Vorbericht Faustball Schnucken-Cup am 29.12.24

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr wird am Sonntag 29.12.2024 der Faustball Schnucken-Cup zum zweiten Mal ausgetragen. Spielort ist wie gehabt die KGS-Sporthalle „Am Timmerahde 28“ in Schneverdingen. Organisator Olaf Neuenfeld hat wieder zwei attraktive Showkämpfe organisiert und einige Anpassungen zum Vorjahr vorgenommen: „Die gesamte Veranstaltung wird dieses Mal etwas kürzer und kompakter stattfinden“, gibt der Bundestrainer der Männer einen Ausblick. Der Eintritt ist frei.

Los geht es um 14.30 Uhr mit einem Showkampf, den es in dieser Form bisher noch nie gegeben hat: Das Frauen-Bundesliga-Team des TV Jahn Schneverdingen trifft auf die Weltmeistermannschaft der U18 Männer. Für diesen Geschlechterkampf hat es im Vorfeld bereits die verschiedensten Voraussagen von Experten gegeben. So glaubt Neuenfeld an ein enges Spiel mit einem knappen Ergebnis: „Vorteil für den TV Jahn könnte der leichtere Ball sein, mit dem gespielt wird und an den die Frauen besser gewöhnt sind. Die größere Durchschlagskraft sehe ich bei den Männern, die ihre Kraft aber mit diesem Ball kontrollieren müssen. Das wird sehr spannend, denke ich.“ Bei den Jahnlerinnen fehlen mit Aniko Müller und Annika Kriger zwar zwei Stammspielerinnen, dafür hat aber Trainerin Christine Seitz die beiden U18-Vizeweltmeisterinnen Maja Rogosch und Emilia Schwarz, wie bereits im letzten Jahr in den Schnucken-Cup-Kader berufen. Die U18-Männer, die im vergangenen Oktober mit einem 3:2 Erfolg über Brasilien in Chile Weltmeister geworden sind, reisen mit sechs Spielern aus Niedersachsen und Bundestrainer Tim Lemke an.
Lemke wird auch im zweiten Spiel des Tages eine wichtige Rolle spielen, das um 15.30 Uhr angepfiffen wird. Der Brettorfer wird mit weiteren Alt-Internationalen seines Vereins wie Christian Kläner, dem Kapitän des Männer-Weltmeisterteams 2015 sowie dem U18-Weltmeister von 2006, Tobias Kläner für das Allstarteam auflaufen. Komplettiert werden die Allstars von Timo Kläner (TV Brettorf), Christian Struck (ETV Hamburg) und Andreas Schmitz. Schmitz ist aktuell Mannschaftsarzt von Neuenfeld´s Männernationalkader und war in früheren Jahren mehrmaliger Deutscher Meister und Europapokalsieger mit dem TSV Hagen. Als Gegner konnten erneut die Bundesligamänner vom TV Brettorf gewonnen werden. Der TVB hat in der abgelaufenen Vorrunde den zweiten Platz in der 1. Bundesliga Nord errungen und bereitet sich auf die Playoffspiele im neuen Jahr vor. Trainer Klaus Tabke passt diese Möglichkeit der Vorbereitung sehr gut in den Terminplan: „Wir müssen zwar auf unsere beiden Hauptangreifer verzichten, aber nutzen diese Gelegenheit gerne für die anstehenden schweren Aufgaben“.

Moderiert werden die Spiele, die beide auf 3-Gewinnsätze ausgetragen werden, von Frank Jonas, der wie gewohnt die Zuschauer mit interessanten Hintergrundinformationen und lustigen Anekdoten versorgen wird.
Der TV Jahn freut sich wie im Vorjahr auf eine volle Halle, als mehr als 250 Zuschauer dem Spektakel beiwohnten. „Wir nehmen keinen Eintritt und wollen möglichst vielen Interessenten einen schönen Nachmittag kurz vor dem Jahreswechsel bieten. Für Verpflegung inklusive Waffeln und Glühwein ist gesorgt. Also: Raus aus dem Haus und alle in die Halle“ lautet Neuenfeld´s Motto für den 29.12.2024.
Wie im Vorjahr startet der Schnucken-Cup ab 12 Uhr mit einem Kleinfeldturnier, das unter der neuen Bezeichnung „wowball“ und auch nach diesen neuen Regeln im Format mit der Spieleranzahl 2 gegen 2 und in den Altersklassen U10, U12 und U14 ausgetragen wird. Neben dem TV Jahn Schneverdingen als Gastgeber sind noch Mannschaften vom TV Brettorf, TSV Essel, MTV Lübberstedt, TuS Empelde, MTV Diepenau und MTV Oldendorf am Start.

Nachbericht 4. Spieltag Bundesliga  

Ein Arbeits- und ein Pflichtsieg für den neuformatierten TV Jahn Schneverdingen an seinem letzten Spieltag 2024 in Ohligs. Als ungeschlagene Hinrundensiegerinnen gehen die Heidschnucken nach ihren zwei Siegen am vierten Spieltag nun in die verdiente Festtagspause.

Unter der Woche standen noch Ausfälle und Umbrüche auf dem Programm der Schneverdingerinnen. Zu dem Fehlen von Hauptangreiferin Helle Großmann und der leichten Verletzung von Lena Meyer, vermeldete Abwehrchefin Annika Kriger ihren Rücktritt aus dem Spielgeschehen. Sie wird aus privaten Gründen nicht nur nicht bei dem Spieltag in Ohligs dabei sein, sondern auch für alle weiteren Events nicht zur Verfügung stehen. Für die Youngster Emilia Schwarz und Maja Rogosch ergab sich dadurch ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Trainerin Christine Seitz überraschte beide und verkündete, dass sie von nun an fest im Bundesligakader stehen und sie sich neben ihren U18-Meisterschaften die Bundesligatermine, den Champions Cup und hoffentlich auch die Deutsche Meisterschaft im Kalender notieren dürfen.
Samstag 10 Uhr, Anpfiff in der OTV Halle – der TV Jahn Schneverdingen gegen den Ohligser TV. Aniko Müller nun erstmalig in der alleinigen Führung im Angriff, Mannschaftskapitänin Laura Kauk im Zuspiel, Allrounderin Alina Karahmetovic in der Abwehr und gleich beide frisch ernannte Bundesligaspielerinnen: Schwarz neben Müller und Rogosch neben Karahmetovic. Der erste Satz startete ausgeglichen und die Rot-Weißen ließen sich von den Angriffen der Ohligserinnen überraschen. Insbesondere die Jugendnationalmannschaftskollegin von Rogosch und Schwarz, Jana Brüggemeier überzeugte für den OTV mit ihren perfekt platzierten unterrissenen kurzen Bällen in der Schnittstelle zwischen Müller, Schwarz und Zuspielerin Kauk. Die Lösung der Schneverdingerinnen war Kauk aus der Mitte weit nach vorne zuziehen, half allerdings nur von kurzer Dauer. Die U18-Vizeweltmeisterin Brüggemeier fand aus der Angabe dann die Lücken zwischen Karahmetovic und Kauk – somit ging der erste Satz mit 7:11 an die Ausrichterinnen. Nach dem Seitenwechsel dann Müller an der Wandseite und Schwarz vorne rechts auf der Zuschauerseite mit viel Auslauf. Seitz forderte die Mannschaftsjüngste dann gleich taktisch und zog Kauk zurück auf die Grundlinie und dafür Schwarz weit in Richtung Feldmitte. Die 17-Jährige machte ihre Aufgabe auf dieser Lockposition überragend: „Da hat Emilia gleich richtig stark mitgearbeitet. Zu den Kurzen hat sie sich richtig lang gemacht und wenn sie abgeschossen wurde, hat sie extrem stark abgewehrt“, äußerste Seitz sich sehr zufrieden über die Spielweise ihres Schützlings. Die taktische Umstellung zeigte seinen Erfolg und so war insbesondere die 17-Jährige Schwarz, die Müller für den Angriff den Rücken freihielt, maßgeblich an dem 11:8 Satzgewinn beteiligt. Die Aufgabenverteilung war von da an klar und so tauschte Seitz beim erneuten Seitenwechsel Müller und Schwarz. Schwarz weiterhin zuständig für die Defensive, diese Mal auf der vorne links Position – Müller vorne rechts mit Angabe und Spielschlag. Im dritten Satz forderte die Jahn-Angreiferin dann den OTV-Angriff in der Annahme und war über sie gleich mehrfach erfolgreich. Währenddessen lief auch Rogosch auf der linken Abwehrposition zu Höchstleistungen auf und unterstützte ihre weit vorgezogene Teamkollegin in der Defensive. Die doppeltbelastete Müller zeigte keinerlei Schwächen und punktete schließlich auch zum deutlichen 11:5 Satzgewinn ihrer Mannschaft im dritten Satz. Umso umkämpfter dann allerdings der vierte Satz. Nie gelang es einem Team mehr als zwei Bälle in Führung zu gehen. In der stumpfen Halle mit verhältnismäßig schlecht springenden Bällen, hatte insbesondere Zuspielerin Kauk zu kämpfen und haderte mit sich selbst. Nach ungewohnt unpräzisen Zuspielen und folglichen Eigenfehlern im Angriff, machten vor allem die Jahnlerinnen selbst ihren Gegnerinnen ein leichtes Spiel. Auch die starke Laufarbeit von Karahmetovic, die mit viel Spielverständnis die Bälle in letzter Sekunde hinter der vorgezogenen Schwarz rette, reichte nicht für den Satzerfolg. Nach zwei vergebenen Matchbällen schickte der OTV die Heideblütenstädterinnen in den Entscheidungssatz. Hier überzeugte erneut Müller mit ihren platzierten Angaben auf die Vorderpositionen. Die Gastgeberinnen versuchten noch mit Wechseln der Angreiferinnen eine Lösung für Müllers Angaben zu finden, doch die Mühen war vergebens. Ein letzter Seiten- und Ballwechsel beim Stand von 6:4 für den TV Jahn. Zum 7:7 gelang es Ohligs noch einmal gleichzuziehen, doch die vier Punkteserie der Rot-Weißen brachte die nächsten Matchbälle. Gleich den zweiten nutzte Müller nach überragendem Zuspiel von Rogosch kompromisslos. Mit 11:8 im fünften Satz gewann der TV Jahn sein erstes Spiel der Saison erst in der Spielverlängerung, bleibt damit aber weiterhin ungeschlagen. Spielführerin Kauk: „In der Halle hatten wir schon immer unsere Schwierigkeiten. Ohne Helle haben wir uns da nicht leichter getan – aber ich bin positiv überrascht von Emilia und Maja, die keinerlei Nervosität zeigten und in den entscheidenden Situationen den Überblick behielten.“
Im zweiten Spiel des Tages ging es für die Jahnlerinnen gegen den extrem abstiegsbedrohten TK Hannover. Das als Pflichtsieg ausgegebene Spiel konnte auch als solches verbucht werden. Trainerin Seitz brachte hier alle ihre sechs Spielerinnen noch einmal zum Einsatz und rotierte auch auf der Zuspielposition. Mit einer zugewiesenen Extraaufgabe als Zweitschlägerin bewies Karahmetovic in der Mitte ihre Allrounderqualitäten einmal mehr und platzierte im Rückschlag gleich mehrere Asse. Mit 11:5, 11:5 und 11:6 gingen alle drei Sätze ungefährdet an die Tabellenführerinnen, die mit dem Abpfiff die Hinrundenmeisterschaft feierten. 16:0 Punkte, die maximale Punktausbeute aus der ersten Hälfte der Ligarunde. Mit dem Ergebnis sind die Schneverdingerinnen um Abwehrspielerin Meyer sehr glücklich „Wir haben vom ersten Spieltag an gut in die Saison gefunden und unsere Leistung nun stabilisiert. Die erste große Meisterschaft wartet dann ja schon direkt nach dem Jahreswechsel, die Formkurve ist definitiv auf dem richtigen Weg.“ Für den TV Jahn geht es am 29.12. auf ihrem eigenen Event, dem Schnucken-Cup, zur Generalprobe für den internationalen Champions Cup am ersten Januarwochenende in Calw. Die Bundesligarunde wird dann für die Schneverdingerinnen am 12.01.2025 mit dem Heimspieltag zum Rückrundenauftakt in eigner Sporthalle eingeläutet.

Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Emilia Schwarz, Laura Kauk, Maja Rogosch, Lena Meyer und Alina Karahmetovic

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Vorbericht 4. Spieltag Bundesliga

Für die Bundesliga Frauen des TV Jahn Schneverdingen geht es am kommenden Samstag zu ihrem letzten Spieltag des Jahres. Dieser vierte Spieltag ist der Nachholspieltag, der aufgrund der Frauen-WM, vom 23.11.2024 nach hinten verlegt wurde. Gegnerinnen werden hier die Gastgeberinnen vom Ohligser TV sowie der bislang sieglose TK Hannover sein.

Diese Auswärtsfahrt ist für die Schneverdingerinnen dabei mit den rund 370 zurückzulegenden Kilometern die weiteste Strecke der Saison, und ausgerechnet diese müssen sie mit einem knapp bestückten Mannschaftskader antreten. Schon bei Saisonbeginn war klar, dass Abwehrchefin Annika Kriger familienbedingt nicht bei allen Spieltagen dabei sein kann und auch Hauptangreiferin Helle Großmann hat einen privaten Engpass in ihrem Kalender. Beide Stammspielerinnen werden die Reise nach Solingen nicht antreten und stehen Trainerin Christine Seitz nicht zur Verfügung: „Anni und Helle sind enorm wichtige Spielerinnen für unsere Mannschaft und sorgen für die hohe spielerische Qualität, die wir bisher jede Woche abrufen konnten. Für Anni kann Youngster Maja Rogosch definitiv eine gute Alternative sein, das haben wir letzte Woche im Ernstfall gegen Ahlhorn getestet.“ Zuspielerin und Mannschaftsführerin Laura Kauk sieht vor allem im Angriff ein durch Großmanns Fehlen aufgerissenes Loch: „Wir haben noch nie ohne Helle spielen müssen. Aniko Müller wird in den Hauptangriff wechseln – das hat immer funktioniert, wenn es hart auf hart kam. Mit Emilia Schwarz stellen wir ihr eine sehr talentierte Nachwuchsspielerin an die Seite, die aber keinesfalls die bedeutungsvolle Erfahrung von Helle kompensieren kann.“ Das letzte große Fragezeichen für den kommenden Spieltag wird der Einsatz von U21-Nationalspielerin Lena Meyer sein. Ihre Sprunggelenksverletzung scheint zwar nicht allzu gravierend zu sein, darf aber auch auf keinen Fall unterschätzt werden. So wird wahrscheinlich erst am frühen Samstagmorgen die Entscheidung fallen können, ob Meyer einsatzbereit ist oder erneut pausieren muss. Die Punkte im Jahresendspurt wollen die Heidschnucken auf jeden Fall ins Visier nehmen. Gleich im ersten Spiel treffen die Heideblütenstädterinnen auf die Ausrichterinnen. Der Ohligser TV hat nach dem  Hinrundenstart eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. Die Gutzähler fuhren die Rheinländerinnen am Auftaktspieltag gegen Wangersen und Brettorf ein und weitere folgten gegen den TSV Wiemersdorf. Zeitgleich misslangen allerdings die Partien gegen Kellinghusen, Ahlhorn und Moslesfehn. Mit ihren 6:6 Punkten stehen sie dabei auf dem unbefriedigenden sechsten Tabellenplatz und wollen den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren. Für die in dieser Konstellation uneingespielte Schneverdinger Mannschaft kann sich das Duell schnell zu einem unangenehmen Krimi entwickeln. Zumal die erste Liga-Begegnung in der letzten Hallensaison 2023/24 in der Hinrunde mit einem klaren 3:0 deutlich zu Gunsten des OTV ausging und das Rückspiel erst im Entscheidungssatz durch die in Bestbesetzung spielenden Rot-Weißen gewonnen werden konnte. Das zweite Spiel, direkt im Anschluss, dürfte auch für die unvollzählige Jahn-Mannschaft lediglich eine Formsache sein und muss in einem Pflichtsieg enden. Der TK Hannover bildet mit seinen 0:12 Punkten absolutes Schlusslicht der Tabelle und hat eigenes mit personellen Engpässen zu kämpfen. Nicht zu guter Letzt macht das Fehlen der Ex-Jahnlerin, Cindy Ristel, den Landeshauptstädterinnen schwer zu schaffen. Der TV Jahn möchte ohne Punkt- und Satzverlust aus diesem Spiel hervor gehen. „Unsere Fleißarbeit aus den letzten drei Spieltagen ist vielleicht ein angenehmer Puffer, aber darauf wollen wir uns nicht verlassen müssen, wenn es um die DM-Tickets geht. Die Teilnahme wollen wir so früh wie möglich fix machen – daher ist auch das Ziel für den 21.12.2024 nochmal: 4:0 Punkte, egal wie.“, so Allrounderin Alina Karahmetovic, die mit ihren Fähigkeiten für Seitz am flexibelsten einzusetzen ist – vielleicht wird speziell sie der Schlüssel zum Erfolg am bevorstehenden Spieltagssamstag werden.

Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bundesliga

Spieltagssieg des TV Jahn Schneverdingen am Spitzenspieltag der Frauen-Bundesliga Nord in Wangersen. Mit weiteren 4:0-Punkten aus den Duellen gegen die Ausrichterinnen vom MTV Wangersen und die Dauerrivalen vom Ahlhorner SV behaupten sich die Jahnlerinnen an der Tabellenspitze.

Das Abschlusstraining am Freitagabend brachte für die Jahn-Mannschaft eine unangenehme Überraschung mit einer unglücklichen Szene für Abwehrtalent Lena Meyer. In einer Spielsituation knickt die 20-Jährige um, hofft noch, dass es keine Auswirkungen auf ihren Einsatz am Sonntag haben wird – leider vergebens, Samstag war dann endgültig klar: Meyer kann nicht spielen, für sie rückt U18-Spielerin Maja Rogosch aus der zweiten Damenmannschaft erneut hoch in Schneverdingens Erste.
Am Sonntagmorgen 11 Uhr war es dann so weit – die drei aktuellen, laut der Bundesligatabelle, besten Nordmannschaften liefen zum Spieltag auf. In den Köpfen der Zuschauer schon die Spannung des bevorstehenden ewigen Bundesligaduells in der letzten Begegnung des Tages: Ahlhorn gegen Schneverdingen. Doch was macht Spieltagsunderdog Wangersen da? Sie zeigen im Auftaktspiel gegen den ASV, zu was diese junge und ambitionierte Mannschaft in der Lage ist und schicken Ahlhorn mit 0:3 in ihre erste, so deutliche Saisonniederlage. Durch dieses überzeugende Auftreten der Gastgeberinnen war man im Jahn-Lager gewarnt und ging 15 Minuten später selbst fokussiert in die Partie gegen den MTV. Trainerin Christine Seitz schickte ihre bewährten Fünf um Helle Großmann, Aniko Müller, Annika Kriger, Alina Karahmetovic und Mannschaftskapitänin Laura Kauk ins Rennen. Den besseren Start erwischte das Team aus Stade und ging in Satz 1 mit 5:2-Punkten in Führung, doch die Rot-Weißen fanden besser zu ihrem Spiel, wussten ihre Gegnerinnen zu lesen und beeindrucken mit einer Punkteserie von acht Zählern in Folge. Den ersten Satzball wehrten die MTV-Spielerinnen noch ab, aber die Schneverdingerinnen waren gleich einen Ball später erfolgreich (11:6). Satz 2 war bis zum 8:8 ausgeglichen und die Heidschnucken brachten sich selbst durch Eigenfehler aus dem Angriff in Schwierigkeiten. Doch auf der Zielgeraden passte auf der Schneverdinger Spielfeldhälfte wieder alles zusammen und punkteten zum 11:9-Satzerfolg. Im dritten Abschnitt machten die Schneverdingerinnen dann den Sack zum ersten Sieg des Tages zu und gingen erneut mit 11:6 erfolgreich vom Platz. Angabenschlägerin Müller sieht selbstkritisch noch Optimierungspotenzial bei sich und ihrem Team: „Wir haben es uns teilweise schwer gemacht und uns durch Eigenfehler in Rückstände gebracht. Das kostet dann schon Mühen, wieder zurückzufinden, gerade wenn man eine so konzentrierte Mannschaft auf der anderen Seite stehen hat.“ Um 12:55 Uhr pfiff Schiedsrichterin Nina Lindemann dann die letzte Begegnung des Tages an, zwischen keinem Geringeren als den amtierenden Deutschen Meisterinnen vom TV Jahn Schneverdingen und den Deutschen Vizemeisterinnen vom Ahlhorner SV. Seitz wechselte in ihrer Startformation und brachte Rogosch für Kriger, die nahtlos an die gute Leistung der ehemaligen Nationalspielerin Kriger anknüpfte. Zum 7:3 zogen die Heideblütenstädterinnen erstmalig mit großen Schritten davon und verbuchten mit dem 11:6 die 1:0-Satzführung. Deutlich knapper wurde es dann im zweiten Satz, bis zum 8:8 konnte sich keiner der beiden Bundesligisten erfolgreich absetzen. Doch den Jahnlerinnen gelangen die Asse zum Satzball und Zuspielerin Kauk beendete nach überragender Abwehr von Großmann sowie einem perfekten Zuspiel von Müller den Satz zu Gunsten ihrer Mannschaft (11:8). Im dritten Satz war man sich im Jahn-Lager vielleicht schon etwas zu sicher, nichts mehr aus der Hand geben zu können – zumal Ahlhorns Trainerin Janna Köhrmann ihre Vizeweltmeisterin und Hauptangreiferin Jordan Nadermann vom Platz nahm. Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit, Absprachefehler bei den kurz gespielten Bällen und nicht zuletzt Eigenfehler der Schneverdingerinnen bescherten den OIdenburgerinnen leichtes Spiel, die mit dem 6:11 ihre Aufholjagd einläuteten. Beim Seitenwechsel tauschte Seitz ihre Routinierteste in die Partie, Kriger kam für Rogosch. Im vierten Satz waren die Angabenschläge der Ahlhornerinnen für die Jahn-Deckung keine Überraschung mehr, und so parierten insbesondere die eingewechselte Kriger, aber auch Karahmetovic auf der anderen Seite äußerst sehenswert. Köhrmann reagierte währenddessen ein letztes Mal und brachte Nadermann zurück ins Spiel, die von da an die Angaben übernahm. Besonders ehrenwert zeigte sich das Allroundtalent Nadermann dann bei einem vermeintlichen Fehler der Schneverdingerinnen. Großmann nutzte das Zuspiel auf der Leine von Kauk und zog den Ball unerreichbar parallel zur Leine genau auf die Seitenlinie der Ahlhornerinnen. Schiedsrichterin Lindemann war zunächst unsicher, pfiff einen Aus-Ball von Schneverdingen – doch das Fairplay stand im Faustball auch an diesem Tag an höchster Stelle und so gab Nadermann den Punkt für den TV Jahn und das Ass ihrer Nationalmannschaftskollegin zu. Schließlich brachten die nächsten Bälle die Entscheidung. Mit dem 11:5 der Jahnlerinnen war das Spiel beendet und der ASV musste die Heimreise ohne Punkte antreten. „Der Spieltag hatte auf jeden Fall Bedeutung und bietet uns die wohl perfekte Ausgangsposition für den letzten Spieltag des Jahres am kommenden Wochenende in Ohligs.“, resümierte die mit ihrer Leistung so überzeugende Karahmetovic.

Zum Einsatz kamen: Alina Karahmetovic, Annika Kriger, Maja Rogosch, Laura Kauk, Helle Großmann und Aniko Müller

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Nachbericht 4. Spieltag Niedersachsenliga

Zum Jahreswechsel auf Platz 2! Mit 6:0-Punkten kehrt die zweite Frauen Mannschaft des TV Jahn Schneverdingen von ihrem Spieltag in der Niedersachsenliga aus Hannover zurück.

Die Mannschaft in der Niedersachsenliga musste auf ihre Top-Abwehrspielerin Maja Rogosch verzichten, die einen verletzungsbedingten Ausfall in der Jahn-Bundesligamannschaft kompensieren musste. So trat Männerbundestrainer Olaf Neuenfeld lediglich mit seinen sechs Spielerinnen (Marie Küsel, Lisa Krüger, Emilia Schwarz, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch) die Reise in die Landeshauptstadt an. Dass sie dabei so erfolgreich sind, hatten die Jahnlerinnen sich selbst nur erträumt. Mit beeindruckenden Siegen über den TSV Bardowick (11:5, 11:8) und den Gastgeber TK Hannover (11:9, 11:6) fanden die Schneverdingerinnen gut in ihre Rollen und gewannen mit souveränen Leistungen, aller sechs regulären U16- und U18-Spielerinnen. Neuenfeld an der Seitenlinie schlug dann im ersten Satz des letzten Spiel des Tages gegen den Punktgleichen MTSV Selsingen die Hände über dem Kopf zusammen: „Totalausfall – anders kann ich dieses Ergebnis nicht beschreiben.“ Nach den so überzeugenden Leistungen der Schneverdingerinnen in den beiden Spielen zuvor, brach nahezu alles zusammen. Lediglich einen einzigen Punkt durch Angreiferin Karahmetovic verbuchten die Heidschnucken in diesem ersten miserablen Satz – „immerhin nicht 0:11“, merkte Neuenfeld mit einem Lächeln scherzhaft an. Doch nach diesem misslungenen Start kehrten die Heideblütenstädterinnen zu ihrer gewohnten Spielweise zurück. Über das 11:7 in Satz 2 und dem 11:9 für den TV  Jahn im Entscheidungssatz wendeten die Schneverdingerinnen die Niederlage auf der Zielgeraden noch ab und gehen nun schon zum zweiten Mal in Folge ohne Punktverluste aus ihrem Spieltag. Und der Erfolg lässt sich auch in der Tabelle sehen. Der TV Jahn steht nun mit 16:4 Zählern auf dem zweiten Rang und ist der unmittelbare Verfolger des Spitzenreiters aus Moslesfehn mit seinen beeindruckenden 18:0 Punkten. Drittplatziert ist derzeit Selsingen mit 14:6 Punkten. Nach der Weihnachtspause und dem Jahreswechsel geht es für die Mannschaften der Niedersachsenliga am 12. Januar 2025 weiter – für den TV Jahn geht es dann nach Empelde zu den Rückrundenduellen gegen den SV Moslesfehn und den TuS Empelde.

Zum Einsatz kamen: Marie Küsel, Lisa Krüger, Emilia Schwarz, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch

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Vorbericht 3. Spieltag Bundesliga

In der Frauen Bundesliga steht für den TV Jahn Schneverdingen am kommenden Sonntag in Wangersen der Hinrundenspitzenspieltag statt. Die aktuellen Tabellenführerinnen treffen hier auf den Ahlhorner SV (2. Platz) und den MTV Wangersen (3. Platz).

Dieser Spieltag wird es in sich haben – denn: die drei aktuellen DM-Kandidaten treffen aufeinander und werden sich gegenseitig die Punkte stehlen. Im ersten Spiel des Tages kann sich der TV Jahn noch zurücklehnen und das Geschehen von den Zuschauerrängen aus beobachten. Den Tagesauftakt bestreiten die beiden späteren Jahn-Gegnerinnen Ahlhorn und Wangersen untereinander. Ab der zweiten Runden greifen dann auch die Schneverdingerinnen ins Spielgeschehen ein. Zuerst spielen sie gegen den DM-Überraschungskandidaten aus der Feldrunde. Der MTV verlor in dieser Hallensaison lediglich seine Spiele gegen den Aufsteiger Wiemersdorf und den DM-Teilnehmer der letzten beiden Jahre vom Ohligser TV. Die Mannschaft scheint sich mit ihrem neuen Trainer Janek von der Lieth an der Seite neu gefunden zu haben und bewies bereits in der laufenden Saison bei Spielen über die volle Distanz einen langen Atem – für die Heidschnucken keine Mannschaft, die zu unterschätzen ist. Die meisten Zuschaueraugen werden sich aber wohl auf die dritte Partie des Tages stürzen. Das Duell der ewigen Bundesligisten TV Jahn Schneverdingen gegen den Ahlhorner SV verspricht wie immer Spannung. Beide Mannschaften stehen mit ihren je 8:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bundesliga, die Rot-Weißen sind mit ihren 12:1 Sätzen den Ahlhornerinnen mit 12:3 Sätzen nur einen Hauch voraus. Die letzte Hallenniederlage der Heideblütenstädterinnen gegen den ASV liegt lange zurück. Zuletzt verloren die Jahnlerinnen im Hinrundenduell der Saison 2022/23 in eigener Halle und wollen an diesem Spieltag weiter ansetzen, um ihre Siegesserie gegen ihre Dauerrivalinnen fortzusetzen. Christine Seitz ruft dabei ihre altbewährten Kräfte ins Jahn-Aufgebot. Die sechs Bundesligaspielerinnen sind allesamt fit und gehen hochmotiviert in diesen besonderen Spieltag. Allroundtalent Alina Karahmetovic gibt einen Ausblick: „Mit den beiden letzten Spieltagen haben wir gut in die Saison gefunden und mussten uns gegen Wiemersdorf in der letzten Woche das erste Mal auch richtig lang machen. Wir sind gut vorbereitet und wissen, was uns mit Wangersen und Ahlhorn erwartet. Wir können unsere Ziele weiter hoch ansetzen – unsere frisch gewonnene Tabellenführung wollen wir nicht wieder hergeben.“

Nachbericht 2. Spieltag Bundesliga

Gleich an ihrem zweiten Spieltag erobert die Bundesligamannschaft des TV Jahn Schneverdingen die Tabellenspitze. Mit ihren Erfolgen gegen den TV Brettorf und den TSV Wiemersdorf bauten die Jahnlerinnen in Brettorf ihre Siegesserie aus und unterstrichen ihre Ligafavoritinnenrolle deutlich.

An diesem Spieltag rückten zu Aniko Müller, Helle Großmann, Laura Kauk, Annika Kriger, Lena Meyer und Alina Karahmetovic erneut die U18-Vizeweltmeisterinnen Emilia Schwarz und Maja Rogosch in den Jahn-Kader. Die Ausrichterinnen vom TV Brettorf hatten an ihrem ersten Spieltag schon deutliche Niederlagen kassieren müssen und konnten die dritte auch gegen die Schneverdingerinnen nicht abwenden. Jahn-Trainerin Christine Seitz erkannte schnell, dass ihre Mannschaft souverän gegen den vom Abstieg bedrohten TVB aufspielen wird und rotierte in ihrer Abwehrreihe ordentlich rum. Neben den Abwehr-Assen Karahmetovic und Kriger überzeugte U21-Nationalspielerin Meyer und nicht zu guter Letzt Rogosch mit ihrer Defensivarbeit. Mit 11:3, 11:6 und 11:8 hatten besonders die Angreiferinnen Großmann und Müller kein Nachsehen mit ihren Gegnerinnen und führten das Jahn-Team zu ihrem ersten Tagessieg.
Gleicheres sollte im zweiten Spiel der Heidschnucken, dieses Mal gegen die Aufsteigerinnen aus Wiemersdorf, der Fall sein. Doch das Blatt wendete sich im ersten Satz zu einem gänzlich anderem. Die Liganeulinge aus Schleswig-Holstein überrollten die Rot-Weißen förmlich und punkteten im Jahn-Feld nach Belieben –  mit dem 2:11 in Satz 1 blickten die Zuschauer in ratlose Gesichter bei den Schneverdingerinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes traf Abwehrchefin Kriger dann mit ihrer Ansage die richtigen Worte: „Bevor wir weiterspielen – einmal nachdenken. Nicht die stärkste Mannschaft, sondern die klügste gewinnt die Spiele.“ In der Folge gelang es Großmann vor allem die gefährliche Angreiferin und Linkshänderin Liza Martens des TSV aus dem Spiel zunehmen und über sie die Jahn-Punkte zu verbuchen. Die Antwort der Jahnlerinnen ließ mit dem 11:2 in Satz 2 nicht auf sich warten. Die weiteren Sätze verliefen weniger deutlich. Auch die Aufsteigerinnen fanden zu Lösungen, während die zum Zuge kommende Müller dagegenhielt und zu Gunsten der Heideblütenstädterinnen erfolgreich über Martens servierte. Bis zum 8:8 im dritten Satz war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Mannschaften, ehe die Schneverdingerinnen mit drei Punkten in Folge sich die Satzführung erspielten. Von da an war der Jahn-Express nicht mehr zu stoppen. In der Jahn-Abwehr gingen keine Bälle durch und auch bei den kurz gespielten Bällen waren die Absprachen zwischen Großmann, Kauk und Müller klar. Beim Stand von 10:5 erarbeiten sich die Jahnlerinnen ihre ersten Matchbälle. Zuspielerin Kauk lief nach präziser Abwehr von Kriger zum Zuspiel auf Großmann an und wusste ihre Angreiferin perfekt in Szene zu setzen. Mit einem unerreichbaren „Preller“ beendete die Vizeweltmeisterin Großmann das Spiel (11:5) und strahlte über beide Ohren „Man muss die herausragende Leistung von Wiemersdorf und insbesondere Liza Martens anerkennen. Im ersten Satz hatten wir gar keine Lösung parat und gewannen später in erster Linie durch unser Spielverständnis. Wenn der TSV so weiterspielt, dann sehe ich sie nicht nur auf der DM spielen, sondern vor allem als gefährlichen Überraschungskandidaten.“
Etwas verzockt hatten sich die Schleswig-Holsteinerinnen im letzten Spiel des Tages zwischen ihnen und den Ausrichterinnen Brettorf. Sie wechselten in ihren eigenen Reihen und fanden bis zum Entscheidungssatz nicht zu ihrer Stärke zurück. Der heimstarke TV Brettorf hatte beim Warmup für das Spiel noch ihre Angreiferin Lena Luthardt nach einer Knieverletzung mit dem Krankenwagen abtransportieren lassen müssen und lief für sie zu Hochformen auf. Mit 3:2 erzielten die Brettorferinnen ihren ersten Saisonsieg und der TSV verpasste die fast schon eingerechneten Punkte.

Zum Einsatz kamen:

Aniko Müller, Helle Großmann, Laura Kauk, Annika Kriger, Lena Meyer, Alina Karahmetovic, Emilia Schwarz und Maja Rogosch

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Nachbericht 2. Spieltag U10

Ersatzgeschwächt trat der U10 Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen zu seinem zweiten Spieltag des Bezirks Lüneburg in Oldendorf an. Doch trotz der personellen Ausfälle bleibt die faustballerische Leistung der Jahnlerinnen erhalten und die drei Teams untermauern ihre Plätze 2, 4 und 5 in der Tabelle.

Trainerin Emilia Schwarz fing bereits unter der Woche an die krankheitsbedingten Engpässe in ihrer Planung neu zu organisieren. So blieben ihr für den TV Jahn 1: Latisha Kerti, Fenja Schwarz und Sophie Willenbockel, für den TV Jahn 2: Hanna Hausenberg, Emily Paukstys und Luisa Skirke und für den TV Jahn 3: Shania Brauß, Nike Ruschmeyer und Hannah Röhrs. „Mit je drei Spielerinnen pro Mannschaft waren wir gerade mal spielfähig. Die Mädchen haben sich davon weder unterkriegen lassen noch an der Leistung nachgelassen – ich bin wirklich beeindruckt, auch wenn die zweite und dritte Mannschaft sich andere Resultate gewünscht hätte.“ Der TV Jahn 1 gewann seine Spiele gegen den SV Ruschwedel (50:11) und Schneverdingen 2 (45:20) sehr souverän und konnte auch gegen den TuS Oldendorf, gegen den es vor zwei Wochen leidglich für ein Unentschieden reichte, mit 32:29 erfolgreich sein. Verlor aber den erneut stark aufspielenden Tabellenführer TSV Borgfeld mit 22:31. Währenddessen kassierte die zweite Jahn-Mannschaft gegen Oldendorf (26:45), Borgfeld (18:47) und die eigene erste Mannschaft in Folge (20:45) und belohnte sich erst im letzten Durchgang mit überzeugendem Kampfgeist gegen den TV Jahn 3 mit 48:30. Der TV Jahn 3 hatte mit der fehlenden vierten Spielerin am meisten Probleme auf dem Feld und verloren ihre Spiele gegen Oldendorf mit 18:55, gegen Borgfeld mit 13:51 und gegen Jahn 2 an knappsten mit 30:48 Punkten. Schwarz erinnert sich selbst noch gut an ihre Jugendzeit: „In dem Alter kann das Spielfeld noch ziemlich groß auf einen wirken, besonders mit drei anstatt vier Spielerinnen macht sich das bemerkbar. Für mich ist die Grundtechnik und die Motivation wesentlich entscheidender und das haben alle neun heute wirklich gut gemacht.“ Die letzten Spielpaarungen der Rückrunde werden dann Ende Januar in der KGS-Halle in Schneverdingen ausgetragen. Vor heimischem Publikum und unter denen durchs Training bekannten Bedingungen möchten die jüngsten Jahnlerinnen hier die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft perfekt machen. Jetzt heißt es aber bis zum Jahreswechsel erstmal die Krankheiten und Verletzungen auskurieren und im Mannschaftstraining an die gezeigten Leistungen anknüpfen.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Latisha Kerti, Fenja Schwarz und Sophie Willenbockel

TV Jahn 2: Hanna Hausenberg, Emily Paukstys und Luisa Skirke

TV Jahn 3: Shania Brauß, Nike Ruschmeyer und Hannah Röhrs

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Nachbericht 2. Spieltag U14

Vier Wochen nach ihrem Saisonauftakt folgte für die U14 des TV Jahn Schneverdingen am vergangenen Samstag der zweite Bezirksspieltag in eigener Halle. Der TV Jahn 1 bewies sich mit gleich vier 2:0-Siegen weiter an der Tabellenspitze. Der TV Jahn 2 zahlte ordentlich Lehrgeld und ging ohne Punkte aus.

Von der Krankheitswelle blieben auch die U14-Mannschaften des TV Jahn nicht verschont. Das Trainergespann Christine Seitz und Olaf Neuenfeld zog Kirijassa Kerti von der zweiten in die erste Mannschaft und stellte sie neben Greta Baden, Jette Meyer, Ronja Röhrs und Jolina Sawatzki. Sie gewannen ihre Spiele gegen den MTV Wangersen (11:9, 11:9), den MTV Lübberstedt (11:3, 11:6), den TV Jahn 2 (11:9, 11:3) und den SV Düdenbüttel (11:9, 11:5) je in zwei Sätzen sehr deutlich. „Wir haben heute verschiedene Aufstellungen ausprobiert und dabei keine Einbußen in unserer Leistung verzeichnen müssen. Insgesamt wollen wir im Saisonverlauf noch konstanter spielen und unsere Eigenfehlerquote reduzieren und uns an unserer besten Leistung messen.“, so der ehrgeizige Trainer Neuenfeld über die Zusammenarbeit mit den ambitionierten Nachwuchsspielerinnen.
Beim TV Jahn 2 lief mit Allrounderin Viktoria Paukstys leidlich eine einzige Spielerin der Altersklasse U14 auf – ihre Mannschaft wurde komplettiert durch Ceylan Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Julia Steinberg und Lira Schwartz, die ihren allerersten Spieltag beim Faustball bestritt. Trainerin Seitz schmiss ihre junge Mannschaft nahezu ins kalte Wasser: „Die Mädchen haben auf dem großen Feld sich versucht der schwierigen Aufgabe zu stellen und hatten gegen die Älteren natürlich nur wenig Chancen. Wir haben improvisiert und Viktoria hat viel Verantwortung in ihrer Mannschaft übernommen – gewonnen haben wir an viel Spielpraxis und Erfahrung, darauf bauen wir für die kommenden Meisterschaften der U12 auf.“ Das Punktekonto sammelte leidlich auf der Minusseite weitere Einträge und so gingen die Spiele gegen Düdenbüttel (9:11, 6:11), Wangersen 2 (1:11, 2:11), TV Jahn 1 (9:11, 3:11) und Wangersen 1 (5:11, 5:11) leider allesamt an ihre Gegnerinnen.
Im Januar treffen sich die Mannschaften zu ihrem dritten und letzten Spieltag in der Bezirksrunde in Wangersen, ehe es dann für die besten Mannschaften zwei Wochen darauf zur Bezirksmeisterschaft geht. Der TV Jahn 1 steht zum Jahreswechsel mit seinen 13:1 Punkten an der Tabellenspitze und der TV Jahn 2 belegt mit 2:12 Zählern den vorletzten, fünften Platz.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Greta Baden, Kirijassa Kerti, Jette Meyer, Ronja Röhrs und Jolina Sawatzki

TV Jahn 2: Ceylan Paukstys, Viktoria Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Lira Schwartz und Julia Steinberg

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Vorbericht 2. Spieltag Frauen Bundesliga

Am kommenden Sonntag geht es für die Bundesligamannschaft des TV Jahn Schneverdingen zu ihrem zweiten Spieltag der Hallenrunde nach Brettorf. Hier treffen die amtierenden Deutschen Meisterinnen auf die beiden Mannschaften mit dem größten Überraschungspotenzial der gesamten Liga – den TV Brettorf und den TSV Wiemersdorf.

In seinem ersten Spiel trifft der TV Jahn Schneverdingen auf den völlig neu besetzten TV Brettorf. An die Stellen von Jule Weber, Laura Marofke, Laura Cording und der neuen, nun aber angeschlagenen Hauptangreiferin Melanie Steenken müssen die Kräfte aus der zweiten Mannschaft und der Jugend rücken. Auch auf der Trainerposition vermeldete der TVB zum Anfang der Saison einen Wechsel. Sönke Spille ist den allermeisten des Faustballs auf ganz anderen Posten bekannt, doch der 28-Jährige nimmt auch diese Herausforderung bei seinem Heimatverein an und ersetzt seit dieser Saison den vorherigen Trainier Tom Hartung an der Seitenlinie. Der Saisonauftakt war der Mannschaft aus Oldenburg allerdings nur wenig gelungen. Mit ihren zwei deutlichen Niederlagen gegen den MTV Wangersen sowie gegen den Ohligser TV bildet sie das Schlusslicht der Tabelle. Welche Taktik Jahn-Trainerin Christine Seitz gegen diese neuformierte Mannschaft wählen muss, wird sie sich wohl erst im Verlauf des Spiels überlegen können. Ganz anders überraschend agiert da der TSV Wiemersdorf, gegen den die Jahnlerinnen direkt im zweiten Spiel ranmüssen. Als Aufsteiger mit leidglich zwei Spielerinnen, die bereits Bundesligaerfahrung aufweisen können, haben die wenigsten damit gerechnet, den TSV nach seinen Spieltagen eins und zwei an der Tabellenspitze zu finden. Dass diese Unbekannte im Vorfeld schwierig zu lesen ist, zeigen die Siege der Liganeulinge gegen Kellinghusen, Wangersen, Hannover und nicht zuletzt die knappe 2:3-Niederlage gegen Favorit Ahlhorn. Schneverdingens Hauptangreiferin Helle Großmann freut sich auf die bevorstehende Herausforderung: „Wir sind schon lange in der Liga und haben mittlerweile einige Bundesligaspieltage bestritten. Was uns jetzt am Sonntag erwartet, kann allerdings niemand so richtig einschätzen – umso wichtig ist es, dass wir ganz bei uns bleiben.“ Und das können die Heidschnucken auch tun. Der Kader ist vollständig und die Rot-Weißen können auf dem gewonnenen Selbstvertrauen beim Saisonauftakt vor einer Woche aufbauen. Ihre Siegesserie, die sich die Jahnlerinnen erneut angefangen haben aufzubauen, soll auf keinen Fall schon am zweiten Spieltag wieder einreißen.

Nachbericht 1. Spieltag Bundesliga

Den Bundesligadamen des TV Jahn Schneverdingen gelingt der Hallenrunden-Traumstart. Mit der maximalen Punkteausbeute gewinnen die Schneverdingerinnen an ihrem ersten Spieltag zu Gast beim SV Moslesfehn gleich beide Spiele deutlich mit jeweils 3:0.

Den Auftakt an diesem ersten Bundesligaspieltag in Huntlosen machten der Ausrichter Moslesfehn und die Mannschaft aus Schleswig-Holstein, der VfL Kellinghusen. Sie legten gleich einen offenen Schlagabtausch hin, in der keines der beiden Teams sich so recht absetzen konnte. Doch in Satz fünf machte VfL-Käpitänin Jacqueline Böhmker der Sack zu und punktete zum 3:2-Sieg ihrer Mannschaft – der erste Erfolg in dieser Hallenrunde nach dem verunglückten Saisonstart eine Woche zuvor. Exakt 15 Minuten später pfiff Schiedsrichter Niklas Hoffert aus Ahlhorn die zweite Partie des Tages an. Der Last-Minute-Sieger Kellinghusen von eben nun gegen die Rot-Weißen Heidschnucken aus Schneverdingen. Jahn-Trainerin Christine Seitz schickte ihre routiniertesten Fünf in die Partie (Angriff: Helle Großmann und Aniko Müller; Zuspiel: Laura Kauk; Abwehr: Alina Karahmetovic und Annika Kriger). Das Setzen auf die jahrelange Bundesligaerfahrung zahlte sich sofort aus. Die Jahnlerinnen starteten mit guten Aktionen auf allen Positionen und fanden schnell den Abschluss. Durch Findungsschwierigkeiten der Heideblütenstädterinnen in der Startphase war das Satzergebnis mit 11:9 in Satz eins noch nicht allzu deutlich. Umso erfolgreicher verlief der zweite Abschnitt. Großmann und Müller glänzten mit einem Ass nach dem anderen und stellten die Defensive der Mannschaft in blau vor große Herausforderungen (11:4). Auch im letzten Satz gelang es den Schneverdingerinnen, ihren Konkurrentinnen keinen Zugriff auf das Spiel zu gewähren. Mit 11:7 zog das Jahn-Team beeindruckend davon und setzte gleich am ersten Spieltag – gleich im ersten Spiel – ein deutliches Ausrufezeichen hinter ihren Ruf als Ligafavoritinnen. Der nächste Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Seitz veränderte in ihrer Starting Five gegen den SV Moslesfehn die rechte Abwehrposition – für Karahmetovic kam Lena Meyer. Spätestens jetzt kam der Jahn-Express so richtig ins Rollen. Mit gleich 11:3 und 11:6 stand die Führung für den TV Jahn Schneverdingen erneut sehr schnell fest. Seitz nutzte die Gelegenheit und rotierte nochmal in ihrer Formation. Karahmetovic bekam einen Einsatz für Kriger, und der zweite Wechsel sorgte für ein Bundesligadebüt der Jugendspielerin Emilia Schwarz. Das Trikot kannte die 17-jährige schon aus vergangenen Fahrten, bei denen es bislang aber noch nicht zu einem Einsatz kam. Im dritten Satz betrat die für Müller eingewechselte Debütantin das erste Mal den Bundesligaboden. Den 01.12.2024 streicht die U18-Vizeweltmeisterin sicherlich in ihrem Kalender an: „Als Tine zu mir kam und symbolisierte, dass sie mich einwechseln möchte, habe ich mich schon extrem gefreut. Ich bin sehr glücklich über meine ersten Spielsituationen in der höchsten Spielklasse des Frauen-Faustballs.“ Und in den Spielsituationen war Schwarz auch gleich mehrere Male erfolgreich am Ball. Schließlich ging ebenfalls der dritte Satz mit 11:9 an den TV Jahn, der damit das Maximum am Auftaktspieltag herausholte. Trainerin Seitz zeigte sich sichtlich erleichtert: „In den letzten zwei Jahren hatten wir große Schwierigkeiten am ersten Spieltag. Der kurzfristige Wechsel von der Feld- auf die Hallensaison ist besonders für unsere Angreifer nicht einfach. Die drei, aber auch unsere Abwehrreihe, haben es wirklich gut gemacht heute.“
Wenn man sich ein wenig auf den anderen beiden Spieltagen umschaut, sieht man schon jetzt die Leistungsdichte in der Nordstaffel. Vor allem Liganeuling Wiemersdorf geht dabei als Sieger hervor. Nach zwei Siegen vor einer Woche folgte heute ein weiterer gegen Hannover und nur eine knappe 2:3-Niederlage gegen den Bundesligadino aus Ahlhorn. Der TSV Wiemersdorf führt mit 6:2 Punkten die Ligatabelle an, dahinter mit 4:0 Punkten der TV Jahn Schneverdingen – punktgleich mit dem Ahlhorner SV und dem Ohligser TV.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Emilia Schwarz, Laura Kauk, Lena Meyer, Annika Kriger und Alina Karahmetovic.

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Nachbericht 3. Spieltag Niedersachsenliga

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen kehrte der TV Jahn Schneverdingen 2 von seinem dritten Spieltag in der Niedersachsenliga zurück. Der Erfolg der Nachwuchsspielerinnen am ersten Advent in Selsingen beschert den Schneverdingerinnen den 3. Platz in der Tabelle.

Nina Karahmetovic, Merle Mund, Maja Rogosch, Nele Rogosch und Hanne Röhrs mussten auf ihre Angreiferin Emilia Schwarz verzichten. Sie half an diesem Spieltagssonntag bei der ersten Mannschaft aus und feierte nach herausragenden Leistungen im Training und bei Spieltagen ihr Bundesligadebüt. So blieb dem TV Jahn in der Niedersachsenliga mit Karahmetovic die einzige Hauptangreiferin im Kader – und die lieferte mit ihrer Mannschaft ab. Gegen den TuS Döhlen starteten die Jahnlerinnen in einen hart umkämpften Satz und konnten diesen mit 14:12 auf der Zielgeraden für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatten die Rot-Weißen die Satzverlängerung gar nicht mehr nötig. In allen Mannschaftsteilen passte das Zusammenspiel noch besser und so gelang mit dem souveränen 11:5 der erste Erfolg an diesem ersten Adventspieltag. Ohne eine Verschnaufpause ging es für die Jugendspielerinnen des TV Jahn in die nächste Partie gegen die Frauen des TV Huntlosen. Plötzlich kam es auf der Spielfeldhälfte der Jahnlerinnen zu Unsicherheiten, und so gerierten sie in einen unaufholbaren Rückstand (3:11). Im zweiten Satz bewies die Jahn-Fünf dann ihren Kampfgeist und ließ die misslungenen Bälle im vorherigen Satz schnell hinter sich. Mit 11:8 ging Satz zwei an die Schneverdingerinnen, die den TVH damit in den Entscheidungssatz zwangen. Der dritte Abschnitt wollte zunächst keinen Sieger herauskristallisieren lassen. Beim Stand von 5:6 für Huntlosen wechselten die Teams ein letztes Mal die Seiten. Der letzte Gleichstand war beim 9:9 – doch dann waren es die motivierten Heidschnucken, die die Punkte für sich verbuchten. Zuspielerin Nele Rogosch setzte Karahmetovic perfekt in Szene, die damit zum 12:10 für sich und ihre Mannschaft punktete. Kapitänin Maja Rogosch beobachtete die Szene aus ihrer Abwehrposition und strahlte von nun an: „An den beiden vorherigen Spieltagen mussten wir immer ein Spiel abgeben, aber heute ist es uns gelungen, unsere Aufgabe vollständig zu bewältigen.“ Sie hat neben ihrer Rolle als Abwehrspielerin eine Doppelfunktion übernommen und damit den Zweitschlag für die fehlende Angreiferin von hinten gespielt. „In unserer Konstellation war es heute zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir haben das als Mannschaft gut gelöst. Auch die Jüngsten von uns, Hanne und Merle aus der U16, haben mit einigen sehenswerten Aktionen maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen“, so die 17-Jährige sichtlich zufrieden mit ihren Kolleginnen weiter.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs, Nele Rogosch, Merle Mund und Maja Rogosch.

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Nachbericht 2. Spieltag Herren

An ihrem zweiten Spieltag erobern die Herren des TV Jahn Schneverdingen die Tabellenspitze der Bezirksliga. Zu Gast beim TSV Bösel sorgten die gleich vier Siege der Jahnler für das zwischenzeitliche Überwintern auf der Spitzenreiterposition bis zum nächsten Spieltag im Februar.

Mit dem Erfolg des Tages hatten die Jahn-Herren mit ihrem angeschlagenen Kader vor Spieltagsanpfiff gar nicht unbedingt gerechnet. Verletzungen und gesundheitliche Probleme schwächten den vollständigen Mannschaftskader um Eric Heil, Sonja Heyer, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Kathryn Röbber, Steffen Schröder und Claus Wodtke. Auf diese Blessuren folgten im ersten Spiel gegen den TuS Eicklingen massive Abstimmungsschwierigkeiten und zu viele Fehler von Seiten des TV Jahn. Doch die Rettung zurück auf die Siegesspur gelang jeweils in der Satzverlängerung – die Schneverdinger gewannen mit 12:10 und 15:14. Gleich darauf ging es gegen die zweite Mannschaft aus Eicklingen. Das Zusammenspiel der Heideblütenstädter passte von da an besser und sorgte für die Satzgewinne mit 11:8 und 11:4. Der wohl wichtigste Sieg folgte dann in der dritten Partie. Beim ersten Spieltag zwei Wochen zuvor waren die Jahnler dem MTV Oldendorf im dritten Satz noch unterlegen. Im ersten Spielabschnitt schien das nach der 8:11-Satzniederlage auch an diesem Spieltag der Fall zu sein. Doch die Mannschaft stellte um, agierte taktisch und belohnte sich gleich mit dem Erfolg. Über das 11:9 im zweiten Satz folgte im Entscheidungssatz ein 11:8 – und damit die Spielwende zu Gunsten der Schneverdinger. Das letzte Spiel gegen den bislang wenig erfolgreichen Gastgeber Bösel glich einer Formsache. Die Heidschnucken zeigten sich äußerst konzentriert und perfektionierten ihre Spielabsprachen. Nicht nur das Resultat aus dem letzten Spiel (11:5, 11:7) kann sich sehen lassen, sondern auch das des gesamten Tages. „Das waren heute keine einfachen Spiele und phasenweise standen wir uns auch einfach selbst im Weg. Durchhalten lohnt sich am Ende aber doch. Den Jahreswechsel verbringen wir nun als Tabellenführer – im Februar geht es dann darum, die Position auch über den letzten Spieltag zu halten“, so Allrounder Heil, der besonders ehrenwerten Einsatz bei den kurz gespielten Bällen zeigte. Am ersten Februarwochenende geht es für die Jahn-Herren dann in Eicklingen gegen Hermannsburg sowie Eicklingen 1 und 2. Den Ligaplatz eins erkämpften sich die Heideblütenstädter mit 12:2 Punkten, getrennt von ihrem Verfolger Eicklingen 1 durch einen gewonnenen Satz mehr auf dem Habenkonto und einer Satzniederlage weniger – die Spannung um die Meisterschaft könnte vor dem letzten Spieltag also kaum größer sein.

Zum Einsatz kamen: Sonja Heyer, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Steffen Schröder und Eric Heil.

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Nachbericht 2. Spieltag U12

Die U12 des TV Jahn Schneverdingen vermisste auch an ihrem zweiten Spieltag in Selsingen ihre Hauptangreiferin Lorena Winter schmerzlich. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen retteten sich die Schneverdingerinnen auf den dritten Platz des Bezirks Lüneburg Nordwest und qualifizierten sich damit zur Bezirksmeisterschaft Anfang Februar in Bardowick.

Trainerin Christine Seitz reiste mit Ceylan Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz, Julia Steinberg und Sophie Willenbockel zum Rückrundenspieltag der Bezirksrunde. Noch vor Spieltagsbeginn musste der TSV Borgfeld krankheitsbedingt seine erste Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückziehen. Die Spiele aller Mannschaften gegen den TSV Borgfeld 1 wurden daher mit 11:0 und 11:0 sowie 2:0 Punkten zu Gunsten der angetretenen Mannschaften gewertet. Die erste wirkliche Punktejagd startete dann im ersten Spiel der Schneverdingerinnen gegen den TSV Borgfeld 2 – und blieb leider ohne Erfolg. Mit 8:11 und 6:11 war für die Mannschaft von Seitz nichts zu holen, es entwickelte sich auch mit dem nächsten Spiel nicht positiver. Gegen den MTSV Selsingen standen die Heidschnucken nun völlig auf verlorenem Posten und mussten das Spiel förmlich über sich ergehen lassen (2:11, 4:11). Ein Lichtblick zauberte dann aber in der darauffolgenden Partie ein Lächeln in die Gesichter der Jahnlerinnen. Mit 11:9 und 11:6 erkämpften sich die Schneverdingerinnen gegen die zweite Mannschaft aus Selsingen die ersehnten Punkte. Trainerin Seitz zog ihr Resümee: „Dass die verletzte Lorena fehlt, merkt man selbstverständlich der ganzen Mannschaft an. Nichtsdestotrotz haben wir heute wieder alles reingelegt und probiert. Vor allem die junge Fenja aus der U10 macht ihre Sache schon richtig gut.“ Dennoch fühlte die jahrelange Trainerin von außen mit ihren Schützlingen mit: „Dass wir aus Niederlagen viel mehr lernen können, kann man in dem Alter natürlich noch gar nicht verstehen. Wir bleiben aber wortwörtlich am Ball und können die Zeit bis Februar nutzen – auch wenn es da vielleicht noch nicht reichen sollte, stehen die Mädchen ja gerade erst am Anfang ihrer Faustballzeit.“ Der TV Jahn Schneverdingen ist mit seiner Ausbeute vielleicht nicht gänzlich zufrieden, hat aber die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft durchaus erreicht. Nun geht es für den Jahn-Nachwuchs aber erst einmal in die Weihnachtspause und den Jahreswechsel, ehe es dann am 01.02.2025 zum erneuten Kräftemessen kommt.

Zum Einsatz kamen: Ceylan Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz, Julia Steinberg und Sophie Willenbockel.

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Nachbericht 2. Spieltag U16

Am zweiten Spieltag der weiblichen U16 erkämpfte sich der Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen im neuen Spielsystem die Qualifikation für die Zwischenrunde. In eigener Halle beendeten die Jahnlerinnen die Rückrunde der Gruppenphase mit zwei Siegen sowie zwei Niederlagen und platzierten sich damit auf Tabellenrang 3.

Gegen den TSV Wiemersdorf legten Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder einen konsequenten Start hin. Mit 11:7 und 11:6 gingen beide Sätze an die Gastgeberinnen, die mit einer nahezu fehlerfreien Spielweise den Tag begangen. Auch gegen den VfL Kellinghusen konnte die Mannschaft von Trainer Olaf Neuenfeld über weite Strecken des ersten Satzes sehr gut mithalten (8:11). Doch im zweiten Satz schien der Faden komplett verloren gegangen zu sein und den Schneverdingerinnen gelang es nicht mehr, zu ihrer Konzentration aus dem ersten Spiel zurückzufinden (3:11). Umso zufriedenstellender und deutlicher dann die Ergebnisse in der dritten Partie gegen den MTV Oldendorf. Mit 11:2 und 11:4 verbuchte Trainer Neuenfeld das Spiel gegen die bislang sieglosen Oldendorferinnen zufrieden als einen unspektakulären Pflichtsieg. Gegen den ESV Schwerin war es in der Hinrunde schon ein sehr knappes Duell, in dem die Heidschnucken sich nur knapp geschlagen geben mussten. Jeweils in der Anfangsphase der beiden Sätze der Revanche schien es so, als hätten die Rot-Weißen aus ihren Fehlern der Hinrunde gelernt, doch zum Ende kam es erneut zu vermeidbaren Nachlässigkeiten auf allen Spielpositionen. Mit 9:11 und 7:11 gingen die Punkte erneut nach Schwerin. Neuenfeld beschreibt die Resultate sachlich: „Insgesamt sind wir besser als beim ersten Spieltag aufgetreten – doch die Luft nach oben bleibt. Mit 8:8 Punkten und Sätzen sind wir nun Dritter und haben uns für die Zwischenrunde qualifiziert. Auch wenn das Ziel erstmal erreicht ist, nutzen wir jetzt die Zeit, um an unseren Baustellen zu arbeiten.“ Das neue Spielsystem sieht vor, dass je zwölf Mannschaften aus dem Norden sowie zwölf aus dem Süden in die zweite Gruppenrunde kommen. Diese dient dann der Qualifikation zur Zwischenrunde, einer Art Regionalmeisterschaft, die im alten System als Norddeutsche Meisterschaft bekannt war. Die Einteilung der qualifizierten Teams hat ergeben, dass es für die Schneverdingerinnen am 18.01.2025 nach Leipzig geht. Hier treffen sie neben den Gastgeberinnen auf Dresden und Glauchau. Patzer darf sich hier keine Mannschaft erlauben, die sich den Weg zur Deutschen Meisterschaft offenhalten möchte. Die beiden Erstplatzierten dieser zweiten Gruppenphase spielen dann im Februar auf der Regionalmeisterschaft um die Teilnahme an Deutschen Meisterschaft.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder.

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