Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga

Mit dem kommenden Spieltag am Sonntagnachmittag ist die Rückrunde der Frauen Bundesliga in vollem Gange. Die Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen reist Auswärts nach Wangersen und trifft neben den Gastgeber auf den VfL Kellinghusen.

Der Spieltag startet im Ligavergleich etwas verspätet. Nicht wie gewohnt ab 11 Uhr, sondern ab 14 Uhr beginnt der Tag im Landkreis Stade mit dem Auftaktmatch zwischen dem MTV Wangersen und dem VfL. Danach greift auch der TV Jahn ins Spielgeschehen ein und tritt erst gegen die Gastmannschaft und im Anschluss gegen die Schleswig-Holsteinerinnen an. Die Partien der Hinrunde gingen jeweils beide mit einem 3:1 für die Heidschnucken aus, die Siege möchte die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz auch am kommenden Wochenende einfahren. „Nur weil wir als Tabellenführer eine gute Ausgangsposition haben, möchten wir keine Punkte auf dem Weg zu den DM-Tickets liegen lassen. Wir rechnen auf jeden Fall mit mehr Gegenwind der Beiden, am ersten Spieltag vor 6 Wochen konnte noch keine Mannschaft ihre beste Leistung abrufen.“, warnt Zuspielerin Hinrike Seitz vor den Herausforderungen an diesem Spieltagswochenende. Wangersen und Kellinghusen befinden sich am Ende der Hinrunde beide im Mittelfeld der Tabelle, waren zwischenzeitlich auch in den oberen Rängen zu finden. Sie sorgten in den ersten Ligarunden sowohl für überraschende Siege gegen vermeintlich stärkere Gegnerinnen, verloren aber andere Partien umso ärgerlicher. Der Jahn-Kader ist am fünften Spieltag wieder gut bestückt und tritt mit seiner vollen Besetzung an. Trainerin Seitz kann so auf verschiedene Spielformationen zurückgreifen und ihre Mannschaft in Form bringen. Die Härtetests müssen mit dem letzten Bundesligaspieltag in drei Wochen bereits abgeschlossen sein. Ab Juli geht es für die Jahnlerinnen zu den Top-Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene. Beim EFA Champions Cup, dem World Tour Final und der ersehnten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft geht es im Juli Schlag auf Schlag, Zeit für große Vorbereitungen bleibt den Rot-Weißen da nicht mehr.