allerdings die Partien gegen Kellinghusen, Ahlhorn und Moslesfehn. Mit ihren 6:6 Punkten stehen sie dabei auf dem unbefriedigenden sechsten Tabellenplatz und wollen den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren. Für die in dieser Konstellation uneingespielte Schneverdinger Mannschaft kann sich das Duell schnell zu einem unangenehmen Krimi entwickeln. Zumal die erste Liga-Begegnung in der letzten Hallensaison 2023/24 in der Hinrunde mit einem klaren 3:0 deutlich zu Gunsten des OTV ausging und das Rückspiel erst im Entscheidungssatz durch die in Bestbesetzung spielenden Rot-Weißen gewonnen werden konnte. Das zweite Spiel, direkt im Anschluss, dürfte auch für die unvollzählige Jahn-Mannschaft lediglich eine Formsache sein und muss in einem Pflichtsieg enden. Der TK Hannover bildet mit seinen 0:12 Punkten absolutes Schlusslicht der Tabelle und hat eigenes mit personellen Engpässen zu kämpfen. Nicht zu guter Letzt macht das Fehlen der Ex-Jahnlerin, Cindy Ristel, den Landeshauptstädterinnen schwer zu schaffen. Der TV Jahn möchte ohne Punkt- und Satzverlust aus diesem Spiel hervor gehen. „Unsere Fleißarbeit aus den letzten drei Spieltagen ist vielleicht ein angenehmer Puffer, aber darauf wollen wir uns nicht verlassen müssen, wenn es um die DM-Tickets geht. Die Teilnahme wollen wir so früh wie möglich fix machen – daher ist auch das Ziel für den 21.12.2024 nochmal: 4:0 Punkte, egal wie.“, so Allrounderin Alina Karahmetovic, die mit ihren Fähigkeiten für Seitz am flexibelsten einzusetzen ist – vielleicht wird speziell sie der Schlüssel zum Erfolg am bevorstehenden Spieltagssamstag werden.

Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga

Spieltagssieg des TV Jahn Schneverdingen am Spitzenspieltag der Frauen-Bundesliga Nord in Wangersen. Mit weiteren 4:0-Punkten aus den Duellen gegen die Ausrichterinnen vom MTV Wangersen und die Dauerrivalen vom Ahlhorner SV behaupten sich die Jahnlerinnen an der Tabellenspitze.

Das Abschlusstraining am Freitagabend brachte für die Jahn-Mannschaft eine unangenehme Überraschung mit einer unglücklichen Szene für Abwehrtalent Lena Meyer. In einer Spielsituation knickt die 20-Jährige um, hofft noch, dass es keine Auswirkungen auf ihren Einsatz am Sonntag haben wird – leider vergebens, Samstag war dann endgültig klar: Meyer kann nicht spielen, für sie rückt U18-Spielerin Maja Rogosch aus der zweiten Damenmannschaft erneut hoch in Schneverdingens Erste.
Am Sonntagmorgen 11 Uhr war es dann so weit – die drei aktuellen, laut der Bundesligatabelle, besten Nordmannschaften liefen zum Spieltag auf. In den Köpfen der Zuschauer schon die Spannung des bevorstehenden ewigen Bundesligaduells in der letzten Begegnung des Tages: Ahlhorn gegen Schneverdingen. Doch was macht Spieltagsunderdog Wangersen da? Sie zeigen im Auftaktspiel gegen den ASV, zu was diese junge und ambitionierte Mannschaft in der Lage ist und schicken Ahlhorn mit 0:3 in ihre erste, so deutliche Saisonniederlage. Durch dieses überzeugende Auftreten der Gastgeberinnen war man im Jahn-Lager gewarnt und ging 15 Minuten später selbst fokussiert in die Partie gegen den MTV. Trainerin Christine Seitz schickte ihre bewährten Fünf um Helle Großmann, Aniko Müller, Annika Kriger, Alina Karahmetovic und Mannschaftskapitänin Laura Kauk ins Rennen. Den besseren Start erwischte das Team aus Stade und ging in Satz 1 mit 5:2-Punkten in Führung, doch die Rot-Weißen fanden besser zu ihrem Spiel, wussten ihre Gegnerinnen zu lesen und beeindrucken mit einer Punkteserie von acht Zählern in Folge. Den ersten Satzball wehrten die MTV-Spielerinnen noch ab, aber die Schneverdingerinnen waren gleich einen Ball später erfolgreich (11:6). Satz 2 war bis zum 8:8 ausgeglichen und die Heidschnucken brachten sich selbst durch Eigenfehler aus dem Angriff in Schwierigkeiten. Doch auf der Zielgeraden passte auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte wieder alles zusammen und punkteten zum 11:9-Satzerfolg. Im dritten Abschnitt machten die Schneverdingerinnen dann den Sack zum ersten Sieg des Tages zu und gingen erneut mit 11:6 erfolgreich vom Platz. Angabenschlägerin Müller sieht selbstkritisch noch Optimierungspotenzial bei sich und ihrem Team: „Wir haben es uns teilweise schwer gemacht und uns durch Eigenfehler in Rückstände gebracht. Das kostet dann schon Mühen, wieder zurückzufinden, gerade wenn man eine so konzentrierte Mannschaft auf der anderen Seite stehen hat.“ Um 12:55 Uhr pfiff Schiedsrichterin Nina Lindemann dann die letzte Begegnung des Tages an, zwischen keinem Geringeren als den amtierenden Deutschen Meisterinnen vom TV Jahn Schneverdingen und den Deutschen Vizemeisterinnen vom Ahlhorner SV. Seitz wechselte in ihrer Startformation und brachte Rogosch für Kriger, die nahtlos an die gute Leistung der ehemaligen Nationalspielerin Kriger anknüpfte. Zum 7:3 zogen die Heideblütenstädterinnen erstmalig mit großen Schritten davon und verbuchten mit dem 11:6 die 1:0-Satzführung. Deutlich knapper wurde es dann im zweiten Satz, bis zum 8:8 konnte sich keiner der beiden Bundesligisten erfolgreich absetzen. Doch den Jahnlerinnen gelangen die Asse zum Satzball und Zuspielerin Kauk beendete nach überragender Abwehr von Großmann sowie einem perfekten Zuspiel von Müller den Satz zu Gunsten ihrer Mannschaft (11:8). Im dritten Satz war man sich im Jahn-Lager vielleicht schon etwas zu sicher, nichts mehr aus der Hand geben zu können – zumal Ahlhorns Trainerin Janna Köhrmann ihre Vizeweltmeisterin und Hauptangreiferin Jordan Nadermann vom Platz nahm. Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit, Absprachefehler bei den kurz gespielten Bällen und nicht zuletzt Eigenfehler der Schneverdingerinnen bescherten den OIdenburgerinnen leichtes Spiel, die mit dem 6:11 ihre Aufholjagd einläuteten. Beim Seitenwechsel tauschte Seitz ihre Routinierteste in die Partie, Kriger kam für Rogosch. Im vierten Satz waren die Angabenschläge der Ahlhornerinnen für die Jahn-Deckung keine Überraschung mehr, und so parierten insbesondere die eingewechselte Kriger, aber auch Karahmetovic auf der anderen Seite äußerst sehenswert. Köhrmann reagierte währenddessen ein letztes Mal und brachte Nadermann zurück ins Spiel, die von da an die Angaben übernahm. Besonders ehrenwert zeigte sich das Allroundtalent Nadermann dann bei einem vermeintlichen Fehler der Schneverdingerinnen. Großmann nutzte das Zuspiel auf der Leine von Kauk und zog den Ball unerreichbar parallel zur Leine genau auf die Seitenlinie der Ahlhornerinnen. Schiedsrichterin Lindemann war zunächst unsicher, pfiff einen Aus-Ball von Schneverdingen – doch das Fairplay stand im Faustball auch an diesem Tag an höchster Stelle und so gab Nadermann den Punkt für den TV Jahn und das Ass ihrer Nationalmannschaftskollegin zu. Schließlich brachten die nächsten Bälle die Entscheidung. Mit dem 11:5 der Jahnlerinnen war das Spiel beendet und der ASV musste die Heimreise ohne Punkte antreten. „Der Spieltag hatte auf jeden Fall Bedeutung und bietet uns die wohl perfekte Ausgangsposition für den letzten Spieltag des Jahres am kommenden Wochenende in Ohligs.“, resümierte die mit ihrer Leistung so überzeugende Karahmetovic.

Zum Einsatz kamen: Alina Karahmetovic, Annika Kriger, Maja Rogosch, Laura Kauk, Helle Großmann und Aniko Müller

https://www.faustball.com/#/contest/6316/competition

Nachbericht 4. Spieltag Niedersachsenliga

Zum Jahreswechsel auf Platz 2! Mit 6:0-Punkten kehrt die zweite Frauen Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen von ihrem Spieltag in der Niedersachsenliga aus Hannover zurück.

Die Mannschaft in der Niedersachsenliga musste auf ihre Top-Abwehrspielerin Maja Rogosch verzichten, die einen verletzungsbedingten Ausfall in der Jahn-Bundesligamannschaft kompensieren musste. So trat Männerbundestrainer Olaf Neuenfeld lediglich mit seinen sechs Spielerinnen (Marie Küsel, Lisa Krüger, Emilia Schwarz, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch) die Reise in die Landeshauptstadt an. Dass sie dabei so erfolgreich sind, hatten die Jahnlerinnen sich selbst nur erträumt. Mit beeindruckenden Siegen über den TSV Bardowick (11:5, 11:8) und den Gastgeber TK Hannover (11:9, 11:6) fanden die Schneverdingerinnen gut in ihre Rollen und gewannen mit souveränen Leistungen, aller sechs regulären U16- und U18-Spielerinnen. Neuenfeld an der Seitenlinie schlug dann im ersten Satz des letzten Spiel des Tages gegen den Punktgleichen MTSV Selsingen die Hände über dem Kopf zusammen: „Totalausfall – anders kann ich dieses Ergebnis nicht beschreiben.“ Nach den so überzeugenden Leistungen der Schneverdingerinnen in den beiden Spielen zuvor, brach nahezu alles zusammen. Lediglich einen einzigen Punkt durch Angreiferin Karahmetovic verbuchten die Heidschnucken in diesem ersten miserablen Satz – „immerhin nicht 0:11“, merkte Neuenfeld mit einem Lächeln scherzhaft an. Doch nach diesem misslungenen Start kehrten die Heideblütenstädterinnen zu ihrer gewohnten Spielweise zurück. Über das 11:7 in Satz 2 und dem 11:9 für den TV  Jahn im Entscheidungssatz wendeten die Schneverdingerinnen die Niederlage auf der Zielgeraden noch ab und gehen nun schon zum zweiten Mal in Folge ohne Punktverluste aus ihrem Spieltag. Und der Erfolg lässt sich auch in der Tabelle sehen. Der TV Jahn steht nun mit 16:4 Zählern auf dem zweiten Rang und ist der unmittelbare Verfolger des Spitzenreiters aus Moslesfehn mit seinen beeindruckenden 18:0 Punkten. Drittplatziert ist derzeit Selsingen mit 14:6 Punkten. Nach der Weihnachtspause und dem Jahreswechsel geht es für die Mannschaften der Niedersachsenliga am 12. Januar 2025 weiter – für den TV Jahn geht es dann nach Empelde zu den Rückrundenduellen gegen den SV Moslesfehn und den TuS Empelde.

Zum Einsatz kamen: Marie Küsel, Lisa Krüger, Emilia Schwarz, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch

https://www.faustball.com/#/contest/6949/competition

Vorbericht 3. Spieltag Bundesliga

In der Frauen Bundesliga steht für den TV Jahn Schneverdingen am kommenden Sonntag in Wangersen der Hinrundenspitzenspieltag statt. Die aktuellen Tabellenführerinnen treffen hier auf den Ahlhorner SV (2. Platz) und den MTV Wangersen (3. Platz).

Dieser Spieltag wird es in sich haben – denn: die drei aktuellen DM-Kandidaten treffen aufeinander und werden sich gegenseitig die Punkte stehlen. Im ersten Spiel des Tages kann sich der TV Jahn noch zurücklehnen und das Geschehen von den Zuschauerrängen aus beobachten. Den Tagesauftakt bestreiten die beiden späteren Jahn-Gegnerinnen Ahlhorn und Wangersen untereinander. Ab der zweiten Runden greifen dann auch die Schneverdingerinnen ins Spielgeschehen ein. Zuerst spielen sie gegen den DM-Überraschungskandidaten aus der Feldrunde. Der MTV verlor in dieser Hallensaison lediglich seine Spiele gegen den Aufsteiger Wiemersdorf und den DM-Teilnehmer der letzten beiden Jahre vom Ohligser TV. Die Mannschaft scheint sich mit ihrem neuen Trainer Janek von der Lieth an der Seite neu gefunden zu haben und bewies bereits in der laufenden Saison bei Spielen über die volle Distanz einen langen Atem – für die Heidschnucken keine Mannschaft, die zu unterschätzen ist. Die meisten Zuschaueraugen werden sich aber wohl auf die dritte Partie des Tages stürzen. Das Duell der ewigen Bundesligisten TV Jahn Schneverdingen gegen den Ahlhorner SV verspricht wie immer Spannung. Beide Mannschaften stehen mit ihren je 8:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bundesliga, die Rot-Weißen sind mit ihren 12:1 Sätzen den Ahlhornerinnen mit 12:3 Sätzen nur einen Hauch voraus. Die letzte Hallenniederlage der Heideblütenstädterinnen gegen den ASV liegt lange zurück. Zuletzt verloren die Jahnlerinnen im Hinrundenduell der Saison 2022/23 in eigener Halle und wollen an diesem Spieltag weiter ansetzen, um ihre Siegesserie gegen ihre Dauerrivalinnen fortzusetzen. Christine Seitz ruft dabei ihre altbewährten Kräfte ins Jahn-Aufgebot. Die sechs Bundesligaspielerinnen sind allesamt fit und gehen hochmotiviert in diesen besonderen Spieltag. Allroundtalent Alina Karahmetovic gibt einen Ausblick: „Mit den beiden letzten Spieltagen haben wir gut in die Saison gefunden und mussten uns gegen Wiemersdorf in der letzten Woche das erste Mal auch richtig lang machen. Wir sind gut vorbereitet und wissen, was uns mit Wangersen und Ahlhorn erwartet. Wir können unsere Ziele weiter hoch ansetzen – unsere frisch gewonnene Tabellenführung wollen wir nicht wieder hergeben.“

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