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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga 28.06.2026

Richtung Deutsche Meisterschaft: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen steht am kommenden Sonntag in Wangersen ein richtungsweisender Spieltag auf dem Programm. Gegen Gastgeber MTV Wangersen und den direkten Verfolger TV Brettorf wollen die Heidschnucken wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sammeln.

Zwei Spieltage vor Saisonende befindet sich der TV Jahn in einer vielversprechenden Ausgangsposition. Mit aktuell 16:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Ahlhorner SV. Da sich die ersten drei Mannschaften der Bundesliga Nord für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, könnten die Schneverdingerinnen bereits in Wangersen einen weiteren großen Schritt in Richtung Endrunde machen. Gleichzeitig lauern mit dem VfL Kellinghusen und dem TV Brettorf zwei Verfolger, die den Rot-Weißen weiterhin dicht auf den Fersen sind. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Aufeinandertreffen mit Brettorf zu. Die Brettorferinnen rangieren aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und benötigen dringend Punkte, um ihre Chancen auf die DM-Qualifikation zu wahren. Bereits in der Hinrunde entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften eine umkämpfte Begegnung, die die Heidschnucken letztlich für sich entscheiden konnten. Entsprechend erwartet das Team von Trainerin Christine Seitz auch diesmal eine enge Partie. Zuvor wartet allerdings mit Gastgeber MTV Wangersen eine Mannschaft, die tabellarisch zwar im unteren Drittel steht, auf heimischer Anlage jedoch traditionell schwer zu bespielen ist. Auch diese Hinrundenpartie konnten die Heidschnucken für sich entscheiden, mussten dabei aber phasenweise hart arbeiten, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet, aber entschieden ist noch gar nichts“, betont Angreiferin Aniko Müller. „Gerade gegen Brettorf erwarten wir ein enges Spiel. Der Fokus muss auf uns und unseren eigenen Leistungen liegen – wenn die passen, dann gehören die Punkte uns.“ Personell bleibt die Situation bei den Heidschnucken weiterhin angespannt. Nach der Fingerfraktur von Abwehrspielerin Luca von Loh steht Trainerin Christine Seitz nach wie vor nur ein eingeschränkter Kader zur Verfügung. Vor allem in der Defensive fehlt damit eine wichtige Stütze. Mit Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Laura Kauk bildet jedoch das Stammgerüst der Mannschaft die Basis für einen erfolgreichen Spieltag. Nach ihrem gelungenen Bundesligadebüt in Hagen gehört zudem erneut Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic zum Aufgebot. Erstmals nominiert wurde außerdem U18-Zuspielerin Merle Mund, die vor ihrem Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse steht. Nach dem Spieltag in Wangersen wartet auf die Jahnlerinnen nur noch der abschließende Heimspieltag eine Woche später. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Begegnungen am kommenden Sonntag.

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Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Debüt geglückt, Deutsche Meisterschaft fest im Blick: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim fünften Spieltag der Bundesliga Nord in Hagen ihre Pflichtaufgaben erfüllt und mit zwei Siegen einen weiteren großen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft gemacht.

Überschattet wurde die Vorbereitung auf den Spieltag zunächst von einer unglücklichen Nachricht. Abwehrspielerin Luca von Loh zog sich unter der Woche abseits des Faustballplatzes eine Fingerfraktur zu – ausgerechnet in ihrer Comebacksaison nach ihrer Faustballpause. Damit wird die 25-Jährige in den verbleibenden Bundesligaspielen fehlen und auch ein Einsatz bei einer möglichen Deutschen Meisterschaft ist derzeit ungewiss. Gleichzeitig stand allerdings für Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic ein besonderer Tag bevor. Die Jugendspielerin gehörte erstmals zum Bundesligakader der Schneverdingerinnen und sollte in Hagen wenig später ihre Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. Im ersten Spiel des Tages trafen die Heidschnucken auf den Gastgeber TSV Hagen 1860. Die Rheinländerinnen hatten zuvor das wichtige Duell im Tabellenkeller gegen den TuS Wakendorf deutlich für sich entschieden und gingen entsprechend mit Rückenwind in die Partie. Die Bedingungen in der Hagener Faustball-Arena waren dabei alles andere als einfach. Nächtlicher Regen hatte den Platz aufgeweicht und insbesondere die Ballannahme auf dem matschigen Untergrund erschwert. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Lena Meyer und Laura Kauk in der Abwehr übernahm der TV Jahn dennoch früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem Müller überzeugte mit druckvollen Angaben und großem Einsatz in der Defensivarbeit. Die Schneverdingerinnen ließen sich von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen und sicherten sich mit 11:6, 11:9 und 11:4 einen souveränen 3:0-Erfolg. Die erstmalig mitgereiste Nina Karahmetovic unterstützte ihre Mannschaft dabei zunächst noch lautstark von der Auswechselbank. Im anschließenden Duell mit dem TuS Wakendorf folgte dann ihr großer Moment. Trainerin Christine Seitz schenkte der Jugendspielerin ihr Bundesligadebüt und stellte sie direkt im Angriff auf. Großmann rückte dafür ungewohnt in die Defensive, während Müller die Hauptverantwortung in Angabe und Rückschlag übernahm. Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Mannschaftsführerin Laura Kauk in der Abwehr komplettierten die Formation. Die Nervosität war Nina Karahmetovic zu Beginn noch anzumerken, doch mit jedem Ballwechsel gewann sie mehr Sicherheit. Die linkshändige Angreiferin fand immer besser in die Partie und stellte die Wakendorfer Defensive mit ihrer ungewohnten Schlaghand vor Probleme. Als ihr schließlich die ersten Bundesligapunkte gelangen, wich die anfängliche Nervosität endgültig der Freude. Die Schneverdingerinnen kontrollierten die Partie weitgehend, mussten jedoch den zweiten Satz aufgrund einiger Nachlässigkeiten und Fehlangaben abgeben. Anschließend fanden die Heidschnucken wieder zu ihrer Linie zurück und entschieden die Begegnung mit 11:5, 10:12, 11:7 und 11:4 verdient für sich. „Nina hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht“, lobte Zuspielerin Alina Karahmetovic ihre jüngere Schwester nach dem Spiel. „Natürlich war sie vor ihrem ersten Bundesligaeinsatz aufgeregt, aber sie hat sich schnell reingekämpft und ihre Chancen mutig genutzt. Gerade ihre ersten eigenen Punkte haben gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann.“ Mit den beiden Erfolgen festigt der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord und kommt seinem großen Saisonziel – der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – einen weiteren entscheidenden Schritt näher. Vor den beiden verbleibenden Spieltagen haben die Rot-Weißen die Qualifikation zur Endrunde weiterhin komplett in eigener Hand.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Lena Meyer und Nina Karahmetovic

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Pflichtaufgaben im Tabellenkeller: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Sonntag zum fünften Spieltag der Bundesliga Nord nach Hagen. Gegen den TSV Hagen 1860 und den TuS Wakendorf zählen für die Heidschnucken dabei nur Siege.

Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV vor zwei Wochen hat sich die Ausgangslage für die Schneverdingerinnen kaum verändert. Während die Nordmeisterschaft inzwischen außer Reichweite geraten ist, befindet sich der TV Jahn weiterhin in aussichtsreicher Position für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Mit aktuell 12:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den dritten Tabellenplatz und haben die Teilnahme an der Endrunde weiterhin in eigener Hand. Damit dies auch so bleibt, dürfen sich die Jahnlerinnen gegen die beiden Schlusslichter der Liga keine Blöße geben. Sowohl Aufsteiger TSV Hagen 1860 als auch der TuS Wakendorf konnten bislang erst einen Saisonsieg feiern und stehen mit jeweils 2:18 Punkten am Tabellenende. Entsprechend klar verteilt sind die Rollen vor dem Spieltag. „Unser Anspruch muss es sein, beide Spiele deutlich zu gewinnen“, sagt TV-Jahn-Angreiferin und Nationalspielerin Helle Großmann. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich unser Spiel durchbringen können. Jetzt gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und keine Zweifel aufkommen zu lassen.“ Bereits in den Hinspielen setzten sich die Heideblütenstädterinnen gegen beide Mannschaften souverän mit 3:0 durch. An diese Leistungen wollen die Rot-Weißen nun anknüpfen. Besonders erfreulich: Mit Lena Meyer steht dem Team wieder eine zusätzliche Wechseloption zur Verfügung, sodass Trainerin Christine Seitz personell etwas flexibler agieren kann. Zudem wird mit Nina Karahmetovic ein Nachwuchstalent erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die Jugendspielerin reist als weitere Angriffsoption mit nach Hagen und könnte dort ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. „Für unsere jungen Spielerinnen sind solche Erfahrungen enorm wichtig. Nina arbeitet engagiert mit und bekommt nun die Möglichkeit, sich auf Bundesliganiveau zu zeigen und weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Trainerin Christine Seitz. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage warnt Großmann davor, die Gegnerinnen zu unterschätzen: „Gerade solche Spiele können unangenehm werden, wenn man nicht die nötige Spannung auf den Platz bringt. Unser Ziel sind zwei Siege und mit möglichst überzeugenden spielerischen Leistungen.“

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