Bericht U14-U16 Nationallehrgang 14.-17.05.2026
Mit Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs durften sich gleich drei Schneverdingerinnen vor den Augen der Nachwuchs-Nationaltrainerinnen beweisen. Und dabei ist „beweisen“ fast zu gering ausgedrückt – sie überzeugten auf ganzer Linie: Alle drei schafften nach dem viertägigen Lehrgang in Kellinghusen den Sprung in den Starting-Five-Kader ihrer Altersklasse.
Einmal im Jahr lädt Faustball Deutschland seine besten Nachwuchsspielerinnen zu einem gemeinsamen Trainingslager auf nationaler Ebene ein. Wie schon in den vergangenen Jahren erhielten die Schneverdinger Nachwuchstalente Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs eine Einladung. Aufgeteilt in die drei Altersklassen U14, U15 und U16 trainierten insgesamt 47 ambitionierte Nachwuchsfaustballerinnen unter den kritischen Augen der Auswahltrainerinnen. Das Tagesprogramm war entsprechend umfangreich und verlangte den Mädchen einiges ab. Sportartspezifische Leistungstests, Faustballeinheiten, Teambuilding-Maßnahmen, Regenerationseinheiten und ein großes altersübergreifendes Abschlussturnier – und mittendrin gleich drei Heidschnucken: Ronja Röhrs in der U15 sowie Greta Baden und Hanne Röhrs in der U16. Den ganz großen Nervenkitzel gibt es dann für gewöhnlich am Sonntagmittag, wenn die Bundestrainerinnen die besten fünf Spielerinnen jeder Altersklasse auswählen und in eine potenzielle Starting-Five für zukünftige Länderspiele berufen. Tränen gab es bei den Jahnlerinnen in diesem Jahr nur vor Freude, denn alle drei schafften den Sprung ins Nationaldress. Unter den Trainerinnen befanden sich auch die U18-Nationaltrainerinnen, die damit bereits einen Blick auf ihre perspektivischen Jugendnationalspielerinnen werfen konnten. Kim Trautmann ist Co-Trainerin der deutschen U18-Auswahl und zeigte sich von der Spielweise der Heideblütenstädterinnen sehr angetan: „Greta und Hanne überzeugen in der Abwehr mit ihrer ruhigen Ballannahme und guten Spieleinleitung. Ronja hingegen hat als noch so junge Angreiferin schon eine enorme Durchschlagskraft und schlägt für ihr Alter extrem variabel. Über die Nominierung mussten wir bei keiner der drei lange sprechen.“ Trautmann steht selbst im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und weiß daher genau, worauf es ankommt. Die Besonderheit beim Nachwuchs-Bundeslehrgang in diesem Jahr bestand darin, dass statt der Altersklassen U13 bis U15 die Jahrgänge U14 bis U16 eingeladen und gesichtet wurden. Die Trainerinnen kannten die Spielerinnen also bereits aus dem Vorjahr und hatten dadurch erstmals wirklich die Möglichkeit, die individuelle Leistungsentwicklung jeder einzelnen Spielerin zu beurteilen. Dabei stach erneut besonders eine Schneverdingerin heraus: „Greta hat einen sehr großen Sprung gemacht. Vor allem im Vergleich von der U13 über die U14 bis heute in die U16. Wenn sie – und auch die anderen beiden – so weitermachen, sehen wir sie ganz bestimmt in Zukunft im Jugendnationalkader“, spricht Trautmann großes Lob aus und schenkt ihren Schützlingen viel Vertrauen. Ein größeres Kompliment können die drei derzeit wohl kaum bekommen. Nun liegt es an ihnen, wie viel sie aus diesem Aufwind mitnehmen und in den kommenden Jahren auf nationaler Ebene präsentieren können.








