Nachbericht U16 Jürgen-Wegner-Pokal 19./20.07.2025 (TV Oberweier/Bayern)

Gold für Niedersachsen: Hanne Röhrs und Merle Mund vom TV Jahn Schneverdingen haben am vergangenen Wochenende beim TV Oberweier in Bayern mit der niedersächsischen Landesauswahl die Deutsche U16-Faustballmeisterschaft der Mitgliedsverbände gewonnen. Beim Jürgen-Wegner-Pokal sicherten sie sich mit ihrem Team den Titel und holten damit die Trophäe in den Norden.

Der Weg zum Erfolg begann am Samstag mit einem starken zweiten Platz in der Vorrunde. Im Turniermodus „Jeder gegen jeden“ trafen alle Mannschaften zunächst aufeinander. Das Team des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB) gewann vier ihrer fünf Vorrundenspiele jeweils klar mit 2:0: gegen Bayern (11:4, 11:9), Baden (13:11, 11:8), Schleswig-Holstein (14:12, 11:8) und Sachsen (11:1, 11:4). Lediglich im Duell mit dem Top-Favoriten und Vorjahresfinalgegner aus Schwaben (STB) musste sich das NTB-Team als Titelverteidiger mit 8:11 und 3:11 geschlagen geben. Im Halbfinale am Sonntagmorgen wartete mit Bayern der Bronzemedaillengewinner aus 2024. Die Gastgeberinnen gewannen den ersten Satz mit 11:8, doch Niedersachsen konterte mit einem souveränen 11:3. Den entscheidenden dritten Satz entschied das NTB-Team schließlich knapp mit 12:10 für sich – das Finalticket war gelöst. Im Endspiel kam es damit zur Neuauflage des Vorrundenduells gegen Schwaben. Diesmal entwickelte sich ein echtes Nervenduell. Niedersachsen ging zunächst mit 11:9 in Führung, ehe Schwaben mit einem 11:8 zurückschlug und den Entscheidungssatz erzwang. Dort hatte der NTB diesmal das nötige Quäntchen Glück und gewann mit 11:8. Mund und Röhrs im NTB-Trikot gelang die Titelverteidigung und der Jürgen-Wegner-Pokal ging verdient an das niedersächsische Team. Für Mund war das Wochenende ein sportliches wie emotionales Highlight: „Mit den besten Spielerinnen aus Niedersachsen zusammenzuspielen, schafft nochmal einen ganz besonderen Ehrgeiz. In den Landesauswahlteams treffen wir auf neue Mannschaftskonstellationen, können uns in unserer Lieblingssportart messen und begegnen dabei auch Spielerinnen, mit denen uns inzwischen echte Freundschaften verbinden.“ Auch in der Gesamtwertung, die Mädchen- und Jungenwettbewerb kombiniert, schnitten die niedersächsischen Delegationen am besten ab. Während die U16-Mädchen Gold holten, erreichte das NTB-Jungenteam die Vizemeisterschaft hinter dem Sieger aus Schleswig-Holstein. Mit Gold für die Mädchen und Silber für die Jungs stellt Niedersachsen somit erneut die erfolgreichste Landesvertretung des Jürgen-Wegner-Pokals 2025.

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Die neuen Kurse im TV Jahn im 2. Halbjahr sind veröffentlicht. Ihr könnt sie sowohl tabellarisch als auch in unserem Kursprogramm pdf (externer Link) einsehen. Die Printausgabe findet Ihr ab dem 24.07.25 in der Geschäftsstelle, dem TV Jahn Kraftwerk, vielen Arztpraxen, der Touristeninformation und unseren Partnerunternehmen.

Wichtig: Seit 2023 haben wir das Kurssystem des TV Jahn auf neue Füße gestellt. Unsere Kurse haben mittlerweile eine so große Vielfalt erreicht, dass wir in unserem und Eurem Sinne neu sortieren mussten, um den Überblick behalten zu können. Außerdem gibt es immer mehr KursteilnehmerInnen, die mehrere Kurse gleichzeitig belegen möchten. Dem möchten wir gerecht werden und bieten für alle Kurse auch 10erKarten an.

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Vorbericht U18-Europameisterschaft in Freistadt (AUT) 19./20.07.2025

Die Faustballerinnen Emilia Schwarz und Maja Rogosch vom TV Jahn Schneverdingen tragen bei der U18-Europameisterschaft in Freistadt (AUT) erneut das Nationaltrikot. In ihrem letzten Jahr in der U18 wollen beide zum ersten Mal europäisches Gold auf dem Rasen gewinnen.

Nach der Silbermedaille bei der U18-EM 2023 in Münchwilen (SUI) soll 742 Tage später noch größeres gelingen. Seit über zwei Jahren trägt Emilia Schwarz die Rückennummer 6 der deutschen U18-Faustballerinnen. 2023 war sie eine der jüngsten Spielerinnen im EM-Kader. Im Finale gegen Österreich wurde die damals 15-jährige Angreiferin eingewechselt – heute, mit 14 Länderspielen, gehört sie zu den Leistungsträgerinnen des Jugendnationalteams: „Bei meiner dritten Europameisterschaft darf ich meine Mannschaft als Kapitänin aufs Feld führen. Das ist für mich nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein zusätzlicher Ansporn, alles auf den Titelgewinn auszurichten.“ Ihren bislang einzigen Europameistertitel holte sie Anfang 2023 mit der U19 in Dänemark unter dem Hallendach, es folgte EM-Silber mit der U18 im Sommer 2023 sowie der Vize-Weltmeistertitel 2024 in Chile. Ebenfalls seit der WM 2024 im Nationalteam ist ihre Vereinskollegin Maja Rogosch mit der Rückennummer 9. Die 18-jährige Abwehrspielerin zählt inzwischen zu den Stützen der Defensive. Neben dem U18-Vize-Weltmeistertitel gehört auch der Gewinn der Deutschen Hallenmeisterschaft 2023/24 zu ihren bisherigen Erfolgen. Mit ihren sechs Länderspielen geht sie mit viel Selbstvertrauen in die EM: „Nach der WM in Chile fühle ich mich bereit für die kommende EM in Österreich. Nach der Silbermedaille bei der WM habe ich in diesem Jahr den EM-Titel fest im Visier.“ Dass beide Schneverdingerinnen hoch ambitioniert sind, beweisen sie nicht nur durch ihre Einsätze in der Nationalmannschaft, sondern auch mit ihren Leistungen in den Jugendmannschaften des TV Jahn. Seit der letzten Hallensaison gehören die beiden Faustballtalente auch zum festen Kader der Frauen-Bundesligamannschaft und konnten dort ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen. Ab dem kommenden Samstag geht es für sie über 800 Kilometer von Schneverdingen entfernt im Deutschlandtrikot los. Bereits ab Freitagmorgen startet in Freistadt die U21-Europameisterschaft. Für Schwarz und Rogosch beginnt das Turnier am Samstag um 9:50 Uhr mit dem Auftaktspiel gegen Tschechien. Es folgen die Vorrundenspiele um 12:30 Uhr gegen Italien, um 14:25 Uhr gegen die Schweiz und um 15:05 Uhr gegen Gastgeber Österreich – ein straffes Programm für die titelhungrige deutsche Mannschaft. Ziel der Vorrunde ist der Gruppensieg, um sich die bestmögliche Ausgangsposition für das Halbfinale am Sonntag ab 9:45 Uhr zu sichern. Der Gruppenerste trifft dann auf den Sieger des Qualifikationsspiels zwischen dem Viert- und Fünftplatzierten der Vorrunde. Im zweiten Halbfinale stehen sich der Gruppenzweite und der Gruppendritte gegenüber. Als Titelverteidiger geht in diesem Jahr Österreich ins Rennen. Die Gastgeberinnen zählen mit ihrem Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Spielerinnen zum engsten Favoritenkreis. Auch die deutschen Auswahlmannschaften – sowohl bei der U18 als auch bei der U21, bei den Mädchen und Jungen – gelten wettbewerbsübergreifend als Mitfavoriten. Bei der letzten EM belegten neben Europameister Österreich und Vizemeister Deutschland die Schweiz Platz 3, gefolgt von Italien und Dänemark, identische Platzierung sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen. Fistball.tv überträgt alle drei Tage der Europameisterschaft im Livestream. So können auch die Daheimgebliebenen aus Schneverdingen das Geschehen live mitverfolgen. Das Programm in Freistadt verspricht neben hochklassigem Faustball bei der U18- und U21-EM auch ein Frauen-Länderspiel zwischen Österreich und Brasilien, Showacts sowie eine emotional aufgeladene Stadionatmosphäre. Emilia Schwarz und Maja Rogosch wollen diese letzte Chance in der U18 nutzen und ihre Jugend-Nationalmannschaftskarriere mit Europa-Gold krönen.

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Nachbericht EFA Champions Cup 06./07.07.2025

Ahlhorn spielt das Spiel seines Lebens – Schneverdingen kann nur zu schauen. In einem Finale an der Angabenlinie sind die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen maßlos unterlegen und gewinnen beim EFA Champions Cup in Kreuzlingen (SUI) die Silbermedaille.

Den Schneverdingerinnen gelang bei Temperaturen über 30° C ein erfolgreicher Vorrundensamstag. In der ersten Partie des Tages gegen die FBC Linz AG Urfahr (AUT) wurde die Starting-Five um Helle Großmann, Laura Kauk, Aniko Müller, Hinrike Seitz und Alina Karahmetovic allerdings von einem frisch bewässerten Spielfeld überrascht. Die Ballannahme gelang zu selten, während die Österreicherinnen sich kaum beirren ließen. Mit 9:11 ging der erste Spielabschnitt nach Linz. Wie von einer anderen Rolle zeigten sich die Jahnlerinnen direkt im Satz danach. Mit mehr Konzentration und präziserem Spielaufbau überzeugten die Vorjahressiegerinnen und gewann die folgenden Sätze mit 11:3, 11:4 und 11:8. Eineinhalb Stunden später ging es gegen den Schweizer Meister SVD Diepoldsau-Schmitter mit Nationalangreiferin Tanja Bognar deutlich knapper zu. Doch die Rot-Weißen gewannen Satz 1 und 2 mit jeweils 11:8. Im dritten Satz begannen die Schweizerinnen mit dem 8:11 gegen die Heidschnucken die Aufholjagd. Diese schien sich bis zum Spielstand von 6:5 für den TV Jahn im vierten Satz auch gelohnt zu haben, doch dann bewiesen die Deutschen Meisterinnen erneut ihre Klasse. Mit fünf Punkten in Folge beendeten die Heideblütenstädterinnen die letzte Vorrundenpartie und zogen in das Halbfinale am Folgetag ein. Trainerin Christine Seitz setzte an diesem Tag mit weiterhin Lena Meyer, Maja Rogosch und Emilia Schwarz alle ihrer acht Spielerinnen ein, haderte aber an der Konstanz ihrer Mannschaft: „Die Leistungen meiner Stammmannschaft war ziemlich schwankend. Auf diesem internationalen Niveau können kleine Nachlässigkeiten schon zu großen Problemen führen – für morgen nehmen wir uns mehr vor.“ Dass ihre Mannschaft das 24 Stunden später am eigenen Leibe deutlich zu spüren bekommen würde, ahnte die erfahrene Trainerin zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch zunächst stand am frühen Sonntagmorgen das Halbfinale gegen die Sportunion Arnreit (AUT) an. In drei klaren Sätzen kamen die Schneverdingerinnen zwar immer noch nicht an ihre Top-Leistungen heran, gewannen aber deutlich (11:7, 11:8, 11:5). Um 14:05 Uhr folgte dann das wohl kürzeste und bitterste Finale der Jahn Mannschaft. Auch der Ahlhorner SV hatte in der Vorrunde sowie am Finaltag im Halbfinale seine kleinen Schwierigkeiten gegen die schweizer- und österreichischen Mannschaften – doch im Finale schüttelten sie jeden Zweifel ab. Die deutschen Dauerrivalinnen erwischten ihren perfektesten Tag und hinterließen eine kaum zu glaubende Niederlage in den Köpfen der Jahnlerinnen. Mit 4:11, 2:11 und 5:11 erzielten die Rot-Weißen so wenig wie noch nie in einem Champions Cup Finale. Seitz und Co-Trainer Olaf Neuenfeld versuchten von der Seitenlinie nahezu alles: taktische Anweisungen, Spielerwechsel, Positionswechsel – nichts half gegen den unaufhaltbaren ASV. Mannschaftsführerin Kauk zog auf ganzer Linie den Hut vor den Leistungen der Ahlhornerinnen: „Mit keiner unserer 33 Angaben konnten wir Ahlhorn erfolgreich unter Druck setzen. Sie haben absolut jeden Ball über die Leine bekommen und Jordan Nadermann hat ihre Chancen auf ein Ass fehlerlos genutzt. Ahlhorn hat abgeliefert und wir haben sie gelassen.“ Doch auch wenn im ersten Moment die deutliche Niederlage spürbar ist, hat die Mannschaft einen sehr guten zweiten Platz im europäisch höchsten Vereinswettbewerb erzielt. Der Anreiz bei den World Tour Finals in zweieinhalb Wochen es allen zu beweisen, dass der TV Jahn auch wieder ganz oben stehen kann, dürfte jetzt noch weiter gestiegen sein.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Emilia Schwarz, Hinrike Seitz, Lena Meyer, Maja Rogosch, Laura Kauk und Alina Karahmetovic

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Vorbericht Champions Cup Schweiz 05./06.07.2025

Die Bundesligasaison ist mit der Nordmeisterschaft erfolgreich abgeschlossen – nun geht es im Juli zu den nationalen und internationalen Events: Die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen reisen am kommenden Wochenende als Titelverteidigerinnen aus dem Vorjahr zum EFA Champions Cup nach Kreuzlingen in die Schweiz und wollten erneut mit einer Medaille heimkehren.

Ca. 800km Entfernung zur Heimat und nicht mal eine Stunde Autofahrt zwischen dem EM-Auftaktspielort der Frauen Fußball Nationalmannschaft (St. Gallen) und der Sportanlage Burgerfeld in Kreuzlingen, geht es für die Schneveringerinnen um die Verteidigung der europäischen Krone. Zu Gast beim Veranstalter Faustball Wigoltingen treffen die sechs besten europäischen Frauenteams sowie die sechs besten Herrenmannschaften Europas aufeinander. In zwei Vorrundengruppen aus jeweils drei Mannschaften werden die Halbfinalisten für den finalen Sonntag ausgespielt. Das Los hat im Frauenwettbewerb den TV Jahn Schneverdingen in die Vorrundengruppe B gemeinsam mit der FBC LINZ AG Urfahr (AUT) sowie dem SVD Diepoldsau-Schmitter (SUI) gebracht. Beide Gegnerinnen sind der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz aus dem letzten Jahr bekannt: „Mit Linz waren wir schon im letzten Jahr in einer Gruppe und konnten in der Vorrunde ein souveränes 3:1 erzielen. Auf Diepoldsau trafen wir am Finaltag im Halbfinale, auch dort haben wir unter regnerischen Bedingungen mit 3:1 gewonnen.“, erinnert sich Seitz an die Partien aus Hochburg-Ach (AUT). Während Linz vor allem im Angriff personell umbesetzt hat, laufen die Schweizerinnen in den letzten Jahren mit dem identischen Kader auf. Der SVD-Diepoldsau-Schmitter dürfte damit der gefährlichere Gegner für die Jahnlerinnen werden. „Diepoldsau ist seit Jahren auf dem Champions Cup, sowohl Outdoor als auch Indoor, erfolgreich vertreten. Die Mannschaft scheiterte immer entweder knapp vor dem Sprung aufs Treppchen oder aber konnte sowie im letzten Jahr die Bronzemedaille gewinnen. Mit Tanja Bognar in ihren Reihen werden sie in diesem Jahr endlich den Finaleinzug schaffen wollen.“, erklärt Mannschaftsführerin Laura Kauk, die Bognar schon unzählige Male gegenüberstand. Die Top-Nationalangreiferin aus der Schweiz ist als Linkshänderin immer besonders schwierig zu lesen und performt mit ihrem übermäßigen Ehrgeiz in nahezu jedem Spiel. Doch mit dem TV Jahn stehen ihr neben der Erfahrung auch eine Menge Qualität gegenüber. Mit einem vollständigen Kader und auch wieder den beiden U18-Nationalspielerinnen Emilia Schwarz und Maja Rogosch an Bord lautet das Ziel der Vorrunde der Gruppensieg. Linz wird die größere Unbekannte, an denen für die Heidschnucken aber auf jeden Fall ein Vorbeikommen sein sollte. Parallel bestreiten in der Vorrundengruppe A der Ahlhorner SV (GER),  Union Raiffeisen dialog Telecom Arnreit (AUT) und SATUS Kreuzlingen (SUI) ihre Duelle. Los geht es am Samstag mit dem ersten Spiel der Heideblütenstädterinnen gegen Linz um 10:30 Uhr auf Feld 1. Um 13:00 Uhr treffen die Rot-Weißen dann erneut auf Feld 1 auf die Schweizer Meisterinnen. Am Sonntag dürfen die Titelverteidigerinnen hoffentlich früh aufstehen und in einem der Halbfinals ab 9:00 Uhr antreten. Die Finalspiele sind bei den Frauen auf 14:00 Uhr angesetzt. Der Ausrichter stellt für beide Spielfelder einen Livestream bereit, auf dem Hauptfeld mit Kommentar, auf Feld 2 ohne. In den großen Favoritenkreis zählen vor allem die beiden deutschen Vertreter in diesem Teilnehmerfeld. Schneverdingen als Titelverteidiger, Ahlhorn als erster direkter Verfolger, der immer auf die passende Chance lauert. Den beiden Teams aus Österreich sowie Lokalteam Kreuzlingen dürften in diesem Jahr eher Außenseiterchancen zugeschrieben werden. Der mittlerweile schon Lieblingskandidat der Jahnlerinnen, der TSV Dennach, konnte sich im letzten Jahr nicht qualifizieren und wird seit langer Zeit erstmalig nicht beim EFA Wettbewerb vertreten sein.

Spielplan und Ergebnisse: https://www.faustball.com/#/contest/7654/competition

Livestream Samstag: https://www.youtube.com/live/pQvFEb32Soc

Livestream Sonntag: https://www.youtube.com/live/LH0wIXOwEyo

Nachbericht 7. + 8. Spieltag Bundesliga

Extrem ambitioniert? Ja! Übermotiviert? Nein! – die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen setzten die Ziele vor ihrem letzten Doppelspieltag der Saison knapp unterhalb der Sterne und werden mit dieser Einstellung völlig verdient zum fünften Mal in Folge Nordmeisterinnen in der Feldsaison.

Im Sportzentrum am Osterwald herrschte am vergangenen Samstag und Sonntag ordentlich Spannung. Die Marschroute der Jahnlerinnen lautete nicht nur vier Siege – nein, die Mannschaft wollte 12:0 Sätze. In ihrem ersten Spiel gegen den TuS Wakendorf, der nach einer starken Hallenrunde überraschend schwach in der Feldsaison agiert, lief alles nach Plan. Drei ungefährdete Satzsiege (11:6, 11:3 und 11:5) brachte die Stammformation um Helle Großmann, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Alina Karahmetovic und Laura Kauk einen Schritt weiter Richtung Nordmeisterschaft. Das erste, auch bei den Zuschauern spürbare zittern, gab es im zweiten Spiel des Tages gegen den VfL Kellinghusen. Den ersten Satz gewannen die Schneverdingerinnen mit 11:7. Doch nach dem Seitenwechsel bekam die Heimmannschaft Schwierigkeiten mit dem gegnerischen Ball und den veränderten Windbedingungen. In der Satzverlängerung durfte nun wirklich gar nichts mehr schief gehen. Zwei letzte entscheidende Punkte durch Müller und Großmann ließen den Osterwald jubeln. Die Heidschnucken gewannen Satz 2 mit 12:10 und schließlich auch den dritten Satz mit 11:6. „Teil 1 unserer Hausaufgaben haben wir jetzt erledigt, morgen geht es weiter. Wangersen, aber auch Ohligs werden uns nochmal viel Konzentration abverlangen.“, so Abwehrspielerin Karahmetovic nach dem ersten Heimspieltagerfolg.
Gleich am Tag darauf ging der Nervenkitzel in die zweite Runde. Gegen den derzeit Ligadritten, den MTV Wangersen ging gleich der erste Satz in die vollen. Die Rot-Weißen schafften es nicht sich sofort erfolgreich abzusetzen. Die Entscheidung fiel schließlich erneut beim 12:10 – sehr zum Jubel der vielen Zuschauer für den TV Jahn. In den beiden folgenden Sätzen hatten die Heideblütenstädterinnen ihre Gäste fest im Griff und gewannen deutlich mit 11:4 und 11:2. „Man überprüft ja doch immer wieder den Ergebnisdienst, ob Ahlhorn nicht vielleicht doch zeitgleich in Brettorf einen Satz abgibt und der Vorsprung sich vergrößert.“, gab Co-Trainer Olaf Neuenfeld zu, aber darauf hätten die Jahnlerinnen in dieser Saison wohl lange warten können. Auch Ahlhorn wollte das Qualifikationsspiel in zwei Wochen beim TV Rendel gerne aus dem Kalender streichen und brachte ihre Siege sicher nach Hause. Lediglich drei Sätze von der Meisterschaft entfernt ging es für die Gastgeberinnen in die letzte Partie der Saison gegen den Ohligser TV, der vor allem aus der Angabe ordentlich Druck erzeugte. Doch die spielerische Qualität der Schneverdingerinnen und jahrelange Bundesligaerfahrung in der Defensive machte sich bezahlt. Der zusätzliche Ansporn kam von der Mannschaftsältesten Hinrike Seitz: „Wir haben es selbst in der Hand und behalten es in unseren Händen. Wir holen uns ohne Kompromisse die Nordmeisterschaft.“ Mit 11:6, 11:9 und 11:8 gewann der TV Jahn auch seine letzte Partie gegen das Team aus dem Rheinland. Nach der wackeligen Hallenrunde und zwei wenig zufriedenstellenden vierten Plätzen bei den Meisterschaften, blicken die Jahnlerinnen nun auf eine erfolgreiche Bundesligarunde auf dem Rasen zurück. Die Meisterschaftsentscheidung fiel im Norden in den vergangenen Jahren selten so knapp aus, doch wieder einmal bleiben Schneverdingen und Ahlhorn mit Abstand die besten Mannschaften im Norden. Mit nur einem einzigen mehr gewonnen Satz haben die Heidschnucken nicht nur die Nordmeisterschaft, sondern auch die direkte DM-Qualifikation der Saison in der Tasche. Welcher Satz es jetzt am Ende war, ist der Mannschaft von Trainerin Christine Seitz völlig egal – das Ergebnis zählt. Der Meisterschafts-Juli kann für die Heideblütenstädterinnen kommen, ausreichend Selbstvertrauen hat sich das Team auf jeden Fall erarbeitet.

Zum Einsatz kamen: Helle Großmann, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Alina Karahmetovic, Laura Kauk, Lena Meyer und Maja Rogosch

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Nachbericht 3. Spieltag Frauen Bezirksoberliga

Auch die erste und einzige kassierte Saisonniederlage am letzten Spieltag der Saison in der Bezirksoberliga kostet den Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen nicht mehr die Tabellenspitze. Mit drei Siegen und dem einzigen Punktverlust in Wangersen gewinnen die Jahnlerinnen die Meisterschaft.

Der Schneverdingerinnen traten mit Greta Baden, Marie Küsel, Nele Rogosch, Lotta Schröder und Emilia Schwarz zu ihrem letzten Saisonspieltag an. Ihre Hinrundenerfolge gegen den TuS Oldendorf (11:6, 11:6), den TSV Borgfeld (11:9, 11:9) und den MTV Hammah 2 (11:4, 11:6) wiederholten die Jahnlerinnen souverän. Der gesamte Saisonverlauf der Heidschnucken verlief bis hier hin ohne einen einzigen Satzverlust. Allein dem Zweitplatzierten der Bezirksoberligastaffel, dem TSV Bardowick, mussten die Heidschnucken in der letzten Partie der Saison den Vortritt überlassen. Aber nicht kampflos: Mit 11:4 gingen die Rot-Weißen in die Satzführung, ehe der TSV mit dem 9:11 gleichzog. Im Entscheidungssatz bezwangen die Lüneburgerinnen die Tabellenführerinnen dann einmalig (6:11). Doch dieser Punktverlust tut dem erfolgreichen Feldrundenabschluss der Nachwuchsdamenmannschaft keinen Abbruch. Mit 18:2 Punkten beenden die Schneverdingerinnen ihre Saison, wie ihre Bundesligakolleginnen und die Herrenmannschaft des TV Jahn, als Meisterinnen.

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Marie Küsel, Nele Rogosch, Lotta Schröder und Emilia Schwarz

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Nachbericht Bezirksmeisterschaft U10

Erster großer Erfolg für die U10 Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen! Die Schneverdingerinnen überzeugten nicht nur mit zwei Mannschaften bei der Bezirksmeisterschaft in Bardowick, sondern kehrten auch mit einer verdienten Goldmedaille nach Hause.

Gemeinsam in der Vorrundengruppe A ging es für die Mannschaften von Trainerin Greta Baden und Betreuerin Lotta Schröder neben dem Vereinsduell gegen den MTV Wangersen sowie den SV Ruschwedel. Schneverdingen 2 gewann mit Hanna Hausenberg, Latisha Kerti, Fenja Schwarz und Sophie Willenbokel gegen Schneverdingen 1 mit Carlotta Bergstedt, Shania Brauß, Emily Paukstys und Theresa Sophie Westermann (14:12, 11:4). Auf diesen Sieg des TV Jahn 2 folgten zwei weitere gegen Ruschwedel mit 11:4 und 11:5 sowie Wangersen mit 11:5 und 11:6. Auch die erste Jahn-Mannschaft setze sich erst gegen Wangersen (14:12 und 11:9) und später auch gegen Ruschwedel (11:8 und 11:6) durch. Mit dem ersten und zweiten Tabellenplatz aus den Vorrundenduellen ging es für die beiden Schneverdinger Mannschaften in die Halbfinals. Der TV Jahn 2 traf dabei auf den TSV Essel, der neben einem Unentschieden gegen den TSV Bardowick ohne weitere Punktverluste durch die Vorrunde marschierte. Unter steigender Nervosität lösten die Jahnlerinnen auch diese Aufgabe ohne Bedrängnis und zogen mit dem 11:5 und 11:8 ins Bezirksfinale ein. Etwas mehr Schwierigkeiten hatte zeitgleich ein Spielfeld weiter der TV Jahn Schneverdingen 1 in seinem Halbfinale gegen die Gastgeberinnen. „Die Mädels haben wirklich super gespielt, aber Bardowick ist uns noch ein gutes Stück überlegen.“, so Trainerin Baden. Mit jeweils 8:11 hielt ihre Mannschaft zwar ziemlich gut mit, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Auch im Spiel um die Bronzemedaille war gegenüber dem TSV Essel, ein Größenunterschied des TV Jahn 1 zu erkennen. Die guten Leistungen der Rot-Weißen reichten erneut nicht aus, um sich gegen die Gegnerinnen zu behaupten. Mit 8:11 und 7:11 verpassten sie knapp den Sprung aus Treppchen. Nachdem die Ausrichterinnen die erste Jahn-Mannschaft im Halbfinale besiegten, zogen diese ebenfalls ins Finale ein und standen dort dem TV Jahn 2 gegenüber. Der erste Satz ging mit 8:11 an Bardowick. Doch die Jahnlerinnen bewiesen Nervenstärke und sicherten sich den zweiten Abschnitt mit 14:12. Im Entscheidungssatz war die Motivation dann am höchsten Punkt und die Heideblütenstädterinnen ließen sie sich nicht mehr aufhalten. Mit 11:7 gewannen die Schneverdingerinnen das Bezirksfinale und damit die erste bedeutende Meisterschaft in ihrer noch jungen Faustballerinnen Karriere. Schröder fieberte gemeinsam mit zahlreichen Elternfans mit und ist sehr stolz auf den Bezirksmeistertitel ihrer Mannschaft: „Schon in der Vorrunde haben die Mädels bewiesen wie viel Sicherheit sie in ihrem eigenen Spielaufbau haben. Trotz zunehmender Aufregung haben sie sowohl Halbfinale als auch das Finale super gemeistert.“ Für die Spielerinnen geht es nun zum ersten Mal zur Landesmeisterschaft Ende August. Für die höchste Meisterschaft ihrer Altersklasse und die Fahrt nach Oldendorf unterbrechen die Schneverdingerinnen sicherlich gerne für einen Tag das Heideblütenfest.

Zum Einsatz kamen:

TV Jahn 1: Carlotta Bergstedt, Shania Brauß, Emily Paukstys und Theresa Sophie Westermann

TV Jahn 2: Hanna Hausenberg, Latisha Kerti, Fenja Schwarz und Sophie Willenbokel

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Nachbericht Landesmeisterschaft U14

Am vergangenen Samstag traten die U14 Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen mit einem Personalengpass bei der Landesmeisterschaft in Wangersen an und sicherten sich den 4. Platz.

In der Vorrundengruppe B konnten sich Jette Meyer, Amina Pepic, Ronja Röhrs und Lorena Winter gegen den MTV Diepenau, den TSV Borgfeld und dem Ahlhorner SV auf dem großen Spielfeld nicht behaupten. Die Jahnlerinnen traten in allen Partien mit einer Spielerin weniger auf dem Feld an und hatten dadurch eine Menge zu kompensieren. „Das war natürlich sehr unglücklich, dass wir nur vier Spielerinnen zusammen bekommen haben. Wir hatten anfänglich große Schwierigkeiten das Feld ausreichend abzudecken, es aber mit jedem Spiel besser umsetzen können.“, so Trainer Olaf Neuenfeld. Neben Niederlagen gegen Diepenau (5:11, 9:11) und Selsingen (8:11, 9:11) erkämpfte der Jahn-Nachwuchs sich je ein Unentschieden gegen Borgfeld (6:11, 11:7) und Ahlhorn (11:13, 11:5). Diepenau marschierte als einzige Mannschaft ungeschlagen durch die Vorrunde, während sich die anderen drei Teams hinter dem Tabellenersten mit jeweils 2:6 Punkten einreihten. Der direkte Vergleich aller drei Mannschaften brachte die Schneverdingerinnen mit dem entscheidenden 11:5 gegen Ahlhorn überraschend in die Endrunde. Hier waren sie aber mit einer Spielerin weniger dem MTV Wangersen im Halbfinale (6:11, 7:11) und dem MTSV Selsingen im Spiel um die Bronzemedaille (8:11, 9:11) chancenlos unterlegen. Aufgrund des knappen Teilnehmerfeldes hätten die Heidschnucken mit ihrem vierten Platz dennoch die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft in zwei Wochen in Diepenau erreicht. Durch die Sommerferien wird der TV Jahn aber erneut nicht ausreichend Spielerinnen stellen können, sodass Abteilungsleitung Christine Seitz die Teilnahme der Mannschaft gezwungenermaßen abmelden muss.

Zum Einsatz kamen: Jette Meyer, Amina Pepic, Ronja Röhrs und Lorena Winter

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Nachbericht Landesmeisterschaft U18

Nach ihrem Vorrundensieg gewinnen die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen auf der U18 Landesmeisterschaft in Oldendorf in der Endrunde die Bronzemedaille.

In die erste Partie der Vorrundenduelle starteten Natascha Winter, Merle Mund, Emilia Schwarz, Maja Rogosch, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch äußerst konzentriert. Mit 11:3 und 11:4 bezwang die Mannschaft von Trainer Eric Heil den MTSV Selsingen nahezu fehlerfrei. Im Anschluss wartete mit dem Ahlhorner SV ein bedeutend größerer Gegner auf die Jahnlerinnen. In dem kleinen Vorrundenfinale zeigten die Schneverdingerinnen viel Ehrgeiz und einen großen Kampfgeist. In einem Spiel auf Augenhöhe gewannen die Rot-Weißen mit 11:7 und 14:12 – und das, obwohl die Mannschaft in denen vergangenen Jahren gegen den ASV häufiger das Nachsehen haben musste. Das dritte Vorrundenspiel gegen den TV Huntlosen hätte für die ambitionierten Schneverdingerinnen allerdings eine Formsache sein sollen. Der zuvor vom Trainer Heil gelobte Kampfgeist war auf einmal im Team verloren gegangen. Mit wesentlich mehr Mühen als es hätte sein müssen gewannen die Heidschnucken allerdings auch dieses Spiel mit 11:9 und 15:14. Der Sinneswandel kam aber genau zur richtigen Zeit, nämlich im Halbfinale gegen den TV Brettorf. Man könnte auch sagen im Duell zwischen zwei vielversprechenden U18-Nationalangreiferinnen – auf der Seite des TV Jahn Schwarz und für den TVB Leni Hasselberg. Auf die guten Leistungen gegen den Ahlhorner SV mussten die Heideblütenstädterinnen nochmal eine Schippe drauflegen. Im ersten Satz gelang das der Mannschaft um Kapitänin und ebenfalls Jugendnationalspielerin Maja Rogosch auch gut (11:8). Doch nach der Satzführung erfolgte der Ausgleich der Oldenburgerinnen (9:11). Im Entscheidungssatz sorgte vor allem der erhöhte Druck in den Köpfen der Rot-Weißen für eine gesteigerte Fehlerquote. Mit 7:11 dominierte der TV Brettorf und die Spielerinnen aus dem faustballverrücktesten Dorf zogen ins Landesmeisterschaftsfinale ein. Ein letztes Mal wurde es im Spiel um Platz 3 zwischen dem TV Jahn und dem TSV Essel spannend. Mit viel Übersicht traf vor allem die Angreiferin des TSV die Lücken auf der Jahn-Spielfeldhälfte (9:11). In den beiden folgenden Sätzen behaupteten sich aber wieder die Schneverdingerinnen. Mit 11:9 gelangen der Satzausgleich und gleich darauf der Entscheidungssatzsieg mit ebenfalls 11:9. Trainer Heil zeigte sich mit der Bronzemedaille seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Auf dieser Meisterschaft waren viele extrem starke Mannschaften und hochkarätige Spiele dabei. Die Mädels haben gezeigt, dass sie vom Niveau ganz oben mitspielen können. Unser größtes Problem ist allerdings unser übermäßiger Druck im Kopf und die dadurch manchmal fehlende Nervenstärke.“ Ob der dritte Podiumsplatz am Ende zur Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft ausreichen wird, wird sich erst nach Beendigung der Meldefrist entscheiden. Regulär fahren nur der Landes- (Ahlhorn) und der Vizemeister (Brettorf) Ende Juli zur Norddeutschen Meisterschaft nach Wangersen. Die Mädels, für die es teilweise die letzte Saison in der U18 Altersklasse ist, hoffen sehr auf einen Lastminute Nachrückerplatz.

Zum Einsatz kamen: Natascha Winter, Merle Mund, Emilia Schwarz, Maja Rogosch, Nina Karahmetovic, Hanne Röhrs und Nele Rogosch

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Vorbericht Doppelspieltag 28./29.06.2025  

DM-Ticket-Showdown im Fernduell: Am kommenden Wochenende geht es am Doppelheimspieltag für die Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen um die alles entscheidenden letzten Punkte.

Als die Jahnlerinnen am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, ist der Ahlhorner SV erstmalig an ihnen vorbei und direkt an die Tabellenspitze geklettert. Nun steht Ahlhorn oben mit 14 Spielen, 26:2 Punkten und 40:6 Sätzen – die Schneverdingerinnen auf Platz 2 mit 12 Spielen, 22:2 Punkten und 35:6 Sätzen. „Wenn wir uns nicht von Patzern Ahlhorns abhängig machen wollen, dann brauchen wir jetzt 12:0 Sätze.“, gibt Mannschaftskapitänin Laura Kauk den Takt vor. 12:0 Sätze bedeuten jeweils zwei glatte Siege, an zwei aufeinander folgenden Tagen. Die Heidschnucken empfangen am Samstag ausnahmsweise drei weitere Mannschaften. Ab 13 Uhr trifft der TSV Essel auf den VfL Kellinghusen, dann spielen die Ausrichterinnen gegen den TuS Wakendorf und im Anschluss ein weiteres Mal gegen Kellinghusen. Am Sonntag ist alles wie im Faustball gewöhnlich: ab 11 Uhr treffen die Heideblütenstädterinnen auf den MTV Wangersen, direkt darauf geht’s dann in die letzte Partie der Bundesligasaison gegen den Ohligser TV. Die Hinrundenpartien gegen Wakendorf und Wangersen verliefen ganz danach, wie es sich die Rot-Weißen wünschen: zweimal ein deutliches Ausrufezeichen mit jeweils 3:0. Kellinghusen und Ohligs hingegen konnten den amtierenden Deutschen Meisterinnen jeweils ein Satz abluchsen – das möchte Angreiferin Aniko Müller am kommenden Wochenende nicht nochmal wiederholen: „Seit Anfang Mai arbeiten wir jetzt auf die direkte DM-Qualifikation hin. Nun Acht Wochen später wollen wir als erstes Nord-Team das DM-Ticket in den Händen halten.“ Und das geht in diesem Jahr nur mit der Nordmeisterschaft, denn bei Faustball Deutschland hat sich ein wenig was getan. Die Deutsche Meisterschaft wird in diesem Jahr einmalig Teil der Finals in Dresden sein. Bei Deutschlands größtem Multisport-Event werden insgesamt 133 Deutsche Meistertitel in 20 verschiedenen Sportarten ausgetragen. Die Übertragung übernimmt beim „deutschen Mini-Olympia“ ARD und ZDF live im Fernsehen. Da wollen die Frauen des TV Jahn Schneverdingen in jedem Fall dabei sein. Sollten sie am kommenden Wochenende es nicht schaffen Ahlhorn zurück auf Platz 2 zu drängen, dann geht’s für die Jahnlerinnen in zwei Wochen nach Rendel. Hier spielen die jeweils Nord- und Südzweiten sowie -dritten die letzten beiden DM-Teilnehmer im K.-o.-System aus.

Nachbericht Bundeslehrgang Nachwuchskader U13-U15

Ronja Röhrs, Hanne Röhrs und Greta Baden unter den Augen der Nationaltrainer: Nach dem viertägigen Nationallehrgang der deutschen Nachwuchskader vom 19.-22.06.2025 in Hamm gehören Ronja Röhrs und Hanne Röhrs zu den Top 5-Spielerinnen ihrer Altersklasse.

Wenn es in diesen Jahrgängen schon Länderspiele geben würde, wären diese beiden Schneverdingerinnen schon mal gesetzt: Ronja Röhrs in der U14 und Hanne Röhrs in der U15. Perspektivisch laden die Nachwuchsbundestrainer einmal im Jahr die beste Spielerinnen Deutschlands ein. Ziel ist es nicht nur den aktuellen Leistungsstand des Nachwuchses zu ermitteln, sondern auch die ersten Weichen für die U18-Jugendnationalmannschaft zu stellen. Die vier Trainingstage begannen altersübergreifend für alle Mädels gleich. Um 8:00 Uhr fiel der Startschuss mit einem Morgenlauf, danach gings zum Frühstück, ehe dann die intensiven Trainingseinheiten auf den Faustballplätzen des Hammer SC auf dem Programm standen. Ein ergänzender Teil sind die seit diesem Jahr standardisierten Leistungstests, denen sich von den Kleinsten bis zu den A-Kadern alle zukünftigen Nationalspieler unterziehen müssen. Hier werden allgemeine Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer überprüft und in ein Verhältnis zueinander gesetzt. Der Fokus desverlängerten Wochenendes lag aber auf den faustballerischen Übungen, die jede Altersstufe ganz für sich absolviert. Zum Abschluss am Sonntag gab es ein großes Turnier mit durchmischten Mannschaften jeden Alters. Am Ende dann der große Moment – die Nominierungen in die Starting-Five. Ronja Röhrs überzeugte in der U14 die jahrelange Bundesligaspielerin und Ex-Nationalspielerin Sarah Albrecht in der Trainerrolle und belohnte sich mit einer Nominierung zu den Besten der Besten. Parallel schaffte auch Hanne Röhrs, ein Jahrgang älter, den Sprung in die Starting-Five. Die U15-Trainerin und ebenfalls U18-Nationaltrainerin Heike Hafer wählte gemeinsam mit ihrer Tochter Franziska Hafer aus 16 Spielerinnen aus. Für Greta Baden hatte es letztlich nicht für das Top-Team gereicht, stolz kann die U15-Spielerin aber dennoch auf sich sein. Ihre Mannschaftskollegin Hanne Röhrs strahlt währenddessen mit dem erstmalig getragenen Nationaltrikot: „Die Trainingseinheiten waren schon eine besondere Herausforderung, mit anderen Trainern, anderen Mitspielerinnen und vor allem mit den heißen Temperaturen. Es hat mir aber sehr viel Spaß gemacht auf dem höchsten nationalen Niveau spielen zu dürfen. Mit der Nominierung habe ich gar nicht gerechnet, macht mich aber umso glücklicher.“

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Nachbericht 2. Spieltag Frauen Bezirksoberliga

Die Frauen des TV Jahn Schneverdingen erweitern bei ihrem zweiten Spieltag in Hammah ihre Siegesserie um vier weitere Punkte: Die Tabellenführung in der Bezirksoberliga wird damit als einzig ungeschlagene Mannschaft immer deutlicher.

Den Punktevorsprung vergrößern und die Gegnerinnen keinen Schritt näherkommen lassen – das war die Devise der Schneverdingerinnen vor ihrem zweiten Spieltag. Mit dem letzten Spiel aus der Hinrunde ging es in der ersten Partie des Tages gegen den Tabellenzweiten, den TSV Bardowick. Abwehrchefin Lisa Krüger haderte mit den Auftaktbällen: „Wir hatten heute Schwierigkeiten in das Spiel reinzukommen – uns hat der Mut gefehlt. Es wurde erst im Laufe des ersten Satzes und im weiteren Tagesverlauf wirklich besser.“ Nach den Startschwierigkeiten fand die Mannschaft um Krüger zu ihrer gewohnten Form und so entschieden die Jahnlerinnen, wenn auch knapp, die Sätze mit 11:9 und 12:10 gegen die direkten Verfolgerinnen aus Bardowick für sich. Bei immer höher steigenden Temperaturen läutete die Bezirksoberliga in Hammah im Anschluss ihre Saisonrückrunde ein. Gegen die bekannten Gegnerinnen des MTV Wangersen 3 folgte unter den extremen Hitzebedingungen gleich der zweite Sieg. Wie in der Hinrunde entschieden die Heideblütenstädterinnen beide Sätze für sich (11:7, 11:9). „Bei den Temperaturen und dem trockenen Rasen brauchte es schon einen ziemlich langen Atem bevor der Punkt fiel. Wir haben die Aufgabe heute als Team gelöst und konnten uns mit unserem Zusammenhalt auszeichnen.“, so Krüger am Ende des Tages. Gleich in der nächsten Woche kann der Jahn-Nachwuchs in der Bezirksoberliga sich erneut beweisen. Am letzten Spieltag der Saison stehen in Wangersen die vier weiteren Rückrundenspiele an. Mit 12:0 Punkten sind die Heidschnucken ungeschlagene Tabellenführerinnen und wollen das auch bleiben – vor allem der TSV Bardowick (10:4 Punkte) dürfte allerdings etwas dagegen haben.

Zum Einsatz kamen: Lisa Krüger, Emilia Schwarz, Merle Mund, Marie Küsel und Nele Rogosch

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Nachbericht 3. Spieltag Herren Bezirksliga

Die Faustballer des TV Jahn Schneverdingen sind neuer Meister der Bezirksliga Lüneburg Südost: nach wochenlangem Platz 1, sichern sie sich in Eicklingen final die Meisterschaft!

Ohne den kurzfristig erkrankten Allrounder Eric Heil ging es für die Jahnler zu ihren letzten drei Spielen der Saison nach Eicklingen. Zwar riss auf der Zielgeraden doch noch die Saisonsiegesserie, aber das dürfte den unangefochtenen neuen und gleichzeitig alten Meistern keine allzu großen Sorgen bereiten. Gleich in ihrem ersten Spiel gegen den TUS Eicklingen 2 hatten die Schneverdinger die Saison eigentlich schon entschieden. Vom Meistertitel leidglich zwei Punkte entfernt, brachten die Jahnler mit dem 11:7 und 14:12 das Saisonziel über die Ziellinie und hatten von nun an nichts mehr zu verlieren. Ein weiterer Sieg folgte gegen die erste Mannschaft aus Eicklingen (11:9, 11:7), ehe die zweitbeste Mannschaft der Liga, der TuS Hermannsburg, den Heideblütenstädter die einzigen Punkte der Saison abluchste (11:13, 9:11). Olaf Neuenfeld freut sich auch in diesem Jahr wieder ganz oben in der Bezirksliga zu stehen: „Bei uns geht es einfach nur um Spaß. Wir spielen alle seit Jahren leidenschaftlich Faustball und wenn das auch noch gelingt, dann sind wir mehr als zufrieden.“ Mit diesem Worten klärt sich dann auch die Aufstiegsfrage. „Wir wollen keine weiteren Fahrten und nicht in jedem Spiel großen Rückständen hinterher laufen – wir bleiben in dieser Liga und geben den Aufstiegsplatz gerne an ambitionierte Mannschaften.“

Zum Einsatz kamen: Sonja Heyer, Volker Meyer-Weichelt, Olaf Neuenfeld, Kathryn Röbber, Steffen Schröder und Claus Wodtke

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