Vorbericht 4. Spieltag Bundesliga 14.12.2025
Vorbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga 14.12.2025
Nervenstärke – genau das brauchen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen an ihrem vierten Spieltag der Bundesliga-Nordstaffel. Ein letztes Mal zuhause: Beim Spitzenspieltag treffen die Schneverdingerinnen am kommenden Sonntag ab 11 Uhr in der KGS-Halle auf den VfL Kellinghusen sowie auf den Ohligser TV.
„Gerade der dritte Platz war in den vergangenen Jahren immer heiß umkämpft und sorgte für Spannung“, bedauerte die Mannschaftsführerin des VfL Kellinghusen, Jacqueline Böhmker, noch vor Saisonstart die Regelungen zu den DM-Qualifikationen mit nur zwei Startplätzen. Wenn schon nicht die DM-Plätze in Reichweite seien, sollte es nach den Wünschen der Schleswig-Holsteinerinnen zumindest „die obere Tabellenhälfte“ werden. Doch nach der Hälfte der absolvierten Spiele und unter anderem einem deutlichen Sieg gegen die Liga-Favoritinnen aus Ahlhorn dürften die Ambitionen im Kader des VfL wieder gestiegen sein. In der Nordtabelle stehen die Kellinghusenerinnen mit zwei Spielen mehr und 14:2 Punkten auf dem Konto vor dem TV Jahn Schneverdingen (10:2 Punkte) – doch das möchte Abwehrspielerin Lena Meyer nun ändern: „Mental ist es die ungünstigere Situation, mit den Spielen hinterherzuhängen und jede Woche erneut nachziehen zu müssen. Von diesem Druck können wir uns am kommenden Wochenende mit zwei Siegen befreien.“ Doch den Schneverdingerinnen stehen zwei harte Brocken bevor. Sowohl der VfL Kellinghusen als auch der Ohligser TV mit seinen 6:2 Punkten haben in dieser Saison jeweils nur eine Partie abgegeben. Dieser letzte Spieltag vor dem Jahreswechsel ist für alle drei Mannschaften der wichtigste, wenn sie weiterhin auf die DM-Qualifikation aus eigener Hand hoffen wollen. Beide Teams sind für die Jahnlerinnen „altbekannte“, scheinen aber gerade in dieser Saison zu einer sehr sicheren und erfolgreichen Spielweise gefunden zu haben. Doch auch die Heimmannschaft geht mit viel gewonnenem Selbstvertrauen ins Rennen, erklärt Angreiferin Aniko Müller: „Die Partien zwischen Ahlhorn und Kellinghusen haben uns zusätzlich gewarnt, aber wir sind auf Kurs. Wir haben die letzten vier Spiele allesamt deutlich gewonnen und schon oft bewiesen, dass wir auch in schwierigen Begegnungen die Nerven bewahren.“ Trainerin Christine Seitz kann wieder auf ihren gesamten Kader zurückgreifen und hat dadurch wie gewohnt mehrere Wechseloptionen, falls es einmal nicht laufen sollte. Die Heideblütenstädterinnen gehen die letzte große Aufgabe im Jahr 2025 somit mit breiter Brust an.



