Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026
Kälte, Regen, Niederlage – die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verloren am vergangenen Wochenende unter schwierigen Wetterbedingungen auch die Rückrundenpartie gegen den Ahlhorner SV. Der anschließende Pflichtsieg gegen den TSV Hagen 1860 glättete jedoch das Tagesergebnis.
Für die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz war es gegen die Ahlhornerinnen erneut keine einfache Aufgabe. Nicht nur spielerisch, sondern auch aufgrund der äußeren Bedingungen. Von Beginn an zeigte sich, wie gut der amtierende Deutsche Meister auf die Schneverdinger Offensive vorbereitet war. Sowohl die Angaben von Aniko Müller als auch die Angriffe von Helle Großmann wurden von den Gästen immer wieder erfolgreich entschärft. Dadurch gelang es den Jahnlerinnen nur selten, ihr gewohntes Angriffsspiel aufzuziehen. Der erste Satz ging mit 7:11 an die Gäste. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den dick in Regenjacken eingepackten Zuschauern ein ähnliches Bild. Während Ahlhorn in der Defensive immer sicherer wurde, einige sehenswerte Bälle auch aus den Angriffsreihen parierte und selbst sehr fehlerfrei aufspielte, hatten die Schneverdingerinnen vor allem mit dem nassen Boden und dem konsequenten Spiel der Gäste zu kämpfen. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 6:11 verloren. Erstmals Hoffnung auf eine Wende machte dann der dritte Satz. Beim Stand von 6:3 schienen die Gastgeberinnen im Spiel angekommen zu sein und die Aufholjagd einzuleiten. Ahlhorn reagierte jedoch mit einer taktischen Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit fünf Punkten in Folge war die Führung der Jahnlerinnen dahin. Ein letztes Aufbäumen gelang den Rot-Weißen, auch begünstigt durch einige Eigenfehler der Oldenburgerinnen, zwar noch einmal. Der Satzball beim Stand von 10:9 blieb nach einem Ass Ahlhorns jedoch ungenutzt. Mit 10:12 ging schließlich auch der dritte Satz verloren. Dabei war insbesondere der letzte Ballwechsel noch einmal lange umkämpft, ehe Nationalangreiferin Jordan Nadermann mit einem platzierten Ball den Schlusspunkt setzte. „Wir haben uns in der Angabe heute schwergetan. Ahlhorn hat unsere Paradebälle erfolgreich zugestellt und selbst das Spiel gut aufgebaut“, erklärte Mannschaftskapitänin Laura Kauk. „Wenn es nass ist, wird es in der Defensive noch einmal schwieriger. Trotzdem haben wir einige Bälle herausgeholt, konnten insgesamt aber einfach zu wenig Kompaktheit bieten.“ Mit diesem Erfolg macht der amtierende Deutsche Meister einen weiteren großen Schritt in Richtung Nordmeisterschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich angedeutet, dass es gegen Ahlhorn eine Leistung deutlich über hundert Prozent braucht, um die Oldenburgerinnen zu schlagen. „Und die hatten wir heute nicht“, brachte es Kauk auf den Punkt. Das Spiel gegen die weit angereisten Hagenerinnen glich anschließend wie erwartet einer Formsache. Noch zu unerfahren und unsicher präsentierten sich die Aufsteigerinnen trotz ihrer Ambitionen. Mit 11:5, 11:7 und 11:4 verbuchten die Heidschnucken zumindest die Punkte aus dieser Partie auf ihrem Konto und behaupteten damit weiterhin Rang zwei der Bundesligatabelle. Sonderlich schwerwiegend ist die zweite Saisonniederlage glücklicherweise nicht. Die Heideblütenstädterinnen haben weiterhin einen Vier-Punkte-Puffer auf den Tabellenvierten und bleiben damit klar auf DM-Kurs.
Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh und Laura Kauk
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Nachbericht letzter Spieltag Herren 07.06.2026
Meisterschaft perfekt gemacht: Die Herren des TV Jahn Schneverdingen haben sich am letzten Spieltag der Bezirksliga Südost den Titel gesichert. Trotz eines durchwachsenen Auftritts auf heimischer Anlage reichten zwei Siege aus vier Spielen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und die Saison auf dem ersten Tabellenplatz abzuschließen.
Pünktlich zum Auftakt gegen den TSV Bardowick 3 setzte starker Regen ein und erschwerte beiden Mannschaften das Spiel erheblich. Besonders die Abwehrreihen standen vor großen Herausforderungen, da die Ballkontrolle auf dem durchnässten Rasen häufig zur Glückssache wurde. Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (10:12) kämpften sich die Schneverdinger zurück, gewannen den zweiten Durchgang mit 11:7 und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort hatte der TV Jahn bei nochmals stärker werdendem Regen jedoch nicht das nötige Spielglück auf seiner Seite und musste sich mit 9:11 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 waren die Bedingungen zwar weiterhin nass, allerdings ohne Regen. Die Jahnler fanden deutlich besser in die Partie und sicherten sich den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Durchgang lief dann nahezu alles zusammen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Schneverdingen dem Gegner beim 11:4 keine Chance und sicherte sich den wichtigen Sieg. Da Verfolger Eicklingen zuvor Punkte liegen gelassen hatte, stand mit diesem Erfolg bereits fest: Die Meisterschaft geht an den TV Jahn Schneverdingen. Entsprechend fehlte im anschließenden Duell mit dem TuS Eicklingen die letzte Spannung. Viele Fehler in Abwehr und Angriff machten es dem Gegner leicht, sodass die Heidschnucken mit 7:11 und 7:11 ihre zweite Niederlage des Tages hinnehmen mussten. Zum Abschluss wartete mit dem TSV Gr. Häuslingen noch einmal ein starker Gegner. Während Schneverdingen im ersten Satz deutlich das Nachsehen hatte (6:11), kämpfte sich die Mannschaft im zweiten Durchgang zurück und glich mit 11:8 aus. Im Entscheidungssatz bewiesen die Jahnler erneut Moral. Einen zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand holten sie noch auf, mussten sich am Ende aber denkbar knapp mit 10:12 geschlagen geben. „Die heutigen Leistungen waren nicht das, was wir von uns gewohnt sind“, bilanzierte Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil nach dem Spieltag. „Trotzdem hat es zum Titel in der Liga gereicht.“ Mit 16:8 Punkten und einem Satzverhältnis von 18:11 beendet der TV Jahn Schneverdingen die Saison auf dem ersten Tabellenplatz und krönt sich damit zum Meister der Bezirksliga Südost.
Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Olaf Neuenfeld
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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 07.06.2026
Mit der Vizemeisterschaft im Gepäck endet für die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen eine starke Saison in der Bezirksoberliga. Obwohl die jungen Heidschnucken am letzten Spieltag in Oldendorf auf eine etatmäßige Angreiferin verzichten mussten und die äußeren Bedingungen alles andere als einfach waren, verteidigten sie ihren zweiten Tabellenplatz und belohnten sich damit für eine konstant starke Spielzeit.
Mit Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder trat erneut eine sehr junge Schneverdinger Mannschaft die Reise in die Südheide an. Zum Auftakt gegen den MTV Lübberstedt fanden die Jahnlerinnen gut in die Partie und sicherten sich mit 11:7 und 14:12 den ersten Sieg des Tages. Vor allem im zweiten Satz schlichen sich zwar einige Eigenfehler ein, dennoch brachten die Heidschnucken den Erfolg souverän über die Ziellinie. Anschließend wartete mit dem MTV Hammah 2 die erste echte Herausforderung des Tages. Regen und ein dadurch stark rutschender Ball erschwerten vor allem die Annahme. Gleichzeitig machte sich das Fehlen einer geübten Angreiferin bemerkbar, wodurch es den Heideblütenstädterinnen zunehmend schwerfiel, eigene Punkte zu erzielen. Die Folge war eine 0:2-Niederlage (7:11, 6:11). Auch gegen Tabellenführer SV Düdenbüttel fanden die Schneverdingerinnen nur schwer zu ihrem Spiel. Die schwierigen Wetterbedingungen und die eigene Fehlerquote verhinderten immer wieder einen geordneten Spielaufbau. Gegen die erfahrenen Spitzenreiterinnen konnten die Spielerinnen des TV Jahn dies nicht kompensieren und mussten sich mit 5:11 und 7:11 geschlagen geben. Im abschließenden Spiel gegen den TSV Borgfeld zeigte die Mannschaft dann noch einmal Moral. Die Abwehr arbeitete deutlich stabiler und auch die Zahl der Eigenfehler konnte reduziert werden. Dadurch entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, in der die Rot-Weißen lange mithielten. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz, sodass auch dieses Spiel mit 7:11 und 4:11 verloren ging. „Uns haben heute vor allem die Bedingungen und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff zu schaffen gemacht. Gerade bei dem Wetter wurde es schwer, die Bälle sauber aufzubauen und die Punkte zu machen“, fasste Greta Baden den Spieltag zusammen. „Trotzdem können wir sehr stolz auf unsere Saison sein. Wir haben als junge Mannschaft gezeigt, dass wir in der Bezirksoberliga ganz vorne mitspielen können.“ Trotz des durchwachsenen Saisonabschlusses fällt das Fazit äußerst positiv aus. Mit 20:8 Punkten schließen der TV Jahn Schneverdingen die Spielzeit in der Erwachsenenklasse auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Damit belohnt sich die junge Mannschaft für eine starke Saison und bestätigt eindrucksvoll ihre Entwicklung in den vergangenen Monaten.
Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder
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