Mit dem 5. Platz kehrten die U12-Faustballerinnen vom TV Jahn Schneverdingen von der Deutschen Meisterschaft aus Leipzig zurück. Ronja Röhrs wurde bei der Siegerehrung eine besondere Ehre zuteil und wurde als beste Angreiferin des Turniers ausgezeichnet.

18 Mädchen-Mannschaften und 20 Jungenmannschaften traten bei dieser erstmalig ausgetragenen DM in dieser Altersklasse an. Der ausrichtende SC DHfK Leipzig hatte hierfür in der Sporthalle mit Fußballfeldgröße 7 Felder aufgebaut. Dementsprechend hoch war der Lärmpegel in der Halle, an den sich die Jahnlerinnen zuerst gewöhnen mussten. Im ersten Spiel gegen den TSV Karlsdorf kam noch die Anfangsnervosität dazu und man musste sich mit einem 1:1 Unentschieden begnügen. Im Nachhinein war dies ein großer Erfolg, denn Karlsdorf wurde ohne Niederlage am Ende Deutscher Meister. In den weiteren Vorrundenbegegnungen gegen Borgfeld, Wiemersdorf, Moslesfehn behielten die Heidschnucken mit jeweils 2:0 die Oberhand. In der abschließenden Partie gegen Glauchau reichte ein 1:1, um den zweiten Platz abzusichern.

Im Achtelfinale trafen die Rot-Weißen auf den TV Segnitz. Die Abwehrreihe des TV Jahn mit Merle Mund, Hanne Röhrs und Greta Baden agierte sehr sicher und legte den Grundstein zu einem souveränen 2:0 Erfolg. Im Viertelfinale kam dann das unglückliche Aus. Die unorthodoxe Spielweise des ESV Dresden stellte die Mannschaft vom Trainerduo Christine Seitz und Leni Bergstedt vor große Probleme. Mit 9:11 und 6:11 setzte sich die Mannschaft aus Sachsen durch. In den beiden abschließenden Spielen gegen Zeitz und Leipzig zeigte die Angriffsreihe um Jette Meyer, Lotta Schröder, Marie Küsel und Ronja Röhrs nochmal ihre Klasse und bescherte dem TV Jahn mit zwei ungefährdeten Siegen einen respektablen 5. Platz. „Unsere einzige Niederlage an diesem Wochenende kam leider zum falschen Zeitpunkt. Insgesamt haben wir aber sehr gut gespielt und fahren mit einem guten Gefühl nach Hause“ analysierte Seitz nach der Siegerehrung. „Über die Auszeichnung für Ronja als beste Angreiferin hat sich die ganze Mannschaft sehr gefreut. Dazu hat die ganze Mannschaft ihren Teil zu beigetragen“ freute sich Seitz über die zusätzliche Anerkennung.

Auf dem Siegerpodest stand neben dem Deutschen Meister TSV Karlsdorf der ESV Dresden als Zweiter und der ESV Schwerin als Drittplatzierter. Im Wettbewerb der männlichen Jugend gewann der Gastgeber aus Leipzig die Goldmedaille. Silber ging an den MTV Oldendorf und Bronze sicherte sich der TV Unterhaugstett.

Zum Einsatz kamen:

Ronja Röhrs, Hanne Röhrs, Merle Mund, Lotta Schröder, Jette Meyer, Greta Baden, Marie Küsel

Ergebnisse und Tabelle:

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