Nachbericht Deutsche Meisterschaft U16

„Eine Medaille gewinnen“ war der Plan – und genau so ist es gekommen: Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen setzten am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Bretten ein echtes Ausrufezeichen und sicherten sich die Bronzemedaille.

Auf ihrem Weg auf das Treppchen der höchsten deutschen Spielebene zeigten Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder über beide Wettkampftage hinweg eine starke und geschlossene Teamleistung. Bereits in der Vorrunde machte das Team von Trainerin Christine Seitz und Betreuer Olaf Neuenfeld deutlich, dass es nicht nur dabei sein, sondern vorne mitspielen wollte. Gegen den späteren Viertplatzierten TSV Karlsdorf erkämpften sich die Schneverdingerinnen ein 1:1 (9:11, 11:7). Im zweiten Gruppenspiel gegen den FV 1925 Glauchau-Rothenbach folgte nach anfänglicher Dominanz ein weiteres 1:1 (12:10, 7:11). Damit zog der TV Jahn als Gruppenzweiter verdient ins Viertelfinale ein. Dort wartete mit dem TSV Gärtringen eine anspruchsvolle Aufgabe – doch die Heidschnucken überzeugten mit einem konzentrierten und geschlossenen Auftritt. Druckvolle Angaben, präzise Zuspiele und eine stabile Abwehrarbeit führten zu einem souveränen 2:0-Erfolg (11:7, 11:6) und damit zum Einzug ins Halbfinale. Am Sonntagmorgen traf das Team auf den Topfavoriten VfL Kellinghusen. Gegen den späteren Finalisten fanden die Jahnlerinnen jedoch nicht zu ihrem Spiel. Eigenfehler, Nervosität und fehlende Konsequenz führten zu einer deutlichen 0:2-Niederlage (2:11, 5:11). Doch die Mannschaft bewies Moral. Im Spiel um Platz drei gegen den TSV Karlsdorf zeigte das Team ein völlig anderes Gesicht. Mit großem Kampfgeist, sehenswerten Rettungsaktionen und variablen Angriffen drehten die Heideblütenstädterinnen einen zwischenzeitlichen Rückstand und sicherten sich mit einem 2:0-Sieg (12:10, 11:8) verdient die Bronzemedaille. Trainerin Christine Seitz zeigte sich nach dem Turnier stolz auf ihre Mannschaft: „Die Mädels haben sich nach dem Halbfinale stark zurückgekämpft und gezeigt, was in ihnen steckt. Dieser Medaillengewinn ist absolut verdient.“ Auch Betreuer Neuenfeld hob besonders den Teamgeist hervor: „Die Geschlossenheit und der Wille, nie aufzugeben, haben am Ende den Unterschied gemacht.“ Mit Platz drei krönen die Schneverdingerinnen eine herausragende Hallensaison und bestätigen eindrucksvoll ihre Entwicklung. Als einziges Team des Vereins auf nationaler Bühne haben sie nicht nur überzeugt, sondern sich auch verdient mit Edelmetall belohnt.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft U16 28./29.03.2026

Während sich die gesamte Faustballsparte des TV Jahn Schneverdingen längst in der Saisonpause befindet, steht für die U16-Faustballerinnen noch das große Highlight an: Am kommenden Wochenende reist das Team ins nord-badische Bretten und kämpft dort um die Deutsche Meisterschaft.

Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder sind schon jetzt die erfolgreichste Mannschaft der Hallensaison im Verein. Als einziges Schneverdinger Team haben sie sich für die nationale Endrunde qualifiziert – und wollen dort mehr als nur mitspielen. „Wir werden alles geben, um eine Medaille zu gewinnen“, macht Trainerin Christine Seitz die Ambitionen ihrer Mannschaft deutlich. Der Weg dorthin ist jedoch alles andere als einfach. Nach dem verpassten Ziel im vergangenen Jahr gelang in dieser Saison als Viertplatzierter der Norddeutschen Meisterschaft die Qualifikation. „Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader, der ambitioniert in die Meisterschaft geht“, sagt Betreuer Olaf Neuenfeld, weiß aber auch: „Das Ziel ist hochgesteckt – aber wir stellen uns dieser Herausforderung.“ Ab Samstagmittag wird es ernst. In der Vorrundengruppe D trifft der TV Jahn auf den TSV Karlsdorf sowie den FV 1925 Glauchau-Rothenbach. Nur die beiden Erstplatzierten erreichen das Viertelfinale und bleiben damit im Rennen um die Medaillen. Die weiteren Entscheidungen fallen am Sonntag, wenn ab 9 Uhr die Halbfinal- und Platzierungsspiele ausgetragen werden. Als großer Favorit reist der VfL Kellinghusen nach Bretten. Der amtierende Deutsche Meister bringt mit Chiara Meyn eine herausragende Allrounderin mit, die auch im Frauenbereich bereits auf höchstem Niveau überzeugt hat. Zum erweiterten Favoritenkreis zählen zudem der TSV Gärtringen, der MTV Diepenau sowie die SG SV Energie Görlitz / ESV Dresden. Doch auch die Schneverdingerinnen verfügen über enorme Qualität. Mit Ronja Röhrs, Greta Baden, Hanne Röhrs und Merle Mund stehen gleich vier Spielerinnen im vorläufigen U18-Nationalkader. Entsprechend wird Bundestrainerin Heike Hafer gemeinsam mit Co-Trainerin Kim Trautmann ein besonderes Augenmerk auf die Leistungen ihrer angehenden Jugendnationalspielerinnen in Bretten richten. Trotz der starken Konkurrenz setzen die Heidschnucken vor allem auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und die große Freude am Spiel sollen den Unterschied machen – und vielleicht den Weg zur Medaille ebnen.

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