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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft Bundesliga

Finaler Entscheidungskampf in der Stadthalle in Neuenbürg: Am kommenden Wochenende sind die sechs besten Frauen Faustball Mannschaften zu Gast beim TSV Dennach und spielen um die Deutsche Meisterschaft – der TV Jahn Schneverdingen reist als Nordmeister und Titelverteidiger an.

Der TSV Dennach fährt in seinem 125sten Jubiläumsjahr voll auf und richtet nach monatelanger Vorbereitung das Hallensaisonhighlight aller Faustball aus. Die Gastgeberinnen selbst haben sich nach einer überzeugenden Saisonleistung als Südmeisterinnen qualifiziert und treffen in der Vorrundengruppe A auf den Ahlhorner SV (2. Nord) und den TSV Calw (3. Süd). Im Eröffnungsspiel geht es gleich zwischen Dennach und Calw heiß her, die Calwer Löwinnen haben nach zwei Niederlagen in der Saison noch eine Rechnung mit den Pink Ladies offen. Mit dem zweiten Spielanpfiff greift dann auch der TV Jahn Schneverdingen ins Spielgeschehen, mit der Jagd auf die wichtigen Vorrundenpunkte, ein. Dies wird das vermeintlich angenehmere Vorrundenduell der Schneverdingerinnen. Gegen den MTV Wangersen (3. Nord) gelangen den Jahnlerinnen in der Nordrunde zwei deutliche Siege. Der MTV selbst zog sein DM-Ticket erst Last-Minute mit dem letzten gespielten Ball am letzten Spieltag. Deutlich mehr Gegenwind erwartet die Mannschaft vom Erfolgstrainergespann Christine Seitz und Olaf Neuenfeld in ihrem zweiten Spiel am Samstag. Nach einer längeren Spielpause der Heidschnucken heißt es im letzten Spiel des Tages TV Jahn Schneverdingen gegen den TV Segnitz (2. Süd). Das Team aus Segnitz ist den Rot-Weißen nach etlichen Aufeinandertreffen in der Feldsaison, seit der letzten DM auch unter dem Hallendach bekannt. Hier sicherten sich die Schneverdingerinnen in einem spannenden Halbfinale das Finalticket und ließ die Mannschaft aus Bayern hinter sich. Mit ihrer Top-Angreiferin Svenja Schröder sind sie eine bewährte Größe im Faustball in Deutschland und wollen sich nach dem vierten Rang im Vorjahr dieses Mal mit einer Platzierung in den Medaillenrängen belohnen. Die Bilanz der Jahnlerinnen könnte aus den vergangenen Jahren kaum besser sein. Mit drei gewonnenen Deutschen Meistertiteln zählen die Heidschnucken in den Top-Favoritenkreis auf die Goldmedaille, die Mannschaft selbst gibt allerdings ein realistischeres Ziel an: „Unsere Saisonleistung war nicht so souverän, wie wir es hätten spielen können. Man merkt, dass der Druck mit jedem Erfolg wächst, der auf den eigenen Schultern lastet, aber auch wir haben unsere Ansprüche. Eine Medaille ist auf jeden Fall im Rahmen des Möglichen.“, so Mannschaftskapitänin Laura Kauk. Der Kader um die 25-Jährige hat sich im Vergleich zur Hallensaison 2023/24 etwas verändert. Neben ihr stehen auf den Abwehrpositionen nicht mehr Luca von Loh und Kimberly Groß, sondern Lena Meyer und Alina Karahmetovic. Hinzu kommen die U18-Spielerinnen Maja und Nele Rogosch in der Defensive sowie Emilia Schwarz als eine weitere Stütze für Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft hat sich, trotz des Älterwerdens der bewährten Kräfte, um ca. 1,5 Jahre verringert. Chef-Trainerin Seitz zu der Verjüngung ihres Kaders: „Im Schnitt ist meine Mannschaft 21,75 Jahre – das ist schon ziemlich jung. Ob wir erneut ganz oben mitspielen, wird sich zeigen. Die Jüngsten sind ebenfalls gut drauf und haben sich in der Liga bewiesen. Jetzt muss es die Mannschaft aufs Spielfeld bringen und zeigen, dass sie personellen Umbrüchen trotzen.“ Am Samstag ist der Anpfiff wie gewohnt um 11 Uhr, am Sonntag beginnen die Halbfinals ab 10 Uhr. Das Finale ist am Sonntag auf 14 Uhr angesetzt und in Schneverdingen hofft man hier auf die Beteiligung der Nordmeisterinnen. Die Spiele können alle zuhause gebliebenen Fans via Stream auf Sportdeutschland.tv live verfolgen. Dieser steht allerdings erstmalig aufgrund der gestiegenen Kosten und des immer größer werdenden Aufwands nicht mehr kostenfrei zur Verfügung. Die Einnahmen hieraus kommen allein den Kostenträgern zugute, um das Minus in den Kassen der Veranstalter zu verringen und den Livestream auch für künftige Events zu erhalten.

Nachbericht Landesmeisterschaft U18

Erster Härtetest in eigener Halle misslungen: Die U18-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verpassten auf der Landesmeisterschaft nach durchwachsenen Leistungen in eigener Halle die Podestränge und landeten auf Platz 4.

Mit den Ergebnissen vom vergangenen Samstag sind die Jahnlerinnen nicht zufrieden – zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, da hätte mehr drin sein müssen. Begannen hatte die für die Jahnlerinnen holprige Landesmeisterschaft mit ihrer Vorrundenpartie gegen den MTV Wangersen im ersten Spiel des Tages. Ersatzgeschwächt trat der MTV leidglich mit vier, anstatt mit fünf Spielerinnen an und konnte den Gastgeberinnen dennoch einen Punkt abluchsen. Den ersten Satz gewannen noch die Schneverdingerinnen (11:7), ehe im zweiten Satz Wangersen mit ebenfalls 7:11 gleichzog. „Da waren wir einfach nicht clever genug. Die Mädels konnten unsere Anweisungen leider nicht wirklich umsetzen und so mussten wir den Satzverlust dann erstmal hinnehmen“, berichtete die Jahn-Trainerin Christine Seitz nach dem ersten unglücklichen Spielausgang ihrer Mannschaft. Doch auch im anderen Vorrundenspiel wollte es nicht funktionieren. Gegen den TV Brettorf ging gleich der erste Satz mit 6:11 an die Gäste und nun waren es die Schneverdingerinnen, die nur noch gleichziehen konnten. Mit sehenswerten Spielzügen und platzierten Angriffsschlägen kämpften sich die Rot-Weißen zurück, hielten gegen den TVB gut dagegen und konnten den zweiten Satz mit 14:12 in der Satzverlängerung für sich entscheiden. Da der MTV Wangersen seine Partie gegen Brettorf verlor, reichten die 2:2 Punkte der Jahnlerinnen aus, um das Halbfinale zu erreichen. Doch hier war die Mannschaft des Trainerduos Seitz und Eric Heil unterlegen. Der Ahlhorner SV, ein altbekannter Gegner, spielte sein taktisches Spiel routiniert aus, ohne den Schneverdingerinnen eine Chance zu lassen. Mit 7:11 und 6:11 zogen die Oldenburgerinnen verdient ins Landesmeisterschaftsfinale ein und ließen dem TV Jahn lediglich das Spiel um die Bronzemedaille. Hier trafen die Heidschnucken erneut auf Brettorf und wollten dieses Mal als Siegerinnen vom Feld gehen. Der TVB hatte etwas selbstverständlich etwas dagegen und ging mit 9:11 in Führung. Die Heideblütenstädterinnen retteten sich zwar mit dem 11:8 im zweiten Satz in den Entscheidungssatz, doch verloren schließlich auch den mit 9:11. Co-Trainer Heil steckt mit dem gesamten Orga-Team schon seit Wochen in den Vorbereitungen auf die bevorstehende Heim-DM seiner Mannschaft und versucht die gezeigten Leistungen einzuordnen: „Vielleicht war es der kleine Dämpfer, den wir jetzt nochmal brauchten. In sieben Wochen stehen wir genau an dieser Stelle und müssen gegen die Besten der Besten antreten. Keine unserer Spielerinnen ist derzeit im DM-Modus angekommen – das muss spätestens in den nächsten Wochen folgen.“ Im Vergleich: in der letzten Hallenrunde ging der TV Jahn bei der Landesmeisterschaft ebenfalls leer aus und musste mit dem vierten Platz vorliebnehmen. Auf der Deutschen Meisterschaft folgte dann überraschend die Bronzemedaille: die Mannschaft kann, wenn sie will. Landesmeister wurde in dieser Hallensaison, wie im Vorjahr der Ahlhorner SV, die Silbermedaille ging in diesem Jahr an den TSV Essel. Die letzte Generalprobe für die gesetzte Heim-DM-Mannschaft wird dann am ersten Märzwochenende die Norddeutsche Meisterschaft in Essel sein, bevor es dann so richtig ernst wird.

Zum Einsatz kamen: Emily Gotzmann, Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz und Natascha Winter

https://www.faustball.com/#/contest/7031/competition

Nachbericht Bezirksmeisterschaft U10

In der Vorrundengruppe B der Bezirksmeisterschaft der weiblichen U10 in Bardowick standen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen auf verlorenem Posten und konnten erst im weiteren Tagesverlauf im Spiel um Platz 5 überzeugen.

Noch am vergangenen Freitag, ein Tag vor der Bezirksmeisterschaft, hatte der SV Düdenbüttel seine Mannschaft zurückgezogen, sodass der Endrundenkampf in der Vorrundengruppe B lediglich unter dem MTV Wangersen, dem TSV Bardowick und den Schneverdingerinnen ausgetragen wurde. Doch sowohl gegen den MTV als auch gegen die Gastgeberinnen blieb die Mannschaft der Trainerinnen Merle Mund und Hanne Röhrs chancenlos. Gegen Wangersen verloren die Jahnlerinnen mit 8:11 und 3:11 und auch im zweiten Spiel gegen Bardowick blieben mit dem 7:11 und 9:11 die Punkte aus. „Unsere Gegner waren bis zu diesem Zeitpunkt einfach eine Nummer zu groß für uns. Wir hatten große Schwierigkeiten mit der Ballannahme und konnten daraufhin kaum ruhige Spielzüge aufbauen.“, so Mund nach den beiden verlorenen Vorrundenduellen. Parallel in der anderen Vorrundengruppe trumpften der Vorrundensieger TSV Borgfeld und der Zweitplatzierte MTSV Selsingen sehr beeindruckend auf. Erst das letzte Spiel dieser Gruppe entschied über den Gegner für die Heidschnucken im Spiel um Platz 5. Hier erarbeitete sich der TuS Oldendorf seinen einzigen Sieg gegen die zweite Mannschaft des TSV Bardowick. Den Oldendorferinnen waren die Heideblütenstädterinnen dann aber gewachsen. Mit zwei deutlichen Sätzen gewann, die immer besser zusammenspielende Jahn-Mannschaft und sicherte sich in seinem letzten Spiel den 5. Platz im Bezirk Lüneburg. Bezirksmeister wurde der MTV Wangersen in einem souveränen Finalspiel gegen den TSV Borgfeld. Diese beiden Teams vertreten den Bezirk auf der kommenden Landesmeisterschaft in Wangersen. Der TV Jahn Schneverdingen hofft wahrscheinlich vergeblich auf einen Nachrückerplatz und muss sich gegen über den stärkeren Mannschaften geschlagen geben.

Zum Einsatz kamen: Fenja Schwarz, Sophie Willenbokel, Carlotta Bergstedt, Hanna Hausenberg, Latisha Kerti und Emily Paukstys

https://www.faustball.com/#/contest/7000/competition

  • Ball
    € 100,-
  • Racket
    € 200,-
  • Jacke
    € 300,-
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