Ganz entspannt kann der TV Jahn Schneverdingen am Sonntag zum letzten Bundesligaspieltag nach Hannover fahren. Die DM-Qualifikation haben die Jahnlerinnen bereits in der Tasche und können nach dem Gewinn der Bronzemedaille beim Champions Cup in Österreich nun befreit aufspielen.

Im ersten Spiel geht es für den TV Jahn, der mit 20:8 Punkten auf Platz 3 rangiert, gegen das Überraschungsteam vom Ohligser TV. Die Frauen aus Solingen haben die Nordmeisterschaft mit 24:4 Punkten und 4 Zählern Vorsprung auf Ahlhorn und Schneverdingen, so gut wie sicher. Der Aufsteiger spielt eine starke Saison und steht verdientermaßen an der Tabellenspitze. Im Hinspiel brachte der TV Jahn in eigener Halle im besten Saisonspiel dem OTV die erste Saisonniederlage bei.

Im letzten Spiel der regulären Saison treffen die Heideblütenstädterinnen auf den TK Hannover. Die Landeshauptstädterinnen, die nach gutem Saisonstart in den Abstiegsstrudel geraten sind, haben zwar 4 Punkte Vorsprung auf den vorletzten MTV Wangersen, haben aber noch nicht das rettende Ufer erreicht. Das Hinspiel gewann der TV Jahn in einem engen Match mit 3:1.

 

 

 

 

Beim Faustball Champions Cup im österreichischen Kirchdorf musste sich der TV Jahn Schneverdingen mit der Bronzemedaille begnügen. Nach der hauchdünnen Halbfinalniederlage (3:4) gegen den späteren Titelträger TSV Dennach setzte sich der TV Jahn im kleinen Finale gegen Gastgeber Union Nussbach mit 4:0 durch und sicherte sich die Bronzemedaille.

Das Halbfinale zwischen dem Deutschen Meister TV Jahn Schneverdingen und dem Titelverteidiger TSV Dennach hielt was man sich versprochen hat. Beide Seiten lieferten sich ein Duell auf Augenhöge, in dem der TSV den besseren Start hatte und die ersten beiden Sätze mit 11:9 und 12:10 für sich entscheiden konnte. Danach kam der TV Jahn besser ins Spiel und glich mit 11:8 und 11:5 zum 2:2 nach Sätzen aus. Durchgang 5 ging wieder an den Titelverteidiger aus dem Schwarzwald (14:12), ehe der Deutsche Meister aus der Heideblütenstadt mit 11:9 erneut ausgleichen konnte. Im alles entscheidenden siebten Durchgang lagen die Jahnlerinnen durchgehend in Führung. Mit 6:4 wurden letztmalig die Seiten gewechselt und beim Stand von 9:7 waren die Jahnlerinnen immer noch auf der Siegerstraße. Den Sieg vor Augen unterliefen den Schneverdingerinnen dann drei vermeidbare Fehler und eine Fehlangabe hintereinander. Dennach nahm die Geschenke freudestrahlend entgegen und zog mit 11:9 erneut ins Finale ein. Dem TV Jahn, dem eine großartige Moral und kämpferische Leistung aller Spielerinnen bescheinigt wurde, bleibt nur das Spiel um Platz 3. Sichtlich enttäuscht äußerte sich Betreuer Olaf Neuenfeld nach den intensiven 140 Spielminuten: „Wir haben mehrmals einen Satzrückstand aufgeholt und nie aufgegeben. In der entscheidenden Schlussphase zeigte sich dann die Abgeklärtheit von Dennach, die uns in dieser Situation fehlte. Daraus müssen wir lernen und es beim nächsten Mal besser machen.“

Das gelang bereits am nächsten Tag im Spiel um Platz 3. Gegen den österreichischen Meister Union Nussbach, der sein Halbfinale gegen den SVD Diepoldsau mit 2:4 verlor, zeigten die Jahnlerinnen eine sehr konzentrierte und solide Leistung. Trainerin Christine Seitz konnte dabei in der kompletten Abwehrreihe mit Lena Meyer, Kimberly Groß, Luca von Loh und Laura Kauk mehrfach wechseln, ohne das ein Bruch entstand. Die ersten beiden Sätze gingen mit 11:8 und 11:2 an Schneverdingen. Danach kam Nussbach besser ins Spiel und lag lange Zeit in Führung. Mit 12:10 drehten die Jahnlerinnen auch diesen Satz. Das Angriffsduo Helle Großmann und Anika Müller punkteten danach effektiv und sicherten auch den vierten Durchgang mit 11:5 und damit den Gewinn der Bronzemedaille.

Trainerin Christine Seitz: „Wir hätten das Spiel gegen Dennach wirklich gewinnen können, aber leider haben wir in einer Phase zum Ende des Spiele nicht alles umsetzen können, was wir tun wollten. Aber so ist das im Sport. Im Spiel um die Medaille haben wir eine konstante Leistung abrufen können, die wir jetzt mit in den nächsten Spieltag und zur DM nehmen.“

Der Titel ging bereits zum achten Mal an den TSV Dennach. Nach verlorenem erstem Satz sicherte sich der Titelverteidiger die erneute Goldmedaille in einer einseitigen Begegnung mit 4:1 gegen Diepoldsau..

Eine frohe Botschaft erreichte die Mannschaft noch auf dem langen Heimweg. Durch die Niederlagen von Moslesfehn und Kellinghusen in der Bundesliga ist dem TV Jahn die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft vor dem letzten Spieltag, der am 05.02. in Hannover ausgetragen wird, nicht mehr zu nehmen.

Zum Einsatz kamen:

Kimberly Groß, Helle Großmann, Laura Kauk, Luca von Loh, Lena Meyer, Aniko Müller

 

 

Auf ein erfolgreiches Faustballwochenende blickt die Nachwuchsabteilung vom TV Jahn Schneverdingen zurück. Während die U16 in Ahlhorn den Landesmeistertitel feiern konnte gewann die U12 in eigener Halle die Goldmedaille bei der Bezirksmeisterschaft der U12.

 

Die beiden Vorrundenbegegnungen gegen den TuS Oldendorf und den MTV Lübberstedt gewann die U12 vom TV Jahn mit jeweils 2:0. Das Halbfinale gegen den SV Düdenbüttel war eine Achterbahnfahrt für das Team von Trainerin Leni Bergstedt. Mit 11:1 gewann man locker den ersten Satz. Dem SVD gelang mit 11:9 der Ausgleich. Im dritten Abschnitt beherrschten die Jahnlerinnen wieder das Geschehen und zogen mit einem deutlichen 11:2 ins Finale ein. Dort traf man auf den MTV Wangersen. Die Heideblütenstädterinnen zeigten auch hier wieder eine überzeugende Leistung und gewannen mit 11:5 und 11:7 den Bezirksmeistertitel. Dementsprechend erfreut war Bergstedt am Ende des Tages: „Ich bin mehr als zufrieden mit unserer Mannschaft. Die Mädels sind allesamt über sich hinaus gewachsen und haben eine fantastische Leistung gezeigt.“

Zum Einsatz kamen:

Greta Baden, Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Ronja Röhrs, Lorena Winter

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Die Landesmeisterschaft der U16 wurde in Ahlhorn ausgetragen. In der Vorrunde feierten die Jahnlerinnen zwei Siege gegen Selsingen (2:0) und Brettorf (2:0). Gegen Diepenau musste man sich mit einem 1:1 begnügen, das aber dennoch zum Gruppensieg reichte. Im Halbfinale gegen den TSV Essel musste man im ersten Satz lange kämpfen, ehe dieser mit 15:14 gewonnen wurde. Im zweiten Durchgang hatte der TV Jahn dann weniger Mühe und erreichte mit einem 11:3 das Finale. Gegen den TV Brettorf gelang mit 11:7 die 1:0 Satzführung. Der TVB glich mit 13:11 aus. Der Entscheidungssatz war bis zum Ende ausgeglichen, ehe den Schneverdingerinnen mit 11:9 die entscheidenden Punkte gelangen. Als Landesmeister fährt man nun in 3 Wochen zur Norddeutschen Meisterschaft. Darüber freute sich Betreuer Eric Heil nach dem gewonnene Finale: „Ich konnte auf einen starken Kader zurückgreifen. 4 Angreiferinnen und 5 Abwehrspielerinnen standen zur Verfügung. Somit konnte ich zu jeder Zeit die richtige Spielerin einsetzen.“

Zum Einsatz kamen:

Emily Gotzmann, Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Leni Seyer, Natascha Winter

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Nach dem erfolgreichen Heimspieltag vor Rekordkulisse wirft das nächste Großereignis bereits seine Schatten voraus. Als Deutscher Meister tritt der TV Jahn Schneverdingen beim Champions Cup in Kirchdorf/ Österreich an. Die Losfee meinte es bei der Auslosung aber nicht gut mit den Jahnlerinnen, denn im Halbfinale geht es ausgerechnet in einem deutschen Duell gegen den Titelverteidiger vom TSV Dennach. Der TSV hat mit den World Games Siegerinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger zwei herausragende Spielerinnen in seinen Reihen. Das Duell des TV Jahn gegen den siebenmaligen Champions Cup Sieger Dennach steigt am Samstag um 14 Uhr. Der Einsatz von Angreiferin Aniko Müller ist noch gefährdet. Müller stieß beim 3:2 Erfolg über den TV Brettorf am vergangenen Sonntag mit Luca von Loh zusammen und trug eine Gehirnerschütterung davon. Sollte sie die Reise nicht antreten können lastet die gesamte Last auf den Schultern von Helle Großmann, die bisher eine überragende Saison spielt und auch beim letzten Spieltag eine tragende Säule im TV Jahn Spiel war. In der Abwehr stehen wie gehabt Kimberly Groß, Lena Meyer, Luca von Loh und Mannschaftsführerin Laura Kauk zur Verfügung. In dem zweiten Halbfinale trifft der Schweizer Meister SVD Diepoldsau-Schmitter ab 16 Uhr auf Union Nussbach, die als Österreichischer Meister Heimrecht haben. Die Sieger treffen am Sonntag um 14 Uhr im Finale aufeinander. Zuvor geht es um 12 Uhr für die Verlierer um die Bronzemedaille. Wohlwissend um die Schwere der Halbfinal-Aufgabe gegen Dennach hat sich der TV Jahn zum Ziel gesetzt, nach zwei Champions Cup Siegen im Feld nun auch in der Halle ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
Alle Begegnungen sind unter www.fistball.tv im Livestream zu sehen.
Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Homepage des Ausrichters unter www.championscup.union-nussbach.at

Vor 250 Zuschauern hat das Bundesligateam vom TV Jahn Schneverdingen mit zwei Siegen gegen den TV Brettorf (3:2) und den MTV Wangersen (3:0) einen großen Schritt in Richtung DM-Teilnahme geschafft. Die Verantwortlichen der Faustballsparte hatten sich im Vorfeld zum Ziel gesetzt, die Halle so voll wie möglich zu bekommen. Der eigens engagierte Hallensprecher Frank Jonas begrüßte dabei die Heidekönigin Carmen Cohrs, die es sich nicht nehmen ließ, den Spieltag mit einem fehlerfreien Service über das Netz zu eröffnen. Danach kamen die Zuschauer bei der Begegnung zwischen dem TV Jahn und dem TV Brettorf voll auf ihre Kosten. Nach einem übernervösen Fehlstart der Gastgeberinnen gewann der TVB den ersten Durchgang deutlich mit 11:5. Auch im zweiten Abschnitt führte der Gast mit 10:6 und hatte vier Satzbälle am Stück. Die Schneverdingerinnen bewiesen Moral und drehten den Satz ihrerseits zum 13:11 Ausgleich. Abstimmungsprobleme und eigene Fehler im Angriff bescherten Brettorf mit 11:6 die erneute Satzführung. Mit 11:7 glichen die Heideblütenstädterinnen unter den Augen von Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens aus und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort lief beim TV Jahn zu Beginn nichts zusammen und beim Stand von 8:2 sah alles nach einer deutlichen Angelegenheit für Brettorf aus. Beim Stand von 10:7 hatte der TVB die ersten Matchbälle. Der TV Jahn gab nicht auf und hatte durch eine Serie von vier Punkten in Folge seinerseits den ersten Matchball. Dieser wurde direkt genutzt und ein bereits verloren geglaubtes Spiel auf dramatische Art und Weise mit 3:2 gewonnen.
Gegen den MTV Wangersen, der sein erstes Spiel gegen Brettorf zuvor mit 2:3 verlor, hatten die Schneverdingerinnen leichtes Spiel. Mit dreimal dem gleichen Satzergebnis von 11:4 war der Sieg der Gastgeberinnen nie in Gefahr. Die erst 19-jährige Lena Meyer überzeugte dabei mit einer mehr als soliden Abwehrleistung. Mit 8 Punkten Vorsprung auf den SV Moslesfehn und den VfL Kellinghusen hat Schneverdingen nun eine sehr komfortable Ausgangssituation vor dem letzten Spieltag und die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in der eigenen Hand. Pressesprecher und Spieltagsorganisator Olaf Neuenfeld zeigte sich äußerst zufrieden mit dem gelungenen Sonntag: „Wir haben unser Ziel, über 200 Zuschauer in die Halle zu locken, um einiges übertroffen. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei allen Zusehenden. Wir hoffen, dass alle beim nächsten Mal wiederkommen und für eine so tolle Stimmung sorgen. Unsere Mannschaft hat ihr Übriges dazu getan und eine großartige Moral gezeigt. So kann es gerne am nächsten Wochenende beim Champions Cup in Österreich weiter gehen.“

Zum Einsatz kamen:
Kimberly Groß, Helle Großmann, Laura Kauk, Luca von Loh, Lena Meyer, Aniko Müller

www.faustball.com/#/contest/4015/competition

U18:
Bei der Landesmeisterschaft der U18 in Wangersen gewann der TV Jahn Schneverdingen überraschend die Silbermedaille. Das von Betreuer Eric Heil bestens eingestellte Team gewann die ersten beiden Vorrundenspiele gegen Diepenau und Wardenburg mit jeweils 2:0. Gegen den Ahlhorner SV setzte es ein deutliche 0:2 Niederlage. Im Halbfinale gegen den MTV Wangersen lief im ersten Satz alles nach Plan. Mit 11:7 ging der Satz an Schneverdingen. Satz zwei ging mit 12:10 an den MTV, ehe der TV Jahn im Entscheidungssatz mit 11:8 den vielumjubelten Einzug ins Finale feierte. Dort stand man gegen den Topfavoriten vom Ahlhorner SV auf verlorenem Posten und musste sich deutlich mit 0:2 geschlagen geben. Bei den größtenteils mit U16-Spielerinnen angetretenen Schneverdingerinnen war Mannschaftsführerin Natascha Winter überglücklich nach der erreichten Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft: „Wir sind sehr stolz darauf, mit unserer sehr jungen Mannschaft den zweiten Platz erreicht zu haben“.
Zum Einsatz kamen:
Emily Gotzmann, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Leni Seyer, Natascha Winter
www.faustball.com/#/contest/4619/competition

U14:
Die Bezirksmeisterschaft der U14 in Bardowick bescherte dem TV Jahn die Bronzemedaille. In den Spielen gegen Oldendorf und Bardowick hatte die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz keine Probleme und blieb ohne Satzverlust. Gegen Selsingen setzte es dann mit 0:2 die erste Niederlage. Gegen den hohen Favoriten und bis dahin ungeschlagenen MTV Wangersen konnte das junge Jahnteam nach einem 4:11 im ersten Durchgang mit 11:8 ausgleichen. Im Entscheidungssatz hatten die Jahnelerinnen nichts mehr zuzusetzen und man musste sich mit 4:11 geschlagen geben.
Zum Einsatz kamen:
Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Ronja Röhrs, Lotta Schröder
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Männer:
Beim dritten Spieltag in der Bezirksliga Südost der Männer behauptete der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz. In Wathlingen siegte der TV Jahn gegen den TuS Hermannsburg mit 2:1 und 2:0. Gegen den MTV Oldendorf 3 behielten die Jahnler im Hinspiel mit 2:0 die Oberhand, mussten aber im Rückspiel mit 1:2 die einzige Niederlage des Tages hinnehmen. Mit Leni Seyer, Emilia Schwarz und Kathryn Röbbert kamen gleich drei Frauen in der Männerliga zum Einsatz und sorgten für eine positive Spieltagsbilanz.
Zum Einsatz kamen:
Eric Heil, Leni Seyer, Kathryn Röbber, Steffen Schröder, Claus Wodtke, Emilia Schwarz, Volker Meyer-Weichelt
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Am Sonntag kommt es ab 11 Uhr in der KGS-Sporthalle zum vorentscheidenden Spieltag in der Faustball Bundesliga der Frauen. Das Team vom TV Jahn Schneverdingen trifft dabei auf die abstiegsgefährdeten Mannschaften vom TV Brettorf und MTV Wangersen. Aufgrund der Europapokal-Teilnahme der Schneverdingerinnen am nächsten Wochenende in Österreich ist dieser Spieltag vorgezogen. Alle anderen Vereine spielen erst am nächsten Sonntag.

Der Spieltag wird um 11 Uhr von der Heidekönigin eröffnet. Carmen Cohrs lässt es sich nicht nehmen, die Mannschaften vom TV Jahn und TV Brettorf höchstpersönlich zu begrüßen. Danach geht es dann für beide um wichtige Punkte. Die Jahnlerinnen möchten ihren 4-Punkte-Vorsprung auf Platz 4, den der SV Moslesfehn aktuell belegt, weiter ausbauen. Die Brettorferinnen, die zu Beginn der Saison als sicherer DM-Aspirant gehandelt wurden, sind nach 5 Niederlagen in den letzten 6 Spielen überraschenderweise in den Abstiegsstrudel geraten. Im Brettorfer Angriff agiert die ehemalige Schneverdingerin Laura Marofke, die für ihr intelligentes und übersichtliches Spiel bekannt ist. Im Hinspiel blieben die Punkte trotz einer 2:0 Führung für den TV Jahn schlussendlich doch in Brettorf. Jetzt sinnen die Jahnlerinnen auf Revanche und wollen in eigener Halle den Spieß umdrehen.
Auch das zweite Spiel gegen den Vorletzten MTV Wangersen wird alles andere als ein Selbstläufer. Der Aufsteiger hat mit 8:16 Punkten nur 2 Punkte Rückstand auf Brettorf und Hannover. Das Hinspiel war beim 3:1-Erfolg des TV Jahn lange hart umkämpft. Beide Mannschaften verzeichnen seitdem einen positiven Saisonverlauf.

Für diesen Spieltag haben sich die Verantwortlichen des TV Jahn zum Ziel gesetzt, die Zuschauerzahl und die Stimmung der Deutschen Meisterschaft 2020 in gleicher Halle zu wiederholen. Dafür wurden viele Sponsoren und Ehrengäste eingeladen. Mannschaftsführerin Laura Kauk freut sich auf viele Fans in der Halle: „Vielleicht schaffen wir es ja, wie bei der DM vor 3 Jahren wieder die Halle voll zu bekommen. Die Atmosphäre damals war super und alle Anwesenden begeistert.“

Bei der U19-Europameisterschaft im Hallenfaustball, die im dänischen Krusau ausgetragen wurde, haben die beiden deutschen Mannschaften der Frauen und Männer den Titel gewonnen. Mit dabei war Emilia Schwarz vom TV Jahn Schneverdingen. Die 15-jährige rückte aufgrund von Verletzungen des Stammpersonals kurzfristig in den Kader. Schwarz wurde in 3 der 6 Spiele eingesetzt und zeigte eine ordentliche Leistung. „Ich war vor meinem ersten Einsatz sehr aufgeregt und habe zu Beginn einige Fehler gemacht. Danach lief es dann besser und ich konnte ins Spiel finden. Ich wurde von meinen Mitspielerinnen und vom Trainerteam sehr gut aufgenommen“ äußerte sich die Jahnlerin bei ihrem Debüt im Nationaltrikot zufrieden. Ähnlich sah es ihre Vereinstrainerin Christine Seitz, die als Zuschauerin vor Ort war: „Emilia hat ihre Sache sehr gut gemacht. Ohne wirkliche Vorbereitung und direkt aus dem Skiurlaub war es für sie nicht einfach. Ich freue mich sehr, dass eine Spielerin von uns den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat.“ Die deutsche Mannschaft hat alle 5 Spiele gewonnen und im Finale Österreich beim deutlichen 3:0 Erfolg keine Chance gelassen. Im Wettbewerb der Männer war Deutschland ebenfalls siegreich. In einem hochklassigen Finale gegen Österreich behielten die Deutschen mit 3:2 die Oberhand. Die Bronzemedaille ging in beiden Wettbewerben an die Schweiz. Weitere Teilnehmer waren Italien und Gastgeber Dänemark.