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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Liebe Mitglieder des TV Jahn Schneverdingen,
die außerordentliche Mitgliederversammlung am 27.09.2024 hat auf Vorschlag des Vorstands beschlossen, die Vereinsbeiträge ab dem 01.10.2024 anzupassen. Die Abstimmung erfolgte einstimmung. Die Höhe der neuen Vereinsbeiträge ist diesem Link zu entnehmen.
Da es bereits im Rahmen der oben genannten Versammlung zu vereinzelten Rückfragen kam, möchten wir hier noch einmal darlegen, warum eine solche Beitragsanpassung nötig war. Statement zum Vorschlag der Beitragsanpassung

Vorbericht Deutschlandpokal U14 + U18

Gleich sieben Schneverdingerinnen schafften den Sprung in die Auswahlmannschaften des Niedersächsischen Turnerbundes. Für sie geht die Reise am kommenden Wochenende zur Deutschen Meisterschaft der Verbände nach Baden-Baden.

Zu Gast beim badischen Turnerbund tritt die Faustballdelegation Niedersachsens mit vier Mannschaften (U14 w, U14 m, U18 w und U18 m) beim Deutschlandpokal an. Während der Landeslehrgänge im Vorfeld überzeugten Greta Baden, Ronja Röhrs und Hanne Röhrs ihre Trainerinnen von ihren Leistungen in der U14 sowie Natascha Winter, Nele Rogosch, Maja Rogosch und Emilia Schwarz die U18-Auswahltrainerinnen. In Baden-Baden spielen sie nun je in ihrer Altersklasse um den Deutschen Meistertitel in der Einzelwertung, aber gleichzeitig auch in der Endabrechnung um die Krone der Gesamtwertung.
Die U14 startet in der Vorrundengruppe A und wird sich am Samstag gegen Schleswig-Holstein, Sachsen, Rheinland und Thüringen beweisen müssen. Ziel ist Platz 1 in der Vorrunde, um einer zusätzlichen Viertelfinalrunde am Sonntagmorgen aus dem Weg zu gehen und sicher im Halbfinale zu stehen. Die Spielpaarungen der Gruppe B ergeben sich aus den Schwaben, Baden, Bayern, Hessen und Westfalen.
Auch die U18-Niedersachsinnen sind in ihrer Altersklasse in der Vorrundengruppe A gelandet und treffen währenddessen auf die Schwaben, Sachen und die Mannschaft aus Hessen. In der Gruppe B konkurrieren hier Bayern, Schleswig-Holstein, Baden und Rheinland. Ihr Spielmodus verlangt auf jeden Fall ein Viertelfinale. Die Gruppenersten beider Gruppen müssen am Folgetag gegen die Gruppenvierten ran sowie jeweils die Gruppenzweiten und -dritten stehen im Duell um die Halbfinals bevor es am späten Sonntag um die Platzierungen geht.
In den Favoritenrollen tümmeln sich seit mehreren Jahren vor allem die Niedersachsen, mit ihren Rivalen Rheinland, Schwaben, Schleswig-Holstein und Bayern. Die sieben Jahnlerinnen stecken schon vor ihrer Abreise voller Euphorie „Mit dem NTB unterwegs zu sein, ist schon etwas ganz besonderes. Mit den vier Teams + Trainer und Verantwortliche kommt schon eine Menge Stimmung in den Bus, das Spielen gelingt mit dem Rückhalt der Anderen natürlich noch besser“, berichtete U18-Spielerin Nele Rogosch, die schon mehrere Male für die Niedersachsen im Einsatz war. Und auch die Jüngsten, wie Greta Baden, können ihre Aufregung im Zaum halten „Aus dem Schneverdingen-Rot, wird für ein Wochenende lang Niedersachen-Blau. Es macht uns natürlich stolz unseren Verband vertreten zu dürfen und die ersten Erfahrungen in einer Auswahlmannschaft zu sammeln.“ Neben den zahlreichen Faustballfans werden sich auch die U13-U15 Nachwuchsbundestrainer sowie die U18-Jugendnationaltrainer das Spielgeschehen nicht entgehen lassen, schließlich sind dort die besten Spielerinnen dieser Altersklasse vertreten – sie werden sich ihre Notizen machen und am Ende des Tages auch die Heidschnucken unter die Lupe nehmen. Für Maja Rogosch und Emilia Schwarz ist es eine erste Probe, außerhalb der Schneverdingen-Mannschaft, vor der großen Weltmeisterschaft in fünf Wochen in Chile.

Nachbericht Deutsche Meisterschaft U14 14.+15.09.2024

Nach einer überzeugenden Vorrunde gelang der weiblichen U14 des TV Jahn Schneverdingen am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Karlsdorf der Bronzeerfolg. In einem Halbfinale, dass hätte kaum knapper sein können, verloren die Schneverdingerinnen ihr einziges Spiel, triumphierten aber kurze Zeit später auf dem 3. Podestplatz.

Mit ihrem 6-köpfigen Kader um Greta Baden, Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder trat das Trainerduo Christine Seitz und Olaf Neuenfeld die weite Reise ins baden-württembergische Karlsdorf an. Dass die lange Autofahrt sich gelohnt hat zeigten die Jahnlerinnen schon beim DM-Auftakt. Ihn gelang, wie Trainerin Seitz es formulierte, „der perfekte Start in eine solch große Meisterschaft“. Gegen die Bezirkskonkurrenten vom MTV Wangersen hatten die Heidschnucken kein Nachsehen und erspielten sich mit zweimal 11:4 die ersten Punkte auf dem Tabellenkonto. Darauffolgte ein Duell auf Augenhöhe gegen die Mitfavoriten aus Schleswig-Holstein. Gegen den VfL Kellinghusen ging der erste Satz knapp an die Konkurrentinnen (8:11), doch der TV Jahn zog kurzerhand mit dem 11:9 in Satz 2 zum Unentschieden gleich. Einen weiteren Pflichtsieg erzielten die Heidschnucken in ihrer dritten Partie gegen den TV Langen (11:5, 11:5). Mit dem letzten Vorrundenspiel gegen den SC DHfK Leipzig hatten die Rot-Weißen ihren Gruppensieg in eigener Hand und benötigten lediglich einen Satzgewinn, um das vorzeitige DM-Ziel mit der Halbfinalqualifikation perfekt zu machen. Bis zum 6:3 schlugen die ambitionierten Heideblütenstädterinnen die gesteckte Marschroute ein, doch der Faden riss und die Mannschaft aus Leipzig zog davon (11:13). Die Schneverdingerinnen fanden schnell zu ihrer Bestform zurück und gewannen Satz 2 deutlich mit 11:4. DM-Tag 1 war geschafft und die Jahn-Mannschaft fielen überglücklich über das Erreichte in ihre Betten bevor es am Folgetage härter zur Sache gehen sollte. Das Halbfinale am Sonntag war dann nichts mehr für schwache Nerven. Der TV Unterhaugstett löste im Qualifikationsspiel gegen Leipzig das letzte Halbfinalticket und traf auf die Mannschaft von Seitz und Neuenfeld. „Das war das spannendste Spiel, was ich an dem ganzen Wochenende zu sehen bekommen habe. Beide Mannschaften haben mir deutlich zu spüren gegeben, was sie hier erreichen wollen.“, war selbst der Männer-Bundestrainer Neuenfeld erstaunt über die unglaublichen Leistungen beider Teams. Dabei zeigten die Mannschaften einen Schlagabtausch, wie man ihn nur selten in der Altersklasse U14 zu sehen bekommt. Der TV Jahn ging mit 12:10 in Führung, doch der TVU zog mit dem 11:13 gleich. Im Entscheidungssatz zeigte Hauptangreiferin Ronja Röhrs dann ihre Nervenstärke. Ab dem 9:9 waren es immer wieder die Unterhaugstetterinnen, die zu den Matchbällen kamen – doch Röhrs wehrte mit direkten Assen ein ums andere Mal ab. Beim 14:14 war es dann aber doch ein Punkt mehr, der aufs Konto der Nordschwarzwälderinnen ging – Unterhaugstett zog ins Finale ein, der TV Jahn im Spiel um Platz 3. Hier trafen die Schneverdingerinnen dann zum zweiten Mal in diesem Turnier auf der VfL Kellinghusen. Nach dem Remis in der Vorrunde, gelang im erneuten Aufeinandertreffen der souveräne 2:0-Sieg der Jahnlerinnen (11:7, 11:8). Trainerin Seitz zeigte sich nicht nur von der Platzierung, sondern auch von den Leistungen ihre Schützlinge überwältigt „Wir haben eine gute Entwicklung aller Spielerinnen auf dieser Meisterschaft gesehen. Das Halbfinale war auf einem sehr hohen Niveau und trotz der knappen Niederlage können wir erhobenen Hauptes den Rückweg antreten. Vor allem Ronja Röhrs hat in den entscheidenden Phasen ihren Mut bewiesen. Das war von ihr und dem gesamten Team eine klasse Leistung über beide DM-Tage.“

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

https://www.faustball.com/#/contest/6932/competition

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