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Vorbericht 5.Spieltag Frauen Bundesliga 10.01.2026

Vorbericht 5. Spieltag Frauen Bundesliga 10.01.2026

Spannende Rückrunde: Mit vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Spieltagen geht es für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im neuen Jahr Schlag auf Schlag. Im vergangenen Jahr konnten sich die Ligafavoritinnen keinen Punktepuffer erspielen – soll die DM-Qualifikation gelingen, darf nun nichts mehr schiefgehen. Der Auftakt beginnt am kommenden Samstag beim TSV Wiemersdorf mit dem ersten Spieltag der Rückrunde.

Die Ergebnisse der Spieltage aus 2025 sprechen nicht unbedingt für die Schneverdingerinnen. Die ersten beiden Tabellenplätze belegen der Ahlhorner SV (22:2 Punkte) und der VfL Kellinghusen mit 16:4 Punkten. Mit 12:4 Punkten steht der TV Jahn derzeit auf Rang drei und wäre damit die erste Mannschaft aus der Nordstaffel, die es nicht zur Deutschen Meisterschaft in Bad Cannstatt schafft. Damit wäre das Saisonziel verfehlt und die Jahnlerinnen würden die sechste Hallen-DM-Teilnahme in Folge verpassen. An Aufgeben ist im Kader der Heideblütenstädterinnen jedoch keineswegs zu denken, berichtet Mannschaftskapitänin Laura Kauk: „Die vier Punkte, die wir in der Hinrunde liegen gelassen haben, tun durch die enge Tabellensituation richtig weh. Wir haben jetzt noch einmal acht Partien und sehen es als unsere Chance an, es in der Rückrunde besser zu machen.“ „Besser machen“ heißt für die 25-Jährige ganz konkret: „Eigenfehler reduzieren, ein sauberer Spielaufbau und konsequente Angriffe. Das hat uns in den letzten Jahren ausgezeichnet, und genau das wollen wir wieder erreichen – der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da.“ Der Einstieg in die Rückrunde nach den Feiertagen scheint für die Rot-Weißen recht dankbar zu sein. Gegen die Wiemersdorferinnen sowie den TSV Hagen 1860 gewann die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz in der Hinrunde sehr deutlich mit jeweils 3:0-Sätzen. Auch wenn die beiden abstiegsbedrohten Teams bislang noch nicht für die großen Überraschungen sorgen konnten, hat Hagen zumindest am letzten Spieltag dem Spitzenreiter Ahlhorn gleich zwei Sätze abnehmen können. „Solche Kleinigkeiten können am Ende den Unterschied machen. Die vermeintlich schwächeren Mannschaften drehen schnell auf, wenn sie spüren, dass etwas zu holen ist. Bei dem derzeitigen Punktestand würde es mich nicht wundern, wenn am Ende die verlorenen Sätze über die DM-Teilnahme oder den Zuschauerplatz entscheiden“, ordnet Trainerin Seitz die Situation mit all ihrer Bundesligaerfahrung ein. Sie ist vor allem froh, wieder aus den Vollen schöpfen zu können: Ihre Spielerinnen sind alle fit und freuen sich auf die Punktejagd nach der Festtagspause. „Hausaufgaben machen und Selbstvertrauen tanken: Die Anforderungen an uns werden von Spieltag zu Spieltag höher. Wir möchten uns die DM-Tickets selbst erspielen, anstatt auf Fehler der anderen zu hoffen“, so Seitz.

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