Nachbericht letzter Spieltag Herren Bezirksliga 22.02.2026
Wie schon im Vorjahr beenden die Faustballer des TV Jahn Schneverdingen ihre Bezirksligasaison als Vizemeister. Zwischenzeitlich standen die Jahnler sogar an der Tabellenspitze, mussten die Führung im weiteren Verlauf jedoch an den TuS Hermannsburg abgeben. Mit 22:6 Punkten und einem Satzverhältnis von 23:10 sichern sich die Schneverdinger dennoch souverän Rang zwei.
Zum Auftakt des letzten Spieltags der Hallenrunde in Rethem taten sich die Heideblütenstädter gegen den MTV Oldendorf 3 zunächst schwer. Zahlreiche Flüchtigkeitsfehler verhinderten einen klareren Spielverlauf, zudem setzte Oldendorf konsequent auf kurze Bälle. Erst mit einer deutlich vorgezogenen Mitte stabilisierte der TV Jahn sein Spiel und entschied die Partie schließlich mit 11:9 und 11:7 für sich. Im direkten Duell mit Spitzenreiter TuS Hermannsburg entwickelte sich anschließend ein echtes Topspiel um die Meisterschaft. Schneverdingen agierte erneut mit seiner offensiven Aufstellung und zog Zuspieler Olaf Neuenfeld weit vor. Trotz des frühzeitigen Abfangens vieler langer Bälle verloren die Jahnler den ersten Durchgang knapp mit 9:11, glichen jedoch mit einem konzentrierten Auftritt zum 12:10 aus. Im Entscheidungssatz geriet der TV Jahn früh mit 1:9 in Rückstand, kämpfte sich eindrucksvoll zurück, musste sich am Ende jedoch erneut knapp mit 9:11 geschlagen geben. Im abschließenden Saisonspiel gegen den TSV Bardowick 3 zeigten die Heidschnucken nochmals eine reife Leistung. Mit druckvollen Rückschlägen und stabiler Abwehrarbeit sicherten sich die Jahnler beide Sätze mit 11:8 und 11:8 und machten damit die Vizemeisterschaft endgültig perfekt. Spieler und Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil zog ein positives Fazit: „Wir haben uns phasenweise selbst das Leben schwer gemacht. Gegen Hermannsburg war es richtig eng – da haben nur Kleinigkeiten gefehlt. Mit dem zweiten Platz können wir insgesamt zufrieden sein.“
Zum Einsatz kamen: Claus Wodtke, Kathryn Röbber, Steffen Schröder, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld und Eric Heil




