Bericht U14-U16 Nationallehrgang 14.-17.05.2026

Mit Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs durften sich gleich drei Schneverdingerinnen vor den Augen der Nachwuchs-Nationaltrainerinnen beweisen. Und dabei ist „beweisen“ fast zu gering ausgedrückt – sie überzeugten auf ganzer Linie: Alle drei schafften nach dem viertägigen Lehrgang in Kellinghusen den Sprung in den Starting-Five-Kader ihrer Altersklasse.

Einmal im Jahr lädt Faustball Deutschland seine besten Nachwuchsspielerinnen zu einem gemeinsamen Trainingslager auf nationaler Ebene ein. Wie schon in den vergangenen Jahren erhielten die Schneverdinger Nachwuchstalente Greta Baden, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs eine Einladung. Aufgeteilt in die drei Altersklassen U14, U15 und U16 trainierten insgesamt 47 ambitionierte Nachwuchsfaustballerinnen unter den kritischen Augen der Auswahltrainerinnen. Das Tagesprogramm war entsprechend umfangreich und verlangte den Mädchen einiges ab. Sportartspezifische Leistungstests, Faustballeinheiten, Teambuilding-Maßnahmen, Regenerationseinheiten und ein großes altersübergreifendes Abschlussturnier – und mittendrin gleich drei Heidschnucken: Ronja Röhrs in der U15 sowie Greta Baden und Hanne Röhrs in der U16. Den ganz großen Nervenkitzel gibt es dann für gewöhnlich am Sonntagmittag, wenn die Bundestrainerinnen die besten fünf Spielerinnen jeder Altersklasse auswählen und in eine potenzielle Starting-Five für zukünftige Länderspiele berufen. Tränen gab es bei den Jahnlerinnen in diesem Jahr nur vor Freude, denn alle drei schafften den Sprung ins Nationaldress. Unter den Trainerinnen befanden sich auch die U18-Nationaltrainerinnen, die damit bereits einen Blick auf ihre perspektivischen Jugendnationalspielerinnen werfen konnten. Kim Trautmann ist Co-Trainerin der deutschen U18-Auswahl und zeigte sich von der Spielweise der Heideblütenstädterinnen sehr angetan: „Greta und Hanne überzeugen in der Abwehr mit ihrer ruhigen Ballannahme und guten Spieleinleitung. Ronja hingegen hat als noch so junge Angreiferin schon eine enorme Durchschlagskraft und schlägt für ihr Alter extrem variabel. Über die Nominierung mussten wir bei keiner der drei lange sprechen.“ Trautmann steht selbst im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und weiß daher genau, worauf es ankommt. Die Besonderheit beim Nachwuchs-Bundeslehrgang in diesem Jahr bestand darin, dass statt der Altersklassen U13 bis U15 die Jahrgänge U14 bis U16 eingeladen und gesichtet wurden. Die Trainerinnen kannten die Spielerinnen also bereits aus dem Vorjahr und hatten dadurch erstmals wirklich die Möglichkeit, die individuelle Leistungsentwicklung jeder einzelnen Spielerin zu beurteilen. Dabei stach erneut besonders eine Schneverdingerin heraus: „Greta hat einen sehr großen Sprung gemacht. Vor allem im Vergleich von der U13 über die U14 bis heute in die U16. Wenn sie – und auch die anderen beiden – so weitermachen, sehen wir sie ganz bestimmt in Zukunft im Jugendnationalkader“, spricht Trautmann großes Lob aus und schenkt ihren Schützlingen viel Vertrauen. Ein größeres Kompliment können die drei derzeit wohl kaum bekommen. Nun liegt es an ihnen, wie viel sie aus diesem Aufwind mitnehmen und in den kommenden Jahren auf nationaler Ebene präsentieren können.

Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga 17.05.2026

Dezimierter Kader, aber maximaler Erfolg: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen erlebten in der vergangenen Woche einen personellen Umbruch, kehrten aber von ihrem dritten Spieltag der Bundesliga Nord mit der höchstmöglichen Punkteausbeute aus Brettorf zurück.

„Maja und Nele Rogosch stehen für die laufende Spielsaison nicht mehr im Bundesligakader.“, erklärte TV-Jahn-Kapitänin Laura Kauk. „Die Entscheidung haben wir aus teaminternen Gründen getroffen. Sie ist uns alles andere als leicht gefallen. Die Tür für eine Rückkehr im Winter bleibt für die beiden aber grundsätzlich offen.“ Zum Spieltag: „Uns ist es aber dennoch auch kurzfristig gelungen, die Mannschaft zu vervollständigen“, gab Christine Seitz, die langjährige Trainerin des TV Jahn Schneverdingen, noch vor dem Anpfiff in Brettorf bekannt. Sie reaktivierte ihre ehemalige Abwehrspielerin Lena Meyer, die sich eigentlich in einer studiumsbedingten Auszeit befindet: „Lena ist da, wenn wir sie brauchen. Wie viele Spieltage sie möglich machen kann, wird sich zeigen. Ansonsten haben wir aber auch noch andere Optionen.“ Große Gedanken muss sich die derzeit gesundheitlich angeschlagene Trainerin jedoch nicht machen, denn mit gleich zwei 3:0-Siegen in Brettorf ist der TV Jahn zurück an der Tabellenspitze – wenn auch zunächst nur vorübergehend. Dabei traf die Mannschaft in der faustballverrückten Gemeinde Dötlingen auf schwierige Bedingungen: „Wir hatten schon beim Einspielen mit starken Windböen zu kämpfen und ahnten, dass es heute nicht einfach wird“, so Mannschaftskapitänin Laura Kauk. Doch die Jahnlerinnen nahmen die Herausforderung an und warteten geduldig auf ihre Chancen zu punkten. Gegen den TV Brettorf gelang das in allen drei Spielabschnitten ziemlich gut, auch wenn die Gastgeberinnen selbst ordentlich dagegenhielten. Schlussendlich gewannen die Schneverdingerinnen dank ihrer Routine und ihrer gesamten spielerischen Klasse alle drei Sätze (11:6, 13:11, 11:8). Auch im zweiten Spiel der Heideblütenstädterinnen waren sie das eindeutig dominierende Team. Mit 11:7, 11:3 und 11:5 machten die Heidschnucken mit den Schleswig-Holsteinerinnen kurzen Prozess und erfreuten sich insbesondere am sehenswerten Einsatz ihrer Aushilfe Meyer. Für die Rot-Weißen geht es nun erst in drei Wochen weiter. In der Zwischenzeit ist aber fast der gesamte Kader dennoch unterwegs: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk und Alina Karahmetovic stehen im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und kämpfen beim Trainingslager in Adelmannsfelden um einen Platz im Kader für die Frauen-EM im Juli in der Schweiz. Spannend wird auch sein, wie Ahlhorn in der Zwischenzeit seinen Spieltag in Kellinghusen am 31.05.2026 absolvieren wird. Je nach Ausgang entscheidet sich, ob die Teams punktgleich ins nächste Aufeinandertreffen gehen oder ob Ahlhorn weiterhin die Nase vorn hat.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Lena Meyer und Laura Kauk

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Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 17.05.2026

Wieder vollständig: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen konnte bei ihrem Heimspieltag in der Bezirksoberliga wieder wie gewohnt mit fünf Spielerinnen auflaufen und war dabei erneut erfolgreich.

Drei souveräne Siege, jedoch eine vermeidbare Niederlage – das ist die Bilanz des zweiten Spieltages der Schneverdingerinnen. Mit Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber war der Kader im Vergleich zum ersten Spieltag nahezu komplett neu aufgestellt, doch auch diese Formation überzeugte. Die Jahnlerinnen gewannen jeweils mit 2:0-Sätzen gegen den MTV Lübberstedt (11:6, 11:6), den MTV Hammah 2 (11:8, 11:5) sowie den TSV Borgfeld (11:7, 11:8). Eine denkbar knappe und dennoch unnötige Niederlage gab es hingegen gegen den bislang ungeschlagenen SV Düdenbüttel. Mit 12:14 und 10:12 waren beide Spielabschnitte hart umkämpft, doch letztendlich waren es die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen selbst, die den Ausschlag gaben. „Wir haben in beiden Sätzen vorne gelegen und die Führung etwas zu leichtfertig verspielt. Insgesamt war es spielerisch aber okay“, so Betreuer Olaf Neuenfeld. Die Hinrunde ist damit beendet und das vorläufige Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Heidschnucken stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind mit ihrer einzigen Niederlage gegen Düdenbüttel der erste direkte Verfolger der Spitzenreiterinnen. Nach einer Woche Pause geht es direkt in die Rückrunde, in der die Rot-Weißen erneut gefordert sind – wenn es nach Neuenfeld geht, gerne wieder mit einem vollständigen Kader: „In dieser Liga spielen wir hauptsächlich, um unserem Nachwuchs möglichst viel Spielpraxis geben zu können. Auf drei unserer Talente mussten wir heute verzichten, da sie beim Nachwuchslehrgang des Perspektivkaders der Jugendnationalmannschaft waren. Darauf sind wir als gesamte Abteilung sehr stolz und freuen uns, wenn sie wieder bei uns sind.“

Zum Einsatz kamen: Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber

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Vorbericht 3. Spieltag Frauen-Bundesliga 17.05.2026

Pflichtsiege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen sind am kommenden Sonntag beim TV Brettorf zu Gast und wollen dort weitere Punkte einsammeln.

Die Mannschaft hat sich eingespielt und befindet sich nach dem unglücklichen Saisonstart mit der deutlichen 0:3-Niederlage gegen den Ahlhorner SV nun auf Erfolgskurs. Bereits am vergangenen Wochenende konnte das Team von Trainerin Christine Seitz überzeugen und sich mit 4:0 Punkten belohnen. Daran möchten die Schneverdingerinnen jetzt anknüpfen: „Die Absprachen stimmen und die Abläufe spielen sich so langsam wieder ein. Wir sind ganz bei uns und können jederzeit auf unsere Gegnerinnen reagieren, wenn es nötig ist“, so Abwehrspielerin Luca von Loh, die sich bereits kurze Zeit nach ihrem Comeback wieder zu einer festen Stütze in der Defensive entwickelt hat. Auf sie und den restlichen Kader warten nun mit dem TV Brettorf und dem TuS Wakendorf die nächsten Aufgaben, die sie wie folgt angehen wollen: „Beide Mannschaften sind ein kleines Überraschungspaket und wir wissen nicht, was uns spielerisch erwartet. Wir stellen uns auf alles ein und sind bereit, jeden Schritt extra zu machen, um wieder erfolgreich sein zu können“, erklärt von Loh. Der TV Brettorf steht derzeit mit einer ausgeglichenen Bilanz von 4:4 Punkten auf Rang vier der Tabelle. Gegen den Ohligser TV sowie den TSV Hagen 1860 dürfte die mit Pia Neuefeind neu gewonnene Verstärkung im Angriff den entscheidenden Unterschied gemacht haben. Chancenlos blieben die Oldenburgerinnen hingegen auch in dieser Runde gegen den VfL Kellinghusen und Spitzenreiter Ahlhorn. Zeitgleich hatte Wakendorf zum Saisonauftakt ordentlich zu kämpfen. Die Schleswig-Holsteinerinnen konnten sich vor zwei Wochen nur äußerst knapp gegen Hagen durchsetzen und kassierten zudem eine deutliche Niederlage gegen den VfL Kellinghusen. Die Heideblütenstädterinnen hingegen richten den Blick nach vorne – oder besser gesagt: nach oben. Sie stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz und hätten damit vorübergehend ihr Mindestziel erreicht. Doch wer die Mannschaft kennt, weiß: Sie wollen mehr. „Jede Woche ist die Jagd auf die Punkte eröffnet und auch die Favoriten patzen in der ausgeglichenen Liga schnell mal. Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und mit den nächsten Zählern im Gepäck weiter nach oben klettern“, erklärt Hauptangreiferin Helle Großmann.

Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bundesliga

Ohne Trainerin erfolgreich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen konnten trotz erkrankter Trainerin bei ihrem zweiten Spieltag in Kellinghusen mit zwei souveränen Siegen die maximale Punkteausbeute einfahren.

„Dass wir einen Spieltag ohne unsere Trainerin Christine Seitz spielen, habe ich in meiner ganzen Spielzeit noch nicht erlebt.“, erklärt die Mannschaftsführerin und zwischenzeitliche Interims-Spieler-Trainerin Laura Kauk über die ungewohnte Herausforderung am vergangenen Wochenende. Doch auch ohne die wichtige Unterstützung von der Seitenlinie scheint vieles im Kader des TV Jahn gepasst zu haben. Gegen die Gastgeberinnen vom VfL Kellinghusen war die Stammmannschaft um Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic sowie Luca von Loh und Laura Kauk sehr erfolgreich und gewann in 3:1 Sätzen. Lediglich im ersten Satz liefen die Jahnlerinnen einem Rückstand hinterher, den sie aus eigener Kraft nicht aufzuholen wussten (6:11): „Wir haben uns von dem doch recht harten Boden beirren lassen und gehofft, dass die Bälle im Halbfeld höher springen würden. Als wir uns darauf besser eingestellt hatten, lief es dann deutlich besser.“, so Kauk. Und mit „besser“ meint die 26-Jährige die folgenden Sätze in denen die Schneverdingerinnen während sehr langer Spielzüge sinnbildlich den längeren Atem hatten. Mit 11:6, 11:9 und im letzten Satz gar 11:2 verbuchten die Heideblütenstädterinnen viel Zählbares auf ihrem Konto und fuhren die nächsten Punkte auf dem Weg zu den DM-Tickets ein. Und weitere folgten direkt im Anschluss: Im Spiel gegen den MTV Wangersen machten die Heidschnucken kurzen Prozess und bezwangen die Staderinnen mit 11:9, 11:6 und 11:8. Damit klettern die Rot-Weißen mit ihrem zweiten Spieltag in die ersehnten DM-Ränge und stehen punktgleich mit dem VfL auf Rang drei und sind die direkten Verfolger auf Spitzenreiter Ahlhorn.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic sowie Luca von Loh und Laura Kauk

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Nachbericht 1. Spieltag Frauen Bezirksoberliga

Ersatzgeschwächt erfolgreich – äußerst beeindruckend: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen konnte mit nur vier statt fünf Spielerinnen an ihrem ersten Spieltag in der Bezirksoberliga zu Gast beim TSV Borgfeld drei Siege einfahren.

Sicherlich ein wenig im Stich gelassen fühlten sich Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Natascha Winter bei ihrem ersten Spieltag der Saison als sie nicht mal eine vollzählige Mannschaft zusammen bekamen. Doch davon ließen sich die Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn nicht entmutigen und spielten – umso beeindruckender – stark auf. Gegen den MTV Wangersen schafften es die Schneverdingerinnen unmittelbar die große Spielfeldhälfte auch mit einer Spielerinnen weniger erfolgreich abzudecken und gewannen die Sätze mit 11:9 und 11:9. In der darauffolgenden Partie gegen den TuS Oldendorf gerierten die Heideblütenstädterinnen zunächst in den Satzrückstand (7:11), holten diesen aber wieder auf (11:7) und punkteten auch im Entscheidungssatz wesentlich häufiger als ihre Kontrahentinnen (11:4). Im letzten Spiel des Tages gelang es den Jahnlerinnen ihre eigenen Fehler nahezu vollständig einzustellen und die weiten Wege ein weiteres Mal zu gehen. Gegen den MTV Oldendorf erzielte das junge Jahn-Team den gleich dritten Sieg in Folge (11:7, 11:2) und damit die makellose Bilanz nach dem ersten Spieltag von 6:0 Punkten. Damit stehen die Heidschnucken nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Düdenbüttel, der bereits vier Spiele ohne Punkteverlust bestreiten konnte. Gleich schon am kommenden Wochenende dürfen die Schneverdingerinnen dann zu Hause im direkten Duell gegen die Spitzenreiterinnen ran – dieses dann Mal hoffentlich wieder mit einer vollzähligen Mannschaft.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Natascha Winter

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Nachbericht 1. Spieltag Herren Bezirksliga

6:2-Punkte für die Herren des TV Jahn Schneverdingen bei ihrem ersten Spieltag der Bezirksliga Südost in Bardowick.

Ohne Auswechselmöglichkeiten traten Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Eric Heil zum Saisonauftakt der neuen Spielrunde an. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten und einer dann besser abgestimmten Absprache auf dem Spielfeld gelang gegen den TSV Bardowick 3 der erste Sieg (11:6, 11:7). „Nachdem Sonja Heyer nach ihrem Umzug nicht mehr zu Verfügung steht und auch Olaf Neuenfeld sich verletzt hat, mussten wir erst Mal wieder reinkommen. Das ist uns mit dem ersten Spiel schnell gelungen.“, erklärt Mannschaftsverantwortlicher Eric Heil. Im zweiten Spiel gegen den TuS Hermannsburg 2 sah es nach der Satzführung (11:8) auch bis zur Mitte des zweiten Satzes alles nach dem nächsten Sieg für die Jahnler aus, doch es folgte ein vermeidbarer Einbruch (9:11). Im Entscheidungssatz drehten die Schneverdinger allerdings die Partie wieder zu ihren Gunsten und gewannen diesen mit 11:8. In der darauffolgenden Partie gegen den TUS Eicklingen klappte dann allerdings nur noch wenig. Dementsprechend kritisch zeigte sich Heil: „Es hat mit der Abwehr im Spielaufbau angefangen. Zuspiel und Rückschlag haben sich dann eingereiht und es folgten nur noch Fehler.“ Das Spiel und die zwischenzeitliche Tabellenführung ging mit dieser ersten Saisonniederlage zunächst nach Eicklingen (9:11, 8:11). Wesentlich besser und erfolgreicher verlief dann aber das letzte Spiel des Tages in dem die Rot-Weißen den TSV Gr. Häuslichen mit 11:9 und 14:12 bezwangen. Die drei Siege und die eine unglückliche Niederlage bringen die Heidschnucken schließlich auf den zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Spitzenreiter TUS Eicklingen. Die Schneverdinger können nun in den nächsten drei Wochen neue Kraft tanken und sind dann erst wieder an ihrem zweiten Spieltag am 31.05.2026 in Eicklingen gefordert.

Zum Einsatz kamen: Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Steffen Schröder und Eric Heil

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Vorbericht 2. Spieltag Frauen Bundesliga

Die Verfolgung aufnehmen und in die DM-Ränge klettern: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen treten am kommenden Sonntag zu ihrem zweiten Bundesligaspieltag beim VfL Kellinghusen an.

Die 2:2-Punkteausbeute vom vergangenen Spieltag war der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz zu wenig. Nun ist das Team in Kellinghusen gefordert und trifft dort auf zwei sehr ernstzunehmende Kontrahenten. In der ersten Partie treffen die Schneverdingerinnen auf die motivierten Gastgeberinnen, die an ihrem ersten Spieltag gleich zwei Siege bejubeln durften. Der VfL setzte sich sehr deutlich gegen den TV Brettorf sowie den TuS Wakendorf durch und lieferte auch in der Vergangenheit einige sehenswerte Duelle gegen den TV Jahn. Allen voran das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams, als es um das heiß begehrte letzte DM-Ticket unter dem Hallendach ging. „Kellinghusen war schon immer ein sehr unangenehmer Gegner. Der Großteil der Mannschaft spielt schon über viele Jahre hinweg zusammen, das macht sich auf dem Spielfeld unmittelbar bemerkbar“, weiß die ebenfalls sehr erfahrene Angreiferin Aniko Müller nur zu gut. Und sie verrät, welchen Schlachtplan sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen zurechtgelegt hat: „Gerade zu Hause schaffen sie es immer wieder, ihre Leistung auf den Punkt zu bringen. Unser Ziel muss sein, sie gar nicht erst in ihren Spielfluss kommen zu lassen und die Punkte bereits eingefahren zu haben, bevor sie ihre Heimstärke ausspielen können.“ Doch egal, ob mit oder ohne weitere Punkte im Gepäck: Die Jahnlerinnen sind auch in der direkt darauffolgenden Partie gefordert. Gegen den MTV Wangersen geht es für die Heideblütenstädterinnen laut Zuspielerin Alina Karahmetovic um wichtige Punkte: „Wir haben Wangersen bereits beim Spieltag in Ahlhorn spielen sehen. Dort haben sie sich noch recht schwergetan, doch das kann eine Woche später schon ganz anders aussehen. Gerade mit zunehmender Spielerfahrung und gewonnener Sicherheit kann der MTV ordentlich Paroli bieten.“ Klar ist, dass sich alle drei Bundesligisten noch nie etwas geschenkt haben und schon immer zumindest mit den DM-Plätzen liebäugeln. Die Heidschnucken selbst treten mit ihrem breiten Kader an und haben für den Fall der Fälle einige qualitativ hochwertige Wechseloptionen im Petto. Punkte liegen zu lassen, kommt für die Rot-Weißen nicht noch einmal infrage.

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Nachbericht 1. Spieltag Frauen Bundesliga

Das hatten sich die Bundesliga-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen anders vorgestellt – die ersten Ergebnisse: 0:3 und 3:0. Zum Saisonauftakt setzte es beim Dauerrivalen Ahlhorner SV die erste deutliche Niederlage und in der zweiten Partie nur eine kleine Wiedergutmachung.

Der Ahlhorner SV ließ auch zu Beginn der neuen Spielrunde keinen Zweifel daran, dass er nach ganz oben gehört. Gegen die Schneverdingerinnen setzte sich die Heimmannschaft in drei ungefährdeten Sätzen beeindruckend durch – dabei sah es zunächst gar nicht nach dem glatten Durchmarsch des ASV aus. Die Starting Five des TV Jahn: Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic auf der Zuspielposition sowie Luca von Loh und Laura Kauk in der Abwehrreihe. Angabenschlägerin Müller erwischte zu Spielbeginn vor allem Ahlhorns Zuspielerin Felicia Gißler mehrfach äußerst unangenehm. Schnell schien dies das Mittel der Wahl zu sein, und der TV Jahn zog auf 7:3 davon. Doch die Wende folgte kurz darauf: Statt Zählbarem sahen sich die Jahnlerinnen zunehmend mit der Leine konfrontiert und produzierten selbst die Punkte für die Gastgeberinnen. Beim 7:8 lag Ahlhorn erstmals vorne und zog kurz darauf auf 8:11 davon. „Wir waren schon da keineswegs die schlechtere Mannschaft, und daher war ich überzeugt, mit ein paar weniger Eigenfehlern die nächsten Sätze holen zu können“, war TV-Jahn-Trainerin Christine Seitz zunächst zuversichtlich. Doch was folgte, war das genaue Gegenteil. Der Ahlhorner SV zog im zweiten Satz unaufhaltbar bis zum 2:9 davon. Ein paar Schönheitskorrekturen am Spielstand konnte ihre Mannschaft noch vornehmen, doch der 0:2-Satzrückstand blieb unvermeidlich (6:11). Im dritten Satz war dann erstmals alles offener. Die Heidschnucken kämpften auf sehr unebenem Boden um jeden Ball und spielten sich in die Partie. Doch beim 7:7 brach die Leistung erneut ein: Leine, Abspracheschwierigkeiten und Nachlässigkeiten. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit war das sonst so sehenswerte Duell der beiden Top-Nordteams vorbei (9:11). „Das erste Spiel der Saison war noch nie besonders schön. Direkt gegen Ahlhorn ist dann auch nicht unbedingt dankbar“, ordnet Kapitänin Laura Kauk das Spiel zunächst ein und ergänzt: „Das Ergebnis ist deutlicher als das eigentliche Leistungsniveau auf dem Spielfeld. Weder bei Ahlhorn hat alles geklappt, noch bei uns. Der einzige Unterschied ist die Fehlerquote. Die war heute von uns zu hoch – Ahlhorn musste nur auf den Punkt warten.“ Dass die Rot-Weißen mit einer so deutlichen Niederlage gestartet sind, ist jedoch zunächst nicht weiter tragisch. Vor allem, weil die Heideblütenstädterinnen in ihrem zweiten Spiel des Tages das Minus auf dem Punktekonto wieder ausgleichen konnten. Gegen den Ohligser TV rotierte Trainerin Seitz in ihrer Stammformation und brachte zunächst Youngster Maja Rogosch für von Loh in der Deckung. Mit dem Wissen aus der ersten Partie des Tages reduzierte das Team auch sofort merklich die Eigenfehlerquote und sicherte sich den ersten Satz mit 11:8. Knapper wurde es dann im zweiten Abschnitt: Der OTV parierte mehrere Schläge, während es auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte unruhiger wurde. Beim 7:9 reagierte Seitz mit einem Timeout und brachte frischen Wind in die Partie. Nun mit Nele Rogosch im Zuspiel und erneut von Loh auf der rechten Abwehrposition stabilisierte sich das Spiel. Den ersten Satzball konnten die Jahnlerinnen abwehren und sich selbst die nächsten erspielen. Beim 13:11 stand der Satzsieg fest. Auch im dritten Satz hatten beide Mannschaften mit den unschönen Bodenbedingungen zu kämpfen, sodass sich zunächst kein Team absetzen konnte. Beim 9:9 machten die erfahrenen Schneverdingerinnen dann kurzen Prozess. Mit zwei direkt aufeinanderfolgenden Punkten brachte Großmann die Bälle auf der gegnerischen Hälfte unter, und der erste Sieg ihrer Mannschaft in der neuen Runde war eingefahren. Das Fazit der Trainerin blieb sehr sachlich: „Wir hoffen natürlich immer auf 4:0 Punkte. Heute fahren wir mit einer ausgeglichenen Bilanz nach Hause und wissen, woran wir arbeiten dürfen.“ Und auch der erste Blick auf die Bundesligatabelle sagt derzeit noch recht wenig aus. Die einzigen beiden Mannschaften ohne Punktverlust sind der Ahlhorner SV und der VfL Kellinghusen. Die Heidschnucken orientieren sich aus der Tabellenmitte nun nach oben und sind direkt in der kommenden Woche in Kellinghusen wieder gefordert.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Nele Rogosch, Luca von Loh, Maja Rogosch und Laura Kauk

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