Nachbericht U18-NDM – 7. Platz
Nachbericht Norddeutsche Meisterschaft U18
Bei der Norddeutschen Meisterschaft in Oldendorf blieben die U18-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen hinter den eigenen Erwartungen zurück und belegten am Ende Rang sieben. In der stark besetzten Vorrundengruppe B gelang den Jahnlerinnen trotz guter Anfangsphasen lediglich ein einziger Satzgewinn, was das frühe Aus bedeutete.
Gegen den MTV Diepenau erwischten die Schneverdingerinnen einen konzentrierten Start. Mit ruhigem Spielaufbau erspielten sich Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Lisa Krüger gemeinsam mit den U16-Spielerinnen Hanne Röhrs, Ronja Röhrs, Merle Mund und Greta Baden eine 7:4-Führung. Nach ersten Eigenfehlern verlor das Team von Trainerin Christine Seitz jedoch den Rhythmus und musste den ersten Abschnitt unglücklich in der absoluten Satzverlängerung abgeben (14:15). Auch im zweiten Durchgang deutete beim 9:5 vieles auf einen Satzgewinn der Jahnlerinnen hin, ehe eine selbstverschuldete Serie aus Rückschlag- und Zuspielfehlern Diepenau erneut in die Karten spielte (9:11). Im zweiten Gruppenspiel gegen den VfL Kellinghusen präsentierten sich die Heideblütenstädterinnen gefestigter. Mit guter Abwehrarbeit und sicherem Zuspiel erarbeitete sich der TV Jahn eine 8:5-Führung und entschied den ersten Satz nach engem Verlauf für sich (12:10). Im zweiten Abschnitt blieb Schneverdingen lange auf Augenhöhe, musste sich nach einer starken Phase der Schleswig-Holsteinerinnen jedoch geschlagen geben (9:11). Zum Abschluss der Vorrunde wartete mit dem Ahlhorner SV der spätere Nordmeister. Im ersten Satz lief bei den Jahnlerinnen wenig zusammen, sodass Ahlhorn schnell davonzog (3:11). Im zweiten Durchgang gestaltete die Heidschnucken das Geschehen ausgeglichener, geriet nach kurzen Bällen und eigenen Fehlern aber erneut ins Hintertreffen und unterlag auch hier (9:11). Trainerin Seitz erkannte ein wiederkehrendes Muster: „Wir kommen gut in die Spiele und Sätze hinein, verlieren dann aber zu schnell die Konzentration. Oft reicht ein kleiner Fehler, und wir bringen uns selbst aus dem Rhythmus.“ Insgesamt zeigte das Turnier ein ungewohnt offenes Bild. Neben Schneverdingen landeten auch etablierte Teams wie der VfL Kellinghusen und der TV Brettorf lediglich auf den Plätzen fünf und sechs. Den Turniersieg sicherte sich der Ahlhorner SV in einem spannenden Finale gegen den TSV Essel. Seitz zog dennoch ein sachliches Fazit: „Das Niveau war ungewohnt schwankend. Wenn wir unsere Eigenfehlerquote senken und die Konzentration länger hochhalten, können wir mit unseren Gegnerinnen Schritt für Schritt mithalten.“ Mit dem siebten Platz verpasst der U18-Nachwuchs des TV Jahn die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im März beim TSV Calw und richtet den Blick nun auf die kommende Feldsaison.
Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Natascha Winter, Lisa Krüger, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs, Merle Mund und Greta Baden



