Nachbericht Jugendeuropapokal U14+U18

Die Faustball-Auswahlteams des Niedersächsischen Turnerbundes sind der drittbeste Faustball-Verband Europas. Eine Woche nach dem Sieg bei der Deutschen Meisterschaft der Mitgliedsverbände gewann Niedersachsen beim Faustball-Jugendeuropapokal in Widnau (Schweiz) die Bronzemedaille. In der Einzelwertung stach die weibliche U18 mit dem Titelgewinn hervor.

Eindrucksvoll präsentierte sich die weibliche U18 mit den Schneverdingerinnen Emilia Schwarz und Nele Rogosch – und das bereits in der Gruppenphase. Nach einem 1:1-Ausgleich zum Auftakt gegen Mitfavorit Oberösterreich – gespickt mit nahezu dem gesamten U18-Nationalteam – überzeugte der NTB mit 2:0-Siegen gegen die Westschweiz, Thurgau und Hessen. Damit schloss der NTB die Gruppe mit 7:1 Punkten auf Rang eins ab. In der Endrunde präsentierte sich Niedersachsen dann in Topform. So bezwangen die NTB-Faustballerinnen am Sonntagmorgen Schwaben (11:8, 11:7) und Bayern (11:8, 11:6), zogen damit ins Endspiel ein. Hier gab es den erneuten Showdown gegen Oberösterreich – der sich aber kaum zu einem Showdown entwickelte. Zu stark präsentierte sich Niedersachsen von Beginn an und machte mit 11:8 und 11:5 den Sieg perfekt. Schwarz selbst war überwältigt von dem großen Erfolg ihrer Mannschaft „Dass wir Österreich so gut im Griff haben werden und das auch noch in einem europäischen Finale, hätte ich kaum für möglich gehalten. Mit dieser Goldmedaille haben wir uns für die harte Arbeit in den letzten Wochen belohnt.“
Ebenfalls auf dem Podest landeten die Jahnlerinnen Ronja Röhrs, Greta Baden und Hanne Röhrs mit der weiblichen U14. Dabei hatte es am ersten Tag so gar nicht danach ausgesehen. „Wir hatten zu Beginn des Turniers noch große Schwierigkeiten zu unserem Spiel zu finden und haben zu viele Fehler hinnehmen müssen“, so Baden über die Anlaufprobleme ihres Teams. Zwei Niederlagen gegen Salzburg und Schwaben standen „nur“ ein Remis gegen Schleswig-Holstein und ein Sieg gegen Zürich/Schaffhausen gegenüber – Gruppenplatz vier. So war es nur dem Modus zu verdanken, dass sich die NTB-Faustballerinnen nicht zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Medaillenrennen verabschieden mussten. Baden zeigte sich unzufrieden mit Wettkamptag eins, wobei die Erleichterung über das Erreichen der ersehnten Endrunde überwog „Nachdem wir einen wirklich schwachen Tag hatten, brauchte es am Sonntag viel Selbstvertrauen. Wir selbst, aber auch unsere Trainerinnen haben an uns geglaubt – so konnten wir am Sonntag nochmal zeigen, was in uns steckt.“ Im Achtelfinale gegen Bayern (11:3, 11:6) und Viertelfinale gegen Sachsen (9:11, 11:9, 5:3) steigerte sich das Team spielerisch, war dann aber im Halbfinale gegen Schwaben chancenlos (11:5, 11:4). Im Bronze-Match gelang gegen Salzburg die Revanche für die Vorrundenniederlage am Vortag. Mit 11:7 und 11:7 war Niedersachsen in ihrem letzten Spiel erfolgreich und beendeten die Saison mit einem Sprung auf das Siegerpodest.
Da die männliche U18 (7. Platz) und männliche U14 (6. Platz) hinter den guten Ergebnissen des Deutschlandpokals blieben, verpasste der Niedersächsischer Turnerbund es – nach dem Sieg im vergangenen Jahr – in der Gesamtwertung, um den Sieg mitzukämpfen. So landete Niedersachsen, hinter Oberösterreich (550 Punkte) und Schwaben (540), mit 470 Zählern auf dem Bronze-Rang.

Vorbericht Jugendeuropapokal 05.+06.10.2024

Fünf Schneverdingerinnen vertreten auch beim diesjährigen Jugendeuropapokal der Landesturnverbände den TV Jahn Schneverdingen mit ihrer Berufung in den niedersächsischen Landeskader. Im schweizerischen Widnau wollen die Auswahlmannschaften des NTB nach dem großartigen Erfolg beim Deutschlandpokal am vergangenen Wochenende erneut angreifen und nehmen die Medaillen ins Visier.

In der Schweiz messen sich an zwei Turniertagen über 50 europäische Mannschaften in den Altersklassen der weiblichen sowie männlichen U14 und U18. An diesem Pokalwettbewerb  nehmen Auswahlmannschaften aus der Schweiz, Österreich, Italien, Deutschland und neu auch aus weiteren Ländern teil. Die ersten Austragungen des Jugendeuropapokals (JEP) gehen ins letzte Jahrtausend zurück. Diese inoffiziellen Jugend-Europameisterschaften der Länder sind 1996 zum ersten Mal ins Leben gerufen worden und wurden so auch beim allerersten Mal in Widnau ausgetragen. Nun kehrt das größte Jugendturnier Europas wieder zurück an seinen Ursprungsort und lädt rund 500 Sportlerinnen und Sportler auf die Sportanlage Aegeten in Widnau ein.
Im Wettbewerb der weiblichen U14 sind schon am letzten Wochenende Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Greta Baden in das Outfit ihres Bundeslandes geschlüpft und waren dabei erwartend erfolgreich. Sie werden auch beim anstehenden Jugendeuropapokal im Namen des NTB auflaufen und sich in „blau-weiß“ auf den Weg zu den Medaillenrängen durchschlagen wollen. Gefährlich werden können ihnen sicherlich ihre Finalgegnerinnen, gegen die sie beim Deutschlandpokal nur äußerst knapp verloren hatten. Die Schleswig-Holsteinerinnen sind zusammen mit den Niedersachsen ebenfalls in der Vorrundengruppe B. Des Weiteren bekommen es die Norddeutschen mit den Mannschaften aus dem Schwabenland, aus Salzburg und Zürich/Schaffhausen zu tun.
Auch Emilia Schwarz und Nele Rogosch haben den Sprung in die Landesauswahl geschafft und gehen im U18-Wettbewerb im Niedersachsentrikot an den Start. Zeitgleich mit ihren U14-Vereinskolleginnen und zwei weiteren männlichen Niedersachsenteams geht es in der Vorrunde gegen Gegnerinnen, gegen die sie bislang nur selten, bis gar nicht gespielt haben. Sie treffen auf Oberösterreich, Thurgau, Hessen und Westschweiz.
Beim Deutschlandpokal haben alle vier NTB-Mannschaft bewiesen, dass sie sowohl in der Einzelwertung als auch am Ende in der Gesamtwertung ganz oben stehen können. „Wir konnten unseren Sieg auf der Rückfahrt letzte Woche schon außerordentlich feiern, aber nach dem Deutschlandpokal ist vor dem Europapokal“ verriet die ehrgeizige Angreiferin Schwarz „Doppelgold wäre natürlich ein Traum, aber bei dem starken Teilnehmerfeld eine riesige Aufgabe.“

Nachbericht Deutschlandpokal

Triple perfekt: Die niedersächsischen Faustballerinnen und Faustballer haben bei der Deutschen Meisterschaft der Landesturnverbände zum dritten Mal in Folge die Gesamtwertung gewonnen. In der Sportschule Steinbach (Baden) stand der Niedersächsische Turnerbund in allen vier Spielklassen der männlichen und weiblichen U14 und U18 jeweils im Finale – und sicherte sich dreimal auch in der Einzelwertung den Titel. Großen Anteil an diesem Erfolg hatten auch sieben Nachwuchs-Faustballerinnen des TV Jahn Schneverdingen.

Weibliche U18

Einen starken Eindruck hinterließ die weibliche U18 des NTB. Nach einem Remis zum Auftakt gegen Schwaben (7:11, 13:11) fand das Team immer besser zurecht. „Wir haben anfangs ein wenig benötigt, um mit den Bodenverhältnissen zurecht zu kommen“, berichtete Maja Rogosch. Die Faustballerin vom TV Jahn Schneverdingen fungierte im U18-Team, zu dem mit Emilia Schwarz, Natascha Winter und Nele Rogosch ein Schneverdinger Quartett zählte, als Kapitänin. „Mit der Zeit haben wir uns immer besser eingespielt, die Abstimmungen haben dann gut gepasst.“ Nach einem Sieg gegen Hessen (11:4, 11:5) setzte sich der NTB auch gegen Sachsen durch (11:5, 11:5) – und machte so den Gruppensieg perfekt. „Wir haben gegen Sachsen die Stimmung aus dem Hessen-Sieg mitgenommen, konnten die Anweisungen von unserer Trainerin Michaela Grzywatz super umsetzen“, so Rogosch. Auch am Sonntag setzte die Mannschaft ihre Siegesserie fort, gewann das Viertelfinale gegen das Rheinland (11:8, 11:5) und traf so im Halbfinale erneut auf Sachen. Nach souveräner Satzführung (11:3) wurde es im zweiten Abschnitt dann noch einmal spannend (11:9). „Wir sind eigentlich gut reingekommen, haben uns dann aber ein wenig auf der Satzführung ausgeruht“, berichtete Rogosch: „Im entscheidenden Moment waren wir dann aber da.“ Das Endspiel gegen Schleswig-Holstein war dann eine klare Angelegenheit. Mitte des ersten Satzes hatte sich die NTB-Auswahl auf die halblang geschlagenen Bälle der gegnerischen Offensive eingestellt – und feierte mit 11:8 und 11:5 den Sieg der Einzelwertung. „Wir haben als Team super harmoniert, haben viel gewechselt und dabei keinen Qualitätsverlust gehabt“, resümierte Rogosch.

Weibliche U14

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung über den Turnierverlauf präsentierte sich die weibliche U14. „Wir hatten zu Beginn noch Startschwierigkeiten auf dem nassen Boden, mussten uns darauf einstellen, wie die Bälle springen“, erklärte Schneverdingens Spielerin Hanne Röhrs, die gemeinsam mit Greta Baden und Ronja Röhrs zum Aufgebot der U14-Auswahl des NTB gehörte. So ging das Auftaktmatch gegen Schleswig-Holstein deutlich verloren (5:11, 8:11), im Anschluss setzte sich Niedersachsen aber gegen Thüringen (11:1, 11:2), Sachsen (11:9, 11:7) und das Rheinland (11:3, 11:2) durch. „Gegen Sachsen haben wir das beste Spiel des Tages gezeigt und alle eine super Leistung abgerufen“, berichtete Hanne Röhrs. So gelang dem Team noch der Sprung auf Gruppenplatz zwei. Im Viertelfinale lieferten die NTB-Faustballerinnen dann gegen Bayern ab (11:7, 11:6) und bezwangen in einem packenden Halbfinale auch Schwaben (11:9, 14:12). „Gegen einige Spielerinnen aus Schwaben hatten wir mit Schneverdingen das DM-Halbfinale vor ein paar Wochen noch verloren. Die Rechnung wollten wir auf jeden Fall begleichen. Dass uns das gelungen ist, ist einfach super“, jubelte Röhrs. Im Endspiel befand sich der NTB kurze Zeit später gegen Schleswig-Holstein im Hintertreffen (8:11), lag auch im zweiten Abschnitt mit 6:9 zurück. „Wir waren aber die gesamte Zeit eine Einheit auf dem Feld, das hat zusätzliche Sicherheit gegeben, auch unerreichbare Bälle noch zu retten“, so Röhrs. Und: Ihr Team kam zurück, schaffte den Ausgleich (13:11). Im Entscheidungssatz musste sich Niedersachsen letztlich hauchdünn geschlagen geben (9:11). „Eigentlich hätten beide Teams den Sieg verdient, es war extrem knapp“, resümierte die Schneverdingerin.

Gesamtwertung

Mit drei Einzelsiegen und einem zweiten Platz setzte sich Niedersachsen deutlich vor der Konkurrenz aus Sachsen und Schleswig-Holstein durch. Es ist damit eine beeindruckende Dominanz, die der Niedersächsische Turnerbund in den vergangenen Jahren vorzuweisen haben. Der Erfolg in Steinbach war nicht nur der dritte Triumph in der Gesamtwertung in Folge, sondern auch der fünfte bei den vergangenen sechs Austragung. „Es unterstreicht, mit welch tollem Engagement die Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer unsere Nachwuchstalente ausbilden“, sagte Landesjugendwartin Doris Schmertmann, die beim Deutschlandpokal als Delegationsleiterin fungierte: „Nur dank dieser akribischen Arbeit an der Basis ist ein solcher Erfolg an der Spitze möglich.“

 

Nachbericht Niedersachsenschild U10, U12 und U14

Mit deutlichem Vorsprung hat der Bezirk Lüneburg das Niedersachsenschild der Faustballerinnen und Faustballer gewonnen. Mit Unterstützung von einigen Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen gewann Lüneburg den Titel vor den Bezirken Weser-Ems und Hannover/Braunschweig.

Einen packenden Schlagabtausch lieferten sich die Teams in der weiblichen U14, dabei allerdings ohne beteiligte Jahnlerinnen, da diese zeitgleich in Baden für den Niedersächsischen Turnerbund im Einsatz waren. Die drei Top-Teas Lüneburg 1 und 2 sowie Weser-Ems 1 hatten untereinander jeweils einen Sieg und eine Niederlage geholt – letztlich gab die Balldifferenz den Unterschied zugunsten von Lüneburg 1 vor der eigenen Zweitvertretung.

In der weiblichen U12 mit den Schneverdingerinnen Viktoria Pauksyts, Emma Meyer, Kirijassa Kerti und Lorena Winter führte Lüneburg 2 die Schlusstabelle an. Einzig im internen Duell gegen Lüneburg 1 hatte sich das Team knapp geschlagen geben müssen (16:17), danach folgten vier Siege. Direkt dahinter platzierte sich – punktgleich – Weser-Ems 1. Diese hatten nur das direkte Duell gegen die punktgleichen Lüneburgerinnen knapp verloren (13:14).

In der weiblichen U10 kam das Jahnduo Sophie Willenbockel und Fenja Schwarz zum Einsatz. Doch im gesamten Turnierverlauf war Hannover/Braunschweig 1 nicht zu bezwingen. Sie blieben in allen Begegnungen ungeschlagen und rangierten so auf Rang eins. Platz zwei ging an Lüneburg 2, die gegen Lüneburg 1 unentschieden (14:14) spielten. Die Erstvertretung des Bezirkes gewann daneben die beiden Begegnungen gegen die zwei Teams aus Weser-Ems und landete so – hinter Hannover/Braunschweig 2 auf dem vierten Rang.

In der männlichen U10 dominierte die erste Mannschaft des Bezirkes Weser-Ems mit fünf Siegen. Vier Erfolge holte Lüneburg 1, Rang drei ging an Lüneburg 2.

Eine einfache Vorrunde – mit anschließenden K.o.-Duellen erlebten die Teams der männlichen U12. Souverän zog dabei Gruppensieger Lüneburg 2 ins Endspiel ein – mit einem 30:12-Sieg gegen Weser-Ems 2. Enger ging es im zweiten Halbfinale durch, in dem sich knapp Weser-Ems 1 gegen Lüneburg 1 durchsetzte (17:14) – und auch im Endspiel einen Sieg gegen Lüneburg 1 einfuhr (19:11). Den dritten Platz sicherte sich Lüneburg 2, mit einem 25:19-Sieg gegen Weser-Ems 2.

Mit identischem Modus spielte auch die männliche U14. Hier war Weser-Ems 2 als ungeschlagener Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen – und setzte diese Siegesserie mit einem 19:17 gegen Weser-Ems 1 fort. Im Endspiel traf das Team auf Lüneburg 1, die ihr Halbfinale gegen Lüneburg 2 hauchdünn mit 21:20 für sich entschieden hatten. Im Endspiel behielt Weser-Ems 2 aber die Oberhand (20:18). Platz drei ging an Lüneburg 2, die mit 20:17 gegen Weser-Ems 1 gewannen.

Über ihre Medaillen freuten sich gleich alle der sechs eingesetzten Schneverdingerinnen. Sie hatten sich im Vorfeld in einem Trainingslager gegen andere Spielerinnen ihrer Altersklasse im Bezirk durchsetzen müssen, um bei den Titelkämpfen um das Niedersachsenschild auflaufen zu dürfen. Jahn-Trainerin Christine Seitz war schon über die Nominierung in den Bezirkskader mächtig stolz „Dass immer wieder schon die Jüngsten in die höheren Kader eingeladen werden, bestätigt den Einsatz, den sie im Training zeigen. Alle sechs überzeugen mich und meiner Co-Trainerinnen immer wieder und haben ihr Können mit dem Sieg des Niedersachsenschilds einmal mehr unter Beweis gestellt.“

Vorbericht Deutschlandpokal U14 + U18

Gleich sieben Schneverdingerinnen schafften den Sprung in die Auswahlmannschaften des Niedersächsischen Turnerbundes. Für sie geht die Reise am kommenden Wochenende zur Deutschen Meisterschaft der Verbände nach Baden-Baden.

Zu Gast beim badischen Turnerbund tritt die Faustballdelegation Niedersachsens mit vier Mannschaften (U14 w, U14 m, U18 w und U18 m) beim Deutschlandpokal an. Während der Landeslehrgänge im Vorfeld überzeugten Greta Baden, Ronja Röhrs und Hanne Röhrs ihre Trainerinnen von ihren Leistungen in der U14 sowie Natascha Winter, Nele Rogosch, Maja Rogosch und Emilia Schwarz die U18-Auswahltrainerinnen. In Baden-Baden spielen sie nun je in ihrer Altersklasse um den Deutschen Meistertitel in der Einzelwertung, aber gleichzeitig auch in der Endabrechnung um die Krone der Gesamtwertung.
Die U14 startet in der Vorrundengruppe A und wird sich am Samstag gegen Schleswig-Holstein, Sachsen, Rheinland und Thüringen beweisen müssen. Ziel ist Platz 1 in der Vorrunde, um einer zusätzlichen Viertelfinalrunde am Sonntagmorgen aus dem Weg zu gehen und sicher im Halbfinale zu stehen. Die Spielpaarungen der Gruppe B ergeben sich aus den Schwaben, Baden, Bayern, Hessen und Westfalen.
Auch die U18-Niedersachsinnen sind in ihrer Altersklasse in der Vorrundengruppe A gelandet und treffen währenddessen auf die Schwaben, Sachen und die Mannschaft aus Hessen. In der Gruppe B konkurrieren hier Bayern, Schleswig-Holstein, Baden und Rheinland. Ihr Spielmodus verlangt auf jeden Fall ein Viertelfinale. Die Gruppenersten beider Gruppen müssen am Folgetag gegen die Gruppenvierten ran sowie jeweils die Gruppenzweiten und -dritten stehen im Duell um die Halbfinals bevor es am späten Sonntag um die Platzierungen geht.
In den Favoritenrollen tümmeln sich seit mehreren Jahren vor allem die Niedersachsen, mit ihren Rivalen Rheinland, Schwaben, Schleswig-Holstein und Bayern. Die sieben Jahnlerinnen stecken schon vor ihrer Abreise voller Euphorie „Mit dem NTB unterwegs zu sein, ist schon etwas ganz besonderes. Mit den vier Teams + Trainer und Verantwortliche kommt schon eine Menge Stimmung in den Bus, das Spielen gelingt mit dem Rückhalt der Anderen natürlich noch besser“, berichtete U18-Spielerin Nele Rogosch, die schon mehrere Male für die Niedersachsen im Einsatz war. Und auch die Jüngsten, wie Greta Baden, können ihre Aufregung im Zaum halten „Aus dem Schneverdingen-Rot, wird für ein Wochenende lang Niedersachen-Blau. Es macht uns natürlich stolz unseren Verband vertreten zu dürfen und die ersten Erfahrungen in einer Auswahlmannschaft zu sammeln.“ Neben den zahlreichen Faustballfans werden sich auch die U13-U15 Nachwuchsbundestrainer sowie die U18-Jugendnationaltrainer das Spielgeschehen nicht entgehen lassen, schließlich sind dort die besten Spielerinnen dieser Altersklasse vertreten – sie werden sich ihre Notizen machen und am Ende des Tages auch die Heidschnucken unter die Lupe nehmen. Für Maja Rogosch und Emilia Schwarz ist es eine erste Probe, außerhalb der Schneverdingen-Mannschaft, vor der großen Weltmeisterschaft in fünf Wochen in Chile.

Nachbericht Deutsche Meisterschaft U14 14.+15.09.2024

Nach einer überzeugenden Vorrunde gelang der weiblichen U14 des TV Jahn Schneverdingen am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Karlsdorf der Bronzeerfolg. In einem Halbfinale, dass hätte kaum knapper sein können, verloren die Schneverdingerinnen ihr einziges Spiel, triumphierten aber kurze Zeit später auf dem 3. Podestplatz.

Mit ihrem 6-köpfigen Kader um Greta Baden, Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder trat das Trainerduo Christine Seitz und Olaf Neuenfeld die weite Reise ins baden-württembergische Karlsdorf an. Dass die lange Autofahrt sich gelohnt hat zeigten die Jahnlerinnen schon beim DM-Auftakt. Ihn gelang, wie Trainerin Seitz es formulierte, „der perfekte Start in eine solch große Meisterschaft“. Gegen die Bezirkskonkurrenten vom MTV Wangersen hatten die Heidschnucken kein Nachsehen und erspielten sich mit zweimal 11:4 die ersten Punkte auf dem Tabellenkonto. Darauffolgte ein Duell auf Augenhöhe gegen die Mitfavoriten aus Schleswig-Holstein. Gegen den VfL Kellinghusen ging der erste Satz knapp an die Konkurrentinnen (8:11), doch der TV Jahn zog kurzerhand mit dem 11:9 in Satz 2 zum Unentschieden gleich. Einen weiteren Pflichtsieg erzielten die Heidschnucken in ihrer dritten Partie gegen den TV Langen (11:5, 11:5). Mit dem letzten Vorrundenspiel gegen den SC DHfK Leipzig hatten die Rot-Weißen ihren Gruppensieg in eigener Hand und benötigten lediglich einen Satzgewinn, um das vorzeitige DM-Ziel mit der Halbfinalqualifikation perfekt zu machen. Bis zum 6:3 schlugen die ambitionierten Heideblütenstädterinnen die gesteckte Marschroute ein, doch der Faden riss und die Mannschaft aus Leipzig zog davon (11:13). Die Schneverdingerinnen fanden schnell zu ihrer Bestform zurück und gewannen Satz 2 deutlich mit 11:4. DM-Tag 1 war geschafft und die Jahn-Mannschaft fielen überglücklich über das Erreichte in ihre Betten bevor es am Folgetage härter zur Sache gehen sollte. Das Halbfinale am Sonntag war dann nichts mehr für schwache Nerven. Der TV Unterhaugstett löste im Qualifikationsspiel gegen Leipzig das letzte Halbfinalticket und traf auf die Mannschaft von Seitz und Neuenfeld. „Das war das spannendste Spiel, was ich an dem ganzen Wochenende zu sehen bekommen habe. Beide Mannschaften haben mir deutlich zu spüren gegeben, was sie hier erreichen wollen.“, war selbst der Männer-Bundestrainer Neuenfeld erstaunt über die unglaublichen Leistungen beider Teams. Dabei zeigten die Mannschaften einen Schlagabtausch, wie man ihn nur selten in der Altersklasse U14 zu sehen bekommt. Der TV Jahn ging mit 12:10 in Führung, doch der TVU zog mit dem 11:13 gleich. Im Entscheidungssatz zeigte Hauptangreiferin Ronja Röhrs dann ihre Nervenstärke. Ab dem 9:9 waren es immer wieder die Unterhaugstetterinnen, die zu den Matchbällen kamen – doch Röhrs wehrte mit direkten Assen ein ums andere Mal ab. Beim 14:14 war es dann aber doch ein Punkt mehr, der aufs Konto der Nordschwarzwälderinnen ging – Unterhaugstett zog ins Finale ein, der TV Jahn im Spiel um Platz 3. Hier trafen die Schneverdingerinnen dann zum zweiten Mal in diesem Turnier auf der VfL Kellinghusen. Nach dem Remis in der Vorrunde, gelang im erneuten Aufeinandertreffen der souveräne 2:0-Sieg der Jahnlerinnen (11:7, 11:8). Trainerin Seitz zeigte sich nicht nur von der Platzierung, sondern auch von den Leistungen ihre Schützlinge überwältigt „Wir haben eine gute Entwicklung aller Spielerinnen auf dieser Meisterschaft gesehen. Das Halbfinale war auf einem sehr hohen Niveau und trotz der knappen Niederlage können wir erhobenen Hauptes den Rückweg antreten. Vor allem Ronja Röhrs hat in den entscheidenden Phasen ihren Mut bewiesen. Das war von ihr und dem gesamten Team eine klasse Leistung über beide DM-Tage.“

Zum Einsatz kamen: Greta Baden, Jette Meyer, Viktoria Paukstys, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft U14

Die besten zehn U14-Mannschaften Deutschlands zu Gast beim TSV Karlsdorf im „Altenbürg Stadion“. Am Heideblütenfestwochenende gelang den Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen der Gewinn der Nordmeisterschaft – nun geht die Reise für Faustballerinnen am kommenden Wochenende zu den Titelkämpfen auf nationaler Ebene.

In zwei Vorrundengruppen geht es für den U14-Faustballnachwuchs ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft. Der TV Jahn führt als Nordmeister die Gruppe B der Vorrunde an. Hier treffen die Schneverdingerinnen auf die Mannschaften vom MTV Wangersen, den TV Langen, die SC DHfK Leipzig sowie den VfL Kellinghusen. Für die Gruppe A qualifizierten sich der TV Unterhaugstett, der ESV Schwerin, der TV Bretten, der MTV Diepenau sowie Ausrichter Karlsdorf. In beiden Gruppen spielen alle Mannschaften jeweils gegeneinander, aus den Spielergebnissen wird eine Abschlusstabelle der Vorrunde gebildet. Die Gruppenersten qualifizieren sich unmittelbar für das Halbfinale am Sonntag, die Zweit- und Drittplatzierten spielen in Überkreuzspielen eine zusätzliche Qualifikationsrunde über das Viertelfinale. Die Mädchen vom TV Jahn Schneverdingen setzen alles daran das Halbfinale bereits am Samstag fix zu machen. „In unserer Gruppe treffen wir auf sehr starke Gegnerinnen, ein ausruhen oder kräfteschonen kostet da wertvolle Punkte. Wir wollen ab dem ersten Spiel den Weg Richtung Endrunde einschlagen.“, so Trainerin Christine Seitz, die bereits am letzten Wochenende einige der Spielerinnen aushilfsweise im U16-DM-Aufgebot hatte. „Selbst gegen die Älteren hat unsere Deckungsreihe hervorragend gestanden. Darauf bauen wir auf und hoffen unsere Angreiferinnen gut in Szene setzten zu können“ berichtete sie überzeugt von den Leistungen ihrer Schützlinge. Nach der sensationellen Silbermedaille bei der U16 nehmen die Heidschnucken nun als eine der Medaillenfavoriten am Spielgeschehen teil. In dieser Altersklasse ist es schwierig einzuschätzen, wie die Teams mit dem Druck umgehen, für eine Überraschung kann letztendlich jede Mannschaft sorgen. Neben den Rot-Weißen werden den Ausrichterinnen, dem MTV Diepenau, dem MTV Wangersen sowie dem VfL Kellinghusen gute Voraussetzungen zu geschrieben, auf einem der Podestränge zu landen. Trainerin Seitz ist optimistisch: „Wenn wir es schaffen unsere Leistung abzurufen und auf allen Positionen unsere Präsenz zeigen, dann wird das Gepäck auf dem Rückweg um eine Medaille schwerer sein.“

Vorbericht Deutsche Meisterschaft U16

Das Daumendrücken für einen Nachrückerplatz auf der Deutschen Meisterschaft der U16 hat sich gelohnt. Als Niedersachsens fünft beste Mannschaft fahren die U16-Nachwuchsspielerinnen des TV Jahn Schneverdingen am kommenden Wochenende zur DM nach Schleswig-Holstein, zum VfL Kellinghusen.

Trainerin Christine Seitz tritt die nächste Herausforderung auf nationaler Ebene an, dieses Mal mit der weiblichen U16. Ihr Team hat nach dem 5. Platz auf der Landesmeisterschaft lange um den Startplatz bangen müssen, denn eine Qualifikation konnte nur noch über einen Nachrückerplatz erfolgen, sollte eine andere bereits qualifizierte Mannschaft keine Meldung abgibt. „Wir haben wirklich Glück gehabt, dass wir bei der DM antreten dürfen. Wir gehören an diesem Wochenende sicherlich nicht zum Favoritenkreis, wollen aber viel Spielerfahrung sammeln und uns mit den besten Deutschlands messen“, so die Trainerin nach Bekanntmachung der teilnehmenden Mannschaften. Der TV Jahn läuft dabei mit einer sehr jungen, recht unerfahrenen Mannschaft auf. Mit Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Merle Mund und Marie Küsel sind leidglich vier, der neun Spielerinnen regulär in der Altersklasse U16. Greta Baden, Jette Meyer, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder (alle U14) helfen ihren älteren Kolleginnen erneut aus und komplettieren das Jahn-Aufgebot. Insgesamt duellieren sich 16 Mannschaften auf der Sportanlage Eichenallee für zwei Wettkampftage. In vier Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften werden die Spielpaarungen für die Achtelfinals ausgespielt. Die Gruppenersten treffen jeweils am Samstagnachmittag auf die Gruppenvierten, dasselbe unter den Vorrundenplätzen 2 und 3. Die Gewinner qualifizieren sich für die Viertelfinals am Sonntag und die Verlierer treten am Folgetag in weiteren Qualifikationsrunden um die Plätze 9-16 an. Die Jahnlerinnen treffen auf einen der größten Favoriten auf den DM-Titel bereits in der Vorrundengruppe B. Der TSV Essel konnte im letzten Jahr sich bereits die Silbermedaille sichern und bereits auf der Landesmeisterschaft von keinem anderen Team geschlagen werden. Neben Essel werden die weiteren Gruppengegner für die Heidschnucken der TV Bretten sowie der TV Segnitz. Insgesamt scheinen eher die Nordmannschaften zu den potenziellen Medaillenfavoriten zu zählen. Neben dem Ahlhorner SV, dem MTV Wangersen und dem TV Brettorf aus Niedersachsen werden insbesondere den Ausrichterinnen vom VfL Kellinghusen sehr gute Chancen auf die Podestplätze zugeschrieben. Auch wenn den Schneverdingerinnen wohl eine untergeordnete Rolle zu kommen wird, sind sie für die ein oder andere Überraschung in den Startlöchern. Trainerin Seitz weiß aus Erfahrung der letzten Jahre wie sich die Altersspanne der Mannschaften auf due Resultate auswirken kann „In der Jugendarbeit kann ein Jahr Spielerfahrung und Training schon ziemlich viel ausmachen. Wir sind ein junges Team mit sehr starken Konkurrenten, unser Ziel liegt darin uns unseren Aufgaben zustellen und freuen uns über jeden Sieg, der am Ende vielleicht dabei rausspringt.“ Für die meisten von ihnen geht es ohnehin eine Woche darauf zur Deutschen Meisterschaft ihrer eigenen Altersklasse, der U14. Sie können also die Titelkämpfe der U16 als Generalprobe für den Ernstfall sehen und sich an den älteren Spielerinnen messen.

Nachbericht Deutsche Meisterschaft U18

„Vielleicht klappt es ja auch mit einer Medaille zurück nach Hause zu kommen.“, hoffte die 17-jährige Natascha Winter noch am Freitag vor der Abreise mit ihrer Mannschaft zur Deutschen Meisterschaft. Und wie es geklappt hat – die U18 des TV Jahn Schneverdingen gewann am vergangenen Wochenende in Thiersheim in einem packenden Spiel um Platz 3 die Bronzemedaille der Deutschen Meisterschaft.

Der Start am Samstagmorgen hätte für die Jahnlerinnen kaum schwerer sein können, es wartete der Ahlhorner SV. Der Top-Titelfavorit und auch am Finaltag gekrönte neue Deutscher Meister zeigte den Schneverdingerinnen von Beginn an die Grenzen auf. Der ASV setzte die Jahn-Abwehrreihe ordentlich unter Druck, punktete ein ums andere Mal. Auch die Angreiferinnen bissen sich an der Formation der Blau-Weißen die Zähne aus, diese parierten hervorragend auf allen Positionen, sodass der TV Jahn zu selten zu eigenen Punkten kam. Schließlich gelangen den Heidschnucken 6 Punkte in Satz 1 und 7 in Satz 2, die Oldenburgerinnen hingegen punkteten 11 Mal. Die Deutsche Meisterschaft begann für die Heideblütenstädterinnen mit einer klaren 2:0-Niederlage. Im zweiten Spiel gegen den TV Unterhaugstett fand die Mannschaft zunächst zurück auf die Erfolgsspur. Der TV Jahn ging mit 11:7 in die Satzführung, produzierte im folgenden Abschnitt aber vermehrt Eigenfehler und verlor den Satz prompt mit 7:11. Nun mussten aber die Siege her, die für ein Weiterkommen in die Endrunde am Sonntag zwingend notwendig waren. Gegen den Ausrichter vom TS Thiersheim sowie gegen den TV Bretten stellten sich die Eigenfehler der Jahnlerinnen nahezu ein und sie glänzten mit einem reibungslosen Spielaufbau. In Spiel 3 des Tages gewann die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz gegen Thiersheim mit 11:4/11:1 und im letzten Spiel gegen Bretten mit zweimal 11:5. Gruppenfavorit Ahlhorn marschierte währenddessen von Sieg zu Sieg und war zum Tagesabschluss unangefochtener Gruppensieger mit 8:0 Punkten. Gefolgt vom TV Jahn und dem TV Unterhaugstett mit je 5:3 Punkten, doch die Jahnlerinnen hatten mehr Gut-Bälle und weniger Fehler auf dem Ballkonto vorzuweisen und landeten damit auf Platz 2 der Vorrundengruppe A. Dieser Erfolg nach dem ungewünschten Start zu DM-Beginn brachte die Rot-Weißen  am Sonntagfrüh in die Qualifikationsrunde gegen den VfL Kellinghusen. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, wollten unbedingt ins ersehnte Halbfinale. Satz 1 ging mit 11:9 an den TV Jahn, doch der VfL gleicht mit 8:11 zum Satzgleichstand aus. Auch der Entscheidungssatz wollte lange keinen Sieger herauskristallisieren. Am Ende sind es dann die Nachlässigkeiten der Schleswig-Holsteinerinnen, die den Sieg für Schneverdingen brachten. Ein Rückschlag ins Aus von der Angreiferin aus Kellinghusen brachte den Abpfiff und den erneuten 11:9 Satzgewinn für die Mannschaft aus der Heide. Im Halbfinale trafen die kampfstarken Schneverdingerinnen dann auf den Ohligser TV. Dass das eine Herausforderung würde gestand sich Trainerin Christine Seitz schon vor Anpfiff ein „Ohligs hat wirklich eine sehr schlagkräftige Angreiferin, die auch schon in der Bundesliga ihre Erfahrungen sammeln konnte. Sie ist völlig zu Recht in den Nationalkader berufen worden und hat ihre Nominierung in dem Spiel gegen uns dann auch nochmal deutlich unterstrichen.“ Die Jahnlerinnen konnten phasenweise sehr gut mithalten, sorgten mit der ein oder anderen Rettung in der Defensivarbeit für sehenswerte Aktionen. Doch jeweils im Kampf um die finalen Bälle, war es dann der OTV mit dem erfolgreichen Punkt. Mit 11:4 und 11:8 gingen beide Sätze an die Rheinländerinnen, die damit den Einzug ins große DM-Finale feierten – der TV Jahn freute sich nach einem kurzen enttäuschten Moment auf das Spiel um die Bronzemedaille. Im Duell um den Podestplatz war es der SV Kubschütz, der im ersten Satz den TV Jahn auf der Strecke ließ. Mit 9:11 ging die Mannschaft in Grün in Führung, doch die Schneverdingerinnnen wussten sich zu wehren. Mit von nun an einer kompakten Mannschaftsleistung, allen voran mit sauberen ersten Annahmen, einem ruhigen Zuspiel und hervorragenden Angriffen gelang den Heidschnucken die Aufholjagd Punkt für Punkt. Mit dem 11:5 für den TV Jahn ging es in den alles entscheidenden letzten Satz. Die Jahnlerinnen behielten die Nerven und zeigten ihre routinierteste Spielweise. Mit dem Punkt zum 11:6 riss das Jahn-Team die Hände in die Luft und konnte das Erreichte kaum glauben. Auch wenn sie nicht bis zum Finale gekommen sind, überwiegt der stolz und dass auch bei ihrer Trainerin „Wir haben nicht in jedem Spiel unsere allerbeste Leistung abgerufen, die hätte es für die oberen zwei Plätze definitiv gebraucht. Wir sind mit unserer Medaille um den Hals sehr zufrieden und haben uns für die harte Arbeit im Training belohnt.“ In der letzten Saison war nach dem 5. Platz bei der Norddeutschen Meisterschaft Schluss, in diesem Jahr gelang neben der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft hier sogar eine Bronzemedaille – diese Steigerung kann sich mehr als nur sehen lassen.

Zum Einsatz kamen: Nina Karahmetovic, Lisa Krüger, Laura Oestreich, Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Leni Seyer und Natascha Winter

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft U18 31.08.+01.09.2024

Ein Jahr nach der U16 Heim-DM in Schneverdingen im Feld 2023 sind die Spielerinnen des TV Jahn Schneverdingen ein Jahr älter und die meisten von ihnen bereits eine Spielklasse höher. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im letzten Jahr, laufen einige der Jahnlerinnen nun in der U18 auf und wollen in Thiersheim erneut nach einer Medaille greifen.

Nina Karahmetovic, Lisa Krüger (beide U16), Maja Rogosch, Nele Rogosch, Emilia Schwarz, Natascha Winter (alle frisch in der U18 Feld), Laura Oestreich und Leni Seyer (beide U18) treten am Freitagnachmittag gemeinsam mit ihrer Trainerin Christine Seitz die weite Reise ins bayrische Thiersheim an. Hier treffen sich am kommenden Wochenende die besten U18-Mannschaften aus ganz Deutschland und spielen ihre Titelkämpfe aus. Der TV Jahn tritt als Vizemeister Nordeutschlands an und trifft in der Vorrundengruppe A auf die Mannschaft vom Ahlhorner SV, dem TV Unterhaugstett, dem TV Bretten sowie auf den Ausrichter der TS Thiersheim. Die jeweiligen Sieger beider Vorrundengruppen sind gesetzt für das spätere Halbfinale am Sonntag. Die beiden Gruppenzweiten und -dritten drehen eine Extrarunde über das Viertelfinale und bekommen in einem Qualifikationsspiel die erneute Chance im Halbfinale zu landen. In der Gruppe B sind der SV Kubschütz, die TG Biberach, der Ohligser TV, der VfL Kellinghusen sowie der TV Rendel vertreten. Diese zweite Vorrundengruppe scheint die vermeintlich stärkere der beiden Gruppen zu sein. Mit dem Ohligser TV ist hier der Vorjahressieger der U18-DM mit dabei sowie mit dem VfL Kellinghusen und der SV Kubschütz weitere Medaillenfavoriten, die im letzten Jahr eine Platzierung in der oberen Hälfte belegten. Größter Konkurrent für die Schneverdingerinnen in der Vorrunde ist wohl der altbekannte Ahlhorner SV, der über Jahrzehnte hinweg mit hervorragender Jugendarbeit glänzt. Trainerin Seitz warnt, dass die Jahn-Mädels sich nicht selbst im Wege stehen dürfen „In der Vergangenheit hat die Aufregung der Spielerinnen häufig zu vielen Eigenfehlern geführt. Wir wollten es dann immer ein wenig zu sehr und waren uns letztendlich selbst unser größter Gegner.“ Spielerische Qualität bringt die Schnucken-Mannschaft in jedem Fall mit. Maja Rogosch und Emilia Schwarz sind frisch nominierte Nationalspielerinnen und nutzen die DM als letzte große Herausforderung vor der kommenden Weltmeisterschaft im Oktober in Chile. Darüber hinaus können die meisten Spielerinnen im Jahn-Aufgebot mehrere Positionen besetzen, was bereits auf der Norddeutschen Meisterschaft ein Schlüssel zum Erfolg darstellte. So auch Angreiferin und Zuspielerin Natascha Winter, die in vergangenen Hallenrunden schon zwei Deutsche Meistertitel gewinnen konnte – doch der Titel auf dem Feld fehlt „Wir sind stolz uns überhaupt bis zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert zu haben. Die Konkurrenz ist stark, aber wir können mithalten. Das weckt natürlich die Freude auf diese DM und vielleicht klappt es ja auch mit einer Medaille zurück nach Hause zu kommen.“