Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Debüt geglückt, Deutsche Meisterschaft fest im Blick: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim fünften Spieltag der Bundesliga Nord in Hagen ihre Pflichtaufgaben erfüllt und mit zwei Siegen einen weiteren großen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft gemacht.

Überschattet wurde die Vorbereitung auf den Spieltag zunächst von einer unglücklichen Nachricht. Abwehrspielerin Luca von Loh zog sich unter der Woche abseits des Faustballplatzes eine Fingerfraktur zu – ausgerechnet in ihrer Comebacksaison nach ihrer Faustballpause. Damit wird die 25-Jährige in den verbleibenden Bundesligaspielen fehlen und auch ein Einsatz bei einer möglichen Deutschen Meisterschaft ist derzeit ungewiss. Gleichzeitig stand allerdings für Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic ein besonderer Tag bevor. Die Jugendspielerin gehörte erstmals zum Bundesligakader der Schneverdingerinnen und sollte in Hagen wenig später ihre Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. Im ersten Spiel des Tages trafen die Heidschnucken auf den Gastgeber TSV Hagen 1860. Die Rheinländerinnen hatten zuvor das wichtige Duell im Tabellenkeller gegen den TuS Wakendorf deutlich für sich entschieden und gingen entsprechend mit Rückenwind in die Partie. Die Bedingungen in der Hagener Faustball-Arena waren dabei alles andere als einfach. Nächtlicher Regen hatte den Platz aufgeweicht und insbesondere die Ballannahme auf dem matschigen Untergrund erschwert. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Lena Meyer und Laura Kauk in der Abwehr übernahm der TV Jahn dennoch früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem Müller überzeugte mit druckvollen Angaben und großem Einsatz in der Defensivarbeit. Die Schneverdingerinnen ließen sich von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen und sicherten sich mit 11:6, 11:9 und 11:4 einen souveränen 3:0-Erfolg. Die erstmalig mitgereiste Nina Karahmetovic unterstützte ihre Mannschaft dabei zunächst noch lautstark von der Auswechselbank. Im anschließenden Duell mit dem TuS Wakendorf folgte dann ihr großer Moment. Trainerin Christine Seitz schenkte der Jugendspielerin ihr Bundesligadebüt und stellte sie direkt im Angriff auf. Großmann rückte dafür ungewohnt in die Defensive, während Müller die Hauptverantwortung in Angabe und Rückschlag übernahm. Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Mannschaftsführerin Laura Kauk in der Abwehr komplettierten die Formation. Die Nervosität war Nina Karahmetovic zu Beginn noch anzumerken, doch mit jedem Ballwechsel gewann sie mehr Sicherheit. Die linkshändige Angreiferin fand immer besser in die Partie und stellte die Wakendorfer Defensive mit ihrer ungewohnten Schlaghand vor Probleme. Als ihr schließlich die ersten Bundesligapunkte gelangen, wich die anfängliche Nervosität endgültig der Freude. Die Schneverdingerinnen kontrollierten die Partie weitgehend, mussten jedoch den zweiten Satz aufgrund einiger Nachlässigkeiten und Fehlangaben abgeben. Anschließend fanden die Heidschnucken wieder zu ihrer Linie zurück und entschieden die Begegnung mit 11:5, 10:12, 11:7 und 11:4 verdient für sich. „Nina hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht“, lobte Zuspielerin Alina Karahmetovic ihre jüngere Schwester nach dem Spiel. „Natürlich war sie vor ihrem ersten Bundesligaeinsatz aufgeregt, aber sie hat sich schnell reingekämpft und ihre Chancen mutig genutzt. Gerade ihre ersten eigenen Punkte haben gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann.“ Mit den beiden Erfolgen festigt der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord und kommt seinem großen Saisonziel – der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – einen weiteren entscheidenden Schritt näher. Vor den beiden verbleibenden Spieltagen haben die Rot-Weißen die Qualifikation zur Endrunde weiterhin komplett in eigener Hand.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Lena Meyer und Nina Karahmetovic

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Pflichtaufgaben im Tabellenkeller: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Sonntag zum fünften Spieltag der Bundesliga Nord nach Hagen. Gegen den TSV Hagen 1860 und den TuS Wakendorf zählen für die Heidschnucken dabei nur Siege.

Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV vor zwei Wochen hat sich die Ausgangslage für die Schneverdingerinnen kaum verändert. Während die Nordmeisterschaft inzwischen außer Reichweite geraten ist, befindet sich der TV Jahn weiterhin in aussichtsreicher Position für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Mit aktuell 12:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den dritten Tabellenplatz und haben die Teilnahme an der Endrunde weiterhin in eigener Hand. Damit dies auch so bleibt, dürfen sich die Jahnlerinnen gegen die beiden Schlusslichter der Liga keine Blöße geben. Sowohl Aufsteiger TSV Hagen 1860 als auch der TuS Wakendorf konnten bislang erst einen Saisonsieg feiern und stehen mit jeweils 2:18 Punkten am Tabellenende. Entsprechend klar verteilt sind die Rollen vor dem Spieltag. „Unser Anspruch muss es sein, beide Spiele deutlich zu gewinnen“, sagt TV-Jahn-Angreiferin und Nationalspielerin Helle Großmann. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich unser Spiel durchbringen können. Jetzt gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und keine Zweifel aufkommen zu lassen.“ Bereits in den Hinspielen setzten sich die Heideblütenstädterinnen gegen beide Mannschaften souverän mit 3:0 durch. An diese Leistungen wollen die Rot-Weißen nun anknüpfen. Besonders erfreulich: Mit Lena Meyer steht dem Team wieder eine zusätzliche Wechseloption zur Verfügung, sodass Trainerin Christine Seitz personell etwas flexibler agieren kann. Zudem wird mit Nina Karahmetovic ein Nachwuchstalent erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die Jugendspielerin reist als weitere Angriffsoption mit nach Hagen und könnte dort ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. „Für unsere jungen Spielerinnen sind solche Erfahrungen enorm wichtig. Nina arbeitet engagiert mit und bekommt nun die Möglichkeit, sich auf Bundesliganiveau zu zeigen und weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Trainerin Christine Seitz. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage warnt Großmann davor, die Gegnerinnen zu unterschätzen: „Gerade solche Spiele können unangenehm werden, wenn man nicht die nötige Spannung auf den Platz bringt. Unser Ziel sind zwei Siege und mit möglichst überzeugenden spielerischen Leistungen.“

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Kälte, Regen, Niederlage – die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verloren am vergangenen Wochenende unter schwierigen Wetterbedingungen auch die Rückrundenpartie gegen den Ahlhorner SV. Der anschließende Pflichtsieg gegen den TSV Hagen 1860 glättete jedoch das Tagesergebnis.

Für die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz war es gegen die Ahlhornerinnen erneut keine einfache Aufgabe. Nicht nur spielerisch, sondern auch aufgrund der äußeren Bedingungen. Von Beginn an zeigte sich, wie gut der amtierende Deutsche Meister auf die Schneverdinger Offensive vorbereitet war. Sowohl die Angaben von Aniko Müller als auch die Angriffe von Helle Großmann wurden von den Gästen immer wieder erfolgreich entschärft. Dadurch gelang es den Jahnlerinnen nur selten, ihr gewohntes Angriffsspiel aufzuziehen. Der erste Satz ging mit 7:11 an die Gäste. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den dick in Regenjacken eingepackten Zuschauern ein ähnliches Bild. Während Ahlhorn in der Defensive immer sicherer wurde, einige sehenswerte Bälle auch aus den Angriffsreihen parierte und selbst sehr fehlerfrei aufspielte, hatten die Schneverdingerinnen vor allem mit dem nassen Boden und dem konsequenten Spiel der Gäste zu kämpfen. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 6:11 verloren. Erstmals Hoffnung auf eine Wende machte dann der dritte Satz. Beim Stand von 6:3 schienen die Gastgeberinnen im Spiel angekommen zu sein und die Aufholjagd einzuleiten. Ahlhorn reagierte jedoch mit einer taktischen Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit fünf Punkten in Folge war die Führung der Jahnlerinnen dahin. Ein letztes Aufbäumen gelang den Rot-Weißen, auch begünstigt durch einige Eigenfehler der Oldenburgerinnen, zwar noch einmal. Der Satzball beim Stand von 10:9 blieb nach einem Ass Ahlhorns jedoch ungenutzt. Mit 10:12 ging schließlich auch der dritte Satz verloren. Dabei war insbesondere der letzte Ballwechsel noch einmal lange umkämpft, ehe Nationalangreiferin Jordan Nadermann mit einem platzierten Ball den Schlusspunkt setzte. „Wir haben uns in der Angabe heute schwergetan. Ahlhorn hat unsere Paradebälle erfolgreich zugestellt und selbst das Spiel gut aufgebaut“, erklärte Mannschaftskapitänin Laura Kauk. „Wenn es nass ist, wird es in der Defensive noch einmal schwieriger. Trotzdem haben wir einige Bälle herausgeholt, konnten insgesamt aber einfach zu wenig Kompaktheit bieten.“ Mit diesem Erfolg macht der amtierende Deutsche Meister einen weiteren großen Schritt in Richtung Nordmeisterschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich angedeutet, dass es gegen Ahlhorn eine Leistung deutlich über hundert Prozent braucht, um die Oldenburgerinnen zu schlagen. „Und die hatten wir heute nicht“, brachte es Kauk auf den Punkt. Das Spiel gegen die weit angereisten Hagenerinnen glich anschließend wie erwartet einer Formsache. Noch zu unerfahren und unsicher präsentierten sich die Aufsteigerinnen trotz ihrer Ambitionen. Mit 11:5, 11:7 und 11:4 verbuchten die Heidschnucken zumindest die Punkte aus dieser Partie auf ihrem Konto und behaupteten damit weiterhin Rang zwei der Bundesligatabelle. Sonderlich schwerwiegend ist die zweite Saisonniederlage glücklicherweise nicht. Die Heideblütenstädterinnen haben weiterhin einen Vier-Punkte-Puffer auf den Tabellenvierten und bleiben damit klar auf DM-Kurs.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh und Laura Kauk

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Nachbericht letzter Spieltag Herren 07.06.2026

Meisterschaft perfekt gemacht: Die Herren des TV Jahn Schneverdingen haben sich am letzten Spieltag der Bezirksliga Südost den Titel gesichert. Trotz eines durchwachsenen Auftritts auf heimischer Anlage reichten zwei Siege aus vier Spielen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und die Saison auf dem ersten Tabellenplatz abzuschließen.

Pünktlich zum Auftakt gegen den TSV Bardowick 3 setzte starker Regen ein und erschwerte beiden Mannschaften das Spiel erheblich. Besonders die Abwehrreihen standen vor großen Herausforderungen, da die Ballkontrolle auf dem durchnässten Rasen häufig zur Glückssache wurde. Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (10:12) kämpften sich die Schneverdinger zurück, gewannen den zweiten Durchgang mit 11:7 und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort hatte der TV Jahn bei nochmals stärker werdendem Regen jedoch nicht das nötige Spielglück auf seiner Seite und musste sich mit 9:11 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 waren die Bedingungen zwar weiterhin nass, allerdings ohne Regen. Die Jahnler fanden deutlich besser in die Partie und sicherten sich den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Durchgang lief dann nahezu alles zusammen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Schneverdingen dem Gegner beim 11:4 keine Chance und sicherte sich den wichtigen Sieg. Da Verfolger Eicklingen zuvor Punkte liegen gelassen hatte, stand mit diesem Erfolg bereits fest: Die Meisterschaft geht an den TV Jahn Schneverdingen. Entsprechend fehlte im anschließenden Duell mit dem TuS Eicklingen die letzte Spannung. Viele Fehler in Abwehr und Angriff machten es dem Gegner leicht, sodass die Heidschnucken mit 7:11 und 7:11 ihre zweite Niederlage des Tages hinnehmen mussten. Zum Abschluss wartete mit dem TSV Gr. Häuslingen noch einmal ein starker Gegner. Während Schneverdingen im ersten Satz deutlich das Nachsehen hatte (6:11), kämpfte sich die Mannschaft im zweiten Durchgang zurück und glich mit 11:8 aus. Im Entscheidungssatz bewiesen die Jahnler erneut Moral. Einen zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand holten sie noch auf, mussten sich am Ende aber denkbar knapp mit 10:12 geschlagen geben. „Die heutigen Leistungen waren nicht das, was wir von uns gewohnt sind“, bilanzierte Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil nach dem Spieltag. „Trotzdem hat es zum Titel in der Liga gereicht.“ Mit 16:8 Punkten und einem Satzverhältnis von 18:11 beendet der TV Jahn Schneverdingen die Saison auf dem ersten Tabellenplatz und krönt sich damit zum Meister der Bezirksliga Südost.

Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Olaf Neuenfeld

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 07.06.2026

Mit der Vizemeisterschaft im Gepäck endet für die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen eine starke Saison in der Bezirksoberliga. Obwohl die jungen Heidschnucken am letzten Spieltag in Oldendorf auf eine etatmäßige Angreiferin verzichten mussten und die äußeren Bedingungen alles andere als einfach waren, verteidigten sie ihren zweiten Tabellenplatz und belohnten sich damit für eine konstant starke Spielzeit.

Mit Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder trat erneut eine sehr junge Schneverdinger Mannschaft die Reise in die Südheide an. Zum Auftakt gegen den MTV Lübberstedt fanden die Jahnlerinnen gut in die Partie und sicherten sich mit 11:7 und 14:12 den ersten Sieg des Tages. Vor allem im zweiten Satz schlichen sich zwar einige Eigenfehler ein, dennoch brachten die Heidschnucken den Erfolg souverän über die Ziellinie. Anschließend wartete mit dem MTV Hammah 2 die erste echte Herausforderung des Tages. Regen und ein dadurch stark rutschender Ball erschwerten vor allem die Annahme. Gleichzeitig machte sich das Fehlen einer geübten Angreiferin bemerkbar, wodurch es den Heideblütenstädterinnen zunehmend schwerfiel, eigene Punkte zu erzielen. Die Folge war eine 0:2-Niederlage (7:11, 6:11). Auch gegen Tabellenführer SV Düdenbüttel fanden die Schneverdingerinnen nur schwer zu ihrem Spiel. Die schwierigen Wetterbedingungen und die eigene Fehlerquote verhinderten immer wieder einen geordneten Spielaufbau. Gegen die erfahrenen Spitzenreiterinnen konnten die Spielerinnen des TV Jahn dies nicht kompensieren und mussten sich mit 5:11 und 7:11 geschlagen geben. Im abschließenden Spiel gegen den TSV Borgfeld zeigte die Mannschaft dann noch einmal Moral. Die Abwehr arbeitete deutlich stabiler und auch die Zahl der Eigenfehler konnte reduziert werden. Dadurch entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, in der die Rot-Weißen lange mithielten. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz, sodass auch dieses Spiel mit 7:11 und 4:11 verloren ging. „Uns haben heute vor allem die Bedingungen und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff zu schaffen gemacht. Gerade bei dem Wetter wurde es schwer, die Bälle sauber aufzubauen und die Punkte zu machen“, fasste Greta Baden den Spieltag zusammen. „Trotzdem können wir sehr stolz auf unsere Saison sein. Wir haben als junge Mannschaft gezeigt, dass wir in der Bezirksoberliga ganz vorne mitspielen können.“ Trotz des durchwachsenen Saisonabschlusses fällt das Fazit äußerst positiv aus. Mit 20:8 Punkten schließen der TV Jahn Schneverdingen die Spielzeit in der Erwachsenenklasse auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Damit belohnt sich die junge Mannschaft für eine starke Saison und bestätigt eindrucksvoll ihre Entwicklung in den vergangenen Monaten.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder
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Vorbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Wahren die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen ihre Chance auf die Nordmeisterschaft? Bei ihrem ersten Heimspieltag der Saison kommt es zum richtungsweisenden Rückrundenduell mit dem Ahlhorner SV sowie zum ersten Aufeinandertreffen mit dem TSV Hagen 1860.

Während die Schneverdingerinnen am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, erledigte Dauerrivale Ahlhorn seine Pflichtaufgaben und führt die Tabelle der Nordliga weiterhin ohne Punktverlust an. Die Jahnlerinnen folgen jedoch dicht dahinter und haben die Meisterschaft weiterhin in eigener Reichweite. „Beim ersten Spieltag in Ahlhorn waren wir noch nicht voll da und hatten mit uns selbst sowie den schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen“, erinnert sich Abwehrspielerin Luca von Loh. Für den Heimspieltag am Sonntag erwartet sie jedoch eine andere Ausgangslage: „Wir haben unsere Abstimmung verbessert, insgesamt mehr Sicherheit gewonnen und wissen, was uns auf unserer eigenen Anlage erwartet. Das 0:3 aus dem Hinspiel war unnötig und soll sich nicht wiederholen.“ Dabei geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Deutsche Meisterschaft. Der Nordmeister qualifiziert sich direkt für das Halbfinale, während die Teams auf den Plätzen zwei und drei zunächst ein Viertelfinale gegen die besten Südvertreter bestreiten müssen. Mit einem Sieg gegen Ahlhorn würden die Heidschnucken das Titelrennen wieder völlig offen gestalten. Bei einer Niederlage hätten die Oldenburgerinnen dagegen beste Chancen, sich frühzeitig entscheidend abzusetzen. Trotz des Topspiels gegen Ahlhorn darf auch die zweite Aufgabe des Tages nicht unterschätzt werden. Mit dem TSV Hagen 1860 wartet eine Mannschaft, die bislang zwar erst einen Saisonsieg feiern konnte, deren Kader aber über viel Potenzial verfügt. Die Rheinländerinnen gelten als ehrgeizig und unangenehm zu bespielen, auch wenn die bisherigen Ergebnisse hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Trainerin Christine Seitz blickt dem Heimspieltag dennoch optimistisch entgegen: „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und viele Abläufe weiter festigen können. Außerdem konnten wir erneut Lena Meyer für den Kader gewinnen, sodass wir uns zusätzliche Wechselmöglichkeiten offenhalten können.“ Spielbeginn auf der Sportanlage Im Osterwald ist wie gewohnt am Sonntag um 11 Uhr.

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Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 31.05.2026

Faustballerinnen weiter auf Erfolgskurs: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen hat auch ihren dritten Spieltag in der Bezirksoberliga ohne Punktverlust abgeschlossen. Beim Spieltag in Hammah feierten die Heidschnucken drei souveräne Siege und festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz.

Gegen den MTV Wangersen 2 fanden Marie Küsel, Ronja Röhrs, Merle Mund, Nina Karahmetovic und Hanne Röhrs schnell in die Partie. Eine sichere Abwehr, präzise Zuspiele und druckvolle Angriffe sorgten für einen ungefährdeten 2:0-Erfolg (11:7, 11:3). Auch im anschließenden Spiel gegen den TuS Oldendorf präsentierte sich das Team konzentriert und konstant. Mit platzierten Angriffsschlägen und nur wenigen Eigenfehlern gelang der nächste Sieg mit 11:6 und 11:7. Im abschließenden Duell mit dem MTV Oldendorf knüpften die Jahnlerinnen nahtlos an ihre bisherigen Leistungen an. Auf allen Positionen agierte die Mannschaft nahezu fehlerfrei und ließ den Gegnerinnen beim 11:6 und 11:3 kaum eine Chance. Mit den drei Erfolgen bleiben die Heideblütenstädterinnen in der Spitzengruppe der Bezirksoberliga. Nach zehn Spielen stehen sie bei 18:2 Punkten und einem starken Satzverhältnis von 18:3 weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz. Lediglich Spitzenreiter SV Düdenbüttel weist bislang die bessere Bilanz auf. Bereits in der kommenden Woche wird der letzte Spieltag in Oldendorf – möglicherweise im direkten Duell zwischen Düdenbüttel und Schneverdingen – die Entscheidung über die Meisterschaft bringen.

Zum Einsatz kamen: Marie Küsel, Ronja Röhrs, Merle Mund, Nina Karahmetovic und Hanne Röhrs
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Nachbericht 2. Spieltag Herren Bezirksliga 31.05.2026

Mit einer makellosen Bilanz kehrten die Herren des TV Jahn Schneverdingen von ihrem zweiten Spieltag der Bezirksliga Südost in Eicklingen zurück. Dank vier Siegen aus vier Spielen behaupteten die Heidschnucken ihre Tabellenführung und stehen nun mit 14:2 Punkten weiterhin an der Spitze.

Nach zehnwöchiger Verletzungspause feierte Olaf Neuenfeld sein Comeback. Zudem verstärkten die Nachwuchsspielerinnen Lotta Schröder und Greta Baden die Mannschaft. Gemeinsam mit Claus Wodtke, Steffen Schröder, Kathryn Röbber und Eric Heil gelang ein rundum erfolgreicher Spieltag unter teilweise schwierigen Wetterbedingungen. Zum Auftakt setzte sich der TV Jahn gegen den Gastgeber TuS Eicklingen souverän mit 11:5 und 11:6 durch. Trotz nassem Rasen und einsetzendem Regen überzeugte insbesondere die Defensive, die kaum gegnerische Angriffe zuließ. Deutlich mehr Arbeit wartete anschließend gegen den TSV Gr. Häuslingen. Nach einem verlorenen ersten Satz (9:11) kämpften sich die Schneverdinger zurück ins Spiel, drehten die Partie (13:11) und sicherten sich den Sieg erst im Entscheidungssatz (11:8). Gegen den TSV Bardowick 3 lief es anschließend zunächst nahezu perfekt. Mit einer erneut stabilen Abwehrarbeit und einem präzisen Spielaufbau erspielten sich die Jahnler die Satzführung (11:9). Lediglich im zweiten Satz wurde es noch einmal spannend, ehe der knappe 15:14-Erfolg den dritten Tagessieg perfekt machte. Im letzten Spiel des Tages gegen den TuS Hermannsburg 2 zeigte sich erneut, wie sehr die wechselnden Wetterverhältnisse den Spielverlauf beeinflussten. Nach einem deutlichen ersten Satz (11:5) sorgten Regen und später sogar ein Gewitter für erschwerte Bedingungen und eine Spielunterbrechung. Davon ließen sich die Schneverdinger jedoch nicht aus dem Konzept bringen und entschieden auch diese Partie verdient für sich (7:11 und 11:6). Besonders erfreulich war das gelungene Debüt der Jugendspielerinnen Schröder und Baden, die sich nahtlos in die Mannschaft einfügten und ihren Teil zum erfolgreichen Abschneiden in der Herrenriege beitrugen.

Zum Einsatz kamen: Olaf Neuenfeld, Claus Wodtke, Steffen Schröder, Kathryn Röbber, Lotta Schröder, Greta Baden und Eric Heil

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Nominierungen Europameisterschaft

Viel faustballerische Prominenz in der kleinen Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg: Die weibliche U21 sowie die Frauen- und Männer-A-Kader trafen sich mit insgesamt 50 potenziellen Nationalspielerinnen und Nationalspielern zur ersten Lehrgangsmaßnahme des Jahres 2026 in Adelmannsfelden. Darunter befanden sich gleich sechs Spielerinnen aus Schneverdingen sowie Männer-Bundestrainer Olaf Neuenfeld.

Das Erfreulichste zuerst: Maja Rogosch und Nele Rogosch wurden in den U21-EM-Kader berufen, Helle Großmann und Aniko Müller in das Aufgebot für die Europameisterschaft der Frauen. Dieses Ergebnis ist das Resultat von insgesamt sechs Trainingseinheiten unter der Leitung der Bundestrainerinnen Anna-Lisa Aldinger (U21) und Annkatrin Kühner (Frauen). Männer-Bundestrainer Neuenfeld lässt sich hingegen bei der Wahl seiner zehn besten Spieler noch etwas Zeit und wird seinen Kader erst nach weiteren Sichtungsmaßnahmen im Rahmen der Bundesligaduelle nominieren. Der viertägige Lehrgang stand dabei unter besonderen Herausforderungen. Bei extrem heißen Temperaturen und bestem Pfingstwetter absolvierten die Spielerinnen und Spieler jeweils morgens eine zweieinhalbstündige Trainingseinheit und am Nachmittag weitere drei Stunden auf dem Feld. Den Abschluss bildete ein Demonstrationsspiel der Frauen- und Männerteams am Sonntagnachmittag vor einer großen Zuschauerkulisse mit anschließendem Sponsorentreffen. Die größte Aufregung herrschte jedoch im U21-Kader spätestens beim letzten Frühstück vor der Abreise am Pfingstmontag. Anna-Lisa Aldinger verkündete zum krönenden Abschluss die EM-Nominierungen innerhalb der Mannschaft und berief gleich beide Schneverdingerinnen in ihr Aufgebot. „Ich bin mit den Mädels und den gezeigten Leistungen zufrieden“, erklärte die Bundestrainerin und richtete den Blick direkt nach vorne: „Jetzt hoffe ich auf eine erfolgreiche EM.“ Bei den Frauen schafften es nicht alle zum Lehrgang eingeladenen Spielerinnen aus Schneverdingen in den Turnierkader. Während Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff überzeugten und sich nun auf Mission Titelverteidigung begeben, hat es für Alina Karahmetovic und Laura Kauk nicht gereicht. Der Anruf über die Entscheidung erfolgte am Mittwoch, und die Gespräche zwischen Bundestrainerin und den beiden Spielerinnen zeigten schnell: Beide Spielerinnen hatten sich aus Sicht der Bundestrainerin gut präsentiert. Kühner plant sowohl mit Karahmetovic als auch mit Kauk perspektivisch für die Kader der kommenden Jahre. „Für mich war es überhaupt das erste Mal auf so einem Lehrgang. In Schneverdingen spiele ich derzeit hauptsächlich im Zuspiel und war jetzt für die Abwehrposition nominiert. Mir haben etwas die Sicherheit und Routine gefehlt, sodass ich schon damit gerechnet habe, dass es in diesem Jahr nicht klappen wird“, erklärt Karahmetovic selbstkritisch, nachdem sie am Telefon auch viel Lob erhalten hatte. Und auch Kauk ordnet die Entscheidung sachlich ein: „Ich hatte mit Annkatrin ein sehr gutes Gespräch. Sie hat mir erklärt, dass sie in einem EM-Jahr gerne auch jüngeren Spielerinnen die Möglichkeit geben möchte. Sie hat sehr betont, dass die Entscheidung nicht gegen mich gerichtet war und sie für die kommenden Jahre mit Weltmeisterschaft und World Games weiterhin mit mir plant.“ Bis dahin ist der Weg allerdings noch weit. Zunächst stehen die Europameisterschaften an. Die Frauen spielen Ende Juli in Reiden (Schweiz) und kämpfen dort gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der zeitgleich stattfindenden U18-Weltmeisterschaft der Mädchen und Jungen um die Medaillen. Ende August sind dann die U21-Spielerinnen gemeinsam mit den Männern bei der Europameisterschaft in München gefordert und kämpfen dort um die europäische Krone.

Bericht U14-U16 Nationallehrgang 14.-17.05.2026

Mit Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs durften sich gleich drei Schneverdingerinnen vor den Augen der Nachwuchs-Nationaltrainerinnen beweisen. Und dabei ist „beweisen“ fast zu gering ausgedrückt – sie überzeugten auf ganzer Linie: Alle drei schafften nach dem viertägigen Lehrgang in Kellinghusen den Sprung in den Starting-Five-Kader ihrer Altersklasse.

Einmal im Jahr lädt Faustball Deutschland seine besten Nachwuchsspielerinnen zu einem gemeinsamen Trainingslager auf nationaler Ebene ein. Wie schon in den vergangenen Jahren erhielten die Schneverdinger Nachwuchstalente Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs eine Einladung. Aufgeteilt in die drei Altersklassen U14, U15 und U16 trainierten insgesamt 47 ambitionierte Nachwuchsfaustballerinnen unter den kritischen Augen der Auswahltrainerinnen. Das Tagesprogramm war entsprechend umfangreich und verlangte den Mädchen einiges ab. Sportartspezifische Leistungstests, Faustballeinheiten, Teambuilding-Maßnahmen, Regenerationseinheiten und ein großes altersübergreifendes Abschlussturnier – und mittendrin gleich drei Heidschnucken: Ronja Röhrs in der U15 sowie Greta Baden und Hanne Röhrs in der U16. Den ganz großen Nervenkitzel gibt es dann für gewöhnlich am Sonntagmittag, wenn die Bundestrainerinnen die besten fünf Spielerinnen jeder Altersklasse auswählen und in eine potenzielle Starting-Five für zukünftige Länderspiele berufen. Tränen gab es bei den Jahnlerinnen in diesem Jahr nur vor Freude, denn alle drei schafften den Sprung ins Nationaldress. Unter den Trainerinnen befanden sich auch die U18-Nationaltrainerinnen, die damit bereits einen Blick auf ihre perspektivischen Jugendnationalspielerinnen werfen konnten. Kim Trautmann ist Co-Trainerin der deutschen U18-Auswahl und zeigte sich von der Spielweise der Heideblütenstädterinnen sehr angetan: „Greta und Hanne überzeugen in der Abwehr mit ihrer ruhigen Ballannahme und guten Spieleinleitung. Ronja hingegen hat als noch so junge Angreiferin schon eine enorme Durchschlagskraft und schlägt für ihr Alter extrem variabel. Über die Nominierung mussten wir bei keiner der drei lange sprechen.“ Trautmann steht selbst im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und weiß daher genau, worauf es ankommt. Die Besonderheit beim Nachwuchs-Bundeslehrgang in diesem Jahr bestand darin, dass statt der Altersklassen U13 bis U15 die Jahrgänge U14 bis U16 eingeladen und gesichtet wurden. Die Trainerinnen kannten die Spielerinnen also bereits aus dem Vorjahr und hatten dadurch erstmals wirklich die Möglichkeit, die individuelle Leistungsentwicklung jeder einzelnen Spielerin zu beurteilen. Dabei stach erneut besonders eine Schneverdingerin heraus: „Greta hat einen sehr großen Sprung gemacht. Vor allem im Vergleich von der U13 über die U14 bis heute in die U16. Wenn sie – und auch die anderen beiden – so weitermachen, sehen wir sie ganz bestimmt in Zukunft im Jugendnationalkader“, spricht Trautmann großes Lob aus und schenkt ihren Schützlingen viel Vertrauen. Ein größeres Kompliment können die drei derzeit wohl kaum bekommen. Nun liegt es an ihnen, wie viel sie aus diesem Aufwind mitnehmen und in den kommenden Jahren auf nationaler Ebene präsentieren können.

Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga 17.05.2026

Dezimierter Kader, aber maximaler Erfolg: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen erlebten in der vergangenen Woche einen personellen Umbruch, kehrten aber von ihrem dritten Spieltag der Bundesliga Nord mit der höchstmöglichen Punkteausbeute aus Brettorf zurück.

„Maja und Nele Rogosch stehen für die laufende Spielsaison nicht mehr im Bundesligakader.“, erklärte TV-Jahn-Kapitänin Laura Kauk. „Die Entscheidung haben wir aus teaminternen Gründen getroffen. Sie ist uns alles andere als leicht gefallen. Die Tür für eine Rückkehr im Winter bleibt für die beiden aber grundsätzlich offen.“ Zum Spieltag: „Uns ist es aber dennoch auch kurzfristig gelungen, die Mannschaft zu vervollständigen“, gab Christine Seitz, die langjährige Trainerin des TV Jahn Schneverdingen, noch vor dem Anpfiff in Brettorf bekannt. Sie reaktivierte ihre ehemalige Abwehrspielerin Lena Meyer, die sich eigentlich in einer studiumsbedingten Auszeit befindet: „Lena ist da, wenn wir sie brauchen. Wie viele Spieltage sie möglich machen kann, wird sich zeigen. Ansonsten haben wir aber auch noch andere Optionen.“ Große Gedanken muss sich die derzeit gesundheitlich angeschlagene Trainerin jedoch nicht machen, denn mit gleich zwei 3:0-Siegen in Brettorf ist der TV Jahn zurück an der Tabellenspitze – wenn auch zunächst nur vorübergehend. Dabei traf die Mannschaft in der faustballverrückten Gemeinde Dötlingen auf schwierige Bedingungen: „Wir hatten schon beim Einspielen mit starken Windböen zu kämpfen und ahnten, dass es heute nicht einfach wird“, so Mannschaftskapitänin Laura Kauk. Doch die Jahnlerinnen nahmen die Herausforderung an und warteten geduldig auf ihre Chancen zu punkten. Gegen den TV Brettorf gelang das in allen drei Spielabschnitten ziemlich gut, auch wenn die Gastgeberinnen selbst ordentlich dagegenhielten. Schlussendlich gewannen die Schneverdingerinnen dank ihrer Routine und ihrer gesamten spielerischen Klasse alle drei Sätze (11:6, 13:11, 11:8). Auch im zweiten Spiel der Heideblütenstädterinnen waren sie das eindeutig dominierende Team. Mit 11:7, 11:3 und 11:5 machten die Heidschnucken mit den Schleswig-Holsteinerinnen kurzen Prozess und erfreuten sich insbesondere am sehenswerten Einsatz ihrer Aushilfe Meyer. Für die Rot-Weißen geht es nun erst in drei Wochen weiter. In der Zwischenzeit ist aber fast der gesamte Kader dennoch unterwegs: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk und Alina Karahmetovic stehen im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und kämpfen beim Trainingslager in Adelmannsfelden um einen Platz im Kader für die Frauen-EM im Juli in der Schweiz. Spannend wird auch sein, wie Ahlhorn in der Zwischenzeit seinen Spieltag in Kellinghusen am 31.05.2026 absolvieren wird. Je nach Ausgang entscheidet sich, ob die Teams punktgleich ins nächste Aufeinandertreffen gehen oder ob Ahlhorn weiterhin die Nase vorn hat.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Lena Meyer und Laura Kauk

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Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 17.05.2026

Wieder vollständig: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen konnte bei ihrem Heimspieltag in der Bezirksoberliga wieder wie gewohnt mit fünf Spielerinnen auflaufen und war dabei erneut erfolgreich.

Drei souveräne Siege, jedoch eine vermeidbare Niederlage – das ist die Bilanz des zweiten Spieltages der Schneverdingerinnen. Mit Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber war der Kader im Vergleich zum ersten Spieltag nahezu komplett neu aufgestellt, doch auch diese Formation überzeugte. Die Jahnlerinnen gewannen jeweils mit 2:0-Sätzen gegen den MTV Lübberstedt (11:6, 11:6), den MTV Hammah 2 (11:8, 11:5) sowie den TSV Borgfeld (11:7, 11:8). Eine denkbar knappe und dennoch unnötige Niederlage gab es hingegen gegen den bislang ungeschlagenen SV Düdenbüttel. Mit 12:14 und 10:12 waren beide Spielabschnitte hart umkämpft, doch letztendlich waren es die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen selbst, die den Ausschlag gaben. „Wir haben in beiden Sätzen vorne gelegen und die Führung etwas zu leichtfertig verspielt. Insgesamt war es spielerisch aber okay“, so Betreuer Olaf Neuenfeld. Die Hinrunde ist damit beendet und das vorläufige Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Heidschnucken stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind mit ihrer einzigen Niederlage gegen Düdenbüttel der erste direkte Verfolger der Spitzenreiterinnen. Nach einer Woche Pause geht es direkt in die Rückrunde, in der die Rot-Weißen erneut gefordert sind – wenn es nach Neuenfeld geht, gerne wieder mit einem vollständigen Kader: „In dieser Liga spielen wir hauptsächlich, um unserem Nachwuchs möglichst viel Spielpraxis geben zu können. Auf drei unserer Talente mussten wir heute verzichten, da sie beim Nachwuchslehrgang des Perspektivkaders der Jugendnationalmannschaft waren. Darauf sind wir als gesamte Abteilung sehr stolz und freuen uns, wenn sie wieder bei uns sind.“

Zum Einsatz kamen: Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber

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Vorbericht 3. Spieltag Frauen-Bundesliga 17.05.2026

Pflichtsiege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen sind am kommenden Sonntag beim TV Brettorf zu Gast und wollen dort weitere Punkte einsammeln.

Die Mannschaft hat sich eingespielt und befindet sich nach dem unglücklichen Saisonstart mit der deutlichen 0:3-Niederlage gegen den Ahlhorner SV nun auf Erfolgskurs. Bereits am vergangenen Wochenende konnte das Team von Trainerin Christine Seitz überzeugen und sich mit 4:0 Punkten belohnen. Daran möchten die Schneverdingerinnen jetzt anknüpfen: „Die Absprachen stimmen und die Abläufe spielen sich so langsam wieder ein. Wir sind ganz bei uns und können jederzeit auf unsere Gegnerinnen reagieren, wenn es nötig ist“, so Abwehrspielerin Luca von Loh, die sich bereits kurze Zeit nach ihrem Comeback wieder zu einer festen Stütze in der Defensive entwickelt hat. Auf sie und den restlichen Kader warten nun mit dem TV Brettorf und dem TuS Wakendorf die nächsten Aufgaben, die sie wie folgt angehen wollen: „Beide Mannschaften sind ein kleines Überraschungspaket und wir wissen nicht, was uns spielerisch erwartet. Wir stellen uns auf alles ein und sind bereit, jeden Schritt extra zu machen, um wieder erfolgreich sein zu können“, erklärt von Loh. Der TV Brettorf steht derzeit mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten auf Rang vier der Tabelle. Gegen den Ohligser TV sowie den TSV Hagen 1860 dürfte die mit Pia Neuefeind neu gewonnene Verstärkung im Angriff den entscheidenden Unterschied gemacht haben. Chancenlos blieben die Oldenburgerinnen hingegen auch in dieser Runde gegen den VfL Kellinghusen und Spitzenreiter Ahlhorn. Zeitgleich hatte Wakendorf zum Saisonauftakt ordentlich zu kämpfen. Die Schleswig-Holsteinerinnen konnten sich vor zwei Wochen nur äußerst knapp gegen Hagen durchsetzen und kassierten zudem eine deutliche Niederlage gegen den VfL Kellinghusen. Die Heideblütenstädterinnen hingegen richten den Blick nach vorne – oder besser gesagt: nach oben. Sie stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und hätten damit vorübergehend ihr Mindestziel erreicht. Doch wer die Mannschaft kennt, weiß: Sie wollen mehr. „Jede Woche ist die Jagd auf die Punkte eröffnet und auch die Favoriten patzen in der ausgeglichenen Liga schnell mal. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und mit den nächsten Zählern im Gepäck weiter nach oben klettern“, erklärt Hauptangreiferin Helle Großmann.

Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bundesliga

Ohne Trainerin erfolgreich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen konnten trotz erkrankter Trainerin bei ihrem zweiten Spieltag in Kellinghusen mit zwei souveränen Siegen die maximale Punkteausbeute einfahren.

„Dass wir einen Spieltag ohne unsere Trainerin Christine Seitz spielen, habe ich in meiner ganzen Spielzeit noch nicht erlebt.“, erklärt die Mannschaftsführerin und zwischenzeitliche Interims-Spieler-Trainerin Laura Kauk über die ungewohnte Herausforderung am vergangenen Wochenende. Doch auch ohne die wichtige Unterstützung von der Seitenlinie scheint vieles im Kader des TV Jahn gepasst zu haben. Gegen die Gastgeberinnen vom VfL Kellinghusen war die Stammmannschaft um Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic sowie Luca von Loh und Laura Kauk sehr erfolgreich und gewann in 3:1 Sätzen. Lediglich im ersten Satz liefen die Jahnlerinnen einem Rückstand hinterher, den sie aus eigener Kraft nicht aufzuholen wussten (6:11): „Wir haben uns von dem doch recht harten Boden beirren lassen und gehofft, dass die Bälle im Halbfeld höher springen würden. Als wir uns darauf besser eingestellt hatten, lief es dann deutlich besser.“, so Kauk. Und mit „besser“ meint die 26-Jährige die folgenden Sätze in denen die Schneverdingerinnen während sehr langer Spielzüge sinnbildlich den längeren Atem hatten. Mit 11:6, 11:9 und im letzten Satz gar 11:2 verbuchten die Heideblütenstädterinnen viel Zählbares auf ihrem Konto und fuhren die nächsten Punkte auf dem Weg zu den DM-Tickets ein. Und weitere folgten direkt im Anschluss: Im Spiel gegen den MTV Wangersen machten die Heidschnucken kurzen Prozess und bezwangen die Staderinnen mit 11:9, 11:6 und 11:8. Damit klettern die Rot-Weißen mit ihrem zweiten Spieltag in die ersehnten DM-Ränge und stehen punktgleich mit dem VfL auf Rang drei und sind die direkten Verfolger auf Spitzenreiter Ahlhorn.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic sowie Luca von Loh und Laura Kauk

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Nachbericht 1. Spieltag Frauen Bezirksoberliga

Ersatzgeschwächt erfolgreich – äußerst beeindruckend: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen konnte mit nur vier statt fünf Spielerinnen an ihrem ersten Spieltag in der Bezirksoberliga zu Gast beim TSV Borgfeld drei Siege einfahren.

Sicherlich ein wenig im Stich gelassen fühlten sich Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Natascha Winter bei ihrem ersten Spieltag der Saison als sie nicht mal eine vollzählige Mannschaft zusammen bekamen. Doch davon ließen sich die Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn nicht entmutigen und spielten – umso beeindruckender – stark auf. Gegen den MTV Wangersen schafften es die Schneverdingerinnen unmittelbar die große Spielfeldhälfte auch mit einer Spielerinnen weniger erfolgreich abzudecken und gewannen die Sätze mit 11:9 und 11:9. In der darauffolgenden Partie gegen den TuS Oldendorf gerierten die Heideblütenstädterinnen zunächst in den Satzrückstand (7:11), holten diesen aber wieder auf (11:7) und punkteten auch im Entscheidungssatz wesentlich häufiger als ihre Kontrahentinnen (11:4). Im letzten Spiel des Tages gelang es den Jahnlerinnen ihre eigenen Fehler nahezu vollständig einzustellen und die weiten Wege ein weiteres Mal zu gehen. Gegen den MTV Oldendorf erzielte das junge Jahn-Team den gleich dritten Sieg in Folge (11:7, 11:2) und damit die makellose Bilanz nach dem ersten Spieltag von 6:0 Punkten. Damit stehen die Heidschnucken nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Düdenbüttel, der bereits vier Spiele ohne Punkteverlust bestreiten konnte. Gleich schon am kommenden Wochenende dürfen die Schneverdingerinnen dann zu Hause im direkten Duell gegen die Spitzenreiterinnen ran – dieses dann Mal hoffentlich wieder mit einer vollzähligen Mannschaft.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Natascha Winter

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Nachbericht 1. Spieltag Herren Bezirksliga

6:2-Punkte für die Herren des TV Jahn Schneverdingen bei ihrem ersten Spieltag der Bezirksliga Südost in Bardowick.

Ohne Auswechselmöglichkeiten traten Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Eric Heil zum Saisonauftakt der neuen Spielrunde an. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten und einer dann besser abgestimmten Absprache auf dem Spielfeld gelang gegen den TSV Bardowick 3 der erste Sieg (11:6, 11:7). „Nachdem Sonja Heyer nach ihrem Umzug nicht mehr zu Verfügung steht und auch Olaf Neuenfeld sich verletzt hat, mussten wir erst Mal wieder reinkommen. Das ist uns mit dem ersten Spiel schnell gelungen.“, erklärt Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 sah es nach der Satzführung (11:8) auch bis zur Mitte des zweiten Satzes alles nach dem nächsten Sieg für die Jahnler aus, doch es folgte ein vermeidbarer Einbruch (9:11). Im Entscheidungssatz drehten die Schneverdinger allerdings die Partie wieder zu ihren Gunsten und gewannen diesen mit 11:8. In der darauffolgenden Partie gegen den TUS Eicklingen klappte dann allerdings nur noch wenig. Dementsprechend kritisch zeigte sich Heil: „Es hat mit der Abwehr im Spielaufbau angefangen. Zuspiel und Rückschlag haben sich dann eingereiht und es folgten nur noch Fehler.“ Das Spiel und die zwischenzeitliche Tabellenführung ging mit dieser ersten Saisonniederlage zunächst nach Eicklingen (9:11, 8:11). Wesentlich besser und erfolgreicher verlief dann aber das letzte Spiel des Tages in dem die Rot-Weißen den TSV Gr. Häuslichen mit 11:9 und 14:12 bezwangen. Die drei Siege und die eine unglückliche Niederlage bringen die Heidschnucken schließlich auf den zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Spitzenreiter TUS Eicklingen. Die Schneverdinger können nun in den nächsten drei Wochen neue Kraft tanken und sind dann erst wieder an ihrem zweiten Spieltag am 31.05.2026 in Eicklingen gefordert.

Zum Einsatz kamen: Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Eric Heil

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