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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Nachbericht Jugend NTB Ehrung und Bezirksmeisterschaft U12

Für ihre sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr sind die U12-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen am Freitagabend vor ihrer Bezirksmeisterschaft der Hallensaison geehrt worden. Im Rahmen der Jugendfaustball-Ehrung des Niedersächsischen Turnerbundes in Diepenau (Kreis Nienburg) wurden die Leistungen der Heidschnucken insbesondere in der Hallensaison 2022/23 gewürdigt.

In Leipzig hatten die Jahnlerinnen Ronja Röhrs, Jette Meyer, Greta Baden, Emma Meyer, Kirijassa Kerti, Viktoria Paukstys und Lorena Winter die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft gewonnen. Es ist gute Tradition, dass der Landesfachausschuss Faustball im Niedersächsischen Turnerbund immer zum Jahresanfang auf die vergangenen zwölf Monate zurückblickt und den erfolgreichsten Jugendteams eine große Bühne bietet – so auch den Schneverdinger Nachwuchsfaustballerinnen. Laudator Sönke Spille, Landespresswart Faustball im Niedersächsischen Turnerbund und Bundesliga-Faustballer, besser bekannt aber als Moderator zahlreicher Veranstaltungen, übernahm die Laudatio für die Heidschnucken. Dabei blickte er insbesondere auf die beiden Veranstaltungstage der Deutschen Meisterschaft in Leipzig zurück. „Hier hat die Mannschaft bereits in der Vorrunde ihr Können gezeigt“, lobte Spille in seiner Rede. Nach drei souveränen Siegen zum Auftakt folgte ein Remis gegen den TV Segnitz, Platz eins in ihrer Gruppe hatten die TV Jahn-Spielerinnen aber sicher. Am nächsten Tag gelang es Schneverdingen mit einem Sieg in der Zwischenrunde gegen den TV Brettorf frühzeitig die Qualifikation für das Halbfinale perfekt zu machen. Nach einer Niederlage gegen den späteren Finalgegner Karlsdorf ging es im Halbfinale gegen den MTV Diepenau.  Hier präsentierte sich der TV Jahn von Beginn an in starker Form, gewann den ersten Satz mit 11:6 und knüpfte daran auch beim 11:5 im zweiten Abschnitt an. Somit stand Schneverdingen im Endspiel. „Hier hat sich Favorit Karlsdorf aber erneut als eine Nummer zu groß entpuppt“, sagte Spille, der die Jahnlerinnen aber mit ihren spielerischen Leistungen hervorhob: „Platz zwei bei einer Deutschen Meisterschaft ist in diesen jungen Jahren ein großartiger Erfolg. Ihr könnt sehr stolz auf euch sein. Und ich bin mir sicher, dass wir von euch auch in der Zukunft noch eine Menge hören werden.“

Ronja, Jette und Greta sind in der Hallenrunde 2023/24 allerdings zu alt für die U12 und treten ihre Spiele in der höheren Altersklasse an. Die übrig gebliebenen drei U12-Spielerinnen traten gleich am Folgetag gemeinsam mit den U10-Spielerinnen Lia-Sophie Ruschmeyer und Fenja Schwarz bei ihrer Hallen-Bezirksmeisterschaft in Schneverdingen an. Nach einer sehr knappen Niederlage gegen den MTSV Selsingen (11:13, 10:12) und einem Unentschieden gegen den späteren Bezirksmeister aus Düdenbüttel (2:11 und 11:9), konnten die Jahnlerinnen erst ihr letztes Vorrundenspiel gegen die zweite Mannschaft des MTV Wangersen für sich entscheiden (11:3, 14:12). Mit den gesammelten Punkten von 3:3 belegte der Nachwuchs von Trainerin Christine Seitz den dritten Platz in der Vorrundengruppe A und verpasste damit den Halbfinaleinzug. Im Duell um Platz 5 trafen die Jahnlerinnen auf den MTSV Selsingen 2, der ebenfalls in seiner Gruppe den 3. Platz erreichte. Der Jahn-Nachwuchs spielte befreit auf und bewies mit dem 11:7 und 11:3 seine Konkurrenzfähigkeit und sein faustballerisches Können. Trainerin Seitz sieht noch Verbesserungspotenzial in ihrem Team „Wir können definitiv besser spielen, heute hat es halt mal nicht geklappt. Wir hatten mit Lia und Fenja zwei U10-Spielerinnen dabei, die ihre Aufgabe zwar gut gelöst haben, wodurch die Mannschaft jedoch noch sehr jung ist. Wir entwickeln uns weiter und greifen bei der nächsten Meisterschaft wieder an.“ Der fünfte Platz bei der Bezirksmeisterschaft reicht leider nicht für eine Qualifikation zur Landesmeisterschaft aus. Die U12 des TV Jahn beendet somit ihre Saison vorzeitig, wobei viele Spielerinnen noch in den anderen Altersklassen zum Einsatz kommen werden. „Es scheint sich gerade durch alle Nachwuchsmannschaften zu ziehen. Es ist schön, dass die Mädchen alle so viel Ehrgeiz zeigen, doch können die jungen Spielerinnen ihren hohen Ansprüchen selbst nicht immer gerecht werden und machen am Ende mehr Fehler als sie es im Training zeigen – damit stehen wir uns leider zeitweise selbst im Weg.“ fügt Seitz an und hofft damit den Druck von den Schultern ihrer talentierten Schützlinge zu nehmen.

Zum Einsatz kamen: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Viktoria Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Lorena Winter

https://www.faustball.com/#/contest/5521/competition

Vorbericht 8. Spieltag Frauen Bundesliga

Am kommenden Sonntag richtet die Frauenfaustballmannschaft des TV Jahn Schneverdingen den 8. und damit letzten Bundesligaspieltag der Nordliga in der KGS-Halle aus. Das Heimteam trifft hier auf die Mannschaft vom Wardenburger TV und im Anschluss auf den VfL Kellinghusen.

Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit. Der TV Jahn besiegte am 4. Spieltag den Aufsteiger vom Wardenburger TV in ihrer eigenen Halle mit einem deutlichen 3:0. Dies wollen die Tabellenführerinnen aus Schneverdingen gerne wiederholen „Unsere Ambition ist es, immer bestmögliche Leistungen abzurufen. Gegen Wardenburg ist uns das in der Hinrunde gut gelungen, daran wollen wir anknüpfen“ erklärt Angreiferin Aniko Müller. An diesem Spieltag ist allerdings mit besonders viel Gegenwehr der Wardenburgerinnen zu rechnen. Der WTV kann sich rechnerisch am letzten Spieltag noch den Klassenerhalt erspielen. Derzeit befinden sich die Oldenburgerinnen auf dem 8. Tabellenplatz und können den 2-Punkte-Rückstand auf die Hannoveranerinnen (7. Platz) mit weiteren Siegen noch aufholen. Damit würden sie sich gerade noch von den Abstiegsrängen befreien und den Verbleib in Liga 1 perfekt machen. Gerade die beiden Angabenschlägerinnen fielen bei den vergangenen Spieltagen mit ihren platzierten Angriffen auf, sie werden alles daran setzen die letzten Punkte zu ergattern. Auch für den VfL Kellinghusen ist die Endplatzierung noch nicht in Stein gemeißelt. Die Schleswig-Holsteinerinnen haben sich im Laufe der Saison auf der Tabelle nach oben gearbeitet und stehen nun mit 18:10 Punkten auf dem vierten Platz. Sie sind der unmittelbare Verfolger auf den Ohligser TV, der aktuell nur noch zwei Punkte entfernt ist. Mit zwei Siegen an diesem Spieltag müsste der VfL zwar auf einen Patzer der Rheinländerinnen hoffen, könnte aber auf der Zielgeraden noch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreichen. „Die beiden Teams haben noch eine große Aufgabe vor sich, um am letzten Spieltag für eine Überraschung zu sorgen. Wir fokussieren uns schon jetzt auf die DM und nehmen den letzten Spieltag als Vorbereitung für die kommenden Duelle auf der Deutschen Meisterschaft.“ berichtet Allrounderin Alina Karahmetovic, die an diesem Spieltag mit ihrer Mannschaft ein weiteres Mal die Tabellenführung verteidigen möchte. Trainerin Christine Seitz kann mit einem guten Gewissen in den Spieltag gehen und ihre Spielerinnen befreit aufspielen lassen. Eine Frage beschäftigt die Trainerin derzeit allerdings noch „Ich hoffe, dass Kimberly Groß schnell wieder fit wird, letzte Woche musste sie verletzungsbedingt pausieren. Vor allem auf der DM wird sie ein wichtiger Teil der Mannschaft sein, auf den ich nur ungerne verzichten möchte.“
Die Jahn-Mannschaft freut sich auf alle Zuschauer, die ein letztes Mal in dieser Saison den Weg in die KGS-Turnhalle finden und das Heimteam unterstützen möchten. Das Ziel der Heidschnucken: „2 Siege, 4 Punkte und damit der Gewinn der Nordmeisterschaft.“

Nachbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga

Die gerade erst letzten Spieltag erreichte Tabellenführung verteidigten die Bundesliga Frauen des TV Jahn Schneverdingen an ihrem 7. Spieltag. In erstmals eigener Halle gewannen die Schneverdingerinnen ihre Spiele gegen den SV Moslesfehn mit 3:2 und den TV Brettorf mit 3:0 und sicherten sich damit als erste Mannschaft der Nordliga die DM-Tickets.

Zu Beginn des Spieltags stand hinter der Einsatzfähigkeit von Abwehrtalent Kimberly Groß durch eine kürzlich zugezogene Verletzung ein großes Fragezeichen. Bei der Erwärmung war dann leider schnell Klarheit – die Probleme zu einschränkend, ein Antritt kaum möglich und Groß musste ihren Platz in der Startformation an Lena Meyer übergeben. Meyer selbst hat nicht nur in den letzten Wochen ihre Defensivstärke in der Bundesligamannschaft bewiesen, sondern auch die Augen der U21-Nationaltrainerin auf sich gezogen. Sie wurde in den U21-Nachwuchsnationalkader berufen und hat im Sommer ihr erstes Länderspiel auf dem Programm. Beim Spieltag waren neben Meyer in der Abwehr Luca von Loh und Zuspielerin Laura Kauk sowie im Angriff das Duo Helle Großmann und Aniko Müller. Der SVM startete stark in die Partie. Mit 1:5 gingen die Moslesfehnerinnen in Satz 1 schnell in Führung, punkteten in der Schneverdingerspielfeldhälfte nach Blieben. Der TV Jahn holte zwar noch einige Bälle auf, musste sich aber am Ende des Satzes geschlagen geben (8:11). In den folgenden Sätzen begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Vor allem Moslesfehn-Angreiferin Tokessa Köhler-Schwartjes zeigte sich besonders erfolgreich mit ihren Angaben. „Sie hat den Wechsel zwischen direkten Bällen auf die Vorderleute und kurz gespielten ziemlich gut gemacht. Wir mussten uns schon ziemlich lang machen, um die Bälle noch verteidigen zu können.“ berichtete Großmann, die besonders unter Beschuss der Angabenschlägerin stand. Nach einem hin und her der Satzgewinne (2. Satz 11:9, 3. Satz 11:7 und 4. Satz 11:13), wurde der Sieger erst im Entscheidungssatz ermittelt. Trainerin Christine Seitz nahm einen Wechsel vor, nun Alina Karahmetovic für Müller auf der vorne rechts Position. Die Jahnlerinnen zeigten sich von Beginn des Satzes konzentrierter, weniger fehleranfällig. Nach dem Seitenwechsel beim 6:3 für den TV Jahn ließen die Schneverdingerinnen nur noch drei weitere Fehler zu. Schlussendlich war es die frisch eingewechselte Karahmetovic, die den Matchball verwandelte und ihrer Mannschaft den 3:2-Sieg gegen die „Mossis“ brachte (11:6). „Insgesamt haben wir heute zu fehlerbehaftet gespielt und waren nicht so souverän wie sonst. Wir haben uns das Spiel selbst schwerer gemacht und Moslesfehn ins Spiel gebracht. Schlussendlich haben wir aber gewonnen und die Punkte auf unserem Konto – das ist das wichtigste.“ so Nationalabwehrspielerin Luca von Loh. Direkt im Anschluss traf die Heimmannschaft auf die Gäste vom TV Brettorf. Karahmetovic bewies ihre Allroundfähigkeiten und lief nun für Meyer in der Deckungsreihe auf. Der TV Jahn in dieser Partie wieder abgeklärter und vor allem konsequenter. Großmann und Müller fanden die Lücken in der TVB-Defensive. Mit ihrem ruhigen Spielaufbau überzeugten die Jahnlerinnen und sicherten sich alle drei Sätze in Folge (11:9, 11:9 und 11:5). Mannschaftsführerin Kauk ist absolut glücklich über den Spielverlauf in Spiel 2 „Wir haben viel konzentrierter gespielt und uns auf unsere Stärken berufen. Mit weniger Eigenfehler lief es natürlich deutlich besser, auch wenn Brettorf-Angreiferin Laura Marofke durch die perfekten Zuspiele ihrer Mannschaft auch des Öfteren bei uns erfolgreich war.“
Besonders erfreulich ist nach den Patzern am Beginn der Saison die vorzeitige Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Schneverdingerinnen. „Das ist natürlich der beste und schönste Punkt an diesem Sonntag. Auch am letzten Spieltag kann uns keine Mannschaft mehr von den DM-Rängen stoßen. Wir haben dadurch unser großes Ziel der Ligarunde zum Glück auch jetzt schon erreicht. “ so die stolze Trainerin Seitz.

Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Helle Großmann, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Luca von Loh und Lena Meyer

https://www.faustball.com/#/contest/5047/competition

  • Ball
    € 100,-
  • Racket
    € 200,-
  • Jacke
    € 300,-
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