Nachbericht 1. Spieltag Bundesliga

Die Frauen Bundesliga des TV Jahn Schneverdingen ist in die neue Saison gestartet. Am vergangenen Sonntag trafen die Jahnlerinnen das erste Mal in der Feldsaison beim VfL Kellinghusen auf die Teams aus Wangersen und Kellinghusen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – mit zwei Siegen ist der TV Jahn einer der drei Gewinner des ersten Ligaspieltages.

Das Spieltagswochenende begann für die Schneverdingerinnen mit einem personellen Ausfall. Abwehrtalent Kimberly Groß musste aus einem Fragezeichen ihrer Teilnahme krankheitsbedingt eine Absage machen. Folglich reiste die Mannschaft mit einer Spielerin weniger an Bord nach Schleswig-Holstein. Im ersten Spiel des Tages griff der TV Jahn noch nicht ins Spielgeschehen ein – die Gastgeberinnen trafen auf den MTV Wangersen. Die noch geringe Trainingsroutine aller Mannschaften und die windigen, nassen Platzverhältnisse sorgten auf beiden Spielfeldhälften für enorme Abwehrschwierigkeiten, die sich erst im weiteren Spielverlauf allmählich besserten. Nach dem 3:0 für den VfL kamen auch die Heidschnucken zum Zuge, zuerst gegen den MTV Wangersen. Dieser hatte sich durch das erste Spiel schon wesentlich besser an die Bedingungen gewöhnt und zog im ersten Satz davon. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Hinrike Seitz auf der Zuspielposition sowie Alina Karahmetovic und Laura Kauk in der Defensive der Jahn-Seite war es einmal mehr der MTV, der die Bälle in der Schneverdinger Spielfeldhälfte unterbrachte (9:11). Nach dem verlorenen ersten Satz kamen aber auch die Heidschnucken besser ins Spiel, zeigten sich mit den Bedingungen vertrauter. Im besser werdend gelangen immer mehr Aktionen. Besonders Zuspielerin Seitz drückte dem Spiel ihren Stempel auf, indem sie ihre Angreifer aus nahezu jeder Zuspielposition heraus in beste Angriffsmöglichkeiten brachte. Die Mannschaftsleistung steigerte sich von Satz zu Satz, indem jede Spielerin nach unsicheren Bällen auch diverse Bälle in letzter Sekunde vor dem Boden wegkratzte. Mit 11:9, 11:9 und 11:5 gingen alle drei folgenden Sätze an das Team aus der Heide. „Das war wirklich nicht leicht zu spielen heute. Auf der einen Seite hat der Wind den Ball nach dem Aufspringen weit außerhalb des Feldes gedrückt und wir mussten sehr weit draußen stehen und auf der anderen Seite das komplette Gegenteil, wo alle Bälle im Halbfeld stecken geblieben sind“ merkte Kapitänin Laura Kauk an, die in der Abwehr vor große Herausforderungen gestellt wurde. Im Spiel gegen die Heimmannschaft bot sich den Zuschauern ein ähnliches Szenario wie in der Partie zuvor, nun mit Lena Meyer statt Karahmetovic in der Jahn-Abwehrreihe. Der VfL ist besser in der Partie, spielt auf der Seite mit dem enormen Rückenwind und bringt ein Ball nach dem anderen in der Schneverdinger Hälfte unter. Erneut geht der TV Jahn in den Satzrückstand (8:11). Und wieder gelingt den Schneverdingerinnen die Aufholjagd. In den Sätzen 2-4 kommen die Jahnlerinnen wieder mehr in die Partie, lassen kaum Fehler zu und zeigen auch defensiv herausragende Abwehraktionen. Auch der Hauptangreiferin Großmann machten die Wetterbedingungen zu schaffen „Wir haben viele Angriffe gebraucht, um die nötigen Punkte zu erzielen. Die langen Ballwechsel mit vollen Angriffsschlägen gegen den Wind haben einem ganz schön die Kräfte geraubt, aber schlussendlich hatten wir den längeren Atem.“ Mit einem knappen 12:10 in Satz 2 gleichen die Heideblütenstädterinnen erst die Sätze aus und zogen in Satz 3 und 4 dann deutlicher davon (11:6, 11:8). Die maximale Punkteausbeute ist durch die Mühen und den Kampfgeist der Rot-Weißen gelungen. Zuspielerin Seitz war sichtlich erleichtert nach den kräftereibenden Partien „4:0 Punkte ist für den Spieltag doch ganz ordentlich. Schön ist es zum Anfang der Saison nie, aber da fragt hinterher zum Glück auch keiner mehr nach.“, sagte sie mit einem Lächeln im Gesicht. Zwei Siege haben an diesem Spieltag auch zwei weitere Mannschaften in der Liga erzielen können. Der TV Brettorf ist mit keinem einzigen verlorenen Satz aktueller Tabellenführer, gefolgt von dem Ahlhorner SV mit einem verlorenem Satz und dem TV Jahn mit seinen 6:2 Sätzen auf Platz 3.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Lena Meyer und Alina Karahmetovic

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Nachbericht 1. Spieltag Niedersachsenliga

An ihrem ersten Spieltag der Feldsaison in der Niedersachsenliga ordnete sich die zweite Damenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen in das Tabellenmittelfeld ein. Aus Wangersen kehren die Schneverdingerinnen mit je zwei gewonnen und verlorenen Spielen mit 4:4 Punkten.

Mit den Jahnlerinnen Sonja Heyer sowie den Nachwuchsspielerinnen Merle Mund, Nele und Maja Rogosch und Emilia Schwarz standen dem Kader nicht allzu viele Optionen und keinerlei Auswechselspielerinnen zu Verfügung. Umso vielversprechender dann dennoch der Saisonauftakt. Die junge Mannschaft findet im ersten Spiel gegen die TuS Oldendorf gut in die Partie, kommt schnell mit den Platzbedingungen zurecht. Mit 11:6 und 11:7 gehen gleich beide Sätze an den TV Jahn, der damit die Saison mit einem Sieg beginnt. Auch im zweiten Spiel, hier gegen die Ausrichterinnen vom MTV Wangersen, haben die Heidschnucken die Nase vorne. Mit einem deutlichen 11:6 und einem knappen 15:14 verbuchten sich auch die folgenden Punkte auf ihrem Konto. „Im letzten Satz haben wir es uns selbst schwerer gemacht als nötig, mit Eigenfehlern unsererseits haben wir für die Punkte des MTV gesorgt.“ zeigte sich Spielerin Schwarz nach dem Spiel kritisch. Gegen den TSV Bardowick riss dann die Siegesserie vom Tagesanfang. Mit Schwierigkeiten im Spielaufbau der Rot-Weißen, waren es die Bardowickerinnen, die Punkt für Punkt davonzogen. Schlussendlich war der Punkteabstand zu groß und nicht mehr aufzuholen. Beide Sätze sicherte sich das Team aus der Nähe Lüneburgs (7:11, 5:11). Im letzten Spiel des Tages traf der TV Jahn auf den aktuell ungeschlagenen TSV Essel. Nach einem knappen ersten Satz, indem die Esselerinnen das letzte Quäntchen mehr Glück hatten (14:15), kam das junge Jahn-Team auch in Satz 2 nicht an einer Niederlage vorbei (7:11). Die U18-Spielerin Schwarz hätte gerne noch ein paar Punkte mehr und ein paar Fehler weniger gemacht „Der Saisonauftakt ist immer nicht ganz so einfach, dafür hat heute schon ziemlich viel gut funktioniert. Letztlich muss man aber auch sagen, dass heute mehr hätte drin sein können.“ Die Ausgangssituation für den kommenden Spieltag am nächsten Wochenende in Ahlhorn ist der 6. Tabellenplatz. Hier treffen die Heideblütenstädterinnen auf die Vertreter aus Moslesfehn, Huntlosen und Ahlhorn.

Zum Einsatz kamen: Sonja Heyer, Merle Mund, Maja Rogosch, Nele Rogosch und Emilia Schwarz

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Nachbericht 1. Spieltag Herren Bezirksliga

An die erfolgreiche Hallensaison knüpften die Herren des TV Jahn Schneverdingen an ihrem ersten Spieltag der Feldrunde sofort an. Mit vier gewonnenen Spielen und somit 8:0 Punkten kletterten die Jahnler gleich zum Saisonstart in Oldendorf auf Tabellenplatz 1.

Das Saisonauftaktspiel bestritt der TV Jahn gegen den TSV Bösel. Mit wenig Problemen zogen Jahn-Herren davon und verbuchten die ersten Punkte auf ihrem Gut-Konto (11:4, 11:8). Gleiches Spiel gegen die zweite Mannschaft des TuS Hermannsburg. Mit 11:7 und 11:6 gehen die Sätze an das Team aus der Heideblütenstadt. Direkt im Anschluss gegen Hermannsburg 1 wurde es dann das erste Mal kniffliger. Beim Punktestand von 9:4 Punkten waren die Schneverdinger schon in Gedanken bei dem nächsten Satzgewinn, doch der blieb aus (11:13). „Auf jeder Position haben sich auf einmal Fehler eingeschlichen, da hat dann gar nichts mehr klappen wollen.“ berichtete Spieler Eric Heil, der neben den Jugendspieltagen als Trainer auch selbst wieder ran durfte. Schnell glichen die Heidschnucken wieder aus und macht den vorherigen Satz wieder gut (11:4). Doch im Entscheidungssatz riss der Faden ein weiteres Mal. Der Punkterückstand von 0:7 schien kaum noch aufholbar zu sein, doch die Jahnler hatte der Ehrgeiz gepackt. Nach einem Timeout kämpften sie sich zurück in die Partie und belohnten ihre Aufholjagd mit dem Satzsieg (11:9). Im letzten Spiel gegen die TUS Eicklingen hatte der Wettergott wenig Nachsehen mit den Faustballern. Mit Regen wurden die geschlagenen Bälle nach dem Bodenkontakt immer schneller, schwieriger zu verteidigen, so Heil „Es war nicht unbedingt einfach den Angriff noch in optimale Schlagpositionen zu bringen. Aus der Angabe heraus sind uns dann deutlich eher die Punkte gelungen.“ Mit 11:6 und 11:9 gewann sein Team auch diese beiden Sätze und die Jahnler beendeten ihren ersten Spieltag als Tabellenführer. In drei Wochen geht es für die Herren weiter mit dem nächsten Spieltag auf heimischer Anlage. In Schneverdingen treffen die Jahn-Herren im Anschluss an den Bundesligaspieltag der Damen auf den MTV Oldendorf und den TSV Wietze.

Zum Einsatz kamen: Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Kathryn Röbber, Steffen Schröder, Claus Wodtke und Eric Heil

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Nachbericht 2. Spieltag U12

Gleich eine Woche später untermauert der TV Jahn Schneverdingen bei seinem zweiten Spieltag in Düdenbüttel des Bezirks Lüneburg Südost seinen zweiten Tabellenplatz. Mit vier gewonnen Spielen ließen sie hierbei keine Punkte liegen und sicherten sich damit die Qualifikation für die kommende Bezirksmeisterschaft.

Der Spieltag begann für die Jahnlerinnen mit den wohl stärksten Gegnerinnen. Gegen die Gastgeberinnen vom SV Düdenbüttel gab es eine Woche zuvor in der Hinrunde noch eine Niederlage, doch heute war das Glück auf der Seite Schneverdingens. In knappen Sätzen mit beeindruckenden Angriffsschlägen beider Mannschaften gewann der TV Jahn mit 2:1 und beschwerte den bis dato ungeschlagenen Düdenbüttlerinnen die erste Saisonniederlage (10:12, 11:8, 15:13). Die große Hürde war genommen und die Schneverdingerinnen zeigten sich von ihrer besten Seite. Auch im weiteren Tagesverlauf präsentierten sich die Heidschnucken in bester Manier. Trainerin Christine Seitz gab allen Spielerinnen viel Einsatzzeit auf dem Spielfeld und konnte dabei mehrere Spielkonstellationen ausprobieren. „Das haben die Mädchen heute wirklich gut gemeistert, wir sind von Spiel zu Spiel gegangen und jede hat sich auf die immer wieder neuen Aufgaben prima eingestellt.“ lobt Seitz ihre Schützlinge. Dies zeigen auch die weiteren Spielergebnisse. Gegen die erste Mannschaft des MTV Wangersen gewannen die Heideblütenstädterinnen ihre Sätze mit 11:5 und 12:10. Im Anschluss gegen den Zweitvertreter des MTV ebenso souverän mit 11:4 und 11:7. Und auch im letzten Spiel des Tages gegen den TSV Bardowick spielten die Rot-Weißen ein Mal mehr befreit auf und sicherten sich auch hier die Punkte (11:4, 11:8). Die Tabelle zeigt am Ende der Spieltage zwei punktegleiche Mannschaften an der Tabellenspitze. Mit je einer Niederlage, jeweils gegeneinander, stehen mit 14:2 Punkten der SV Düdenbüttel und der TV Jahn Schneverdingen auf den Plätzen 1 und 2. Mit einem gewonnenen Satz mehr auf der Gut-Seite hat der SVD die Nase leicht vorn. Der TV Jahn geht somit mit dem zweiten Platz in die kommende Bezirksmeisterschaft Anfang Juni. Hier möchte das junge Jahn-Team an die kompakte Mannschaftsleistung der vergangenen Spieltage anknüpfen. Ihr Ziel ist es noch mehr Fehler abzustellen und gewohnt sicher aufzuspielen – so wollen sie für die stärkeren Gegner auf den Meisterschaften gewappnet sein.

Zum Einsatz kamen: Lorena Winter, Emma Meyer, Kirijassa Kerti, Viktoria Paukstys und Julia Steinberg

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Nachbericht Bezirksmeisterschaft U16

Nach dem erfolgreichen Spieltag vor einer Woche überzeugen die U16-Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen erneut. Auf der Bezirksmeisterschaft in Wangersen sicherten sie sich erst den Gruppensieg und zogen im Anschluss souverän ins Finale ein. Mit Platz 2 auf der BZM gelingt die direkte Qualifikation für Landesmeisterschaft.

Gleich das erste Spiel der Schneverdingerinnen hatte es in sich. In der Gruppe B der Bezirksmeisterschaft begann der Auftakt zwischen den wohl stärksten Mannschaften der Gruppe, dem MTV Wangersen und dem TV Jahn. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und konnten keinen eindeutigen Sieger ermitteln. Mit je einem gewonnenen Satz teilten sich die Teams die Punkte und trennten sich unentschieden (11:9, 11:13). Die folgenden Partien der Vorrunde ein glatter Durchmarsch der Schneverdingerinnen mit auffällig wenig Eigenfehlern. Erst gewannen die Heidschnucken souverän gegen den TSV Borgfeld (je 11:3), dann gegen die TuS Oldendorf (11:4, 11:6) und zum Schluss gegen den MTV Oldendorf (11:1, 11:2). Ähnlich erfolgreich war auch das Ausrichter-Team in der Gruppe B. Nach einigen Rechnungen stand jedoch fest – der TV Jahn hat das bessere Ballverhältnis. Mit drei Fehlern weniger beenden die Jahnlerinnen die Vorrunde als Gruppensieger.
Im Halbfinale gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A, den MTSV Selsingen, zeigte sich den Zuschauern erneut das starke Auftreten des TV Jahns. In beiden Sätzen gewannen die Heideblütenstädterinnen ein weiteres Mal und beeindruckten mit ihren spielerischen Leistungen (je 11:6).
Der lange Tag neigte sich dem Ende entgegen, nur das Finalspiel stand noch auf dem Programm. Der TV Jahn traf hier auf den ebenfalls bisher ungeschlagenen TSV Essel. In der Anfangsphase war das Duell noch sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich recht absetzen. Zunehmend schlichen sich jedoch zum ersten Mal des Tages auch Fehler auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte ein. Die Leistungen in der Folge weniger konstant als zuvor, leicht schwankend. Der TSV zieht mit dem ersten Satz davon (7:11), doch die Rot-Weißen gleichen aus (11:7). Der Entscheidungssatz musste her und brachte den neuen Bezirksmeister. Mit 11:7 geht dieser zu Gunsten der Esselerinnen, die sich mit dem Meistertitel belohnten. Die Jahnlerinnen gewinnen die Silbermedaille und sichern sich zugleich die ersehnte Qualifikation für die Landesmeisterschaft Anfang Juni in Oldendorf. Trainer Olaf Neuenfeld nimmt sehr viel positives aus diesem Tag mit „Wir haben viel gewechselt, aber nie den Faden verloren. Alle 6 Mädchen haben es sehr gut gemacht.“ Mit dem Blick auf die Landesmeisterschaft ist der sonstige Bundestrainer der Männer ebenfalls zuversichtlich „In den nächsten vier Wochen müssen wir noch am Zuspiel und der gegenseitigen Unterstützung auf dem Feld arbeiten. Wir sind aber auf einem sehr guten Weg.“

Zum Einsatz kamen: Jette Meyer, Ronja Röhrs, Lisa Krüger, Hanne Röhrs, Nina Karahmetovic und Merle Mund.

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Vorbericht Bundesligasaison + 1. Spieltag 05.05.2024

Gewohntes Bild in der Frauen-Bundesliga: Wieder sind es neun Teams, die um die wichtigen Punkte in der anstehenden Feldsaison kämpfen. Hinter den Top-Teams Ahlhorn und Schneverdingen dürfte es dabei spannend werden, wer sich das dritte DM-Ticket sichert – und auch der Abstiegskampf wird sicherlich die eine oder andere Überraschung bereithalten. Die Teams kurz im Überblick:

Ahlhorner SV

Dass sie zu den absoluten Top-Teams im nationalen Faustball zählen, unterstrichen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV im März einmal mehr. Nicht nur in der vergangenen Feldsaison begeisterten die Ahlhornerinnen bei der Deutschen Meisterschaft in Unterhaugstett mit der Silbermedaille, unter dem Hallendach wiederholte das Team von Spielertrainerin Janna Köhrmann diesen Erfolg und zog ins DM-Finale ein. Das erfolgreiche Team der vergangenen Spielzeiten bleibt dabei zusammen, dazu sollen die Nachwuchstalente weiter ins Team eingebaut werden. Mit Melissa Leopold (SV Düdenbüttel/TSV Essel) stößt zudem eine weitere Angreiferin zum Team, die mit dem U18-Nationalteam 2021 den WM-Titel gewann.

Prognose: Der Ahlhorner SV überzeugt wie so oft in der Saison, lediglich Dauerkonkurrent Schneverdingen kann dem ASV die Punkte abluchsen. Mit dem 2. Platz qualifizieren sie sich für die Deutsche Meisterschaft.

MTV Wangersen

Diese Rückkehr ins Oberhaus darf durchaus als Erfolg gewertet werden. 35 Jahre hatte man beim MTV Wangersen darauf warten müssen, um in der vergangenen Spielzeit wieder einmal in der Feld-Bundesliga aufzuschlagen – und prompt gelang dem Team der souveräne Klassenerhalt. Nicht nur die beiden Duelle gegen den TV Brettorf entschied die Mannschaft aus dem Kreis Stade für sich, auch gegen Ahlhorn und Moslesfehn gelang jeweils ein 3:0-Erfolg. Nach dem Aufstieg in der Halle kehren mit Celine Bilitza (ehemals Brey) und Elisa Pott zwei bekannte Gesichter ins Team zurück, dazu erhält Nachwuchstalent Nina Lindemann die Chance, sich zu beweisen.

Prognose: Der MTV darf ein weiteres Jahr im Faustball-Oberhaus planen – Platz 5.

Wardenburger TV

Mit kleinem Kader startet der Wardenburger TV wieder einmal in die anstehende Feldsaison. In der Offensive wird es einmal mehr auf Sarah Lücken und Sabrina Rohling ankommen, die Defensivreihe wird von Mareike Glunde, Alissia Oetjen und Jolina den Dulk gebildet. Dazu werden sicherlich auch gezielt Spielerinnen aus der zweiten Reihe (Niedersachsenliga) das Team unterstützen. Nicht mehr dabei sein wird dagegen Trainer Jörn Büsselmann. Er verabschiedet sich nach vielen Jahren an der Seitenlinie nach dem direkten Abstieg des WTV in der Hallensaison. Auf dem Feld hat sich Wardenburg hingegen im Oberhaus etabliert, geht bereits in die fünfte Saison in Folge. Das ausgegebene Ziel für den Siebtplatzierten der vergangenen beiden Jahre ist dabei einmal mehr der Klassenerhalt.

Prognose: Der Kader ist dünn besetzt, Ausfälle darf sich der WTV insbesondere in der Offensive kaum erlauben. Das wird nicht reichen, um erneut die Klasse zu halten – Platz 8.

VfL Kellinghusen

Feldsaison 2015: Eine junge Mannschaft aus Schleswig-Holstein steht vor ihrer ersten Spielzeit im Faustball-Oberhaus unter freiem Himmel. In der Halle sind die Störstädterinnen bereits seit 2013/14 in der Beletage aktiv, doch mit diesem Erfolg rechnet nun wirklich niemand. Die Shootingstars der Liga beenden die Saison auf Platz drei, qualifizieren sich in ihrem ersten Jahr für die Deutsche Meisterschaft in Hirschfelde. Ein großer Erfolg! Viele Spielerinnen aus dem damaligen Kader gehören auch in der anstehenden Spielzeit wieder zum Aufgebot des VfL, der mittlerweile fester Bestandteil in der Bundesliga ist und 2024 in die mittlerweile zehnte Saison in Folge geht. Coach Bernd Schneider kann dabei auf einen breiten Kader zurückgreifen, der wieder eine Platzierung im oberen Tabellendrittel anpeilt.

Prognose: Zwei vierte Plätze standen in der vergangenen beiden Feldsaisons zu Buche. 2024 gelingt Kellinghusen mit mehr Konstanz – wie schon vor neun Jahren – mit Platz 3 die DM-Quali.

Ohligser TV

Sie haben sich mittlerweile zur festen dritten Kraft in der Nord-Bundesliga gemausert: Der Ohligser TV hat in der vergangenen Hallensaison erneut die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Mit 24:8 Punkten sicherte sich der OTV das Ticket für die nationalen Titelkämpfe, präsentierte sich hier stark, musste aber das „DM-Aus“ nach der Vorrunde hinnehmen. Nun möchte das Team aus dem Bergischen die nächste DM-Quali perfekt machen. Personell wird sich dazu zur Hallensaison wenig ändern, Ziel wird es sicherlich sein, die talentierten Nachwuchsspielerinnen mehr und mehr ins Team zu integrieren.

Prognose: Im Kampf um die DM-Tickets mischt Ohligs auch in dieser Spielzeit wieder mit – muss sich letztlich aber knapp geschlagen geben: Platz 4.

SV Moslesfehn

Mit Sabine Grüning hat zum Saisonende ein echtes Urgestein des Moslesfehner Frauenfaustballs ihren Abschied verkündet. Für Coach Till Oldenbostel geht es nun darum, die Allrounderin, die auch durch ihre immense Erfahrung eine extrem wichtige Stütze im Team war, zu ersetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass Hauptangreiferin Anna Carstens verletzungsbedingt die ersten Spieltage womöglich verpassen wird, die Mossis sind somit zu einigen personellen Änderungen gefordert. Entscheidend für den Saisonverlauf wird womöglich sein, wie das Team den Saisonstart meistert, der am 1. Spieltag die Landkreis-Duelle gegen Brettorf und Wardenburg sowie am 2. Spieltag gegen die Top-Teams vom TV Jahn Schneverdingen und Ahlhorner SV bereithält.

Prognose: Gegen die Top-Teams für eine Überraschung sorgen, aber gegen vermeintlich schwächere Teams ausrutschen – dafür war Moslesfehn in der Vergangenheit bekannt. Und daran wird sich auch in dieser Saison nichts ändern. Das bedeutet mit Rang 6 einen Platz im Mittelfeld.

TSV Essel

In einem packenden Schlagabtausch gegen den Lemwerder TV schaffte der TSV Essel im vergangenen Sommer den Aufstieg ins Faustball-Oberhaus – auf dem Feld zum ersten Mal seit 2015. Doch lief im vergangenen Jahr noch Melissa Leopold im Angriff für den TSV auf, muss das Team von Trainer Michael Heuckeroth nun auf die neue Ahlhornerin verzichten. Stattdessen liegt die Verantwortung bei Mieke Heuckeroth, der erfahrenen Hanna Steffens und Beke Wohlers. Ansonsten dürfte es für das junge Team vornehmlich darum gehen – anders als 2015 – den direkten Wiederabstieg zu vermeiden.

Prognose: Es fehlt ein wenig die Erfahrung, um in der Liga zu bestehen. Der TSV Essel muss auf dem 9. Platz den Gang in Liga zwei antreten.

TV Brettorf

Mit vielen Fragezeichen starten die Faustballerinnen des TV Brettorf in die anstehende Feldsaison. In der vergangenen Runde auf dem Feld stand das Team am Ende auf einem Abstiegsplatz, hatte aber die Chance, sich bei den Relegationsspielen den verspäteten Ligaverbleib zu sichern. Das gelang den Schwarz-Weißen dann recht souverän. Unter dem Hallendach konnte man sich im Brettorfer Lager dann über eine Saison im Mittelmaß freuen und in Sachen Klassenerhalt frühzeitig zurücklehnen. Nun also geht es unter freiem Himmel wieder zur Sache. Karen Kläner wird dem Team von Tom Hartung genauso wenig zur Verfügung stehen wie Neele Meves (TK Hannover). Und auch Laura Marofke hat angekündigt, kürzer treten zu wollen. Somit ist der TVB-Coach gefordert, neue Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren.

Prognose: Es wird sicherlich darauf ankommen, wie schnell sich der TVB in neuer Formation zurechtfinden wird. Wenn das gelingt, steht Brettorf am Ende knapp über dem Strich – Platz 7. 

TV Jahn Schneverdingen

Platz eins in der Bundesliga, Deutscher Meister, Sieger beim World Tour Finale, erneut Deutscher Meister – der TV Jahn Schneverdingen eilt seit mehreren Saisons von Titel zu Titel. Diesen Siegeszug will das ehrgeizige Team aus der Lüneburger Heide auch in der anstehenden Spielzeit fortführen. Personelle Veränderungen gibt es dabei kaum. Einzig Nationalspielerin Luca von Loh steht dem TV Jahn nicht zur Verfügung, dafür kehrt im Zuspiel mit Hinrike Seitz aber jede Menge Erfahrung ins Team zurück.

Prognose: Auf dem Weg zum Nord-Titel kann sich Schneverdingen eigentlich nur selbst im Weg stehen. Mit Platz 1 ziehen die Heidschnucken direkt ins DM-Halbfinale ein.

Das ausgegebene Ziel der Schneverdingerinnen für dieses Jahr ist klar. Trotz kleiner personeller Umstrukturierungen wollen die Jahnlerinnen wieder nach ganz oben und bei der Vergabe der DM-Plätze ein Wörtchen mitreden. Weitere Saisonhighlights, für die der TV Jahn sich schon in der vergangenen Feldsaison qualifiziert hat, stehen ebenfalls im Kalender. Anfang Juli geht es für das Team von Trainerin Christine Seitz und Co-Trainer Olaf Neuenfeld zum Champions Cup nach Österreich, ehe sie Mitte Juli in Mannheim die Teilnahme am World-Tour-Finale als Titelvertediger auf dem Programm haben. Wenig Zeit für Erholung bleibt da nicht – Helle Großmann, Aniko Müller und Laura Kauk fahren auch dieses Jahr zweigleisig und wollen sich für das Nationalteam der kommenden Weltmeisterschaft im November in Argentinien beweisen. Darüber hinaus hat U21-Nationaltrainerin Anna-Lisa Aldinger die Jahnlerin Lena Meyer in ihr Aufgebot berufen, sie wird in dieser Saison ihr Nationaldebüt geben und ihre ersten Länderspiele im Nationaltrikot absolvieren.

Ihren ersten Spieltag dieser langen Saison bestreiten die Heidschnucken in Kellinghusen. Am kommenden Sonntag treffen sie zuerst auf den MTV Wangersen und im Anschluss auf die Gastgeber vom VfL. Mannschaftskapitänin Kauk freut sich die Tasche wieder für die Spieltage packen zu dürfen „Die Pause war doch recht lang, gezwungen durch das Wetter und die gesperrten Plätze sind wir aktuell sicherlich nicht in unserer besten Form, aber ich freue mich, dass es wieder los geht.“ Trainerin Seitz stimmt ihrer Spielführerin zu „Auch für die anderen Mannschaften ist die Saison noch in den Startlöchern. Wir können nicht davon ausgehen, dass sofort alles gelingt, aber wir haben genug spielerische Qualität, um den Saisonauftakt anzugehen.“

Nachbericht 1. Spieltag weibliche U12

Als erste Mannschaft der Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen startete die U12 am vergangenen Samstag in die neue Feldsaison. Bei ihrem ersten Spieltag in Bardowick gewann das Team von Trainerin Leni Seyer drei von vier Spielen und rangiert damit vor der Rückrunde auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die Jahnlerinnen trafen auf ihre Konkurrenten um den Ausrichter TSV Bardowick, zwei Vertretern vom MTV Wangersen sowie dem SV Düdenbüttel. Lediglich gegen letztere hatte das Jahn-Team seine Schwierigkeiten. Die besonders auffallend talentierte Angreiferin der Düdenbüttlerinnen brachte die Deckungsreihe des TV Jahns mit ihren Schlägen in Bedrängnis. Jeweils bis zum Satzende konnten die Schneverdingerinnen gut mithalten, doch schlussendlich wollten die letzten Punkte nicht gelingen (9:11, 10:12). Wesentlich besser die Ergebnisse gegen den MTV Wangersen 1 und 2. Trainerin Seyer lobt ihre Spielerinnen sehr für die Leistungen, die sie bereits zum Anfang der Saison zeigten „Geraden in den beiden Spielen gegen Wangersen hat sich gezeigt, wie konzentriert und fehlerfrei die Mädels spielen können. Die Abstimmung untereinander hat prima funktioniert, sie haben sich wirklich sehr gut präsentiert“. Zwei Siege in 2:0-Sätzen sind das Ergebnis dieser erfolgreichen Leistungen. Erst gegen den Wangersen 1 mit 11:8 und 11:5 und im Anschluss gegen Wangersen 2 mit 11:4 und 11:7. An diese Souveränität knüpften die Heidschnucken auch in ihrem letzten Spiel gegen die Gastgeberinnen an. Gegen die Bardowickerinnen gewannen die Rot-Weißen den ersten Satz schnell (11:6), ehe sie sich in Satz 2 aufholen ließen. Doch beim Stand von 6:9 für den TSV wendeten die Heideblütenstädterinnen das Blatt in letzter Sekunde und zogen auch hier als Sieger vom Platz (14:12). Damit ist der Stand nach der Hinrunde klar. Das Team aus Düdenbüttel ist mit 8:0 Punkten ungeschlagener Tabellenführer, dicht gefolgt von den Schneverdingerinnen mit 6:2 Punkten. Die Rückrunde findet bereits am kommenden Wochenende in Düdenbüttel statt. Hier werden dann die qualifizierten Mannschaften zur Bezirksmeisterschaft endgültig ermittelt.

Zum Einsatz kamen: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Viktoria Paukstys, Julia Steinberg und Lorena Winter

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Nachbericht 1. Spieltag U14

Das Faustballwochenende wurde komplettiert von dem Spieltag der weiblichen U14 am vergangenen Sonntag in Schneverdingen. Zuhause trat der TV Jahn mit gleich zwei Teams an und sicherte sich über den ersten Tabellenplatz des TV Jahn 1 und dem vierten Platz des TV Jahn 2 die Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft.

Im Modus „Jeder gegen Jeden“ traten an diesem Spieltag alle Mannschaften gegeneinander an. Der TV Jahn 1 marschierte hier mit extrem konzentrierten Aktionen und herausragenden Leistungen von Spiel zu Spiel und sicherte sich damit den Spieltagsgewinn. Die ersten Erfolge gab es gegen die eigene zweite Mannschaft (11:4, 11:5) und anschließend gegen den TSV Bardowick (11:9, 11:9) und den MTSV Selsingen 1 (11:9, 13:11). „Gegen Bardowick und Selsingen mussten sich die Mädchen schon ganz schön lang machen und auch Rückstände aufholen. Das hat aber super funktioniert und mir gezeigt, wie ehrgeizig und zielstrebig meine Mannschaft ist.“ so Trainer Heil, der auch am Sonntag für den TV Jahn Faustball im Einsatz war. Im letzten Spiel gegen den MTSV Selsingen 2 war der Sieg der Schneverdingerinnen dann wieder deutlicher (je 11:3) und die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft erreicht.
Die zweite Mannschaft von Trainer Heil hatte mit deutlich mehr Problemen zu kämpfen. Kurzfristige Ausfälle bereiteten bereits vor Anpfiff schon Schwierigkeiten und sorgten dafür, dass der TV Jahn 2 nur mit vier, anstatt fünf Spielerinnen antreten konnte. Des Weiteren stellte die Jahn 2 lediglich eine einzige U14-Spielerin – der Rest komplettiert durch U10- und U12-Nachwuchsspielerinnen. Sie verloren in ihren ersten beiden Spielen die Partien gegen die eigene erste (4:11, 5:11) und die erste Selsinger Mannschaft (5:11, 4:11). Ein kleiner Lichtblick dann im dritten Spiel. Mit knappen Satzergebnissen sicherten sich die ersatzgeschwächten Jahnlerinnen gleich beide Sätze und verbuchten die ersten Punkte auf ihrem Konto (13:11, 11:8). Doch dabei blieb es. Auch in der letzten Partie des Tages erwies sich die Herausforderung als unüberwindbar. Gegen den TSV Bardowick gingen beide Sätze an das Team aus der Nähe Lüneburgs (5:11, 8:11). Heil interpretiert in die Niederlagen nichts herein und kann das Ergebnis gut einordnen „Für die Zweite ging es heute darum Spielpraxis zu sammeln. Dass die Konkurrenz in der U14 für die Jüngeren zu groß sein wird, war zu erwarten. Wir hatten viel Spaß und konnten unseren Lieblingssport ausüben, darauf kommt es am Ende des Tages an.“
Die Bezirksmeisterschaft findet in zwei Wochen in Selsingen statt. Durch die Qualifikation tritt auch hier der TV Jahn an und erhofft sich Plätze in den Medaillenrängen.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Greta Baden, Lara Meyer, Viktoria Pauksyts, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

TV Jahn 2: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Jette Meyer und Fenja Schwarz

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Nachbericht 1. Spieltag U16

Mit gleich zwei Mannschaften trat der Schneverdinger U16-Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen bei ihrem Spieltag in der Bezirksliga Lüneburg Nordwest an. Beim MTV Wangersen ermittelten die Mannschaften in drei Gruppen jeweils ihre Gruppensieger und stellten damit die Rangliste für die Bezirksmeisterschaftsqualifikation auf – der TV Jahn ist mit dabei.

Der TV Jahn 1 landete in der Gruppe A und traf auf die Teams aus Essel, Borgfeld und der zweiten Mannschaft aus Selsingen. Im Tagesauftakt gewannen die Jahnlerinnen trotz schwieriger Platzverhältnisse schlecht aufspringenden Bällen ihr erstes Spiel gegen den MTSV Selsingen (11:4, 11:6). Und auch das zweite Spiel gegen die Borgfelderinnen entschied der Jahn-Kader für sich. Hier mit etwas mehr Mühe als im vorherigen Spiel. Mit einem verlorenen ersten Satz (9:11) kamen die Heidschnucken zum Satzausgleich (11:7) und schließlich mit 11:7 zum Entscheidungssatzsieg und dem 2:1-Erfolg. Ehe sie kurz zuvor die Niederlage noch abwenden konnten, schlug sie dann im dritten und letzten Spiel des Jahn 1 ein. Gegen die erfahrene Mannschaft aus Essel wurde das Team von Trainer Eric Heil dann doch noch gezwungen die Punkte liegen zulassen (7:11, 4:11). Heil ist dennoch zufrieden „Uns stand da ein sehr kompaktes Team mit erfahrenen Spielerinnen gegenüber. Die Mädchen haben viel Einsatz gezeigt und konnten phasenweise auch richtig gut mithalten – mit etwas mehr Training geht da vielleicht noch mehr.“
Die zweite Mannschaft des TV Jahn lief lediglich mit vier anstatt fünf Spielerinnen auf und hatte dadurch eine besondere Herausforderung in Gruppe B zu meistern. Im ersten Spiel gegen den TSV Bardowick war diese Aufgabe noch etwas ungewohnt und sorgte auch für den ersten Satzgewinn der Bardowickerinnen (8:11). „Nach der Eingewöhnungszeit mit einer Spielerin weniger, haben sich die Mädels ziemlich schnell gefangen.“ berichtete Heil, der nach Satz 1 sofort eine Leistungssteigerung seiner zweiten Mannschaft erkennen konnte. Mit viel Kampfgeist und mehr Sicherheit gewannen die Jahnlerinnen die beiden folgenden Sätze mit 11:8 und 15:13 und entschieden somit das Spiel für sich. Noch weniger Schwierigkeiten zeigten die Jahn-Spielerinnen im zweiten Spiel gegen die TuS Oldendorf. Die Aufstellung funktionierte perfekt und der Mehraufwand machte sich bezahlt – mit 11:7 und 11:6 gingen beide Sätze ungefährdet an die Rot-Weißen. Auch der SV Düdenbüttel konnte die Heideblütenstädterinnen nicht von der Erfolgsspur bringen. Zwei weitere Sätze gingen nach überzeugenden spielerischen Leistungen nach Schneverdingen (11:1, 11:5).
Durch die Gruppenkonstellation sieht die Abschlusstabelle der Bezirksliga etwas ungewohnt aus. Der TV Jahn 2 (Gruppe B) teilt sich mit dem TSV Essel (Gruppe A) und dem MTV Wangersen 2 (Gruppe C) den ersten Tabellenplatz. Dahinter der TV Jahn 1, der TSV Bardowick und der MTSV Selsingen. Das Trainerfazit des gesamten Spieltages ist durchweg positiv „Ich bin sehr zufrieden mit den individuellen Leistungen aller 9 Spielerinnen – und auch das Zusammenspiel hat hervorragend funktioniert. Wir blicken jetzt einen Schritt weiter und haben in der kommenden Woche die sehr kurze Vorbereitung auf die Bezirksmeisterschaft vor uns.“ Mit ungewohnt wenig Pause treffen die Mannschaften schon am kommenden Samstag erneut, wieder in Wangersen, aufeinander. Hier geht es in die Titelkämpfe um die Bezirksmeisterschaft und die weitere Qualifikation zur Landesmeisterschaft.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Aileen Franklin, Lisa Krüger, Marie Küsel, Merle Mund und Ronja Röhrs

TV Jahn 2: Greta Baden, Jette Meyer, Lara Meyer, Viktoria Paukstys und Hanne Röhrs

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Nachbericht Deutsche Meisterschaft weibliche U18

In der Vorrunde der Deutschen Meisterschaft am 23.+24. März 2024 der weiblichen U18 in Huntlosen ging der Plan der Trainerin des TV Jahn Schneverdingen auf. Nach dem zweiten Vorrundenplatz und dem gewonnenen Viertelfinale freute sich ihre Mannschaft über den Weg in Richtung Medaillenränge – bis die Jahn-Finalträume schließlich durch den Ahlhorner SV platzten. Im anschließenden Spiel um Platz 3 belohnten sich die Mädels für ihren Kampf und kehren überglücklich mit einer Bronzemedaille nach Hause.

Am Vorrunden-Samstag lief für das Trainerduo Christine Seitz und Eric Heil zunächst alles wie erhofft. Dabei konnten sie allen acht Spielerinnen ausreichend Einsatzzeit geben, um so eine erfolgsversprechende Formation zu finden. Im Angriff hatten Seitz und Heil die Wahl aus den Talenten Leni Seyer, Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Emilia Schwarz. Neben Zuspielerin Nele Rogosch parierten die Abwehrkolleginnen Emily Gotzmann, Lisa Krüger und Mannschaftsführerin Maja Rogosch. Alle seine ersten drei Spiele gewann der TV Jahn jeweils mit einem 2:0. Erst gegen den Gastgeber TV Huntlosen, schließlich gegen die SG Karlsdorf/Waibstadt und auch gegen den TV Unterhaugstett. Im letzten Spiel der Vorrunde kam es dann zu einem kleinen Vorrundenfinale, indem die beiden bis dahin ungeschlagenen Mannschaften TV Jahn Schneverdingen und der SV Kubschütz aufeinandertrafen. Hier zeigten sich im Jahn-Lager erstmalig kleineren Schwächephasen. In allen Mannschaftsteilen kam es zu Nachlässigkeiten und damit zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit. Der SVK hat sich diesen Vorteil nicht nehmen lassen und agierte selbst cleverer. Mit 5:11 und 10:12 gingen beide Sätze an die Sachsenerinnen, die sich so auf der Zielgeraden den Gruppensieg erspielten. Mit der Punktausbeute von 6:2 und dem zweiten Tabellenplatz ist Mannschaftsführerin Rogosch auch nach dem verlorenen Spiel sehr zufrieden „Wir sind als Mannschaft gut in diese Meisterschaft gekommen und sind sehr fokussiert in die Spiele gegangen.“ Sie blickt optimistisch auf den Finaltag und freut sich auf die kommenden Herausforderungen „Es sind noch wirkliche starke Teams im Rennen. Wir wollen morgen nochmal eine Schippe drauflegen und unser Bestes geben.“
Und das hat sich wohl nicht nur die 16-jährige selbst, sondern das gesamte Team zu Herzen genommen. Gleich im Viertelfinalspiel gegen den MTV Wangersen spielten die Jahnlerinnen nahezu fehlerfrei auf. Mit Winter und Schwarz im Angriff, N. Rogosch im Zuspiel sowie der Defensive um M. Rogosch und Krüger war die Aufgabenverteilung klar. Schwarz hatte die kurzen Bälle des MTV im Griff und wartete geduldig mit ihren Teamkolleginnen auf die perfekte Chance. Schnell zogen sie davon und gewannen durch einen Zuspielfehler der Wangersenerinnen den ersten Satz mit 11:3. Auch in Satz 2 fanden die Rot-Weißen die Lücken im Spielfeld der Staderinnen und auch das Timeout der Gegnerinnen beim Stand von 8:4 ließ den Jahn-Express nicht stoppen. Schwarz verwandelte gleich den ersten Matchball und jubelte mit ihrer Mannschaft über den gewonnen Halbfinaleinzug (11:5).
Im Halbfinale wartete dann der wohl größte Gegner. Der Ahlhorner SV hat sich über Jahrzehnte in der Jugend einen Namen gemacht und marschierte souverän auch durch diese Vorrunde. Nun mit Seyer statt Winter auf der vorne rechts Position und Gotzmann statt Krüger wollten die Jahnlerinnen den Favoriten in Bedrängnis bringen – und das ist ihnen gelungen. Die Schneverdingerinnen zeigten sich sehr kompakt. Seyer servierte erfolgreich aus der Angabe, Schwarz streckte sich zu jedem kurzen Ball, die Abwehrspielerinnen agierten äußerst routiniert und Rogosch setze ein perfektes Zuspiel nach dem anderen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 5:5 verlief das Spiel auf absoluter Augenhöhe, ehe sich die Ahlhornerinnen leicht absetzen konnten. Mit zwei Schlägen um wenige Zentimeter ins Aus sorgten die Heidschnucken letztlich selbst für den Satzgewinn des ASV (8:11). In Satz 2 zeigte sich ein ähnliches Szenario. Kein Team gibt einen Ball auf, lange spannende Ballwechsel zerrten an den Nerven der angereisten Zuschauer. Seyer überzeugt weiterhin, spielt erneut clever und punktete aus ihren präzisen Angaben heraus. Auch in diesem Satz kann sich bis zum 5:5 keine Mannschaft erfolgreich absetzen. Doch dieses Mal ist es der TV Jahn, der die Nase in der entscheidenden Phase vorne hat. Mit kleinen Abständen erspielten sie sich ihre Führung, bauten sie aus und zwangen den Favoriten durch ihren Satzgewinn (11:7) in den Entscheidungssatz. Doch in der Folge blieb die Aufholjagd der Heideblütenstädterinnen unbelohnt. Es kommt zu Schwächen auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte und das Team aus der Nähe Oldenburgs zieht davon. Den ersten Matchball konnten die Jahnlerinnen noch abwehren, doch der zweite war es. Mit 11:5 ging der Entscheidungssatz an den Ahlhorner SV, der sich damit ein weiteres Mal nach ganz oben spielte.
Im Bronzemedaillenspiel brachten Seitz und Heil nochmal Karahmetovic neben Schwarz in den Angriff. Nach dem Patzer am Vortag zeigten sich die Schneverdingerinnen im zweiten Aufeinandertreffen gegen den SV Kubschütz von einer besseren Seite. Mit vielen Aktionen über die Vorderleute bekommen die beiden Abwehrtalente kaum etwas zu tun. Mit viel Geduld erarbeitete sich der TV Jahn einmal mehr seine Möglichkeiten und punktete sehenswert in der Deckung des SVK (11:5). Karahmetovic präsentierte sich fehlerfrei und brachte ihre Mannschaft auch im zweiten Satz in Führung. Gleich ihren ersten Matchball verwandelten die Schneverdingerinnen (11:4) und fiehlen sich in die Arme. Völlig losgelöst hatte der Jubel keine Grenzen und das Strahlen breitete sich in den Gesichtern der Jahnlerinnen aus. Mit einer überzeugenden Leistung scheiterten sie lediglich gegen den späteren Deutschen Meister vom Ahlhorner SV. Die Erleichterung war auch bei der Trainerin zu sehen „Wir sind super glücklich! In diesem starken Teilnehmerfeld eine Medaille zu ergattern, ist wirklich schwer. Die Mädels haben das richtig stark gemacht, ich bin sehr stolz auf alle 8.“ Co-Trainer Heil ergänzt „Jede hat sich über den Saisonverlauf hin weiterentwickelt und heute und gestern bewiesen, was sie gelernt haben. Darauf können wir in den kommenden Jahren aufbauen.“

Zum Einsatz kamen: Nele Rogosch, Maja Rogosch, Leni Seyer, Emily Gotzmann, Natascha Winter, Lisa Krüger, Nina Karahmetovic und Emilia Schwarz

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft weibliche U18

Für die nächste Nachwuchsmannschaft des TV Jahn Schneverdingen geht es zu den Titelkämpfen auf Bundesebene. Die weibliche U18 trifft am kommenden Wochenende zu Gast beim TV Huntlosen bei der Deutschen Meisterschaft an und hofft auf spannende, aber auch erfolgreiche Spiele.

In der Vorrundengruppe A bekommen es die Schneverdingerinnen mit dem TV Unterhaugstett, der SG Karlsdorf/Waibstadt, dem SV Kubschütz und dem Ausrichter TV Huntlosen zu tun. Qualifiziert hat sich das Team von Trainerin Christine Seitz über den Gewinn der Silbermedaille auf der Norddeutschen Meisterschaft in Wangersen. Hier präsentierten sich die Jahnlerinnen als geschlossene Mannschaft mit überzeugenden sportlichen Leistungen jeder einzelnen Spielerin. „Wir hatten in dieser Saison wirklich sehr viele Höhen und Tiefen. Wir freuen uns, dass wir uns überhaupt für diese Meisterschaft qualifiziert haben und wollen den Aufschwung von der NDM mit in dieses Turnier nehmen.“ so die Trainerin. Die letzte Meisterschaft in der Hallensaison der U18 verlief nicht nach den Wünschen der Rot-Weißen. Hier beendeten sie die Vorrunde auf dem letzten Tabellenplatz und landeten am Ende des Wochenendes lediglich auf Platz 9. Dies wollen die motivierten Heidschnucken dieses Mal besser machen. Das vorerst gesteckte Ziel für die Spiele am Samstag ist es mindestens auf den zweiten Tabellenplatz zu kommen. Dann müssten die Jahn-Mädels zwar in die Qualifikationsrunde, würden dort aber auf den Drittenplatzierten der Vorrundengruppe B treffen. Zwar stecken auch in dieser anderen Gruppe keine angenehmeren Gegner, doch würde man so den vermeintlich stärksten Gegnerinnen vor erst aus dem Wege gehen. Vor allem die Nordvertreter vom Ahlhorner SV und dem MTV Wangersen rechnen sich große Chancen auf die Medaillenränge der DM aus. Aber auch sie benötigen erstmal die erforderlichen Punkte gegen die starken Konkurrenten vom Ohligser TV, dem SV Energie Görlitz und dem TV Stammheim. Seitz sieht den Fokus vor allem auf ihrer Mannschaft „Über die vorderen Plätze können wir erst sprechen, wenn wir unsere eigenen Hausaufgaben machen und fehlerfrei in unser Spiel kommen. Wenn alle Spielerinnen einen guten Tag haben und ihr Können aufs Spielfeld bringen, dann ist alles möglich.“ Sie setzt bereits im Vorfeld ihre Ziele hoch an und zitiert im Interview Hermann Hesse „Man muß das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ Die Titelkämpfe starten in der Sporthalle Marschkamp in Huntlosen am Samstagmorgen um 9 Uhr. Der TV Jahn spielt sein erstes Spiel im zweiten Durchgang gegen die Huntlosenerinnen. Auch am Sonntag wird das erste Spiel um 9 Uhr angepfiffen – im besten Fall mit den Heideblütenstädterinnen im Viertel- oder sogar Halbfinale.

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Nachbericht Deutsche Meisterschaft weibliche U14

In einem starken Teilnehmerfeld erkämpfte sich die U14-Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen vergangenes Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft zu Gast beim TSV Borgfeld den 5. Platz.

Bereits in der Vorrunde am Samstag zeigte sich, wie ausgeglichen die Teams und wie knapp die Leistungsunterschiede der Mädchen sind. In ihrem ersten Spiel gegen die Ausrichterinnen waren die Schneverdingerinnen Ronja Röhrs, Jette Meyer und Lotta Schröder im Angriff, Merle Mund im Zuspiel sowie die Abwehrspielerinnen Marie Küsel, Hanne Röhrs, Mannschaftsführerin Greta Baden und die nach längerer Verletzung wieder genesene Lara Meyer, noch überlegen. Während sie nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten durch die Nervosität der Deutschen Meisterschaft sich zunächst noch recht verhalten zeigten, steigerten sie sich im weiteren Verlauf. Beide Sätze gewannen die Jahnlerinnen mit 11:7 und 11:5. Die folgenden Partien dann allesamt Unentschieden. Gegen die SC DHfK Leipzig ging nach einigen Unklarheiten und fehlender Konsequenz der Heidschnucken der erste Satz verloren (6:11). Im zweiten Satz dann die Wendung. Der Spielaufbau funktionierte von da an nahezu fehlerfrei und vermehrt kam der ebenfalls erfolgreiche Zweitschlag zum Zuge. Die Jahn-Hauptangreiferin wurde von den Leipzigerinnen ausgespielt, sodass die Mannschaftskollegin von nun an für die Punkte zuständig war. Mit Erfolg gelang über perfekt platzierte Kurze ein Punkt nach dem anderen und der TV Jahn glich zum 1:1 in Sätzen aus (11:5). Im dritten Spiel gegen den ESV Dresden waren es erst die Rot-Weißen, die in Führung gingen, ehe die Dresdenerinnen ausglichen. Überzeugt hatten die Heideblütenstädterinnen in Satz 1 noch mit ihren guten Angriffen und ihrer souveränen Deckungsarbeit, ehe es zu den Leistungseinbrüchen in der zweiten Hälfte kam. Mit 11:7 und dem anschließenden 9:11 trennten sich die Mannschaften erneut ohne einen Sieger. Und auch im letzten Vorrundenspiel wollte sich keinen Gewinner ermitteln lassen. Gegen den TSV Karlsdorf erkämpften sich die Schneverdingerinnen gegen den DM-Favoriten Karlsdorf den ersten Satz und gewannen mit 14:12. Wie zuvor gelang auch in diesem Spiel in Satz 2 dem Team aus der Heideblütenstadt nicht mehr alles so wie gewohnt. In allen Mannschaftsteilen ging immer wieder ein Ball verloren, was der TSV für sich zu nutzen wusste. Mit 7:11 verloren sie den Satz und trennten sich erneut Unentschieden. Besonders in diesem Spiel bot sich den Zuschauern ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften bewiesen ihr Können und zeigten allen angereisten Fans, dass sie zu Recht auf dieser Meisterschaft antreten dürfen. Das Ergebnis dieser ausgeglichenen Gruppe war der Satz- und Punktegleichstand der drei Erstplatzierten. Karlsdorf, Leipzig und Schneverdingen beendeten die Vorrunde mit je 5:3 Sätzen und Punkten. Ausschlaggebend für die Endabrechnung war das Ballverhältnis. Mit nur einem Gut-Ball weniger landete der TV Jahn auf Platz 3, hinter der Mannschaft aus Leipzig und dem Bestplatzierten TSV Karlsdorf. Somit wartete am nächsten Finaltag, der Zweitplatzierte der Gruppe B – der TV Unterhaugstett im entscheidenden Viertelfinale. Im dritten Spiel des Sonntags gelang im Qualifikationsspiel ums Halbfinale den Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn zu selten ihre Routine. Voller Aufregung verpasste die junge Mannschaft den Start und holte in der Folge auch nicht mehr auf. Mit 2:11 und 5:11 mussten die Heidschnucken dem TVU das Feld überlassen und sich mit dem Spiel um Platz 5 zufriedengeben. Hier trafen die Schneverdingerinnen auf den aus der Vorrunde bekannten SC DHfK Leipzig, gegen den sie einen Tag zuvor noch ein Remis hinlegten. Nach dem zuvor eigens verlorenen Spiel zeigten sich die Heidschnucken wieder von einer völlig anderen Seite, ihrer bekannten Form. Mit einer konsequenten Abwehrarbeit passte das Zusammenspiel mit der Zuspielerin wieder nahtlos zusammen und der Angriff spielte fehlerfrei auf. Auch die von der Abwehr in den Angriff gewechselte Hanne Röhrs erledigte auf der Angabenposition einen guten Job. Erhobenen Hauptes funktionierten die Abläufe wieder und das Team aus der Heide gewann beide Sätze mit 11:9 und 11:6. Das Fazit der Meisterschaft ist für den TV Jahn keineswegs unglücklich. Die Mannschaft beendete die Deutsche Meisterschaft mit einem guten letzten Spiel und einem überzeugenden Ergebnis. In der Gruppenkonstellation musste sich die ehrgeizige Mannschaft erst einmal beweisen. Das war keine leichte Aufgabe und zeigte, wie gut die Ansätze der Nachwuchsspielerinnen schon sind. Ausschlaggebend für die Platzierung war letztlich das Viertelfinale gegen Unterhaugstett. Mit ein bisschen mehr Glück und mehr Durchhaltevermögen, kann auch dieses Spiel bei der nächsten Meisterschaft, an die Schneverdingerinnen gehen und dann sind sie an den Podestplätzen ganz oben mit dran. In einem spannenden Finale gewann der ESV Schwerin schließlich die Deutsche Meisterschaft gegen den TSV Karlsdorf. Die Bronzemedaille gewann der TV Unterhaugstett knapp vor dem Viertplatzierten VfL Kellinghusen.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Lara Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft weibliche U14

Am kommenden Wochenende reist der Nachwuchs der weiblichen U14 zur Deutschen Meisterschaft – dem absoluten Highlight ihrer Saison.
Zu Gast beim TSV Borgfeld spielen die zehn qualifizierten Mannschaften um den Titel des neuen Deutschen Meisters. Hierunter auch die Mädchen vom TV Jahn Schneverdingen. Sie reisen mit ihrem vollständigen Kader an und sind damit qualitativ, aber auch in der Breite sehr gut aufgestellt. In der Vorrundengruppe A trifft das Team von Trainerin Christine Seitz auf gleich vier weitere DM-Dauerkandidaten. Die Gegner des ESV Dresden, SC DHfK Leipzig, TSV Borgfeld und TSV Karlsdorf bewiesen ihr Können auf vergangenen Meisterschaften und sind ernstzunehmende Konkurrenten. Der gehandelte Favorit in dieser sehr ausgeglichenen Gruppe werden dennoch die Karlsdorferinnen sein. Sie haben bei den Deutschen Meisterschaften der letzten Jahre sowohl im Feld als auch in der Halle sich in die Medaillenränge spielen können und bewiesen sich dabei als sehr kompaktes Team. „Alle fünf Mannschaften haben auch in den jüngeren Altersklassen noch, sehr gute Ansätze gezeigt. Sie werden sich allesamt gut weiterentwickelt haben, da bin ich mir sicher“ so die Einschätzung der Trainerin Seitz. Auf eine vermeintlich schwächere Mannschaft kann man in dieser Vorrunde nicht hoffen. Für die Jahnlerinnen heißt es also gleich vier Mal volle Konzentration und voller Ehrgeiz, um nicht vorzeitig den Anschluss zu verlieren. Wie so oft bei einer Deutschen Meisterschaft wird auch hier die Tagesform der wesentliche Faktor sein. Die Heidschnucken brauchen sich in diesem starken Teilnehmerfeld aber keineswegs zu verstecken. Sie kommen als Vizemeister der Norddeutschen Meisterschaft und wollen auch hier beweisen, dass sie sich nach ganz oben spielen können. In der Gruppe B treten der ESV Schwerin, der VfL Kellinghusen, der TV Unterhaugstett, der NLV Stgt. Vaihingen und die SG Glauchau-R./Groitzsch an. Auch diese Konstellation verspricht spannende Spiele und lange Sätze, denn auch diese fünf Mannschaften reisen mit sehr talentierten Nachwuchsspielerinnen an. In der Vorrunde am Samstag gilt es sich für den K.o.-Modus am Folgetag zu qualifizieren. Die jeweils Erstplatzierten der beiden Gruppen stehen direkt im Halbfinale. Die jeweiligen Zweiten und Dritten gehen einen Umweg über das Viertelfinale und müssen sich im Qualifikationsspiel am Sonntagfrüh den Einzug ins Halbfinale noch erspielen. Die übrigen vier Mannschaften spielen um die Ränge 7-10. Trainerin Seitz hat viel Respekt vor der bevorstehenden Aufgabe ihrer Mannschaft „Schon bei der NDM haben wir gesehen, wie eng das Teilnehmerfeld beisammen liegt, das wird jetzt vermutlich nochmal mehr sein. Eine Medaille zu bekommen, wird hier wirklich eine Herausforderung, der wir uns aber mit Freude stellen – bei einer DM ist alles möglich.“ In der U12 im letzten Jahr Halle 22/23 war es das Team aus Karlsdorf, was sich letztlich die Goldmedaille um den Hals hängen durfte, dicht gefolgt von dem Vize-Deutschen Meister, dem TV Jahn Schneverdingen.

Unter folgendem Link, können die Ergebnisse mitverfolgt werden:

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Nachbericht Norddeutsche Meisterschaft weibliche U16

Die Norddeutsche Meisterschaft beim VfL Kellinghusen verlief für den TV Jahn U16 Nachwuchs nicht nach Plan. Nachdem die jungen Schneverdingerinnen sich über den dritten Vorrundenplatz in die Qualifikationsrunde retteten, endete der Kampf um die Medaillen – sie kehrten mit einem wenig zufriedenstellenden 6. Platz nach Hause.

Trainerin Christine Seitz hatte ihrer Mannschaft im Vorfeld noch die positive Nachricht über den Nachrückerplatz für die Norddeutsche Meisterschaft mitteilen können, ehe die ersten Absagen der Spielerinnen eintrudelten. Unglückliche Doppelbelegungen in den Kalendern der Nachwuchsspielerinnen sorgten für einen dünn aufgestellten Jahn-Kader. Die U16-Spielerinnen Nina Karahmetovic, Emilia Schwarz und Mannschaftsführerin Natascha Winter konnten lediglich über die U14-Spielerinnen Jette Meyer und Ronja Röhrs sowie die sehr junge U12-Spielerin Viktoria Paukstys zu einer spielfähigen Mannschaft werden.
Doch in ihrem ersten Spiel der Vorrundengruppe A gegen den ESV Schwerin, merkte man dem jungen Team keinen Unterschied an. Meyer und Pauksyts fügten sich nahtlos in die U16-Spielklasse ein und auch die sonstige Angreiferin Röhrs glänzte in ihren Aktionen, dieses Mal in der Defensive. Mit 11:6 und 11:2 gingen gleich beide Sätze an die Mannschaft aus der Heideregion. Im zweiten Spiel gegen den Dauerkonkurrenten vom MTV Wangersen wurde es dann holpriger. „Erneut hat sich leider unsere Schwäche gezeigt, wir haben aktuell zu viele Eigenfehler in unserem Angriff“ kritisierte der für Seitz eingesprungene Betreuer Eric Heil. In der Folge verloren die Jahnlerinnen den ersten Satz deutlich mit 4:11. Im zweiten Satz tauschte Heil Schwarz ins Zuspiel und Winter in den Angriff, was auch direkt mit dem Erfolg belohnt wurde. Über eine gute Abwehr und ruhigen Zuspielen punkteten die Schlägerinnen, ohne dabei wiederholt die Eigenfehlerquote zu erhöhen. Somit ging Satz 2 mit 11:6 an den TV Jahn, der damit das Remis gegen den MTV sicherte. Im letzten Spiel am Vorrunden-Samstag war für das ersatzgeschwächte Jahn-Team gegen den späteren Norddeutschen Meister vom Ahlhorner SV nichts zu holen. Ein weiteres Mal waren es die Eigenfehler der Schneverdingerinnen selbst, die das Spiel störten und die Punkte Ahlhorns brachten. Mit 4:11 und 9:11 holte Ahlhorn sich den Spiel- und Vorrundengesamtsieg. Das Fazit des Betreuers nach Spieltag 1 der Norddeutschen Meisterschaft „Die Fehler im Angriff kosten uns aktuell einfach zu viel. Die drei Jüngsten sind mir positiv aufgefallen und haben sich sehr gut geschlagen. Insgesamt haben die Mädels heute aber schon sehr gut zusammengespielt, auch wenn sie so sonst nie zusammen aufgetreten sind.“
Am Sonntag begann der Finaltag für den TV Jahn gleich im ersten Spiel des Tages. Gegen den TSV Essel, ging es um die Qualifikation für die kommenden Halbfinals. Der erste Satz begann sehr ausgeglichen und die Heideblütenstädterinnen zeigten sich konzentriert. Dies konnten sie über die Endphase des Auftaktsatzes hinaus halten und sich somit auch die entscheidenden Punkte sichern. Mit 11:9 ging der TV Jahn in die 1:0-Satzführung, die der TSV in Satz 2 auszugleichen wusste. Nach einem erneuten Spielabschnitt auf Augenhöhe musste dieses Mal die Satzverlängerung die Entscheidung bringen. Schließlich brachte ein Eigenfehler des Jahn-Teams den folgeschweren Punkt und die Esslerinnen gewannen den Satz mit 12:14. Im Entscheidungssatz konnten die Schneverdingerinnen noch bis zum 4:4 mithalten, ehe die Staderinnen die jüngsten in der Jahn-Deckung fanden. Zunehmend unter Beschuss wollte die Abwehr der Heidschnucken nicht mehr gelingen und der Altersunterschied zeigte sich. Mit 7:11 beendete der TSV Essel das Spiel, zog ins Halbfinale ein und ließ den TV Jahn Schneverdingen hinter sich. Enttäuscht ging es für die Schneverdingerinnen in das Platzierungsspiel um den Rang 5. Gegen TV Brettorf in Satz 1 spielten die Rot-Weißen befreit auf, ließen den TVB gar nicht erst ins Spiel kommen (11:2). Doch die Oldenburgerinnen konnten sich steigern, wurden mit jedem Rückschlag wieder sicherer und spielten cleverer. Mit dem 7:11 in Satz 2 holten die Gegnerinnen den Satzvorsprung auf und zwangen die Jahn-Mädchen in den dritten entscheidenden Satz. Hier konnten die Jahnlerinnen noch einmal gut mithalten, zogen aber letzten Endes den Kürzeren. Mit dem 11:13 punktete der TV Brettorf ein letztes Mal und holte sich den 5. Platz vor dem TV Jahn Schneverdingen. Für die Zukunft nimmt Betreuer Heil nochmal wichtige Punkte mit „Unser Angriff muss unbedingt wieder fehlerfreier werden, daran arbeiten. Auch in der Abwehrarbeit hat mir das letzte bisschen Ehrgeiz und der Wille zum Kampf gefehlt, wir hatten einige Situationen, in denen wir vielleicht doch hätten mehr machen können.“ Die Podestplätze gingen am Ende des Tages an den Norddeutschen Meister vom Ahlhorner SV, dem Vizemeister MTV Wangersen und dem Bronzemedaillengewinner TSV Essel. Die U16 des TV Jahn muss mit dem 6. Tabellenplatz die Saison unter dem Hallendach nun beenden und konnte keines der Tickets für die Deutsche Meisterschaft im April lösen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Jette Meyer, Viktoria Pauksyts, Ronja Röhrs, Emilia Schwarz und Natascha Winter

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