Nachberichte Frauenspieltage 17.05.2026
Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga 17.05.2026
Dezimierter Kader, aber maximaler Erfolg: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen erlebten in der vergangenen Woche einen personellen Umbruch, kehrten aber von ihrem dritten Spieltag der Bundesliga Nord mit der höchstmöglichen Punkteausbeute aus Brettorf zurück.
„Maja und Nele Rogosch stehen für die laufende Spielsaison nicht mehr im Bundesligakader.“, erklärte TV-Jahn-Kapitänin Laura Kauk. „Die Entscheidung haben wir aus teaminternen Gründen getroffen. Sie ist uns alles andere als leicht gefallen. Die Tür für eine Rückkehr im Winter bleibt für die beiden aber grundsätzlich offen.“ Zum Spieltag: „Uns ist es aber dennoch auch kurzfristig gelungen, die Mannschaft zu vervollständigen“, gab Christine Seitz, die langjährige Trainerin des TV Jahn Schneverdingen, noch vor dem Anpfiff in Brettorf bekannt. Sie reaktivierte ihre ehemalige Abwehrspielerin Lena Meyer, die sich eigentlich in einer studiumsbedingten Auszeit befindet: „Lena ist da, wenn wir sie brauchen. Wie viele Spieltage sie möglich machen kann, wird sich zeigen. Ansonsten haben wir aber auch noch andere Optionen.“ Große Gedanken muss sich die derzeit gesundheitlich angeschlagene Trainerin jedoch nicht machen, denn mit gleich zwei 3:0-Siegen in Brettorf ist der TV Jahn zurück an der Tabellenspitze – wenn auch zunächst nur vorübergehend. Dabei traf die Mannschaft in der faustballverrückten Gemeinde Dötlingen auf schwierige Bedingungen: „Wir hatten schon beim Einspielen mit starken Windböen zu kämpfen und ahnten, dass es heute nicht einfach wird“, so Mannschaftskapitänin Laura Kauk. Doch die Jahnlerinnen nahmen die Herausforderung an und warteten geduldig auf ihre Chancen zu punkten. Gegen den TV Brettorf gelang das in allen drei Spielabschnitten ziemlich gut, auch wenn die Gastgeberinnen selbst ordentlich dagegenhielten. Schlussendlich gewannen die Schneverdingerinnen dank ihrer Routine und ihrer gesamten spielerischen Klasse alle drei Sätze (11:6, 13:11, 11:8). Auch im zweiten Spiel der Heideblütenstädterinnen waren sie das eindeutig dominierende Team. Mit 11:7, 11:3 und 11:5 machten die Heidschnucken mit den Schleswig-Holsteinerinnen kurzen Prozess und erfreuten sich insbesondere am sehenswerten Einsatz ihrer Aushilfe Meyer. Für die Rot-Weißen geht es nun erst in drei Wochen weiter. In der Zwischenzeit ist aber fast der gesamte Kader dennoch unterwegs: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk und Alina Karahmetovic stehen im vorläufigen Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft und kämpfen beim Trainingslager in Adelmannsfelden um einen Platz im Kader für die Frauen-EM im Juli in der Schweiz. Spannend wird auch sein, wie Ahlhorn in der Zwischenzeit seinen Spieltag in Kellinghusen am 31.05.2026 absolvieren wird. Je nach Ausgang entscheidet sich, ob die Teams punktgleich ins nächste Aufeinandertreffen gehen oder ob Ahlhorn weiterhin die Nase vorn hat.
Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Alina Karahmetovic, Luca von Loh, Lena Meyer und Laura Kauk
https://www.faustball.com/#/contest/8346/competition
Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bezirksoberliga 17.05.2026
Wieder vollständig: Die zweite Frauenmannschaft des TV Jahn Schneverdingen konnte bei ihrem Heimspieltag in der Bezirksoberliga wieder wie gewohnt mit fünf Spielerinnen auflaufen und war dabei erneut erfolgreich.
Drei souveräne Siege, jedoch eine vermeidbare Niederlage – das ist die Bilanz des zweiten Spieltages der Schneverdingerinnen. Mit Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber war der Kader im Vergleich zum ersten Spieltag nahezu komplett neu aufgestellt, doch auch diese Formation überzeugte. Die Jahnlerinnen gewannen jeweils mit 2:0-Sätzen gegen den MTV Lübberstedt (11:6, 11:6), den MTV Hammah 2 (11:8, 11:5) sowie den TSV Borgfeld (11:7, 11:8). Eine denkbar knappe und dennoch unnötige Niederlage gab es hingegen gegen den bislang ungeschlagenen SV Düdenbüttel. Mit 12:14 und 10:12 waren beide Spielabschnitte hart umkämpft, doch letztendlich waren es die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen selbst, die den Ausschlag gaben. „Wir haben in beiden Sätzen vorne gelegen und die Führung etwas zu leichtfertig verspielt. Insgesamt war es spielerisch aber okay“, so Betreuer Olaf Neuenfeld. Die Hinrunde ist damit beendet und das vorläufige Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Heidschnucken stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind mit ihrer einzigen Niederlage gegen Düdenbüttel der erste direkte Verfolger der Spitzenreiterinnen. Nach einer Woche Pause geht es direkt in die Rückrunde, in der die Rot-Weißen erneut gefordert sind – wenn es nach Neuenfeld geht, gerne wieder mit einem vollständigen Kader: „In dieser Liga spielen wir hauptsächlich, um unserem Nachwuchs möglichst viel Spielpraxis geben zu können. Auf drei unserer Talente mussten wir heute verzichten, da sie beim Nachwuchslehrgang des Perspektivkaders der Jugendnationalmannschaft waren. Darauf sind wir als gesamte Abteilung sehr stolz und freuen uns, wenn sie wieder bei uns sind.“
Zum Einsatz kamen: Natascha Winter, Merle Mund, Lotta Schröder, Marie Küsel und Kathryn Röbber



