Nachbericht Bezirksmeisterschaft U10

Bei der Bezirksmeisterschaft der weiblichen U10 kam der jüngste Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen nicht über den 7. Platz hinaus. Auf heimischer Anlage blieb der Mannschaft von Trainerin Leni Seyer nach dem letzten Platz in der Vorrunde lediglich das Spiel um Platz 7 und 8.

Während in Schneverdingen die letzten Vorbereitungen für das Heideblütenfestwochenende liefen, trafen sich auf den Faustballplätzen in Schneverdingen die Mannschaften aus dem Bezirk Lüneburg um ihren Meister auszuspielen. Mit dabei der Ausrichter TV Jahn in der Vorrundengruppe A mit Carlotta Bergstedt, Latisha Kerti, Ceylan Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Sophie Willenbockel. Die Vorrunde verlief wenig nach den Vorstellungen der Schneverdingerinnen. Ihre Partien gegen den TSV Bardowick (9:11, 12:14) und die TuS Oldendorf (4:11, 12:14) gingen beide verloren. Ein Unentschieden gegen den TSV Borgfeld (4:11, 8:11) war das einzige Spiel, was Punkte auf dem Tabellenkonto brachte. „In der Vorrunde waren die Mädels den Gegnerinnen leider noch unterlegen“, resümierte Seyer, die aber keineswegs unzufrieden ist „Viele Sätze gingen knapp aus, einen konnten wir sogar gewinnen. Die Mannschaft hat trotz windiger Verhältnisse einige gute Angriffe erzielt und auch tolle Abwehraktionen gezeigt.“ Die Punkte der Gruppe A teilten die Gastmannschaften unter sich auf. Für die Jahnlerinnen blieb mit dem Punktestand von 1:5 nach der Vorrunde, lediglich der vierte Platz der Vorrunde. Der Spielplan der Endrunde ließ für die Gastgeberinnen das Spiel zwischen den beiden Vorrundenletzten um die Plätze 7 und 8 übrig. Gegner hier der MTV Wangersen 2, der in seiner Vorrundengruppe gleich alle seiner drei Spiele mit einer Niederlage beenden musste. Die Heidschnucken zeigten ihr wohl bestes Spiel des Tages. Mit einem souveränen Zusammenspiel und klaren Absprachen gelang die Rollenverteilung auf dem Feld. Nach dem 11:8 in Satz 1, ließen die Rot-Weißen den Staderinnen keine Chance mehr und gewannen Satz 2 mit 11:2. Bezirksmeister wurde der MTV Wangersen, vor dem TSV Bardowick 2 auf Platz 2 sowie dem Erstvertreter vom TSV Bardowick (Platz 3). Die Chancen auf einen Nachrückerplatz für die Landesmeisterschaft stehen mit diesem Ergebnis leider außerordentlich schlecht. Seyer hatte sich ein Weiterkommen für ihre Mannschaft zwar gewünscht, doch bleibt es mit der Bezirksmeisterschaft bei der letzten Möglichkeit für das Feldjahr Spielpraxis zu sammeln. Für die U10 geht es nun in die Saisonpause, ehe sie sich in der Hallenrunde zur nächsten Punktejagd aufmachen.

Zum Einsatz kamen: Carlotta Bergstedt, Latisha Kerti, Ceylan Paukstys, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Sophie Willenbockel

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Nachbericht Norddeutsche Meisterschaft U14

Mit dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Wangersen qualifiziert sich die U14 des TV Jahn Schneverdingen als beste Mannschaft Norddeutschlands für die Deutsche Meisterschaft in Karlsdorf.

Im Spagat mit dem Heideblütenfest in der Heimatstadt trat der TV Jahn Schneverdingen Auswärts bei der Norddeutschen Meisterschaft in der Vorrundengruppe A an. Greta Baden, Jetter Meyer, Viktoria Paukstys, Hanne Röhrs, Ronja Röhrs und Lotta Schröder im Jahn-Trikot mussten gleich im Auftaktmatch am Samstagmittag ab 13 Uhr ran. „Die Nervosität beim ersten Spiel einer solch großen Veranstaltung, merkt man den Mädels immer an. Auch wenn nicht alles sofort gelang, haben sich die Mädels mit jedem Ball mehr Sicherheit erspielt.“, berichtete die erfahrene Trainerin Christine Seitz nach dem ersten Spiel ihrer Schützlinge. Gegen den TSV Borgfeld konnten sie trotz leichter Unsicherheiten den ersten Sieg einfahren (11:6, 11:9). Die zweite Partie forderte dann schon den ersten Beweis der Nervenstärke des Jahn-Teams. Gegen den MTSV Selsingen hatten die Schneverdingerinnen ihre Aufregung noch nicht gänzlich ablegen können und agierten schwankend. Doch die Schlussphasen beider Sätze waren geprägt von Angabenassen, konstanten Zuspielen und einer routinierten Defensivarbeit der Jahnlerinnen. Mit 12:10 und 12:10 gingen die nächsten Punkte in der Satzverlängerung auf das Konto der Heidschnucken. Im Duell um den Vorrundensieg gegen den MTV Diepenau mussten die Rot-Weißen dann aber doch die erste Niederlage hinnehmen. Nach anfänglichen Eigenfehlern zu Beginn des ersten Satzes, kämpften sich die Heideblütenstädterinnen zurück ins Spielgeschehen. Bis zum 14:14 gelang es keiner Mannschaft die Satzbälle zu verwandeln. Eine unglückliche Fehlangabe des Angriffs Schneverdingens ins Aus brachte den ersten Satzverlust (14:15). Der MTV selbst spielte immer stärker auf und brachte die Jahn-Deckung in Bedrängnis. Schließlich mussten sich die Heidschnucken gegen die präzise gesetzten Angriffe der Diepenauerinnen geschlagen geben (8:11). Trainerin Seitz blickte schon nach Tag 1 optimistisch auf Tag 2 „Ich habe heute wirklich sehr gute Aktionen von allen meiner Spielerinnen gesehen. Aus der heutigen Niederlage gegen Diepenau ziehen wir unsere Lehren für morgen und greifen wieder neu an.“ Platz 2 in der Vorrunde bedeutete eine Extrarunde über das Qualifikationsspiel fürs Halbfinale am frühen Sonntagmorgen gegen den SV Moslesfehn. Hier war der TV Jahn von Beginn an hellwach und überzeugte auf ganzer Linie. Mit 11:8 und 11:5 gingen beide Sätze an die Schneverdingerinnen, die das Spiel nutzen konnten, um nochmal verschiedene Spielformationen auszuprobieren. Es folgte die Halbfinalpartie gegen die Ausrichterinnen vom MTV Wangersen. Im ersten Satz unterliefen den Gästen noch zu viele Eigenfehler, auf allen Positionen (5:11). Doch ab dem zweiten Satz begann die Aufholjagd (11:5) und endete im Vorsprung, im Sieg für Schneverdingen (11:6). Mit den guten Leistungen aller Spielerinnen war der erste Meilenstein, die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, erreicht. Nächstes Ziel: das bekannte i-Tüpfelchen, aus der sicheren Silbermedaille, eine Goldmedaille machen. Während zeitgleich zuhause der Festumzug des Heideblütenfestes im vollen Gange war, hatten auch die Faustballmädels im Finale der Norddeutschen Meisterschaft ihren großen Auftritt. Gegen die Mannschaft, gegen die sie am Vortag noch eine Niederlage hinnehmen mussten, passte heute alles zusammen. Sowohl der MTV Diepenau als auch die Jahnlerinnen zeigten Spitzenleistungen. „Das Finale lief wirklich auf einem sehr hohen Niveau – das kann man von U14-Spielerinnen nicht unbedingt erwarten.“, erzählte die stolze Trainerin, die viel Wert in der Arbeit der vergangenen Wochen sah. Die Rot-Weißen gewannen gleich beide der gespielten Sätze (11:5, 11:9) und standen, anders als im vergangenen Jahr nicht auf Platz 2, sondern dieses Mal ganz oben auf dem Podest. Für die Jahn-Talente geht es in drei Wochen weiter zur Deutschen Meisterschaft nach Karlsdorf in Baden. Für Seitz steht der Plan in Vorbereitung auf die DM „Ich hoffe, wir können die gut gespielten Bälle von der NDM mit ins Training nehmen und darauf aufbauen. Die Top-Leistungen, die meine Mannschaft an diesem Wochenende gezeigt hat, nehmen wir als eine Konstante mit und wollen uns nochmals bis zur DM steigern.“

Zum Einsatz kamen: Viktoria Pauksyts, Jette Meyer, Ronja Röhrs, Hanne Röhrs, Lotta Schröder und Greta Baden

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Nachbericht Europameisterschaft Männer

Was für ein Spiel, was für eine Dramatik, was für ein Ausgang! Deutschland wiederholt seinen Europameistertitel und gewinnt bei der EM in Frauenfeld (SUI) in einem hochklassigen Endspiel hauchdünn gegen Österreich.

Der erwartete Erfolg zum Turnierbeginn zeigt bei dem neuformierten Team des Trainergespanns Olaf Neuenfeld und Chris Löwe. Die deutsche Mannschaft begann am Mittwochabend mit einem hervorragenden 3:0 gegen Italien (11:6, 11:3, 11:2). Dabei zeigten die deutschen Angreifer unterschiedlichste Herangehensweisen und Schläge während ihre Hintermannschaft mit einem guten Defensiv- und Zuspielverhalten glänzte. Am Donnerstagnachmittag stand dann die erste großer Herausforderung für das Team Deutschland auf dem Programm. Die spätere EM-Finalkonstellation mit Titelfavorit Österreich verlangte den Spielern auf beiden Seiten einiges ab. Was für ein Spiel auf der Sportanlage Kleine Allmend in Frauenfeld: Die deutsche Abwehr mit den Weltmeistern Jakob Kilpper, Jaro Jungclaussen und Oliver Kraut entschärfte die Hochgeschwindigkeitsgeschosse des Österreichers Karl Mühllehner gleich reihenweise. Die Bälle wurden so gut nach vorne in die Angriffszone gebracht, dass der überragende Berliner Timon Lützow seine Sprungkraft und Schlagstärke so einbrachte, das auf der österreichischen Seite kaum Gegenwehr entstehen kann. Die ersten beiden Sätze waren spiegelbildlich. Jeweils ein Team ging hoch in Führung und der Gegner versucht aufzuholen. Der deutsche Bundestrainer Olaf Neuenfeld reagierte zum dritten Satz und brachte Johannes Jungclaussen für Maximilian Lutz im Angriff. Das erwartet ausgeglichene Spiel entwickelte sich nun. Und ab dem vierten Satz lief es richtig: Karl Mühllehner verzweifelte immer mehr an der deutschen Abwehr. Gustav Gürtler kam für Martin Pühringer in den österreichischen Angriff. Doch sein Angabenspiel zeigte keine Wirkung. Lützow punktete nach Belieben. Deutschland siegte verdient in dieser Vorrundenbegegnung und gab dabei eine blitzsaubere Visitenkarte ab (11:8, 7:11, 12:10, 11:4). Nach dem kräftezehrenden Duell gegen Team Österreich, hätte der ein oder andere Spieler sich wohl eine kurze Verschnaufpause gewünscht. Doch am Abend ging es noch ein weiteres Mal auf das Spielfeld. Das letzte Vorrundenspiel gegen zwischen Deutschland und der Schweiz entwickelte sich zum ersten Fünfsatzspiel der Europameisterschaft. Beide Teams boten unter Flutlicht spektakuläre Angriffs- und Abwehraktionen, die die Zuschauer mitrissen. In den ersten vier Sätzen hätte jede Mannschaft den Satzgewinn für sich buchen können. Die Sätze eins, zwei und vier gingen in die Verlängerung. Die Spitze im vierten Satz, in dem der Gastgeber erst den fünften Satzball durch Raphael Schlattinger verwandelte. Im Umkehrschluß hatte aber auch das deutsche Team hier auch zwei Matchbälle. Nach diesem kräftezehrenden Durchgang ging das deutsche Team im letzten Satz mit 6:1 bis zum Seitenwechsel in Führung. Das Spiel war entschieden. Deutschland ließ nichts mehr zu und brachte den dritten Sieg in der Vorrunde unter Dach und Fach (10:12, 12:10, 11:8, 13:15, 11:5). Am Freitag ging es dann für alle Mannschaften in die K.o.-Runde. Für Deutschland ging es im Viertelfinale gegen Serbien um den Einzug ins Halbfinale. Intensiv mitspielen lassen war vermutlich die Devise des deutschen Trainergespanns Olaf Neuenfeld und Chris Löwe. Der Viertplazierte der Vorrundengruppe B, Serbien war gegen den Sieger der Gruppe A, Deutschland von vorne herein der Underdog. Doch die deutsche Mannschaft agierte bewusst nicht mit Vollgas, um den Serben ein Mitspielen zu ermöglichen. Dieses Angebot nahm das serbische Team gerne an und hielt phasenweise mit. Doch um den Favoriten aus Deutschland gefährlich zu werden, reichte es nicht. Deutschland zog mit einem 3:0 (11:2, 11:4, 11:7) ins Halbfinale gegen Italien ein, das sein Viertelfinale gegen Dänemark ebenfalls mit 3:0 gewann. Deutschland gab sich auch im Halbfinale gegen Italien keine Blöße. Als wollte er das Spiel im Alleingang vorzeitig entscheiden: Italiens Angreifer Armin Runer legte im ersten Satz alles in eine Waagschale. Doch sein Fazit der Unausgewogenheit von sechs Eigenfehlern gegenüber sechs Assen nahm das deutsche Team dankend an. Timon Lützow prägte den zweiten Satz. Bis zum zwischenzeitlichen Spielstand von 8:3 für das deutsche Team produzierte er fünf Punkte in Folge. Italien gestaltete das Spiel noch einmal offen ehe der entscheidende Punkt von Timon Lützow auf Moritz Menz die Satzentscheidung brachte. Bei einer deutlichen 8:1-Führung nahm Olaf Neuenfeld eine Auszeit, um seinem Abwehrblock neu zu formieren. Jakob Kilpper, Jaro Jungclaussen und Oliver Kraut gönnte er eine Pause. Der vierte Satz brachte bis zur 7:4-Führung des deutschen Teams eine ausgeglichene Begegnung. Doch die Deutschen zogen erneut davon und konnten nach sechs weiteren gespielten Bällen schon jubeln. Alle zehn deutschen Spieler dürften die Halbfinalathmosphäre genießen und sich mit Selbstbewusstsein für das kommende Finale wappnen (11:6, 11:7, 11:1, 11:6). Während in Schneverdingen der Samstag des Heideblütenfestes im vollen Gange war und die meisten in der Stadt waren, sich vom Heidelauf regenerierten oder sich auf dem Rückweg der Generalprobe des Festspiels und der Krönung befanden, standen Bundestrainer Olaf Neuenfeld wohl tausende Gedanken im Kopf. Pünktlich um 17:30 Uhr dann der Anpfiff des großen Finales zwischen Titelverteidiger Deutschland, der seine Favoritenrolle an Herausforderer Österreich abgab. Viele Experten hatten vor diesen Titelkämpfen prognostiziert, das nach dem Karriereende sehr vieler deutscher Akteure und insbesonders von Patrick Thomas und Fabian Sagstetter die Trauben sehr hoch hängen werden. Diese Skeptiker dürften sich nach den Auftritten des deutschen Teams bei der Europameisterschaft, vor allem im Finale, eines Besseren belehren lassen. Ein ausgezeichneter Teamgeist, kein Qualitätsverlust bei Wechseln und ein unbändiger Siegeswille brachten die deutsche Mannschaft samt ihres Betreuerteams auf und neben den Platz bestens rüber. Deutschland startete mit Timon Lützow, Jaro und Johannes Jungclaussen, Jakob Kilpper sowie Oliver Kraut. Es war der Auftakt zu einem offenen Schlagabstausch von der ersten Minute an. Timon Lützow und Karl Müllehner auf österreichischer Seite brachten einen Ball nach dem Anderen auf der gegnerischen Seite unter. Die ersten beiden Sätze waren ausgeglichen, ehe sich Österreich einen Vorsprung herausarbeitete. Doch dann geschah bei der 8:5-Führung für Österreich etwas Unvorhergesehenes: Olaf Neuenfeld wechselte sein komplettes Personal aus und brachte fünf „frische“ Spieler. Das fruchtete auch sofort und Deutschland glich aus. Dann beschleunigte Österreich mit drei Punkten in Folge und gewann den Satz. Die Frage stellen sich nun viele: Belässt es die deutsche Mannschaft bei dieser Aufstellung? Mit einem klaren „Ja“ ging der vierte Durchgang in der Aufstellung an Deutschland. Satzausgleich. Turbostart des deutschen Teams in Durchgang fünf auf eine 8:3-Führung, was letztlich zur 3:2-Satzführung führte. In der Crunchtime des sechsten Satzes bestimmten wieder Lützow und Müllehner das Spiel mit ihrer konsequenten Spielweise. Österreich siegte hauchdünn – es kam zum Entscheidungssatz. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Deutschland wechselte mit einer 6:5-Führung die Seite. Beim 10:9 hatte Deutschland den ersten Matchball. Olaf Neuenfeld und Chris Löwe nahmen eine Auszeit, aus der sie Tom Hartung für Oliver Kraut und Johannes Jungclaussen für Maximilien Lutz aufs Feld zurückbrachten. Karl Müllehner schaute sich das Ganze sehr lange in seiner Konzentrationsphase an und punktete mit einem kurzen Ball. Timon Lützow nahm seine nächsten Angabe auf und griff vehement gegen Karl Müllehner an. Punkt und zweiter Matchball für Deutschland. Karl Müllehner lief zur Angabe an und schlug den Ball hinten lang ins Aus. Deutschland gewann den Europameistertitel (9:11, 11:9, 8:11, 11:5, 11:7, 9:11, 12:10) – Spieler und Betreuer lagen sich jubelnd in den Armen. „Es war wohl das beste Endspiel, was ich jemals gesehen habe“, gibt Oliver Lang, langjähriger Nationaltrainer der Schweiz, und Moderator dieser Veranstaltung gemeinsam mit dem VfB Stuttgart-Stadionsprecher Holger Laser noch bei der Siegerehrung zum Besten. Und es war wirklich an Dramatik kaum zu überbieten. Und was sagt der Schneverdinger und Bundestrainer Neuenfeld?: „Nachdem 9 Spieler nach der Heim WM im letzten Jahr zurückgetreten waren, habe ich nicht mit dem EM Titel gerechnet. Der Finalsieg gegen den haushohen Favoriten Österreich kommt schon einer kleinen Sensation gleich. Ich muss meiner neuformierten Mannschaft ein riesiges Kompliment machen.“

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Vorbericht Männer EM mit Bundestrainer Olaf Neuenfeld

„Wir sind etwas unberechenbarer – ich erwarte spannende Spiele auf hohem Niveau“, so die Kampfansage des 54-jährigen Schneverdingers Olaf Neuenfeld als Bundestrainer der Faustball Männer Nationalmannschaft wenige Tage vor der Faustball-EM, die zum siebten Mal in der Geschichte in der Schweiz stattfindet.

Nachdem Neuenfeld wenige Wochen zuvor an der Seitenlinie mit seiner Lebensgefährtin Christine Seitz die Bundesliga Damen des TV Jahn Schneverdingen zu großen Erfolgen führte, steht nun das für ihn letzte Saison-Highlight auf dem Programm. Am Mittwoch startet sein Nationalteam in die anstehende Europameisterschaft, die vom 21. bis 24. August in Frauenfeld (Schweiz) auf der Sportanlage Kleine Allmend ausgetragen wird. Bei den vergangenen vier Austragungen hat Deutschland jeweils den Titel gewonnen. Doch anders als in den Vorjahren hat sich das Gesicht des Teams maßgeblich verändert. Weiterhin an Bord ist Bundestrainer Olaf Neuenfeld. Er leitet seit fast 20 Jahren die Geschicke des deutschen A-Kaders der Männer, doch die Anspannung vor den internationalen Events steigt weiter „Auch wenn nach so langer Zeit eine gewisse Routine eingetreten ist, so ist doch jede EM und jedes Event anders und spannend. Wenn das Kribbeln eines Tages nicht mehr da ist, höre ich auf. Aber noch ist das Kribbeln da :-).“ Das letzte Trainingslager hat er mit seiner Mannschaft eine halbe Woche lang in der Schweiz absolviert und konnte hier die letzten Feinschliffe so kurz vor der EM vornehmen. Der Fokus lag hier darauf viele Wettkampfsituationen mit vielen Spielen gegen andere Mannschaften zu bestreiten und das Zusammenspiel in verschiedenen Mannschaften und Konstellationen zu testen. Dies war für den wohl routiniertesten im deutschen Kader von großer Bedeutung. Die DM war für ihn einigermaßen ernüchternd ausgefallen, da bis auf ein einziger seiner Spieler alle eine Medaille verpasst haben. Gerade von Brettorf und Vaihingen/ Enz, die mit 5 Spielern die Hälfte seines EM-Kaders stellen, hatte er sich mehr versprochen. Aber die Formkurve ging beim letzten Lehrgang bei allen Spielern deutlich nach oben, sodass der Schneverdinger mit einem guten Gefühl zur EM anreisen kann. Nach dem großen Erfolg mit dem Gewinn der Heimweltmeisterschaft im letzten Jahr, gefolgt von einigen Nationalmannschaftsrücktritten seiner Leistungsträger der letzten Jahre, sind nun leidglich fünf Weltmeister im deutschen Aufgebot. Komplettiert wird das Team von zwei Spielern, die den Sprung in den A-Kader im letzten Jahr verpasst haben sowie drei weiteren Debütanten – das macht die Titelkämpfe umso spannender, doch Neuenfeld setzt auf seine Nominierung „Ich denke, wir haben einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader. Hier ist kein Spieler in der Startformation gesetzt und wir haben viele Optionen, zu wechseln. Das macht uns etwas unberechenbarer als in den letzten Jahren und ich bin selbst sehr gespannt, was wir erreichen können. An Motivation und Einsatzbereitschaft wird es uns sicher nicht mangeln.“
Neben Deutschland nehmen auch Österreich, die Schweiz, Italien, Dänemark, Serbien, Tschechien, Belgien und Polen in Frauenfeld teil – somit treten neun Mannschaften zur Europameisterschaft an. Am Mittwoch startet Deutschland gegen Italien in die Europameisterschaft, danach folgen am Donnerstag die Duelle gegen Österreich und die Schweiz. Alle drei Gegner kennen Neuenfeld und sein Co-Trainer Chris Löwe sehr gut und haben vor allen Respekt. Gegen Österreich und die Schweiz haben sie in diesem Jahr in den Testländerspielen gewonnen, wobei diese nicht überbewertet werden sollen und so eine internationale Meisterschaft bekanntlich alle Spieler beflügelt. Seit der EM 2014 in Olten (Schweiz) haben die Männer die letzten vier Europameisterschaften allesamt gewonnen. Für Neuenfeld ist allerdings Österreich der hohe Favorit und die Schweiz durch den Heimvorteil ebenfalls ganz vorne zu erwarten. Dahinter sieht er persönlich Italien und sein eigenes Team in Lauerstellung. Die Zielsetzung in diesem Jahr bleibt trotz der Veränderungen im Kader klar „Wie auch bei den letzten Turnieren wird es wieder sehr schwer werden, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Wir fahren aber nicht nach Frauenfeld, um Fotos und Autogramme zu holen, sondern um auch ganz vorne ins Titelrennen einzugreifen. Vom Platz 1 bis 4 ist alles möglich. Ich erwarte spannende Spiele auf hohem Niveau.“ Der Spielplan sieht wie folgt aus: Deutschland trifft in der Vorrunde auf Italien (Mittwoch, 17.30 Uhr), Österreich (Donnerstag, 15.30 Uhr) und Gastgeber Schweiz (19.30 Uhr). Alle vier Teams der Vorrundengruppe A werden ins Viertelfinale am Freitag (14 bzw. 15.15 Uhr) einziehen. Die Halbfinalspiele sind ebenfalls am Freitag (18 bzw. 19.30 Uhr) angesetzt. Am Samstag finden dann die Platzierungsspiele statt. Das Bronze-Match ist für 16 Uhr terminiert, das Endspiel beginnt um 17.30 Uhr. Alle Spiele auf dem Center Court (darunter alle Vorrundenspiele von Team Deutschland, Halbfinals und Platzierungsspiele) werden im Livestream auf Swiss-Sport.TV (https://swiss-sport.tv/zukuenftige-events/) und YouTube (https://www.youtube.com/@swissfaustball9314/streams) übertragen. Die aktuellen Ergebnisse der Faustball Euro 2024 sind auf faustball.com (https://www.faustball.com/#/contest/6801/competition) zu finden. Faustball Deutschland wird dazu auf seiner Homepage und Social Media über die Veranstaltung und die Erfolge der Nationalmannschaft berichten. Spätestens am Samstagabend wird feststehen, ob der Rekord-Bundestrainer Neuenfeld nach seinen 8 Titeln als Spieler und insgesamt 12 Meistertiteln als Chef-Trainer einen weiteren Europameistertitel on top setzen konnte.

Nachbericht Nachholspieltag U10 (3. Spieltag)

Nach dem Spieltagsabbruch des dritten Spieltags des Bezirks Lüneburg Südost der U10 Mitte Juni, fand am vergangenen Samstag der zweite Versuch statt. Die beiden Nachwuchsmannschaften des TV Jahn Schneverdingen platzierten sich in Ruschwedel, an ihrem letzten Spieltag vor der Bezirksmeisterschaft auf den Tabellenplätzen 4 und 5.

Der TV Jahn Schneverdingen 1 mit Carlotta Bergstedt, Latisha Kerti, Lia-Sophie Ruschmeyer, Fenja Schwarz und Sophie Willenbockel startete als Drittplatzierter der Ligarunde in ihren letzten Spieltag. Gleich in ihrem ersten Spiel gegen den Tabellenführer vom TSV Bardowick 1 bewiesen die jungen Nachwuchstalente der Jahn-Schmiede, dass sie in ihrer Altersklasse mit den Besten mithalten können. Der Start begann ganz nach den Vorstellungen ihrer Trainerin Emilia Schwarz „Vor zwei Monaten hatten wir ja schon mit einer starken Partie gegen Bardowick angefangen, bevor der Spieltag wetterbedingt abgebrochen werden musste. Daran haben wir uns zurückerinnert und konnten den Favoritinnen ab dem ersten gespielten Ball Parole bieten.“ Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Hälfte, reichten allerdings die Kräfte nach dem Seitenwechsel noch nicht aus. Der Spitzenreiter brachte mehrere Bälle in der Schneverdinger Spielfeldhälfte unter und erspielte sich eine Führung. Kurz vor Abpfiff wurde der Rückstand größer und eine Niederlage nach dem so gelungenen Tagesstart war nicht mehr abzuwenden (25:33). Auch gegen die zweite Mannschaft des TSV Bardowick war für die Jahnlerinnen kein Sieg zu holen. Bereits im Hinrundenspiel duellierten die beiden Teams auf Augenhöhe, ehe der TSV im entscheidenden Moment zwei wenige Punkte mehr erzielte. Mit 27:31 ging die Partie erneut knapp, aber dennoch an die Mannschaft an der Ilmenau. Erfolglos musste die erste Jahn-Mannschaft allerdings nicht ihre Spieltagsrunde beenden. Gegen die Ausrichterinnen vom SV Ruschwedel spielten die Heidschnucken noch einmal befreit auf und überzeugten mit ihren Leistungen auf allen Positionen (42:20).
Zeitgleich ging der TV Jahn Schneverdingen 2 mit seinen Jüngsten Shania Brauß, Hanna Hausenberg, Ceylan Paukstys, Emily Paukstys, Hannah Röhrs und Theresa Sophie Westermann an den Start. Sie bezwangen ebenfalls die Ausrichterinnen deutlich und zeigten sich dabei von ihrer besten Seite (33:23). Die weiteren Gegnerinnen vom MTSV Selsingen und TSV Bardowick 2 schienen in den folgenden Partien allerdings eine Nummer zu groß. „Vor allem im ersten Spiel habe ich die Entwicklung der letzten Wochen von all meinen Spielerinnen sehen können. Uns fehlen aktuell noch ein wenig die Zuständigkeiten und die Selbstverständlichkeit – das kommt aber mit der Spielpraxis und der Routine.“, so Trainerin Schwarz, die selbst in so jungen Jahren mit dem Faustballspielen angefangen hatte „Alle Mädels bringen schon von selbst ein gewisses Balltalent mit. Wir sind auf einem guten Weg, wir sammeln weiter Erfahrung und können vielleicht schon im nächsten Jahr die vorderen Tabellenplätze angreifen.“
Schon am nächsten Wochenende gehen während des großen Heideblütenfestes in Schneverdingen die Kämpfe in die nächste Runde. Trainerin Schwarz wird aus zwei Mannschaften eine Mannschaft formen und mit dieser in die Bezirksmeisterschaft starten. Hier kommen zu den Podestmannschaften aus dem Südost-Kreis (2x Bardowick und Selsingen) der Nordwest-Bezirk mit Borgfeld, Oldendorf und 2x Wangersen hinzu. Der TV Jahn tritt als Heimmannschaft im Auftaktspiel in der Vorrundengruppe A ab 10 Uhr an und benötigt zum Weiterkommen in die Halbfinalspiele in ihrer Vierergruppe mindestens den zweiten Vorrundenplatz. Neben einem Rennen um die Medaillen geht es bei dieser Meisterschaft ebenfalls um die Qualifikation zur Landesmeisterschaft in Wardenburg.

 

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Zum Einsatz kamen (auf dem Bild von oben links nach unten rechts):

Theresa Sophie Westermann, Carlotta Bergstedt, Fenja Schwarz, Hannah Röhrs, Hanna Hausenberg, Ceylan Paukstys, Sophie Willenbockel, Lia-Sophie Ruschmeyer, Latisha Kerti, Shania Brauß und Emily Paukstys

Nachbericht Norddeutsche Meisterschaft U18

Im ungewohnt kleinen Teilnehmerfeld bei der Norddeutschen Meisterschaft der weiblichen U18 in Lübberstedt erzielte der Nachwuchs des TV Jahn Schneverdingen eine ausgeglichene Bilanz. Als Gewinnerinnen der Bronzemedaille gelang die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Nach nur insgesamt fünf Meldung der Vereinsmannschaften zur Norddeutschen Meisterschaft wurde der Spielplan nochmal umgelegt. Aus den ursprünglichen zwei Meisterschaftstagen, blieb ein einziger Wettkampftag für die Mannschaften in Lübberstedt übrig. Auch die Gruppenphasen mit den Finalrunden wurden gestrichten und zu einem Jeder-gegen-Jeden-Modus umdisponiert. Dies bedeutete für das Jahn-Team von Trainerin Helle Großmann vollste Konzentration ab Spiel 1. Angreiferin Leni Seyer kann derzeit krankheitsbedingt nicht aufs Spielfeld, doch mit Lisa Krüger, Laura Oestreich, Emilia Schwarz, Nele Rogosch, Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Mannschaftsführerin Maja Rogosch hatte Großmann diverse Spielformationen im Petto. Diese machte sich die erfahrene Bundesligaspielerin Großmann auch gleich im ersten Spiel zu Nutze. Gegen die wohl stärksten Konkurrentinnen vom Ahlhorner SV sollte die U18-Nationalspielerin Schwarz echte Allrounderqualitäten beweisen – und das tat sie. Sie deckte aus der Zuspielposition die halblang geschlagenen Bälle des ASV ab und servierte von dort aus auch die Angabenschläge. Die Defensive um das Zwillingsgespann Rogosch stand sicher und die Starting-Five wurde im Angriff komplettiert durch Winter und Karahmetovic. Die Ahlhornerinnen gingen in einem eng umkämpften Satz mit 8:11 in Führung, in Satz 2 kam der TV Jahn zurück und glich in der absoluten Satzverlängerung mit dem 15:14 zum Satzgleichstand aus. Im Entscheidungssatz fehlten dann die Punkte der Schneverdingerinnen, um an den Favoritinnen dranzubleiben – mit 5:11 ging der dritte Satz an die Oldenburgerinnen. In der folgenden Partie gegen den MTV Wangersen wechselte Großmann Oestreich und Krüger in die Abwehrreihe, Nele Rogosch ins Zuspiel und Schwarz für Karahmetovic zurück auf ihre gewohnte Angreiferposition. Sie starteten fehleranfällig ins Spiel und kamen selbst nicht wirklich zum Zuge. „Es war ein wenig der Faden gerissen und wir kamen nicht in unseren sicheren Spielaufbau.“, berichtete die Trainerin von außen „Aber ab dem zweiten Satz lief es besser. Mit unserer zweiten U18-Nationalspielerin Maja Rogosch für Oestreich und Schwarz sowohl aus der Angabe als auch aus dem Rückschlag, verbesserte sich unser Zusammenspiel und auch das Ergebnis.“ Mit 13:15, 11:8 sowie dem deutlichen 11:5 in Satz 3 entschied die Jahn-Mannschaft das Duell gegen die Bezirkskonkurrentinnen für sich. Das Spiel gegen den Ohligser TV glich einem vorzeitigen Kampf um die Silbermedaille. Beide Mannschaften hatten zuvor gegen den Ahlhorner SV verloren und je ein weiteres Spiel für sich entschieden, beim Erledigen der Hausaufgaben im letzten Spiel, bliebe also die Silbermedaille für den Gewinner der Partie und für den Verlierer die Bronzemedaille. Die Tagesbestformation um Schwarz und Karahmetovic im Angriff, Winter im Zuspiel und den Zwillingsmädels in der Abwehr, musste einiges reinlegen, um die starken Angriffe der Ohligser Angreiferin zu parieren. Dies gelang auch ein ums andere Mal, währenddessen eher die vermeintlich leichteren Bälle die Schwierigkeiten brachten und die Konzentration fehlte – mit 11:13 ging der OTV in Führung. Im zweiten Satz mangelte es dann vor allem an zu wenig Druck aus den Angriffen auf die gegnerische Defensive „Wir kamen aus dem Reagieren nicht mehr wirklich heraus. Mit unserem Schlag hat Ohligs kontrolliert aufgebaut und die Angreiferin hat sich die perfekt erspielten Chancen nicht nehmen lassen.“, so Großmann. Mit dem 8:11 in Satz 2 war es dann die zweite Niederlage des Tages, die die Jahn-Mannschaft hinnehmen musste. Im letzten Spiel stand dann ein Pflichtsieg gegen den bis lang erfolgslosen TV Huntlosen auf dem Programm. Großmann brachte Krüger und Oestreich in die Abwehr, Maja Rogosch auf die Mittelposition und Schwarz und Karahmetovic in den Angriff, die gleich erfolgreich agierten (11:6). Ein letzter Wechsel von Nele Rogosch für Oestreich in die Abwehr sollte den Sieg der Schneverdingerinnen bringen. Doch in allen Mannschaftsteilen kamen es zu vermeidbaren Fehlern. Beim Rückstand von 7:10 und somit den ersten Satzbällen des TVH tauschte die Trainerin nochmal die Rogoschs, Maja in der Abwehr und Nele im Zuspiel. Der Erfolg zeigte sich sofort, mit einem ruhigen Spielaufbau und präzisen Angriffen gelang die Aufholjagd und der Satz drehte sich doch noch zu Gunsten der Heidschnucken (12:10). Der lange Tag war geschafft und Kapitänin Rogosch zeigte sich überglücklich über den Gewinn der Bronzemedaille, aber vor allem über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft „Wir haben phasenweise heute nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber insgesamt doch ein gutes. In den entscheidenden Momenten müssen wir konsequenter werden, daran arbeiten wir und fahren mit einem sehr guten Gewissen zur DM nach Thiersheim.“ Ungeschlagener Nordmeister wurde wie im vergangenen Jahr der Ahlhorner SV, gefolgt von dem alten und neuen Vizemeister Ohligs. Die ersten drei Mannschaften Ahlhorn, Ohligs und Schneverdingen werden in drei Wochen den Norden bei der Deutschen Meisterschaft im bayrischen Thiersheim vertreten.

Zum Einsatz kamen: Lisa Krüger, Laura Oestreich, Emilia Schwarz, Maja Rogosch, Natascha Winter, Nina Karahmetovic und Nele Rogosch

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Nominierung Weltmeisterschaft Argentinien

Nach 2x Gold und 1x Silber aus den nationalen und internationalen Veranstaltungen des vergangenen Monats bewiesen Aniko Müller, Helle Großmann und Laura Kauk einmal mehr ihre spielerischen Top-Qualitäten. Nach fünf Lehrgangstagen mit dem erweiterten Kader der Frauennationalmannschaft erreichte die Spielerinnen am Sonntagabend die große Nachricht. Eva Krämer und Ruben Schwarzelmüller beriefen Müller, Großmann und Kauk ins WM-Aufgebot – in ihr Team für Argentinien.

Der DM-Erfolg war bei den dreien noch gar nicht ausreichend gefeiert, ehe es nach den anstrengenden Wochenenden im Juli zur letzten Sichtungsmaßnahme bei den Bundestrainern ging. Knapp 50km weiter als am Wochenende zuvor reisten die drei Jahnlerinnen ins Schwabenland zum TSV Gärtringen. Auf dem Programm standen insgesamt vier Trainingseinheiten mit Freundschaftsspielen gegen eine brasilianische Auswahlmannschaft, Training der eigenen Defensiv- und Offensivleistungen sowie Maßnahmen zur Perfektionierung der Absprachen und des Teamgefüges. „Wir sind Donnerstagfrüh schon mit einem richtigen Kracher gestartet. Mit zwei deutschen Mannschaften haben wir Trainingsmatches gegen Brasilien gespielt, das hat die Spannung ab der ersten Minute nach ganz oben gebracht – und erfolgreich waren wir auch noch.“, berichtete die sonstige Kapitänin der Schneverdinger Schnuckenmannschaft Kauk. Der TSV sorgte mit seiner perfekten Organisation und seinem hervorragenden Sportplatz für besten Bedingungen, sodass das neu formatierte Trainerduo Krämer und Schwarzelmüller all ihre 12 Schützlinge genaustens unter die Lupe nehmen konnten. Am Freitagabend ging es dann eine Station weiter. Das deutsche Aufgebot reiste südlicher, ins schweizerische Jona. Vor Ort traten am Samstag bei den Obersee Masters gleich zwei Deutschlandmannschaft an, betreut von Krämer bei Team „schwarz“ und Schwarzelmüller bei Team „weiß“. Großmann im schwarzen Trikot blickt sehr positiv auf den Turniertag zurück „Morgens waren die Beine noch recht müde von den Belastungen vom Vortag, doch zu Spielbeginn überwog der Spaß am Spielen und der Stolz den Bundesadler auf der Brust tragen zu dürfen“. Sie verlor im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Spiel und belegte mit Kauk und ihren Teamkolleginnen den 3. Platz in der Gesamtwertung. Zeitgleich gelang auch Deutschland „weiß“, um Heidschnucke Müller, ein Sieg nach dem Anderen. Mit ihr erkämpfte sich die Mannschaft den Finaleinzug und hatte hier nur das Nachsehen gegen über den Brasilianerinnen aus SOGIPA haben müssen. Die beiden Bundestrainer schienen insgesamt sehr zufrieden und schickten ihre Spielerinnen ohne die Bekanntgabe der Nominierungsentscheidung nach Hause. „Alle 12 Spielerinnen befinden sich auf einem extrem hohen Niveau und die Leistungen liegen sehr nahe beieinander, dort eine Entscheidung zu treffen ist wirklich nicht leicht.“, so die Bundestrainerin „Für die Nichtnominierten ist es sicherlich kein Trost, aber alle können sehr stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein.“ Umso glücklicher die drei Schneverdingerinnen als am späten Abend die Mail der Bundestrainerin im Postfach lag und sie alle ins WM-Aufgebot berufen wurden. Ihre internationale Spielerfahrung kam den dreien sicherlich zu Gunsten. Müller weißt neben ihren 20 Länderspielen im A-Kader auch drei gewonnene EM-Titel und zwei Weltmeistertitel auf. Großmann lief insgesamt 14-mal für Team Deutschland auf und feierte nach dem U18-WM-Titel, 2022 den World Games Erfolg und 2023 die Goldmedaille bei der Europameisterschaft. Und auch die dritte im Bunde, Kauk, ist mit ihren 25 Länderspielen im Jugend- und A-Kader stolze Trägerin von 1x U18-EM-Gold, 2xU18-WM-Gold sowie amtierende Europameisterin bei den Frauen. „Für uns stehen nun drei weitere Termine im Kalender. Zwei Lehrgänge mit dem WM-Kader und dann geht es Anfang November nach Monte Carlo, wo wir dann vom 07.-10.11.2024 die WM-Titelverteidigung angehen.“, freut sich Angreiferin Müller, die froh ist nicht bis zur Hallensaison auf ihren nächsten Einsatz warten zu müssen.
Parallel reiste eine weitere Spielerin aus dem Jahn-Lager in die Schweiz. U21-Nationalspielerin Lena Meyer überzeugte die B-Kader-Bundestrainerin Anna-Lisa Aldinger von ihren Leistungen, sie berief ebenfalls die besten Spielerinnen Deutschlands aus der Altersklasse 19-21 Jahre zusammen. Sie trainierten auf dem Gelände des TSV Jona und nahmen ebenfalls erfolgreich an den Obersee Masters teil. Für Meyer war es das erste Mal im Deutschlandtrikot, das Gefühl war überwältigend „Die Aufregung steigt natürlich, wenn auf einmal „Deutschland“ auf dem Rücken steht. In der U21 gibt es ja derzeit, anders als bei den U21-Männern keine Titelkämpfe, das finde ich schon schade. Umso schöner, dass ich mit den anderen 7 Spielerinnen schon einmal Nationalteamluft schnuppern durfte“.

Nachbericht Deutsche Meisterschaft 26.+28.07.2024

Die Revanche gegen Weltpokalsieger TSV Dennach ist mehr als geglückt. Im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft bezwang der TV Jahn Schneverdingen in Stammheim ihre Dauerkonkurrentinnen aus Dennach mit 3:1 und belohnten sich in einem dominanten Finale gegen den Ahlhorner SV mit 3:0 mit der Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft.

Nach einem langen Samstag im Volkbank Stadion des TSV Stammheim war es um 17:30 Uhr für die Mannschaft von Head-Coach Christine Seitz und Co-Trainer Olaf Neuenfeld so weit. Ein weiterer Finalist musste gefunden werden, der am Sonntag auf den Gewinner Ahlhorn aus dem ersten Halbfinale treffen wird. Für das Halbfinale war den Nordmeisterinnen Schneverdingen schon schnell klar, auf den sie treffen werden. Die Dennacherinnen konnten sich einige Stunden zuvor wenig überraschend gegen DM-Neuling Wangersen mit einem deutlichen 3:0 im Qualifikationsspiel durchsetzen und die unglaubliche DM-Atmosphäre schon einmal hautnah erleben. Der Jahn-Kader in den Startlöchern mit ihrer Stammformation um die Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller, die mannschaftsroutinierteste Hinrike Seitz im Zuspiel sowie die Abwehrspezialistinnen Annika Kriger und Laura Kauk. Auf der Jahn-Bank die Jüngsten, die U21-Nationalspielerin Lena Meyer für die Abwehr und U18-Nationalangreiferin Emilia Schwarz sowie die durch ihren Handbruch nicht spielfähige Alina Karahmetovic. Die Tribüne mit weit über 1.000 Zuschauern gefüllt und mit einer überragenden Stimmung im Stadion angestimmt von den zwei Stadionsprechern Christian Gillmann und Fabian Israel sowie unzähligen Fans im Livestream. Die Schneverdingerinnen legten in ihrem Halbfinalspiel schnell vor und gingen in Satz 1 bis zum Stand von 7:4 in Führung. Doch Dennach reagierte schnell und nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Die Nordschwarzwälderinnen zogen gleich, aber die Jahnlerinnen hatten wieder ein Wörtchen mitzureden. Mit gleich drei Punkten in Folge sicherten sie sich die ersten Satzbälle und verwandelten gleich ihren zweiten zum 11:8. In Satz 2 ging es erneut lange hin und her und keine der beiden Abwehrreihen wollte dem anderen leichtes Spiel lassen. Wieder gelangen den Heidschnucken beim 10:7 die Satzbälle und verwandelten, wie im ersten Satz, zum 11:8. Im eng umkämpften Satz 3 dann der Schlagabtausch, wie eine Woche zuvor bei den World Tour Finals. Beim 9:10 war es dieses Mal der TSV, der sich die ersten Satzbälle erspielt hatte. Diesen verteidigte der TV Jahn, ging selbst mit dem ersten Matchball in Führung. Doch wieder gleichen die Weltpokalsiegerinnen aus und ziehen zum zweiten Satzball für sie weiter. Nach dem erneuten Ausgleich beim 12:12 nahmen das Jahn-Trainergespann das Timeout. Doch die letzten zwei Punkte gingen in der Folge an Dennach, die damit die Aufholjagd einleiteten (12:14). Beim Seitenwechsel besannen sich die Heideblütenstädterinnen dann ein letztes Mal auf ihre Stärken und setzten die Marschroute fest. Währenddessen passte bei den Pink Ladies nichts mehr zusammen und trotz mehrerer Wechsel auf nahezu allen Spielpositionen fanden sie nicht zu ihrer Formation. Diese Situation wussten die Jahnlerinnen auszunutzen und drehten noch einmal auf. „Dass der letzte Satz am Ende so deutlich wird, haben wir selbst nicht geglaubt.“, berichtete Playerin of the Match Müller. „Ich habe ehrlich gesagt selbst darauf gewartet, dass der Satz erneut zu kippen droht und Dennach wieder rankommen wird.“ Doch der TV Jahn marschierte Punkt für Punkt davon und verwandelte seinen inzwischen zweiten Matchball sofort (11:4). Die allererste große Hürde war genommen und die Bilanz der Partien zwischen den beiden Mannschaften sieht für die Schneverdingerinnen positiv aus. Innerhalb eines Monats standen sich Beide gleich dreimal gegenüber, dabei einmal im Finale des Champions Cups (Gewinner TVJ), einmal im Finale des World Tour Finals (Gewinner TSV) und zuletzt am DM-Wochenende im Halbfinale (Gewinner TVJ).
Der finale Sonntag hatte ein mindestens ebenso historisches Duell zu bieten. Die beiden Nordliga-Dinos TV Jahn Schneverdingen und der Ahlhorner SV standen sich einmal mehr gegenüber und klärten die Deutsche Meisterschaft unter sich. Aus den Feld-DM-Begegnungen seit 2004 herrschte insgesamt Gleichstand zwischen den Teams – vier Mal gewann der ASV und vier Mal der TV Jahn. Die Finalbegegnungen der letzten Jahre sprachen dabei aber eher für die Titelverteidigerinnen, dort gingen dreimal die Jahnlerinnen als Sieger vom Feld (2016, 2017 und 2023) und nur ein einziges Mal die Mannschaft aus Ahlhorn (2019). So auch dieses Mal bei der Mission des TV Jahn den vierten Deutschen Feldmeistertitel in Folge einzufahren. Seitz und Neuenfeld schickten erneut ihre bewährte Formation ins Rennen – getreu dem Motto „Never change a running system“. Und von Satz 1 an dominierten die Favoritinnen aus Schneverdingen, die auch in der Ligarunde beide Spiele gegen den ASV mit je 3:0 gewannen. Beim 8:3 für die Rot-Weißen waren eigene Nachlässigkeiten, die die Ahlhornerinnen um die Nationalspielerinnen Michaela Grzywatz und Jordan Nadermann im Spiel hielten. Doch mit dem 11:8 ging der TV Jahn in die 1:0-Satzführung. Es folgte der wohl spannendste Satz des Finaltages. Zu keinem Zeitpunkt des zweiten Satzes gelang es einer Mannschaft einen Punktevorsprung zu erzielen. Ab dem 3:3 ging es hin und her, eine Mannschaft legte vor, die andere zog gleich. Nach dem Jahn-Timeout (7:8) gelang das 8:8 und danach immer die kurzzeitige Führung der Schneverdingerinnen. Doch erst beim 12:11 waren es erneut die Heidschnucken, den die Zwei-Punkte-Führung in der Satzverlängerung gelang und damit den Satz für sich entschieden. Kurzer Prozess dann im letzten, dem TV Jahn fehlenden, Satz. Mit 8:1 legten die Rot-Weißen ordentlich vor und erarbeiteten sich eine äußerst komfortable Spielsituation. Vier Punkte gelang dem Team in Blau noch, bis es passierte. Großmann schlug einen Ball in die Schnittstelle zwischen Abwehr und Zuspielerin, Grzywatz kam gerade noch so heran, parierte allerdings zu weit. Ihre Ahlhorner Kolleginnen konnten ein fehlerhaftes Aufspringen des Balls nicht mehr verhindern und der neue Deutsche Meister stand fest. Der TV Jahn gewann das neunte Feld-DM-Duell zwischen den beiden Teams und damit den Titel des neuen Deutschen Feldmeisters. Zuspielerin Seitz, die nicht nur Playerin of the Match wurde, sondern auch zur besten Spielerin der Meisterschaft gekürt wurde, konnte ihre Freude har nicht zum Ausdruck bringen „Es hat uns richtig Spaß gemacht dieses Finale zu spielen. Egal, welches Turnier, jede Medaille ist schön, aber die goldene Funkelkette mag ich natürlich am liebsten!“ Die herausragenden Leistungen dieser Mannschaft dürften wohl jedem ein bisschen Gänsehaut verspüren lassen. Die Vereinsgewinnhistorie wird dank dieser herausragenden Mannschaft immer länger. Seit 2021 haben die Damen mit diesem Titel ganze 11 Meistertitel gewonnen (3x DM-Halle, 4x DM-Feld, 3x Europapokal und 1x Weltpokal) – Christine Seitz und Olaf Neuenfeld kann man wohl echte „Erfolgstrainer“ nennen.

Zum Einsatz kamen: Hinrike Seitz, Aniko Müller, Annika Kriger, Helle Großmann und Laura Kauk sowie Lena Meyer, Emilia Schwarz und Alina Karahmetovic

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Vorbericht Deutsche Meisterschaft Stammheim

In die Reihe des veranstaltungsreichen Julis der Bundesligadamen des TV Jahn Schneverdingen reiht sich zum krönenden Abschluss die Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer in Stammheim ein. Nach den kürzlich erfolgreichen internationalen Meisterschaften mit je einer Gold- und einer Silbermedaille möchte der TV Jahn am kommenden Wochenende erneut das Podest erklimmen.

Ganz Faustball Deutschland blickt mit Spannung auf die kommende Deutsche Meisterschaft. Seit Tagen laufen die Vorbereitung auf das nationale Top-Event. Die Zuschauer erwartet einiges, von Catering und Getränke über spezielle VIP-Plätze, Live-Bands und Partys, gibt es fast alles. Auch für die Kids ist mit Kleinfeldturnieren, einem Jugendzeltlager und vielen Spielangeboten gesorgt. Der Ausrichter TV Stammheim wirbt mit den Worten „die beste DM aller Zeiten auszurichten“ und sorgt für das perfekte drumherum, doch im Mittelpunkt stehen die je 6 besten Mannschaften Deutschlands. Der Turnierbaum verspricht einiges und in der Frauenrunde herrscht einer der wohl größten Konkurrenzkämpfe:
Die Frauen starten mit einem spannenden Prolog in die deutsche Faustball-Meisterschaft in Stuttgart. Denn der TV Stammheim, Sechster der Bundesliga-Südstaffel, bekommt am Freitag ab 18.30 Uhr als gastgebender Verein die Chance auf den Sprung in die Endrunde. Dafür muss ein Sieg gegen den Süd-Dritten TSV Pfungstadt her. Klar verteilte Rollen? Von wegen: Die Schwäbinnen feierten vor wenigen Tagen im letzten Saisonspiel und mit dem letzten Ballgewinn (15:14) zum 3:2-Triumph den Klassenerhalt – beim TSV Pfungstadt, wohlgemerkt! Diese Punktlandung dürfte dem Underdog Rückenwind verleihen. „Wir werden Stammheim sicher nicht unterschätzen“, sagt Pfungstadts Nationalspielerin Kim Trautmann. „Sie haben uns besiegt und auch den anderen Spitzenteams immer wieder Sätze abgenommen. Das wird ein spannendes Duell. Wir freuen uns darauf und wollen in die nächste Runde.“
Bei den Viertelfinal-Begegnungen am Samstagvormittag tritt zunächst der Sieger des Vorabends an. „Falls wir es sind, die dann dem Ahlhorner SV gegenüberstehen, sind wir sicher nicht der Favorit“, so Kim Trautmann. „Aber wir haben in dieser Saison schon Dennach, Calw und Segnitz geschlagen und rechnen uns was aus.“ Die Blau-Weißen wiederum sind ein Meisterschafts-Dauerbrenner und echtes Turnier-Team. Zwar mussten sie sich auch in diesem Jahr im Norden mit Platz 2 hinter TV Jahn Schneverdingen zufriedengeben, allerdings nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses.
Im zweiten Viertelfinale trifft mit dem TSV Dennach ein Titelfavorit und der frischgebackene World-Tour-Finalsieger auf Außenseiter MTV Wangersen. Das junge Team aus dem Kreis Stade schaffte am letzten Spieltag noch den Sprung von Platz 5 auf 3 „und das war so unreal, aber umso schöner“, berichtet Schlagfrau Vivien Werner. „Wir haben nichts zu verlieren und werden unser Bestes gegen Dennach geben.“ Eine wichtige Rolle wird Abwehrspielerin Janina von der Lieth zukommen, die als Routinier und einzige in der Mannschaft mit DM-Erfahrung auf die jüngeren, unerfahrenen Spielerinnen einwirken wird.
Nachmittags steigen die Halbfinals und die Süd- (TSV Calw) und Nord-Meister (Schneverdingen) sind gefordert. Die „Löwinnen“ aus Calw, die in den letzten vier Hallen-Meisterschaften Gold, Silber und zweimal Bronze gewannen, wollen nun auch auf dem Feld nach dem Titel greifen. Die Chancen sind mit der erfahrenen Abwehr und der starken Offensive, mit Fenja Stallecker an der Seite der Wiedergenesenen Henriette Schell sicher gestiegen. Gegner wird der Ahlhorner SV, TSV Pfungstadt oder TV Stammheim sein. Für Sandra Janot, die seit 2009 mit den Löwinnen Bundesliga spielt, seit 2013 als Kapitänin, wäre der Einzug ins Endspiel ihrer 25. Deutschen Meisterschaft der glänzende Abschluss einer großartigen Karriere.
Am Samstagabend könnte es zum vorläufigen Höhepunkt kommen: Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen – gegen Dennach? Ja, wenn es nach Laura Kauk geht. „Wangersen hat eine richtig gute Runde gespielt und ich lasse mich gern überraschen. Aber ich gehe davon aus, dass wir wie am letzten Samstag in Mannheim dem TSV Dennach gegenüberstehen werden. Da ist Spannung garantiert. Man kann sagen, dass bei 50 Duellen jedes Team 25-Mal gewinnt. Nun müssten wir wieder dran sein“, sagt die Kapitänin der Heidschnucken augenzwinkernd mit Blick auf das hochklassige World-Tour-Finalspiels, das mit 4:2 an den Schwarzwälder Verein ging. Dennachs Sonja Pfrommer sieht das natürlich anders. „Wir haben ein frisches tolles Team mit einem krassen Kader, das sich nach Schwierigkeiten zum Saisonanfang stetig gesteigert hat.“ Mit dem vorläufigen Höhepunkt beim World Tour Finale. Die Abwehr war fast nicht zu überwinden und vorne wechselte Spielertrainerin Anna-Lisa Aldinger fleißig durch: Sonja Pfrommer, Pia Neuefeind und Maya Mehle zeigten nahtlos Faustball auf höchstem Niveau. „Das haben wir uns in dieser Feldrunde erarbeitet. Wir sind alle bodenständig, da ist kein King Käs‘ dabei“, so Sonja Pfrommer. So oder so: entweder Dennach oder Schneverdingen muss vor dem Endspiel zusammenpacken.
Die Herzen der Jahnlerinnen schlagen bereits doppelt so schnell, wenn sie den Aufbau der Stammheimer auf den Sozialmediakanälen verfolgen. Pure Freude, auf das was kommt auch bei dem Schäfchen, dass am längsten im Schnuckenstall wohnt, Hinrike Seitz, „Die Anspannung auf das kommende Duell kann ich auch jetzt, einige Tage vor der DM spüren. Unser Blick geht natürlich auf das Halbfinale gegen wahrscheinlich Dennach. Wir müssen alles reinlegen, um bei denen zu punkten – die müssen alles reinlegen, um bei uns zu punkten. Ich bin heiß auf das Spiel und weiß, dass es vor dieser Kulisse etwas Großes werden wird.“
Im Jahn-Kader hat sich im Vergleich zum letzten Wochenende ein bisschen was verändert. Alina Karahmetovic ist verletzt, ihre Saison ist leider frühzeitig durch ihren Handbruch beendet. Auch die im Finale für Karahmetovic eingewechselte Luca von Loh kann studiumbedingt nicht noch einmal spontan dabei sein. Den Verlust zweier Top-Abwehrspielerin versucht die Europapokalsiegerin Annika Kriger auszugleichen. Nach dem gewonnenen Titel in Österreich und ihrer Abwesenheit in Mannheim, wird sie wieder im Jahn-Trikot auflaufen und ihre Abwehrreihe mit Kapitänin Kauk und U21-Nationalspielerin Lena Meyer unterstützen. Auch die Angreiferinnen Helle Großmann und Aniko Müller erhalten eine weitere Kraft in ihren Reihen. Die mannschaftsjüngste Emilia Schwarz wird zum DM-Team dazustoßen und eine weitere Option für den Jahn-Angriff bilden. Sie wurde vor wenigen Wochenende von U18-Bundestrainerin Heike Hafer in das Jugendnationalteam berufen und sieht die Deutsche Meisterschaft als einen der größten Höhepunkte vor der kommenden WM in Chile.
Die beiden wohl größten Favoriten auf den Deutschen Meistertitel sind nach dem so kämpferischen World Tour Finale der TV Jahn und die Pink Ladies. Doch diese beiden Mannschaften treffen beim Viertelfinalsieg Dennachs bereits in Halbfinale aufeinander. Auf der anderen Seite des Turnierbaums besetzen die DM-Dauerkandidaten Ahlhorner SV und TSV Calw die Favoritenplätze. Ob sich nach drei gewonnenen DMs in Folge wieder Schneverdingen durchsetzen wird, oder ob es einer der Mitkonkurrentin werden wird, bleibt wohl bis zum letzten gespielten Ball offen.

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Nachbericht Jürgen-Wegner-Pokal U16 20.-21.07.2024

Am vergangenen Wochenende wechselte die Schneverdingerin Lisa Krüger ihre Trikotfarbe. Vom TV Jahn Rot schlüpfte sie ins Niedersachsen Blau und gewann im Vergleich der Bundesländer mit der NTB-Landesauswahl in Schwabach (Bayern) die Goldmedaille.

In der Vorrunde, am ersten Wettkampftag ganz nach dem Turniermodus „Jeder gegen Jeden“, legte die Auswahl der besten Spielerinnen der Altersklasse U16 in Niedersachsen einen sehenswerten Start hin. Mittendrin bei Temperaturen über 30° die Abwehrspielerin Lisa Krüger, die als einzige Jahnlerin einen überzeugenden Lehrgang im Vorfeld spielte und die Auswahl-Trainerinnen von sich überzeugen konnte. Zwar blieb das erste Spiel des Tages gegen die Schwaben Unentschieden (15:14, 4:11), doch stellte sich im weiteren Tagesverlauf ein erfolgreicher Sieg gefolgt vom nächsten ein. Gegen Schleswig-Holstein gewann die NTB-Mannschaft mit 11:6 und 15:13, gegen Bayern knapp mit 13:11 und 11:9, gegen Baden deutlicher mit 11:5 und 11:7 sowie gegen Schlusslicht Thüringen sehr dominant mit 11:0 und 11:2. Da die Niedersachsinnen eigens ihre Partie gegen ihre unmittelbaren Verfolgerinnen aus Schleswig-Holstein gewinnen konnten, reichte es problemlos mit 9:1 Punkten für den ersten Tabellenplatz. Dieser brachte die wohl komfortabelste Startposition für den anschließenden Finaltag.
Halbfinale am Sonntag. Der blau-weiße NTB traf auf den Viertplatzierten der Vorrundenduelle, die Mannschaft aus Bayern. Ehe es gegen sie einen Tag zuvor noch knapp im Spielstand zuging, gelang im erneuten Aufeinandertreffen der volle Erfolg. Die Niedersachsinnen gingen schnell in Führung und punkteten Ball für Ball. Gleich beide Sätze gingen mit 11:7 und 11:6 ungefährdet an die Siegerinnen vom Vortag.
Im zweiten Halbfinale setzte sich zeitgleich die Mannschaft aus Schwaben durch. Beide Teams hatten sich in der Vorrunde mit einem Unentschieden getrennt und hatten nun noch eine Rechnung miteinander offen. In der ersten Spielfeldhälfte profitierte die Mannschaft Krügers vor allem von den Fehlern auf der Gegenseite, aber auch von den Schlägen ihrer eigenen Angreiferinnen (11:7). Im zweiten Satz wurde es dann etwas enger. Bei allen Spielerinnen zeigte allmählich die Erschöpfung aus den anstrengenden Leistungen aus den vergangenen Partien mit den extremen Temperaturen. Den längeren Atem, den stärken Willen und das bekannte letzte Quäntchen Glück bei der NTB-Mannschaft (11:8). Der Jubel fand keine Grenzen, die Niedersachsinnen kristallisierten sich ganz klar als beste Landesmannschaft heraus und feierten ihren Titel als Deutsche Meisterinnen im Ländervergleich. Krüger trat mit einem breiten Strahlen den Weg in ihre Heimat Schneverdingen an „Was ein Wochenende! Die Temperaturen haben es uns wirklich nicht leicht gemacht. Doch zum richtigen Zeitpunkt konnten wir all unsere Kräfte nochmal zusammenkratzen. Ich bin stolz, dass es am Ende gereicht hat und ich mit einer Goldmedaille zurück zu meinen Vereinsmädels kehren kann.“

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Nachbericht World Tour Finals 18.-20.07.2024

Nach einem kurzen Augenblick der Enttäuschung, kehrte dann doch das Strahlen in die Gesichter der Frauen des TV Jahn Schneverdingen. In einem packenden Endspiel, dass ausnahmslos alles über spektakuläre Abwehraktionen, beeindruckende Angriffsschläge und unerwartete Wendungen zu bieten hatte, gewannen die Schneverdingerinnen bei den World Tour Finals in Mannheim die Silbermedaille.

In der Vorrundengruppe B wurden die Jahnlerinnen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Mit ihrer eingespielten Qualitätsmannschaft bestehend aus Helle Großmann, Aniko Müller, Hinrike Seitz, Luca von Loh, Alina Karahmetovic, Lena Meyer und Laura Kauk marschierten sie als einzige Mannschaft mit gleich dreimal 3:0 durch die Vorrunde und erzielten hochverdient den Gruppensieg. Den Gegnerinnen am Donnerstag von der FBC Linz-Urfahr (AUT) mit 11:9, 11:7 und 11:3, dem SVD Diepoldsau-Schmitter mit 11:2, 14:12 und 11:7 sowie der FG Elgg-Ettenhausen mit 11:9, 11:5 und 11:5 (beide SUI) am Freitagvormittag haben die Heidschnucken allesamt keine Chance auf einen Satzgewinn gelassen. „Der Vorrundenauftakt ist wirklich absolut nach Maß verlaufen. Wir sind hochkonzentriert in die Spiele gegangen und konnten viel Selbstvertrauen für die Endrunde tanken“, berichtete die Hauptangreiferin Helle Großmann nach ihrem starken Auftritt in den ersten drei Duellen. Und das war wichtig. In der anderen Vorrundengruppe bot sich kurz zuvor eine Zitterpartie zwischen dem brasilianischen Team SOGIPA und den Pink Ladies vom TSV Dennach (GER) um den Vorrundensieg. Die beiden Medaillenfavoritinnen waren zu diesem Zeitpunkt durch ihre zwei Pflichtsiege aus den vorherigen Spielen schon qualifiziert für das Halbfinale, wollten aber zwingend dem Gruppensieger vom TV Jahn im kommenden K.o.-Spiel aus dem Wege gehen. Den Kürzeren zog hierbei die Mannschaft aus Südamerika und stand ab diesem Moment vor seiner wohl größten Herausforderung.
Pünktlich um 19:30 Uhr war es dann so weit. Der TV Jahn in Rot und SOGIPA in schwarz betraten das Spielfeld und boten ein Duell der Extraklasse im Rhein-Neckar-Stadion. Doch die Schneverdingerinnen verpassten den Start und gerierten durch die herausragenden Angriffe der Allrounderin Isabella Lucchin in den Satzrückstand (4:11). Doch wie so oft hatten die Jahnlerinnen eine Antwort parat und kamen gleich in Satz zwei zurück in die Partie. Die Angaben wurden von der Jahn-Abwehr Karahmetovic und Kapitänin zunehmend entschärft und der Gegenangriff eingeleitet – es folgte mit 11:8 der Satzgleichstand zum 1:1. Von da an die deutsche Mannschaft wesentlich besser am Zuge. Konsequenter als zuvor verwandelten Großmann und Müller ihre Chancen und brachten den Jahn-Express in Richtung Finaleinzug. Und so kam es auch. Nach dem Satzgewinn in Satz 3 (11:9), waren es auch im letzten Satz die Heideblütenstädterinnen, die die optimalen Zuspiele ihrer so starken Mittelspielerin Seitz verwandelten. Die letzte Angabe der flexibelsten Angreiferin des Turniers Lucchin entschied das Spiel. Sie erwischte Müller mit einem kurzen Ball im 3-Meter-Raum, blickte auf den Boden und sah ihren Fuß auf der Angabenlinie. Der Abpfiff folgte und löste das Jubeln der erfolgreichen Jahn-Mannschaft aus. Das so ersehnte, so erhoffte Spiel war erreicht – der TV Jahn ist nach dem Vorjahreserfolg erneuter Finalist des World Tour Finals.
Nur ein Spiel zuvor wurde der erste Finalteilnehmer in einem spielerisch weniger knappen Halbfinale ermittelt. Hier setzte sich, wie erwartet, der Titelfavorit Dennach gegen die Schweizerinnen Diepoldsau durch und sorgte nach der anführenden Vorrunde ein zweites großes Ausrufezeichen.
Keine 24 Stunden später ging es dann um das ganz Große – in 4-Gewinnsätzen. Die Ansage der Cheftrainerin Christine Seitz an ihre Mannschaft war klar „Wir wollen hier das größtmögliche möglich machen, wir glauben an das, was wir können und gehen volles Risiko. Jeden Angriff spielen wir bis in die letzte Konsequenz und schießen denen die Bälle um die Ohren, auch wenn wir dabei Fehler riskieren!“ Pünktlich schaltete der SWR ein und starte die Übertragung des rein deutschen Finales bei den IFA World Tour Finals. Angabenschlägerin Pia Neuefeind in Pink eröffnete die Partie und war mit ihrer Mannschaft sofort erfolgreich. Die ersten vier Bällen gingen allesamt an die Nordschwalzwälderinnen, ehe auch die Schneverdingerinnen ihren ersten Punkt erzielten. Die versprochene Spannung, wenn der TV Jahn und der TSV aufeinandertreffen, zeigte sich sofort und brachte den ersten Satz in die absolute Satzverlängerung. Vor allem der letzte Ballwechsel beim Stand von 14:14 hatte es in sich. Großmann und Müller wie gewohnt auf ihren Angreiferpositionen, Seitz im Zuspiel und Kauk mit Karahmetovic in der Abwehr. Letztere wollte den Ball in jedem Fall im Spielfeld halten und dem TSV den letzten Punkt nicht überlassen, sie parierte überragend und so auch bei ihrem allerletzten Ball. In der Vorwärtsbewegung kratzte sie den Spielball vor seinem zweiten Aufspringen von der Grassnarbe und sorgte für den erneuten Spielaufbau. Doch ihr war sofort klar, es stimmt etwas nicht – sie hielt sich die Hand. Und auch der Folgeangriff der Ex-Nationalspielerin Sonja Pfrommer ging auf den gleichen Punkt wie zuvor, dieses Mal unerreichbar für die Verletzte. Nach kurzen Worten mit ihrem Trainer auf der Grundlinie kam dann das Zeichen zum Wechsel. Für Karahmetovic konnte es nicht weitergehen, für sie kam neu in die Partie die unter der Woche rekrutierte Luca von Loh. „Ich habe von außen die Daumen gedrückt und war natürlich traurig, dass ich nicht mehr einwirken konnte. Auch wenn ich die Hoffnung hatte, dass es doch nicht so schlimm sein wird, kam dann abends im Krankenhaus die Diagnose.“, so die Verletzte Karahmetovic, die sich in diesem hochklassigen Finale einen Handbruch zuzog. Für ihre Mannschaft ging es weiter in Satz 2 und das gleich in Gedanken bei ihrer Teamkameradin umso stärker. Bis zum 10:10 schenkten sich die Mannschaften wie im Satz zuvor nichts. Die letzten zwei Punkte dann von den Schneverdingerinnen in Schwarz und der TV Jahn zog im Satz gleich (12:10). Im Satz 3 waren es dann wieder die Pink Ladies, die die Nase immer leicht vorne hatten und im vierten Satz sogar kurzzeitig das Spiel dominant anführten. Mit dem 9:11 und dem deutlichen 4:11 ging wieder der TSV in Satzführung und baute diese sofort aus. Den Heidschnucken fehlten nach wie vor ganze 3 Sätze zu einem Sieg, den Dennacherinnen von nun an nur noch ein einziger. Erneuter Schlagabtausch zu Beginn des fünften Satzes bis zum 5:5, dann drei Punkte in Folge für Dennach. Die Schneverdingerinnen verkürzten noch, konnten es aber nicht verhindern, dass sich die Mannschaft in Pink die ersten Matchbälle erspielten. Der TSV nahm die Auszeit, wollte sein Team auf den allerletzten Punkt schärfen. Doch auch die Jahnlerinnen nutzen diese, trafen letzte taktische Absprachen und machten das unmöglich scheinende möglich. Nach drei abgewehrten Matchbällen waren die Zuschauer außer sich und glaubten ihren Augen nicht. Schneverdingen war wieder im Rennen und setzte mit zwei weiteren Punkten noch einen obendrauf. Mit 12:10 begann die noch so lange Aufholjagd des Jahn-Kaders. In Satz 6 das Szenario erneut, der TV Jahn wieder im Rückstand und läuft bis zum 3:8 hinterher. Der ersehnte Weg mit der Rettung in den Entscheidungssatz begann mit drei Punkten der Nordligistinnen. Beim 6:9 nahm wieder das Trainerteam des TSV Dennach das Timeout, was wiederholt die Jahn-Mannschaft für sich zu nutzen wusste. Vier Punkte durch Großmann und Müller brachten die Wendung. Nach dem Ausgleich zum 9:9, folgte der erste Satzball der Heidschnucken. Es ging einige Mal hin und her und die Abwehrreihen sorgten für den Nervenkitzel der Zuschauer mit den spektakulärsten Aktionen, die es je im Frauenfaustball zusehen gab. Beim Stand von 11:12 für Dennach dann der allerletzte Ballwechsel. Für ihren fünften satzübergreifenden Matchball läuft Pfrommer an, täuscht den langen Ball vor und platziert einen unerreichbaren Kurzen. Der Ball springt zum zweiten Mal auf und die Dennacherinnen fallen sich in die Arme. Das Trainergespann des TV Jahn holte seine Spielerinnen zusammen und die Köpfe gingen schnell wieder hoch. Bei Seitz und ihrer Mannschaft Einigkeit über das Erreichte „In diesem Duell haben wir definitiv die Silbermedaille gewonnen und absolut gar nichts verloren. Das Spiel war von beiden Mannschaften überragend, am Ende entschieden Nuancen und dieses Mal waren es eben die glücklicheren Momente für Dennach.“ Die Komplimente an die Teams kamen auch im Nachhinein von allen Seiten. So auch IFA-Faustballfachmann und Stadionsprecher Sönke Spille, der das Spiel als eines der besten Faustballspiele der vergangenen Jahre betitelte. Auch der Jahn-Co-Trainer und sonstige Männerbundestrainer Neuenfeld zeigte sich überwältigt „Die Frauen auf dem Platz haben den Damenfaustball in eine ganze neue Spielklasse gebracht. So facettenreich und herausragend auf allen Positionen, auf beiden Seiten, war es wirklich sehr lange nicht mehr. So stolz wie heute war ich noch nie auf eine Silbermedaille.“

Zum Einsatz kamen: Lena Meyer, Laura Kauk, Alina Karahmetovic, Aniko Müller, Hinrike Seitz und Helle Großmann

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