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Natalie Scharapowa

Natalie Scharapowa

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga

Abwarten, hoffen und weiter Punkte sammeln – mehr bleibt den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im Hinblick auf ihren sechsten Spieltag der Bundesliga Nord nicht übrig. Nach dem bitteren Punktabzug aufgrund fehlender Spielberechtigungen am vergangenen Wochenende kann die Mannschaft nur optimistisch bleiben und versuchen, am kommenden Sonntag in Brettorf die nächsten Punkte einzufahren.

Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz hatte am vergangenen Bundesligaspieltag leider einen für ihre Schneverdingerinnen schwerwiegenden Fehler einräumen müssen. Fehlende Spielberechtigungen aller Spielerinnen sorgten für eine nachträgliche Korrektur der Ergebnisse zu Ungunsten des TV Jahn durch die Staffelleitung. Die Mannschaft legte gegen dieses harte Vorgehen Einspruch ein. In einer offiziellen Mitteilung des Vorsitzenden des Sportgerichts von Faustball Deutschland an den TV Jahn Schneverdingen heißt es inzwischen: „Der Einspruch ist damit nach vorläufiger Prüfung form- und fristgerecht eingelegt worden und zulässig.“ Faustball Deutschland eröffnet nun das Schiedsgerichtsverfahren des Sportgerichts und wird die Sachlage prüfen. Eine Entscheidung soll laut Vorsitzendem des Sportgerichts spätestens vor dem letzten Spieltagswochenende (31.01./01.02.2026) fallen. Trainerin Seitz muss also weiter bangen, wie weitreichend die Konsequenzen für ihre Mannschaft sein werden: „Es bringt jetzt nichts zu spekulieren. Wir müssen weiter davon ausgehen, dass uns die Punkte aberkannt bleiben, und hoffen das Beste.“ Der kommende Spieltag in Brettorf wird für die DM-Dauerkandidatinnen daher äußerst unbequem, wenn man bedenkt, dass das gesteckte Saisonziel eigentlich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt war. „Wir haben es nicht mehr in eigener Hand, ob wir es am Ende unter die ersten zwei der Liga schaffen. Was haben wir jetzt also zu verlieren?“, fragt sich Mannschaftskapitänin Laura Kauk – wahrscheinlich zu Recht. „Es liegt nicht im Gemüt eines Sportlers, in vermeintlich aussichtslosen Situationen hinzuschmeißen und sich zu verstecken. Entweder machen wir jetzt das Unmögliche möglich und schaffen es doch noch irgendwie, oben mitzuspielen, oder wir gucken die DM aus dem Livestream von zuhause. Dann haben wir aber wenigstens alles versucht“, so Kauk. Nachdem die 25-Jährige bereits am vergangenen Wochenende krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand, ist ihr Einsatz auch für den kommenden Spieltag weiterhin fraglich. Doch selbst, wenn sie nicht rechtzeitig fit wird, wird ihre Mannschaft ihren Ausfall gegen Brettorf und Wangersen kompensieren. Sowohl der TV Brettorf als auch der MTV Wangersen gehören sicherlich zu den Verlierern der zweiten Reihe, was die Punktkorrektur angeht. Der TSV Hagen ist dadurch nicht nur an Wangersen, sondern auch an Brettorf vorbeigezogen, und der TSV Wiemersdorf holt auf. Auch wenn die Tabellensituation aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Spielen nur schwer zu vergleichen ist, müssen Brettorf und Wangersen folgerichtig dringend weitere Punkte sammeln, wenn sie nicht am Ende doch noch auf dem Abstiegsrang landen wollen.

Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga

Ein böses Erwachen gab es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen in der Bundesliga nach ihrem Auswärtsspieltag in Wiemersdorf. Nach zwei überzeugenden 3:0-Erfolgen gegen den TSV Hagen und den TSV Wiemersdorf wurden dem TV Jahn nachträglich die Punkte wieder aberkannt.

Grund für den Punktverlust sind fehlende Spielberechtigungen, die am Spieltag nicht vorlagen. Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz äußert sich wie folgt zu der Situation: „Das ist ein Versäumnis, das einfach auf einem menschlichen Fehler meinerseits basiert. Das tut mir für die Mannschaft unendlich leid und ist nicht zu entschuldigen.“ Ein möglicher Einspruch wird aktuell geprüft, auch wenn die Aussicht auf Erfolg gering erscheint. „Das ist das Mindeste, was ich derzeit für die Mannschaft tun kann. Das Regelwerk ist an der ein oder anderen Stelle nach unserer Auffassung nicht hundertprozentig klar und vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit“, ist Seitz vorsichtig optimistisch. Beim sportlichen Teil des Spieltags stehen zwei ungefährdete Siege gegen Aufsteiger Hagen und den Tabellenletzten aus Wiemersdorf auf dem Spielprotokoll. Auch ohne die erkrankte Mannschaftsführerin Laura Kauk gab es wenige Probleme mit den Gegnerinnen, die jeweils mit 3:0 bezwungen wurden. In der zu Ungunsten der Jahnlerinnen korrigierten Tabelle beträgt der Rückstand auf den Zweitplatzierten VfL Kellinghusen nun acht Punkte bei zwei Spielen weniger. Rechnerisch ist die DM-Teilnahme für den TV Jahn zwar noch möglich, dazu müssten jedoch die restlichen sechs Spiele allesamt gewonnen werden und man müsste auf einen Ausrutscher von Kellinghusen hoffen. Am kommenden Wochenende geht es zunächst auswärts in Brettorf weiter. Dann heißen die Gegner MTV Wangersen und TV Brettorf, die sich beide durch den Punktegewinn von Wiemersdorf und Hagen zunehmend mit dem Abstiegskampf konfrontiert sehen müssen.

Zum Einsatz kamen: Nele Rogosch, Alina Karahmetovic, Maja Rogosch, Lena Meyer, Aniko Müller, Helle Großmann

https://www.faustball.com/#/contest/7620/competition

Nachbericht 4. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Die Zweitvertretung des TV Jahn Schneverdingen konnte beim Heimspieltag die rote Laterne des Tabellenletzten abgeben und hat den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand.

Bei der vermeidbaren Auftaktniederlage gegen den TSV Bardowick startete Betreuer Olaf Neuenfeld mit Nina Karahmetovic und Ronja Röhrs im Angriff, im Zuspiel agierte Merle Mund und die Abwehr bildeten Lisa Krüger und Hanne Röhrs. Beim 11:13 und 8:11 konnte das junge Jahn-Team größtenteils überzeugen, aber in den entscheidenden Phasen hatten die Bardowicker die größere Erfahrung und sicherten sich die Punkte. Beim nächsten Spiel gegen den punktgleichen TuS Empelde tauschte Neuenfeld mit Lotta Schröder, Greta Baden und Marie Küsel die komplette Abwehrreihe aus. Mit 11:7 und 11:6 sicherten sich die Schneverdingerinnen zwei wichtige Punkte um den Klassenerhalt. In der abschließenden Partie gegen den MTV Diepenau hielt die Heidschnucken lange mit, mussten sich aber am Ende mit 9:11 und 9:11 geschlagen geben. „Wir haben heute mutig gespielt und viel riskiert. Das war auch die Marschroute, die leider nicht zu jeder Zeit zum Erfolg geführt hat. Trotzdem haben wir bis zum Ende gekämpft und nehmen diesen Schwung mit in die letzten beiden Spieltage“, zeigte sich Neuenfeld nicht unzufrieden mit seinen Schützlingen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Marie Küsel, Lisa Krüger, Greta Baden, Lotta Schröder, Ronja Röhrs, Merle Mund

https://www.faustball.com/#/contest/8506/competition

Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 10.01.2026

Spannende Rückrunde: Mit vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Spieltagen geht es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im neuen Jahr Schlag auf Schlag. Im vergangenen Jahr konnten sich die Ligafavoritinnen keinen Punktepuffer erspielen – soll die DM-Qualifikation gelingen, darf nun nichts mehr schiefgehen. Der Auftakt beginnt am kommenden Samstag beim TSV Wiemersdorf mit dem ersten Spieltag der Rückrunde.

Die Ergebnisse der Spieltage aus 2025 sprechen nicht unbedingt für die Schneverdingerinnen. Die ersten beiden Tabellenplätze belegen der Ahlhorner SV (22:2 Punkte) und der VfL Kellinghusen mit 16:4 Punkten. Mit 12:4 Punkten steht der TV Jahn derzeit auf Rang drei und wäre damit die erste Mannschaft aus der Nordstaffel, die es nicht zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt schafft. Damit wäre das Saisonziel verfehlt und die Jahnlerinnen würden die sechste Hallen-DM-Teilnahme in Folge verpassen. An Aufgeben ist im Kader der Heideblütenstädterinnen jedoch keineswegs zu denken, berichtet Mannschaftskapitänin Laura Kauk: „Die vier Punkte, die wir in der Hinrunde liegen gelassen haben, tun durch die enge Tabellensituation richtig weh. Wir haben jetzt noch einmal acht Partien und sehen es als unsere Chance an, es in der Rückrunde besser zu machen.“ „Besser machen“ heißt für die 25-Jährige ganz konkret: „Eigenfehler reduzieren, ein sauberer Spielaufbau und konsequente Angriffe. Das hat uns in den letzten Jahren ausgezeichnet, und genau das wollen wir wieder erreichen – der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da.“ Der Einstieg in die Rückrunde nach den Feiertagen scheint für die Rot-Weißen recht dankbar zu sein. Gegen die Wiemersdorferinnen sowie den TSV Hagen 1860 gewann die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz in der Hinrunde sehr deutlich mit jeweils 3:0-Sätzen. Auch wenn die beiden abstiegsbedrohten Teams bislang noch nicht für die großen Überraschungen sorgen konnten, hat Hagen zumindest am letzten Spieltag dem Spitzenreiter Ahlhorn gleich zwei Sätze abnehmen können. „Solche Kleinigkeiten können am Ende den Unterschied machen. Die vermeintlich schwächeren Mannschaften drehen schnell auf, wenn sie spüren, dass etwas zu holen ist. Bei dem derzeitigen Punktestand würde es mich nicht wundern, wenn am Ende die verlorenen Sätze über die DM-Teilnahme oder den Zuschauerplatz entscheiden“, ordnet Trainerin Seitz die Situation mit all ihrer Bundesligaerfahrung ein. Sie ist vor allem froh, wieder aus den Vollen schöpfen zu können: Ihre Spielerinnen sind alle fit und freuen sich auf die Punktejagd nach der Festtagspause. „Hausaufgaben machen und Selbstvertrauen tanken: Die Anforderungen an uns werden von Spieltag zu Spieltag höher. Wir möchten uns die DM-Tickets selbst erspielen, anstatt auf Fehler der anderen zu hoffen“, so Seitz.

https://www.faustball.com/#/contest/7620/competition

  • Ball
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