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Nachberichte Spieltage 14.12.2025 BL + Nds.-Liga

Nachbericht 4. Spieltag Frauen Bundesliga

Geteilte Punkte beim letzten Spieltag des Jahres in Schneverdingen: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen beendeten die Hinrundenserie mit einem Sieg sowie einer schmerzlichen, am Ende des Tages jedoch vorerst konsequenzlosen Niederlage.

Der VfL Kellinghusen besiegte die Schneverdingerinnen, Schneverdingen gewann gegen den Ohligser TV – und dieser wiederum gegen Kellinghusen. Mit jeweils 2:2 Punkten war es für alle drei Mannschaften ein verlustreicher letzter Spieltag der Hinrunde, umso spannender dürfte die Rückrunde und das Rennen um die DM-Tickets werden. Von Beginn an fand das Team von Trainerin Christine Seitz am vergangenen Sonntag nicht zu seiner gewohnten Leistung und nicht so recht in den Spieltag. Die Schneverdingerinnen hatten große Mühe, ihre angeschlagene Hauptangreiferin Helle Großmann zu entlasten: „Helle deckt als Angreiferin in der Defensivarbeit und vor allem bei den kurzen Bällen eine große Fläche ab. Gesundheitlich war sie heute leider nicht topfit und konnte nicht wie gewohnt die extrem weiten Wege gehen und zusätzlich jeden Ball druckvoll schlagen“, erklärte Trainerin Seitz. Die 24-Jährige hing sich für das DM-Ziel ihrer Mannschaft dennoch voll rein, doch ihr Ehrgeiz zahlte sich gegen die Schleswig-Holsteinerinnen nur bedingt aus. Vor allem die vielen Eigenfehler sorgten in den entscheidenden Momenten für die Führung des VfL. Besonders Spielerin Aniko Müller haderte mit ihren eigenen Angaben: „Es waren schlichtweg einfach zu viele Fehler. Das Ziel, diese nach dem ersten verlorenen Satz zu minimieren, ist nur vorübergehend gelungen.“ Der erste Satz ging mit 8:11 an die Kellinghusenerinnen, während die Jahnlerinnen mit dem 11:6 in Durchgang zwei schnell wieder ausgleichen konnten. Es folgten der erneute Satzrückstand (7:11) und schließlich die Spielniederlage (8:11). Nach mehreren langen und druckvollen Schlägen von VfL-Angreiferin Jacqueline Böhmker sorgten schließlich zwei kurze, clevere Bälle für den Punktverlust der Gastgeberinnen. „Kellinghusen hat immer mehrere Anläufe gebraucht, um in unserer sicheren Abwehr zu punkten. Letztlich hatten sie heute die nötige Geduld und haben es mit ihrer Fehlerfreiheit gut heruntergespielt“, zog Müller ihr Fazit. Doch lange Zeit zum Verkriechen hatten die Heidschnucken nicht, denn es wartete die mindestens ebenso unbequeme zweite Partie des Tages gegen den Ohligser TV. Erneut liefen die Heideblütenstädterinnen nicht mit ihrer gewohnten Souveränität auf. Vermeidbare Fehler auf allen Positionen und unklare Absprachen prägten das Spiel, doch dieses Mal sollte es reichen. Mit 11:8, 11:8 und 13:11 behielten die Jahnlerinnen trotz der schmerzhaften Niederlage zuvor die Nerven und ließen sich nicht auch noch die letzten Punkte des Jahres entreißen. Die Konsequenzen für die Schneverdingerinnen hielten sich dank einer Überraschung im dritten Durchgang in Grenzen: Die Frauen des VfL standen gegen die Rheinländerinnen völlig unerwartet auf verlorenem Posten. Die Angreiferinnen aus Ohligs liefen zu Höchstleistungen auf, servierten einen unerreichbaren Ball nach dem nächsten und ließen sich selbst kaum Punkte einschenken. Die Kellinghusenerinnen konnten nur noch zusehen, wie es reihenweise auf ihrer Spielfeldhälfte einschlug – prompt stand die 0:3-Niederlage fest. Die Weihnachts- und Neujahrspause wird für die Heideblütenstädterinnen, Kellinghusen und Ohligs also wenig entspannt. Ohligs muss am kommenden Wochenende noch einmal zu Hause gegen Wangersen und Moslesfehn ran und darf keine Federn lassen, wenn sie weiter auf Kurs bleiben wollen. Anfang Januar geht es zwischen den drei Mannschaften zunächst im Fernduell weiter, ehe sie am 24.01.2026 in Kellinghusen erneut direkt aufeinandertreffen. Jede Niederlage könnte das DM-Aus bedeuten – der Druck bleibt also hoch.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Lena Meyer, Maja Rogosch und Nele Rogosch

https://www.faustball.com/#/contest/7620/competition

 

Nachbericht 3. Spieltag Frauen Niedersachsenliga

Wieder vollzählig, aber dennoch deutlich: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen kassierten an ihrem dritten Spieltag der Niedersachsenliga in Diepenau erneut hohe Niederlagen und sind damit das neue Schlusslicht der Tabelle.

Bei ihrem Spieltag in der vergangenen Woche konnten die Schneverdingerinnen krankheitsbedingt lediglich mit vier Spielerinnen antreten. Dieses Mal waren Greta Baden, Lisa Krüger, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder zwar personell besser besetzt, hatten gegen die Spitzenreiterinnen der Liga jedoch wenig auszurichten. Sowohl gegen den Wardenburger TV als auch gegen den SV Moslesfehn 2 unterlagen die Jahnlerinnen jeweils mit 0:2 Sätzen. Gegen Wardenburg fand das Team nur schwer in die Partie. Im zweiten Satz gelang es den Schneverdingerinnen zwar deutlich besser, ins Spiel zu kommen und eigene Akzente zu setzen, doch ab der Satzmitte häuften sich große Probleme mit den kurzen Bällen (4:11, 6:11). Auch im anschließenden Spiel gegen den SV Moslesfehn 2 hielten die Jahnlerinnen den ersten Satz lange offen. Doch erneut zeigte sich im weiteren Verlauf die fehlende Konsequenz im Umgang mit den kurzen Angriffsbällen. Trotz verschiedener Umstellungen fanden die Schneverdingerinnen kein dauerhaftes Mittel gegen das variable Spiel der Moslesfehnerinnen, die sich mit 5:11 und 3:11 durchsetzten. „Es war wenig überraschend, dass wir gegen die erfahrenen Teams aus Wardenburg und Moslesfehn mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen kaum mithalten können. Wir wissen aber auf jeden Fall um unsere Baustellen und werden insbesondere an der Abstimmung weiterarbeiten“, so Abwehrspielerin Lisa Krüger. Mit 2:12 Punkten und dem vorzeitigen Verbleib auf dem letzten Tabellenplatz ist die Mannschaft zunehmend mit dem Abstiegskampf konfrontiert. Im Januar haben die Jugendspielerinnen an drei weiteren Spieltagen noch einmal die Möglichkeit, Punkte zu sammeln. Zumindest der TuS Empelde (ebenfalls 2:12 Punkte) sowie der TV Huntlosen mit 4:10 Punkten sind noch in greifbarer Nähe.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Lisa Krüger, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

https://www.faustball.com/#/contest/8506/competition