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Nachbericht Regionalmeisterschaft U16

Nachbericht Regionalmeisterschaft U16 29.08.2026

Durch einen schwierigen Meisterschaftstag zum ersehnten DM-Ticket: Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen erwischten bei der Regionalmeisterschaft Nord auf heimischer Anlage spielerisch nicht ihren besten Tag. Doch als es darauf ankam, waren die Jahnlerinnen zur Stelle: mit Platz fünf sicherten sie sich den letzten Startplatz für die Deutsche Meisterschaft am 26. und 27. September in Gnutz.

Während nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt das Schneverdinger Heideblütenfest gefeiert wurde, hatten Hanne Röhrs, Lotta Schröder, Greta Baden, Ronja Röhrs, Viktoria Paukstys und Jette Meyer auf dem Faustballplatz zunächst wenig Grund zum Feiern. Schon zum Auftakt gegen den VfL Kellinghusen machten ihnen der stark böige Wind und eine ungewohnt hohe Eigenfehlerquote zu schaffen. Immer wieder wechselten sich gute Aktionen mit kleinen Unkonzentriertheiten ab, sodass kein konstanter Spielfluss entstand. Trotzdem blieben die Schneverdingerinnen in beiden Durchgängen an den Schleswig-Holsteinerinnen dran und erspielten sich im zweiten Satz sogar eine zwischenzeitliche 7:6-Führung. In der entscheidenden Phase fehlte jedoch erneut die nötige Sicherheit und der VfL entschied die Partie mit 2:0 (11:9, 11:8) für sich. Auch gegen den ESV Schwerin brauchten die Heideblütenstädterinnen zunächst Zeit, um mehr Ruhe in ihr Spiel zu bekommen. Nach dem 8:11 im ersten Durchgang stabilisierte sich das Team zunehmend, stand in der Defensive sicherer und setzte auch im Angriff konsequentere Akzente. Bis zum 8:8 blieb der zweite Satz völlig offen, ehe die Heidschnucken die entscheidenden Punkte setzten und sich mit 11:9 das 1:1-Unentschieden erkämpften. „Wir haben uns an diesem Tag mit zu vielen eigenen Fehlern selbst das Leben schwer gemacht und nur phasenweise zu unserem Spiel gefunden. Gleichzeitig haben die Mädels aber immer wieder gezeigt, was eigentlich in ihnen steckt“, ordnete Trainerin Christine Seitz die Vorrunde ein. Als Gruppendritter führte der Weg für den TV Jahn anschließend über die Qualifikation zum Halbfinale. Gegen den MTV Wangersen entwickelte sich erneut ein lange ausgeglichenes Duell. Bis zum 6:6 im ersten und 7:7 im zweiten Satz begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Während Wangersen insbesondere im Angriff nahezu fehlerfrei agierte, fehlte den Rot-Weißen in den entscheidenden Momenten erneut die nötige Konstanz. Mit 0:2 (7:11, 9:11) ging die Partie verloren und der Einzug ins Halbfinale war verpasst. Damit rückte das letzte Spiel des Tages umso stärker in den Fokus. Gegen den TV Brettorf ging es um Platz fünf – und gleichzeitig um den letzten Startplatz für die Deutsche Meisterschaft. In diesem entscheidenden Duell fanden die Jahnlerinnen zu ihrer sichersten Leistung des Tages. Von Beginn an bestimmten sie die Partie und ließen beim deutlichen 2:0 (11:3, 11:4) nichts mehr anbrennen. Das ersehnte DM-Ticket war damit doch noch perfekt. „Wir freuen uns natürlich, dass wir unser Ziel erreicht haben. Gleichzeitig wissen wir, dass wir deutlich mehr können, als wir heute über weite Strecken gezeigt haben. Bis zur Deutschen Meisterschaft wollen wir vor allem unsere Eigenfehler reduzieren und wieder mehr Konstanz in unser Spiel bekommen“, blickte Seitz voraus.

Zum Einsatz kamen: Hanne Röhrs, Lotta Schröder, Greta Baden, Ronja Röhrs, Viktoria Paukstys und Jette Meyer

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