Vorbericht letzter Spieltag Frauen Bundesliga

Kämpfen, ohne zu wissen, ob sich die Mühen am Ende noch auszahlen: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen bestreiten den letzten Spieltag der Hallensaison, vorgezogen am kommenden Sonnabend zu Gast beim SV Moslesfehn.

Der letzte Spieltag dürfte höchstwahrscheinlich nur noch eine Formalie sein. Der VfL Kellinghusen steht mit zwei Punkten und fünf Sätzen Vorsprung vor den Schneverdingerinnen und wird die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft aller Voraussicht nach aus eigener Hand perfekt machen. Dennoch wollen die Jahnlerinnen ihre allerletzte Chance wahren: „Falls Kellinghusen am Sonntag wider Erwarten doch noch patzt, dann wollen wir da sein“, betont Mannschaftsführerin Laura Kauk. „Wir bringen diese unglücklich gelaufene Hallensaison jetzt sportlich zu Ende und wollen sie mit Siegen zu Ende bringen – unabhängig von der Tabellensituation.“ Für sie und ihr Team geht es an diesem nun weniger entscheidenden Spieltag gegen den auf Abschiedstour befindlichen SV Moslesfehn sowie gegen Tabellenführer Ahlhorner SV. Aufgrund eines anhaltenden Wasserschadens in der Sporthalle „Am Querkanal“ findet der Spieltag ab 13:30 Uhr in Brettorf statt. Vor allem für den SV Moslesfehn dürfte dieser Spieltag emotional werden, da der Verein bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben hat, dass die Saison personell bedingt seine letzte in der Bundesliga sein wird. Der TV Jahn trifft in der ersten Partie auf die Gastgeberinnen und ist anschließend direkt im Duell mit Ahlhorn gefordert, ehe der SV Moslesfehn seine letzte Bundesligapartie gegen die Nachbarinnen bestreitet. Entsprechend gemischt ist die Stimmungslage bei Laura Kauk: „Solange noch ein Funken Hoffnung da ist, will man natürlich alles versuchen – auch wenn man der Wahrheit ins Gesicht blicken muss.“ Doch mit einem Augenzwinkern ergänzt die Kapitänin: „Die Saisonpause wurde bei uns schon häufiger mit einem Spiel gegen Ahlhorn eingeläutet – allerdings meist im Finale einer Deutschen Meisterschaft.“ Abschließend betont die Abwehrchefin der Heideblütenstädterinnen allerdings noch einmal deutlich, dass der Punktabzug aus den zurückliegenden Wochen innerhalb des Teams kein Thema mehr ist: „Unserer Trainerin ist ein ärgerlicher Fehler unterlaufen, und sie selbst ärgert sich darüber wahrscheinlich am meisten. Die Mannschaft macht ihr keinen Vorwurf. Hätten wir in der Hinrunde gegen Ahlhorn oder Kellinghusen gewonnen, hätten wir jetzt einen Puffer. Den haben wir nicht – und dafür tragen wir alle gemeinsam die Verantwortung.“

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Nachbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga 24.01.2026

Trotz zweier Siege am vorletzten Spieltag der Frauen-Bundesliga in Kellinghusen benötigen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen weiterhin viel Fantasie, um sich doch noch eines der begehrten Tickets zur Deutschen Meisterschaft zu sichern.

Mit Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Alina Karahmetovic und Maja Rogosch erwischten die Schneverdingerinnen gegen die Gastgeberinnen vom VfL Kellinghusen einen Traumstart. Nach den ersten Ballwechseln schlug es reihenweise im Feld der Schleswig-Holsteinerinnen ein, die zunächst keine Antwort auf das variable Angriffsspiel der Heidschnucken fanden. Der erste Satz ging deutlich mit 11:3 an den TV Jahn, auch im zweiten Durchgang schien beim Stand von 7:2 alles in Richtung Satzgewinn zu laufen. Doch Kellinghusen stellte sein Spiel um, reduzierte die Eigenfehler und spielte seine Klasse aus. Beim 9:9 gelang erstmals der Ausgleich. Jahn-Trainerin Christine Seitz reagierte mit einer Auszeit – mit Erfolg: „Kellinghusen spielt eine überragende Saison und kann sich schnell in einen Rausch spielen. Den haben wir genau im richtigen Moment unterbrochen.“ Kurz darauf sicherten sich die Schneverdingerinnen mit 12:10 auch den zweiten Satz. Der dritte Durchgang blieb bis zum 6:6 offen, ehe Kellinghusen erstmals davonzog. Weder eine weitere Auszeit noch der Zuspielwechsel von Seitz mit Nele Rogosch brachten die Wende (6:11). Im vierten Satz übernahm der TV Jahn erneut die Kontrolle, führte bereits mit 9:6, ehe eine Fünf-Punkte-Serie der Gastgeberinnen den Satzausgleich und den Gang in den Entscheidungssatz bedeutete. Dort gelang den Rot-Weißen erneut der bessere Start. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 6:3 schien der Weg vorgezeichnet, doch Kellinghusen kämpfte sich wieder heran (7:7). Vier Punkte in Folge der Schneverdingerinnen brachten schließlich die Entscheidung und den wichtigen 3:2-Erfolg in einem hochklassigen Bundesligaduell. „Die Anspannung war in diesem direkten Duell sofort zu spüren. Wir haben alles reingelegt und uns auch gegen starke Kellinghusenerinnen durchgesetzt“, zeigte sich Zuspielerin Alina Karahmetovic zufrieden. Die Tabellensituation sprach jedoch weiterhin gegen den TV Jahn – auch aufgrund des zweiten Spiels des Tages, in dem Kellinghusen den Ohligser TV mit 3:1 besiegte. Entsprechend unter Druck gingen die Schneverdingerinnen in das Duell mit dem OTV. Dieses verlief alles andere als souverän. Nach wechselnden Satzgewinnen (11:6, 8:11, 11:6, 7:11) musste erneut der Entscheidungssatz her. „Wir haben viel zu spät eine Lösung gefunden“, analysierte Karahmetovic. Vor allem Zweitangreiferin Katja Hofmann zeigte nach überstandener Kreuzbandverletzung eine starke Leistung und punktete immer wieder mit Bällen in der vorderen Spielfeldhälfte der Favoritinnen. Erst der erneute Zuspielwechsel brachte die Wende: Mit Nele Rogosch im Zuspiel liefen insbesondere die 18-Jährige selbst sowie Großmann konsequent zu den kurzen Bälle und sicherten damit mehrfach die Führung ab. Nach über einer Stunde Spielzeit stand schließlich ein deutliches 11:4 im fünften Satz auf der Anzeigetafel. Doch der Jubel fiel verhalten aus. „Die berühmten Hausaufgaben zu machen, reicht in diesem Jahr leider nicht“, ordnete Seitz die Lage realistisch ein. „Kellinghusen hat nicht nur weiterhin den Punktevorsprung, sondern auch ein deutlich besseres Satzverhältnis. Die DM ist für uns realistisch kaum noch zu erreichen.“ Aus den verbleibenden zwei Partien müssten die Heideblütenstädterinnen zwei Punkte und fünf Sätze aufholen – und das gegen Spitzenreiter Ahlhorner SV, während Kellinghusen auf die beiden Schlusslichter der Liga trifft.

Für den TV Jahn Schneverdingen kamen zum Einsatz: Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Maja Rogosch, Nele Rogosch und Lena Meyer.

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Nachbericht 6. Spieltag Frauen Niedersachsenliga 25.01.2026

Am letzten Spieltag der Niedersachsenliga zeigte die zweite Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen in Wardenburg noch einmal eine ordentliche Leistung, blieb gegen starke Gegner jedoch ohne Punktgewinn. Trotz zweier 0:2-Niederlagen schließt der TV Jahn die Saison auf Rang sechs ab und sichert sich damit souverän den Klassenerhalt ohne Relegation.

Gegen die Gastgeberinnen des Wardenburger TV erwischten die Schneverdingerinnen Greta Baden, Lisa Krüger, Nina Karahmetovic, Ronja Röhrs und Lotta Schröder einen guten Start und führten in beiden Sätzen zwischenzeitlich. In der Schlussphase ließ jedoch die Konsequenz nach, sodass beide Durchgänge mit 7:11 und 8:11 verloren gingen. Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Spiel gegen den späteren Staffelsieger SV Moslesfehn 2. Auch hier hielt der TV Jahn lange mit, musste sich gegen das routinierte Team mit mehreren ehemaligen Bundesligaspielerinnen am Ende erneut knapp mit 7:11 und 8:11 geschlagen geben. „Wir haben heute gut gespielt, aber gegen diese beiden Gegner fehlt uns aktuell noch ein kleines Stück“, bilanzierte Trainer Olaf Neuenfeld nach dem Spieltag. „Die Erfahrungen aus dieser Saison nehmen wir aber mit – das wird uns in Zukunft helfen.“ Mit einer Bilanz von 6:22 Punkten beendet der TV Jahn Schneverdingen 2 die Hallenrunde auf dem sechsten Tabellenplatz und lässt damit sowohl TuS Empelde als auch den TV Huntlosen hinter sich. Den Staffelsieg sicherte sich der SV Moslesfehn 2 vor dem Wardenburger TV und dem TuS Döhlen. Für die Jahnlerinnen endet die Saison damit zwar ohne Erfolgserlebnis am letzten Spieltag, insgesamt aber mit einem positiven Fazit und wertvollen Entwicklungsschritten.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Lisa Krüger, Nina Karahmetovic, Ronja Röhrs und Lotta Schröder.

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Nachbericht Landesmeisterschaft U14 24.01.2026

Für die U14-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verlief die Landesmeisterschaft in Borgfeld sportlich ohne zählbaren Erfolg. Das junge Team nutzte das Turnier jedoch, um wichtige Erfahrungen auf Landesebene zu sammeln, und belegte am Ende den siebten Platz.

In der Vorrunde der Gruppe A trafen Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Lia Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Lorena Winter auf starke Konkurrenz. Zum Auftakt mussten sich die Schneverdingerinnen dem Ahlhorner SV mit 0:2 geschlagen geben (7:11, 9:11). Auch im zweiten Spiel gegen den späteren Landesmeister MTSV Selsingen zeigte der TV Jahn eine ordentliche Leistung, unterlag jedoch erneut mit 0:2 (7:11, 9:11). Im abschließenden Gruppenspiel gegen den SV Düdenbüttel hielten die Jahnlerinnen phasenweise gut dagegen, konnten dem Spielverlauf aber keinen entscheidenden Impuls geben und verloren ebenfalls mit 0:2 (4:11, 7:11). Ohne Satzgewinn beendete der TV Jahn die Gruppenphase auf Rang vier und verpasste damit den Einzug in die Platzierungsspiele. Trainerin Christine Seitz konnte ihre Mannschaft zwar nicht vor Ort unterstützen, betonte jedoch die Bedeutung des Turniers: „Wir haben die Meisterschaft genutzt, um uns auf hohem Niveau zu messen. Die gesammelte Spielpraxis ist eine wichtige Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte meiner Mädels.“ Den Landesmeistertitel sicherte sich am Ende der MTSV Selsingen vor dem TV Brettorf und dem MTV Diepenau. Trotz des siebten Platzes ziehen die Schneverdingerinnen wertvolle Erkenntnisse aus dem Turnierverlauf und richten den Fokus nun auf die kommende Feldsaison.

Zum Einsatz kamen: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Lia Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Lorena Winter

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Nachbericht Landesmeisterschaft U18 24.01.2026

Die U18-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen präsentierten sich bei der Landesmeisterschaft beim Ahlhorner SV in der Vorrunde größtenteils souverän, zogen als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein und sicherten sich mit dem vierten Platz die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft.

Zum Auftakt setzte sich das Team um Nina Karahmetovic, Lisa Krüger und Natascha Winter (alle U18) gemeinsam mit den U16-Spielerinnen Greta Baden, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs mit 2:0 gegen den MTV Wangersen durch (11:6, 11:9). „Wir haben gut ins Turnier gefunden und uns gegenseitig unterstützt“, zog Trainer Eric Heil ein positives Fazit. Trotz kleiner Abstimmungsprobleme bei kurzen Bällen trat die Mannschaft geschlossen auf. Besonders überzeugten Ronja Röhrs mit fehlerfreien Angaben sowie Nina Karahmetovic im Rückschlag.  Und auch im zweiten Gruppenspiel gegen den TV Huntlosen behielt der TV Jahn mit 2:0 die Oberhand (11:7, 12:10). Während der erste Satz souverän verlief, wurde es im zweiten Durchgang enger. „Da haben wir einfache Fehler gemacht, aber als Team gekämpft und den Satz über die Ziellinie gebracht“, so Heil. Im letzten Vorrundenspiel ging es gegen den Ahlhorner SV um den Gruppensieg, doch die Schneverdingerinnen mussten sich deutlich mit 0:2 geschlagen geben (6:11, 6:11). Im Halbfinale traf der TV Jahn auf den TSV Essel um die ehemalige Schneverdingerin Emilia Schwarz, der seine starke Turnierleistung bestätigte. Trotz engagierten Spiels unterlagen die weiterhin bei kurzen Bällen anfälligen Heidschnucken mit 8:11 und 4:11. „Wir haben es Essel nicht leicht gemacht, aber gegen diese spielerische Qualität hatten wir das Nachsehen“, bilanzierte Heil nach der Niederlage gegen die späteren Landesmeisterinnen. Im Spiel um Platz drei entwickelte sich gegen den TV Brettorf ein lange offenes Duell. Nach verlorenem erstem Satz (4:11) kämpften sich die Jahnlerinnen zurück und glichen mit 11:8 aus. Im entscheidenden Durchgang lag der TV Jahn zunächst deutlich zurück, startete nach dem Seitenwechsel noch eine Aufholjagd, verpasste den Ausgleich jedoch knapp (8:11). „Am Ende hat uns etwas Konstanz gefehlt, dennoch nehmen wir viele positive Ansätze mit“, resümierte Heil. Mit dem vierten Platz zeigte die junge Jahn-Mannschaft eine insgesamt ordentliche Turnierleistung. Über einen Nachrückerplatz gelang schließlich auch die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft, die bereits in zwei Wochen beim TuS Oldendorf ausgetragen wird.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Natascha Winter, Greta Baden, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs.

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Vorbericht 7. Spieltag Frauen Bundesliga

Es dürfte der entscheidende Spieltag der Saison werden: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen treten am kommenden Sonnabend in Kellinghusen an. Eine Niederlage würde das vorzeitige Aus im Kampf um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft bedeuten. Denn inzwischen hat auch das Sportgericht entschieden – die Punkte bleiben in Hagen und Wiemersdorf.

Damit stehen die Jahnlerinnen nun endgültig vor einem vorentscheidenden Spieltag. Das bis in diese Woche hineinlaufende Schiedsgerichtsverfahren hat ergeben, dass der Einspruch des TV Jahn zurückgewiesen wird. Der Punktabzug wegen fehlender Spielberechtigungen aus den Partien gegen den TSV Hagen und den TSV Wiemersdorf vor zwei Wochen bleibt somit bestehen. „Auch wenn wir die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen können, müssen wir sie jetzt so hinnehmen. Der Fehler geht dieses Mal auf meine Kappe und wird uns aller Wahrscheinlichkeit nach die Deutsche Meisterschaft kosten – so leid es mir tut“, entschuldigt sich Trainerin Christine Seitz ausdrücklich bei ihrem Team. Dennoch lassen die eigentlichen DM-Dauerkandidatinnen die Köpfe nicht hängen und gehen weiterhin motiviert in den vorletzten Spieltag. Die Konstellation verspricht Hochspannung: Schneverdingen trifft auf den VfL Kellinghusen und den Ohligser TV – ein Trio, das sich im engen Rennen um das letzte DM-Ticket nichts schenkt. Bereits der Hinrundenspieltag zeigte, wie umkämpft diese Duelle sind. Mitte Dezember mussten sich die Schneverdingerinnen dem VfL Kellinghusen mit 1:3 Sätzen geschlagen geben, setzten sich anschließend jedoch mit 3:0 gegen Ohligs durch. Gleichzeitig überraschte der Ohligser TV mit einem 3:0-Erfolg gegen Kellinghusen. Rechnerisch kämpfen damit alle drei Teams am vorletzten Spieltag noch um den zweiten Startplatz für die Deutsche Meisterschaft in Bad Cannstatt. Bereits qualifiziert ist seit dem vergangenen Spieltag der Ahlhorner SV. Die beste Ausgangslage haben jedoch die Gastgeberinnen: Mit 20:4 Punkten hält Kellinghusen alle Trümpfe in der eigenen Hand. Schneverdingen (16:8 Punkte) und Ohligs (12:8 Punkte) stehen hingegen unter Zugzwang und müssen punkten, um im Rennen zu bleiben. „Es kann alles passieren, jede Ergebnisvariante ist realistisch“, blickt Schneverdingens Angreiferin Aniko Müller auf den bevorstehenden Krimi-Spieltag. „Wir hatten in dieser Saison sowohl sehr starke Spieltage mit überzeugenden Leistungen als auch deutliche Rückschläge – das ging den anderen beiden Teams aber genauso“, beschreibt Müller den bisherigen Saisonverlauf. Eines eint alle Beteiligten: die enorme Bedeutung dieses siebten Spieltages. Für Schneverdingen und Ohligs bedeutet jede Niederlage das Aus im DM-Rennen. Entsprechend groß sind Spannung und Druck – nicht nur für die Faustball-Fans, sondern vor allem für die Spielerinnen auf dem Feld. „Vielleicht ist genau das unser Vorteil. Wir kennen die Situation, wenn alles von unserer Tagesform abhängt“, sieht Müller das Momentum dennoch auf Seiten ihres Teams, auch wenn die Vergangenheit gezeigt hat, dass solche Spiele immer wieder für Überraschungen gut sind. Anpfiff ist am Sonnabend um 14 Uhr in der Sporthalle an der Danziger Straße in Kellinghusen. Spätestens am Abend wird dann feststehen, ob die Schneverdingerinnen weiterhin letzte Hoffnungen auf das verbleibende DM-Ticket haben dürfen.

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Nachbericht Zwischenrunde U16

Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen haben am vergangenen Samstag bei der Zwischenrunde – ehemals die Landesmeisterschaft – zu Gast beim MTV Diepenau die Silbermedaille gewonnen und sich damit für die Regionalmeisterschaft qualifiziert.

Im westfälischen Rahden überzeugte der Jahn-Nachwuchs in der Besetzung Ronja Röhrs, Jette Meyer, Hanne Röhrs, Greta Baden, Marie Küsel und Kirijasse Kerti bereits in der Vorrunde mit zwei Siegen gegen den MTSV Selsingen (12:10, 11:5) und den TV Brettorf (11:1, 11:2). Im Halbfinale trafen die Schneverdingerinnen auf ihren Dauerrivalen in dieser Altersklasse, den MTV Wangersen. Mit einer konzentrierten Vorstellung setzte sich das Team souverän mit 11:8 und 11:3 durch und zog ins Finale gegen den MTV Diepenau ein. Dort erwischten die Jahnlerinnen keinen guten Start. Im ersten Durchgang fanden sie nur schwer ins Spiel, sodass Diepenau mit einem 11:4 die 1:0-Führung übernahm. Der zweite Satz entwickelte sich zum spannendsten Durchgang des gesamten Turniers. Beim Stand von 14:14 entschied ein knapp ins Seitenaus geschlagener Ball der Diepenauer Angreiferin den Satz zugunsten der Schneverdingerinnen, die sich mit 15:14 den Ausgleich sicherten. Doch damit waren die Kräfte des Jahn-Teams weitgehend aufgebraucht. Im entscheidenden dritten Satz übernahmen die Gastgeberinnen sofort die Initiative und machten mit einem 11:4 den inoffiziellen Titel des Zwischenrundensiegers perfekt. Trotz der Finalniederlage überwiegt aus Schneverdinger Sicht das Positive: Gemeinsam mit dem MTV Diepenau und dem MTV Wangersen als Drittplatziertem tritt der TV Jahn am letzten Januarwochenende bei der Regionalmeisterschaft in Leipzig an. „Wir haben unser Ziel mit dem Erreichen der nächsten Runde geschafft. Heute hat vieles gut gepasst, und in den wichtigen Momenten haben wir geliefert“, zeigte sich Trainer Olaf Neuenfeld nach einem langen Turniertag zufrieden.

Zum Einsatz kamen: Ronja Röhrs, Jette Meyer, Hanne Röhrs, Greta Baden, Marie Küsel und Kirijasa Kerti.

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Nachbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga

Nicht makellos, aber in den Zählern erfolgreich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verbuchten am sechsten Spieltag in Brettorf trotz durchwachsener Leistungen zwei 3:0-Siege.

Die Ausgangslage bleibt weiterhin unklar: Ob die durch die Staffelleitung aufgrund fehlender Spielberechtigungen abgezogenen Punkte nach einem Einspruch der Schneverdingerinnen zurückgeholt werden können, ist offen. Gelingt dies nicht, wäre die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft lediglich noch rechnerisch möglich. Im ersten Spiel gegen den Gastgeber TV Brettorf startete Trainerin Christine Seitz am vergangenen Sonntag mit ihrer gewohnten Starting Five: Helle Großmann mit Aniko Müller im Angriff, Alina Karahmetovic auf der Zuspielposition sowie Lena Meyer und die weiterhin angeschlagene Mannschaftskapitänin Laura Kauk in der Abwehr. Im ersten Satz schlichen sich bei den ambitionierten Jahnlerinnen für sie ungewohnte Fehler in allen Mannschaftsteilen ein. Gepaart mit einem überzeugenden Auftritt der Gastgeberinnen und deren platzierten Angriffsschlägen gerieten die Heidschnucken zunächst ins Wanken. Mehrere Satzbälle wehrten die Schneverdingerinnen ab, ehe sie den ersten Durchgang mit 14:12 für sich entschieden. In den beiden darauffolgenden Sätzen traten die Rot-Weißen wieder mit routinierter Sicherheit auf und dominierten das Geschehen deutlich (11:5 und 11:3). Trainerin Seitz nutzte erneut die Gelegenheit, allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, und wechselte Maja Rogosch in die Defensive sowie Nele Rogosch ins Zuspiel. Mit Maja Rogosch für Meyer gingen die Schneverdingerinnen auch in ihre zweite Partie des Tages gegen den MTV Wangersen sehr unkonzentriert. Vor allem eigene Abstimmungsprobleme bereiteten den Heideblütenstädterinnen Schwierigkeiten, berichtete Hauptangreiferin Großmann: „Wir haben zwischendurch immer wieder den Zugriff auf das Spiel verloren und uns vom Gegner überraschen lassen.“ Einige Wachrüttler durch die Trainerin schienen notwendig gewesen zu sein. „Das war keine Glanzleistung von uns, aber in den entscheidenden Phasen haben wir unsere Punkte gemacht“, so Großmann weiter. Die Höhen und Tiefen des TV Jahn reichten am Ende dennoch aus: Die Schneverdingerinnen setzten sich mit 11:8, 12:10 und 11:9 durch. Trotz sichtlich nachlassender Kräfte zeigte sich das Jahn-Team zwar nicht restlos zufrieden, freute sich aber über die eingefahrenen Punkte – und vor allem über den Spieltag ohne Satzverlust. Die gewonnenen Sätze könnten noch entscheidend werden, sollten die Heidschnucken die letzten beiden Spieltage ohne Niederlage überstehen und Kellinghusen sich einen weiteren Patzer erlauben.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Nele Rogosch, Lena Meyer, Laura Kauk und Maja Rogosch

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Nachbericht 5. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Am vorletzten Spieltag der Niedersachsenliga sicherten sich die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen zuhause einen wichtigen Sieg gegen den TV Huntlosen. Beide Teams gingen punktgleich auf einem Abstiegsrang in die Partie, den die Schneverdingerinnen mit einem 2:0-Erfolg verlassen konnten.

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Jahnlerinnen daran hatte ihre Angreiferin Nina Karahmetovic, die mit einer hohen Punktausbeute und einem nahezu fehlerfreien Spiel überzeugte. In der Defensive präsentierte sich der TV Jahn äußerst stabil: Die Deckungsreihe um Merle Mund, Hanne Röhrs, Lotta Schröder und Marie Küsel stand sicher, und auch die Zweitangreiferin unterstützte die Ballannahme konsequent bei den ins Halbfeld gespielten Bällen. Gegen den Tabellendritten TuS Döhlen lief im ersten Satz überraschend gut für die Gastgeberinnen. Die Schneverdingerinnen dominierten den Durchgang deutlich und entschieden ihn souverän mit 11:4 für sich. Auch im Anschluss hielt der TV Jahn das Spiel offen und führte bis zum Stand von 9:8. In der entscheidenden Phase spielte Döhlen jedoch seine Routine aus, drehte die Partie und setzte sich mit 11:9 und 11:6 durch. Bereits am kommenden Wochenende steht für das Team von Trainer Olaf Neuenfeld der letzte Spieltag an. In Wardenburg treffen die Schneverdingerinnen auf den gastgebenden WTV (2. Platz) sowie Tabellenführer SV Moslesfehn II. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz kann dabei jeder gewonnene Satz von entscheidender Bedeutung sein.

Zum Einsatz kamen: Ronja Röhrs, Nina Karahmetovic, Merle Mund, Lotta Schröder, Hanne Röhrs und Marie Küsel

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Nachbericht 3. Spieltag Männer Bezirksliga

Trotz zwei Siegen kostete eine vermeidbare Niederlage den Faustballern des TV Jahn Schneverdingen am dritten Spieltag in Bardowick die Tabellenführung der Bezirksliga.

Am vorletzten Spieltag der Bezirksligasaison mussten die Schneverdinger auf Eric Heil und Olaf Neuenfeld verzichten. Dafür sprang Leni Seyer auf der Zuspielposition ein und überzeugte bei ihrem ersten Einsatz auf ungewohnter Position und in höherer Spielklasse mit einer sehr guten Leistung. Im ersten Spiel des Tages zeigte der TV Jahn eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzte sich verdient mit 2:0 gegen Schlusslicht Bösel durch (11:9, 11:3). In der zweiten Partie war gegen den TSV Groß Häuslingen hingegen nichts zu holen. Mit 7:11 und 5:11 hatten die Schneverdinger zu keinem Zeitpunkt realistische Chancen auf einen Punktgewinn. Deutlich spannender gestaltete sich das dritte und zugleich letzte Spiel des Tages. Nach einem verpatzten ersten Satz (4:11) kämpfte sich der TV Jahn gegen den TUS Eicklingen 2 zurück in die Partie und stellte mit einem 11:7 den Satzausgleich her. Im Entscheidungssatz entwickelte sich eine enge Begegnung, in der schließlich Seyer beim Stand von 10:9 den Matchball verwandelte und den Sieg perfekt machte. Mit nun 16:4 Punkten wurde der TV Jahn Schneverdingen als Spitzenreiter durch den an diesem Spieltag sehr erfolgreichen TSV Bardowick abgelöst. Vor dem letzten Spieltag ist es nun lediglich das schlechtere Satzverhältnis, was die Jahnler auf den zweiten Tabellenplatz hält. Bei ihrer letzten Saisonaufgabe in Rethem beim TSV Groß Häuslingen haben die Rot-Weißen weiterhin gute Chancen auf den Staffelsieg.

Zum Einsatz kamen: Steffen Schröder, Volker Meyer-Weichelt, Leni Seyer, Sonja Heyer, Claus Wodtke und Kathryn Röbber

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Vorbericht 6. Spieltag Frauen Bundesliga

Abwarten, hoffen und weiter Punkte sammeln – mehr bleibt den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im Hinblick auf ihren sechsten Spieltag der Bundesliga Nord nicht übrig. Nach dem bitteren Punktabzug aufgrund fehlender Spielberechtigungen am vergangenen Wochenende kann die Mannschaft nur optimistisch bleiben und versuchen, am kommenden Sonntag in Brettorf die nächsten Punkte einzufahren.

Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz hatte am vergangenen Bundesligaspieltag leider einen für ihre Schneverdingerinnen schwerwiegenden Fehler einräumen müssen. Fehlende Spielberechtigungen aller Spielerinnen sorgten für eine nachträgliche Korrektur der Ergebnisse zu Ungunsten des TV Jahn durch die Staffelleitung. Die Mannschaft legte gegen dieses harte Vorgehen Einspruch ein. In einer offiziellen Mitteilung des Vorsitzenden des Sportgerichts von Faustball Deutschland an den TV Jahn Schneverdingen heißt es inzwischen: „Der Einspruch ist damit nach vorläufiger Prüfung form- und fristgerecht eingelegt worden und zulässig.“ Faustball Deutschland eröffnet nun das Schiedsgerichtsverfahren des Sportgerichts und wird die Sachlage prüfen. Eine Entscheidung soll laut Vorsitzendem des Sportgerichts spätestens vor dem letzten Spieltagswochenende (31.01./01.02.2026) fallen. Trainerin Seitz muss also weiter bangen, wie weitreichend die Konsequenzen für ihre Mannschaft sein werden: „Es bringt jetzt nichts zu spekulieren. Wir müssen weiter davon ausgehen, dass uns die Punkte aberkannt bleiben, und hoffen das Beste.“ Der kommende Spieltag in Brettorf wird für die DM-Dauerkandidatinnen daher äußerst unbequem, wenn man bedenkt, dass das gesteckte Saisonziel eigentlich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt war. „Wir haben es nicht mehr in eigener Hand, ob wir es am Ende unter die ersten zwei der Liga schaffen. Was haben wir jetzt also zu verlieren?“, fragt sich Mannschaftskapitänin Laura Kauk – wahrscheinlich zu Recht. „Es liegt nicht im Gemüt eines Sportlers, in vermeintlich aussichtslosen Situationen hinzuschmeißen und sich zu verstecken. Entweder machen wir jetzt das Unmögliche möglich und schaffen es doch noch irgendwie, oben mitzuspielen, oder wir gucken die DM aus dem Livestream von zuhause. Dann haben wir aber wenigstens alles versucht“, so Kauk. Nachdem die 25-Jährige bereits am vergangenen Wochenende krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand, ist ihr Einsatz auch für den kommenden Spieltag weiterhin fraglich. Doch selbst, wenn sie nicht rechtzeitig fit wird, wird ihre Mannschaft ihren Ausfall gegen Brettorf und Wangersen kompensieren. Sowohl der TV Brettorf als auch der MTV Wangersen gehören sicherlich zu den Verlierern der zweiten Reihe, was die Punktkorrektur angeht. Der TSV Hagen ist dadurch nicht nur an Wangersen, sondern auch an Brettorf vorbeigezogen, und der TSV Wiemersdorf holt auf. Auch wenn die Tabellensituation aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Spielen nur schwer zu vergleichen ist, müssen Brettorf und Wangersen folgerichtig dringend weitere Punkte sammeln, wenn sie nicht am Ende doch noch auf dem Abstiegsrang landen wollen.

Nachbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga

Ein böses Erwachen gab es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen in der Bundesliga nach ihrem Auswärtsspieltag in Wiemersdorf. Nach zwei überzeugenden 3:0-Erfolgen gegen den TSV Hagen und den TSV Wiemersdorf wurden dem TV Jahn nachträglich die Punkte wieder aberkannt.

Grund für den Punktverlust sind fehlende Spielberechtigungen, die am Spieltag nicht vorlagen. Trainerin und Spartenleiterin Christine Seitz äußert sich wie folgt zu der Situation: „Das ist ein Versäumnis, das einfach auf einem menschlichen Fehler meinerseits basiert. Das tut mir für die Mannschaft unendlich leid und ist nicht zu entschuldigen.“ Ein möglicher Einspruch wird aktuell geprüft, auch wenn die Aussicht auf Erfolg gering erscheint. „Das ist das Mindeste, was ich derzeit für die Mannschaft tun kann. Das Regelwerk ist an der ein oder anderen Stelle nach unserer Auffassung nicht hundertprozentig klar und vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit“, ist Seitz vorsichtig optimistisch. Beim sportlichen Teil des Spieltags stehen zwei ungefährdete Siege gegen Aufsteiger Hagen und den Tabellenletzten aus Wiemersdorf auf dem Spielprotokoll. Auch ohne die erkrankte Mannschaftsführerin Laura Kauk gab es wenige Probleme mit den Gegnerinnen, die jeweils mit 3:0 bezwungen wurden. In der zu Ungunsten der Jahnlerinnen korrigierten Tabelle beträgt der Rückstand auf den Zweitplatzierten VfL Kellinghusen nun acht Punkte bei zwei Spielen weniger. Rechnerisch ist die DM-Teilnahme für den TV Jahn zwar noch möglich, dazu müssten jedoch die restlichen sechs Spiele allesamt gewonnen werden und man müsste auf einen Ausrutscher von Kellinghusen hoffen. Am kommenden Wochenende geht es zunächst auswärts in Brettorf weiter. Dann heißen die Gegner MTV Wangersen und TV Brettorf, die sich beide durch den Punktegewinn von Wiemersdorf und Hagen zunehmend mit dem Abstiegskampf konfrontiert sehen müssen.

Zum Einsatz kamen: Nele Rogosch, Alina Karahmetovic, Maja Rogosch, Lena Meyer, Aniko Müller, Helle Großmann

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Nachbericht 4. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Die Zweitvertretung des TV Jahn Schneverdingen konnte beim Heimspieltag die rote Laterne des Tabellenletzten abgeben und hat den Klassenerhalt nun wieder in eigener Hand.

Bei der vermeidbaren Auftaktniederlage gegen den TSV Bardowick startete Betreuer Olaf Neuenfeld mit Nina Karahmetovic und Ronja Röhrs im Angriff, im Zuspiel agierte Merle Mund und die Abwehr bildeten Lisa Krüger und Hanne Röhrs. Beim 11:13 und 8:11 konnte das junge Jahn-Team größtenteils überzeugen, aber in den entscheidenden Phasen hatten die Bardowicker die größere Erfahrung und sicherten sich die Punkte. Beim nächsten Spiel gegen den punktgleichen TuS Empelde tauschte Neuenfeld mit Lotta Schröder, Greta Baden und Marie Küsel die komplette Abwehrreihe aus. Mit 11:7 und 11:6 sicherten sich die Schneverdingerinnen zwei wichtige Punkte um den Klassenerhalt. In der abschließenden Partie gegen den MTV Diepenau hielt die Heidschnucken lange mit, mussten sich aber am Ende mit 9:11 und 9:11 geschlagen geben. „Wir haben heute mutig gespielt und viel riskiert. Das war auch die Marschroute, die leider nicht zu jeder Zeit zum Erfolg geführt hat. Trotzdem haben wir bis zum Ende gekämpft und nehmen diesen Schwung mit in die letzten beiden Spieltage“, zeigte sich Neuenfeld nicht unzufrieden mit seinen Schützlingen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Marie Küsel, Lisa Krüger, Greta Baden, Lotta Schröder, Ronja Röhrs, Merle Mund

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Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 10.01.2026

Spannende Rückrunde: Mit vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Spieltagen geht es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im neuen Jahr Schlag auf Schlag. Im vergangenen Jahr konnten sich die Ligafavoritinnen keinen Punktepuffer erspielen – soll die DM-Qualifikation gelingen, darf nun nichts mehr schiefgehen. Der Auftakt beginnt am kommenden Samstag beim TSV Wiemersdorf mit dem ersten Spieltag der Rückrunde.

Die Ergebnisse der Spieltage aus 2025 sprechen nicht unbedingt für die Schneverdingerinnen. Die ersten beiden Tabellenplätze belegen der Ahlhorner SV (22:2 Punkte) und der VfL Kellinghusen mit 16:4 Punkten. Mit 12:4 Punkten steht der TV Jahn derzeit auf Rang drei und wäre damit die erste Mannschaft aus der Nordstaffel, die es nicht zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt schafft. Damit wäre das Saisonziel verfehlt und die Jahnlerinnen würden die sechste Hallen-DM-Teilnahme in Folge verpassen. An Aufgeben ist im Kader der Heideblütenstädterinnen jedoch keineswegs zu denken, berichtet Mannschaftskapitänin Laura Kauk: „Die vier Punkte, die wir in der Hinrunde liegen gelassen haben, tun durch die enge Tabellensituation richtig weh. Wir haben jetzt noch einmal acht Partien und sehen es als unsere Chance an, es in der Rückrunde besser zu machen.“ „Besser machen“ heißt für die 25-Jährige ganz konkret: „Eigenfehler reduzieren, ein sauberer Spielaufbau und konsequente Angriffe. Das hat uns in den letzten Jahren ausgezeichnet, und genau das wollen wir wieder erreichen – der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da.“ Der Einstieg in die Rückrunde nach den Feiertagen scheint für die Rot-Weißen recht dankbar zu sein. Gegen die Wiemersdorferinnen sowie den TSV Hagen 1860 gewann die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz in der Hinrunde sehr deutlich mit jeweils 3:0-Sätzen. Auch wenn die beiden abstiegsbedrohten Teams bislang noch nicht für die großen Überraschungen sorgen konnten, hat Hagen zumindest am letzten Spieltag dem Spitzenreiter Ahlhorn gleich zwei Sätze abnehmen können. „Solche Kleinigkeiten können am Ende den Unterschied machen. Die vermeintlich schwächeren Mannschaften drehen schnell auf, wenn sie spüren, dass etwas zu holen ist. Bei dem derzeitigen Punktestand würde es mich nicht wundern, wenn am Ende die verlorenen Sätze über die DM-Teilnahme oder den Zuschauerplatz entscheiden“, ordnet Trainerin Seitz die Situation mit all ihrer Bundesligaerfahrung ein. Sie ist vor allem froh, wieder aus den Vollen schöpfen zu können: Ihre Spielerinnen sind alle fit und freuen sich auf die Punktejagd nach der Festtagspause. „Hausaufgaben machen und Selbstvertrauen tanken: Die Anforderungen an uns werden von Spieltag zu Spieltag höher. Wir möchten uns die DM-Tickets selbst erspielen, anstatt auf Fehler der anderen zu hoffen“, so Seitz.

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