Nachbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga 24.01.2026
Trotz zweier Siege am vorletzten Spieltag der Frauen-Bundesliga in Kellinghusen benötigen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen weiterhin viel Fantasie, um sich doch noch eines der begehrten Tickets zur Deutschen Meisterschaft zu sichern.
Mit Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Maja Rogosch erwischten die Schneverdingerinnen gegen die Gastgeberinnen vom VfL Kellinghusen einen Traumstart. Nach den ersten Ballwechseln schlug es reihenweise im Feld der Schleswig-Holsteinerinnen ein, die zunächst keine Antwort auf das variable Angriffsspiel der Heidschnucken fanden. Der erste Satz ging deutlich mit 11:3 an den TV Jahn, auch im zweiten Durchgang schien beim Stand von 7:2 alles in Richtung Satzgewinn zu laufen. Doch Kellinghusen stellte sein Spiel um, reduzierte die Eigenfehler und spielte seine Klasse aus. Beim 9:9 gelang erstmals der Ausgleich. Jahn-Trainerin Christine Seitz reagierte mit einer Auszeit – mit Erfolg: „Kellinghusen spielt eine überragende Saison und kann sich schnell in einen Rausch spielen. Den haben wir genau im richtigen Moment unterbrochen.“ Kurz darauf sicherten sich die Schneverdingerinnen mit 12:10 auch den zweiten Satz. Der dritte Durchgang blieb bis zum 6:6 offen, ehe Kellinghusen erstmals davonzog. Weder eine weitere Auszeit noch der Zuspielwechsel von Seitz mit Nele Rogosch brachten die Wende (6:11). Im vierten Satz übernahm der TV Jahn erneut die Kontrolle, führte bereits mit 9:6, ehe eine Fünf-Punkte-Serie der Gastgeberinnen den Satzausgleich und den Gang in den Entscheidungssatz bedeutete. Dort gelang den Rot-Weißen erneut der bessere Start. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 6:3 schien der Weg vorgezeichnet, doch Kellinghusen kämpfte sich wieder heran (7:7). Vier Punkte in Folge der Schneverdingerinnen brachten schließlich die Entscheidung und den wichtigen 3:2-Erfolg in einem hochklassigen Bundesligaduell. „Die Anspannung war in diesem direkten Duell sofort zu spüren. Wir haben alles reingelegt und uns auch gegen starke Kellinghusenerinnen durchgesetzt“, zeigte sich Zuspielerin Alina Karahmetovic zufrieden. Die Tabellensituation sprach jedoch weiterhin gegen den TV Jahn – auch aufgrund des zweiten Spiels des Tages, in dem Kellinghusen den Ohligser TV mit 3:1 besiegte. Entsprechend unter Druck gingen die Schneverdingerinnen in das Duell mit dem OTV. Dieses verlief alles andere als souverän. Nach wechselnden Satzgewinnen (11:6, 8:11, 11:6, 7:11) musste erneut der Entscheidungssatz her. „Wir haben viel zu spät eine Lösung gefunden“, analysierte Karahmetovic. Vor allem Zweitangreiferin Katja Hofmann zeigte nach überstandener Kreuzbandverletzung eine starke Leistung und punktete immer wieder mit Bällen in der vorderen Spielfeldhälfte der Favoritinnen. Erst der erneute Zuspielwechsel brachte die Wende: Mit Nele Rogosch im Zuspiel liefen insbesondere die 18-Jährige selbst sowie Großmann konsequent zu den kurzen Bälle und sicherten damit mehrfach die Führung ab. Nach über einer Stunde Spielzeit stand schließlich ein deutliches 11:4 im fünften Satz auf der Anzeigetafel. Doch der Jubel fiel verhalten aus. „Die berühmten Hausaufgaben zu machen, reicht in diesem Jahr leider nicht“, ordnete Seitz die Lage realistisch ein. „Kellinghusen hat nicht nur weiterhin den Punktevorsprung, sondern auch ein deutlich besseres Satzverhältnis. Die DM ist für uns realistisch kaum noch zu erreichen.“ Aus den verbleibenden zwei Partien müssten die Heideblütenstädterinnen zwei Punkte und fünf Sätze aufholen – und das gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV, während Kellinghusen auf die beiden Schlusslichter der Liga trifft.
Für den TV Jahn Schneverdingen kamen zum Einsatz: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Maja Rogosch, Nele Rogosch und Lena Meyer.
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Nachbericht 6. Spieltag Frauen Niedersachsenliga 25.01.2026
Am letzten Spieltag der Niedersachsenliga zeigte die zweite Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen in Wardenburg noch einmal eine ordentliche Leistung, blieb gegen starke Gegner jedoch ohne Punktgewinn. Trotz zweier 0:2-Niederlagen schließt der TV Jahn die Saison auf Rang sechs ab und sichert sich damit souverän den Klassenerhalt ohne Relegation.
Gegen die Gastgeberinnen des Wardenburger TV erwischten die Schneverdingerinnen Greta Baden, Lisa Krüger, Nina Karahmetovic, Ronja Röhrs und Lotta Schröder einen guten Start und führten in beiden Sätzen zwischenzeitlich. In der Schlussphase ließ jedoch die Konsequenz nach, sodass beide Durchgänge mit 7:11 und 8:11 verloren gingen. Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Spiel gegen den späteren Staffelsieger SV Moslesfehn 2. Auch hier hielt der TV Jahn lange mit, musste sich gegen das routinierte Team mit mehreren ehemaligen Bundesligaspielerinnen am Ende erneut knapp mit 7:11 und 8:11 geschlagen geben. „Wir haben heute gut gespielt, aber gegen diese beiden Gegner fehlt uns aktuell noch ein kleines Stück“, bilanzierte Trainer Olaf Neuenfeld nach dem Spieltag. „Die Erfahrungen aus dieser Saison nehmen wir aber mit – das wird uns in Zukunft helfen.“ Mit einer Bilanz von 6:22 Punkten beendet der TV Jahn Schneverdingen 2 die Hallenrunde auf dem sechsten Tabellenplatz und lässt damit sowohl TuS Empelde als auch den TV Huntlosen hinter sich. Den Staffelsieg sicherte sich der SV Moslesfehn 2 vor dem Wardenburger TV und dem TuS Döhlen. Für die Jahnlerinnen endet die Saison damit zwar ohne Erfolgserlebnis am letzten Spieltag, insgesamt aber mit einem positiven Fazit und wertvollen Entwicklungsschritten.
Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Lisa Krüger, Nina Karahmetovic, Ronja Röhrs und Lotta Schröder.
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Nachbericht Landesmeisterschaft U14 24.01.2026
Für die U14-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verlief die Landesmeisterschaft in Borgfeld sportlich ohne zählbaren Erfolg. Das junge Team nutzte das Turnier jedoch, um wichtige Erfahrungen auf Landesebene zu sammeln, und belegte am Ende den siebten Platz.
In der Vorrunde der Gruppe A trafen Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Lia Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Lorena Winter auf starke Konkurrenz. Zum Auftakt mussten sich die Schneverdingerinnen dem Ahlhorner SV mit 0:2 geschlagen geben (7:11, 9:11). Auch im zweiten Spiel gegen den späteren Landesmeister MTSV Selsingen zeigte der TV Jahn eine ordentliche Leistung, unterlag jedoch erneut mit 0:2 (7:11, 9:11). Im abschließenden Gruppenspiel gegen den SV Düdenbüttel hielten die Jahnlerinnen phasenweise gut dagegen, konnten dem Spielverlauf aber keinen entscheidenden Impuls geben und verloren ebenfalls mit 0:2 (4:11, 7:11). Ohne Satzgewinn beendete der TV Jahn die Gruppenphase auf Rang vier und verpasste damit den Einzug in die Platzierungsspiele. Trainerin Christine Seitz konnte ihre Mannschaft zwar nicht vor Ort unterstützen, betonte jedoch die Bedeutung des Turniers: „Wir haben die Meisterschaft genutzt, um uns auf hohem Niveau zu messen. Die gesammelte Spielpraxis ist eine wichtige Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte meiner Mädels.“ Den Landesmeistertitel sicherte sich am Ende der MTSV Selsingen vor dem TV Brettorf und dem MTV Diepenau. Trotz des siebten Platzes ziehen die Schneverdingerinnen wertvolle Erkenntnisse aus dem Turnierverlauf und richten den Fokus nun auf die kommende Feldsaison.
Zum Einsatz kamen: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Lia Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Lorena Winter
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Nachbericht Landesmeisterschaft U18 24.01.2026
Die U18-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen präsentierten sich bei der Landesmeisterschaft beim Ahlhorner SV in der Vorrunde größtenteils souverän, zogen als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein und sicherten sich mit dem vierten Platz die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft.
Zum Auftakt setzte sich das Team um Nina Karahmetovic, Lisa Krüger und Natascha Winter (alle U18) gemeinsam mit den U16-Spielerinnen Greta Baden, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs mit 2:0 gegen den MTV Wangersen durch (11:6, 11:9). „Wir haben gut ins Turnier gefunden und uns gegenseitig unterstützt“, zog Trainer Eric Heil ein positives Fazit. Trotz kleiner Abstimmungsprobleme bei kurzen Bällen trat die Mannschaft geschlossen auf. Besonders überzeugten Ronja Röhrs mit fehlerfreien Angaben sowie Nina Karahmetovic im Rückschlag. Und auch im zweiten Gruppenspiel gegen den TV Huntlosen behielt der TV Jahn mit 2:0 die Oberhand (11:7, 12:10). Während der erste Satz souverän verlief, wurde es im zweiten Durchgang enger. „Da haben wir einfache Fehler gemacht, aber als Team gekämpft und den Satz über die Ziellinie gebracht“, so Heil. Im letzten Vorrundenspiel ging es gegen den Ahlhorner SV um den Gruppensieg, doch die Schneverdingerinnen mussten sich deutlich mit 0:2 geschlagen geben (6:11, 6:11). Im Halbfinale traf der TV Jahn auf den TSV Essel um die ehemalige Schneverdingerin Emilia Schwarz, der seine starke Turnierleistung bestätigte. Trotz engagierten Spiels unterlagen die weiterhin bei kurzen Bällen anfälligen Heidschnucken mit 8:11 und 4:11. „Wir haben es Essel nicht leicht gemacht, aber gegen diese spielerische Qualität hatten wir das Nachsehen“, bilanzierte Heil nach der Niederlage gegen die späteren Landesmeisterinnen. Im Spiel um Platz drei entwickelte sich gegen den TV Brettorf ein lange offenes Duell. Nach verlorenem erstem Satz (4:11) kämpften sich die Jahnlerinnen zurück und glichen mit 11:8 aus. Im entscheidenden Durchgang lag der TV Jahn zunächst deutlich zurück, startete nach dem Seitenwechsel noch eine Aufholjagd, verpasste den Ausgleich jedoch knapp (8:11). „Am Ende hat uns etwas Konstanz gefehlt, dennoch nehmen wir viele positive Ansätze mit“, resümierte Heil. Mit dem vierten Platz zeigte die junge Jahn-Mannschaft eine insgesamt ordentliche Turnierleistung. Über einen Nachrückerplatz gelang schließlich auch die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft, die bereits in zwei Wochen beim TuS Oldendorf ausgetragen wird.
Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Natascha Winter, Greta Baden, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs.
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