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Vorbericht letzter Spieltag Frauen Bundesliga 31.01.2026

Vorbericht letzter Spieltag Frauen Bundesliga

Kämpfen, ohne zu wissen, ob sich die Mühen am Ende noch auszahlen: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen bestreiten den letzten Spieltag der Hallensaison, vorgezogen am kommenden Sonnabend zu Gast beim SV Moslesfehn.

Der letzte Spieltag dürfte höchstwahrscheinlich nur noch eine Formalie sein. Der VfL Kellinghusen steht mit zwei Punkten und fünf Sätzen Vorsprung vor den Schneverdingerinnen und wird die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft aller Voraussicht nach aus eigener Hand perfekt machen. Dennoch wollen die Jahnlerinnen ihre allerletzte Chance wahren: „Falls Kellinghusen am Sonntag wider Erwarten doch noch patzt, dann wollen wir da sein“, betont Mannschaftsführerin Laura Kauk. „Wir bringen diese unglücklich gelaufene Hallensaison jetzt sportlich zu Ende und wollen sie mit Siegen zu Ende bringen – unabhängig von der Tabellensituation.“ Für sie und ihr Team geht es an diesem nun weniger entscheidenden Spieltag gegen den auf Abschiedstour befindlichen SV Moslesfehn sowie gegen Tabellenführer Ahlhorner SV. Aufgrund eines anhaltenden Wasserschadens in der Sporthalle „Am Querkanal“ findet der Spieltag ab 13:30 Uhr in Brettorf statt. Vor allem für den SV Moslesfehn dürfte dieser Spieltag emotional werden, da der Verein bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben hat, dass die Saison personell bedingt seine letzte in der Bundesliga sein wird. Der TV Jahn trifft in der ersten Partie auf die Gastgeberinnen und ist anschließend direkt im Duell mit Ahlhorn gefordert, ehe der SV Moslesfehn seine letzte Bundesligapartie gegen die Nachbarinnen bestreitet. Entsprechend gemischt ist die Stimmungslage bei Laura Kauk: „Solange noch ein Funken Hoffnung da ist, will man natürlich alles versuchen – auch wenn man der Wahrheit ins Gesicht blicken muss.“ Doch mit einem Augenzwinkern ergänzt die Kapitänin: „Die Saisonpause wurde bei uns schon häufiger mit einem Spiel gegen Ahlhorn eingeläutet – allerdings meist im Finale einer Deutschen Meisterschaft.“ Abschließend betont die Abwehrchefin der Heideblütenstädterinnen allerdings noch einmal deutlich, dass der Punktabzug aus den zurückliegenden Wochen innerhalb des Teams kein Thema mehr ist: „Unserer Trainerin ist ein ärgerlicher Fehler unterlaufen, und sie selbst ärgert sich darüber wahrscheinlich am meisten. Die Mannschaft macht ihr keinen Vorwurf. Hätten wir in der Hinrunde gegen Ahlhorn oder Kellinghusen gewonnen, hätten wir jetzt einen Puffer. Den haben wir nicht – und dafür tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung.“

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