Nachbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga 28.06.2026

DM-Ticket gelöst: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim sechsten Bundesligaspieltag in Wangersen vorzeitig die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Der souveräne 3:0-Erfolg gegen Gastgeber MTV Wangersen reichte trotz der anschließenden 2:3-Niederlage gegen den TV Brettorf aus, um das große Saisonziel bereits einen Spieltag vor Schluss zu erreichen.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen war der Spielbeginn auf 9:30 Uhr vorverlegt worden – eine Entscheidung, die sich im weiteren Tagesverlauf auszahlen sollte. Gleich zwei der drei Begegnungen gingen über die volle Distaanz und verlangten den Spielerinnen bei steigender Hitze alles ab. Im ersten Spiel des Tages rückte gegen die Gastgeberinnen die U18-Spielerin Merle Mund bei ihrem Bundesligadebüt direkt in die Startformation. Die Nachwuchszuspielerin übernahm zwischen den beiden Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller Verantwortung im Spielaufbau, während Alina Karahmetovic und Laura Kauk die Abwehr bildeten. Die Gastgeberinnen nahmen die Debütantin von Beginn an gezielt ins Visier. Mund stellte sich dieser Herausforderung jedoch mutig, fand gemeinsam mit ihren erfahrenen Mitspielerinnen immer besser in die Partie und gewann mit zunehmender Spielzeit an Sicherheit. Die Schneverdingerinnen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, kontrollierten die Begegnung über weite Strecken und feierten mit 11:9, 11:7 und 11:7 einen verdienten 3:0-Erfolg. Im anschließenden Spitzenspiel gegen den TV Brettorf setzte Trainerin Christine Seitz auf eine veränderte Formation: Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic erhielt nach ihrem gelungenen Debüt in der Vorwoche ihren zweiten Bundesligaeinsatz und bildete gemeinsam mit Aniko Müller den Angriff. Alina Karahmetovic rückte zunächst ins Zuspiel, während Laura Kauk und Helle Großmann die Defensive übernahmen. Der TV Jahn erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Satz mit 11:7, wobei Nina Karahmetovic sich besonders auszeichnete und den entscheidenden Satzball verwandelte. Anschließend schlichen sich jedoch vor allem im Angriff zu viele vermeidbare Fehler ein, wodurch Brettorf den zweiten Durchgang deutlich für sich entschied (3:11). Seitz reagierte darauf, stellte Großmann wieder in den Angriff und Alina Karahmetovic zurück in die Abwehr. Mit der bewährten Formation gelang den Heidschnucken prompt die erneute Satzführung (11:8). Doch auch im vierten Satz verhinderten zu viele Eigenfehler den vorzeitigen Sieg und Brettorf glich mit 7:11 erneut aus. Im Entscheidungssatz stabilisierte sich das Angriffsspiel zwar wieder, dafür fand Brettorf nun immer häufiger die Lücken in der Schneverdinger Defensive. Die Heidschnucken gerieten früh in Rückstand und liefen diesem bis zum 7:11 vergeblich hinterher. „Mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft haben wir unser großes Zwischenziel erreicht. Darauf können wir nach den vielen personellen Umbrüchen in dieser Saison wirklich stolz sein“, freute sich Mannschaftsführerin Laura Kauk. „Jetzt können wir befreit in den letzten Spieltag gehen und anschließend den Fokus voll auf die Deutsche Meisterschaft richten.“ Mit nun 18:6 Punkten behauptet der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga Nord. Während sich der Ahlhorner SV bereits die Nordmeisterschaft sicherte, steht für die Schneverdingerinnen die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft bereits vorzeitig fest. Zwar könnte der VfL Kellinghusen die Heidschnucken am letzten Spieltag rechnerisch noch auf Rang drei verdrängen, Brettorf und der Ohligser TV können die Jahnlerinnen jedoch nicht mehr einholen.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Nina Karahmetovic und Merle Mund

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga 28.06.2026

Richtung Deutsche Meisterschaft: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen steht am kommenden Sonntag in Wangersen ein richtungsweisender Spieltag auf dem Programm. Gegen Gastgeber MTV Wangersen und den direkten Verfolger TV Brettorf wollen die Heidschnucken wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft sammeln.

Zwei Spieltage vor Saisonende befindet sich der TV Jahn in einer vielversprechenden Ausgangsposition. Mit aktuell 16:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Ahlhorner SV. Da sich die ersten drei Mannschaften der Bundesliga Nord für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, könnten die Schneverdingerinnen bereits in Wangersen einen weiteren großen Schritt in Richtung Endrunde machen. Gleichzeitig lauern mit dem VfL Kellinghusen und dem TV Brettorf zwei Verfolger, die den Rot-Weißen weiterhin dicht auf den Fersen sind. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Aufeinandertreffen mit Brettorf zu. Die Brettorferinnen rangieren aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und benötigen dringend Punkte, um ihre Chancen auf die DM-Qualifikation zu wahren. Bereits in der Hinrunde entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften eine umkämpfte Begegnung, die die Heidschnucken letztlich für sich entscheiden konnten. Entsprechend erwartet das Team von Trainerin Christine Seitz auch diesmal eine enge Partie. Zuvor wartet allerdings mit Gastgeber MTV Wangersen eine Mannschaft, die tabellarisch zwar im unteren Drittel steht, auf heimischer Anlage jedoch traditionell schwer zu bespielen ist. Auch diese Hinrundenpartie konnten die Heidschnucken für sich entscheiden, mussten dabei aber phasenweise hart arbeiten, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. „Wir haben uns eine gute Ausgangslage erarbeitet, aber entschieden ist noch gar nichts“, betont Angreiferin Aniko Müller. „Gerade gegen Brettorf erwarten wir ein enges Spiel. Der Fokus muss auf uns und unseren eigenen Leistungen liegen – wenn die passen, dann gehören die Punkte uns.“ Personell bleibt die Situation bei den Heidschnucken weiterhin angespannt. Nach der Fingerfraktur von Abwehrspielerin Luca von Loh steht Trainerin Christine Seitz nach wie vor nur ein eingeschränkter Kader zur Verfügung. Vor allem in der Defensive fehlt damit eine wichtige Stütze. Mit Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Laura Kauk bildet jedoch das Stammgerüst der Mannschaft die Basis für einen erfolgreichen Spieltag. Nach ihrem gelungenen Bundesligadebüt in Hagen gehört zudem erneut Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic zum Aufgebot. Erstmals nominiert wurde außerdem U18-Zuspielerin Merle Mund, die vor ihrem Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse steht. Nach dem Spieltag in Wangersen wartet auf die Jahnlerinnen nur noch der abschließende Heimspieltag eine Woche später. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Begegnungen am kommenden Sonntag.

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Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Debüt geglückt, Deutsche Meisterschaft fest im Blick: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben beim fünften Spieltag der Bundesliga Nord in Hagen ihre Pflichtaufgaben erfüllt und mit zwei Siegen einen weiteren großen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft gemacht.

Überschattet wurde die Vorbereitung auf den Spieltag zunächst von einer unglücklichen Nachricht. Abwehrspielerin Luca von Loh zog sich unter der Woche abseits des Faustballplatzes eine Fingerfraktur zu – ausgerechnet in ihrer Comebacksaison nach ihrer Faustballpause. Damit wird die 25-Jährige in den verbleibenden Bundesligaspielen fehlen und auch ein Einsatz bei einer möglichen Deutschen Meisterschaft ist derzeit ungewiss. Gleichzeitig stand allerdings für Nachwuchsspielerin Nina Karahmetovic ein besonderer Tag bevor. Die Jugendspielerin gehörte erstmals zum Bundesligakader der Schneverdingerinnen und sollte in Hagen wenig später ihre Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. Im ersten Spiel des Tages trafen die Heidschnucken auf den Gastgeber TSV Hagen 1860. Die Rheinländerinnen hatten zuvor das wichtige Duell im Tabellenkeller gegen den TuS Wakendorf deutlich für sich entschieden und gingen entsprechend mit Rückenwind in die Partie. Die Bedingungen in der Hagener Faustball-Arena waren dabei alles andere als einfach. Nächtlicher Regen hatte den Platz aufgeweicht und insbesondere die Ballannahme auf dem matschigen Untergrund erschwert. Mit Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Lena Meyer und Laura Kauk in der Abwehr übernahm der TV Jahn dennoch früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Vor allem Müller überzeugte mit druckvollen Angaben und großem Einsatz in der Defensivarbeit. Die Schneverdingerinnen ließen sich von den schwierigen Bedingungen nicht aus dem Konzept bringen und sicherten sich mit 11:6, 11:9 und 11:4 einen souveränen 3:0-Erfolg. Die erstmalig mitgereiste Nina Karahmetovic unterstützte ihre Mannschaft dabei zunächst noch lautstark von der Auswechselbank. Im anschließenden Duell mit dem TuS Wakendorf folgte dann ihr großer Moment. Trainerin Christine Seitz schenkte der Jugendspielerin ihr Bundesligadebüt und stellte sie direkt im Angriff auf. Großmann rückte dafür ungewohnt in die Defensive, während Müller die Hauptverantwortung in Angabe und Rückschlag übernahm. Alina Karahmetovic im Zuspiel sowie Mannschaftsführerin Laura Kauk in der Abwehr komplettierten die Formation. Die Nervosität war Nina Karahmetovic zu Beginn noch anzumerken, doch mit jedem Ballwechsel gewann sie mehr Sicherheit. Die linkshändige Angreiferin fand immer besser in die Partie und stellte die Wakendorfer Defensive mit ihrer ungewohnten Schlaghand vor Probleme. Als ihr schließlich die ersten Bundesligapunkte gelangen, wich die anfängliche Nervosität endgültig der Freude. Die Schneverdingerinnen kontrollierten die Partie weitgehend, mussten jedoch den zweiten Satz aufgrund einiger Nachlässigkeiten und Fehlangaben abgeben. Anschließend fanden die Heidschnucken wieder zu ihrer Linie zurück und entschieden die Begegnung mit 11:5, 10:12, 11:7 und 11:4 verdient für sich. „Nina hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht“, lobte Zuspielerin Alina Karahmetovic ihre jüngere Schwester nach dem Spiel. „Natürlich war sie vor ihrem ersten Bundesligaeinsatz aufgeregt, aber sie hat sich schnell reingekämpft und ihre Chancen mutig genutzt. Gerade ihre ersten eigenen Punkte haben gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten kann.“ Mit den beiden Erfolgen festigt der TV Jahn Schneverdingen den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga Nord und kommt seinem großen Saisonziel – der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft – einen weiteren entscheidenden Schritt näher. Vor den beiden verbleibenden Spieltagen haben die Rot-Weißen die Qualifikation zur Endrunde weiterhin komplett in eigener Hand.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Lena Meyer und Nina Karahmetovic

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 21.06.2026

Pflichtaufgaben im Tabellenkeller: Für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Sonntag zum fünften Spieltag der Bundesliga Nord nach Hagen. Gegen den TSV Hagen 1860 und den TuS Wakendorf zählen für die Heidschnucken dabei nur Siege.

Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV vor zwei Wochen hat sich die Ausgangslage für die Schneverdingerinnen kaum verändert. Während die Nordmeisterschaft inzwischen außer Reichweite geraten ist, befindet sich der TV Jahn weiterhin in aussichtsreicher Position für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Mit aktuell 12:4 Punkten belegen die Heideblütenstädterinnen den dritten Tabellenplatz und haben die Teilnahme an der Endrunde weiterhin in eigener Hand. Damit dies auch so bleibt, dürfen sich die Jahnlerinnen gegen die beiden Schlusslichter der Liga keine Blöße geben. Sowohl Aufsteiger TSV Hagen 1860 als auch der TuS Wakendorf konnten bislang erst einen Saisonsieg feiern und stehen mit jeweils 2:18 Punkten am Tabellenende. Entsprechend klar verteilt sind die Rollen vor dem Spieltag. „Unser Anspruch muss es sein, beide Spiele deutlich zu gewinnen“, sagt TV-Jahn-Angreiferin und Nationalspielerin Helle Großmann. „Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich unser Spiel durchbringen können. Jetzt gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und keine Zweifel aufkommen zu lassen.“ Bereits in den Hinspielen setzten sich die Heideblütenstädterinnen gegen beide Mannschaften souverän mit 3:0 durch. An diese Leistungen wollen die Rot-Weißen nun anknüpfen. Besonders erfreulich: Mit Lena Meyer steht dem Team wieder eine zusätzliche Wechseloption zur Verfügung, sodass Trainerin Christine Seitz personell etwas flexibler agieren kann. Zudem wird mit Nina Karahmetovic ein Nachwuchstalent erstmals Bundesligaluft schnuppern. Die Jugendspielerin reist als weitere Angriffsoption mit nach Hagen und könnte dort ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse feiern. „Für unsere jungen Spielerinnen sind solche Erfahrungen enorm wichtig. Nina arbeitet engagiert mit und bekommt nun die Möglichkeit, sich auf Bundesliganiveau zu zeigen und weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Trainerin Christine Seitz. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage warnt Großmann davor, die Gegnerinnen zu unterschätzen: „Gerade solche Spiele können unangenehm werden, wenn man nicht die nötige Spannung auf den Platz bringt. Unser Ziel sind zwei Siege und mit möglichst überzeugenden spielerischen Leistungen.“

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Kälte, Regen, Niederlage – die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verloren am vergangenen Wochenende unter schwierigen Wetterbedingungen auch die Rückrundenpartie gegen den Ahlhorner SV. Der anschließende Pflichtsieg gegen den TSV Hagen 1860 glättete jedoch das Tagesergebnis.

Für die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz war es gegen die Ahlhornerinnen erneut keine einfache Aufgabe. Nicht nur spielerisch, sondern auch aufgrund der äußeren Bedingungen. Von Beginn an zeigte sich, wie gut der amtierende Deutsche Meister auf die Schneverdinger Offensive vorbereitet war. Sowohl die Angaben von Aniko Müller als auch die Angriffe von Helle Großmann wurden von den Gästen immer wieder erfolgreich entschärft. Dadurch gelang es den Jahnlerinnen nur selten, ihr gewohntes Angriffsspiel aufzuziehen. Der erste Satz ging mit 7:11 an die Gäste. Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den dick in Regenjacken eingepackten Zuschauern ein ähnliches Bild. Während Ahlhorn in der Defensive immer sicherer wurde, einige sehenswerte Bälle auch aus den Angriffsreihen parierte und selbst sehr fehlerfrei aufspielte, hatten die Schneverdingerinnen vor allem mit dem nassen Boden und dem konsequenten Spiel der Gäste zu kämpfen. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 6:11 verloren. Erstmals Hoffnung auf eine Wende machte dann der dritte Satz. Beim Stand von 6:3 schienen die Gastgeberinnen im Spiel angekommen zu sein und die Aufholjagd einzuleiten. Ahlhorn reagierte jedoch mit einer taktischen Auszeit – und diese zeigte Wirkung. Mit fünf Punkten in Folge war die Führung der Jahnlerinnen dahin. Ein letztes Aufbäumen gelang den Rot-Weißen, auch begünstigt durch einige Eigenfehler der Oldenburgerinnen, zwar noch einmal. Der Satzball beim Stand von 10:9 blieb nach einem Ass Ahlhorns jedoch ungenutzt. Mit 10:12 ging schließlich auch der dritte Satz verloren. Dabei war insbesondere der letzte Ballwechsel noch einmal lange umkämpft, ehe Nationalangreiferin Jordan Nadermann mit einem platzierten Ball den Schlusspunkt setzte. „Wir haben uns in der Angabe heute schwergetan. Ahlhorn hat unsere Paradebälle erfolgreich zugestellt und selbst das Spiel gut aufgebaut“, erklärte Mannschaftskapitänin Laura Kauk. „Wenn es nass ist, wird es in der Defensive noch einmal schwieriger. Trotzdem haben wir einige Bälle herausgeholt, konnten insgesamt aber einfach zu wenig Kompaktheit bieten.“ Mit diesem Erfolg macht der amtierende Deutsche Meister einen weiteren großen Schritt in Richtung Nordmeisterschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich angedeutet, dass es gegen Ahlhorn eine Leistung deutlich über hundert Prozent braucht, um die Oldenburgerinnen zu schlagen. „Und die hatten wir heute nicht“, brachte es Kauk auf den Punkt. Das Spiel gegen die weit angereisten Hagenerinnen glich anschließend wie erwartet einer Formsache. Noch zu unerfahren und unsicher präsentierten sich die Aufsteigerinnen trotz ihrer Ambitionen. Mit 11:5, 11:7 und 11:4 verbuchten die Heidschnucken zumindest die Punkte aus dieser Partie auf ihrem Konto und behaupteten damit weiterhin Rang zwei der Bundesligatabelle. Sonderlich schwerwiegend ist die zweite Saisonniederlage glücklicherweise nicht. Die Heideblütenstädterinnen haben weiterhin einen Vier-Punkte-Puffer auf den Tabellenvierten und bleiben damit klar auf DM-Kurs.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh und Laura Kauk

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Nachbericht letzter Spieltag Herren 07.06.2026

Meisterschaft perfekt gemacht: Die Herren des TV Jahn Schneverdingen haben sich am letzten Spieltag der Bezirksliga Südost den Titel gesichert. Trotz eines durchwachsenen Auftritts auf heimischer Anlage reichten zwei Siege aus vier Spielen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und die Saison auf dem ersten Tabellenplatz abzuschließen.

Pünktlich zum Auftakt gegen den TSV Bardowick 3 setzte starker Regen ein und erschwerte beiden Mannschaften das Spiel erheblich. Besonders die Abwehrreihen standen vor großen Herausforderungen, da die Ballkontrolle auf dem durchnässten Rasen häufig zur Glückssache wurde. Nach einem knapp verlorenen ersten Satz (10:12) kämpften sich die Schneverdinger zurück, gewannen den zweiten Durchgang mit 11:7 und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort hatte der TV Jahn bei nochmals stärker werdendem Regen jedoch nicht das nötige Spielglück auf seiner Seite und musste sich mit 9:11 geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 waren die Bedingungen zwar weiterhin nass, allerdings ohne Regen. Die Jahnler fanden deutlich besser in die Partie und sicherten sich den ersten Satz mit 11:9. Im zweiten Durchgang lief dann nahezu alles zusammen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Schneverdingen dem Gegner beim 11:4 keine Chance und sicherte sich den wichtigen Sieg. Da Verfolger Eicklingen zuvor Punkte liegen gelassen hatte, stand mit diesem Erfolg bereits fest: Die Meisterschaft geht an den TV Jahn Schneverdingen. Entsprechend fehlte im anschließenden Duell mit dem TuS Eicklingen die letzte Spannung. Viele Fehler in Abwehr und Angriff machten es dem Gegner leicht, sodass die Heidschnucken mit 7:11 und 7:11 ihre zweite Niederlage des Tages hinnehmen mussten. Zum Abschluss wartete mit dem TSV Gr. Häuslingen noch einmal ein starker Gegner. Während Schneverdingen im ersten Satz deutlich das Nachsehen hatte (6:11), kämpfte sich die Mannschaft im zweiten Durchgang zurück und glich mit 11:8 aus. Im Entscheidungssatz bewiesen die Jahnler erneut Moral. Einen zwischenzeitlichen 6:10-Rückstand holten sie noch auf, mussten sich am Ende aber denkbar knapp mit 10:12 geschlagen geben. „Die heutigen Leistungen waren nicht das, was wir von uns gewohnt sind“, bilanzierte Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil nach dem Spieltag. „Trotzdem hat es zum Titel in der Liga gereicht.“ Mit 16:8 Punkten und einem Satzverhältnis von 18:11 beendet der TV Jahn Schneverdingen die Saison auf dem ersten Tabellenplatz und krönt sich damit zum Meister der Bezirksliga Südost.

Zum Einsatz kamen: Eric Heil, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Olaf Neuenfeld

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 07.06.2026

Mit der Vizemeisterschaft im Gepäck endet für die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen eine starke Saison in der Bezirksoberliga. Obwohl die jungen Heidschnucken am letzten Spieltag in Oldendorf auf eine etatmäßige Angreiferin verzichten mussten und die äußeren Bedingungen alles andere als einfach waren, verteidigten sie ihren zweiten Tabellenplatz und belohnten sich damit für eine konstant starke Spielzeit.

Mit Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder trat erneut eine sehr junge Schneverdinger Mannschaft die Reise in die Südheide an. Zum Auftakt gegen den MTV Lübberstedt fanden die Jahnlerinnen gut in die Partie und sicherten sich mit 11:7 und 14:12 den ersten Sieg des Tages. Vor allem im zweiten Satz schlichen sich zwar einige Eigenfehler ein, dennoch brachten die Heidschnucken den Erfolg souverän über die Ziellinie. Anschließend wartete mit dem MTV Hammah 2 die erste echte Herausforderung des Tages. Regen und ein dadurch stark rutschender Ball erschwerten vor allem die Annahme. Gleichzeitig machte sich das Fehlen einer geübten Angreiferin bemerkbar, wodurch es den Heideblütenstädterinnen zunehmend schwerfiel, eigene Punkte zu erzielen. Die Folge war eine 0:2-Niederlage (7:11, 6:11). Auch gegen Tabellenführer SV Düdenbüttel fanden die Schneverdingerinnen nur schwer zu ihrem Spiel. Die schwierigen Wetterbedingungen und die eigene Fehlerquote verhinderten immer wieder einen geordneten Spielaufbau. Gegen die erfahrenen Spitzenreiterinnen konnten die Spielerinnen des TV Jahn dies nicht kompensieren und mussten sich mit 5:11 und 7:11 geschlagen geben. Im abschließenden Spiel gegen den TSV Borgfeld zeigte die Mannschaft dann noch einmal Moral. Die Abwehr arbeitete deutlich stabiler und auch die Zahl der Eigenfehler konnte reduziert werden. Dadurch entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie, in der die Rot-Weißen lange mithielten. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz, sodass auch dieses Spiel mit 7:11 und 4:11 verloren ging. „Uns haben heute vor allem die Bedingungen und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff zu schaffen gemacht. Gerade bei dem Wetter wurde es schwer, die Bälle sauber aufzubauen und die Punkte zu machen“, fasste Greta Baden den Spieltag zusammen. „Trotzdem können wir sehr stolz auf unsere Saison sein. Wir haben als junge Mannschaft gezeigt, dass wir in der Bezirksoberliga ganz vorne mitspielen können.“ Trotz des durchwachsenen Saisonabschlusses fällt das Fazit äußerst positiv aus. Mit 20:8 Punkten schließen der TV Jahn Schneverdingen die Spielzeit in der Erwachsenenklasse auf dem zweiten Tabellenplatz ab. Damit belohnt sich die junge Mannschaft für eine starke Saison und bestätigt eindrucksvoll ihre Entwicklung in den vergangenen Monaten.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Merle Mund, Maja Rogosch und Lotta Schröder
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Vorbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 07.06.2026

Wahren die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen ihre Chance auf die Nordmeisterschaft? Bei ihrem ersten Heimspieltag der Saison kommt es zum richtungsweisenden Rückrundenduell mit dem Ahlhorner SV sowie zum ersten Aufeinandertreffen mit dem TSV Hagen 1860.

Während die Schneverdingerinnen am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, erledigte Dauerrivale Ahlhorn seine Pflichtaufgaben und führt die Tabelle der Nordliga weiterhin ohne Punktverlust an. Die Jahnlerinnen folgen jedoch dicht dahinter und haben die Meisterschaft weiterhin in eigener Reichweite. „Beim ersten Spieltag in Ahlhorn waren wir noch nicht voll da und hatten mit uns selbst sowie den schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen“, erinnert sich Abwehrspielerin Luca von Loh. Für den Heimspieltag am Sonntag erwartet sie jedoch eine andere Ausgangslage: „Wir haben unsere Abstimmung verbessert, insgesamt mehr Sicherheit gewonnen und wissen, was uns auf unserer eigenen Anlage erwartet. Das 0:3 aus dem Hinspiel war unnötig und soll sich nicht wiederholen.“ Dabei geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Deutsche Meisterschaft. Der Nordmeister qualifiziert sich direkt für das Halbfinale, während die Teams auf den Plätzen zwei und drei zunächst ein Viertelfinale gegen die besten Südvertreter bestreiten müssen. Mit einem Sieg gegen Ahlhorn würden die Heidschnucken das Titelrennen wieder völlig offen gestalten. Bei einer Niederlage hätten die Oldenburgerinnen dagegen beste Chancen, sich frühzeitig entscheidend abzusetzen. Trotz des Topspiels gegen Ahlhorn darf auch die zweite Aufgabe des Tages nicht unterschätzt werden. Mit dem TSV Hagen 1860 wartet eine Mannschaft, die bislang zwar erst einen Saisonsieg feiern konnte, deren Kader aber über viel Potenzial verfügt. Die Rheinländerinnen gelten als ehrgeizig und unangenehm zu bespielen, auch wenn die bisherigen Ergebnisse hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Trainerin Christine Seitz blickt dem Heimspieltag dennoch optimistisch entgegen: „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und viele Abläufe weiter festigen können. Außerdem konnten wir erneut Lena Meyer für den Kader gewinnen, sodass wir uns zusätzliche Wechselmöglichkeiten offenhalten können.“ Spielbeginn auf der Sportanlage Im Osterwald ist wie gewohnt am Sonntag um 11 Uhr.

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