Nachbericht 1. Spieltag U10

Der TV Jahn Schneverdingen 1 marschiert durch seinen ersten Spieltag und wird Hinrundensieger. Zu Gast beim TSV Essel bestritten die U10 Faustballerinnen ihre ersten Partien – der TV Jahn war mit gleich drei Mannschaften im Teilnehmerfeld stark vertreten.

Die erste Jahn-Mannschaft gab am vergangenen Samstag das Maß aller Dinge vor und überzeugte in all seinen Begegnungen – und das mit nur drei anstatt vier erlaubter Spielerinnen auf dem Spielfeld. Unter den Trainerinnen Laura Kauk und Aniko Müller war an Hanna Hausenberg, Latisha Kerti und Fenja Schwarz kein Vorbeikommen. Sie bezwangen die eigene zweite Mannschaft mit 51:19, den TuS Oldendorf mit 43:25, den TV Jahn 3 mit 51:19 und schließlich auch die bis zum letzten Spiel ungeschlagenen Ausrichterinnen mit 32:27. Weit aus weniger erfolgreich verblieb der TV Jahn 2 mit Carlotta Bergstedt, Nike Ruschmeyer, Luisa Skirke und Theresa Westermann. Sie blieben nicht nur gegen die Erste (18:51) punktlos, sondern mussten sich auch gegen TV Jahn 3 (31:40), den TSV Essel (24:41) und Oldendorf (32:39) geschlagen geben. Eine ausgeglichene Bilanz wies am Ende des Tages lediglich der TV Jahn Schneverdingen 3 auf. Emily Ahlbrecht, Shania Brauß, Sophia Neumann und Emily Paukstys waren in ihrem ersten Spiel den Gastgeberinnen mit 31:37 knapp unterlegen. Für Ahlbrecht war es trotz der Niederlage ein besonderer Moment. Sie lief das erste Mal im Jahn-Trikot auf und absolvierte an diesem Tag ihr Faustballdebüt auf Wettkampfebene. Im weiteren Tagesverlauf verlor ihre Mannschaft ebenfalls gegen die erste Jahn-Mannschaft (19:51), gewann aber im Anschluss gegen die Zweite (40:31). Und auch die letzte Partie des Tages konnten die Jahnlerinnen für sich entschieden. Mit Abpfiff triumphierten sie über den 38:33-Erfolg gegen Oldendorf. Der TV Jahn belegt nach den Hinrundenspielen die Plätze eins, drei und fünf in der Ligatabelle. Die Bundesligaspielerinnen als Trainerin an der Seite waren beeindruckt: „Vor allem in der ersten Mannschaft erkennt man den Fleiß der letzten Trainingsjahre, da funktioniert der Spielaufbau schon vor der Annahme bis hin zum Angriff.“, so Angriffsspezialistin Müller. Kauk fügt zur zweiten und dritten Mannschaft an: „Wir hatten in beiden Teams einen Mix aus erfahreneren Spielerinnen und Neulingen. Die Routine fehlt da natürlich noch ein wenig und die Aufregung spielt bei unseren Jüngsten auch immer eine Rolle.“ Was aber besonders auffällt: „die Kleinen schauen zu den Größeren auf, probieren es nachzumachen und lernen dadurch noch schneller unsere Anweisungen umzusetzen. Es ist schön anzusehen, wenn die Mädels sich in ihren jungen Jahren schon unterstützen können und die Herausforderungen als Team lösen.“, so die Kapitänin der Bundesligamannschaft Kauk. Nach weiteren Trainingsstunden geht es für die U10-Mannschaften in zwei Wochen mit dem Rückrundenspieltag in Schneverdingen weiter, wenn dann die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft bevorsteht.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Hanna Hausenberg, Latisha Kerti und Fenja Schwarz

TV Jahn 2: Carlotta Bergstedt, Nike Ruschmeyer, Luisa Skirke und Theresa Westermann

TV Jahn 3: Emily Ahlbrecht, Shania Brauß, Sophia Neumann und Emily Paukstys

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Nachbericht 1. Spieltag U16

An ihrem ersten Qualifikationsspieltag wurden die U16 Faustballerin vor noch keine allzu großen Herausforderungen gestellt. Zu Gast beim TSV Gnutz gewannen die Jahnlerinnen ihre Partien sehr deutlich und sind damit erster Verfolger des Tabellenführers Kellinghusen, der schon drei Spiele absolviert hat.

Für Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs hatte der erste Spieltag am vergangenen Samstag in Gnutz keine unangenehmen Überraschungen parat. Sie trafen auf den MTV Oldendorf und den Ausrichter TSV Gnutz. Keiner der beiden Mannschaften gelang es Punkte aus einem ihrer Duelle zu gewinnen und bilden damit derzeit die Schlusslichter der Tabelle. So gewannen auch die Schneverdingerinnen erst mit 11:8 und 11:7 gegen Oldendorf und später mit zweimal 11:2 gegen die Gastgeberinnen. „Der Saisonauftakt ist bekanntlich der unsicherste Spieltag, doch die Mädels kamen mit den Bedingungen und ihren Gegnerinnen heute sehr gut klar. Wir konnten ununterbrochen aus einer ruhigen Deckungsarbeit den Ball aufbauen und im Angriff diverse Male beeindruckend abschließen.“, so Trainerin Christine Seitz. In zwei Wochen beim zweiten Spieltag erwartet Seitz allerdings  mehr Gegenwind: „Schwerin, Wiemersdorf und vor allem Kellinghusen werden schon nochmal eine andere Hausnummer werden. Sie spielen nicht nur sehr sicher, sondern haben auch starke Angreiferinnen in ihren Reihen.“ Auf heimischer Anlage möchten die Heidschnucken auf ihren souveränen Leistungen aufbauen und darüber hinaus weitere Siege einfahren – diese sind Pflichtprogramm, wenn die Qualifikation in die Zwischenrunde gelingen soll.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs und Ronja Röhrs

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Vorbericht Bundesligasaison + 1. Spieltag

Nach einer ernüchternden Hallenrunde steht den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen eine ereignisreiche Feldsaison bevor. Bundesligavorrunde im Mai, Nationalmannschaftsnominierungen zu den World Games, heiße Phase der Bundesliga im Juni und dann der Finale Juli mit Champions Cup, World Tour Finals sowie DM-Finals in Dresden und am Ende soll etwas Goldenes stehen – ein straffes Programm, dass der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz bevorsteht. Die jahrelange Erfolgsserie der Jahnlerinnen riss unter dem Hallendach. Schaffen es die Schneverdingerinnen im Feldfaustball wieder aufs nationale und internationale Podest?

Der Startschuss fällt am kommenden Sonntag im über 350km entfernten Ohligs in Nordrhein-Westfalen. Die Heidschnucken stehen am Auftaktspieltag zuerst dem SV Moslesfehn und im Anschluss dem Ausrichter vom Ohligser TV gegenüber. Der Turniersieg beim unter den Faustballern bekannten TKH-Turnier am vergangenen Wochenende zeigt, dass die Vorbereitung der Mannschaft erfolgreich verlief – das sieht auch Teamkapitänin Laura Kauk so: „Im letzten Jahr kam die Regeneration zu kurz. Wir haben uns die in den letzten Wochen die Zeit genommen alle Blessuren verheilen zu lassen und haben dabei den Ball auf dem Arm schon vermisst. Mit dem Trainingsauftakt haben wir extreme Freude verspürt, wieder auf den Platz zu dürfen. Die Vorbereitungen sind gelungen und der Bundesligastart kann kommen.“ Trainerin Seitz muss gleich am ersten Spieltag personell ein wenig umdisponieren. Die Teamälteste und Ex-Weltmeisterin Hinrike Seitz schlüpft für diese Saison wieder ins Jahn-Dress, muss aber bei dem ersten Termin passen. Für sie wird Allrounderin Alina Karahmetovic ins Zuspiel rücken, sodass die Abwehrreihe um Kauk sowie Lena Meyer und Maja Rogosch steht. Im Angriff unterstützt U18-Vizeweltmeisterin Emilia Schwarz wieder Helle Großmann und Aniko Müller.
Der Überblick aller Jahn-Gegnerinnen, den Bundesligisten im Team-Check Frauen Nord:  

TV Jahn Schneverdingen

Schneverdingen geht als Top-Favorit auf eine Medaille in die Saison und kann erneut auf seine altbewährten Kräfte setzen. Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Hinrike Seitz, die nach ihrer Pause im Süden wieder Teil des Kaders ist. Nach Platz 4 in der Halle – dem schlechtesten Ergebnis seit Langem – will das Team auf dem Feld wieder dominieren. Das klare Ziel: „Die Nordmeisterschaft! – und in diesem Jahr ist sie wichtiger denn je“, sagt Teamsprecherin Laura Kauk. „Aufgrund von Nationalmannschaftslehrgängen, Champions Cup und dem Weltpokal ist unser Kalender prall gefüllt, wir wollen unbedingt der Qualifikationsrunde zwei Wochen vor der DM aus dem Weg gehen.“ Mit der richtigen Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten gehört Schneverdingen erneut zu den absoluten Top-Teams. Alles andere als die DM-Teilnahme wäre eine Überraschung.

Der Bundesligaexperte, Til Oldenbostel, ist sich sicher, sie sind diese Saison der ungeschlagene Nordmeister und sichern sich Platz 1 –sie stehen somit direkt im Halbfinale der DM!

Ahlhorner SV

Nach einer Hallensaison ohne Medaille will der Ahlhorner SV in dieser Spielzeit wieder voll angreifen. Spielertrainerin Sarah Albrecht macht deutlich: „Wir möchten wieder eine Medaille nach Hause holen! Besonders im Fokus steht dabei auch der Champions Cup im Juli, für den wir das Trainingspensum entsprechend anpassen werden.“, dort peilt das Team ebenfalls Edelmetall an. Mit drei aktuellen Nationalspielerinnen – Felicia Gißler, Jordan Nadermann und Michaela Grzywatz – verfügt der ASV über eine enorm starke Achse. Dazu kommt ein guter Mix aus erfahrenen und talentierten Spielerinnen, was das Team von Janna Köhrmann zu einem der Top-Anwärter auf die vorderen Plätze macht. „Wenn es möglich ist, werden wir versuchen Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft mit einzubinden“, so Albrecht weiter. Mit dieser Qualität im Kader und der klaren Zielsetzung ist Ahlhorn definitiv ein heißer Kandidat für die DM und eine Medaille – sowohl in der Liga als auch auf internationaler Bühne.

Till Oldenbostel ist sich sicher – Der Ahlhorner SV kann sich durch seine Erfahrung hinter Schneverdingen einreihen und auf Platz 2 in die DM einziehen.

VFL Kellinghusen

Zum Auftakt wartet direkt ein echtes Derby gegen den TuS Wakendorf, gefolgt von einem Duell gegen den Ahlhorner SV. Ein guter Start könnte den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Hauptangreiferin Jacqueline Böhmker erklärt: „Das große Ziel ist die Qualifikation für die DM“. Auch wenn es in den letzten Saisons nicht ganz gereicht hat, ist sie überzeugt, dass es diesmal funktionieren kann. Der Kader bleibt unverändert, was bedeutet, dass das Team auf ihren Stammkader Nadine und Nadja Zühlke, Lisa Maas, Vemke Voß, Jacqueline Böhmker, Annika Rennekamp, Jacqueline Sick und Laura Bebensee setzen kann. Die eingespielte Mannschaft könnte ein entscheidender Vorteil im Kampf um die DM-Plätze sein.

Die Schleswig-Holsteinerinnen können durch Ihren eingespielten Kader, die DM erreichen – Platz 3 prognostiziert Till Oldenbostel.

Ohligser TV

Durch die weiterhin verletzte Katja Hofmann und auch der private Rückzug von Lina Hasenjäger minimiert sich der Kader aus Ohligs auf aktuell 5 Spielerinnen. Um das Team zu unterstützen, werden daher Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft mit hochgezogen. Neu im Kader sind nun Jacqueline Börste, Alma Thiel, Linda Pochlatko und Sofie Misere. Trotz der Veränderungen im Team bleibt das Trainer Duo Katja Hofmann und Christoph Groß bestehen. „Wir haben bereits mehrfach gezeigt, was wir können. Natürlich wird es durch die Kaderumstellung schwieriger, doch unser Hauptziel bleibt der Klassenerhalt.“, so Trainer Groß. Der Grundstein dafür, wird bei einem intensiven Trainingswochenende gelegt, um als Team weiter zusammenzuwachsen und die bestmögliche Basis für die kommende Zeit zu schaffen.

Oldenbostel schätzt die Rheinländerinnen eher im Mittelfeld ein und prognostiziert dem OTV den 5. Tabellenplatz.

TV Brettorf

Es war eine schwierige Hallensaison, die hinter den Faustballerinnen des TV Brettorf liegt. Ohne die erfahrenen Laura Marofke, Laura Cording und Jule Weber war es eine extrem verjüngte Mannschaft, die vom neuen Coach Sönke Spille übernommen wurde. „Wir konnten uns somit zu Saisonbeginn nicht wirklich in unserer neuen Formation finden. Das hat sich über die Spieltage dann ein wenig durchgezogen“, sagt Coach Spille. Zu selten gelang es, das vorhandene Potenzial abzurufen, am Ende der Spielzeit standen nur vier Siege aus 16 Spielen zu Buche. Über den verspäteten Klassenerhalt nach dem sportlichen Abstieg freute man sich im Kreis Oldenburg dennoch. Der Klassenerhalt ist auch auf dem Feld das ausgegebene Ziel des TVB. Der Kader bleibt hierbei weitestgehend zusammen, einzig Melanie Steenken rückt wieder für Laura Marofke ins Aufgebot. Dazu kommen Leni Hasselberg, Christin Hirsch, Rike Bode, Jette Weber, Katharina Janssen und Jenna Weber. Spille: „Gleich die ersten Spiele sind richtungsweisend, um uns in eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf zu bringen.“

Der Experte sieht es hier ein bisschen anders als der Team Coach – er vermutet hier den ersten Absteiger und Platz 8 für den TVB.

SV Moslesfehn

Der SV Moslesfehn steht diese Saison vor einer Herausforderung, denn mit dem Abgang von Anna Carstens im Hauptangriff, müssen sie mit einem reduzierten Kader antreten. Der Stammkader umfasst nun nur noch fünf Spielerinnen: Anna-Lena Pargmann, Tokessa Schwartjes-Köhler, Nina Löschen, Marleen Schmertmann und Nane Ahrens. Erfreulich ist hingegen die Reaktivierung der erfahrenen Spielerin Karen Meyer, die im Angriff unterschützt. Das Hauptziel des Teams ist der Klassenerhalt. Till Oldenbostel betonte jedoch, dass die Mannschaft für alle Eventualitäten bereit sei. Aus privaten Gründen wird er jedoch nach der Saison etwas kürzertreten.

Die personelle Knappheit und der Verlust einiger erfahrener Spielerinnen in der starken Liga wird eine Herausforderung und das Team landet auf Platz 7.

MTV Wangersen

Nach der überraschenden DM-Qualifikation im Feld hat der MTV Wangersen auch in der Halle nachgelegt und fuhr auch hier zur Deutschen Meisterschaft und belegte Platz 5. Doch für die kommende Spielzeit muss das Team gleich zwei Ausfälle hinnehmen – Celine Bilitza fällt verletzungsbedingt aus und Helke Meyer kann aufgrund ihres Studiums nicht teilnehmen. Erfreulich ist das Trainer Janek von der Lieth auf Allrounderin Svea Poppe aus den eigenen Jugendreihen setzten kann. „Das klare Ziel der Staderinnen lautet wieder einen Platz unter den Top 4. Die Erfahrungen aus der letzten Saison sollen dabei helfen, erneut oben anzugreifen und die personelle Herausforderung zu meistern.“, so Hauptangreiferin Viven Werner.

Experte Oldenbostel sieht Wangersen auf Platz 4 – knapp an der DM-Qualifikation scheiternd. Doch mit der vorhandenen Konstanz und dem Selbstbewusstsein aus der vergangenen Saison könnte das Team erneut für eine Überraschung sorgen.

TSV Essel

Dank des Rückzugs des Wardenburger TV und nur einem Aufsteiger aus Liga 2 bleibt der TSV Essel in dieser Saison erstklassig. Für die Mannschaft steht in dieser Saison vor allem der Spaß am Spiel und das Sammeln weiterer Spielpraxis im Vordergrund. „Wenn überhaupt, ist der Klassenerhalt ein Ziel, doch der Fokus liegt klar auf der Weiterentwicklung des Teams“, so Mieke Heukenroth. Außerdem müssen Sie in dieser Saison mit personellen Herausforderungen umgehen. Durch Fortbildungen und den Abschluss von Ausbildungen stehen einige Spielerinnen nicht regelmäßig zur Verfügung. Daher kann das Team nicht mit einem festen Kader antreten, die Spielerinnen Nele Wölpern, Svenja Donner, Mette Wohlers und Lena Engelhardt sind immer dabei und werden sich immer wieder mit Spielerinnen aus der dritten Damenmannschaft verstärken.

Der TSV Essel wird genau wie in der letzten Sommersaison auf einem Abstiegsplatz landen und nächste Saison in Liga 2 verweilen, so Oldenbostel – er tippt auf Platz 9. 

TuS Wakendorf

In ihrer ersten Bundesligasaison unter dem Hallendach traten sie noch unter dem TSV Wiemersdorf an, nun starten sie unter dem Namen TuS Wakendorf. In der Vergangenheit konnten sie gut in der Liga mithalten, doch für die kommende Spielzeit werden die Karten neu gemischt, weiß auch Spielerin Liza Martens. „Wir bleiben weiterhin der Außenseiter der Liga, wir freuen uns aber über jeden Sieg und unser klares Ziel bleibt der Klassenerhalt.“  Personell kann der Aufsteiger aus Schleswig-Holstein auf einen großen Kader setzen. Trainerin Andrea Wolgast verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten. Im späteren Verlauf der Saison wird Saria Jedamski das Team verstärken. Verzichten muss Wakendorf hingegen auf Frederike Reinsdorff und Nadine Kowalczyk. Reinsdorff bleibt jedoch als Unterstützung an der Seitenlinie erhalten.

Hier gibt der Experte der Hauptangreiferin aus Wakendorf recht und nickt das Ziel zweifellos ab. Oldenbostel sieht hier den frühzeitigen Klassenerhalt und eine Endplatzierung auf Platz 6.

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Nachbericht 1. Spieltag U14

Die U14-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen starteten erfolgreich in die Feldsaison. Beim Hinrundenspieltag der Bezirksrunde in Wangersen gewannen die Schneverdingerinnen alle Partien und setzen sich damit an die Tabellenspitze.

Trainerin Leni Seyer trat zum ersten Kräftemessen des noch frühen Saisonzeitpunktes mit ihren Spielerinnen Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Jette Meyer, Amina Pepic, Ronja Röhrs, Jolina Sawatzki und Lorena Winter an. Dabei sind die Trainingsstunden, wie gewöhnlich zu diesem Jahreszeitpunkt, auf dem Sportplatz noch nicht allzu viele gewesen – umso bedeutungsvoller der souveräne Auftritt der Jahnlerinnen bei nicht ganz einfachen Bedingungen. Ihr erstes Spiel bestritten die Heidschnucken gegen den TSV Abbenseth, der außerhalb der Konkurrenz antrat. Die Schneverdingerinnen überzeugten von Beginn an mit souveränen Leistungen auf allen Positionen und konnten mit viel Sicherheit auftreten. Auch der ab der zweiten Spielhälfte einsetzende starke Rückenwind stellte die Rot-Weißen nicht vor übermäßige Herausforderungen. Insbesondere Ronja Röhrs und Jette Meyer servierten fehlerfreie, präzise Angaben und trugen maßgeblich zum ersten 2:0-Erfolg bei. Auch in der zweiten Partie gegen den MTSV Selsingen 2 sorgten vor allem die kräftigen Windböen für Probleme im Spielaufbau. Doch die Jahnlerinnen agierten cleverer, passten sich schneller und besser an die Gegebenheiten an und konnten erneut mit 2:0 erfolgreich abschließen. Im letzten Hinrundenspiel gegen den Erstvertreter des MTSV Selsingen wurde es dann das erste Mal richtig knapp. Trotz ein paar eingeschlichener Annahmefehler konnten die Heideblütenstädterinnen in der Satzverlängerung bei 14:12 in die Satzführung gehen. Doch mit dem 9:11 im zweiten Satz glich der MTSV aus. Im Entscheidungssatz begegneten sich beide Mannschaften lange auf Augenhöhe, ehe sich der TV Jahn in der Schlussphase entscheidend absetzen konnte – mit 11:8 ging auch der dritte Satz nach Schneverdingen. Trainerin Seyer ist sehr zufrieden: „Der Wechsel von der Hallenrunde in die Feldsaison ist auf jeden Fall die größere Umstellung für die Spielerinnen. Dass sie sich gleich so gut präsentieren und trotz des starken Windes ruhige Bälle spielen, ist für mich das Ergebnis der guten Technikarbeit im Training.“ Die Zeit ihre Technik zu perfektionieren und auf den routinierten Basics aufzubauen haben die Jahnlerinnen. Für sie geht es in vier Wochen beim TSV Abbenseth weiter mit dem Rückrundenspieltag, bevor es dann in die Meisterschaftsphase geht. Mit dem gewonnenen ersten Tabellenplatz können die Voraussetzung für die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft kaum besser sein.

Zum Einsatz kamen: Kirijassa Kerti, Emma Meyer, Jette Meyer, Amina Pepic, Ronja Röhrs, Jolina Sawatzki und Lorena Winter

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Ergänzendes TEAMTRAINING im Fitness Studio des TV Jahn!

Welche Gruppen?
die SPORT+Fit Mitgliedschaft ist eine Studiomitgliedschaft für Gruppengrößen von 3 bis 8 Teilnehmer/innen. Die Belegung der Studios für Gruppengrößen über 8 Personen ist problematisch, da sie die Nutzung der anderen Mitglieder zu sehr einschränken. Seid Ihr z.B. mit 16 Sportlern, müsstet Ihr das Training auf 2 Termine splitten. Dieses Zeitslots sind wie Trainingszeiten in der Halle fest belegt, d.h. Ihr könnt auf andere Tage nur in Absprache mit der Studioleitung wechseln, um Überbelegungen zu vermeiden.

Das Training ist wochentags ab 18.30 bis 21 Uhr möglich, am Wochenende von 8 bis 14 Uhr. Mit verantwortlichem Trainer könnt Ihr das Studio auch mit mehr als 9 bis 20 Personen außerhalb der Öffnungszeiten belegen. In diesem Fall benötigt der Verantwortliche allerdings eine Gebäudeeinweisung und Schlüsselberechtigung von uns.

Mehr dazu in den Teilnahmebedingungen

 

Nachbericht Deutsche Meisterschaft U18

Der spätere deutsche Meister beschert den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen im Viertelfinale das DM-Aus. Bei ihrer Heim-DM bleiben die Jahnlerinnen unter ihrer Zielsetzung und beenden das Turnier auf Platz 5. Der neue Deutsche U18-Meister kommt aus Ohligs.

Gleich das erste Vorrundenspiel auf der Deutschen Meisterschaft vor der Haustür bedeutete für die Schneverdingerinnen ein erstes Warnzeichen. Gegen die Landeskonkurrentinnen vom Ahlhorner SV war es im ersten Satz zwar noch eng (10:12), doch im zweiten Satz folgte das deutliche 5:11 – spielbezeichnend mit einem langen Ball ins Aus. Ausschlaggebend war vor allem die Fehlerquote im Angriff der Heimmannschaft, die sich bereits durch die gesamte Saison zog. In den folgenden drei Vorrundenpartien gerieten die Rot-Weißen weniger unter Druck und agierten vor allem im Angriff befreiter. Zwar ließen sich die Fehler nicht vollständig vermeiden, aber zumindest um ein Minimum reduzieren. Nach der ersten schmerzlichen Niederlage folgten die Siege gegen den TV Bretten (11:4, 11:7), den TV Unterhaugstett (11:7, 11:6) und den TSV Pfungstadt (11:0, 11:2). Trainerin Christine Seitz fasste den ersten DM-Tag so zusammen: „Wie es aussieht, stehen wir uns mal wieder selbst im Weg. Wir zeigen super Aktionen gegen drei Mannschaften, aber in den entscheidenden Momenten, gegen die vermeintlich größeren Gegner, wollen wir nur noch mit dem Kopf durch die Wand.“ Auch Co-Trainer Eric Heil scheint etwas ratlos: „Wenn ich zu den anderen Teams schaue, dann sieht es bei uns im Training auch so aus. Aber die DM ist kein Training. Die Aufregung und unsere eigenen Erwartungen stellen uns aktuell vor Grenzen.“

Diese Grenzen wollten die Jahnlerinnen gleich am nächsten Tag durchbrechen und trafen im Viertelfinale auf eine schwächelnd geglaubte Mannschaft. Der Ohligser TV kam ebenfalls am DM-Samstag nicht annähernd an seine gewohnten Leistungen heran. Auch hier gab es zu viele Eigenfehler, Absprachefehler und Unkonzentriertheiten. Beide Mannschaften begannen mit dem Ziel, es jetzt besser zu machen. Und das gelang – doch den Rheinländerinnen gelang es besser. U18-Nationalspielerin Jana Brüggemeier zeichnete sich durch ihre perfekt platzierten und mit Unterschnitt gespielten kurzen Bälle aus. Selbst Emilia Schwarz, die über das gesamte Turnier hinweg mit hervorragender Laufarbeit überzeugte, bekam die Faust nicht vor dem zweiten Hallenbodenkontakt an den Ball. Hinzu kam die ein oder andere Unsicherheit aus Zuspielsituationen, was zu eigenen Fehlern führte. Der Kampf der Heidschnucken war groß, doch letzten Endes leider vergebens. Mit 7:11 und 7:11 gewann der OTV und zog ins Halbfinale ein. Zumindest ein kleiner Trost für die Ausrichtermannschaft brachte das Spiel um Platz 5. Hier trafen die Heideblütenstädterinnen erneut auf den aus der Vorrunde bekannten TV Unterhaugstett. Mit 12:10 und 11:8 gingen beide Sätze dann verdient an die Schneverdingerinnen, die damit doch noch etwas feiern konnten. Für Mannschaftsführerin Maja Rogosch rückte die vergebene Chance in den Hintergrund und die Freude überwog: „Jede Faustballerin weiß, eine Heim-DM ist etwas ganz Besonderes. Meine Mannschaft und ich haben es genossen, hier zu spielen, und wir freuen uns, dass wir den 5. Platz erreichen konnten.“ Die fünftbeste Mannschaft Deutschlands – so können sich die Jahnlerinnen nun voller Stolz nennen. Für das Aus im Viertelfinale sorgte schließlich auch kein Geringerer als der spätere neue Deutsche Meister. Ohligs überzeugte am DM-Sonntag nach aller Manier und ließ den engsten Favoritenkreis hinter sich. Die Silbermedaille ging nach einem starken Kampf im Finale an den TSV Essel, Dritter wurde der Ahlhorner SV vor dem TV Brettorf. Rundum war die Veranstaltung für die Heimmannschaft mehr als gelungen, das sieht auch Hauptorganisator Olaf Neuenfeld so: „Die Mannschaften haben großartigen Faustball gezeigt und demonstriert, wie viel Fleiß in unserer Jugendarbeit steckt. Das macht sich bezahlt, der Sprung zu den Frauen steht bei allen Spielerinnen in den nächsten Jahren an. Im Faustball ist Deutschland dank der vielen ehrenamtlichen Trainer sehr gut aufgestellt.“

Zum Einsatz kamen: Laura Oestreich, Emilia Schwarz, Lisa Krüger, Emily Gotzmann, Maja Rogosch, Nina Karahmetovic und Nele Rogosch

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft U18 29.+30.03.2025

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – die große Heim-DM steht vor der Tür: Am 29. und 30. März 2025 richtet der TV Jahn Schneverdingen die Deutsche Meisterschaft der weiblichen U18 im Faustball aus. In der KGS-Sporthalle kämpfen ab Samstagmorgen die besten Nachwuchsteams des Landes um den neu zu vergebenen deutschen Meistertitel.

Die besten zehn Mannschaften Deutschlands duellieren um die nationale Krone und treten in zwei Vorrundengruppen gegeneinander an. In der Vorrundengruppe A treffen die Teams vom TSV Essel, dem TV Brettorf, dem Ohligser TV, Bayer 04 Leverkusen und der TV Stammheim aufeinander. In der Gruppe B spielen der TV Unterhaugstett, der TV Bretten, der Gastgeber TV Jahn Schneverdingen, der Ahlhorner SV und der TSV Pfungstadt. Die Spannung ist bereits jetzt spürbar, denn die Teams haben sich intensiv auf dieses Highlight vorbereitet und werden alles geben, um in die K.o.-Runde einzuziehen. Die Chance auf ein Weiterkommen in die Endrunde haben jeweils die ersten drei der beiden Vorrundengruppen. Die Erstplatzierten sind gesetzt fürs Halbfinale, die Gruppenzweiten und -dritten gehen den Umweg über ein Viertelfinale. Hauptorganisator Olaf Neuenfeld fiebert dem Event schon seit Wochen entgegen „Wir freuen uns sehr, die Deutsche Meisterschaft in Schneverdingen auszurichten. Es ist eine großartige Gelegenheit, den Faustballsport zu fördern und den jungen Athletinnen eine Plattform zu bieten, ihr Können unter Beweis zu stellen.“
Die Spiele beginnen an beiden Tagen um 9 Uhr, der Eintritt ist für alle Faustballfans kostenlos. Für das leibliche Wohl der Zuschauer wird ebenfalls gesorgt sein, sodass einem spannenden und unterhaltsamen Faustball-Wochenende nichts im Wege steht. Jahn-Trainerin Christine Seitz steht mit einer kürzlichen Trainingsverletzung von Allrounderin Natascha Winter eine Option weniger auf dem Feld zur Verfügung, doch das Ziel der Heidschnucken für ihre Deutsche Meisterschaft vor der eigenen Haustür bleibt ganz klar: „Wir wollen eine Medaille“, so U18-Nationalspielerin und Jahn-Angreiferin Emilia Schwarz. Vor allem die Mannschaften aus Niedersachsen zählen in den engeren Titelfavoritenkreis. Essel, Ahlhorn und Brettorf sind vom Leistungsniveau gleich auf – inwiefern sich die Schneverdingerinnen oder die Mannschaften aus Mittel- und Süddeutschland sich gegen die starken Konkurrentinnen behaupten können, wird sich zeigen. Der Betreuer der Jahnlerinnen Eric Heil hat schon einige Jugend-DMs an der Seitenlinie begleitet und weiß: „In diesem Wettbewerb sind wirklich die Besten der Besten. Wer am Ende ganz oben steht, lässt sich im Jugendbereich selten vorhersagen, die Tagesform ist die ausschlaggebende Komponente.“  Die Zuschauer können sich also auf hochklassige Spiele und packende Duelle freuen. Ihren Heimvorteil wollen die Rot-Weißen voll und ganz auskosten. Die U18-Faustballerinnen laden alle sportbegeisterten Schneverdinger ein, um das Spielgeschehen live in der Sporthalle zu verfolgen und für eine tolle Stimmung zu sorgen.

Nachbericht Regionalmeisterschaft U16

Langer Weg durchs neue Spielsystem und am Ende knapp gescheitert: Die U16-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen können den Verlust ihrer verletzten Hauptangreiferin auf der Regionalmeisterschaft in Schwerin nicht kompensieren und verpassen die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Die in Schwerin ausgetragene Regionalmeisterschaft ersetzt die ehemalige Norddeutsche Meisterschaft im Spielmodus der U16. Über die Zwischenrunde qualifizierten sich Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs sowie Lotta Schröder mit einem überzeugenden Auftritt und einer kompakten Mannschaftsleistung. Doch während der Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben verletzte sich eine der Jahn-Spielerinnen. Die Leistungsträgerin und ambitionierte Hauptangreiferin Ronja Röhrs zog sich im Training eine Verletzung zu und musste vorzeitig die Saisonpause einläuten. Ohne sie schien der TV Jahn im Angriff fast alternativlos, sodass die Abwehrspielerinnen Greta Baden und Hanne Röhrs die Offensivaufgaben übernahmen. Die beiden Vorrundengegner Kellinghusen und Brettorf waren in ihrer Bestbesetzung dann eine Nummer zu groß für die ersatzgeschwächten Schneverdingerinnen. Zunächst hagelte es gegen den VfL Kellinghusen (7:11, 2:11) und später gegen den TV Brettorf (5:11, 7:11) eine deutliche Niederlage. Auch im Viertelfinale gegen die Gastgeberinnen vom ESV Schwerin reichten die Kräfte der Heidschnucken nicht aus. „Wir haben gut gekämpft, alles gegeben, aber am Ende letztlich noch einmal klar verloren“, so Trainer Olaf Neuenfeld nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft (8:11, 6:11). Die Chancen auf ein DM-Ticket waren damit verpufft. Im übrig gebliebenen Spiel um Platz 5 schien bei beiden Mannschaften die Luft raus zu sein. Sowohl der SC DHfK Leipzig als auch die Heideblütenstädterinnen agierten nicht mehr so motiviert und konzentriert wie in den Spielen zuvor. Wenn auch knapp, zogen die Rot-Weißen erneut den Kürzeren und gingen mit dem 10:12 und dem 9:11 leer aus. Trainer Neuenfeld hatte sich nach der Verletzung von Röhrs schon auf das Worst-Case-Szenario vorbereitet: „Wir sind durch Ronjas Verletzung ohne große Erwartungen nach Schwerin gefahren. Wir haben kämpferisch überzeugt, aber gegen die Nationalangreiferinnen unserer Gegnerinnen waren wir größtenteils chancenlos. Wir werden uns neu sortieren und in der Feldsaison wieder angreifen.“ Umso ärgerlicher ist es dennoch, da mit insgesamt vier der sechs Mannschaften von der Regionalmeisterschaft das Teilnehmerfeld der Deutschen Meisterschaft sehr großzügig bestückt wird. Die DM-Fahrer sind nun der Regionalmeister Brettorf, der Vizemeister Kellinghusen, der Bronzemedaillengewinner Essel und der Viertplatzierte ESV Schwerin.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Jette Meyer, Merle Mund, Hanne Röhrs und Lotta Schröder

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Nachbericht Deutsche Meisterschaft

Eine Deutsche Meisterschaft ohne Erfolg, eine Hallensaison ohne Erfolg – gleich zum zweiten Mal in diesem Jahr gehen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen auf einer Meisterschaft leer aus. Bei der Hallen-DM in Neuenbürg beim TSV Dennach gelang den Schneverdingerinnen erneut zu wenig, wie beim Champions Cup ist es Platz 4.

Am Samstagmorgen sahen zumindest die Ergebnisse des TV Jahn Schneverdingen noch vielversprechend aus. Wie schon in der Bundesliga-Nord-Staffel in diesem Winter (3:0/3:1) setzten sich Favoritinnen aus Schneverdingen erneut souverän gegen den MTV Wangersen durch (11:8, 11:8, 11:4). Der MTV, erstmals bei einer Hallen-DM im Teilnehmerfeld, versuchte vieles und hielt insbesondere in den ersten beiden Sätzen die Begegnung lange offen. Die Jahn-Hauptangreiferin Helle Großmann lieferte sich mit Vivien Werner auf der anderen Spielfeldhälfte jeweils einen beeindruckenden Schlagabtausch. Währenddessen hatte auf Schneverdinger Seite Zuspielerin und Kapitänin Laura Kauk alle Hände voll zu tun, weil Werner stark variierte. Die besseren Abwehraktionen auf Seiten der Heidschnucken ließen das Pendel auf die Seite des DM-Titelverteidigers neigen. Das zunächst hochklassige Spiel flachte im dritten Satz ab. Das nun heißgelaufene Team des Trainerduos Christine Seitz und Olaf Neuenfeld hatte alles im Griff. „Unsere Spielerinnen hatten in dieser Halle noch nie gespielt, aber sie ist okay. Die Begegnung war ein Spiegelbild unserer Saison: Nordmeister mit nur einer Niederlage, aber das täuscht ebenso wie das 3:0-Ergebnis jetzt. Unser Zuspiel passt einfach nicht.“, so Trainer Neuenfeld nach Abpfiff der ersten Partie seiner Mannschaft. Durch den Sieg des TV Segnitz gegen Wangersen im weiteren Turnierverlauf waren im letzten Spiel der Gruppe B TV Jahn gegen Segnitz bereits beide Mannschaften vorzeitig für den Sonntag qualifiziert. Die Begegnung des Nord-Primus gegen den Süd-Zweiten lebte vorrangig vom Prestige und davon, dass beide Kontrahenten dem TSV Dennach als Halbfinalgegner aus dem Weg gehen wollten. Dafür musste der Sieg her. Doch der letztjährige Meister enttäuschte ein wenig. Vor allem im Angriff fehlte Konstanz, Aniko Müller und Großmann produzierten einige Fehler. Dennoch lebte das Spiel von spannenden langen Ballwechseln und hochklassigen Situationen. Vor allem im zweiten Satz: die Nationalmannschaftskapitänin Svenja Schröder blockte Großmann zur 9:6-Führung ab, die Schwarzen aber konterten und schafften es nach langen Ballwechseln mit überragenden Abwehraktionen auf beiden Seiten in die Verlängerung. Dann wieder diese Eigenfehler: ein Zuspiel verstellt, ein Übertritt – 0:2 Sätze. Nach dem Seitenwechsel brachte Müller mit drei Angabenfehlern in Folge Segnitz vollends auf die Siegerstraße. Am Ende freuten sich die in Hellblau gekleideten Fränkinnen, die verdient ins zweite Semifinale am Sonntag gegen den TSV Calw einzogen. Die Jahnlerinnen mussten nach der deutlichen 0:3-Niederlage (8:11, 10:12, 6:11) mit dem Halbfinalgegner und Top-Titelfavorit Dennach vorliebnehmen. Im Abschlussinterview zeigte sich die Mannschaftsführerin der Schneverdingerinnen erhobenen Hauptes: „Wir freuen uns aufs Halbfinale, wollen Dennach ärgern und ins Finale einziehen. Wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren und wenn es in Abwehr und Zuspiel passt, knallt’s auf der anderen Seite.“, so Kauk.
Sonntagmorgen 10 Uhr, die Halle ist voll: Wenn die Pink Ladies aus Dennach und die Heidschnucken aus Schneverdingen aufeinandertreffen, dann geht es meist um viel – und Spektakel ist quasi garantiert. Nicht anders beim ersten Halbfinale in Neuenbürg. Der TV Jahn übernahm, angeführt von Großmann, zunächst das Zepter, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen und einen 9:7-Vorsprung zunächst nicht nutzen. Nach einer Auszeit kam der TSV mit überragenden Aktionen von Anna-Lisa Aldinger wieder heran, führte sogar 10:9 – und musste dennoch einen 0:1-Satzrückstand hinnehmen, weil die Niedersächsinnen mutig auftraten und mit den Angreiferinnen Großmann und Müller zum Erfolg kamen. Nach dem ersten Durchgang mit bester Unterhaltung starteten beide Teams nervös. Dennach begann wieder seine Wechselspiele im Angriff. Bei 8:6 gelang dem Heimteam der erste Zwei-Bälle-Vorsprung, in der Auszeit fand das Trainerteam Schneverdingens aber die richtigen Worte. Drei Punkte in Serie, dann zwei Satzbälle für die Nordlichter – dann aber wieder ein verstelltes Zuspiel und Mehle zum 10:10. Reine Nervensache. Dennach legte nun alles in die Waagschale und glich zum 1:1 nach Sätzen aus. Durchatmen bei den vielen Dennacher Fans unter den rund 380 Zuschauern. Im dritten Satz hatten sich die Roten vom TV Jahn wieder leicht abgesetzt (5:7). Doch Schneverdingen hielt die Spannung hoch, ging mit 2:1 in Führung. In Satz 4 war Dennach nun besser im Spiel und drehte ab Satzmitte (5:6) förmlich auf. Das Dennacher Angriffsduo konnte sich im Rückschlag fleißig austoben, weil der Gegner erneut Probleme mit dem Zuspiel hatte. Die Vorlagen waren insgesamt der Schlüssel zum Erfolg in dieser Begegnung – das zeigte sich auch im entscheidenden Durchgang. Dennach setzte sich rasch ab, bei 6:1 wurden die Seiten gewechselt und nach exakt anderthalb Stunden ging ein hochklassiges und spannendes Duell an die leicht favorisierten Dennacherinnen (12:10, 12:14, 11:8, 7:11, 5:11). Abwehrspielerin Alina Karametovic: „Unser Zuspiel war hinten raus zu unzuverlässig und wir sind mit dem Dennacher Ball einfach nicht zurechtgekommen. In diesem Spiel war mehr drin, wir haben mutig angefangen, das aber nicht durchhalten können.“ Übrig blieb das Spiel um die Bronzemedaille – doch auch das letzte brachte den Erfolg nicht in die Heideblütenstadt. Zu Beginn des Bronze-Duells waren die Jahn-Frauen noch wacher, gingen schnell in Führung (2:6), dann aber drehte die Segnitzerin Schröder auf – 6:6. Ihre Mannschaftskameradinnen servierten ihr fortan die Vorlagen auf dem Silbertablett und im Duell der Nationalangreiferinnen hatte Schröder gegenüber Großmann nun leichtes Spiel. Schneverdingen fand sich vorwiegend mit dem Rücken zur Wand, bekam die ersten Bälle nicht sauber nach vorn. So mussten Großmann und Müller kämpfen. Bei 7:3-Führung für Segnitz wechselte Schneverdingen Emilia Schwarz für Müller ein, an der Dominanz des Gegners änderte das nichts. Im dritten Satz lag Schneverdingen aber klar vorn (0:5), ehe sich der Gegner wieder auf sein konzentriertes, unaufgeregtes Spiel besann und wie aus dem Lehrbuch die Bälle in Schussposition stellte. Dem 6:6-Ausgleich folgten mit 10:8 zwei Satzbälle. Den zweiten nutzte Schröder – und die zahlreichen Fans sowie die Spielerinnen des TVS hatten allen Grund zur Freude nach dem unglücklichen 4. Platz im Vorjahr (9:11, 7:11, 9:11). Trainerin Seitz versucht ihre Schützlinge aufzufangen: „Wir sind die letzten drei Jahre mit Gold heimgefahren. Dass wir dieses Niveau nicht ewig halten können und gerade nachdem uns einige Top-Spielerinnen verlassen haben, wussten wir. Jetzt ganz ohne Medaille nach Hause zu fahren ist natürlich dennoch enttäuschend.“

Zum Einsatz kamen: Aniko Müller, Helle Großmann, Emilia Schwarz, Laura Kauk, Nele Rogosch, Alina Karahmetovic, Lena Meyer und Maja Rogosch

Vorbericht Deutsche Meisterschaft Bundesliga

Finaler Entscheidungskampf in der Stadthalle in Neuenbürg: Am kommenden Wochenende sind die sechs besten Frauen Faustball Mannschaften zu Gast beim TSV Dennach und spielen um die Deutsche Meisterschaft – der TV Jahn Schneverdingen reist als Nordmeister und Titelverteidiger an.

Der TSV Dennach fährt in seinem 125sten Jubiläumsjahr voll auf und richtet nach monatelanger Vorbereitung das Hallensaisonhighlight aller Faustball aus. Die Gastgeberinnen selbst haben sich nach einer überzeugenden Saisonleistung als Südmeisterinnen qualifiziert und treffen in der Vorrundengruppe A auf den Ahlhorner SV (2. Nord) und den TSV Calw (3. Süd). Im Eröffnungsspiel geht es gleich zwischen Dennach und Calw heiß her, die Calwer Löwinnen haben nach zwei Niederlagen in der Saison noch eine Rechnung mit den Pink Ladies offen. Mit dem zweiten Spielanpfiff greift dann auch der TV Jahn Schneverdingen ins Spielgeschehen, mit der Jagd auf die wichtigen Vorrundenpunkte, ein. Dies wird das vermeintlich angenehmere Vorrundenduell der Schneverdingerinnen. Gegen den MTV Wangersen (3. Nord) gelangen den Jahnlerinnen in der Nordrunde zwei deutliche Siege. Der MTV selbst zog sein DM-Ticket erst Last-Minute mit dem letzten gespielten Ball am letzten Spieltag. Deutlich mehr Gegenwind erwartet die Mannschaft vom Erfolgstrainergespann Christine Seitz und Olaf Neuenfeld in ihrem zweiten Spiel am Samstag. Nach einer längeren Spielpause der Heidschnucken heißt es im letzten Spiel des Tages TV Jahn Schneverdingen gegen den TV Segnitz (2. Süd). Das Team aus Segnitz ist den Rot-Weißen nach etlichen Aufeinandertreffen in der Feldsaison, seit der letzten DM auch unter dem Hallendach bekannt. Hier sicherten sich die Schneverdingerinnen in einem spannenden Halbfinale das Finalticket und ließ die Mannschaft aus Bayern hinter sich. Mit ihrer Top-Angreiferin Svenja Schröder sind sie eine bewährte Größe im Faustball in Deutschland und wollen sich nach dem vierten Rang im Vorjahr dieses Mal mit einer Platzierung in den Medaillenrängen belohnen. Die Bilanz der Jahnlerinnen könnte aus den vergangenen Jahren kaum besser sein. Mit drei gewonnenen Deutschen Meistertiteln zählen die Heidschnucken in den Top-Favoritenkreis auf die Goldmedaille, die Mannschaft selbst gibt allerdings ein realistischeres Ziel an: „Unsere Saisonleistung war nicht so souverän, wie wir es hätten spielen können. Man merkt, dass der Druck mit jedem Erfolg wächst, der auf den eigenen Schultern lastet, aber auch wir haben unsere Ansprüche. Eine Medaille ist auf jeden Fall im Rahmen des Möglichen.“, so Mannschaftskapitänin Laura Kauk. Der Kader um die 25-Jährige hat sich im Vergleich zur Hallensaison 2023/24 etwas verändert. Neben ihr stehen auf den Abwehrpositionen nicht mehr Luca von Loh und Kimberly Groß, sondern Lena Meyer und Alina Karahmetovic. Hinzu kommen die U18-Spielerinnen Maja und Nele Rogosch in der Defensive sowie Emilia Schwarz als eine weitere Stütze für Helle Großmann und Aniko Müller im Angriff. Der Altersdurchschnitt der Mannschaft hat sich, trotz des Älterwerdens der bewährten Kräfte, um ca. 1,5 Jahre verringert. Chef-Trainerin Seitz zu der Verjüngung ihres Kaders: „Im Schnitt ist meine Mannschaft 21,75 Jahre – das ist schon ziemlich jung. Ob wir erneut ganz oben mitspielen, wird sich zeigen. Die Jüngsten sind ebenfalls gut drauf und haben sich in der Liga bewiesen. Jetzt muss es die Mannschaft aufs Spielfeld bringen und zeigen, dass sie personellen Umbrüchen trotzen.“ Am Samstag ist der Anpfiff wie gewohnt um 11 Uhr, am Sonntag beginnen die Halbfinals ab 10 Uhr. Das Finale ist am Sonntag auf 14 Uhr angesetzt und in Schneverdingen hofft man hier auf die Beteiligung der Nordmeisterinnen. Die Spiele können alle zuhause gebliebenen Fans via Stream auf Sportdeutschland.tv live verfolgen. Dieser steht allerdings erstmalig aufgrund der gestiegenen Kosten und des immer größer werdenden Aufwands nicht mehr kostenfrei zur Verfügung. Die Einnahmen hieraus kommen allein den Kostenträgern zugute, um das Minus in den Kassen der Veranstalter zu verringen und den Livestream auch für künftige Events zu erhalten.

Nachbericht Landesmeisterschaft U18

Erster Härtetest in eigener Halle misslungen: Die U18-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen verpassten auf der Landesmeisterschaft nach durchwachsenen Leistungen in eigener Halle die Podestränge und landeten auf Platz 4.

Mit den Ergebnissen vom vergangenen Samstag sind die Jahnlerinnen nicht zufrieden – zwei Unentschieden und zwei Niederlagen, da hätte mehr drin sein müssen. Begannen hatte die für die Jahnlerinnen holprige Landesmeisterschaft mit ihrer Vorrundenpartie gegen den MTV Wangersen im ersten Spiel des Tages. Ersatzgeschwächt trat der MTV leidglich mit vier, anstatt mit fünf Spielerinnen an und konnte den Gastgeberinnen dennoch einen Punkt abluchsen. Den ersten Satz gewannen noch die Schneverdingerinnen (11:7), ehe im zweiten Satz Wangersen mit ebenfalls 7:11 gleichzog. „Da waren wir einfach nicht clever genug. Die Mädels konnten unsere Anweisungen leider nicht wirklich umsetzen und so mussten wir den Satzverlust dann erstmal hinnehmen“, berichtete die Jahn-Trainerin Christine Seitz nach dem ersten unglücklichen Spielausgang ihrer Mannschaft. Doch auch im anderen Vorrundenspiel wollte es nicht funktionieren. Gegen den TV Brettorf ging gleich der erste Satz mit 6:11 an die Gäste und nun waren es die Schneverdingerinnen, die nur noch gleichziehen konnten. Mit sehenswerten Spielzügen und platzierten Angriffsschlägen kämpften sich die Rot-Weißen zurück, hielten gegen den TVB gut dagegen und konnten den zweiten Satz mit 14:12 in der Satzverlängerung für sich entscheiden. Da der MTV Wangersen seine Partie gegen Brettorf verlor, reichten die 2:2 Punkte der Jahnlerinnen aus, um das Halbfinale zu erreichen. Doch hier war die Mannschaft des Trainerduos Seitz und Eric Heil unterlegen. Der Ahlhorner SV, ein altbekannter Gegner, spielte sein taktisches Spiel routiniert aus, ohne den Schneverdingerinnen eine Chance zu lassen. Mit 7:11 und 6:11 zogen die Oldenburgerinnen verdient ins Landesmeisterschaftsfinale ein und ließen dem TV Jahn lediglich das Spiel um die Bronzemedaille. Hier trafen die Heidschnucken erneut auf Brettorf und wollten dieses Mal als Siegerinnen vom Feld gehen. Der TVB hatte etwas selbstverständlich etwas dagegen und ging mit 9:11 in Führung. Die Heideblütenstädterinnen retteten sich zwar mit dem 11:8 im zweiten Satz in den Entscheidungssatz, doch verloren schließlich auch den mit 9:11. Co-Trainer Heil steckt mit dem gesamten Orga-Team schon seit Wochen in den Vorbereitungen auf die bevorstehende Heim-DM seiner Mannschaft und versucht die gezeigten Leistungen einzuordnen: „Vielleicht war es der kleine Dämpfer, den wir jetzt nochmal brauchten. In sieben Wochen stehen wir genau an dieser Stelle und müssen gegen die Besten der Besten antreten. Keine unserer Spielerinnen ist derzeit im DM-Modus angekommen – das muss spätestens in den nächsten Wochen folgen.“ Im Vergleich: in der letzten Hallenrunde ging der TV Jahn bei der Landesmeisterschaft ebenfalls leer aus und musste mit dem vierten Platz vorliebnehmen. Auf der Deutschen Meisterschaft folgte dann überraschend die Bronzemedaille: die Mannschaft kann, wenn sie will. Landesmeister wurde in dieser Hallensaison, wie im Vorjahr der Ahlhorner SV, die Silbermedaille ging in diesem Jahr an den TSV Essel. Die letzte Generalprobe für die gesetzte Heim-DM-Mannschaft wird dann am ersten Märzwochenende die Norddeutsche Meisterschaft in Essel sein, bevor es dann so richtig ernst wird.

Zum Einsatz kamen: Emily Gotzmann, Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz und Natascha Winter

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