Mit zwei überzeugenden Siegen ist der TV Jahn Schneverdingen in die neue, verkürzte, Faustballsaison in der 1. Bundesliga Nord der Frauen gestartet. Beim Spieltag in Düdenbüttel gewannen die Jahnlerinnen sowohl gegen den Gastgeber als auch gegen den TV Brettorf mit 3:0.

 

Der Beginn des ersten Spiels gegen den SV Düdenbüttel war von großer Nervosität geprägt. Erschwerend kam für alle Spielerinnen die extreme Windsituation hinzu. Mit etwas Mühe konnten die Schneverdingerinnen den ersten Satz mit 11:8 für sich entscheiden. Danach lief es deutlich besser und die folgenden Durchgänge gewannen die Rot-Weißen mit 11:2 und 11:5.

 

Gegen den TV Brettorf, der als heißer Kandidat auf die Staffelmeisterschaft gehandelt wird, lief es im ersten Durchgang wie am Schnürchen. Mit sage und schreibe 11:0 verbuchte der TV Jahn den ersten Abschnitt mit der Maximalausbeute. Aus einer sicheren Abwehr agierend konnten Helle Großmann und Aniko Müller jeden Angriff erfolgreich verwandeln. Auch in den nächsten beiden Sätzen dominierten die Heidjerinnen das Spiel und setzten sich nach gerade einmal gespielten 36 Minuten mit jeweils 11:5 durch.

 

Dementsprechend groß war die Freude im Team nach dem geglückten Saisonstart mit 4:0 Punkten und 6:0 Sätzen. „Wir wussten nach der langen Pause nicht so recht wo wir wirklich gegenüber den anderen Vereinen stehen. Umso mehr freut es mich, dass wir beide Spiele konzentriert bis zum Ende durchgezogen haben“ ist Trainerin Christine Seitz mit dem direkten Sprung an die Tabellenspitze mehr als zufrieden.

 

Am kommenden Wochenende geht es mit den Partien gegen den Ahlhorner SV und den TSV Bayer 04 Leverkusen in Ahlhorn weiter.

 

 

Zum Einsatz kamen:

Helle Großmann, Aniko Müller, Theresa Schröder, Zoe Kleiböhmer, Hinrike Seitz, Luca von Loh, Annika Bösch, Laura Kauk

 

Ergebnisse und Tabelle:

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U10:

Für die erste Mannschaft vom TV Jahn Schneverdingen konnte der Auftakt in die Feldsaison auf heimischer Anlage der U10 kaum besser laufen. Alle 4 Spiele konnte die Mannschaft von Leoni Schill gewinnen. Der TV Jahn 2, betreut von Helle Großmann, erzielte mit 4:4 Punkten eine ausgeglichene Bilanz. Die dritte Mannschaft von Leni Bergstedt konnte zwar noch kein Spiel gewinnen, aber wichtige Erfahrungen sammeln.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Ronja Röhrs, Lorena Winter

TV Jahn 2: Luisa Faustini, Kirijassa Kerti, Lia Ruschmeyer, Amelie Witte

TV Jahn 3: Laura Faustini, Anna Grigruhn, Joleen Lange, Emma Meyer, Lenja Willenbockel

Ergebnisse und Tabelle:

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U14:

Die erste Mannschaft vom TV Jahn konnte beim ersten Bezirksligaspieltag in Essel alle 3 Spiele gewinnen und setzt sich damit an die Tabellenspitze. Die Zweitvertretung konnte nach den Niederlagen gegen den TV Jahn 1 und TSV Essel das abschließende Spiel gegen den SV Düdenbüttel mit 2:0 für sich entscheiden.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Lisa Krüger, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Natascha Winter

TV Jahn 2: Fenja Schamberger, Leni Jacobs, Lucia Gozalo, Aileen Franklin, Nina Karahmetovic, Chajenne Kerti

Ergebnisse und Tabelle:

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U18

Die beiden U18-Teams, die von Hinrike Seitz und Aniko Müller betreut wurden, standen auf heimischer Anlage gegen den MTSV Selsingen auf verlorenem Posten. Beide Spiele gingen mit 2:0 an den MTSV. Im internen TV Jahn – Duell behielt die erste Mannschaft mit 2:0 die Oberhand.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Leoni Schill, Marie Meyer, Lisa Willenbockel, Emma Eisele, Lena Meyer, Fabienne Eberwein, Lea Bosselmann

TV Jahn 2: Emma Behrens, Celina Heins, Charly-Ann Schwyter, Lara Stoffregen, Lara Boekhoff, Nike Scheele, Leni Bergstedt, Kristanna Neumann

Ergebnisse und Tabelle:

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Frauen 2. Mannschaft:

In der Bezirksoberliga konnte die zweite Frauenmannschaft vom TV Jahn in Wrestedt die ersten beiden Saisonsiege gegen den MTV Hammah feiern. Gegen Tabellenführer TSV Wrestedt gab es für das junge Schneverdinger Team in beiden Partien nichts zu holen.

Zum Einsatz kamen:

Leni Bergstedt, Emily Gotzmann, Leonie Schill, Franziska Kastka, Laura Oestreich, Leni Seyer

Ergebnisse und Tabelle:

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Männer:

Beim Auftakt der Kreisliga verloren die Männer vom TV Jahn Schneverdingen das erste Spiel gegen Gastgeber TSV Wrestedt mit 0:2. Im Rückspiel lief es dann besser und man konnte am Ende einen 2:1 – Erfolg feiern.

Zum Einsatz kamen:

Eric Heil, Steffen Schröder, Volker Meyer-Weichelt, Kathryn Röbber, Claus Wodtke, Olaf Neuenfeld

Ergebnisse und Tabelle:

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Am kommenden Sonntag wird die Faustballsaison der Bundesliga eröffnet. Diese Spielzeit wird in verkürzter Form ausgetragen. In einer einfachen Runde hat jeder Verein 4 Spieltage mit insgesamt 8 Spielen zu absolvieren. Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft Ende August in Brettorf. Die Teilnahme an der DM ist das erklärte Ziel des TV Jahn Schneverdingen. Den einzigen Heimspieltag bestreiten die Heidschucken am 18. Juli.

 

Der erste Spieltag führt den TV Jahn Schneverdingen am kommenden Sonntag nach Düdenbüttel. Dort geht es ab 11 Uhr zunächst gegen den gastgebenden SVD. Danach kommt es zum vermeintlichen Spitzenspiel gegen den TV Brettorf. Der TVB hat sich als DM-Gastgeber in diesem Jahr viel vorgenommen und vor allem auf der Trainerposition aufgerüstet. Mit U18-Bundestrainer Tim Lemke und Ex-Weltmeister Christian Kläner haben die Brettorfer hochkarätiges Personal an der Seitenlinie. Für die Jahnlerinnen heißt es, einen optimalen Saisonstart hinzulegen und die ersten 4 Punkte einzusammeln.

 

Die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz hat einen extrem breit aufgestellten Kader mit diversen Nationalspielerinnen zur Verfügung. Alleine im Kader der Frauen-Nationalmannschaft war der TV Jahn mit 6 Spielerinnen vertreten. Mit Luca von Loh, Theresa Schröder und Hinrike Seitz haben 3 den Sprung in den WM-Kader geschafft. Annika Bösch hat aus persönlichen Gründen bereits im Vorfeld abgesagt und Laura Kauk und Helle Großmann konnten die Bundestrainerin nicht für eine Nominierung überzeugen. Für die U18-WM konnten mit Zoe Kleiböhmer und Kimberly Groß zwei weitere Spielerinnen aus der Heideblütenstadt qualifizieren. Den Bundesligakader des TV Jahn komplettieren Aniko Müller und Nathalie Domurath.

 

 

Kader:

1 Hell Großmann (Angriff)

2 Laura Kauk (Abwehr)

3 Theresa Schröder (Abwehr)

5 Aniko Müller (Angriff)

6 Hinrike Seitz (Zuspiel)

7 Luca von Loh (Abwehr)

9 Nathalie Domurath (Abwehr)

10 Zoe Kleiböhmer (Zuspiel)

14 Kimberly Groß (Abwehr)

15 Annika Bösch (Abwehr)

 

 

Kompletter Spieltag:

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TV Brettorf

In diesem Jahr sind die Brettorferinnen Ausrichter der nationalen Titelkämpfe und haben ihr Ticket für die DM bereits in der Tasche – und einen neuen Trainer an der Seitenlinie. Tim Lemke, ehemaliger Bundesligaspieler und Co-Trainer der männlichen U18-Nationalmannschaft, wurde im Herbst 2020 verpflichtet, um die Mannschaft ein knappes Jahr auf das Highlight auf eigener Anlage vorzubereiten. Die Corona-Pandemie machte diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung. Die Zeit ist nun kurz, dass sich Spielerinnen und Coach aufeinander einstellen können. Dazu fällt Laura Koletzek, die in der vergangenen Feldsaison einen starken Eindruck hinterließ, nach einer Knieverletzung, die gesamte Spielzeit aus. Lemke, der an der Seitenlinie von Ex-Nationalspieler Christian Kläner unterstützt wird, muss sich im ohnehin schon dünn besetzten Kader somit etwas einfallen lassen.

 

TSV Bayer 04 Leverkusen

Blickt man auf die Statistik der Leverkusener Faustballerinnen, dann dürften sich die Mienen zum Start der Feldspielzeiten schnell aufhellen. Schließlich weisen die Rheinländerinnen hier historisch eine deutlich bessere Punktausbeute als unter dem Hallendach auf. Und somit startet der TSV am Sonntag in die fünfte Saison in Folge im Oberhaus. Doch viel deutet in diesem Jahr darauf hin, dass es wohl die schwerste Spielzeit seit dem Aufstieg 2016 werden könnte. Erst seit Ende Mai dürfen die Farbenstädterinnen wieder trainieren und müssen zudem auf Nationalspielerin Maya Mehle verzichten. Die Allrounderin wechselt aufgrund ihres Studiums im südwestdeutschen Raum zum Süd-Bundesligisten TSV Pfungstadt. Das Trainer-Duo Kerstin und Jörg Müller hat dabei den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen – in der Hoffnung, dass beim so wichtigen Heimspieltag gegen Düdenbüttel und Hannover Zuschauer zur Unterstützung zugelassen sind.

 

Ahlhorner SV

Zweimal in Folge fand in Kellinghusen die Deutsche Feld-Meisterschaft statt – zweimal in Folge setzten sich die Frauen des Ahlhorner SV die nationale Krone auf. Somit wird das Team aus dem Kreis Oldenburg erneut als Titelverteidiger in die Saison starten. Angeführt werden die Blau-Weißen dabei einmal mehr von Spielertrainerin Janna Köhrmann. Die Vorfreude auf den Saisonstart ist in Ahlhorn dabei groß – auch wenn man, mit Blick auf den Trainingsstand und den fehlenden Vergleich zur Konkurrenz, mit etwas gemischten Gefühlen startet. Das Saisonziel ist dabei die Qualifikation zur DM, wenngleich dem Titelverteidiger bewusst ist, dass gerade bei nur so wenigen Saisonspielen viel passieren kann. Daher gilt es, möglichst schnell in einen „Wettkampfmodus“ zu kommen.

 

TK Hannover

Die Frauen des TK Hannovers starten personell unverändert und voller Vorfreude in die neue Saison. Seit Mitte Mai darf das Team wieder gemeinsam auf dem Feld trainieren. Bei einem kleinen Vorbereitungsturnier gegen Moslesfehn, Kellinghusen und die eigene zweite Mannschaft hat man dazu einen Eindruck vom aktuellen Leistungsstand erhalten und konnte Aufstellungsformationen und Absprachen trainieren. Mit den dort gezeigten Leistungen waren die Leinestädterinnen sehr zufrieden – und haben sich einen möglichst frühen Klassenerhalt vorgenommen. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen, die die einzelnen Vereine in der Vorbereitung hatten, fällt es schwer, Prognosen für die kommende Saison auszusprechen. Gerade vor dem Hintergrund, dass nur eine einfache Runde gespielt wird, gilt es, von Anfang an hellwach zu sein und die eigenen Chancen zu nutzen.

 

SV Düdenbüttel

Es war eine Rückkehr, die sich der SV Düdenbüttel sicherlich anders vorgestellt hat: Vier Jahre lang hatte man um den Wiederaufstieg ins Faustball-Oberhaus gekämpft, nur um dann in der vergangenen Feldsaison lediglich zu einer Mini-Saison anzutreten. Umso größer war die Vorfreude auf 2021 – doch auch hier lief die Vorbereitung für das Team aus dem Kreis Stade noch nicht wirklich rund. Erst Mitte Mai konnte das erste Mannschaftstraining mit Abstand stattfinden. Die Saisonvorbereitung fiel somit recht kurz aus. Doch auch wenn sich die SVD-Frauen über einen späteren Saisonstart gefreut hätten – sie sind froh, dass überhaupt wieder Spieltage möglich sind und wollen auch unter diesen Voraussetzungen ihr Bestes geben. Das Saisonziel haben sie dabei fest im Blick: Klassenerhalt!

 

SV Moslesfehn

Seit 21 Jahren spielt der SV Moslesfehn ununterbrochen in der 1. Bundesliga Nord der Frauen. Nur der TV Jahn Schneverdingen ist länger am Stück im Oberhaus aktiv. Zur anstehenden Feldsaison können die Zuschauer zwei neue Gesichter im Moslesfehner Trikot sehen. Im Angriff wechselt Talent Anna Carstens innerhalb der Gemeinde vom Wardenburger TV nach Moslesfehn, dazu kommt vom Ahlhorner SV Zuspielerin Anna Keyser. Beide möchte Trainer Till Oldenbostel möglichst schnell ins Team integrieren. In erster Linie ist man auch am Querkanal froh, dass wieder Faustball gespielt werden kann, der Spaß soll im Vordergrund stehen. Und dann geht der Blick eigentlich schon ein halbes Jahr weiter – in Richtung Hallensaison. Im März 2022 findet in der heimischen Halle nämlich die Deutsche Meisterschaft statt. Deshalb liegt der Fokus erst einmal darauf, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen.

 

Wardenburger TV

Nach der kurzen Premierensaison in der Bundesliga sind die Frauen vom Wardenburger TV überglücklich, wieder auf dem Platz zu stehen und freuen sich auf die Mini-Bundesliga-Saison – auch wenn man sich eine ganz normale Saison mit Hin- und Rückrunde gewünscht hätte. Die Vorbereitungsturniere, an denen man in der Vergangenheit gerne teilgenommen hat, fehlen ebenfalls. Dafür standen zuletzt drei Trainingseinheiten in der Woche auf dem Programm, auch wenn das den Wettkampfmodus natürlich nicht ersetzen kann. Das Team ist dabei hochmotiviert, endlich wieder zusammen Faustball zu spielen und gemeinsam um den Klassenerhalt zu kämpfen. Als Favorit sehen sie sich in den Begegnungen dabei nicht – aber genau das wollen sie zu ihrem Vorteil nutzen.

 

VfL Kellinghusen

Zweimal schrammten die Frauen vom VfL Kellinghusen bei ihren Deutschen Meisterschaften auf eigener Anlage nur hauchdünn an einer DM-Medaille vorbei: Nun wagen sie den nächsten Anlauf – wenn auch mit Umweg. Denn nach den zwei Qualifikationen über den Ausrichterplatz gilt es für die Störstädterinnen nun, einen der ersten beiden Ligaplätze zu ergattern, um am Traum der DM-Medaille festhalten zu können. Zunächst einmal ist das Ziel aber der Klassenerhalt, denn um bei der Vergabe der DM-Plätze ein Wörtchen mitreden zu können, müsste aus eigener Sicht schon alles optimal zusammenlaufen. Stattdessen sieht man Schneverdingen, DM-Ausrichter Brettorf und den Ahlhorner SV in der Favoritenrolle. Und DM hin oder her: Für den internationalen Wettbewerb ist der VfL Kellinghusen in diesem Jahr bereits qualifiziert. Im August tritt das Team beim Champions Cup an und will sich hier natürlich so gut wie möglich präsentieren.

 

Nach langer Abstinenz wurde am vergangenen Wochenende die Faustball-Saison der Jugendlichen wieder eröffnet. Auf eigener Anlage hatte der TV Jahn Schneverdingen in der Altersklasse U12 den TSV Bardowick zu Gast. Das neue Trainergespann Zoe Kleiböhmer und Leni Bergstedt schickte zwei Mannschaften ins Rennen. Der TV Jahn 1 konnte alle 4 Spiele ohne Satzverlust für sich entscheiden. Die zweite Mannschaft konnte zwar in allen Spielen mithalten, zu einem Satzgewinn reichte es aber noch nicht. Kleiböhmer zeigte sich nach der langen Wettkampfpause mit den gezeigten Leistungen zufrieden: „Alle haben fleißig trainiert und sich sehr auf den ersten Spieltag gefreut. Einige Dinge sind uns noch aufgefallen, die wir in den nächsten Einheiten verbessern wollen.“

 

 

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Merle Mund, Hanne Röhrs, Lotta Schröder, Ronja Röhrs, Marie Küsel

TV Jahn 2: Greta Baden, Maya Emmel, Jette Meyer, Lorena Winter

 

 

Ergebnisse und Tabelle:

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Am vergangenen Wochenende sind die Entscheidungen gefallen, wer zu den Weltmeisterschaften der Frauen und der U18 nach Grieskirchen/ Österreich fahren darf. Erfreulicherweise haben sich gleich 5 Spielerinnen vom TV Jahn Schneverdingen für die Welttitelkämpfe qualifiziert. Nachdem die Weltmeisterschaft der Frauen vom TSV Jona/ Schweiz aufgrund unsicherer Quarantäneregeln zurückgegeben wurde, sprang kurzerhand Grieskirchen als Veranstalter ein. Die Oberösterreicher richten somit neben der WM der U18 und der Frauen auch noch die Europameisterschaft der U21-Junioren der Männer aus.

 

Im schwäbischen Ditzingen zog Bundestrainerin Silke Eber ihre Schützlinge zum entscheidenden Lehrgang der Frauen zusammen. Von den 6 Schneverdinger Spielerinnen wurden Hinrike Seitz, Luca von Loh und Theresa Schröder in den 10-köpfigen WM-Kader berufen. Die mehrmalige Weltmeisterin Annika Bösch hatte bereits im Vorfeld ihre Teilnahme aufgrund anstehender Hochzeit abgesagt. Für Laura Kauk und Helle Großmann hat es trotz guter Leistungen nicht gereicht. Beide feierten aber bei dem 4:0 – Testspielerfolg gegen Vizeweltmeister Schweiz ihr Länderspieldebüt. Während es für Seitz und Schröder die nunmehr vierte WM-Teilnahme ist freut sich Jugendweltmeisterin von Loh auf ihre Premiere im Erwachsenenbereich: „Ich gehe höchst motiviert in meine erste Frauen-WM und freue mich auf dieses Erlebnis“.

 

Zeitgleich zu den Frauen wurde auch der Kader für die U18-WM bekannt gegeben. Mit Zoe Kleiböhmer und Kimberly Groß konnten beide TV Jahn – Spielerinnen die Bundestrainer überzeugen und lösten das WM-Ticket. Neben der großen Freude zeigte sich Abwehrspielerin Groß auch dankbar für die Trainingsmöglichkeiten in den letzten Monaten: „Das intensive Training der letzten Zeit hat sich jetzt endlich ausgezahlt. Ich bin sehr froh, dass uns seitens der Stadt ein halbwegs normaler Trainingsbetrieb ermöglicht wurde. Das ist nicht selbstverständlich“. Auch bei Zuspielerin Zoe Kleiböhmer ist die Freude riesengroß: „Ich bin sehr stolz, den Bundesadler auf unserem Trikot tragen zu dürfen. Dafür hat sich die harte Arbeit in den letzten Monaten gelohnt.“